[0001] Die Erfindung betrifft eine Lastverstelleinrichtung mit einem auf ein die Leistung
einer Brennkraftmaschine bestimmenden Stellglied einwirkbaren Steuerelement, das mit
einem mit einem Fahrpedal gekoppelten Mitnehmer verbunden ist und zusätzlich mittels
eines elektrischen Stellantriebes bewegbar ist, mit einem dem Mitnehmer zugeordneten
Sollwerterfassungselement, einem mit diesem zusammenwirkenden und auf den elektrischen
Stellantrieb einwirkenden Istwerterfassungselement, wobei der elektrische Stellantrieb
in Abhängigkeit von den erfaßten Werten von einer elektronischen Regeleinrichtung
ansteuerbar ist.
[0002] Lastverstelleinrichtungen dieser Art werden in Kraftfahrzeugen zur Betätigung der
Drosselklappe oder der Einspritzpumpe durch das Fahrpedal vorgesehen, um mittels der
elektronischen Regeleinrichtung derart eingreifen zu können, daß beispielsweise Radschlupf
beim Anfahren infolge zu hoher Leistung vermieden wird. Die Regeleinrichtung kann
bei zu raschem Niedertreten des Fahrpedals dafür sorgen, daß beispielsweise die Drosselklappe
weniger geöffnet wird, als es der Fahrpedalstellung entspricht, so daß die Brennkraftmaschinen
nur eine zu keinem Durchdrehen der Räder führende Leistung erzeugt. Andere, automatische
Eingriffe in die Lastverstelleinrichtung sind erforderlich, wenn ein Getriebe automatisch
schalten soll, oder wenn die Leerlaufdrehzahl auch bei unterschiedlichen Leistungserfordernissen
im Leerlauf auf einen konstanten Wert geregelt werden soll. Bekannt ist es bei einer
solchen Verstelleinrichtung auch, durch einen Geschwindigkeitsbegrenzungsregler einzugreifen,
der durch die Möglichkeit der Entkoppelung des Steuerelementes vom Fahrpedal dafür
sorgen kann, daß jeweils diejenige Leistung eingestellt wird, die zur Aufrechterhaltung
der eingestellten Geschwindigkeit erforderlich ist. Daneben kann es insbesondere unter
dem Aspekt des Fahrkomfort erwünscht sein, eine progressive bzw. degressive Anlenkung
des Fahrpedals vorzusehen, mit der Möglichkeit einer gegenüber der Fahrpedalstellung
verringerten bzw. erhöhten Leistungseinstellung. Sicherheitsgesichtspunkte machen
es jedoch erforderlich, daß bei einem Defekt in der Regeleinrichtung sichergestellt
ist, daß bei Rücknahme der Fahrpedalstellung die Leistungseinstellung synchron mit
der Stellung des Fahrpedals abnimmt. Erreicht wird dies bislang durch Sicherheitseinrichtungen
in der elektronischen Regeleinrichtung. Fehlermöglichkeiten in der Regeleinrichtung
verringert man dadurch, daß man die Elektronik redundant baut. Dennoch ist eine nicht
der Fahrpedalstellung entsprechende, zu hohe Leistungseinstellung bei einem Defekt
nicht völlig ausgeschlossen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lastverstelleinrichtung der genannten Art so weiter
zu bilden, daß bei dieser die Funktionsfähigkeit der elektronischen Ansteuerung des
Stellgliedes über das Gaspedal und damit die Funktionsfähigkeit der elektronischen
Regeleinrichtung ständig überwacht wird und auch bei einem Ausfall der elektronischen
Regeleinrichtung eine definierte Rückwirkung auf das Stellglied und in der Folge davon
die Drosselklappe bzw. Einspritzpumpe möglich ist.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß zwischen dem Mitnehmer und dem
Steuerelement eine Abstandsüberwachungseinrichtung vorgesehen ist, die bei einer Abweichung
von Mitnehmer und Steuerelement von einem vorgegebenen Abstand der Regeleinrichtung
ein Signal zum Zwecke der Plausibilitätsprüfung zuführt, wobei die Regeleinrichtung
bei fehlenden definierten Plausibilitätsbedingungen den elektrischen Stellantrieb
abkoppelt oder abschaltet und Mitnehmer und Steuerelement mechanisch zwangsgeführt
werden.
[0005] Die Abstandsüberwachungseinrichtung, die zweckmäßig mit einer Sicherheitskontaktschaltung
zusammenwirkt oder diese umfaßt, überprüft fortwährend die Stellung von Mitnehmer
und Steuerelement, sollten definierte Abstände von Mitnehmer und Steuerelement nicht
mit durch die Fahrzustände vorgegebenen Abständen korrelieren und gleichzeitig mit
auf diese Fahrzustände bezogenen Plausibilitätsbedingungen übereinstimmen, führt das
Signal zu einem Abschalten der elektronischen Regeleinrichtung, womit nach dem Entkoppeln
oder Ausschalten des elektrischen Stellantriebes die mechanische Zwangsführung von
Mitnehmer und Steuerelement erfolgt. Die Ansteuerung der elektronischen Regeleinrichtung
über ein Signal ist dabei in dem Sinne aufzufassen, daß sowohl die Erzeugung eines
Signals als auch ein Ausbleiben eines Signals im Sinne einer Fehlermeldung für die
elektronische Regeleinrichtung aufgefaßt werden können, beispielsweise kann die elektronische
Regeleinrichtung bei fehlendem Schaltkontaktsignal und fehlenden Plausibilitätsbedingungen
den elektrischen Stellantrieb entkoppeln oder abschalten.
[0006] Als Plausibilitätsbedingungen können die unterschiedlichsten Betriebszustände der
Brennkraftmaschine in Frage kommen, beispielsweise Fahrzustände bei aktiviertem Geschwindigkeitsbegrenzungsregler,
solche bei Antischlupfregelung usw. In all diesen Fahrzuständen wird der elektronischen
Regeleinrichtung ein Signal zugeführt, das eigentlich auf einen Fehler im System hinweisen
würde aber aufgrund der erfüllten Plausibilitätsbedingung nicht zu einem Abkoppeln
oder Abschalten des stellgliedes führt. Solches erfolgt somit nur dann, wenn an die
Regeleinrichtung ein Signal abgegeben wird und die entsprechenden Plausibilitätsbedingungen
nicht erfüllt sind, in diesem Fall werden dann Mitnehmer und Steuerelement mechanisch
zwangsgeführt.
[0007] Im Rahmen der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung kann die Lastverstelleinrichtung
bezüglich deren Ausführung in einer großen Bandbreite variiert werden. So kann beispielsweise
der Mitnehmer die Abstandsmeßeinrichtung unmittelbar aufweisen und der Mitnehmer und
das Steuerelement mittels einer Koppelfeder gekoppelt sein, wobei das Steuerelement
in Richtung eines Anschlages des Mitnehmers vorgespannt ist. Mitnehmer und Steuerelement
wirken somit unmittelbar zusammen, die mit der Abstandsüberwachungseinrichtung zusammenwirkende
Sicherheitskontaktschaltung kann dabei an einem von der Abstandsüberwachungseinrichtung
unabhängigen Ort positioniert sein, beispielsweise zwischen dem elektrischen Stellantrieb
und dem Stellglied.
[0008] Eine besondere Ausführungsform der Erfindung sieht jedoch vor, daß die Sicherheitskontaktschaltung
zwei Sicherheitskontakte aufweist, wobei bei aktiviertem elektrischen Stellantrieb
der eine Sicherheitskontakt den Leerlaufbereich der Brennkraftmaschine und der andere
Sicherheitskontakt den Teillast- und Vollastbereich überwacht, sowie im Übergangsbereich
vom Leerlauf- zum Teillastbetrieb beide Sicherheitskontakte aktiviert sind. Die genannte
Ausbildung der Sicherheitskontaktschaltung beinhaltet den Vorteil, daß während normaler
Fahrverläufe die Sicherheitskontakte abwechselnd betätigt werden und aufgrund dieser
wechselnden Betätigung eine ständige Überprüfung der elektronischen Regeleinrichtung
bezüglich deren Funktion möglich ist.
[0009] Zweckmäßig sollte ein Spannungsversorgungspfad für beide Sicherheitskontakte vorgesehen
sein, sowie ein erster, von dem einen Sicherheitskontakt zur Regeleinrichtung führender
Spannungspfad und ein zweiter, vom anderen Sicherheitskontakt zur Regeleinrichtung
führender Spannungspfad, wobei ein Kontaktelement mit dem Spannungsversorgungspfad
und einerseits mit dem sich über den Leerlaufbereich erstreckenden Spannungspfad für
den einen Sicherheitskontakt, sowie andererseits mit dem sich über den Teil-Nollastbereich
erstreckenden Spannungspfad für den anderen Sicherheitskontakt verbindbar ist. Durch
eine derartige Ausgestaltung der Lastverstelleinrichtung im Bereich der Sicherheitskontaktschaltung
ist gewährleistet, daß bei geringem baulichen Aufwand und geringem Raumbedarf die
gewünschten Schaltfunktionen ablaufen können.
[0010] Grundsätzlich kann die Abstandsüberwachungseinrichtung bzw. die Sicherheitskontaktschaltung
sowohl dem Steuerelement als auch dem Mitnehmer zugeordnet sein. Bei beiden Varianten
wird es als Zweckmäßig angesehen, wenn mit dem Mitnehmer ein in Richtung des Steuerhebels
vorgespanntes und wegbegrenztes Federelement verbunden ist, dessen Federkraft größer
ist als die der Koppelfeder, aber kleiner als die Federkraft einer dem Mitnehmer in
Leerlaufrichtung vorspannenden Rückstellfeder. Mit dieser lassen sich insbesondere
bei abgekoppeltem oder ausgeschaltetem Stellantrieb, das heißt im Notfahrbetrieb,
definierte Positionen von Mitnehmer und Steuerelement erzielen, die über die Sicherheitskontaktschaltung
auf Plausiblitätsbedingungen überprüft werden können. Für den Fall, daß sie Sicherheitskontaktschaltung
dem Steuerelement zugeordnet ist, sieht eine besondere Ausführungsform der Erfindung
vor, daß der Mitnehmer einen Sicherheitskontakt aufweist, der von einem mit dem Steuerelement
verbundenen Sicherheitskontakt in einem bestimmten Abstandsbereich zwischen Mitnehmer
und Steuerelement kontaktiert und bei einer Bewegung von Mitnehmer und Steuerelement
aufeinander zu geöffnet wird, sowie der Sicherheitskontakt des Mitnehmers eine Einheit
mit einem weiteren Sicherheitskontakt bildet, der in Kontakt mit dem Spannungspfad
für den Teil-/Vollastbereich bringbar ist, wobei bei abgekoppeltem oder ausgeschaltetem
Stellantrieb der Sicherheitskontakt des Steuerelementes infolge der Einwirkung des
mit dem Mitnehmer verbundenen Federelementes den Sicherheitskontakt des Mitnehmers
kontaktiert. Für den Fall, daß die Sicherheitskontaktschaltung dem Mitnehmer zugeordnet
ist, sieht eine besondere Ausführungsform der Erfindung vor, daß der Mitnehmer drei
Sicherheitskontakte aufweist, wobei zwei eine Einheit bildende Sicherheitskontakte
mit dem Spannungsversorgungspfad und dem sich über den Leerlaufbereich erstreckenden
Spannungspfad kontaktierbar sind, sowie der dritte mit dem sich über den Teil-/Vollastbereich
erstreckenden Spannungspfad kontaktierbar und über einen Schalter mit dem Spannungsversorgungspfad
verbindbar ist, wobei ein im Mitnehmer gelagertes, in Bewegungsrichtung des Mitnehmers
bewegbares Schaltelement vorgesehen ist, das bei Anlage am Steuerelement oder einem
den oberen Leerlaufbereich begrenzenden stationären Anschlag den Schalter schaltet.
[0011] Obige Ausführungen verdeutlichen, daß bei der erfindungsgemäßen Lastverstelleinricht
von besonderer Bedeutung ist, daß alle über einen elektronischen Kreis auf das Steuerelement
einwirkenden Elemente der Lastverstelleinrichtung beim Ausfall des elektrischen Systems
deaktiviert werden, so daß die Lastverstelleinrichtung aufgrund der mechanischen Zwangsführung
von Mitnehmer und Steuerelement ausschließlich mechanisch arbeitet. So ist vorgesehen,
daß die Regelelektronik im spannungsfreien Zustand der Lastverstelleinrichtung ausgeschaltet
ist. Entsprechendes gilt für den elektrischen Stellantrieb, der zweckmäßig über eine
Kupplung mit dem Steuerelement koppelbar sein sollte, die Kupplung sollte im spannungsfreien
Zustand des elektrischen Stellantriebes geöffnet sein. Prinzipiell ist es aber nicht
erforderlich, daß eine Kupplung vorgesehen ist, bei einer unmittelbaren Kopplung des
elektrischen Stellantriebes mit dem Steuerelement müßten bei einem Ausfall der elektronischen
Regeleinrichtung dann aber die weiteren Rückstellfedern so stark dimensioniert sein,
daß sie den elektrischen Stellantrieb bewegen können, womit Rückwirkungen auf den
Mitnehmer und das Fahrpedal nicht ausgeschlossen werden können.
[0012] Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren dargestellt,
wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen
erfindungswesentlich sind.
[0013] Es zeigt:
Figur 1 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastverstelleinrichtung
mit einer dem Steuerelement zugeordneten Abstands überwachungseinrichtung,
Figur 2 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform mit einer dem Mitnehmer
zugeordneten Abstandsüberwachungseinrichtung,
Figur 3a eine Detaildarstellung der Abstandsüberwachungseinrichtung im Bereich des
in Figur 2 gezeigten, dem Mitnehmer zugeordneten Schalters,
Figur 3b einen Schnitt durch den in Figur 3a gezeigten Bereich der Abstandsüberwachungseinrichtung
gemäß der Linie A-A in Figur 3a und
Figur 4 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Lastverstelleinrichtung.
[0014] In der Figur 1 ist ein Fahrpedal 1 gezeigt, mit dem ein Hebel 2 zwischen einem Vollastanschlag
VL und einem Leerlaufanschlag LL verschiebbar ist. Der Hebel 2 vermag über einen Gaszug
3 einen Mitnehmer 4 in Richtung eines weiteren Volilastanschlages VL zu verschieben
und ist mittels einer am Gaszug 3 angreifenden Rückzugfeder 5 in Leerlaufrichtung
vorgespannt. Eine am Mitnehmer 4 angreifende Rückstellfeder 6 spannt diesen in Leerlaufrichtung
vor. Der Mitnehmer 4 ist mit einem Sollwerterfassungselement in Art eines Schleifers
7 eines Potentiometers 8 verbunden, welches einen Stellmotor 9 steuert, der über eine
Kupplung 10 ein Steuerelement 11 zu verschieben vermag. Das Steuerelement 11 dient
unmittelbar zum Verstellen einer Drosselklappe 16 oder einer Kraftstoffeinspritzung.
Die Stellung dieses Steuerelementes 11 wird über ein Istwerterfassungselement in Art
eines zweiten, mit ihm fest verbundenen Schleifers 12 auf das Potentiometer 8 übertragen.
Folgt das Steuerelement 11 exakt der Vorgabe des Fahrpedals 1, so bleibt der gegenseite
Abstand der Schleifer 7 und 12 konstant.
[0015] Mit den Schleifern 7 und 12 des Potentiometers 8 wirkt eine elektronische Regeleinrichtung
22 zusammen, die unter anderem den elektrischen Stellmotor 9 und die Kupplung 10 ansteuert.
Aufgrund der Möglichkeit externe Vorgabewerte durch die Regeleinrichtung 22 darzustellen,
kann das Steuerelement 11 unabhängig vom Mitnehmer 4 bewegt werden.
[0016] Zwischen dem Mitnehmer 4 und dem Steuerelement 11 ist eine mechanische Zwangsführung
gegeben. Hierzu weist das Steuerelement 11 einen in Richtung des Mitnehmers 4 gerichteten
Arm 11 a auf, mit dessen freiem Ende 11 b ein mitnehmerseitiger Stößel 4a zusammenwirkt.
Dieser ist in einer mit dem Mitnehmer 4 verbundenen Hülse 4b gehalten, in der eine
Druckfeder 4c geführt ist, die den Stößel 4a in Richtung eines Anschlages 4d der Hülse
4b vorspannt. Parallel zum Arm 11 des Steuerelementes 11 weist der Mitnehmer 4 einen
Arm 4e auf. Zwischen einem mit dem Steuerelement 11 verbundenen und auf den mitnehmerseitigen
Arm 4e gerichteten Ansatz 11 und dem Mitnehmer 4 benachbart zur Hülse 4b ist eine
Koppelfeder 24 angeordnet. Die Federkräfte der Rückstellfeder 6, der Koppelfeder 24
und der Druckfeder 4c sind dabei so zu bemessen, daß die Zugkraft der Rückstellfeder
6 größer ist als die Druckkraft der Druckfeder 4, die wiederum größer ist als die
Zugkraft der Koppelfeder 24.
[0017] Dem Steuerelement 11 ist eine Abstandsüberwachungseinrichtung 15 für den Mitnehmer
4 und das Steuerelement 11 zugeordnet. Sie umfaßt eine Sicherheitskontaktschaltung,
mit der die Position des Steuerelementes 11 im Bezug zum jeweiligen Fahrzustand des
von der Brennkraftmaschine angetriebenen Fahrzeuges auf Plausibilitätsbedingungen
überprüfbar ist, indem der elektronischen Regeleinrichtung 22, wie durch die Pfeile
verdeutlicht, ein Signal zugeführt wird, wobei bei Fehlen des Signals und bestimmter
Plausibilitätsbedingungen der elektrische Stellmotor 9 mittels der Kupplung 10 abgekoppelt
wird. Die Lastverstelleinrichtung arbeitet damit ausschließlich mechanisch, das heißt
aufgrund der mechanischen Kopplung von Mitnehmer 4 und Steuerelement 11 über die Druckfeder
4c, den mitnehmerseitigen Stößel 4a und den Arm 11a.
[0018] Im einzelnen weist die Sicherheitskontaktschaltung einen parallel zur Bewegungsrichtung
der Arme 4a und 11 a ver laufenden Spannungsversorgungspfad 32 auf, der sich über
den gesamten Lastbereich der Lastverstelleinrichtung erstreckt, sowie einen parallel
hierzu angeordneten Kontaktpfad 33 für einen ersten Sicherheitskontakt, der sich nur
über den Leerlaufbereich mit geringfügiger Ausdehnung zum Teillastbereich erstreckt.
Schließlich weist der Arm 4e auf seiner einem weiteren Ansatz 11d des Steuerelements
11 zugewandten Seite parallel zum Spannungsversorgungspfad 32 einen sich über den
Leerlaufbereich erstreckenden Kontaktpfad 34 auf. Dieser Kontaktpfad 34 bildet eine
Einheit mit einem Kontaktelement 35, das einen den Teillast-Nollastbereich überdeckenden,
parallel zum Kontaktpfad 32 angeordneten Kontaktpfad 36 kontaktieren kann, der sich
zur Überlappung mit dem Kontaktpfad 33 geringfügig in den Leerlaufbereich erstreckt.
Der Ansatz 11 des Steuerelementes 11 weist schließlich drei miteinander elektrisch
leitend verbundene Kontaktelemente 38, 39 und 40 auf, wobei das Kontaktelement 38
den Spannungsversorgungspfad 32 kontaktiert, sowie das Kontaktelement 39 im Leerlaufbereich
den Spannungspfad 33 und das im Endpunkt des Steuerelementes 11 angeordnete Kontaktelement
40 im Teillast-Nollastbereich den Kontaktpfad 34 kontaktieren kann.
[0019] Ausgehend von der in der Figur 1 gezeigten maximalen Leerlaufstellung bedeutet dies,
daß bei ordnungsgemäßer Funktion der Lastverstelleinrichtung und Vorliegen von vorgegebenen
Plausibilitätsbedingungen immer einer der Kontaktpfade 33 und 36 über den Spannungsversorgungspfad
32 bestromt wird. So kontaktiert bis zu der maximalen Leerlaufstellung das Kontaktelement
39 den Kontaktpfad 33, beim Übergang zum Teillastbetrieb wird dann infolge des dauernden
Kontaktes zwischen dem Kontakt 40 und dem Kontaktpfad 34 auch der Kontaktpfad 36 bestromt.
Ist dies erfolgt, endet die Kontaktierung des Kontaktpfades 33 und es wird bis zum
Erreichen der Volllaststellung ausschließlich der Kontaktpfad 36 über das Kontaktelement
40 kontaktiert.
[0020] Aufgrund der beschriebenen Gestaltung der Lastverstelleinrichtung lassen sich folgende
Plausibilitäten ständig über prüfen:
- Plausibilität zwischen Mitnehmer 4/Schleifer 7 (Sollwert) und Spannungsversorgungspfad
32/Kontaktelement 38/Kontaktelement 40/Kontaktpfad 34/Kontaktelement 35/Kontaktpfad
36
- Plausibilität zwischen Steuerelement 11/Schleifer 12 (Istwert) und Spannungsversorgungspfad
32/Kontaktelemente 38, 39/Kontaktpfad 33
- Plausibilität zwischen Mitnehmer 4/Schleifer 7 (Sollwert) und Steuerelement 11/Schleifer
12 (Istwert) über Spannungsversorgungspfad 32/Kontaktelemente 38, 39/Kontaktpfad 33
und Spannungsversorgungspfad 32, Kontaktelemente 38, 40/Kontaktpfad 34/Kontaktelement
35/Kontaktpfad 36
- Plausibilität zwischen Mitnehmer 4 und Steuerelement 11 über Spannungsversorgungspfad
32/Kontaktelemente 38, 39/Kontaktpfad 33 und Spannungsversorgungspfad 33/Kontaktelement
38, 40/Kontaktpfad 34/Kontaktelement 35/Kontaktpfad 36.
[0021] Die zuletzt genannte Plausibilität wird dabei bei geöffneter Kupplung 10, das heißt
im Notfahrbetrieb durch die vorgespannte Druckfeder 4c aufrechterhalten. Sie verhindert,
daß die Koppelfeder 24 im Notfahrbetrieb (Kontaktelement 40 auf Kontaktpfad 34) zum
Schalten kommt. In Notfahrbetrieb wird daher zum Beispiel bei Verklemmung des Steuerelementes
11 ein Schaltvorgang Kontaktelement 40 auf Kontaktpfad 34 aktiviert (zum Beispiel
auf Zündung usw.).
[0022] Im Fahrbetrieb führen aufgrund des Aufbaus der Lastverstelleinrichtung und der Ausbildung
der Sicherheitskontaktschaltung die ständigen Kontaktwechsel zu einer fortlaufenden
Überprüfung der Funktion der elektronisch geregelten Lastverstelleinrichtung; sollten
jemals beide Kontaktpfade unbestromt sein und Plausibilitätsbedingungen nicht vorliegen,
führt dies zu einem Abschalten der elektronischen Regeleinrichtung, womit die Lastverstelleinrichtung
mechanisch weiterbetrieben wird bzw. je nach Betriebsfall die Zündung bzw. Einspritzung
mit diesem Signal auf gewünschte Betriebszustände angesteuert wird.
[0023] Besondere Fahrzustände, bei denen die Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind, ergeben
sich aus dem besonderen Aufbau der erfindungsgemäßen Lastverstelleinrichtung. So beispielsweise
im Fall der Antischlupfregelung, bei der aufgrund des Steuerbefehls der elektronischen
Regeleinrichtung der Stellmotor 9 das Steuerelement 11 unabhängig von der durch den
Fahrbefehl vorgegebenen Position des Mitnehmers 4 in Leerlaufrichtung gegen die Kraft
der Koppelfeder 24 von dem Arm 4e und dem Stößel 4a des Mitnehmers 4 wegbewegt, wobei
sich in diesem Fall die Plausibilitätsbedingung für die elektrische Regeleinrichtung
aufgrund des Erkennens von bevorstehendem Radschlupf an Meßstellen im Bereich der
Räder ergibt. Ferner für den Fall der Geschwindigkeitsbegrenzungsregelung bei Volllast,
bei der durch Eingriff des elektrischen Stellmotors das Steuerelement 11 so weit in
Richtung Vollast bewegt wird, daß das Kontaktelement 40 den Kontaktpfad 34 nicht mehr
kontaktiert und damit auch der Kontaktpfad 36 nicht kontaktiert wird. Auch hier erkennt
die elektronische Regeleinrichtung das Vorliegen der Plausibilitätsbedingung, da ihr
der Fahrbefehl der Geschwindigkeitsbegrenzungsregelung eingegeben wurde.
[0024] Durch die in Figur 1 gezeigte Umrahmung 23 soll verdeutlicht werden, daß die innerhalb
des Rahmens gezeigten Bauteile eine Baueinheit darstellen.
[0025] Für den Fall, daß nach dem Loslassen des Fahrpedals 1 sich der Mitnehmer 4 und das
Steuerelement 11 nicht in Richtung Leerlauf verschieben lassen sollten, ist am Fahrpedal
1 ein Pedalkontaktschalter 18 vorgesehen, durch den ein solcher Mißstand feststellbar
ist. Der Vollständigkeiter halber ist in der Figur 1 ein Automatikzug 20 eines automatischen
Getriebes 19 angedeutet, mit dem der Mitnehmer 4 gleichfalls verschoben werden kann.
[0026] Die in den Figuren 2 und 3a, 3b gezeigte Ausführungsform stimmt in ihrer allgemein
auf die Lastverstelleinrichtung bezogenen Funktion weitgehend mit der der in Figur
1 dargestellten Ausführungsform überein. Demgemäß sind in ihrer Funktion mit der Darstellung
in Figur 1 übereinstimmende Teile der Einfachheit halber mit gleichen Bezugsziffern
bezeichnet.
[0027] Die in den Figuren 2 und 3a, 3b gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der
zuvor erörterten Ausführungsform dadurch, daß nunmehr der Mitnehmer 4 die Abstandsüberwachungseinrichtung
15 zugeordnet ist. So sind der stationäre Spannungsversorgungspfad 32 und die stationären
Kontaktpfade 33 und 36 im Bereich des Mitnehmers 4 angeordnet und verlaufen parallel
zum Arm 4e des Mitnehmers 4. Der arm 4e nimmt an seinem freien Ende einen fest mit
diesem verbundenen Schalter 42 auf. Dessen Schalterträger ist mittig mit einer Durchbrechung
43 versehen, in der ein Stößel 44 in Verfahrrichtung von Steuerelement 11 und Mitnehmer
4 verschiebbar gelagert ist. Eine nicht gefederte Kontaktplatte 46 ist mit den Kontaktelementen
38 und 39 auf dem Spannungsversorgungspfad 32 und dem Kontaktpfad 33 geführt. Eine
gefederte Kontaktplatte 47 ist mit dem Kontaktelement 35 auf dem Kontaktpfad 36 geführt.
Wie zuvor dargelegt, liegt der Spannungsversorgungspfad 32 an Betriebsspannung und
es werden die Kontaktpfade 33 und 36 zur elektronischen Regeleinrichtung geleitet.
Die Kontaktpfade 33 und 36 überdecken sich wiederum geringfügig an der Trennstelle
von Leerbereich zu Teillastbereich, so daß beim Überfahren dieses Betriebspunktes
in Richtung Abregeln bzw. Aufregein jedesmal die Sicherheitskontaktschaltung überprüft
wird. Zusätzlich erfolgt auch dann, wenn in den Leerlaufbereich abgeregelt wird (keine
Betätigung des Gaspedals) eine Überprüfung des Schalters 42, da im Bewegungsweg des
Stößels 44 in die Position der maximalen Leerlaufstellung ein Anschlag 48 ragt, gegen
den der Stößel 44 stößt und durch Verschiebung in Richtung des Mitnehmers 4 die gefederte
Kontaktplatte 47 von der nicht gefederten Kontaktplatte 46 abhebt und damit den Schalter
42 öffnet. Im Fall der Geschwindigkeitsbegrenzungsregelung bewegt der Stellmotor 9
das Steuerelement 11 sowie einen mit ihm verbundenen, parallel zum Arm 11a angeordneten,
als Stößel fungierenden weiteren Arm 11 in Richtung VL und öffnet ebenfalls durch
Einwirken auf den Stößel 44 den Schalter 42. Die Sicherheitskontaktschaltung wird
von der elektronischen Regeleinrichtung 22 dabei überbrückt und der Schalter 42 auf
ordnungsgemäßes Öffnen überprüft. Im Notlauffall, somit bei geöffneter Kupplung 10
wird durch die Druckfeder 4c, den Stößel 4a und dem Arm 11a die Notlaufposition sichergestellt:
Im normalen Betriebsfall (größer LL
max) wird der Schalter 42 nicht geschaltet, da das Steuerelement 11 elektrisch geführt
dem Mitnehmer 4 hinterherläuft.
[0028] Die Figuren 3a. und 3b zeigen ein Schaltergehäuse 42a, dessen in die Grundplatte
42b des Schalters 42 eingebrachte Durchbrechung 43 der Stößel 44 durchsetzt, welcher
zwischen zwei Ringflanschen 44a und 44b in der Grundplatte 42b geführt ist. Die beiden
Figuren verdeutlichen den Schalter 42 in geschlossenem Zustand.
[0029] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastverstelleinrichtung,
die vom prinzipiellen Aufbau den in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen
entspricht. In ihrer Funktion mit der Darstellung in den Figuren 1 und 2 übereinstimmende
Teile sind der Einfachheit halber wiederum mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Bei der in der Figur 4 gezeigten Ausführungsform gelangen die beiden Arme 4e des Mitnehmers
4 unmittelbar in Anlage mit den Steuerelement 11, wobei der Mitnehmer 4 und das Steuerelement
11 über die als Zugfeder ausgebildete Koppelfeder 24 gekoppelt sind. Die Koppelfeder
24 ist für den Fall des Ausfallens der elektronischen Regeleinrichtung 22 vorgesehen,
sie spannt den Steuerhebel 11 in Richtung eines Anschlages 14 des Mitnehmers 4 vor.
Bei einer elektronischen Ansteuerung des Steuerelementes 11 befinden sich der über
das Fahrpedal 1 zwangsgeführte Mitnehmer 4 und das über den Stellmotor 9 zwangsgeführte
Steuerelement 11 im geringfügigen Abstand voneinander, der durch die Abstandsüberwachungseinrichtung
15 überwacht wird, bei der es sich im Falle dieses Ausführungsbeispieles um einen
einfachen Endschalter handeln kann. Fällt die Elektronik aus, so kann der Mitnehmer
nach Überwindung des geringen Abstandes zwischen dem Anschlag 14 und dem Steuerelement
11 dieses mittels der Kraft der Rückstellfeder 6 in Leerlaufstellung verschieben.
Bei dieser Ausführungsform wirkt ein Sicherheitskontakt 17 mit der Kupplung 10 zusammen.
So ist bereits eine geringe Abstandsverminderung ein Hinweis darauf, daß die Drosselklappe
16 weiter geöffnet ist als es der Fahrervorgabe entspricht. Dieser Umstand wird von
der Abstandsüberwachungseinrichtung 15 festgestellt und führt dazu, daß der Sicherheitskontakt
17 öffnet, was zum Lösen der Kupplung 10 führt. Wird hingegen gegenüber dem Wunsch
des Fahrers eine aufregelnde Lastfunktion angestrebt und ist die Plausibilitätsbedingung
dabei erfüllt, beispielsweise bei einer Aktivierung des Geschwindigkeitsbegrenzungsreglers,
erfolgt eine Deaktivierung der Abstandsüberwachungseinrichtung 15, so daß der Steuerhebel
11 den Mitnehmer 4 in Vollastrichtung mitnehmen kann, ohne daß der Sicherheitskontakt
17 öffnet.
Bezugszeichenliste
[0030]
1 Fahrpedal
2 Hebel
3 Gaszug
4 Mitnehmer
4a Mitnehmerstößel
4b Hülse
4c Druckfeder
4d Anschlag
4e Arm
5 Rückzugfeder
6 Rückstellfeder
7 Schleifer
8 Potentiometer
9 Stellmotor
10 Kupplung
11 Steuerelement
11a Arm
11 b freies Ende
11c Ansatz
11 d Ansatz
11e Arm
12 Schleifer
14 Anschlag
15 Abstandsüberwachungseinrichtung
16 Drosselklappe
17 Sicherheitskontakt
18 Pedalkontaktschalter
19 automatisches Getriebe
20 Automatikzug
22 elektronische Regeleinrichtung
23 Baueinheit
24 Koppelfeder
32 Spannungsversorgungspfad
33 Kontaktpfad
34 Kontaktpfad
35 Kontaktelement
36 Kontaktpfad
2306
[0031]
38 Kontaktelement
39 Kontaktelement
40 Kontaktelement
42 Schalter
42a Schaltergehäuse
42b Grundplatte
43 Durchbrechung
44 Stößel
44a Ringflansch
44b Ringflansch
46 ungefederte Kontaktplatte
47 gefederte Kontaktplatte
48 Anschlag
1. Lastverstelleinrichtung mit einem auf ein die Leistung einer Brennkraftmaschine
bestimmenden Stellglied (16) einwirkbaren Steuerelement (11), das mit einem mit einem
Fahrpedal (1) gekoppelten Mitnehmer (4) verbunden ist und zusätzlich mittels eines
elektrischen Stellantriebes (9) bewegbar ist, mit einem dem Mitnehmer (4) zugeordneten
Sollwerterfassungselement (7), einem mit diesem zusammenwirkenden und auf den elektrischen
Stellantrieb (9) einwirkenden Istwerterfassungselement (12), wobei der elektrische
Stellantrieb (9) in Abhängigkeit von den erfaßten Werten von einer elektronischen
Regeleinrichtung (22) ansteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Mitnehmer
(4) und dem Steuerelement (11) eine Abstandsüberwachungseinrichtung (15) vorgesehen
ist, die bei einer Abweichung von Mitnehmer (4) und Steuerelement (11) von einem vorgegebenen
Abstand der Regeleinrichtung (22) ein Signal zum Zwecke der Plausibilitätsprüfung
zuführt, wobei die Regeleinrichtung (22) bei fehlenden definierten Plausibilitätsbedingungen
den elektrischen Stellantrieb (9) abkoppelt oder ausschaltet und Mitnehmer (4) und
Steuerelement (11) mechanisch zwangsgeführt werden.
2. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung
(22) bei fehlendem Signal und fehlenden definierten Plausibilitätsbedingungen den
elektrischen Stellantrieb (9) abkoppelt oder abschaltet.
3. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstandsüberwachungseinrichtung (15) mit einer Sicherheitskontaktschaltung (17, 15)
zusammenwirkt oder diese umfaßt.
4. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (4) die Abstandsüberwachungseinrichtung (15) aufweist und der Mitnehmer
(4) und das Steuerelement (11) mittels einer Koppelfeder (24) gekoppelt sind, wobei
das Steuerelement (11) in Richtung eines Anschlages (14) des Mitnehmers (4) vorgespannt
ist.
5. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sicherheitskontaktschaltung (15) zwei Sicherheitskontakte (39, 33; 40, 34, 35, 36)
aufweist, wobei bei aktiviertem elektrischen Stellantrieb (9) der eine Sicherheitskontakt
(39, 33) den Leerlaufbereich der Brennkraftmaschine und der andere Sicherheitskontakt
(40, 34, 35, 36) den Teillast- und Vollastbereich überwacht, sowie im Übergangsbereich
vom Leerlaufzum Teillastbetrieb beide Sicherheitskontakte (39, 33; 40, 34, 35, 36)
aktiviert sind.
6. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannungsversorgungspfad
(32) für beide Sicherheitskontakte (39, 33; 40, 34, 35, 36) vorgesehen ist, sowie
ein erster, von dem einen Sicherheitskontakt (39, 33) zur Regeleinrichtung (22) führender
Spannungspfad (33) und ein zweiter vom anderen Sicherheitskontakt (40,34,35,36) zur
Regeleinrichtung (22) führender Spannungspfad (36), wobei ein Kontaktelement (38,39,40,34,35)
mit dem Spannungsversorgungspfad (32) und einerseits mit dem sich über den Leerlaufbereich
erstreckenden Spannungspfad (33) für den einen Sicherheitskontakt (39, 33), sowie
andererseits mit dem sich über den Teil-Nollastbereich erstreckenden Spannungspfad
(36) für den anderen Sicherheitskontakt (40, 34, 35, 36) verbindbar ist.
7. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherheitskontaktschaltung (15) dem Steuerelement (11) zugeordnet ist.
8. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherheitskontaktschaltung (15) dem Mitnehmer (4) zugeordnet ist.
9. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Mitnehmer (4) ein in Richtung des Steuerhebels (11) vorgespanntes und
wegbegrenztes Federelement (4a, 4b, 4c, 4d) verbunden ist, dessen Federkraft größer
ist als die der Koppelfeder (24), aber kleiner als die Federkraft einer den Mitnehmer
(4) in Leerlaufrichtung vorspannenden Rückstellfeder (6).
10. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mitnehmer (4) einen Sicherheitskontakt (34) aufweist, der von einem mit dem Steuerelement
(11) verbundenen Sicherheitskontakt (40) in einem bestimmten Abstandsbereich zwischen
Mitnehmer (4) und Steuerelement (11) kontaktiert und bei einer Bewegung von Mitnehmer
(4) und Steuerelement (11) aufeinander zu geöffnet wird, sowie der Sicherheitskontakt
(34) des Mitnehmers (4) eine Einheit mit einem weiteren Sicherheitskontakt (35) bildet,
der in Kontakt mit dem Spannungspfad (36) für den Teil-Nollastbereich bringbar ist,
wobei bei abgekoppeltem oder ausgeschaltetem Stellantrieb (9) der Sicherheitskontakt
(40) des Steuerelementes (11) infolge der Einwirkung des mit dem Mitnehmer (4) verbundenen
Federelementes (4a, 4b, 4c, 4d) Sicherheitskontakt (34) des Mitnehmers (4) kontaktiert.
11. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mitnehmer (4) drei Sicherheitskontakte (35, 38, 39) aufweist, wobei zwei eine Einheit
bildende Sicherheitskontakte (38, 39) mit dem Spannungsversorgungspfad
(32) und dem sich über den Leerlaufbereich erstrekkenden Spannungspfad (33) kontaktierbar
sind, sowie der dritte Sicherheitskontakt (35) mit dem sich über den Teil-Nollastbereich
erstreckenden Spannungspfad (36) kontaktierbar und über einen Schalter (42) mit dem
Spannungspfad (36) verbindbar ist, wobei ein im Mitnehmer (4) gelagertes, in Bewegungsrichtung
des Mitnehmers (4) bewegbares Schaltelement (44) vorgesehen ist, das bei Anlage am
Steuerelement (11) oder einem den oberen Leerlaufbereich begrenzenden stationären
Anschlag (48) den Schalter (42) schaltet.