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EP 0 372 255 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.05.1993 Patentblatt 1993/20 |
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Anmeldetag: 11.11.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D01H 1/115 |
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Düsenspinnvorrichtung
Air jet spinning machine
Métier à filer à jet d'air
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
23.11.1988 CH 4357/88
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.06.1990 Patentblatt 1990/24 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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CH-8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Stalder, Herbert, Dr.
CH-8493 Kollbrunn (CH)
- Blattmann, Felix
CH-8542 Wiesendangen (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 104 415 US-A- 4 575 999
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FR-A- 2 384 874
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- MELLIAND TEXTILBERICHTE. vol. 65, no. 6, 01 Juni 1984, HEIDELBERG DE Seite 376 K.Y.Wang,
G.Jordan: "Luftgesponnene Garne - ihre charakteristischen Eigenschaften und deren
Auswirkungen auf den Endartikel"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Düsenspinnvorrichtung mit einem Streckwerk, dessen
Vorderzylindern in Arbeitsrichtung eine Falschdralleinheit nachgeschaltet ist, und
mit einem in Arbeitsrichtung nach der Falschdralleinheit angeordneten Abzugswalzenpaar.
[0002] Solche Düsenspinnvorrichtungen sind bekannt. In ihnen liefern die Vorderzylinder
ein verstrecktes Stapelfaserband an die Falschdralleinheit, welche die Fasern zusammendreht,
so dass ein falschgedrallter Garnkern entsteht, der sich bis in den Bereich der Vorderzylinder
erstreckt. Auf den rotierenden Garnkern wickeln sich Randfasern mit einer Steigung,
die wesentlich grösser ist als die Steigung der Fasern im Garnkern.
[0003] Zwischen der Falschdralleinheit und dem Abzugswalzenpaar, wo sich das Garn als Ganzes
längs einer rotierenden Schraubenlinie mit allmählich zunehmender Steigung und abnehmendem
Durchmesser bewegt, löst sich der falsche Drall des Garnkerns allmählich wieder auf.
Die Randfasern, deren Steigung dabei umkehrt, bilden danach Umwindefasern auf dem
Garnkern.
[0004] In bekannten Düsenspinnvorrichtungen ist der Abstand zwischen dem Austritt der Falschdralleinheit
und der Klemmlinie des Abzugswalzenpaares recht gross, vermutlich zu dem Zweck, den
geordneten Ablauf des beschriebenen Spinnvorgangs zu ermöglichen.
[0005] Der grosse Abstand führt nicht nur zu einem grossen Platzbedarf für die Düsenspinnvorrichtung,
sondern auch noch zu anderen Unzulänglichkeiten, wie nachstehend erläutert.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, vorhandene Nachteile bekannter Düsenspinnvorrichtungen,
insbesondere den grossen Platzbedarf, zu vermeiden.
[0007] Die Aufgabe wird bei einer Düsenspinnvorrichtung der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäss
dadurch gelöst, dass der Abstand von der Klemmlinie der Vorderzylinder zur Klemmlinie
des Abzugswalzenpaares 15 bis 30 cm beträgt.
[0008] Der Abstand vom Austritt der Falschdralleinheit zur Klemmlinie des Ausgangswalzenpaares
beträgt vorzugsweise nur etwa 10 cm.
[0009] Ueberraschenderweise ist gefunden worden, dass bei diesen kleinen Abständen, die
einen entsprechend reduzierten Platzbedarf für die Düsenspinnvorrichtung zur Folge
haben, nicht nur der Spinnvorgang in gewünschter Weise abläuft, sondern auch bei sonst
gleichen Bedingungen ein Garn höherer Qualität, insbesondere höherer Festigkeit, erzielt
werden kann oder bei mindestens gleicher Garnqualität eine höhere Spinngeschwindigkeit
angewandt werden kann (jeweils im Vergleich mit bekannten Düsenspinnvorrichtungen,
in denen die Abstände zum Abzugswalzenpaar wesentlich grösser sind). Ein Grund hierfür
liegt vermutlich darin, dass die kürzere Schraubenlinie, die das Garn zwischen der
Falschdralleinheit und dem Abzugswalzenpaar bildet, weniger Luftreibung ausgesetzt
wird und sich daher rascher drehen kann als eine längere Schraubenlinie, wodurch die
Garnqualität besser wird und/oder eine höhere Spinngeschwindigkeit ermöglicht wird.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht der wesentlichen Elemente einer Düsenspinnvorrichtung
nach der Erfindung und
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer Düsenspinnvorrichtung mit zusätzlichen
Teilen in einer Spinnmaschine.
[0011] Dig Fig. 1 Zeigt schematisch drei Unterzylinder 1, 2 und 3 eines Streckwerks. Die
zugehörigen Oberzylinder sind in Fig. 1 nicht sichtbar. Dem Vorderzylinder 3 des Streckwerks
ist in Arbeitsrichtung (in Fig. 1 von oben nach unten) eine Falschdralleinheit 4 nachgeschaltet.
Diese enthält in der dargestellten Ausführungsform einen sich in Arbeitsrichtung verjüngenden
Ansaugkanal 5, eine sich an die engste Stelle des Ansaugkanals anschliessende Drosselstelle
6 und einen an diese anschliessenden Drallkanal 7, in welchen wenigstens eine Luftzufuhrbohrung
8 mündet, deren Achse die Achse des Drallkanals in einem Abstand Spitzwinklig kreuzt.
Der Drallkanal 7 bildet zusammen mit der Drosselstelle 6 eine Falschdralldüse. In
Arbeitsrichtung nach der Falschdralleinheit 4 ist ein Abzugswalzenpaar angeordnet,
von dem wiederum nur die Unterwalze 9 in Fig. 1 sichtbar ist.
[0012] Die Wirkungsweise einer solchen Düsenspinnvorrichtung ist bekannt. Die Vorderzylinder
3 liefern ein Stapelfaserband S in den Ansaugkanal 5. Die durch die geneigte Luftzufuhrbohrung
8 in den Drallkanal 7 eingeführte Druckluft erzeugt eine Saugwirkung, welche die Fasern
durch die Drosselstelle 6 saugt. Gleichzeitig werden die Fasern durch die Luftströme
im Drallkanal 7 zusammengedreht, und es entsteht ein falschgedrallter Garnkern 10,
der sich bis in den Bereich der Vorderzylinder 3 erstreckt. Dort erfasst der rotierende
Garnkern 10 über ein Spinndreieck den grössten Teil der Fasern, die im mittleren Bereich
des Faserbandes S zugeführt werden. Daneben werden im Faserband S Randfasern F zugeführt,
deren vordere Enden erst im Ansaugkanal 5 vom rotierenden Garnkern 10 erfasst werden
und die sich dann mit einer Steigung auf den Garnkern wikkeln, die wesentlich grösser
ist als die Steigung der Fasern im Kern 10.
[0013] Das gebildete Garn wird dann durch das Abzugswalzenpaar 9 aus der Falschdralleinheit
4 abgezogen, wobei sich der falsche Drall des Garnkerns 10 weitgehend auflöst. Die
Randfasern F, deren Steigung dabei umkehrt, bilden dann Umwindefasern auf dem Garnkern.
Zwischen der Drosselstelle 6 und dem Abzugswalzenpaar 9 bewegt sich das Garn etwa
längs einer rotierenden Schraubenlinie, deren Steigung gegen das Abzugswalzen paar
hin allmählich zunimmt, während gleichzeitig der Durchmesser der Schraubenlinie allmählich
abnimmt.
[0014] Erfindungsgemäss beträgt der Abstand A von der Klemmlinie K3 der Vorderzylinder 3
zur Klemmlinie K9 der Abzugswalzen 9 nur 15 bis 30 cm, vorzugsweise 15 bis 25, z.B.
etwa 20 cm. Der Abstand B vom Austritt 4a der Falschdralleinheit 4 zur Klemmlinie
K9 der Abzugswalzen 9 beträgt höchstens 15 cm und liegt vorzugsweise bei etwa 10 cm.
[0015] Es ist gefunden worden, dass auch bei diesen kleinen Abständen A und B der Spinnvorgang
in der gewünschten Weise wie beschrieben abläuft. Gleichzeitig wird festgestellt,
dass bei den angegebenen kleinen Abständen bei gleichbleibender Luftzufuhr durch die
Luftzufuhrbohrung(en) 8 der Garnkern 10 und die vom Garn zwischen der Drosselstelle
6 und den Abzugswalzen 9 gebildete Schraubenlinienform rascher drehen als bei grösseren
Abständen. Die raschere Drehung führt zu einer besseren Festigkeit des erzeugten Garns
und/oder ermöglicht eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit (Garngeschwindigkeit bzw. Umfangsgeschwindigkeiten
der Vorderzylinder 3 und der Abzugswalzen 9). Zudem wird durch die erfindungsgemäss
kleinen Abstände A und B natürlich der Platzbedarf für die Düsenspinnvorrichtung verringert.
[0016] Der verringerte Platzbedarf lässt sich vorteilhaft in einer Spinnmaschine ausnutzen,
in der ein Raum zur Aufnahme einer Spinnkanne, das Streckwerk 1, 2, 3, die Falschdralleinheit
4, das Abzugswalzenpaar 9 und eine Aufspuleinheit übereinander an einer Vorderseite
oder Bedienungsseite der Maschine angeordnet sind. Eine solche Anordnung ist in Fig.
2 schematisch dargestellt. Das Streckwerk 1, 2, 3, die Falschdralleinheit 4 und das
Abzugswalzenpaar 9 sind gemäss Fig. 2 so angeordnet, dass die Arbeitsrichtung schräg
nach oben verläuft. Die Arbeitsrichtung könnte auch vertikal nach oben verlaufen.
Unterhalb des Streckwerks 1, 2, 3 befindet sich in einem mit unterbrochenen Linien
angedeuteten Maschinengehäuse 11 ein Raum 12 zur Aufnahme einer Spinnkanne 13, aus
der dem Streckwerk 1, 2, 3 ein Faserband 14 zugeführt wird. Oberhalb des Abzugswalzenpaares
9 ist eine Aufspuleinheit 15 für das gesponnene Garn angeordnet. Durch den verringerten
Platzbedarf der Düsenspinnvorrichtung liegt die von der Aufspuleinheit 15 gebildete
Garnspule weniger hoch oben.
[0017] Abschliessend sei noch bemerkt, dass die Falschdralleinheit 4 nur als Beispiel beschrieben
worden ist. Anstelle der Falschdralleinheit 4 könnten in der Düsenspinnvorrichtung
auch andere Falschdralleinheiten verwendet werden, auch solche, die zusätzlich zu
der Falschdralldüse 6, 7 noch eine dieser in Arbeitsrichtung vorgeschaltete zusätzliche
Düse enthalten, welche die Randfasern F um den rotierenden Garnkern 10 herumlegen,
und zwar mit einer Steigung, die derjenigen der Fasern im Kern 10 entgegengesetzt
ist.
1. Düsenspinnvorrichtung, mit einem Streckwerk (1, 2, 3), dessen Vorderzylindern(3) in
Arbeitsrichtung eine Falschdralleinheit (4) nachgeschaltet ist, und mit einem in Arbeitsrichtung
nach der Falschdralleinheit (4) angeordneten Abzugswalzenpaar (9), dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand (A) von der Klemmlinie (K3) der Vorderzylinder (3) zur Klemmlinie
(K9) des Abzugswalzenpaares (9) 15 bis 30 cm beträgt.
2. Düsenspinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Abstand
(A) 15 bis 25 cm beträgt, vorzugsweise etwa 20 cm.
3. Düsenspinnvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand
(B) vom Austritt (4a) der Falschdralleinheit (4) zur Klemmlinie (K9) des Abzugswalzenpaares
(9) höchstens 15 cm beträgt, vorzugsweise etwa 10 cm.
4. Düsenspinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Falschdralleinheit (4) eine Falschdralldüse (6, 7) und eine dieser in Arbeitsrichtung
vorgeschaltete Düse enthält.
5. Düsenspinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Falschdralleinheit (4) einen sich in Arbeitsrichtung verjüngenden Ansaugkanal
(5) und eine sich an diesen anschliessende Falschdralldüse (6, 7) mit einer Drosselstelle
(6) und einem Drallkanal (7) aufweist, in welchen wenigstens eine Luftzufuhrbohrung
(8) mündet.
6. Düsenspinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
das Streckwerk (1, 2, 3), die Falschdralleinheit (4) und das Abzugswalzenpaar (9)
so angeordnet sind, dass die Arbeitsrichtung schräg oder senkrecht nach oben verläuft,
und dass ein Raum (12) zur Aufnahme einer ein Faserband (14) an das Streckwerk (1,
2, 3) abgebenden Spinnkanne (13) unterhalb des Streckwerks (1, 2, 3) angeordnet ist
und eine Aufspuleinheit (15) für das gesponnene Garn oberhalb des Abzugswalzenpaares
(9) angeordnet ist.
1. Jet spinning apparatus with a drafting arrangement (1, 2, 3) in which a false twist
unit (4) is provided behind the front rollers (3) in the processing direction and
with a pair of draw-off rollers (9) arranged behind the false twist unit (4) in the
processing direction, characterized in that the distance (A) from the clamping line
(K3) of the front roller (3) to the clamping line (K9) of the pair of draw-off rollers
(9) is 15 to 30 cm.
2. Jet spinning apparatus as claimed in claim 1, characterized in that said distance
(A) is 15 to 25 cm, preferably approx. 20 cm.
3. Jet spinning apparatus as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the distance
(B) from the exit (4a) of the false twist unit (4) to the clamping line (K9) of the
pair of draw-off rollers (9) is not more than 15 cm, preferably approx. 10 cm.
4. Jet spinning apparatus as claimed in one of the claims 1 to 3, characterized in that
the false twist unit (4) comprises a false twist nozzle (6, 7) and a nozzle arranged
in the processing direction before said false twist nozzle.
5. Jet spinning apparatus as claimed in one of the claims 1 to 3, characterized in that
the false twist unit (4) comprises a suction duct (5) tapering in the processing direction
and a false twist nozzle (6, 7) following said suction duct and comprising a throttling
position (6) and a twist duct (7) into which at least one air supply bore (8) opens
out.
6. Jet spinning apparatus as claimed in one of the claims 1 to 5, characterized in that
the drafting arrangement (1, 2, 3), the false twist unit (4) and the pair of draw-off
rollers (9) are arranged in such a way that the processing direction is upwardly inclined
or vertically upwardly and that a chamber (12) for receiving a sliver can (13) which
supplies a sliver (14) to the drafting arrangement (1, 2, 3) is provided below the
drafting arrangement (1, 2, 3) and a winder unit (15) for the spun yarn is provided
above the pair of draw-off rollers (9).
1. Dispositif de filage par buse avec un train étireur (1, 2, 3), dans lequel, vu dans
la direction de travail, une unité de fausse torsion (4) est disposée après les cylindres
de devant (3) et une paire de rouleaux d'extraction (9) est disposée après l'unité
de fausse torsion (4),
caractérisé par le fait que
la distance (A), allant depuis la ligne de pincement (K3) des cylindres de devant
(3) jusqu'à la ligne de pincement (K9) de la paire de rouleaux d'extraction (9), possède
une longueur de 15 à 30 cm.
2. Dispositif de filage par buse selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
ladite distance (A) possède une longueur de 15 à 25 cm, de préférence d'environ 20
cm.
3. Dispositif de filage par buse selon revendication 1 ou 2,
caractérisé par le fait que
la distance (B), allant depuis la sortie (4a) de l'unité de fausse torsion (4) jusqu'à
la ligne de pincement (K9) de la paire de rouleaux d'extraction (9), possède une longueur
de 15 cm au plus, de préférence d'environ 10 cm.
4. Dispositif de filage par buse selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé par le fait que
l'unité de fausse torsion (4) comprend une buse de fausse torsion (6, 7) et une buse
qui, vu dans la direction de travail, est disposée avant celle-ci.
5. Dispositif de filage par buse selon l'une des revendications 1 a 3,
caractérisé par le fait que
l'unité de fausse torsion (4) possède un canal d'aspiration (5) se réduisant, vu dans
la direction de travail, et une buse de fausse torsion (6, 7) se raccordant à celui-ci,
avec un lieu d'étranglement (6) et un canal de torsion (7) dans lequel débouche au
moins un trou d'amenée d'air (8).
6. Dispositif de filage par buse selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé par le fait que
le train étireur (1, 2, 3), l'unité de fausse torsion (4) et la paire de rouleaux
d'extraction (9) sont disposés de telle sorte que la direction de travail se dirige
en biais ou perpendiculairement vers le haut, et qu'un espace (12) servant a recevoir
un pot de filature (13) délivrant un ruban de fibres (14) au train étireur (1, 2,
3) est disposé en dessous du train étireur (1, 2, 3), et une unité de bobinage (15)
est disposée au-dessus de la paire de rouleaux d'extraction (9) pour le fil filé.
