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EP 0 371 376 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1994 Patentblatt 1994/15 |
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Anmeldetag: 21.11.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01H 9/00 |
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Stufenwähler für Stufentransformatoren mit konzentrischen Antriebswellen
Tap selector for step-down transformers with concentric actuating shafts
Sélecteur de gradins pour transformateurs à gradins avec arbres de commande concentriques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB SE |
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Priorität: |
01.12.1988 DE 3840529
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.06.1990 Patentblatt 1990/23 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH |
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93025 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Bleibtreu, Alexander
D-8400 Regensburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 508 909 US-A- 2 820 953
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FR-A- 1 354 578 US-A- 3 783 206
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen zylindrischen Stufenwähler für Stufentransformatoren,
wie er im Oberbegriff des Patentanspruches näher bezeichnet ist. Derartige Stufenwähler
sind bekannt: CH-PS 395 243.
[0002] Die Bauweise dieser Stufenwähler führt zu einer gewissen Uneinheitlichkeit diverser
Bauteile des Stufenwählers je nachdem, ob diese Bauteile der äußeren oder der inneren
Antriebswelle zugeordnet sind. So müssen die die äußere Antriebswelle umschließenden
Kontaktringe z.B. einen größeren Durchmesser aufweisen als die Kontaktringe, die die
innere Antriebswelle umschließen, da die innere Antriebswelle auch in ihrem freiliegenden
Teil üblicherweise einen kleineren Durchmesser besitzt. Auch die Führung der Kontaktbrücken
gestaltet sich unterschiedlich je nachdem, ob die Führung von der äußeren Antriebswelle
mit dem größeren Durchmesser oder von der inneren Antriebswelle mit dem kleineren
Durchmesser erfolgen muß. Da nun die betroffenen Stufenwähler in einer Vielzahl von
Varianten benötigt werden, ist man bemüht, diese Varianten nach dem Baukastenprinzip
aus einer möglichst kleinen Zahl von einheitlichen Einzelteilen herzustellen. Es ist
klar, daß somit die bekannte Bauweise diesen Forderungen nicht voll entspricht. Es
ist deshalb Aufgabe der Erfindung, den angesprochenen Stufenwähler so zu verbessern,
daß sich die Vielzahl der benötigten unterschiedlichen Einzelteile verringert.
[0003] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Stufenwähler erfindungsgemäß durch
die im Kennzeichen des Patentanspruches angegebene Mittel gelöst.
[0004] Der mit der Erfindung erzielte Vorteil liegt im wesentlichen darin, daß nunmehr für
die erforderlichen Varianten des Stufenwählers einheitliche Kontaktringe und auch
einheitliche Führungen der beweglichen Kontaktbrücken Verwendung finden können, völlig
unabhängig davon, ob diese der äußeren oder der inneren Antriebswelle zuzuordnen sind.
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend
näher beschrieben. Die Figur zeigt in schematischer Darstellung einen Längsschnitt
des neuen Stufenwählers.
[0006] Wie ersichtlich, besitzt der neue Stufenwähler ein zylindrisches Gehäuse 1, das oben
mit einem Getriebe 2 und unten mit einem Lagerschild 3 versehen ist. Das Gehäuse 1
trägt in mehreren untereinander angeordneten Ebenen I, II...VI kreisförmig in der
Zylinderwand sitzende feststehende Stufenkontakte 4. Jeder Ebene I bis VI ist eine
bewegliche Kontaktbrücke 5 zugeordnet, die eine Verbindung mit je einem Schleifring
6 herstellt. Axial in der Zylindermitte erstrecken sich innerhalb der Schleifringe
6 zwei konzentrische Antriebswellen 7, 8, die vom Getriebe 2 her wechselweise betätigt
werden können. Eine Antriebswelle 7, die äußere, reicht etwa bis zur Mitte des zylindrischen
Gehäuses 1. Sie erstreckt sich über die drei oberen Kontaktebenen I, II, III und ist
mit drei Mitnehmern 9 für die Kontaktbrücken 5 versehen. Die drei Kontaktringe 6 der
Ebenen I, II, III sind lose um die Antriebswelle herum angeordnet und im wesentlichen
durch die Anschlußleitungen 10, mit denen sie fest verbunden sind, fixiert. Innerhalb
der beschriebenen äußeren Antriebswelle 7 erstreckt sich die innere Antriebswelle
8, die dann allerdings noch weiter reicht, und zwar bis zum unteren Lagerschild 3
des zylindrischen Gehäuses 1, wo sie im Lager 11 gelagert ist. Hierbei ist diese Antriebswelle
8, sobald sie die äußere Antriebswelle 7 verlassen hat, auf genau demselben Durchmesser
wie die äußere Antriebswelle 7 aufgeweitet, und dieser aufgeweitete Teil der inneren
Antriebswelle 8 erstreckt sich analog der äußeren Antriebswelle über ebenfalls drei
untereinander angeordnete Kontaktebenen IV bis VI. Es ist ohne weiteres ersichtlich,
daß die diesem Teil der Antriebswelle zugeordneten Kontaktringe 6 und Mitnehmer 9
der Kontaktbrücken 5 in ihrer konstruktiven Ausführung mit den Teilen, wie sie der
äußeren Antriebswelle 7 zugeordnet sind, völlig übereinstimmen. Wie bereits ausgeführt,
ist die innere Antriebswelle 8 in einem Lager 11 des Lagerschildes 3 gelagert. Die
äußere Antriebswelle 7 ist hingegen mittels mehrerer Kunststoffklötze 12, die am unteren
Ende der äußeren Antriebswelle 7 zwischen der äußeren und der inneren Antriebswelle
angeordnet sind, geführt.
1. Zylindrischer Stufenwähler für Stufentransformatoren, bei dem feststehende Kontakte
(4) in mindestens zwei übereinanderliegenden Kreisbahnen (I,...,VI) angeordnet sind
und bei dem für jede Kreisbahn eine Kontaktbrücke (5) vorgesehen ist, deren inneres
Ende an einem in der Ebene der Kreisbahn liegenden Kontaktring (6) schleift und deren
äußeres Ende schrittweise mit den Stufenkontakten des entsprechenden Kreises in Verbindung
gelangt, wobei mindestens zwei in unterschiedlichen Ebenen liegende Kontaktbrücken
von je einer eigenen rohrförmigen Antriebswelle (7, 8) geführt werden, die innerhalb
der Kontaktringe in Achsrichtung des Stufenwählers verlaufen und an ihren oberen Enden
mittels eines Aussetzgetriebes (2) angetrieben werden, wobei die eine Antriebswelle
(8) - die innere - mindestens teilweise innerhalb der anderen Antriebswelle (7) -
der äußeren - verläuft,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Antriebswelle (8) in ihrem außerhalb der äußeren Antriebswelle (7)
liegenden Bereich auf den Durchmesser der äußeren Antriebswelle aufgeweitet ist und
daß die äußere Antriebswelle an ihrem unteren freien Ende mittels mehrerer Führungsklötze
(12), die zwischen beiden Antriebswellen angeordnet sind, geführt wird, wobei lediglich
die innere Antriebswelle mit ihrem aufgeweiteten unteren Ende in einem zentrischen
Lager (11) des Stufenwählers geführt ist.
1. Cylindrical tap selector for tapped transformers, in which the fixed contacts (4)
are arranged in at least two circular paths (I, ..., VI) displaced one above the other
and in which a contact bridge (5) is provided for each circular path, the inner end
of which bridge wipes on a contact ring (6) disposed in the plane of the circular
path and the outer end of which bridge gets into connection in steps with the tap
contacts of the corresponding circle, wherein at least two contact bridges, which
are disposed in different planes, are each guided by a respective one of two tubular
drive shafts (7, 8), which extend within the contact rings in axial direction of the
tap selector and are driven at the upper ends thereof by means of a discontinuous
gear (2), wherein the one drive shaft (8) - the inner - extends at least partly within
the other drive shaft (7) - the outer -, characterised thereby that the inner drive
shaft (8) is widened, in the region thereof outside the outer drive shaft (7), to
the diameter of the outer drive shaft and that the outer drive shaft is guided at
its lower free end by means of several guide blocks (12) which are arranged between
the two drive shafts, wherein merely the inner drive shaft is guided, by its widened
lower end, in a central bearing (11) of the tap selector.
1. Sélecteur cylindrique à prises pour des transformateurs à prises, dont les contacts
fixes (4) sont répartis sur au moins deux trajectoires circulaires (I ..., VI), superposées,
avec un pont de contact (5) associé à chaque trajectoire circulaire, pont dont l'extrémité
intérieure frotte sur un anneau de contact (6) situé dans le plan de la trajectoire
circulaire et dont l'extrémité extérieure arrive pas à pas en liaison avec les contacts
à prises du cercle correspondant, au moins deux ponts de contacts situés dans des
plans différents étant guidés chaque fois par un arbre d'entraînement tubulaire (7,
8) propre, ces arbres passant à l'intérieur des anneaux de contacts, suivant la direction
axiale du sélecteur de prises, et dont les extrémités supérieures sont entraînées
à l'aide d'une transmission intermittente (2), l'un des arbres d'entraînement (8)
(arbre intérieur) passant au moins partiellement à l'intérieur de l'autre arbre d'entraînement
(7) (arbre extérieur),
caractérisé en ce que l'arbre d'entraînement intérieur (8) est élargi jusqu'au diamètre
de l'arbre d'entraînement extérieur, dans sa zone située au-delà de l'arbre d'entraînement
extérieur (7) et l'arbre d'entraînement extérieur (7) est guidé à son extrémité inférieure
libre à l'aide de plusieurs patins de guidage (12) placés entre les deux arbres d'entraînement,
seul l'arbre d'entraînement intérieur étant guidé par son extrémité inférieure élargie
dans un palier central (11) du sélecteur de prises.
