[0001] Die vorgeschlagene Einrichtung bezieht sich auf das lösbare Haltern von Kernrohren,
von Rollen aus Papier, Folie, Kunststoffen, Metallen, Geweben od. dgl. mit mindestens
zwei auf je mindestens einem Profilstück od. dgl. verschiebbaren, in ihren radialen
Positionen veränder- und feststellbaren Spannsegmenten.
[0002] Einrichtungen der vorgenannten Art werden üblicherweise dazu verwendet, um Hülsen
in Bahnen verarbeitenden Maschinen derart zu unterstützen, daß auf diese Hülsen,
Kernrohre od. dgl. aufgewickelte Bahnen aus Papier, Folie, Metallen, Kunststoffen,
Geweben od. dgl. von diesen Hülsen abgewickelt werden können, um einer Verarbeitungsmaschine
zuzulaufen. Derartige Einrichtungen können aber auch dazu benutzt werden, um solche
Kernrohre oder Hülsen drehbar zu unterstützen, auf denen derartige Bahnen aus einer
Verarbeitungsmaschine kommend aufgewickelt werden können.
[0003] Während des Verarbeitungsvorganges, also beispielsweise eines Wickel- oder Abwickelvorganges
müssen die in der Maschine befindlichen Rollen möglichst genau zentrisch drehbar
gehalten werden können. Am Ende eines jeden Verarbeitungsvorganges ist es jedoch erforderlich,
die Kernrohre, Hülsen od. dgl. oder aber auch die auf sie aufgewickelten Rollen aus
bahnartigem Material aus der Maschine zu entfernen, wozu wiederum es erforderlich
wird, die Kernrohre von den sie tragenden Haltereinrichtungen zu lösen. Um beiden
Forderungen gerechtzuwerden, bedient man sich häufig sogenannter Expansionsspannwellen
oder Expansionsspannköpfe, bei denen irgendwelche Bauteile in radialer Richtung der
gesamten Einrichtung beispielsweise derart bewegt werden können, daß die Kernrohre
entweder von ihrer Innenseite her gespannt oder aber je nach Wunsch auch gelokkert
und aus der übrigen Maschine herausgenommen werden können. Die zum Spannen oder Lösen
in radialer Richtung bewegbaren Teile der sog. Spannköpfe werden oftmals entlang
irgendwie schräger, also im wesentlichen keilförmiger Bahnen bewegt, um auf diese
Weise entweder in die sogenannte Spannstellung oder in die sogenannte Lösestellung
verschoben werden zu können.
[0004] Aus der US-A 36 67 696 ist beispielsweise eine Vorrichtung zum lösbaren Haltern
von Kernrohren bekannt, bei der mehrere Exzenter derart angeordnet sind, daß bei einer
Relativverdrehung zwischen der im wesentlichen innenliegenden Einrichtung und den
in radialer Richtung der Einrichtung bewegbaren Spannelementen die Spannelemente dann
radial bewegt werden, wenn der dem jeweiligen Spannelement zugeordnete Exzenter entsprechend
verdreht wird. Daneben enthält diese Einrichtung mindestens zwei radial verschiebbare
Spannsegmente oder Spannelemente, die derart auf ihrem Träger angebracht sind, daß
sie in einer extremen Position geklemmt werden können. Rollenhülsen, Kernrohre od.
dgl., die in Verarbeitungsmaschinen eingesetzt werden, also darin drehbar gehalten
sind, sind jedoch oftmals wechselnden Kräften ausgesetzt. Diese Kräfte können beispielsweise
die Verklemmung der vorbekannten Einrichtung lösen, so daß sich die Spannsegmente
der vorbekannten Einrichtung in unerwünschter Weise radial bewegen und die aufgespannten
Kernrohre daher leicht locker werden können. Daneben können mit Betätigungsringen
gekoppelte Endscheiben dieser Einrichtung mit Hilfe von Befestigungsschrauben gegen
Verdrehung gesichert werden. Diese Art der Verdrehsicherung ist jedoch umständlich
zu handhaben und steht daher einer Automatisierung des Spann vorganges entgegen.
[0005] Es besteht daher die Aufgabe, die Einrichtung der vorbekannten Art derart zu verbessern,
daß sie sich bei einfacher und automatischer Bedienung nicht auf unerwünschte Weise
während des Betriebes lockern kann. Außerdem soll es mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Einrichtung möglich sein, Kernrohre, Hülsen, aufgewikkelte Rollen od. dgl. auch automatisch,
beispielsweise in einer Rollenschneid- und Wickelmaschine einspannen oder aus ihr
herausnehmen zu können.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine in jeder radialen Stellung der Spannsegmente
wirksame, einer Verschiebung jedes Spannsegmentes entgegenwirkende Bremse, eine in
der unmittelbaren Umgebung am Maschinengestell ortsfest befestigte bewegliche Sperrklaue,
einen Zapfen, eine Ratsche od. dgl. und eine an der Außenseite der Halteeinrichtung
benachbarte, dem Zapfen, der Ratsche, Sperrklaue od. dgl. entsprechende Aufnahmeeinrichtung.
Außerdem wird vorgeschlagen, daß der Zapfen, die Ratsche, die Sperrklaue od. dgl.
bei Bedarf gelöst werden kann, wozu mindestens ein Elektromagnet, Druckmittelzylinder
od. dgl. je Zapfen, Ratsche, Sperrklaue od. dgl. zur Verwendung kommen kann.
[0007] Die verwendete Bremse kann eine Reibungsbremse mit mindestens einem Reibbelag, vorzugsweise
eine Lamellenbremse sein, wobei die Reibbeläge konzentrisch zu der Antriebswelle
angeordnet sein können.
[0008] Auf diese Weise entsteht eine Spanneinrichtung mit einer einfachen, robusten und
kostengünstigen Bauweise, mit der Kernrohre, Hülsen, Rollen od. dgl. auch dann automatisch
genügend festgehalten werden können, wenn während des Betriebes auf die Rolle oder
ihre Halter einrichtung nur geringe Zugkräfte von seiten der auf- oder abzuwickelnden
Bahn oder auch solche Kräfte einwirken sollten, die letzten Endes zu einem unerwünschten
Lösen der Spanneinrichtung führen könnten. Derartige Kräfte könnten beispielsweise
durch Änderung der Spannung, welcher das bahnartige Gut unterliegt, auftreten, beispielsweise
zu Beginn oder am Ende eines Beschleunigungsvorganges oder auch bei dem sogenannten
Nothalt, also einem besonders kräftigen Bremsvorgang. Außerdem ergeben sich insgesamt
günstige Abmessungen, die eine kompakte Bauweise gestatten, so daß ein zusätzlicher
Platzbedarf für die Bremse nicht notwendig wird.
[0009] Anhand eines in den beigefügten Figuren schematisch abgebildeten, den Erfindungsgedanken
nicht begrenzenden Ausführungsbeispiels wird die vorgeschlagene Einrichtung näher
erläutert. In den Figuren sind im vorliegenden Zusammenhang nicht wesentliche, dem
Fachmann hinreichend bekannte Einzelheiten wegen einer übersichtlicheren Darstellungsweise
nicht dargestellt. In den Figuren sind deshalb nur diejenigen Teile gezeichnet, die
zur näheren Erläuterung der vorgeschlagenen Einrichtung erforderlich sind. Einzelne
Merkmale des Ausführungsbeispiels können jeweils für sich oder zu mehreren in beliebiger
Kombination zu weiteren Ausführungsformen der Erfindung verwirklicht sein.
[0010] Die einzelnen Figuren bedeuten:
Figur 1: Schnitt entlang Linie I/I in Figur 2
Figur 2: Schnitt entlang Linie II/II in Figur 1
[0011] In einem bekannten Gehäuseteil 1, einem Schwenkarm zum Halten gewickelter Rollen
od. dgl. oder einer andersartigen zweckentsprechenden Halterung ist eine (Antriebs-)-Welle
2 mit Hilfe von Lagern 3 und 4 drehbar gehalten. An dem in Figur 2 linken Ende der
Welle 2 befindet sich ein Drehteil 5, das aus dem gleichen Bauteil wie die Welle
2 bestehen kann. Mit dem Drehteil 5 ist ein Flansch 6 verbunden. Die vorgeschlagene
Einrichtung kann daher analog zu derjenigen unserer früheren Patentanmeldung P 37
00 472.7 sein, auf die zum Zwecke des Stützens der Beschreibung und zur weiteren Erläuterung
Bezug genommen wird.
[0012] Das Drehteil 5 läuft zusammen mit der Welle 2 um. Es kann dabei kreisförmigen Querschnitt
haben oder jeden anderen beliebigen zweckentsprechenden Querschnitt, beispielsweise
ein sogenanntes Vielkeilprofil. Am in Figur 2 linken Ende des Drehteils 5 sind radial,
d. h. in Figur 2 beispielsweise nach oben oder nach unten verstellbare Spannsegmente
7 angebracht.
[0013] Die vorgeschlagene Einrichtung weist daneben Führungsstücke 8 auf, mit deren Hilfe
die Spannsegmente oder Teile der Spannsegmente 7 sowohl in radialer als auch in umfangsmäßiger
Richtung geführt werden können. Alle Führungsstücke 8 sind beispielsweise mit Hilfe
von Schrauben 9 auf einer ringförmigen Scheibe 10 befestigt, die ihrerseits auf den
Flansch 6 so aufgeschoben ist, daß sie sich ihm gegenüber verdrehen läßt. Auf diese
Weise wird es ermöglicht, durch Drehung der Welle 2 und entsprechendes Drehen des
oder der mit der Welle 2 fest verbundenen Profilstücke 11 bei gegen Drehung gesicherten
Führungsstücken 8 die Spannsegmente 7 radial, d. h. in Richtung des Pfeiles 12 zu
verschieben. Auf diese Weise kann das jeweilige Kernrohr 13, die Hülse, die aufgewickelte
Rolle od. dgl. von innen her durch die Spannsegmente 7 ergriffen und festgehalten
werden. Daneben ist es mit Hilfe nichtdargestellter bekannter Rückzieheinrichtungen
möglich, die Spannsegmente 7 in Richtung des Pfeiles 12 nach dem Inneren der Einrichtung
hin zurückzubewegen, um die Kernrohre od. dgl. wieder zu lösen, falls dies erwünscht
sein sollte.
[0014] Die Scheibe 10 ist mit Hilfe von Schrauben 14 mit einer Ringscheibe 15 verbunden.
Zwischen die Scheibe 10 und die Ringscheibe 15 ist ein weiterer Ring 16 in eine entsprechende
Ausnehmung, beispielsweise der Ringscheibe 15 eingelegt, der mit der Welle 2 drehfest
verbunden und mit ihr zusammen umlaufen kann. Diese Verbindung kann beispielsweise
dadurch geschehen, daß in die Welle 2 ein Zapfen 17 radial stehend eingelassen und
in ihr befestigt ist, der in eine entsprechende am Ring 16 befindliche Ausnehmung
18 eingreift. Auf diese Weise entsteht eine einfache Kupplung, die es gestattet,
daß der Ring 16 bei Umlauf der Welle 2 von dieser und mit dieser zusammen gedreht
wird, andererseits in achsialer Richtung, d. h. in Richtung des Pfeiles 19, gegenüber
der Welle 2 innerhalb von Grenzen beweglich ist.
[0015] Zwischen dem Ring 16 und der Ringscheibe 15 ist ein Kupplungsbelag 20 eingelegt.
Zwischen dem Ring 16 und der Scheibe 10 sind sowohl ein Kupplungsring 21 als auch
eine Druckscheibe 22 eingelegt. Vorzugsweise sind die Abmessungen des Kupplungsbelages
20 und des Kupplungsringes 21 sowie ihre Materialien einander gleich.
[0016] In die Führungsstücke 8 sind Bohrungen 23 parallel zu der Richtung des Pfeiles 19
eingearbeitet, in welchen sich Druckfedern 24 befinden. Jede Druckfeder 24 drückt
unter Zwischenschaltung der Druckscheibe 22 den Kupp lungsring 21 gegen den Ring
16, während dieser über den Kupplungsbelag 20 auf die Ringscheibe 15 drückt. Auf diese
Weise entsteht eine Bremse, vorzugsweise eine Lamellenbremse mit zu der Antriebswelle
2 konzentrischen, aus dem Kupplungsbelag 20 und dem Kupplungsring 21 bestehenden
Reibbelägen, die einer Relativbewegung von Welle 2 und Spannsegmenten 7 entgegenwirkt.
Die dadurch hervorgerufene Hemmung tritt nicht nur an einer bestimmten radialen Stellung
der Spannsegmente 7 oder eines Spannsegmentes 7, sondern an jeder beliebigen radialen
Stelle der Spannsegmente 7 ein. Immer dann, wenn die radiale Stellung der Spannsegmente
7, d. h. die relative Stellung zwischen Welle 2 und den Spannsegmenten 7 verändert
werden soll, müssen die aus den Kupplungsbelägen und ihren zugehörigen Teilen bestehende
Bremse und die durch die Druckfedern 24 hervorgerufenen Bremskräfte überwunden werden.
Dabei können diese Bremskräfte bei der Montage der Einrichtung derart gewählt oder
eingestellt werden, daß die Spannsegmente 7 aufgrund von in der Maschine befindlichen
Schwingungen, Beschleunigungs- oder Verzögerungskräften nicht auf unerwünschte Weise
radial nach innen rutschen können. Auf diese Weise wird verhindert, daß das Kernrohr
13, die aufgewickelte Rolle od. dgl. nicht etwa auf unerwünschte Weise während des
Betriebes der Einrichtung locker wird.
[0017] An der Außenseite der Ringscheibe 15, insbesondere an ihrem äußeren Durchmesser (da
diese Ringscheibe im allgemeinen kreisförmige Außenkontur besitzt), ist eine Verzahnung
25 vorzugsweise schräg in die Ringscheibe 15 eingearbeitet. In diese Verzahnung kann
eine Sperrklaue 26, die der Verzahnung entspricht, bei Bedarf dadurch eingreifen,
daß sie durch einen Elektromagneten 27 oder einen Druckmittelzylinder in Richtung
des Pfei les 28 verschoben werden kann. Wenn die Sperrklaue 26 in Figur 2 beispielsweise
nach links verschoben wird, dann greift die Sperrklaue 26 in die Verzahnung 25 ein
und hindert die Ringscheibe 15 und damit die gesamte, das Kernrohr oder die Hülse
13 ergreifende und spannende Einrichtung an einer Drehbewegung. Der Elektromagnet
27 oder ein diesem entsprechender Druckmittelzylinder ist an dem Gehäuseteil 1 ortsfest
befestigt. An Stelle einer Verzahnung 25 kann auch eine andere Einrichtung gewählt
werden, die in der Lage ist, die in Rede stehende Spanneinrichtung zeitweise an einer
Drehbewegung zu hindern. Dies kann beispielsweise durch eine Feststellbremse geschehen,
oder aber auch dadurch, daß an Stelle einer Sperrklaue 26 ein einfacher runder Zapfen
in eine entsprechende in die Ringscheibe 15 eingebrachte Bohrung eingesteckt werden
kann. Wenn die Ringscheibe 15 an einer Drehung verhindert wird, beispielsweise durch
in die Verzahnung 25 eingerastete Sperrklaue 26, kann die Welle 2 bei Einleitung eines
entsprechenden Drehmomentes entgegen der durch den Kupplungsbelag 20 und den Kupplungsring
21 dargestellten Bremse oder den durch sie hervorgerufenen Kräften verdreht werden.
Diese Verdrehung kann so weit gehen, daß die Spannsegemente 7 aufgrund der äußeren
Kontur des Profilstückes 11 radial in Richtung des Pfeiles 12 nach außen geschoben
werden, so daß sie in der Lage sind, die Kernrohre 13 oder eines dieser Kernrohre,
Hülsen od. dgl. mit Sicherheit fest zu ergreifen und zu spannen. Andererseits werden
die Spannsegmente 7 daran gehindert, in umgekehrte Richtung des Pfeiles 12, d. h.
radial nach innen etwa dann sozusagen von alleine zurückzugleiten, wenn sie beispielsweise
durch Schwingungen der Maschine auf unerwünschte Weise gegenüber dem Profilstück
11 rutschen sollten. Die Überwindung von Bremskräften beim Spannen der Kernrohre mag
zu nächst verwunderlich erscheinen. Diese Bremskräfte sind jedoch gering gegenüber
dem Drehmoment, das zum Wickeln der auf die Kernrohre 13 aufzuwickelnden Bahnen an
der Welle 2 zur Verfügung steht. Ein derart hohes Drehmoment ist wegen des Antriebes
der herzustellenden Rollen bereits in der Maschine integriert, würde jedoch ohne
die vorgeschlagene Einrichtung für den Zeitraum des Spannens der Kernrohre nicht benötigt.
Die vorgeschlagene Einrichtung macht nun von dem Gedanken Gebrauch, das an sich schon
zur Verfügung stehende Drehmoment auch für den Vorgang des Spannens zu benutzen,
womit ermöglicht wird, daß einerseits bei eingedrückter Sperrklaue 26 automatisch
gespannt werden kann, d. h. derart, daß eine menschliche Hilfestellung für diesen
Vorgang nicht mehr erforderlich wird, und daß andererseits das an sich zur Verfügung
stehende Antriebsmoment auch für den Vorgang des Ergreifens und Spannens der Kernrohre
genutzt wird. Die Sperrklaue 26 ist ihrerseits in unmittelbarer Umgebung der Halteeinrichtung
an dem Gehäuseteil 1, dem schwenkbaren Haltearm od. dgl. befestigt, so daß der Weg
zum Einrasten in die durch die Verzahnung gebildete Aufnahmeeinrichtung für die Sperrklaue
26 denkbar kurz wird.
[0018] Das Lösen der Sperrklaue 26 kann entweder durch Verschiebung in Richtung des Pfeiles
28 relativ zu dem Gehäuseteil 1 erfolgen oder aber dadurch, daß eine entsprechend
anders angeordnete, beispielsweise um einen fixen Schwenkpunkt schwenkbare Einrichtung,
aus der durch die Verzahnung 25 dargestellte Aufnahmeeinrichtung für die Sperrklaue
verschwenkt wird. Bei Bedarf können auch mehrere Sperrklauen 26 um die Außenseite
der Ringscheibe 15, d. h., da dieses Teil i. a. kreisrund ausgeführt wird, in der
Nähe des Außenumfanges der Ringscheibe 15, verteilt angeordnet sein. Diese mehr fachen
Sperrklauen können dann durch eine einzige Betätigung, beispielsweise mit Hilfe eines
Druckknopfes oder eines Fernsteuerimpulses wirksam oder unwirksam gemacht werden.
[0019] Da verschiedene Abwandlungen konstruktiver Art gegenüber der beschriebenen Konstruktion
möglich sind, ist alles hier Beschriebene und in den Zeichnungen Dargestellte eher
als erläuternd, dann als begrenzend oder gar einengend zu verstehen.
Teileliste:
[0020]
1 Gehäuseteil
2 Welle
3 Lager
4 Lager
5 Drehteil
6 Flansch
7 Spannsegment
8 Führungsstück
9 Schraube
10 Scheibe
11 Profilstück
12 Pfeil
13 Kernrohr
14 Schraube
15 Ringscheibe
16 Ring
17 Zapfen
18 Ausnehmung
19 Pfeil
20 Kupplungsbelag
21 Kupplungsring
22 Druckscheibe
23 Bohrung
24 Druckfeder
25 Aufnahmeeinrichtung
26 Sperrklaue
27 Elektromagnet
28 Pfeil
1. Einrichtung zum lösbaren Haltern von Kernrohren (13), von Rollen aus Papier, Folie,
Kunststoffen, Metallen, Gewebe od. dgl. mit mindestens zwei auf je mindestens einem
Profilstück (11) od. dgl. ver.schiebbaren, in ihrer radialen Position veränder- und
feststellbaren Spannsegmenten (7), gekennzeichnet durch eine in jeder radialen Stellung
der Spannsegmente (7) wirksame, einer Verschiebung jedes Spannsegmentes (7) entgegenwirkende
Bremse (15, 16, 20, 21, 26), eine in der unmittelbaren Umgebung am Maschinengestell
(1) ortsfest befestigte bewegliche Sperrklaue (26), einen Zapfen, eine Ratsche od.
dgl. und eine an der Außenseite der Halteeinrichtung benachbarte, dem Zapfen, der
Ratsche, der Sperrklaue (26) od. dgl. entsprechende Aufnahmeeinrichtung (25).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen, die Ratsche,
die Sperrklaue (26) od. dgl. bei Bedarf lösbar ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch mindestens einen
Elektromagneten, Druckmittelzylinder (27) od. dgl. je Zapfen, Ratsche, Klaue (26)
od. dgl.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (15, 16, 20,
21, 26) eine Reibungsbremse ist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse
(15, 16, 20, 21, 16) mindestens einen Reibbelag (20, 21) od. dgl. enthält.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, gekennzeichnet durch eine Lamellenbremse.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reibbeläge (20, 21) od. dgl. konzentrisch zu der Antriebswelle (2) angeordnet sind.