(19)
(11) EP 0 371 913 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
06.06.1990  Patentblatt  1990/23

(21) Anmeldenummer: 89810828.7

(22) Anmeldetag:  02.11.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A63C 11/22
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE FR IT SE

(30) Priorität: 22.11.1988 CH 4318/88

(71) Anmelder: Fryand, Hans Peter
CH-3963 Crans-sur-Sierre (CH)

(72) Erfinder:
  • Fryand, Hans Peter
    CH-3963 Crans-sur-Sierre (CH)

(74) Vertreter: Gachnang, Hans Rudolf 
c/o IPTO S.A., P.O. Box 227
CH-1211 Genève 17
CH-1211 Genève 17 (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Sicherheitsskistock


    (57) Der Sicherheitsskistock für eine bessere Sicherheit des Skifahrens für schlechtes und schönes Wetter kann aus Kunststoff, Fiberglas oder aus Aluminium bestehen. Der obere Teil (1) ist lichtdurchlässig-transparent oder bei Aluminium aufgebohrt, um das Blinken der Lämpchen im Sicher­heitsteil (4) für den nahen Umkreis sichtbar zu machen. Für den weiteren Umkreis kann eine akustische Warnung-Tonabgabe durch eine Mini-Melodie-Geräusch-Sirene oder einen Gong Sound (8) eingesetzt werden. Bei sonnigem, schönem Wetter kann die Aufmerksamkeit bzw. Wahrnehmung und Unfallverhütung durch eine spezielle Lichtbündel reflektierende Folie erreicht werden, welche teilweise den Sicherheitsskistock mit einem bestimmten Design bzw. Muster umgeben kann.




    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Skistock für eine bessere Sicherheit des Skifahrens.

    [0002] Die bisher bekannten Skistöcke sind zum Skifahren, zur Gleichgewichtsherstellung und für eine Stocktechnik vor­gesehen. Die auf dem Markt erhältlichen Skistöcke haben den Nachteil, dass sie nur zum Skifahren, jedoch nicht zur Si­cherheit und zum Erregen der Aufmerksamkeit bei schlechtem Wetter und Nebel oder auch bei Sonnenschein beitragen.

    [0003] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Sicherheitsskistock der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem ein Sicherheitsschutz bei schlechtem Wetter und Nebel, oder auch bei Sonnenschein gegeben wird.

    [0004] Zur Lösung der Aufgabe ist bei dem Sicherheitsskistock der eingangs genannten Art erfindungsgemäss ein oberer Blink- und Akustikteil und ein unterer Stockteil vorgesehen.

    [0005] Mit dem Sicherheitsskistock nach der Erfindung kön­nen in vorteilhafter Weise Unfälle vermieden werden, weil der Blink- und Akustikteil als Warnung dient, was zur Si­cherheit beim Skifahren beiträgt. Wird bei schlechtem Wet­ter skigefahren oder kommt man durch einen schnellen Wetter­umsturz in den Nebel, hilft der Blink- und Akustikteil, dass man als Skifahrer im nahen Umkreis besser wahrgenommen wird.

    [0006] Vorzugsweise ist der Blink- und Akustikteil aus einem transparenten Kunststoff ausgebildet. Der transparente Kunst­stoff-Oberteil ist vorzugsweise mit einer Batteriebox und einem Handgriff ausgerüstet, der zur Aufnahme z.B. einer Blinkelektronik, einer akustischen Tonwarnung, z.B. durch eine Mini-Geräusch-Melodien-Sound-Sirene, oder einen Gongge­nerator ausgelegt ist. Darunter befinden sich z.B. Blink­lämpchen in verschiedenen Farben und anschliessend daran der Skistockunterteil, mit dem zusammen sich der ganze Sicher­heitsstock ergibt. Der Skistockunterteil ist vorzugsweise aus Aluminium hergestellt. Der ganze Sicherheitsskistock wird in vorteilhafter Weise teilweise mit einer sonnenre­flektierenden Folie überzogen um eine bessere Aufmerksamkeit bzw. Wahrnehmung und damit Sicherheit bei Sonnenschein zu ge­währleisten.

    [0007] Für den weiteren Umkreis kann als akustische Warnung eine Melodien-Geräusch-Sirene oder ein Gong-Sound eingesetzt werden. Bei sonnigem, schönem Wetter sorgt für die Aufmerk­ samkeit und Wahrnehmung und damit Unfallverhütung z.B. eine spezielle Mosaik-Light-Impression-Folie, welche in allen Modefarben über die ganze Länge den Sicherheitsstock zum Teil umgeben und in einer Spirale, mit horizontal und vertikal angeordneten Kreuzungspunkten und/oder einem strich­förmigen Design vorliegen kann. Durch die spezielle Licht­bündelungsreflektion ist auch bei wenig Sonne oder diffusem Licht noch genügend Reflektion vorhanden, welche die Auf­merksamheit auf sich zieht.

    [0008] Vorteilhafte Ausführungsformen des Sicherheitsski­stockes nach der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung in illustrierten Ausführungsbeispielen näher be­schrieben. Es zeigen :

    Figur 1 einen Sicherheitsskistock in einer Ansicht;

    Figur 2 den Sicherheitsstikstock von Figur 1 mit Lichtbündelungsstruktur, Sonnenlichtfolien und Design;

    Figur 3 einen Teil des Sicherheitsskistockes nach Figur 1 in vergrösserter Darstellung auf­gebrochen.



    [0009] Der Sicherheitsskistock nach Figur 1 kann aus zwei ver­schiedenen Materialien hergestellt werden. Ein oberer Teil 1 besteht aus einem lichtdurchlässigen, bruchfesten Kunst­stoffteil (transparent). In diesem Kunststoffteil be­findet sich ein Handgriff 2. Ueber dem Handgriff 2 befindet sich eine Batteriebox bzw. -einrichtung 3 und unter dem Handgriff 2 ein Sicherheitsteil 4 mit Blinklämpchen, wel­che über eine aufladbare Batterie 6 (Fig. 3) gespiesen werden. Weiterhin enthält der Handgriff 2 eine Blinkelek­tronik 7 mit eingegebener Blinkfrequenz. Die Blinkfrequenz kann auch über ein Trimmpoti verändert werden.

    [0010] In einer anderen Ausführungsform des Sicherheitsski­stockes kann eine akustische Warnung oder ein Ton über eine Mini-Geräusch-Melodien-Sirene oder einen Gong-Sound 8 abge­geben werden, um die Aufmerksamkeit der anderen Skifahrer zu erregen.

    [0011] Der noch sichtbare untere Teil 5 besteht aus Aluminium, um die vorgeschriebene Din-Qualität des Skistockes zu er­reichen. Der Sicherheitsskistock kann aber auch vollständig aus transparentem Kunststoff oder lichtdurchlässigem Fiber­glas hergestellt werden oder aus einem Metall, z.B. Aluminium, welches im oberen Teil Bohrungen besitzt, um das Blinken der Lämpchen sichtbar zu machen. Der aufgebohrte obere Teil wird dann mit einem transparenten Kunststoffrohr überzogen, so dass die durch das Aufbohren verminderte Festigkeit wieder herge­stellt ist.


    Ansprüche

    1. Sicherheitsskistock zum Vermeiden von Unfällen, dadurch gekennzeichnet, dass er einen oberen Blink- und Akustikteil und einen unteren Stockteil besitzt.
     
    2. Sicherheitsskistock nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, dass der Blink- und Akustikteil mit einer Elek­tronik ausgerüstet ist.
     
    3. Sicherheitsskistock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für schlechtes Wetter und Nebel eine Blinkelektronik vorgesehen ist.
     
    4. Sicherheitsskistock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für schönes, sonniges Wetter eine lichtreflektierende Folie angebracht ist.
     
    5. Sicherheitsskistock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für schlechtes Wetter eine akustische Warneinrichtung vorliegt.
     
    6. Sicherheitsskistock nach einer der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass er in Grössen für Kinder und Erwachsene vorliegt.
     
    7. Sicherheitsskistock nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er zweiteilig aus Kunst­stoff-Aluminium oder einteilig aus Kunstoff oder aus Alu­minium ausgebildet ist.
     




    Zeichnung







    Recherchenbericht