[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Antennenanlage mit einem teleskopierbaren Mast,
der auf einem Grundrahmen mit einer Grundfläche entsprechend der eines Containers
klappbar angeordnet ist, wobei der Grundrahmen seitlich ausklappbare Ausleger aufweist,
die an ihren äußeren Enden mit Stützzylindern und sich auf dem Untergrund abstützenden
Bodenplatten versehen sind.
[0002] Derartige Antennenanlagen verfügen über mobile Träger, meist Lastkraftwagen. Sie
können mit diesen oder getrennt davon aufgestellt werden. Aufgrund ihrer Höhe müssen
deren teleskopierbare Tragmasten seitlich abgestützt und abgespannt werden, wozu ihnen
schwenkbare Ausleger zugeordnet sind, die gemäß DE-OS 32 01 067 als teleskopierbare
Stützbeine ausgebildet sind. Diese bekannten Antennenanlagen können nur geringe Gewichte,
insbesondere im Bereich der Spitze des Tragmastes tragen und sind damit nur begrenzt
einsetzbar. Darüber hinaus ist durch die teleskopierbare Ausbildung der Stützbeine
ein hoher Fertigungsaufwand gegeben und damit auch entsprechend hohe Investitionskosten.
Das gleiche gilt im Prinzip für den aus der DE-OS 17 59 192.3-25 bekannten Antennenmast,
wobei dieser zur Erzielung einer höheren Stabilität sich über einen Bock aus Stützbeinen
und darüber hinaus über eine bis zum Untergrund reichende Stütze entsprechend abstützt.
Auch hier können, wie erwähnt, nur begrenzte Lasten am Tragmast angebracht werden.
[0003] Aus dem Prospekt der Anmelderin W 477 f/sp.285.500 H sind ebenfalls Antennenanlagen
bekannt. Sie verfügen gemäß Abb. 9738 und 44328 über seitlich verschwenkbare Ausleger,
die endseitig senkrechtstehende Abstützzylinder aufweisen, gegen die sich die Ausleger
am Boden abspannen können. Am Chassis des Trägerfahrzeuges bzw. am Grundrahmen des
Tragmastes sind verschiebbare Bedienungsstege angebracht. Nachteilig bei dieser bekannten
Anlage ist, daß sie eine bestimmte Bodenfreiheit haben muß, weil die Ausleger als
schräg nach unten verlaufende Balken oder Tragwerke ausgebildet sind, an denen endseitig
die senkrechtstehenden Abstützzylinder angeordnet sind. Damit kann eine solche Anlage
nicht nach Art eines Containers von derartigen Trägerfahrzeugen verfahren werden,
sondern vielmehr muß ein jeweiliger Zuschnitt an ein solches Fahrzeug erfolgen, um
die nötige Bodenfreiheit in jedem Fall zu gewährleisten. Bei Transporten über Eisenbahn
oder Schiff wird sogar eine Teildemontage notwendig.
[0004] Aus dem gleichen Prospekt ist eine weitere Antennenanlage mit einem teleskopierbaren
und durch seitliche Ausleger abstützbaren Mast zu entnehmen (51243, 51238). Diese
Anlage verfügt über einen Grundrahmen, an dem die ausschwenkbaren Ausleger über eine
schräggestellte Achse angelenkt sind. Dadurch ist es möglich, die an den Enden die
ausfahrbaren Stützfüße aufweisenden Ausleger auf die Höhe des Grundrahmens hochzuschwenken,
so daß sich insgesamt günstige Abmessungen ergeben. Die bekannte Antennenanlage ist
allerdings nur für relativ leichte Einheiten vorgesehen und mit von Hand ausfahrbaren
Stützfüßen und Auslegern ausgerüstet. Bei größeren Anlagen würden die Auslegerenden
sehr weit überstehen bzw. könnten nicht ungehindert eingeklappt werden. Bei beiden
Anlagen fehlt eine Abspannung des Mastes, die den Betrieb von z.B. Richtantennen ermöglichen.
[0005] Aus der DE-OS 31 05 149.9-25 ist ein aussteifbares Viergelenksystem bekannt, allerdings
dort eingesetzt als Abstützvorrichtung für Bagger und Kräne. Dieses Viergelenksystem
kann mit Knickstreben nicht gleichgesetzt werden, zumal es viel aufwendiger baut und
auch im zusammengefahrenen Zustand keine ausreichende Platzersparnis bringt. Weiter
ist aus der DE-GM 76 39 621 ein Stützträger für Baumaschinen bekannt, bei dem eine
Art Abstützzylinder aus der Senkrechten in den Ausleger selbst hineinverschwenkt werden
kann. Hier ist der Ausleger allerdings als Teleskopbalken und der Abstützzylinder
selbst um ein Gelenk verschwenkbar ausgebildet, so daß sich insgesamt eine relativ
aufwendige, andererseits aber nicht vom Abstützzylinder her gesehen stabile Ausbildung
ergibt, die einen aufwendigen teleskopierbaren Ausleger erfordert. Beide bekannten
Systeme weisen eine sehr geringe und damit für Antennenanlagen unbefriedigende Ausladung
auf.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antennenanlage mit containermäßigen
Abmaßen zu schaffen, die günstig zu transportieren, einfach aufzustellen und zu demontieren
ist und über eine große Standsicherheit durch weit ausladende Ausleger verfügt, die
so ausgebildet sind, daß die Antennenanlage auch im extrem unebenen Gelände aufzustellen
ist.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die vorderen und hinteren Ausleger
als zweiteiliges Tragwerk ausgebildet sind, deren äußeres Teilstück, welches den Stützzylinder
trägt, über ein horizontal angeordnetes Gelenk gegenüber dem mit dem Grundrahmen verbundenen
inneren Teilstück verschwenkbar ist und eine Seilrolle aufweist, über die ein von
einer dem Tragwerk zugeordneten Seilwinde betätigbares Spannseil zum Mastkopf geführt
ist, und daß beide Teilstücke des vorderen und hinteren Ausleger jeweils als Ganzes
mit dem Grundrahmen über eine Knickstrebe verbunden sind, wobei jede der Knickstreben
über einen zugeordneten Hydraulikzylinder ein- und wieder ausknickbar ist.
[0008] Eine derartige Antennenanlage kann deshalb containermäßig transportiert werden, weil
die seitlich ausfahrbaren bzw. ausschenkbaren Ausleger aus einem stabilen z.B. Gittertragwerk
so zusammengelegt und hochgefahren werden können, daß sie auch im eingefahrenen Zustand
oberhalb des Grundrahmens bzw. oberhalb der Ladefläche des Trägerfahrzeuges angeordnet
werden können. Vorteilhafterweise wird beim Zusammenfahren des Auslegers das Spannseil
mitbenutzt, da es an dem einklappbaren Teilstück des Auslegers über eine Seilrolle
geführt ist und damit dieses Teilstück zum Einschwenken bringt. Gleichzeitig wird
der Ausleger selbst über eine Knickstrebe hydraulisch aus- und eingeschwenkt. Damit
kann eine derartige Antennenanlage, abgesehen von dem Ausfahren des Tragmastes, selber
in ausgesprochen kurzer Zeit so montiert werden, daß dann auch ein entsprechend hoher
Mast ausgefahren werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß er durch den Wind oder
sonstige Belastungen gefährdet wird und vor allem, daß er aufgrund der Abspannung
für Richtfunkeinsätze sicher verwendet werden kann. Die anmeldungsgemäße Antennenanlage
verfügt damit über verschwenkbare Ausleger, die so hoch und so eingeschwenkt werden
können, daß die gesamte eingefahrene Anlage containermäßig auf einem Trägerfahrzeug
problemlos abtransportiert oder weitertransportiert werden kann. Vorteilhaft ermöglichen
diese Ausleger auch bei extrem unebenem Boden einen sicheren Stand und dabei eine
sichere Ausrichtung der Antenne.
[0009] Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist zur besseren und sicheren Montage
und Demontage vorgesehen, daß den vorderen und hinteren Auslegern mit dem Grundrahmen
verbundene Bedienungsstege zugeordnet sind, die Lenker aufweisen, mit denen die Bedienungsstege
gegenüber dem Grundrahmen verschwenkbar sind. Zweckmäßig sind die Knickstreben und/oder
jeweils das Teilstück des Auslegers mit den verschwenkbaren ausgebildeten Bedienungsstegen
oder den diese führenden Lenkern über Koppelstangen verbunden. Damit ist es vorteilhaft
möglich, gleichzeitig mit dem Ausschwenken der Ausleger auch die für die Montage und
Demontage wichtigen Bedienungsstege mitabzuklappen oder auch bei anderer Ausführung
herauszuziehen, die dann bereits während des weiteren Ausfahrens und Stabilisierens
der Ausleger vom Bedienungspersonal begangen werden können. Diese Bedienungsstege
dienen vor allem zur Betätigung der Hohlleitertrommeln, der Druckstabverriegelungen,
der Antennenmontage und auch im Notbetrieb werden sie zwangsweise benötigt. Insgesamt
ist es so möglich, ein relativ einfaches System von Bedienungsstegen an den Seiten
des Trägerfahrzeugs vorzusehen, zumal die Bedienungsstege als solche in Alu-Hohlprofilkonstruktion
ausgelegt werden können. Da sie einfach und sicher ausgeschwenkt und beim Einfahren
der Ausleger auch wieder eingeschwenkt werden, können sie weitere Funktionen erfüllen,
wobei die Erfindung hierzu vorsieht, daß sie während des Transportes zum Schutz der
Anbauteile speziell der Hohlleiter dienen.
[0010] Eine besonders zweckmäßige Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß das den Stützzylinder
tragende Teilstück der vorderen und hinteren Ausleger ein aus Grundstrebe und Stützstreben
bestehendes Gitterdreieck bildend geformt ist, an dessen Grundstrebe der Stützzylinder
angebracht ist und in dessen von den Stützstreben gebildeten Knotenpunkt das horizontal
angeordnete Gelenk und an dessen dem Auslegerfuß gegenüberliegenden Knotenpunkt die
Seilrolle angeordnet ist. Damit ist eine günstige und einfache Möglichkeit gegeben,
den Stützzylinder zusammen mit dem ihn tragenden Teilstück in die eingeschwenkte Lage
beim Einziehen des Spannseiles zu bringen bzw. umgekehrt ihn auszuklappen und zwar
aufgrund des Eigengewichtes, da dann das Spannseil diese Möglichkeit freigibt. Das
Gelenk ist dabei so angebracht, daß das Abklappen des den Stützzylinder tragenden
Teilstücks aufgrund des Eigengewichtes auch gewährleistet ist, wozu es wie erläutert
an dem entsprechenden Knotenpunkt und zwar an dem von den Stützstreben gebildeten
Knotenpunkt des Gitterdreiecks vorgesehen ist.
[0011] Um die notwendigen Abstützkräfte durch das Ausfahren des Stützzylinders aufbringen
zu können, muß das den Stützzylinder tragende Teilstück gegenüber dem am Grundrahmen
schwenkbar angebrachten Teilstück festlegbar sein. Dies wird dadurch erreicht, daß
an der die Seilrolle tragenden Knotenpunkt des Gitterdreiecks ein im mit Grundrahmen
verbundenen Teilstück geführter, in der ausgefahrenen Stellung sperrbarer Balken schwenkbar
gelagert ist. Dieser Balken wird beim Herabklappen des Gitterdreiecks mitherausgezogen
und kann dann in der Endstellung gesperrt werden, so daß die notwendigen Abstützkräfte
ohne Probleme übergeleitet werden können. Das Sperren des Balkens erfolgt dabei zweckmäßigerweise
dadurch, daß dem mit dem Grundrahmen verbundenen Teilstück eine über eine Spindel
vor den Balken schwenkbare Segmentsperre zugeordnet ist, wobei der Balken am freien
Ende und das Teilstück im Sperrzustand ineinandergreifende Bolzen und Haken aufweisen.
Durch die entsprechenden Bolzen ist dabei gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, im
eingefahrenen bzw. im Transportzustand beide Teilstücke der Ausleger durch Einhaken
so aneinander zu befestigen, daß sie den Transport auch unabhängig vom Spannseil ermöglichen,
da sie direkt miteinander verbunden sind. Beim Ausschwenken und Lockern des Spannseils
bzw. Herausziehen des Spannseiles aus der Seilwinde wird dann diese Sicherung gelöst
und das den Stützzylinder tragende Teilstück kann herabklappen, um dann, wie geschildert,
durch den Balken sicher gesperrt zu werden.
[0012] Eine das Seil als solches vorteilhaft schonende Ausführung der Erfindung sieht vor,
daß die dem Grundrahmen zugeordnete Seilwinde als hydraulisch angetriebene Friktionswinde
ausgebildet ist. Da die Seile aufgrund der von ihnen zu übernehmenden Kräfte eine
ausgesprochen wichtige Funktion erfüllen, werden sie entsprechend gesichert, vor allem
durch Aufbringen einer entsprechenden Beschichtung. Diese Beschichtung bleibt erhalten,
weil die Friktionswinde entsprechend schonend arbeitet. Darüber hinaus ist vorteilhafterweise
vorgesehen, daß die Abspannseilvorspannkraft aller Friktionswinden gemeinsam überwacht
und hydraulisch geregelt ist. Während des Betriebes des Tragmastes bzw. der zugeordneten
Antennenanlage ist so dafür Sorge getragen, daß die Abspannseile jeweils mit gleichmäßiger
Anzugkraft bzw. Vorspannkraft beaufschlagt sind. Da alle vier Friktionswinden gleichzeitig
angeschlossen sind und den gleichen Andruck aufbringen, ist eine gleichmäßige Absicherung
des Tragmastes gewährleistet, ohne daß dazu zusätzliche Maßnahmen erforderlich würden.
[0013] Das Abklappen des den Stützzylinder tragenden Teilstücks, das ja erfindungsgemäß
als Gitterdreieck ausgebildet ist, wird allein durch das Eigengewicht erreicht, wobei
das Eigengewicht noch erhöht werden kann, indem seitlich am Stützzylinder Konsolen
für die achteckig oder rund ausgebildeten Bodenplatten vorgesehen sind, wobei die
Bodenplatten über Schnellverschlüsse verfügen, die mit denen dem Stützzylinder zugeordneten
Kugelgelenkaufnahmen korrespondieren. Damit ist gleichzeitig die Möglichkeit gegeben,
nach dem Ausklappen des Gitterdreiecks die Bodenplatten aus den Konsolen zu lösen
und dann durch die Schnellverschlüsse schnell mit dem Stützzylinder zu verbinden,
um dann auch bei unebenem Boden eine gleichmäßige Abstützung zu gewährleisten. Vorteilhaft
ist aber, daß aufgrund des Gewichtes der Konsolen und der Bodenplatten das entsprechende
Teilstück des Auslegers schnell abgesenkt bzw. ausgeklappt werden kann.
[0014] Um beim Einfahren des Tragmastes das überflüssige Spannseil günstig und schonend
lagern zu können, ist vorgesehen, daß den Friktionswinden das Ende des Spannseiles
lastlos speichernde Magazintrommeln zugeordnet sind. Damit ist das Ende des Spannseils
immer sicher untergebracht, stellt weder eine Behinderung bei den Arbeitern dar, noch
besteht die Gefahr, daß es durch Umwelteinflüsse o.ä. beschädigt wird.
[0015] Eine sichere Führung des Spannseils im Bereich der Ausleger ist erfindungsgemäß dadurch
gesichert, daß die Seilrolle pendelnd am Teilstück gelagert ist. Gleichzeitig ist
dadurch auch sichergestellt, daß jeweils unabhängig vom Einschwenkvorgang des zugeordneten
Auslegers immer die notwendige Kraft aufgebracht werden kann, um das Einklappen oder
Einschwenken des entsprechenden Teilstücks mit dem Stützzylinder zu gewährleisten.
Optimal können so über die Seilrolle auch große Seillängen geführt werden, ohne daß
ein Verhaspeln oder ein Abrutschen des Spannseiles zu befürchten ist.
[0016] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß eine containermäßig vorteilhaft
transportierbare Antennenanlage mit Tragmast und Grundrahmen geschaffen ist, die ohne
Schwierigkeiten auf das Chassis bzw. die Ladefläche des Trägerfahrzeuges aufgebracht
werden kann, weil die dem Grundrahmen zugeordneten Ausleger auf Containermaß zusammengelegt
werden können. Die für das Abstützen des Tragmastes wichtigen Ausleger sind so eingeklappt,
daß sie beim Transport keinerlei Behinderung darstellen. Sie werden beim Einklappen
durch das Abspannseil mitbetätigt und in die Transportstellung gebracht, ohne daß
hier ein zusätzlicher Eingriff der Bedienungsmannschaften erforderlich würde. Gleichzeitig
werden auch die Bedienungsstege miteingeklappt, die dann anschließend optimal auch
noch als Sicherung der dahinterliegenden Maschinenteile Mitverwendung finden können.
Umgekehrt werden über die den Knickstreben zugeordnete Hydraulikzylinder die Ausleger
ausgeschwenkt. Durch entsprechendes Nachgeben und Nachführen des Spannseiles schwenkt
gleichzeitig auch das eingeschwenkte Teilstück des Auslegers aus, um dann in der ausgeschwenkten
Stellung über den Balken arretiert zu werden. Zum Höhenausgleich wird der jedem Ausleger
zugeordnete Stützzylinder ausgefahren, um so das ganze System auch gleichzeitig zu
sichern. Mit dem Ausschwenken des Auslegers erfolgt dann auch gleichzeitig wieder
das Ausschenken des zugeordneten Bedienungssteges, der dann frühzeitig für ein Begehen
der Anlage und damit zur Durchführung von Montagearbeiten zur Verfügung steht.
[0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine mobile Antennenanlage in Arbeitsstellung in Seitenansicht,
Fig. 2 die mobile Antennenanlage in Draufsicht mit ausgefahrenen Auslegern,
Fig. 3 einen eingeklappten Ausleger,
Fig. 4 einen ausgeklappten Ausleger,
Fig. 5 die Sicherung der aus Fig. 4 zu ersehenden Arbeitsposition,
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen ausgeschwenkten Ausleger im vorderen Bereich,
Fig. 7 einen ausgefahrenen Ausleger im hinteren Bereich und
Fig. 8 eine mobile Antennenanlage in Transportstellung.
[0018] Fig. 1 zeigt eine mobile Antennenanlage mit ausgefahrenem Tragmast (1), an dessen
Spitze Antennen (2) angebracht sind. Der Tragmast (1) befindet sich auf einem Trägerfahrzeug
(3), auf dessen Chassis (4) bzw. Ladefläche (5) der gesamte Tragmast (1) mit der entsprechenden
Abspannung während des Transportes gelagert werden kann. Das Trägerfahrzeug (3) verbleibt
in der Regel bei der Antennenanlage. Da sie Containermaße aufweist, kann sie ohne
Probleme auf der Eisenbahn oder auf Schiffen verfrachtet werden und zwar dann ohne
Trägerfahrzeug (3).
[0019] Zur Abspannung und Sicherung des Tragmastes (1) im ausgefahrenen Zustand dienen einmal
die zwischen dem Mastkopf (6) und den vorderen Auslegern (7) und den hinteren Auslegern
(8) angeordneten und verspannten Spannseile (9) sowie die entsprechend ausgeschwenkten
vorderen und hinteren Ausleger (7, 8) selbst. Die Spannseile (9) sind dabei über Seilrollen
(10) geführt, die den Auslegern (7, 8), wie noch weiter hinten erläutert ist, zugeordnet
sind.
[0020] Die Ausleger (7, 8) sind am Grundrahmen (11) schwenkbar gelagert und bestehen aus
zwei Teilstücken (12, 13). Dabei ist das vom Grundrahmen (11) her gesehen innere Teilstück
(12) schwenkbar am Grundrahmen (11) gelagert, während das äußere Teilstück (13) den
Stützzylinder (14) mit der Bodenplatte (15) trägt und schwenkbar mit dem Teilstück
(12) verbunden ist. Stützzylinder (14) und Bodenplatte (15) verfügen über korrespondierende
Verbindungsmittel, um so beide Teile für die Abstützung der mobilen Antennenanlage
schnell miteinander verbinden zu können.
[0021] Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Grundrahmen (11), an dem die schwenkbar angeordneten
bzw. ausgeführten Ausleger (7, 8) angeordnet sind. Der Tragmast (1) ist in ausgefahrener
Stellung dargestellt. Die Spannseile (9) sind von Auslegern (7, 8) ausgehend am Tragmast
(1) und zwar genauer gesagt am Mastkopf (6) zusammengeführt.
[0022] Die vorderen Knickstrecken (19) dienen gemäß Fig. 2 mit den sie betätigenden Hydraulikzylindern
(20) gleichzeitig zum Abstützen und Verriegeln der Ausleger (7, 8). Die Ausleger sind
somit sicher verstrebt und können die ihnen zugedachten Aufgaben voll erfüllen. die
hinteren Knickstreben (24) werden über die Hydraulikzylinder (25) ausgefahren und
entsprechend verriegelt. Mit den an den Stützzylindern (14) befestigten Bodenplatten
(15) können die Stützzylinder auch bei extrem unebenen Gelände so ausgefahren werden,
daß die Antennenanlage in der optimalen und sicheren Stellung betrieben werden kann.
Über die Stützzylinder (14) erfolgt der notwendige Höhenausgleich und damit die genau
waagerechte Lage des Grundrahmens (11).
[0023] Fig. 3 zeigt die beiden Teilstücke (12, 13) im eingeschwenkten und Fig. 4 im ausgeschwenkten
Zustand. Deutlich wird dabei, daß das Teilstück (13) von einem Grundstrebe und Stützstrebe
aufweisenden Gitterdreieck (30) gebildet ist, an dessen Grundstrebe (31) der Stützzylinder
(14) angeordnet ist. Der von den Stützstreben gebildete Knotenpunkt (32) des Gitterdreiecks
(30) trägt das horizontale Gelenk (33), um das Gitterdreieck (30) und damit das Teilstück
(13) aus der Transportstellung gemäß Fig. 3 in die Arbeitsstellung gemäß Fig. 4 schwenken
zu können, wobei dies aufgrund des Eigengewichtes des Teilstückes (13) erfolgt.
[0024] An dem einen von Grundstrebe und Stützstrebe gebildeten Knotenpunkt (34) des Gitterdreiecks
(30) und zwar gegenüberliegend zum Auslegerfuß (17) ist die Seilrolle (10) angeordnet,
die beim Betätigen über die Seilwinde für das Wiedereinschwenken des Gitterdreiecks
(30) und damit des Teilstückes (13) in die aus Fig. 3 ersichtliche Transportstellung
Sorge trägt. Am Stützzylinder (14) sind außenseitig Konsolen (16) angebracht, an denen
die Bodenplatte (15), wie in Fig. 3 gezeigt, festgeklemmt werden kann, um dann im
ausgefahrenen Zustand des Teilstückes (13) gemäß Fig. 4 über entsprechende Schnellverschlüsse
mit dem Auslegerfuß (17) verbunden zu werden.
[0025] In Fig. 4 ist der Ausleger mit ausgeschwenktem Teilstück (13) wiedergegeben. Diese
ausgeschwenkte Stellung wird dadurch gesichert, daß an der kurzen Strebe des Gitterdreieckes
(30) ein Balken (35) schwenkbar angeordnet ist, der gleichzeitig im Teilstück (12)
geführt ist. Dadurch rutscht er aus der in Fig. 3 ersichtlichen Position in die aus
Fig. 4 ersichtliche Position, in der über eine Spindel (36) eine Segmentsperre (37)
vor den Balken (35) geschoben wird, so daß er, wie aus Fig. 5 ersichtlich, optimal
gesichert ist. Balken (35) und Teilstück (12) verfügen über einen Bolzen (38) bzw.
einen Haken (39), um die durch die Segmentsperre (37) gesicherte Verbindung zu ermöglichen.
Gleichzeitig kann über den Bolzen (38) und eine z.B. korrespondierende Klinke am Teilstück
(12) eine Sicherung im eingeschwenkten Zustand erreicht werden. Der schwenkbar mit
dem Gitterdreieck verbundene Balken (35) ist dann auch bei Ausfall des Spannseiles
in der Transportstellung vorteilhaft gesichert.
[0026] Der aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Seilwinde ist als Friktionswinde (41) ausgebildet,
wobei durch das Rückführseil (42) und das Spannseil (9) dafür Sorge getragen wird,
daß mit dem Einziehen des Spannseiles (9) gleichzeitig auch ein Zurückschwenken des
Teilstückes (13) erfolgt, wenn vorher die Segmentsperre (37) über die Spindel (36)
weggeschwenkt bzw. weggedreht worden ist.
[0027] Fig. 6 und 7 zeigen die bereits aus Fig. 2 ersichtliche Abspannung und Absicherung
der Ausleger (7, 8) durch die Knickstreben (19, 24). Außerdem wird verdeutlicht, daß
die Knickstrebe (19) über die Koppelstange (22) mit dem Bedienungssteg (21) verbunden
ist, um so das Mitverschwenken des Bedienungssteges (21) zu erreichen, der selbst
über Lenker (23) geführt wird. Der Bedienungssteg (29) ist seinerseits über die Lenker
(27) mit dem Grundrahmen (11) verbunden, wodurch ein gleichmäßiges Verschwenken des
Bedienungssteges (29), der mit einem Sicherheitslichtgitter (28) belegt ist, erreicht
wird, wobei eine gleichzeitige Verbindung des Bedienungssteges (29) über eine Koppelstange
(26) mit dem Teilstück (12) vorhanden ist. Die Knickstreben (19, 24) verfügen in den
Knickgelenken (43, 44) über eine Verbindung mit dem jeweiligen Hydraulikzylinder (20,
25).
[0028] Beim Ausschwenken der Ausleger (7, 8) werden über die Knickstreben (19, 24) gleichzeitig
die einzelnen Bedienungsstege (21, 29) ausgeschwenkt, so daß sie begehbar werden.
Umgekehrt wie beim Ausschwenken der Ausleger (7, 8) werden beim Einschwenken der Ausleger
auch gleichzeitig über die Knickstreben (19, 24) bzw. die Lenker (22, 26) die einzelnen
Bedienungsstege (21, 29) mitangehoben und zurückgeschwenkt. Die optimale Containerbreite
kann eingehalten werden, weil die zusammengeklappten Ausleger (7, 8) vor die Bedienungsstege
(21, 29) geschwenkt werden.
[0029] Fig. 8 zeigt noch einmal das Transportfahrzeug (3) in Seitenansicht, wobei hier allerdings
der gesamte Tragmast (1) und die Antennen (2) in die Transportstellung eingefahren
worden sind. Deutlich wird hier, daß die einzelnen Ausleger (7, 8) mit ihren beiden
Teilstücken (12, 13) jeweils so hochgezogen bzw. hoch eingefahren sind, daß sie das
Containermaß gewährleisten. Auch die Bodenplatten (15) sind an den Stützzylindern
(14) über die Konsolen (16) so günstig festgeklemmt und gelagert, daß sie in das gesamte
Containermaß hineinpassen. Es ergibt sich damit eine insgesamt sehr kompakte Bauweise
einer derartigen mobilen Antennenanlage mit aufgelastetem Tragmast (1).
1. Mobile Antennenanlage mit einem teleskopierbaren Mast, der auf einem Grundrahmen mit
einer Grundfläche entsprechend der eines Containers klappbar angeordnet ist, wobei
der Grundrahmen seitlich ausklappbare Ausleger aufweist, die an ihren äußeren Enden
mit Stützzylindern und sich auf dem Untergrund abstützenden Bodenplatten versehen
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorderen und hinteren Ausleger (7, 8) als zweiteiliges Tragwerk ausgebildet
sind, deren äußeres Teilstück (13), welches den Stützzylinder (14) trägt, über ein
horizontal angeordnetes Gelenk (33) gegenüber dem mit dem Grundrahmen (11) verbundenen
inneren Teilstück (12) verschwenkbar ist und eine Seilrolle (10) aufweist, über die
ein von einer dem Tragwerk zugeordneten Seilwinde (41) betätigbares Spannseil (9)
zum Mastkopf (6) geführt ist, und daß beide Teilstücke (12, 13) des vorderen und des
hinteren Auslegers (7,8) jeweils als Ganzes mit dem Grundrahmen (11) über eine Knickstrebe
(19 bzw. 24) verbunden sind, wobei jede der Knickstreben (19, 24) über einen zugeordneten
Hydraulikzylinder (20; 25) ein- und wieder ausknickbar ist.
2. Antennenanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß den vorderen und hinteren Auslegern (7, 8) mit dem Grundrahmen (11) verbundene
Bedienungsstege (21, 29) zugeordnet sind, die Lenker (23, 27) aufweisen, mit denen
die Bedienungsstege gegenüber dem Grundrahmen verschwenkbar sind.
3. Antennenanlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Knickstreben (19, 24) und/oder jeweils das Teilstück (12) des Auslegers (7,
8) mit den verschwenkbaren ausgebildeten Bedienungsstegen (21, 29) oder den diese
führenden Lenkern (23, 27) über Koppelstangen (22, 26) verbunden sind.
4. Antennenanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das den Stützzylinder (14) tragende Teilstück (13) der vorderen und hinteren Ausleger
(7, 8) ein aus Grundstrebe (31) und Stützstrebe bestehendes Gitterdreieck (30) bildend
geformt ist, an dessen Grundstrebe (31) der Stützzylinder (14) angebracht ist und
in dessen Knotenpunkt (32) das horizontal angeordnete Gelenk (33) und an dessen dem
Auslegerfuß (17) gegenüberliegenden Knotenpunkt (34) die Seilrolle (10) angeordnet
ist.
5. Antennenanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem die Seilrolle (10) tragenden Knotenpunkt (34) des Gitterdreiecks (30) ein
im mit dem Grundrahmen (11) verbundenen Teilstück (12) geführter, in der ausgefahrenen
Stellung sperrbarer Balken (35) schwenkbar gelagert ist.
6. Antennenanlage nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem mit dem Grundrahmen (11) verbundenen Teilstück (12) eine über eine Spindel
(36) vor den Balken (35) schwenkbare Segmentsperre (37) zugeordnet ist, wobei der
Balken am freien Ende und das Teilstück im Sperrzustand ineinandergreifende Bolzen
(38) und Haken (39) aufweisen.
7. Antennenanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Teilstücken (12) zugeordneten Seilwinden als hydraulisch angetriebene
Friktionswinde (41) ausgebildet sind.
8. Antennenanlage nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abspannseilvorspannkraft aller Friktionswinde (41) gemeinsam überwacht und
hydraulisch geregelt ist.
9. Antennenanlage nach Anspruch 1 und Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß seitlich am Abstützzylinder (14) Konsolen (16) für die achteckig oder rund ausgebildeten
Bodenplatten (15) vorgesehen sind, wobei die Bodenplatten über Schnellverschlüsse
verfügen, die mit denen dem Abstützzylinder zugeordneten Kugelgelenkaufnahmen korrespondieren.
10. Antennenanlage nach Anspruch 1 und Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Friktionswinden (41) das Ende des Spannseils (9) lastlos speichernde Magazintrommeln
zugeordnet sind.
11. Antennenanlage nach Anspruch 1 und Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seilrolle (10) pendelnd am Teilstück (13) gelagert ist.
1. Mobile antenna assembly with a telescopic mast, assembly arranged in a hinged fashion
on a base frame having a ground surface which corresponds to that of a container,
this base frame showing laterally swivelling booms provided on their outer ends with
stabilizing cylinders and ground plates basing on the ground,
characterized in that the front and rear booms (7, 8) are designed as a two-part supporting
framework, the outer part (13) of these booms which holds the stabilizing cylinder
(14), being slewable relative to the inner part (12) which is connected with the base
frame (11) by means of a horizontally arranged articulation (33) and is provided with
a rope pulley (10) which guides a guying rope (9) being operated through a rope pulley
(41) mounted on the supporting framework and leading to the mast point (6), and in
that each of the two parts (12, 13) of the front and the rear boom (7, 8) is connected
as a unit with the base frame (11) by means of an articulated strut (19 or 24), each
of the articulated struts (19, 24) being foldable via a corresponding hydraulic cylinder
(20, 25).
2. Antenna assembly according to Claim 1,
characterized in that the front and rear booms (7, 8) are provided with operating
catwalks (21, 29) connected with the base frame (11), these operating catwalks having
steering rods (23, 27) permitting to slue the operating catwalks relative to the base
frame.
3. Antenna assembly according to Claim 2,
characterized in that the articulated struts (19, 24) and/or the part (12) of the
boom (7, 8) are connected by means of coupling rods (22, 26) with the slewable operating
catwalks (21, 29) or to the steering rods (23, 27) which permit to guide these catwalks.
4. Antenna assembly according to Claim 1,
characterized in that the part (13) of the front and the rear booms (7, 8), which
is supporting the stabilizing cylinder (14), is designed as a triangulate lattice
(30) consisting of a base strut (31) and supporting struts, the base strut (31) of
which holds the stabilizing cylinder (14), and in the junction point (32) of which
the horizontally arranged articulation (33) is provided, whereas the rope pulley (10)
is disposed in the junction point (34) opposite to the boom foot (17).
5. Antenna assembly according to Claim 4,
characterized in that a girder (35) being guided in the part (12) connected with the
base frame (11) and which is lockable in the extended position, is mounted in a slewable
fashion to the junction point (34) of the triangular lattice which holds the rope
pulley (10).
6. Antenna assembly according to Claim 5,
characterized in that the part (12) connected with the base frame (11) is equipped
with a segmental blocking device (37) slewable before the girder (35) by means of
a spindle (36), the free end of the girder and the part being provided with pins (38)
and hooks (39) which mesh in the blocking position.
7. Antenna assembly according to Claim 1,
characterized in that the rope pulleys provided on the parts (12) are designed as
hydraulically operated friction winches (41).
8. Antenna assembly according to Claim 7,
characterized in that the prestress of the guying ropes of all friction winches (41)
is controlled in common and hydraulically regulated.
9. Antenna assembly according to Claim 1 and Claim 4,
characterized in that brackets (16) for the octagonal or round ground plates (15)
are provided laterally on the stabilizing cylinders (14), the ground plates being
equipped with quick locking devices which correspond with the ball jointed holding
devices.
10. Antenna assembly according to Claim 1 and Claim 7,
characterized in that the friction winches (41) are provided with drum magazines holding
the end of the guying rope (9) without stress.
11. Antenna assembly according to Claim 1 and Claim 4,
characterized in that the rope pulley (10) is mounted on the part (13) in a pendulum
fashion.
1. Installation d'antenne mobile avec un mât téléscopique disposé de manière repliable
sur un cadre de base ayant une surface de base correspondant à celle d'un conteneur,
le cadre de base présentant des bras latéralement repliables munis à leurs extrémités
de cylindres stabilisateurs et de plaques de base reposant sur le sol,
caractérisé en ce que les bras avant et arrière (7, 8) consistent en une structure
porteuse en deux parties dont la partie extérieure (13), qui porte le cylindre stabilisateur
(14), peut être pivotée, à l'aide d'une articulation (33) horizontalement disposée,
par rapport à la partie intérieure (12) reliée au cadre de base (11), et présente
une poulie (10) à travers laquelle un câble de haubannage (9) actionné par un treuil
(41) prévue à la structure porteuse est guidé vers la pointe du mat (6), et en ce
que chacune des deux parties (12, 13) du bras avant et arrière (7, 8) est reliée comme
unité au cadre de base (11) par l'intermédiaire d'une entretoise articulée (19, 24),
chaque entretoise articulée (19, 24) pouvant être repliée et sortie à l'aide d'un
cylindre hydraulique correspondant (20, 25).
2. Installation d'antenne selon la revendication 1, caractérisée en ce que les bras avant
et arrière (7, 8) sont munis de passerelles d'opération (21, 29) reliées au cadre
de base (11) qui présentent des tiges conductrices (23, 27) assurant le pivotement
des passerelles d'opération par rapport au cadre de base.
3. Installation d'antenne selon la revendication 2, caractérisée en ce que les entretoises
articulées (19, 24) et/ou chaque partie (12) du bras (7, 8) sont reliées, par l'intermédiaire
de tiges de couplage (22, 26) aux passerelles d'opération (21, 29) orientables ou
aux tiges conductrices (23, 27) guidant celles-ci.
4. Installation d'antenne selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie
(13) des bras avant et arrière (7, 8) qui porte le cylindre stablisateur (14), a la
forme d'un treillis triangulaire (30) consistant en une entretoise de base (31) et
des entretoises support, à l'entretoise de base (31) duquel le cylindre stabilisateur
(14) est fixé et dans le noeud (32) duquel l'articulation horizontalement disposée
(33) est prévue, tandis que dans le noeud (34) opposé au pied du bras (17) est prévue
la poulie (10).
5. Installation d'antenne selon la revendication 4, caractérisée en ce qu' une poutre
(35) étant guidée dans la partie (12) reliée au cadre de base (11) et qui peut être
arrêtée dans la position sortie, est disposée de manière pivotante au noeud (34) du
treillis triangulaire (30) portant la poulie (10).
6. Installation d'antenne selon la revendication 5, caractérisée en ce que la partie
(12) reliée au cadre de base (11) est munie d'un segment d'arrêt (37) pouvant être
tourné devant la poutre (35) à l'aide d'un arbre, l'extrémité libre de la poutre et
la partie présentant des boulons (38) et des crochets (39) s'enchaînant en état d'arrêt
de l'unité.
7. Installation d'antenne selon la revendication 1, caractérisée en ce que les treuils
des parties (12) sont construites comme treuils de friction (41) à entraînement hydraulique.
8. Installation d'antenne selon la revendication 7, caractérisée en ce que les précontraintes
des câbles de haubannage de toutes les treuils de friction (41) sont hydrauliquement
réglées et contrôlées ensemble.
9. Installation d'antenne selon la revendication 1 et 4, caractérisée en ce que des consoles
(16) pour les plaques de fond (15) rondes ou octogonales sont prévues latéralement
au cylindre stabilisateur (14), les plaques de fond étant munies de fermetures rapides
correspondant aux dispositifs porteur à articulation sphérique prévus au cylindre
stabilisateur.
10. Installation d'antenne selon les revendications 1 et 7, caractérisée en ce que les
treuils de friction (41) présentent des magasins tambour emmagasinant l'extrémité
du câble de haubanage (9) sans contrainte.
11. Installation d'antenne selon les revendications 1 et 4, caractérisée en ce que la
poulie (10) est logée de manière basculante à la partie (13).