[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Richten von Blechen, Bändern, Tafeln, Profilen,
Trägern etc., wobei die Richtkräfte wenigstens von einer der Richtrollen einer Rollenrichtmaschine
gemessen und in Abhängigkeit der Meßwerte die Richtrollenpositionen verstellt werden.
[0002] Beim Richtvorgang treten an den Richtrollen unter anderem Vertikalkräfte auf, deren
Größe von den Eigenschaften des Richtgutes, den Abmessungen der Richtmaschine und
den gewählten Anstellungen der Richtrollen abhängen. Diese Kräfte bewirken eine elastische
Verformung der Richtmaschine, insbesondere der Rollen, der Lager und des Rahmens,
die eine Veränderung (Auffederung) der zunächst meist ohne Richtgut eingestellten
Rollenpositionen zur Folge hat. Die Wahl der Rollenanstellungen muß daher so erfolgen,
daß mit den unter Last auftretenden veränderten Anstellungen der jeweils gewünschte
Richtprozess realisiert wird. Abweichungen der Eigeschaften des in die Richtmaschine
einlaufenden Richtgutes (Temperatur, Breite, Dicke, Elastizitätsmodul, Festigkeit,
Streckgrenze etc.) von den für die Wahl der Rollenanstellungen maßgeblichen Werten
führen in der Regel zu unerwünschten Richtergebnissen. So bewirkt beispielsweise eine
Veränderung der Festigkeit eine geänderte Auslaufkrümmung des aus der Richtmaschine
auslaufenden Richtgutes. Da bei veränderten Richtguteigenschaften auch veränderte
Richtkräfte festzustellen sind, die ihrerseits wiederum zu veränderten Auffederungswerten
und damit zu veränderten wirksamen Anstellungen führen, ist erkennbar, daß die Stabilität
des Richtergebnisses bei Streuungen der Produktparameter wesentlich durch das Auffederungsverhalten
der Richtmaschine mitbestimmt wird. Dies entspricht der bisherigen praktischen Erfahrung.
So kann die Auffederung beispielsweise bei hochfesten, dicken Blechen sogar zum dominierenden
Bestandteil der effektiven Rollenanstellung werden.
[0003] Auch wird zur näherungsweisen Beschreibung des Auffederungsverhaltens die Maschinensteifigkeit
benutzt. Zur linearisierten Beschreibung der Abhängigkeiten zwischen einzelnen Rollenkräften
und einzelnen Auffederungen eignet sich besonders eine Steifigkeitsmatrix. Hierbei
können die Elemente der Matrix noch vom jeweiligen Betriebspunkt abhängen. Berechnungen
haben gezeigt, daß zwischen den Eigenschaftsänderungen des in die Richtmaschine einlaufenden
Richtgutes (Streckgrenze) und dem Richtergebnis (Krümmung des auslaufenden Richtgutes)
ein Zusammenhang besteht. So weisen verschiedene Maschinensteifigkeiten stark unterschiedliche
Verläufe auf. Ähnliche Zusammenhänge lassen sich auch für die von der Dicke und Breite
des Richtgutes abhängigen Parameter nachweisen. Verfahrenstechnisch vorteilhaft ist
grundsätzlich eine möglichst geringe Auswirkung der Streuungen auf den Biegeprozess,
d. h. möglichst flache Funktionverläufe.
[0004] Beim Richten von Blechen, Bändern, Tafeln, Profilen, Trägern etc. wird der Prozess
durch die vom gewünschten Richtergebnis und den Eigenschaften des Richtgutes abhängig
gewählten Vertikalpositionen der Richtrollen bestimmt. Je nach Bauart und Ausführungsform
der Richtmaschine können, wie beispielsweise aus dem aus der DE-OS 33 08 616 bekannten
Verfahren und der Vorrichtung zum Richten von Blech zu entnehmen ist, die oberen und
unteren Richtwalzen einzeln oder auch gemeinsam verstellt werden. Als Verstellvorrichtungen
kommen hierbei neben Keilen und Spindeln auch hydraulische Kolben-Zylindereinheiten
zum Einsatz.
[0005] Nach diesem bekannten Verfahren erfolgt die Einstellung und Korrektur des Walzen-
Richtspaltes mit Hilfe von Regelkeilen, die mit Druckzylindern und Spindeltrieben
als Verschiebeeinrichtungen in Verbindung stehen. Die Regelkeile sind in Längsrichtung
der Richtwalzen verlaufend angeordnet und stehen daher jeweils mit beiden Lagern der
Richtwalze in gleicher Weise in Wirkverbindung. Dies hat den Nachteil, daß bei im
Betrieb des Walzwerkes auftretenden erhöhten außermittigen Belastungen der Richtwalzen
durch Veränderungen des Querschnittes und/oder der Festigkeit des Walzgutes, diese
außermittigen erhöhten Belastungen nicht unmittelbar meßtechnisch erfaßt und durch
entsprechende Verstellung der Walzen, und zwar ohne zeitliche Verzögerung, korrigiert
werden können. Dies führt zu einem erhöhten Anfall an fehlerhaften Fertigprodukten,
die entweder einer kostenaufwendigen Nachbehandlung unterzogen oder aber in Form von
Abfall erneut eingeschmolzen werden müssen.
[0006] Darüber hinaus erfolgt bei diesem bekannten Verfahren die Einstellung und Korrektur
des Walzenrichtspaltes nicht automatisch, sondern von Hand aus. Dies führt zu einer
weitergehenden zeitlichen Verzögerung des Korrektureingriffes an den Richtwalzen und
des damit verbundenen Ausstoßes an fehlerhaften Fertigprodukten. Auch elastische Verformungen
der Richtmaschine, insbesondere der Rollen, der Lager und des Rahmens, die sich nicht
nur auf das Richtergebnis des Richtgutes, sondern auch auf die Richtmaschine nachteilig
auswirken, können nach diesem bekannten Verfahren nicht vermieden werden.
[0007] Ausgehend von diesem bekannten Verfahren ist es Aufgabe der Erfindung, durch geeignete
Maßnahmen Schwankungen und Streuungen der Eigenschaften des Richtgutes ohne zeitliche
Verzögerung zu erfassen und deren Wirkungen auszuschalten.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jede senkrecht auf die Drehachsen der Richtrollen
und/oder der Rollenlager und/oder auf den Rahmen der Richtmaschine wirkende Richtkraft
für sich gemessen wird, und daß in Abhängigkeit dieser Meßwerte die Richtrollen im
Bereich der auftretenden variierenden Druckkräfte automatisch nachgestellt werden.
[0009] Dadurch, daß gemäß der Erfindung jede senkrecht auf die Drehachsen der Richtrollen
und/oder der Rollenlager und/oder auf den Rahmen der Richtmaschine wirkende Richtkraft
für sich gemessen wird, kann sehr vorteilhaft jede im Betrieb des Walzwerkes auftretende
erhöhte Belastung, insbesondere auch jede außermittige erhöhte Belastung an der Richtwalze
meßtechnisch unmittelbar erfaßt und ohne zeitliche Verzögerung korrigiert werden.
Die praktisch zeitverzögerungslose Korrektur der Richtrollenposition in Abhängigkeit
der Meßwerte wird hierbei insbesondere durch die automatische Verstellung der Richtrollen
erreicht. Auf diese Weise werden daher, im Vergleich zu den bisher bekannten Verfahren,
insbesondere außermittig an den Richtwalzen auftretende erhöhte Belastungen, die auf
Schwankungen und Streuungen des Richtgutes, die insbesondere auf Veränderungen des
Querschnittes und/oder der Festigkeit des Richtgutes beruhen, ohne zeitliche Verzögerung
erfaßt und ausgeschaltet, was die Herstellung eines fehlerfreien Endproduktes ermöglicht.
Auch können durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen jegliche elastische Verformungen
der Richtmaschine, insbesondere der Rollen, der Lager und des Rahmens ausgeglichen
und dadurch die Herstellung eines fehlerfreien Richtgutes begünstigt werden.
[0010] Die einzelnen, senkrecht auf die Drehachsen der Richtrollen und/oder Rollenlager
und/oder auf den Rahmen der Richtmaschine wirkenden Kräfte können in an sich bekannter
Weise sehr leicht durch direktes oder auch indirektes Messen ermittelt werden, wobei
die Messung der Richtkräfte am Rahmen anhand der elastischen Veformungen erfolgt.
In den meisten Fällen sind hierfür Meßgeräte von nur einer an sich bekannten Sorte
ausreichend. Zur Verstellung der Richtrollen ist eine an sich bekannte Steuervorrichtung
vorgesehen, die in Abhängigkeit von den mit den Meßvorrichtungen gemessenen Kräften
und/oder in Abhängigkeit von den mit den Meßvorrichtungen gemessenen Deformationswegen
und gegebenenfalls in Abhängigkeit von den Eigenschaften (Streckgrenze, Breite, Dicke..)
des Richtgutes abhängigen Korrektur der während des Richtens verstellbaren Richtrollenposition
automatisch so vornimmt, daß die durch diese Korrektur bewirkte Parallelverschiebung
der Richtrollenachsen in der durch die elastischen Verformungen der Maschine verursachten
Achsenverschiebung bestimmten Richtung entgegengesetzten Richtung verläuft. Hierdurch
wird sehr vorteilhaft die Rollenrichtmaschine von Schwankungen und Streuungen der
Eigenschaften des Richtgutes freigehalten.
[0011] Um die Abhängigkeit des Richtergebnisses einer Rollenrichtmaschine von Schwankungen
und Streuungen der Eigenschaften des Richtgutes freizuhalten, kann es in weiterer
vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung gegebenenfalls auch zweckmäßig sein, die
Verstellung bzw. Korrektur der Richtrollen in Abhängigkeit von den am Richtgut gemessenen
Werten, wie Streckgrenze, Breite, Dicke etc. vorzunehmen.
[0012] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Verstellung bzw. Korrektur der
Richtrollenposition betraglich gleich der aufgrund der elastischen Verformungen erfolgten
Verschiebung der Richtrollen. Hierdurch wird eine vollständige Kompensation der vom
Richtgut ausgehenden, auf die Richtmaschine, insbesondere auf die Richtrollen wirkenden
Einflüsse wie elastische Verformungen erreicht, die bewirkt, daß sich die Richtmaschine
starr, fast unendlich steif verhält, ohne daß dadurch hohe Anforderungen an die tatsächliche
Maschinensteifigkeit gestellt werden müssen. Neben einer wesentlichen Verringerung
des konstruktiven Bauaufwandes der Richtmaschine wird der Einfluß von Streuungen und
Schwankungen in den Eigenschaften des Richtgutes bedeutend vermindert, so daß, wie
dem graphischen Schaubild zu entnehmen ist, im Vergleich zu den bisher bekannten Richtmaschinen
ohne Kompensation (steiler Kurvenverlauf) durch die Vollkompensation (flacher Kurvenverlauf)
der Richtmaschine gemäß der Erfindung eine wesentliche Verringerung der Einflüsse
des Richtgutes auf die Richtmaschine erreicht wird.
[0013] Weiterhin kann es gegebenenfalls auch sehr zweckmäßig sein, daß eine Verstellung
bzw. Korrektur der Richtrollenposition betraglich größer als der aufgrund der elastischen
Verformungen erfolgten Verschiebung der jeweiligen Richtrolle ist. Dies entspricht
einer Überkompensation der Richtmaschine, deren Kurve, wie das graphische Schaubild
zeigt, ganz flach, d. h. eben verläuft. Eine abhängig vom Betriebspunkt der Richtmaschine
geeignet gewählte Überkompensation der elastischen Verformungen gestattet es, einen
Materialeinfluß des Richtgutes auf das Richtergebnis für einen breiten Streubereich
(z. B. der Festigkeit) praktisch völlig zu unterdrücken und dadurch ein bisher nicht
erreichtes, stabiles Verhalten des Arbeitsprozesses zu bewirken.
[0014] Auch kann gegebenenfalls die Verstellung bzw. Korrektur der Richtrollenposition betraglich
kleiner als der aufgrund der elastischen Verformungen erfolgten Verschiebung der jeweiligen
Richtrolle sein. Dies entspricht einer nur teilweisen Kompensation der Einflüsse des
Richtgutes auf die Richtmaschine, die dann vorteilhaft sein kann, wenn die Zahl der
unter Last verstellbaren Richtrollen klein gegenüber der Gesamtzahl der Rollen ist.
[0015] Die Korrekturwerte der Richtrollenpositionen werden zweckmäßigerweise nach der folgenden
Formel berechnet und die Korrekturen entsprechend durchgeführt :

für i = 1,..., k und j = 1,..., l + m, wobei
Δp₁,..., Δp
k :
Änderungen der insgesamt k unter Last verstellbaren Richtrollenpositionen,
F₁,..., F
l :
Meßwerte der insgesamt l Kraftmeßstellen,
u₁,..., u
m :
Meßwerte der insgesamt m gemessenen elastischen Verformungen,
m
ij :
partielle Ableitungen der zu den Δp₁,..., Δp
k gehörigen Richtrollenpositionen a₁,..., a
k nach den meßbaren Kräften bzw. elastischen Verformungen:

C:
manuell und/oder produktabhängig automatisch und/oder abhängig vom Richtergebnis adaptiv
einstellbarer Verstärkungsfaktor, z. B. zwischen -2,5 und +2,5
(C = 1 ≙ Anspruch 3,
C > 1 ≙ Anspruch 4,
C < 1 ≙ Anspruch 5)
bedeuten.
[0016] Im übrigen können die Korrekturwerte der Richtrollenpositionen von Fall zu Fall sehr
leicht rechnerisch mit Hilfe von PC-Rechnern ermittelt und in Abhängigkeit der errechneten
Werte die Richtmaschine entweder kraftgesteuert oder positionsgesteuert nachgefahren
werden.
[0017] Folgende Zahlenwerte können sich beispielsweise bei Flachrichtmaschinen ergeben:
Eingabedaten
[0018] Rollenzahl : 7
Rollendurchmesser : 250 mm
Teilung : 150 mm
Blechdicke : 10 mm
Blechbreite : 3.500 mm
Streckgrenze : 1.500 N/mm²
E-Modul Band : 206.000 N/mm²
Einlaufkrümmung : 0.0 mm/m
Parallelsteifigkeit : -1.060 kN/mm
Newton-Schrittweite : 0,5
Rollen Nr. |
Position Rollenscheitel |
Steifigkeit |
|
(mm) |
(N/mm) |
1 |
0,00 |
999999 |
2 |
-13,28 |
999999 |
3 |
0,00 |
999999 |
4 |
2,11 |
999999 |
5 |
0,00 |
999999 |
6 |
17,50 |
999999 |
7 |
0,00 |
999999 |
Ergebnisse |
Rollen Nr. |
Berührpunkt |
Steigung |
Biegemoment |
|
(mm) |
(mm) |
(-) |
(-) |
1 |
37,95 |
-1,03 |
-0,3186 |
0,0000 |
2 |
124,12 |
-15,43 |
-0,2116 |
1,4800 |
3 |
253,65 |
-4,05 |
0,3993 |
-1,4761 |
4 |
416,87 |
1,72 |
-0,2749 |
1,4690 |
5 |
570,07 |
1,23 |
0,2467 |
-1,4451 |
6 |
738,90 |
13,13 |
-0,0891 |
1,3232 |
7 |
892,63 |
4,65 |
0,0591 |
0,0000 |
Rollen Nr. |
Überstreckung |
Richtkraft |
Auffederung |
|
(-) |
(kN) |
(mm) |
1 |
0,0000 |
1502,8 |
-4,8678 |
2 |
5,0054 |
4504,4 |
-4,8648 |
3 |
-4,5464 |
4991,2 |
-4,8643 |
4 |
3,9924 |
3551,8 |
-4,8658 |
5 |
-2,8315 |
3143,3 |
-4,8662 |
6 |
1,3231 |
2266,9 |
-4,8671 |
7 |
-0,0001 |
685,7 |
-4,8686 |
Richtkraft gesamt : 10.323,0 kN
Auslaufkrümmung : -0,015 mm/m
geometr.zul. EPS : 5,282 (nicht überschritten)
1. Verfahren zum Richten von Blechen, Bändern, Tafeln, Profilen, Trägern etc., wobei
die Richtkräfte wenigstens an einer der Richtrollen einer Rollenrichtmaschine gemessen
und in Abhängigkeit der Meßwerte die Richtrollenpositionen verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede senkrecht auf die Drehachsen der Richtrollen und/oder der Rollenlager und/oder
auf den Rahmen der Richtmaschine wirkende Richtkraft für sich gemessen wird, und daß
in Abhängigkeit dieser Meßwerte die Richtrollen im Bereich der auftretenden variierenden
Druckkräfte automatisch nachgestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung bzw. Korrektur der Richtrollenpositionen in Abhängigkeit von
den am Richtgut gemessenen Werten, wie Streckgrenze, Breite, Dicke etc. erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Verstellung bzw. Korrektur der Richtrollenposition betraglich gleich ist
der aufgrund der elastischen Verformungen erfolgten Verschiebung der Richtrollen.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung bzw. Korrektur der Richtrollenposition betraglich größer als
die aufgrund der elastischen Verformungen erfolgte Verschiebung der jeweiligen Richtrolle
ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung bzw. Korrektur der Richtrollenposition betraglich kleiner als
die aufgrund der elastischen Verformungen erfolgte Verschiebung der jeweiligen Richtrolle
ist.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwerte der Richtrollenpositionen nach der folgenden Formel berechnet
und die Korrekturen entsprechend durchgeführt werden:

für i = 1,..., k und j = 1,..., l + m, wobei
Δp₁,..., Δp
k :
Änderungen der insgesamt k unter Last verstellbaren Richtrollenpositionen,
F₁,..., F
l :
Meßwerte der insgesamt l Kraftmeßstellen,
u₁,..., u
m :
Meßwerte der insgesamt m gemessenen elastischen Verformungen,
m
ij :
partielle Ableitungen der zu den Δp₁,..., Δp
k gehörigen Richtrollenpositionen a₁,..., a
k nach den meßbaren Kräften bzw. elastischen Verformungen:

C :
manuell und/oder produktabhängig automatisch und/oder abhängig vom Richtergebnis adaptiv
einstellbarer Verstärkungsfaktor, z. B. zwischen -2,5 und +2,5
(C = 1 ≙ Anspruch 3,
C > 1 ≙ Anspruch 4,
C < 1 ≙ Anspruch 5)
bedeuten.