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(11) |
EP 0 368 052 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.1993 Patentblatt 1993/39 |
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Anmeldetag: 19.10.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05B 27/00 |
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Profilschliesszylinder
Lock cylinder
Cylindre de serrure
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
05.11.1988 DE 8813882 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.1990 Patentblatt 1990/20 |
| (73) |
Patentinhaber: BKS GmbH |
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D-42549 Velbert (DE) |
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Erfinder: |
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- Hinz, Manfred
D-5628 Heiligenhaus (DE)
- Baden, Hans-Dieter
D-5620 Velbert 1 (DE)
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Vertreter: Sturies, Herbert et al |
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Brahmsstrasse 29 D-42289 Wuppertal D-42289 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 441 739 US-A- 2 049 742
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US-A- 1 761 092
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Profilschließzylinder mit einem Zylindergehäuse und
einem darin drehbeweglich gelagerten, durch schlüsselbetätigbare, abstandsgleich voneinander
angeordnete Stiftzuhaltungen blockierbaren Zylinderkern, der durch einen im Schließbartbereich
zwischen Kern und Zylindergehäuse angeordneten Sicherungsring gegen axiales Verschieben
im Zylindergehäuse gesichert ist.
[0002] Profilschließzylinder obiger Art sind z.B. durch die DE-B-11 44 615 oder die DE-B-25
33 494 bekannt. Der dabei die axiale Verschiebesicherung des Kerns gegenüber dem Zylindergehäuse
bei nicht durch die Stiftzuhaltungen blockiertem Kern bewirkende Sicherungsring liegt
zwischen dem Schließbart und der inneren Stirnseite des Schließzylindergehäuses und
ragt mit seinem Innenumfang in eine am inneren Ende des Zylinderkerns gelegene Ringnut
hinein. Da dieser zumeist als einfacher Spreng-oder Federring ausgebildete Sicherungsring
an dem inneren, durch den Eingriff mit der Schließbartkupplung ohnehin geschwächten
Ende des Zylinderkerns angreift, stellt er ebenso wie die in Blockierungsstellung
befindlichen Zuhaltungsstifte nur eine unzulängliche Axialsicherung des Zylinderkerns
dar. Diese Sicherungselemente sind insbesondere in den Fällen unzureichend, wo im
Aufbruchsfalle in den Schlüsselkanal des Zylinderkerns eine Schraube fest eingedreht
wird, die dann anschließend über ein auf dem Zylindergehäuse aufzusetzendes Auszuggerät
zusammen mit dem Kern aus dem Zylindergehäuse herausgezogen werden kann. Man hat daher
diesem unbefugten Kernziehen auch bereits dadurch zu wehren versucht, daß man den
Zylinderkern innenseitig mit einem ringsum vorstehenden festen Ringflansch versieht,
der hinter das innere Stirnende des den Kern umgebenden Zylindergehäuseteils greift.
Eine solche Kernsicherung bedingt aber bei den überwiegend gebräuchlichen Doppelprofilzylindern,
daß die beiden Zylindergehäusehälften unterteilt sind und daher über einen besonderen
Gehäusesteg jeweils besonders verbunden werden müssen. Für einteilig ausgebildete
Doppelprofilzylinder sind jedenfalls solche Zylinderkerne mit innenseitig fest angeformtem
Ringflansch nicht verwendbar.
[0003] Durch die DE-A-34 41 739 ist es bei einem Profilschließzylinder mit Stiftzuhaltungen
zur Axialsicherung eines Zylinderkerns im Zylindergehäuse bekannt, anstelle eines
zwischen ihnen im Schließbartbereich gelegenen Sicherungsringes eine im Stiftzuhaltungsbereich
gelegene ringförmige Anordnung einer Vielzahl von kleinen stift-, kugel- oder walzenförmigen
Sperrelementen zu verwenden, die jeweils einesteils in eine am Kernumfang und anderenteils
auf dem Zylindergehäuse innen gelegene Aussparung hineingreifen. Da diese einzelnen
Sperrelemente jeweils immer nur linienförmig am Kern und Gehäuse anliegen, ist die
von ihnen allein bewirkte Axialsicherung des Kerns auch noch unzureichend. Darüber
hinaus erfordert der Einbau der ringförmig angeordneten Sperrelemente, daß der Abstand
zwischen den ihnen benachbarten Stiftzuhaltungen gegenüber den übrigen entsprechend
vergrößert und somit auch die axiale Baulänge des gesamten Schließzylinders verlängert
werden muß.
[0004] Weiterhin ist es durch die US-A-17 61 092 und die US-A-20 49 742 bei kreisförmig
profilierten Rundzylindern mit Plättchen-Zuhaltungen zur einfachen Axialsicherung
zwischen Zylinderkern und -gehäuse bekannt, im Schließbartbereich eine flache Dreiviertel-
oder Halbring-Sicherungsscheibe zu verwenden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Profilschließzylinder der eingangs
erwähnten Gattung zu schaffen, der ohne Verlängerung seiner axialen Baulänge eine
noch wesentlich größere Sicherheit gegen unbefugtes axiales Herausziehen des Zylinderkerns
besitzt, dennoch aber jederzeit einen befugten zerstörungsfreien Ausbau des Zylinderkerns
ermöglicht, und bei Doppelprofilzylindern auch keine Trennung bzw. lösbare Verbindung
der beiden Gehäusehälften erfordert.
[0006] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem gattungsgemäß beschaffenen Profilschließzylinder
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als zusätzliche axiale Kernsicherung im Bereich
der Stiftzuhaltungen unter Belassung ihrer voneinander gleich kurzen Abstände auf
dem Zylinderkern eine sich quer zu dessen Längsachse erstreckende und über dessen
Umfang bogenförmig hinausragende Sicherungsscheibe verdrehungssicher angebracht ist,
die axialsichernd einesteils in einen im Zylinderkern vorhandenen Kerneinschnitt und
anderenteils zumindest bei abgezogenem Schlüssel in einen im Zylindergehäuse in gleicher
Höhe gelegenen Gehäuseeinschnitt breitflächig hineinragt.
[0007] Auf diese Weise kommt man zu einer zusätzlichen und damit noch wesentlich besseren
Axialsicherung des Zylinderkerns. Da diese nicht allein nur zylinderendseitig im Schließbartbereich
sondern zusätzlich auch im Stiftzuhaltungsbereich und hier auch vergleichsweise breitflächig
erfolgt, steht dem unbefugten Kernziehversuch in Axialrichtung ein wesentlich größerer
Ausziehwiderstand entgegen. Da durch den Einbau der Sicherungsscheibe der Abstand
auch zwischen den ihm benachbarten Stiftzuhaltungen nicht vergrößert, sondern gleich
den übrigen Stiftzuhaltungsabständen beibehalten wird, braucht die axiale Baulänge
des Schließzylinnders nicht verlängert zu werden. Durch den verdrehungssicheren Sitz
der Sicherungsscheibe auf dem Zylinderkern kann letzterer in einer bestimmten Drehstellung
jederzeit aus dem Zylindergehäuse ausgebaut werden, um etwa Schließumstellungen bei
den Zuhaltungsstiften vornehmen zu können.
[0008] Die zusätzliche Axialsicherung des Kerns kann auf verschiedenartigste Weise realisiert
werden. So kann dazu der Gehäuseeinschnitt vorteilhaft als durchgehender, den Zylinderkern
ringsherum umgebender Trennschnitt und die darin hineinragende Sicherungsscheibe als
den Zylinderkern in seinem durch den Kerneinschnitt verengten Querschnittbereich größtenteils
umgreifende, einseitig offene, radial federnde Ringscheibe ausgebildet sein. Der im
Stiftzuhaltungsbereich vorzunehmende Trennschnitt schwächt zwar das Zylindergehäuse
an dieser Stelle, ist aber im Hinblick auf die angestrebte Axialsicherung des Kerns
nicht schädlich, insbesondere dann nicht, wenn dieser Trennschnitt etwa im Mittelbereich
der Stiftzuhaltungen vorgenommen wird. Dabei ist zu berücksichtigen, daß das Zylindergehäuse
in seinen verbleibenden Teilen immer noch ausreichend fest ist und im übrigen das
im unbefugten Benutzungsfall zu verwendende Ausziehgerät auf den den Kern umgebenden
Zylindergehäusestirnrand aufgesetzt und dadurch beim Ziehen abgestützt wird.
[0009] Nach einer anderen Ausführungsform können der Kerneinschnitt auch kreissegmentförmig
und die Sicherungsscheibe als darin voll hineinpassende, entsprechend konturierte
Segmentscheibe ausgebildet sein, die mit ihrem kreisbogenförmigen Außenumfang durch
eine zwischen ihr und dem Kern angeordnete Feder in der Schlüsselabzugstellung des
Kerns in eine entsprechend sichelförmig profilierte, den Gehäuseeinschnitt bildende
Gehäuseinnenaussparung zu drücken ist.
[0010] Um zusätzlich auch den Schließzylinder selber noch gegen unbefugtes Herausziehen,
Herausschlagen oder Abbrechen besser zu schützen, sieht die Erfindung weiterhin vor,
daß im Gehäusesteg außer der Stulpschraubenbohrung noch mindestens eine weitere durchgehende
Querbohrung und ein darin einzusteckender, beidseitig über das Profil des Schließzylinders
hinausragender Sicherungsbolzen vorgesehen sind.
[0011] Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter
vorteilhafter Ausführungsbeispiele beschrieben. Darin zeigen
- Fig.1
- die Seitenansicht auf einen Doppelprofilschließzylinder der erfindungsgemäßen Beschaffenheit,
- Fig.2
- einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
- Fig.3
- die zur Fig.2 gehörende Sicherungsringscheibe,
- Fig.4,5 und 6
- Querschnitte durch mit einer zusätzlichen, als Sperrleiste ausgebildeten Zuhaltung
versehene Profilzylinder mit jeweils unterschiedlich ausgebildeter axialer Kernsicherung,
- Fig.7
- einen entsprechenden Querschnitt durch einen Profilzylinder mit kreissegmentförmiger
Sicherungsscheibe und
- Fig.8 und 9
- die jeweils zu Fig.7 gehörenden Axialschnitte bei unterschiedlichen Kernpositionen.
[0012] Der in Fig.1 dargestellte Doppelprofilschließzylinder ist herkömmlicherweise mit
zwei Zylindergehäusehälften 1,1′ versehen, die im Bereich des zwischen ihnen in einer
entsprechenden Aussparung 2 gelegenen Schließbarts 3 über den Gehäusesteg 1˝ mit darin
üblicherweise vorhandener Stulpschraubenbohrung 4 miteinander fest verbunden, also
von einteiliger Beschaffenheit sind. In den beiden Gehäusehälften 1,1′ sind die Zylinderkerne
5,5′ drehbeweglich gelagert und durch die sowohl in ihnen als in den Gehäusestegteilen
untergebrachten Stiftzuhaltungselemente 6 zu blockieren. Durch Einführen des passenden
Schlüssels in den im Zylinderkern vorhandenen Schlüsselkanal 5˝ können die Zuhaltungsstifte
entgegen Federwirkung in ihre Öffnungsposition verschoben werden, in der der Kern
5 bzw. 5′ gegenüber dem Zylindergehäuseteil 1 bzw. 1′ mittels des eingeführten Schlüssels
verdreht werden kann, wodurch der Schließbart 3 eine entsprechende Drehung vollführt
und das nicht dargestellte Schloß im Öffnungssinne betätigt.
[0013] Der dargestellte Doppelprofilzylinder besitzt im Bereich seines Gehäusesteges 1˝
zwei querverlaufende Bohrungen 7. In die der Türaußenseite zugewandte Bohrung 7 ist
ein über das Profil des Zylinders beidseitig hinausragender Sicherungsbolzen 7' eingesetzt,
der im Einbauzustand hinter den Schloßkastenboden bzw. die Schloßkastendecke greift
und dadurch ein unbefugtes Herausziehen oder auch Hindurchtreiben des gesamten Schließzylinders
aus dem Schloßkasten bzw. auch ein Abbrechen des Zylinders in Höhe seines durch die
Schließbartaussparung 2 und die Stulpschraubenbohrung 4 geschwächten Stegbereichs
verhindert.
[0014] Zwischen der Nabe 3' des Schließbarts 3 und den inneren Stirnenden 1a bzw. 1a' der
Zylindergehäusehälften sind in bekannter Weise als Federringe ausgebildete Sicherungsringe
5a,5a' vorhanden, die in jeweils an den inneren Enden der Kerne 5 bzw. 5' vorhandene
Ringnuten hineinragen und dadurch für eine gewisse axiale Sicherung der Kerne 5,5'
in deren nicht durch die Stiftzuhaltungen blockierten Positionen ermöglichen.
[0015] Um jedoch noch eine wesentlich wirksamere zusätzliche Axialsicherung der Kerne 5,5'
zu schaffen, ist im Bereich der Stiftzuhaltungen ohne deren gegenseitigen kurzen axialen
Abstand zu verlängern auf dem außenliegenden Zylinderkern 5 eine sich quer zu dessen
Längsachse erstreckende und über dessen Umfang bogenförmig herausragende Sicherungsscheibe
9 verdrehungssicher angebracht. Diese ragt breitflächig axialsichernd einesteils in
einen im Zylinderkern 5 vorhandenen Kerneinschnitt und anderenteils zumindest bei
abgezogenem Schlüssel in einen im Zylindergehäuse 1 in gleicher Höhe gelegenen Gehäuseeinschnitt
8 hinein.
[0016] Wie die Fig.1 bis 6 zeigen, kann der Gehäuseeinschnitt 8 als durchgehender, den Zylinderkern
5 ringsherum umgebender Trennschnitt ausgeführt sein, während die darin hineinragende
Sicherungsscheibe 9 als den Zylinderkern 5 in seinem durch den Kerneinschnitt verengten
Querschnittbereich größtenteils umgreifende, einseitig offene, radial federnde Ringscheibe
ausgebildet ist.
[0017] Im Falle der Fig.1 bis 3 besteht der Kerneinschnitt 10 aus zwei beiderseits des im
Kern 5 gelegenen Schlüsselkanals 5'' vorhandenen Einschnittsegmenten 10', während
die Sicherungsscheibe 9 hier als Ringgabel ausgebildet ist, nämlich die in Fig.3 dargestellte
Gestalt besitzt. Diese Ringgabel 9 durchsetzt mit ihren segmentförmig gestalteten
Gabelschenkeln 9′ die Einschnittsegmente 10′ im Kern 5, während der Gabelsteg 9˝ den
Zylinderkern 5 auf seiner dem Schlüsselkanal 5˝ gegenüberliegenden Seite umgreift,
wie das insbesondere die Fig.2 zeigt. Daran erkennt man auch, daß zum Aufschieben
der Ringscheibe 9 auf den Kern 5 dieser sich in gegenüber Fig.2 um 180° versetzter
Drehposition befinden muß, in der die Ringscheibe 9 in Pfeilrichtung A leicht über
den im Querschnitt verengten Bereich des Kerns 5 soweit geschoben werden kann, bis
die leicht tangential ausfedernden Gabelenden 9‴ hinter den Kern 5 in dessen in Schlusselkanalnähe
gelegenen Umfangsbereich greifen. In dieser Drehposition kann die Ringscheibe 9 ebenso
gut auch vom Kern 5 abgestreift und damit nach Aushebeln des zugehörigen Sicherungsringes
5a aus dem Gehäuse 1 herausgezogen werden, um etwa notwendige Schließumstellungen
bei den Zuhaltungsstiften 6 vornehmen zu können. Da, wie insbesondere Fig.2 zeigt,
die Ringscheibe 9 mit ihrem Außenumfang weit in den ringsumlaufenden Gehäuseeinschnitt
8 hineinragt, wird auf diese Weise eine wirksame zusätzliche Axialsicherung des Kerns
gebildet.
[0018] Bei den in den Fig.4,5 und 6 jeweils im Querschnitt dargestellten Profilschließzylindern
besitzt der Zylinderkern 5 eine mit einer achsparallelen Innenumfangsausnehmung 1‴
im Zylindergehäuse in Eingriff zu bringende, achsparallel verlaufende Sperrleiste
13 sowie letztere radial zu verschieben und zu blockieren erlaubende Steuerhebel 14,
die auf einem gemeinsamen parallel zum Schlüsselkanal 5˝ verlaufenden Achsbolzen 15
kippbeweglich lagern und durch am Schlüssel seitlich vorhandene Einschnitte zu beaufschlagen
sind. Die Sperrleiste 13 bildet hier eine zusätzliche Verdrehsicherung des Kerns 5,
also zusätzlich zu den auch hier durchweg vorhandenen Stiftzuhaltungen 6.
[0019] In den Fällen der Fig.4 und 5 ist der Kern 5 mit einer exzentrischen, sichelförmigen
Ringnut 11 versehen, in der als Sicherungsscheibe hier entsprechend gestaltete Federringe
16 bzw. 17 verdrehungsfest sitzen, die in den Gehäuseeinschnitt 8 hineinragen. Im
Falle der Fig.4 ist der Federring 16 ringsum nahezu geschlossen und mit in Höhe der
Sperrleiste 13 sowie des Schlüsselkanals 5˝ gelegenen Innenaussparungen 16′ bzw. 16˝
versehen.
[0020] Im Falle der Fig.5 erstreckt sich der Sicherungsring 17 über etwa zwei Drittel des
Kernumfangs, wobei er wiederum eine in Höhe der Sperrleiste 13 gelegene Innenaussparung
17′ aufweist und den Schlüsselkanal 5˝ gänzlich unabgedeckt läßt.
[0021] In Fig.6 besteht der Kerneinschnitt aus einem auf der den Steuerhebeln 14 gegenüberliegenden
Seite des Kerns 5 gelegenen Einschnittsegment 5
IV, wobei die Sicherungsscheibe 18 ein U-Profil besitzt, dessen Stegteil als Segment
18′ ausgebildet ist und im Kerneinschnittsegment 5
IV liegt, während die Schenkel des U als ringbogenförmige Federschenkel 18˝, 18‴ den
Kern 5 teilweise umgreifen. Dabei ist in dem den Schlüsselkanal 5˝ übergreifenden
Federschenkel 18‴ eine Innenaussparung 18
IV vorhanden, damit auch in diesem Fall der Schlüsselkanal 5˝ uneingeengt bleibt.
[0022] Bei dem in den Fig.7 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Kern 5 einen
kreissegmentförmigen Einschnitt 19, während die Sicherungsscheibe als darin voll hineinpassende,
entsprechend konturierte Segmentscheibe 20 ausgebildet ist. Zwischen letzterer und
dem Kern 5 ist eine Druckfeder 21 angeordnet, die die Segmentscheibe 20 radial nach
außen zu verschieben sucht. In der in Fig.7 dargestellten Schlüsselabzugstellung des
Kerns 5 ist das möglich, weil die Scheibe 20 dann mit ihrem kreisbogenförmigen Außenumfang
in die entsprechend sichelförmig profilierte Gehäuseinnenaussparung 22 zu drücken
ist, die hier den Gehäuseeinschnitt bildet. So wird auch hierdurch eine zusätzliche
Axialsicherung des Kerns 5 geschaffen. In der dazu um 180° drehversetzten Stellung
des Kerns 5 wird die Sicherungsscheibe 20 vollständig in den kreissegmentförmigen
Einschnitt 19 des Kerns hineingedrückt. In dieser Stellung kann der Kern 5 nach Aushebeln
des von außen zugänglichen, im Schließbartbereich liegenden Sicherungsringes 5a ohne
weiteres ausgebaut, also axial aus dem Gehäuse 1 herausgezogen werden, um etwa an
den Zuhaltungsstiften Schließänderungen od.dgl. vornehmen zu können. Die beispielsweise
aus Niro-Sinterstahl bestehende Sicherungsscheibe 20 hat vorteilhaft den aus Fig.8
und 9 ersichtlichen Querschnitt, wobei sie mit ihrem axial breiter gehaltenen Umfangsteil
20′, an dem sich die vorspringende Sperrkante 20˝ befindet, in die entsprechend breiter
gehaltene sichelförmige Innenaussparung 22 des Gehäuses 1 hineinragt. Wie Fig.9 zeigt,
wird beim Ausziehversuch des Kerns 5 die sichernde Segmentscheibe 20 entsprechend
verkantet, wobei ihre Sperrkante 20˝ ein etwaiges radiales Hereingleiten der Segmentscheibe
20 in den Kerneinschnitt 19 sicher verhindert.
[0023] Es versteht sich, daß im Rahmen der Erfindung mancherlei Abänderungen möglich sind.
Beispielsweise können im Stiftzuhaltungsbereich des Profilzylinders auch mehrere axial
hintereinander angeordnete Sicherungsscheiben 9 mit zugehörigen Kern- und Gehäuseeinschnitten
5 bzw. 8 vorhanden sein.
1. Profilschließzylinder mit einem Zylindergehäuse (1) und einem darin drehbeweglich
gelagerten, durch schlüsselbetätigbare, abstandsgleich voneinander angeordnete Stiftzuhaltungen
(6) blockierbaren Zylinderkern (5), der durch einen im Schließbartbereich zwischen
Kern (5) und Zylindergehäuse (1) angeordneten Sicherungsring (5a) gegen axiales Verschieben
im Zylindergehäuse gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliche axiale Kernsicherung im Bereich der Stiftzuhaltungen (6) unter
Belassung ihrer voneinander gleich kurzen Abstände auf dem Zylinderkern (5) eine sich
quer zu dessen Längsachse erstreckende und über dessen Umfang bogenförmig hinausragende
Sicherungsscheibe (z.B.9) verdrehungssicher angebracht ist, die axialsichernd einesteils
in einen im Zylinderkern (5) vorhandenen Kerneinschnitt (z.B.10) und anderenteils
zumindest bei abgezogenem Schlüssel in einen im Zylindergehäuse (1) in gleicher Höhe
gelegenen Gehäuseeinschnitt (8) breitflächig hineinragt.
2. Profilschließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseeinschnitt als durchgehender, den Zylinderkern (5) ringsherum umgebender
Trennschnitt (8) und die darin hineinragende Sicherungsscheibe als den Zylinderkern
(5) in seinem durch den Kerneinschnitt (z.B.10) verengten Querschnittbereich größtenteils
umgreifende, einseitig offene, radial federnde Ringscheibe (z.B.9) ausgebildet sind
(Fig.1 bis 6).
3. Profilschließzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerneinschnitt (10) aus zwei beiderseits des im Kern (5) gelegenen und in
dessen Umfang frei ausmündenden Schlüsselkanals (5'') vorhandenen Einschnittsegmenten
(10') und die Sicherungsscheibe aus einer Ringgabel (9) bestehen, die mit ihren segmentförmig
gestalteten Gabelschenkeln (9') die Einschnittsegmente (10') durchsetzt und deren
Gabelsteg (9'') den Zylinderkern (5) auf seiner dem Schlüsselkanal (5'') gegenüberliegenden
Seite umgreift (Fig.1 bis 3).
4. Profilschließzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerneinschnitt aus einer zur Kernmitte exzentrisch liegenden und in den Kernumfang
(5''') einseitig übergehenden Ringnut (11) und die darin hineinragende Sicherungsscheibe
aus einem radial federnden Sicherungsring (16) entsprechenden Innendurchmessers bestehen
(Fig.4,5).
5. Profilschließzylinder nach Anspruch 4, dessen Zylinderkern (5) eine mit einer achsparallelen
Innenumfangsausnehmung (1''') im Zylindergehäuse (1) in Eingriff zu bringende, achsparallel
verlaufende Sperrleiste (13) sowie letztere radial zu verschieben und zu blockieren
erlaubende Steuerhebel (14) aufweist, die auf einem gemeinsamen, parallel zum Schlüsselkanal
(5'') verlaufenden Achsbolzen (15) kippbeweglich lagern und durch am Schlüssel seitlich
vorhandene Einschnitte zu beaufschlagen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Federring (16) ringsum nahezu geschlossen und mit in Höhe der Sperrleiste
(13) sowie des Schlüsselkanals (5'') gelegenen Innenaussparungen versehen ist (Fig.
4).
6. Profilschließzylinder nach Anspruch 4, dessen Zylinderkern (5) eine mit einer achsparallelen
Innenumfangsausnehmung (1''') im Zylindergehäuse (1) in Eingriff zu bringende, achsparallel
verlaufende Sperrleiste (13) sowie letztere radial zu verschieben und zu blockieren
erlaubende Steuerhebel (14) aufweist, die auf einem gemeinsamen, parallel zum Schlüsselkanal
verlaufenden Achsbolzen (15) kippbeweglich lagern und durch am Schlüssel seitlich
vorhandene Einschnitte zu beaufschlagen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsring (17) sich über etwa zwei Drittel des Kernumfangs erstreckt,
eine in Höhe der Sperrleiste (13) gelegene Innenaussparung (17') aufweist und den
Schlüsselkanal (5'') unabgedeckt läßt (Fig. 5).
7. Profilschließzylinder nach Anspruch 2, dessen Zylinderkern (5) eine mit einer achsparallelen
Innenumfangsausnehmung (1''') im Zylindergehäuse (1) in Eingriff zu bringende, achsparallel
verlaufende Sperrleiste (13) sowie letztere radial zu verschieben und zu blockieren
erlaubende Steuerhebel (14) aufweist, die auf einem gemeinsamen, parallel zum Schlüsselkanal
(5'') verlaufenden Achsbolzen (15) kippbeweglich lagern und durch am Schlüssel seitlich
vorhandene Einschnitte zu beaufschlagen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerneinschnitt aus einem auf der den Steuerhebeln (14) gegenüberliegenden
Seite des Kerns (5) gelegenen Einschnittsegment (5IV) besteht und die Sicherungsringscheibe (18) ein U-Profil besitzt, dessen als Segment
(18') ausgebildetes Stegteil im Kerneinschnittsegment (5IV) liegt und dessen ringbogenförmige Federschenkel (18'',18''') den Kern (5) teilweise
umgreifen, wobei in dem den Schlüsselkanal (5'') übergreifenden Federschenkel (18''')
eine in Schlüsselkanalhöhe gelegene Innenaussparung (18IV) vorhanden ist (Fig.6).
8. Profilschließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsscheibe (z.B.9,16 oder 18) aus Federstahl besteht.
9. Profilschließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerneinschnitt (19) kreissegmentförmig und die Sicherungsscheibe als darin
voll hineinpassende, entsprechend konturierte Segmentscheibe (20) ausgebildet sind,
die mit ihrem kreisbogenförmigen Außenumfang durch eine zwischen ihr und dem Kern
(5) angeordnete Feder (21) in der Schlüsselabzugstellung des Kerns (5) in eine entsprechend
sichelförmig profilierte, den Gehäuseeinschnitt bildende Gehäuseinnenaussparung (22)
zu drücken ist (Fig.7 bis 9).
10. Profilschließzylinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die axial sichernde Segmentscheibe (20) aus Nirosta-Sinterstahl besteht.
11. Profilschließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Stiftzuhaltungsbereich mehrere axial hintereinander angeordnete Sicherungsscheiben
(z.B.9) mit zugehörigen Kern- und Gehäuseeinschnitten (z.B.10 bzw. 8) vorhanden sind.
12. Profilschließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäusesteg (1'') außer der Stulpschraubenbohrung (4) mindestens eine weitere
durchgehende Querbohrung (7) und ein darin einzusteckender, beidseitig über das Profil
des Schließzylinders hinrausragender Sicherungsbolzen (7') vorgesehen sind.
1. Profiled locking cylinder having a cylinder housing (1) and a cylinder core (5) which
is rotatably mounted therein and the cylinder core (5) can be blocked by virtue of
pin tumblers (6) which can be actuated by a key and which are disposed equidistance
to each other and the cylinder core (5) is secured by virtue of a securing ring (5a)
disposed in the locking bit region between the core (5) and the cylinder housing (1)
against axial displacement in the cylinder housing, characterised in that a securing
disk (e.g. 9) which extends transverse to the longitudinal axis of the cylinder core
(5) and protrudes in the shape of an arc over the periphery of the cylinder core (5)
is attached in a manner which prevents relative rotation in the region of the pin
tumblers (6) whilst still retaining uniform short spaces between the pin tumblers
on the cylinder core (5), and the securing disk protrudes broadly in a manner which
prevents axial movement with one part into a core recess (e.g. 10) provided in the
cylinder core (5) and with another part at least upon removing the key into a housing
recess (8) lying at the same height in the cylinder housing (1).
2. Profiled locking cylinder according to claim 1, characterised in that the housing
recess is formed as a through-going separating cut (8) which encompasses all around
the cylinder core (5) and the securing disk which protrudes into the separating cut
(8) is formed as a radially resilient annular disk (e.g. 9) which is open on one side
and which encompasses a greater part of the cylinder core (5) in its cross-sectional
region which is narrowed by the core recess (e.g. 10) (Figs. 1 to 6).
3. profiled locking cylinder according to claim 2, characterised in that the core recess
(10) comprises two recess segments (10') provided on both sides of the key channel
(5'') which lie in the core (5) and which freely issue in the periphery thereof and
the securing ring comprises an annular fork (9) which penetrates the recess segments
(10') with its segment-shaped fork limbs (9') and the fork cross-piece (9'') of the
annular fork (9) encompasses the cylinder core (5) on its side lying opposite the
key channel (5'') (Figs. 1 to 3).
4. Profiled locking cylinder according to claim 2, characterised in that the core recess
comprises an annular groove (11) which lies eccentric to the core centre and which
changes on one side into the core periphery (5''') and the securing ring which protrudes
into the annular groove (11) comprises a radial resilient securing ring (16) having
a corresponding internal diameter (Figs. 4, 5).
5. Profiled locking cylinder according to claim 4, whose cylinder core (5) comprises
a blocking strip (13) which has an axis parallel internal peripheral recess (1'''),
a blocking strip (13) extending parallel to the axis and to be brought into engagement
in the cylinder housing (1) as well as a control lever (14) which allows the blocking
strip (13) to be displaced radially and to perform the blocking action, the blocking
strip (13) and the control lever (14) are tiltably mounted on a common axis pin (15)
extending parallel to the key channel (5'') and are to be influenced by virtue of
the recesses provided on the side of the key, characterised in that the resilient
ring (16) is approximately closed all around and is provided with internal recesses
lying at the height of the blocking strip (13) as well as of the key channel (5'')
(Fig. 4).
6. Profiled locking cylinder according to claim 4, whose cylinder core (5) comprises
a blocking strip (13) which has an axis parallel internal peripheral recess (1'''),
the blocking strip (13) extends parallel to the axis and is to be brought into engagement
in the cylinder housing (1) as well as a control lever (14) which allows the blocking
strip (13) to be displaced radially and to perform the blocking action, the blocking
strip (13) and the control lever (14) are tiltably mounted on a common axis pin (15)
extending parallel to the key channel (15) and are to be influenced by virtue of the
recesses provided on the side of the key, characterised in that the securing ring
(17) extends over approximately two thirds of the core periphery, comprises an internal
recess (17) lying at the height of the blocking strip (13) and leaves the key channel
(5'') uncovered (Fig. 5).
7. Profiled locking cylinder according to claim 2, whose cylinder core (5) comprises
a blocking strip (13) which has an axis parallel internal peripheral recess (1'''),
the blocking strip (13) extending parallel to the axis and to be brought into engagement
in the cylinder housing (1) as well as the control lever (14) which allows the blocking
strip (13) to displace radially and to perform the blocking action, the blocking strip
(13) and the control lever (14) are tiltably mounted on a common axis pin (15) extending
parallel to the key channel (5'') and are influenced by virtue of the recesses provided
on the side of the key, characterised in that the core recess comprises a recess segment
(5IV) lying on the side of the core (5) lying opposite the control lever (14) and the
securing annular disk (16) has a U-profile, whose cross-piece which is formed as the
segment (18') lies in the core recess segment (5IV) and whose annular arc-shaped resilient limb (18'', 18''') partially encompasses
the core (5), wherein an internal recess (18IV) lying at the height of the key channel is provided in the resilient limb (18''')
overlapping the key channel (5'') (Fig. 6).
8. Profiled locking cylinder according to one of claims 1 to 7, characterised in that
the securing disk (e.g. 9, 16 or 18), comprises spring steel.
9. Profiled locking cylinder according to claim 1, characterised in that the core recess
(19) is formed in a circular segment shape and the securing disk is formed as a segment
(20) which is correspondingly contoured and fully fits into the core recess (19) and
the segment disk (20) is to be pushed with its circular arc-shaped external periphery
by virtue of a spring (21) disposed between the segment disk (20) and the core (5)
in the key-removed position of the core (5) into a corresponding lunulated profiled
housing internal recess (22) forming a housing recess (Figs. 7 to 9).
10. Profiled locking cylinder according to claim 9, characterised in that the axial securing
segment disk (20) comprises nerosta scintered steel.
11. Profiled locking cylinder according to one of claims 1 to 10, characterised in that
a plurality of securing disks (e.g. 9) which are disposed axially behind each other
together with associated core recesses (e.g. 10) and housing recesses (e.g. 8) are
provided in the pin tumbler region.
12. Profiled locking cylinder according to one of claims 1 to 11, characterised in that
in addition to the face plate screw bore (4) at least one further through-going transfer
bore (7) and a securing pin (7') which is to be inserted into the transfer bore (7)
and which protrudes on both sides over the profile of the locking cylinder are provided
in the housing cross piece (1'').
1. Cylindre de fermeture profilé comportant une enveloppe de cylindre (1) et un barillet
(5) qui est monté mobile en rotation dans celle-ci et est apte à être bloqué par des
mécanismes de retenue à tiges (6) équidistants aptes à être actionnés par une clé,
et qui est protégé à l'encontre d'un déplacement axial dans l'enveloppe de cylindre
grâce à une bague de sûreté (5a) disposée dans la zone du panneton, entre le barillet
(5) et l'enveloppe de cylindre (1), caractérisé en ce qu'il est prévu, sur le barillet
(5), comme sûreté axiale supplémentaire de celui-ci, dans la zone des mécanismes de
retenue à tiges (6), sans modification de leur écartement mutuel égal, une rondelle
de sûreté fixe en rotation (par exemple 9) qui s'étend transversalement à l'axe longitudinal
du barillet (5) et dépasse, en forme d'arc, de la circonférence de celui-ci, et qui
pénètre sur une large surface, en assurant une sûreté axiale, d'une part dans une
encoche (par exemple 10) prévue dans le barillet (5), et d'autre part, au moins quand
la clé est enlevée, dans une encoche (8) située dans l'enveloppe de cylindre (1),
à la même hauteur.
2. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'encoche
d'enveloppe est conçue comme une encoche de séparation (8) continue faisant tout le
tour du barillet (5), tandis que la rondelle de sûreté (9) pénétrant dans cette encoche
est conçue comme une rondelle annulaire (par exemple 9) faisant ressort radialement,
ouverte unilatéralement et entourant en grande partie le barillet (5) dans sa zone
de coupe transversale rétrécie par l'encoche de barillet (par exemple 10) (fig. 1
à 6).
3. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'encoche
de barillet (10) se compose de deux segments d'encoche (10') prévus de part et d'autre
du canal de clé (5") situé dans le barillet (5) et débouchant librement dans la circonférence
de celui-ci, et la rondelle de sûreté se compose d'un moyeu annulaire (9) dont les
branches de fourche (9') en forme de segments pénètrent dans les segments d'encoche
(10'), tandis que la barre de fourche (9") entoure le barillet (5) sur son côté opposé
au canal de clé (5") (fig. 1 à 3).
4. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'encoche
de barillet se compose d'une rainure annulaire (11) excentrique par rapport au centre
du barillet et se prolongeant unilatéralement par la circonférence de barillet (5'''),
et la rondelle de sûreté pénétrant dans cette rainure se compose d'une bague de sûreté
(16) d'un diamètre intérieur approprié, faisant ressort radialement (fig. 4, 5).
5. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 4, dont le barillet (5) comporte
une barrette de blocage (13) s'étendant parallèlement à l'axe, à mettre en prise avec
une cavité périphérique intérieure (1''') parallèle à l'axe prévue dans l'enveloppe
de cylindre (1), ainsi que des leviers de commande (14) qui permettent de déplacer
radialement ladite barrette de blocage (13) et de la bloquer, qui sont montés pour
pouvoir basculer sur un axe commun (15) parallèle au canal de clé (5") et qui doivent
être sollicités par des encoches prévues sur le côté de la clé, caractérisé en ce
que la bague-ressort (16) est pratiquement fermée tout autour et pourvue de cavités
intérieures situées à la hauteur de la barrette de blocage (13) et du canal de clé
(5") (fig. 4).
6. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 4, dont le barillet (5) comporte
une barrette de blocage (13) s'étendant parallèlement à l'axe, à mettre en prise avec
une cavité périphérique intérieure (1''') parallèle à l'axe prévue dans l'enveloppe
de cylindre (1), ainsi que des leviers de commande (14) qui permettent de déplacer
radialement ladite barrette de blocage (13) et de la bloquer, qui sont montés pour
pouvoir basculer sur un axe commun (15) parallèle au canal de clé et qui doivent être
sollicités par des encoches prévues sur le côté de la clé, caractérisé en ce que la
bague de sûreté (17) s'étend sur environ deux tiers de la circonférence du barillet,
comporte une cavité intérieure (17') située à la hauteur de la barrette de blocage
(13) et laisse la canal de clé (5") découvert (fig. 5).
7. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 2, dont le barillet (5) comporte
une barrette de blocage (13) s'étendant parallèlement à l'axe, à mettre en prise avec
une cavité périphérique intérieure (1''') parallèle à l'axe prévue dans l'enveloppe
de cylindre (1), ainsi que des leviers de commande (14) qui permettent de déplacer
radialement ladite barrette de blocage (13) et de la bloquer, qui sont montés pour
pouvoir basculer sur un axe commun (15) parallèle au canal de clé (5") et qui doivent
être sollicités par des encoches prévues sur le côté de la clé, caractérisé en ce
que l'encoche de barillet se compose d'un segment d'encoche (5IV) situé sur le côté du barillet (5) opposé aux leviers de commande (14), et la rondelle
de sûreté (18) présente un profil en U dont la barre est conçue comme un segment (18')
et se trouve dans le segment d'encoche de barillet (5IV), tandis que les branches élastiques (18", 18''') en forme d'arcs d'anneau entourent
partiellement le barillet (5), une cavité intérieure (18IV) située à la hauteur du canal de clé étant prévue dans la branche élastique (18''')
couvrant le canal de clé (5") (fig. 6).
8. Cylindre de fermeture profilé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en
ce que la rondelle de sûreté (par exemple 9, 16 ou 18) se compose d'acier à ressorts.
9. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'encoche
de barillet (19) est en forme de segment de cercle, et la rondelle de sûreté est conçue
comme une rondelle segmentée (20) qui entre complètement dans ladite encoche (19)
et présente un contour approprié, et dont la circonférence extérieure en forme d'arc
de cercle, quand le barillet (5) est en position d'extraction de clé, doit être poussée,
par un ressort (21) disposé entre ladite rondelle (20) et le barillet (5), dans une
cavité intérieure d'enveloppe (22) à profil en forme de croissant correspondant qui
définit l'encoche d'enveloppe (fig. 7 à 9).
10. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 9, caractérisé en ce que la rondelle
segmentée de sûreté axiale (20) se compose d'acier fritté inoxydable.
11. Cylindre de fermeture profilé selon l'une des revendication 1 à 10, caractérisé en
ce qu'il est prévu, dans la zone du mécanisme de retenue à tiges, plusieurs rondelles
de sûreté (par exemple 9) disposées axialement les unes derrière les autres et comportant
des encoches de barillet et d'enveloppe associées (par exemple 10, 8).
12. Cylindre de fermeture profilé selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en
ce qu'il est prévu, dans la bande d'enveloppe (1"), en plus du perçage de vis à rebord
(4), au moins un second perçage traversant (7) et un axe de sûreté (7') à introduire
dans celui-ci et qui dépasse, des deux côtés, du profil du cylindre de fermeture.