| (19) |
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(11) |
EP 0 374 428 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.01.1994 Patentblatt 1994/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.10.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E01C 19/40 |
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Verdichtungsbohle für einen Strassenfertiger
Compacting screen for a road finisher
Poutre de compactage pour une finisseuse de routes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
19.12.1988 DE 3842706 10.10.1989 DE 3933742
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.1990 Patentblatt 1990/26 |
| (73) |
Patentinhaber: DYNAPAC GMBH |
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D-26203 Wardenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Bunk, Klaus-Dieter
D-2907 Grossenkneten 1 (DE)
- Fricke, Anton, Dipl.-Ing.
D-2941 Barsselermoor (DE)
- Kurtz, Manfred
D-2906 Wardenburg (DE)
- Matten, Ernst
D-4476 Werlte (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoormann, Walter, Dr.-Ing. et al |
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FORRESTER & BOEHMERT
Franz-Joseph-Strasse 38 80801 München 80801 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 147 691 DE-A- 3 209 989 US-A- 1 644 511
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DE-A- 3 127 377 DE-A- 3 500 277
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine (in der Praxis hin und wieder auch als "Einbaubohle"
bezeichnete) Verdichtungsbohle für einen (Straßendecken-)Fertiger zum Einbauen und
Verdichten von frischem Straßenbaustoff (wie z. B. Asphalt) nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1, und zwar bevorzugt eine Verdichtungsbohle mit einer Hauptbohle, deren
Arbeitsbreite durch seitlich ausfahrbare Verstellbohlen veränderbar ist.
[0002] Es sind Verdichtungsbohlen für derartige (Straßendecken-) Fertiger bekannt, die eine
während des Verdichtungsbetriebes flächig auf dem zu verdichtenden Baustoff aufliegende
Bodenplatte sowie (wenigstens) ein Stampferaggregat mit einem sich quer zur Fahrtrichtung
erstreckenden, leistenförmigen Stampfelement aufweisen, wobei das periodisch oszillierend
angetriebene Stampfelement (welches hin und wieder auch als "Messer" bezeichnet wird)
den zu verdichtenden Baustoff aufgrund einer eingeprägten Bewegung verdichtet und
die Bodenplatte (aufgrund der auf sie ausgeübten Gewichtskraft) ebenfalls zur Verdichtung
beiträgt, insbesondere indes eine (Oberflächen-)Glättung des verlegten Baustoffes
bewirkt.
[0003] Da es erstrebenswert ist, eine möglichst hohe Verdichtung des verlegten Baustoffes
zu erzielen, um zu verhindern, daß dieser sich später beim Befahren (insbesondere
partiell) absenkt, sind bereits verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen worden, um eine
solche hohe Verdichtung zu erzielen.
[0004] So ist es bspw. aus der DE 33 00 092 A 1 bekannt, zur Erreichung des vorgenannten
Ziels ein Stampferaggregat vorzusehen, welches zwei zusammenwirkende Stampfelemente
(mit einer gemeinsamen Exzenterlagerung) aufweist, die in Fahrtrichtung vor dem Bohlenkörper
angeordnet sind. Bei dieser bekannten Verdichtungsbohle kommt es zwar aufgrund der
zwei Stampfelemente zu einer höheren Verdichtung als bei einer Verdichtungsbohle,
die nur ein einziges Stampfelement aufweist, doch hat es sich gezeigt, daß die dem
Gegenstand der vorgenannten Druckschrift zugrundeliegende Aufgabe, eine derartige
Verdichtungsbohle zu schaffen, die eine anschließende Nachverdichtung des Einbaumaterials
erübrigt, mit dieser vorbekannten Verdichtungsbohle nicht zu lösen ist, daß also auch
bei Einsatz einer derartigen Verdichtungsbohle regelmäßig ein anschließendes Endfinishen
mittels einer Walze od. dgl. unentbehrlich ist.
[0005] So hat es sich bspw. gezeigt, daß es bei zwei unmittelbar nebeneinander angeordneten
Stampfelementen im Arbeitsbereich des zweiten Stampfelementes (statt eines Verdichtungseffektes)
zu einer Art Saugeffekt kommen kann, bei dem insbesondere die Fein- und Flüssiganteile
des Baustoffes hochgesaugt (statt verdichtet) werden, und es kann überdies auch zu
einem Losrütteln des bereits von dem ersten Stampfelement verdichteten Straßenbaustoffes
kommen.
[0006] Es ist daher mit der DE 32 09 989 A 1 (bzw. dem zugehörigen Hauptpatent gemäß DE
31 14 049 C 3) auch bereits eine gattungsgemäße Verdichtungsbohle vorgeschlagen worden,
deren (erster) Bodenplatte - in Fahrtrichtung des Fertigers - in konventioneller Weise
ein Stampferaggregat mit einem sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden, leistenförmigen
Stampfelements unmittelbar vorgeordnet worden ist, welches während des Verdichtungsbetriebes
mit seiner Unterseite periodisch bis auf das (Höhen-)Niveau der Unterseite der (unmittelbar
nachfolgenden ersten) Bodenplatte zu bewegen ist, wobei darüber hinaus eine eine Nachverdichtung
bewirkende zweite Verdichtungseinrichtung mit einem sich ebenfalls quer zur Fahrtrichtung
des Fertigers erstreckenden, leistenförmigen (zweiten) Verdichtungselement unmittelbar
nachgeordnet ist, welcher eine mit ihrer Unterseite über die Unterseite der ersten
Bodenplatte nach unten vorstehende, während des Verdichtungsbetriebes auf dem von
dem Verdichtungselement der zweiten Verdichtungseinrichtung nachverdichteten Baustoff
aufliegende zweite Bodenplatte unmittelbar nachgeordnet ist.
[0007] Bei dieser gattungsgemäßen Verdichtungsbohle gemäß der DE 32 09 989 A 1 bzw. DE 31
14 049 C 3 handelt es sich bzgl. der zweiten Verdichtungseinrichtung indes nicht um
ein Stampferaggregat, sondern um eine (bereits aus der US-PS 36 14 916 bekannte) Verdichtungseinrichtung
mit einer sog. Preßleiste, mit welcher (lediglich) schwellende Druckimpulse in das
Einbaumaterial einzuleiten sind, die mittels eines Schwingungserzeugers bzw. -erregers
erzeugt werden.
[0008] Dabei ist man davon ausgegangen, daß man mittels einer solchen, der ersten Bodenplatte
(unmittelbar) nachgeordneten (Vibrations-)Preßleiste während des (Verdichtungs-)Betriebes
tatsächlich zu einer vorgegebenen Verdichtung kommt, deren "geometrisches Ausmaß"
so groß ist wie der Niveauunterschied zwischen der Unterseite der ersten Bodenplatte
und der Unterseite der zweiten Bodenplatte. Dieses ist - je nach den jeweiligen Verhältnissen
des konkreten Einsatzfalles - indes mitnichten regelmäßig der Fall. Kommt es nun aber
durch die der ersten Bodenplatte nachgeordnete zweite Verdichtungseinrichtung bzw.
deren (zweites) Verdichtungselement lediglich aufgrund der in das Einbaumaterial eingeleiteten
periodischen Schwellimpulse zu einer geringeren Verdichtung als theoretisch vorgesehen,
so kommt es ersichtlich überhaupt nicht dazu, daß die dem zweiten Verdichtungselement
nachgeordnete zweite Bodenplatte auf der Oberseite des Einbaumaterials aufliegt, so
daß sie überhaupt nicht (glättend) wirksam werden kann, und es kann sogar dazu kommen,
daß der Umstand, daß die Unterseite des zweiten Verdichtungselementes (welches sich
nach unten über die Unterseite der Bodenplatte hinauserstreckt) zwangsnotwendigerweise
auf dem vorverdichteten Einbaumaterial aufliegt, dazu führt, daß selbst die erste
Bodenplatte an ihrem rückwärtigen Abschnitt gar nicht auf der Oberseite des von dem
vor ihr angeordneten Stampferaggregat vorverdichteten Einbaumaterials aufliegt, weil
die Bodenplatten im Rahmen der Verdichtungsbohle eine konstruktiv vorgesehene feste
Relativstellung zueinander haben, und dieses auch für die zweite Verdichtungseinrichtung
(und damit deren Verdichtungselement) gilt, welche - wie ausgeführt - im Gegensatz
zu einem Stampfelement eines Stampferaggregates, welches während des Verdichtungsbetriebes
einen beachtlichen Hub ausführt, lediglich im Rahmen seiner Vibration minimalen Schwingungsbewegungen
unterworfen ist, die lediglich einen geringen Bruchteil des höhenmäßigen Stufensprungs
zwischen erster und zweiter Bodenplatte und damit auch zwischen der ersten Bodenplatte
und der Unterseite des als Preßleiste ausgebildeten (zweiten) Verdichtungselementes
der der ersten Bodenplatte nachgeordneten zweiten Verdichtungseinrichtung ausmachen.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verdichtungsbohle der
im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben Gattung bei einer sicheren hohen Nach-
bzw. Endverdichtung insbesondere bezüglich ihres Antriebs mechanismus zu verbessern.
[0010] Die vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0011] Diesbezüglich sei darauf verwiesen, daß die Merkmale der Ansprüche 2 und 3, wonach
die Stampfelemente im Gegentakt angetrieben werden bzw. die Stampfaggregate (bzw.
deren Stampfelemente) antriebsmäßig miteinander gekoppelt sind, gemäß der US-A-1 644
511 für eine Maschine zur Fertigung einer Betonfahrbahn an sich bekannt sind.
[0012] Eine bevorzugte Ausgestaltung besteht darin, daß die mit den Stampfelementen verbundenen
Hebelarme unterschiedlich lang sind, um auf diese Weise an den Stampfelementen unterschiedliche
Stampfkräfte erzeugen zu können, wobei eine bevorzugte Ausgestaltung darin besteht,
daß der am hinteren Stampfelement angreifende Hebelarm kürzer ist als der mit dem
vorderen Stampfelement verbundene Hebelarm.
[0013] Überdies ist bevorzugt der (Stampfer-)Hub des Stampfelementes und/oder deren Stampffrequenz
veränderbar, um die erfindungsgemäße Verdichtungsbohle auf unterschiedliche Verhältnisse
(insbesondere unterschiedlich dicke Lagen von Einbaumaterial) einstellen zu können.
[0014] Wenn der Stampferantrieb gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung einen (vorzugsweise
als Hydraulikzylinder ausgebildeten) Arbeitszylinder nur wie einen Schwingungserreger
aufweist, kommt es bei der oben beschriebenen zweiarmigen Hebel-Antriebs-Ausgestaltung
nicht zu unerwünschten, unkontrollierbaren Additionen oder Aufhebungen der erzeugten
Schwingungen, weil sich durch die beim Verdichtungsbetrieb - wegen der unterschiedlich
langen Hebelarme - ergebende Schwingmassendifferenz Schwingungsamplituden ergeben,
die sich als gleichförmige Vibration auf die Bodenplatte(n) (insbesondere die vordere
erste Bodenplatte) auswirken, wodurch auch ein gesonderter Vibrationsantrieb (zumindest)
für die vordere erste Bodenplatte entfallen kann.
[0015] Gemäß einer anderen Ausgestaltung kann der Stampferantrieb einen rotierend angetriebenen
Exzenter aufweisen, der über ein Pleuel auf den Hebel (oder die Stampfer) einwirkt,
wobei es sich ebenfalls zu Anpassungszwecken als zweckmäßig erwiesen hat, wenn die
Exzentrizität des Exzenters zur Veränderung des Stampferhubes veränderbar ist.
[0016] Gemäß einer weiteren höchst bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
kann wenigstens ein Abschnitt der vorderen ersten Bodenplatte zur Verkleinerung der
Höhendifferenz zur hinteren zweiten Bodenplatte gesteuert bis auf das Niveau der Unterseite
der zweiten Bodenplatte absenkbar (und selbstverständlich in Zwischenstellungen arretierbar)
sein, wobei diese Maßnahme insbesondere für unterschiedliche Schichtdicken von Einbaumaterial
zweckmäßig ist. Durch ein solches Absinken, welches bevorzugt dadurch erfolgen kann,
daß die vordere erste Bodenplatte um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse
schwenkbar gelagert ist, kann der Hub des nachgeordneten zweiten Stampfelementes bspw.
dadurch unwirksam gemacht werden, daß die Unterseite der vorderen ersten Bodenplatte
bis auf das Niveau der hinteren zweiten Bodenplatte abgesenkt wird, so daß das nachgeordnete
zweite Stampfelement während seines Betriebes über beide Niveaus nicht mehr nach unten
hervortritt.
[0017] Eine wie vorstehend bereits angeordnete Verstellung der Neigung der vorderen ersten
Bodenplatte hat - gegenüber einem vertikalen Absenken - den Vorteil, daß ein besserer
Übergang vom vorderen ersten Stampfelement auf das Niveau der Arbeitsfläche (= Unterseite)
der hinteren zweiten Bodenplatte zu erreichen ist. Dabei kann ein solches verschwenkendes
dosiertes Verstellen der vorderen ersten Bodenplatte bevorzugt durch eine Verstelleinrichtung
mit einem Schneckentrieb erfolgen, wobei indes ersichtlich auch andere Verstelleinrichtungen
wie ein Schrittmotor, eine Verstellschraube, Spindel od. dgl. vorgesehen sein können.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der
radiale Abstand der in Fahrtrichtung des Fertigers weisenden Vorderkante der vorderen
ersten Bodenplatte zur Schwenkachse kleiner als der Abstand der zur hinteren zweiten
Bodenplatte weisenden Hinterkante der ersten Bodenplatte, so daß die Hinterkante absenkbar
ist, um durch eine Neigungsverstellung der ersten Bodenplatte den nachgeordneten zweiten
Stampfer ggf. ganz oder teilweise unwirksam machen zu können.
[0019] Die Stampfelemente sind in an sich bekannter Weise bevorzugt an ihren in Fahrtrichtung
weisenden unteren Vorderkanten angeschrägt, wobei die Anschrägung des vorderen ersten
Stampfelementes einen größeren Winkel zur Horizontalen aufweisen kann als die Anschrägung
des hinteren zweiten Stampfelementes, bspw. 45°/30°.
[0020] Ein Nachrüsten herkömmlicher Fertiger mit der erfindungsgemäßen Verdichtungsbohle
sowie ein Auswechseln einer Verdichtungsbohle zu Reparaturzwecken wird gemäß einer
Weiterbildung der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, daß die vordere erste Bodenplatte
und die Stampfaggregate eine austauschbare Baueinheit bilden.
[0021] Die Erfindung ist nachstehend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf eine
Zeichnung weiter erläutert.
[0022] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Verdichtungsbohle;
- Fig. 2
- einen Ausschnitt aus der Darstellung gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 3
- einen Vertikalschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Verdichtungsbohle;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 in Richtung der Schnittlinie
IV-IV gesehen; und
- Fig. 5
- einen Vertikalschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Verdichtungsbohle.
[0023] Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Verdichtungsbohle 1' mit einem Verdichtungsbalken
1, der eine - in Fahrtrichtung 4 vornliegende - vordere erste Bodenplatte 2 aufweist,
die während des Betriebes flächig auf dem Baustoff (= Einbaumaterial) aufliegt und
auf dieses einwirkt (s. Fig. 2).
[0024] Der ersten Bodenplatte 2 ist ein eine Vorverdichtung bewirkendes Stampferaggregat
5 mit einem sich quer zur Fahrtrichtung 4 erstreckenden, leistenförmigen Stampfelement
5' unmittelbar vorgeordnet, welches während des Verdichtungsbetriebes mit seiner Unterseite
23 periodisch bis auf das Niveau 24 der Unterseite 25 der ersten Bodenplatte 2 zu
bewegen ist.
[0025] Der ersten Bodenplatte 2 ist ein eine Nachverdichtung bewirkendes zweites Stampferaggregat
mit einem sich ebenfalls quer zur Fahrtrichtung 4 erstreckenden, leistenförmigen (zweiten)
Stampfelement 6' unmittelbar nachgeordnet. Die beiden Stampfelemente 5', 6' weisen
jeweils an ihrer Vorderseite (unten) Anschrägungen 5a bzw. 6a auf, wobei die Anschrägung
5a des in Fahrtrichtung 4 vornliegenden ersten Stampfelementes 5' in Relation zur
Horizontalen nicht so steil ist wie die Anschrägung 6a des der ersten Bodenplatte
2 unmittelbar nachgeordneten zweiten Stampfelementes 6'.
[0026] Die beiden Stampfelemente 5', 6' sind über einen zweiarmigen (Kipp-)Hebel 7 miteinander
verbunden, der um eine Drehachse 8 schwenkbar gelagert ist. Der in der Zeichnung der
besseren Übersicht halber nicht dargestellte Antrieb für die Stampfaggregate 5, 6
bzw. deren Stampfelemente 5', 6' greift an einer Lasche 9 an, so daß die beiden Stampfelemente
5', 6' periodisch oszillierend zu einer Auf- und Abwärtsbewegung angetrieben werden,
wenn der Hebel 7 um seine Schwenkachse 8 hin- und herkippt.
[0027] Der Hebelarm 7a, an dem das in Fahrtrichtung 4 vorn angeordnete Stampfelement 5'
angeordnet ist, ist länger als der Hebelarm 7b, an dem das Stampfelement 6' angeordnet
ist, so daß die beiden Stampfaggregate 5, 6 unterschiedliche Stampfkräfte ausüben.
[0028] Der Verdichtungsbalken 1 ist um eine Schwenkachse 11 in Richtung des Pfeiles 12 schwenkbar,
d. h. mit seinem dem Stampfaggregat 6 zugewandten Abschnitt absenkbar und somit in
seiner Neigung einstellbar.
[0029] Die vorstehenden Darlegungen sind insbesondere aus Fig. 2 erkennbar, die eine vergrößerte
Teildarstellung der Darstellung gemäß Fig. 1 zeigt.
[0030] Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, weist die Verdichtungsbohle 1' eine sog. Hauptbohle
13 auf, die zur Verstellung/Einstellung der Arbeitsbreite außer dem Raum 14 vier seitlich
ausfahrbare Verstellbohlen aufweist, welche ebenfalls Bestandteile der Verdichtungsbohle
1' bilden, wobei die Hauptbohle 13 und die im Raum 14 anzuordnenden Verstellbohlen,
die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, prinzipiell gleich aufgebaut sind.
[0031] In Fig. 1 ist mit gestrichelten Linien 2a angedeutet, daß die vordere erste Bodenplatte
2 um die Schwenkachse 11 in ihrer Neigung verstellt werden kann. Zur Verstellung des
Verdichtungsbalkens 1 - und damit der vorderen ersten Bodenplatte 2 - ist eine Spindel
17 vorgesehen.
[0032] In Fig. 1 ist weiterhin mit gestrichelten Linien angedeutet, wie sich die Stampfelemente
5', 6' um die Schwenkachse 8 bewegen, wobei die Stampferaggregate 5, 6 bzw. deren
Stampfelemente 5', 6' durch eine Exzenterwelle 16 angetrieben werden, die über ein
Pleuel 15 mit der Lasche 9 des Hebels 7 verbunden sind.
[0033] Weiterhin ist in Fig. 1 zu erkennen, daß dem Stampfelement 6' des zweiten Stampferaggregates
6 eine mit ihrer Unterseite 26 über die Unterseite 25 der ersten Bodenplatte 2 nach
unten vorstehende, während des Verdichtungsbetriebes auf dem von dem Stampfelement
6' des zweiten Stampferaggregates 6 nachverdichteten Baustoff aufliegende zweite Bodenplatte
18 unmittelbar nachgeordnet ist. Es ist weiterhin aus Fig. 1 zu erkennen, daß das
zweite Stampfelement 6' in seiner Auf- und Abwärtsbewegung bis auf die mit dem Baustoff
3 in Eingriff stehende Arbeitsfläche der hinteren zweiten Bodenplatte 18 hinuntergelangt.
[0034] Auch die vordere erste Bodenplatte 2 ist in ihrer Neigung so verstellbar, daß ihr
rückwärtiger Bereich bis auf das Niveau der Arbeitsfläche der hinteren zweiten Bodenplatte
18 absenkbar ist.
[0035] Fig. 3 zeigt eine Variante gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1, wobei
zusätzlich zur Hauptbohle 13 eine Verstellbohle 14' vorgesehen ist. Die Ausführungsform
der Hauptbohle 13 gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß Fig.
1 lediglich durch eine andere Verstelleinrichtung für den Verdichtungsbalken 1, die
bei diesem Ausführungsbeispiel statt einer Spindel 17 einen Arbeitszylinder 19 aufweist.
[0036] Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die Verdichtungsbohle gemäß Fig. 3 in Richtung der
Schnittlinie IV-IV in Fig. 3 gesehen, allerdings nur eine Hälfte der Hauptbohle 13.
An der linken Seite von Fig. 3 befindet sich die Mitte der Hauptbohle 13; hier setzt
sich die Hauptbohle 13 tatsächlich nach links weiter fort.
[0037] Die Hauptbohle 13 könnte grundsätzlich jeglicher zuvor bereits beschriebener oder
ähnlicher Ausgestaltung sein, wobei hier eine Hauptbohle 13 gemäß Fig. 3 dargestellt
ist.
[0038] Es ist zu erkennen, daß der Verdichtungsbalken 1 über Arbeitszylinder 19 verstellbar
ist, ohne daß dabei auch die Stampferlagerung verändert wird, da der Verdichtungsbalken
1 über die Arbeitszylinder 19 relativ zu den Stampfern separat aufgehängt ist.
[0039] Weiterhin ist erkennbar, wie die Exzenterwelle 16 und die Lasche 9 des Hebels 7 aufgebaut
sind. Dabei ist insbesondere erkennbar, daß die Exzenterwelle 16 in dem Bereich, in
dem sie vom Auge des Pleuels 15 umfaßt wird, exzentrisch ausgebildet ist, und daß
zu dieser vorgegebenen Exzentrizität noch die Exzentrizität einer Lagerschale 21 hinzukommt,
welche die Exzenterwelle 16 in diesem Bereich umschließt. Diese Lagerschale 21 ist
um die Exzenterwelle 16 koaxial verdrehbar. Mit einer Scheibe 22 wird die eingestellte
Exzentrizität fixiert.
[0040] Je nach Drehstellung der Exzenterwelle 16 und der Lagerschale 21 zueinander, addieren
oder subtrahieren sich die Exzentrizitäten der Exzenterwelle 16 und der Lagerschale
21, so daß der von der Exzenterwelle 16 und der Lagerschale 21 gebildete Exzenter,
der von dem Auge des Pleuels 15 umfaßt ist, in seiner Exzentrizität veränderbar ist,
wobei eine Veränderung dieser Exzentrizität eine Veränderung des Stampferhubes der
Stampfaggregate 5, 6 bzw. deren Stampfelemente 5', 6' bewirkt.
[0041] Weiterhin ist in Fig. 4 eine Kupplung 23' angedeutet, durch welche die Exzenterwelle
16 aktiv rotierend angetrieben wird.
[0042] Fig. 5 zeigt schließlich ein weiteres (drittes) Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Verdichtungsbohle 1', die sich gegenüber den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
durch eine veränderte Ausführungsform ihrer Verstelleinrichtung auszeichnet, wobei
in Fig. 5 die Verstelleinrichtung einen Ölmotor 20 mit einem Schneckengetriebe zeigt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0043]
- 1
- Verdichtungsbalken
- 1'
- Verdichtungsbohle
- 2
- (vordere) erste Bodenplatte
- 3
- Baustoff (= Einbaumaterial)
- 4
- Pfeil (Fahrtrichtung des Fertigers)
- 5
- (vorderes) erstes Stampferaggregat
- 5'
- Stampfelement (von 5)
- 5a
- Abschrägung (von 5)
- 6
- (hinteres) zweites Stampferaggregat
- 6'
- Stampfelement (von 6)
- 6a
- Abschrägung (von 6')
- 7
- (zweiarmiger Kipp-)Hebel
- 7a
- Hebelarm (an 5')
- 7b
- Hebelarm (an 6')
- 8
- Schwenkachse (von 7)
- 9
- Lasche
- 10
- 11
- Schwenkachse
- 12
- Pfeil (Schwenkrichtung)
- 13
- Hauptbohle
- 14
- Raum
- 14'
- Verstellbohle (Fig. 3)
- 15
- Pleuel
- 16
- Exzenterwelle
- 17
- Spindel
- 18
- zweite Bodenplatte
- 19
- Arbeitszylinder
- 20
- Ölmotor (Fig. 5)
- 21
- Lagerschale
- 22
- Scheibe
- 23
- Unterseite (von 5')
- 23'
- Kupplung
- 24
- Niveau (von 25)
- 25
- Unterseite (von 2)
- 26
- Unterseite (von 18)
- 27
- Unterseite (von 6')
- 28
- Höhenniveau von 26
1. Verdichtungsbohle für einen (Straßendecken-)Fertiger,
a) mit einer flächig auf den Straßenbaustoff einwirkenden ersten Bodenplatte (2),
b) welcher (in Fahrtrichtung (4) des Fertigers)
b1) eine erste Verdichtüngs einrichtüng (Stampferaggregat) (5) mit einem sich quer
zur Fahrtrichtung (4) erstreckenden, leistenförmigen ersten Stampfelement (5') unmittelbar
vorgeordnet ist, welches mit seiner Unterseite periodisch bis auf das Niveau (24)
der Unterseite (25) der ersten Bodenplatte (2) zu bewegen ist, und
b2) eine zweite Verdichtungseinrichtung (Stampferaggregat) (6) mit einem sich quer
zur Fahrtrichtung (4) erstreckenden, leistenförmigen zweiten Stampfelement (6') unmittelbar
nachgeordnet ist, dessen Stampfelement (6') mit seiner Unterseite (27) periodisch
bis auf das Niveau (28) der Unterseite (26) der zweiten Bodenplatte (18) zu bewegen
ist, und
b3) welcher eine mit ihrer Unterseite (26) über die Unterseite (25) der ersten Bodenplatte
(2) nach unten vorstehende zweite Bodenplatte (18) unmittelbar nachgeordnet ist, wobei
die Unterseite (25) der ersten Bodenplatte (2) um den maximalen (Stampf-)Hub des zweiten
Stampfelementes (6') höher angeordnet ist als die Unterseite (26) der zweiten Bodenplatte
(18)
dadurch gekennzeichnet, daß die Stampfelemente (5', 6') über einen zweiarmigen (Kipp-)Hebel (7) miteinander
verbunden sind, wobei jedes Stampfelement (5', 6') jeweils mit einem der beiden Hebelarme
(7a, 7b) verbunden ist und der Hebel (7) um seine Lagerungsachse (8) schwingend antreibbar
ist.
2. Verdichtungsbohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stampfelemente
(5', 6') im Gegentakt angetrieben sind.
3. Verdichtungsbohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stampferaggregate
(5, 6) bzw. deren Stampfelemente (5', 6') antriebsmäßig miteinander gekoppelt sind.
4. Verdichtungsbohle nach einander Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
mit den Stampfelementen (5', 6') verbundenen Hebelarme (7a, 7b) unterschiedlich lang
sind.
5. Verdichtungsbohle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der am hinteren zweiten
Stampfelement (6') angreifende Hebelarm (7b) kürzer ist als der mit dem vorderen ersten
Stampfelement (5') verbundene Hebelarm (7a).
6. Verdichtungsbohle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der (Stampfer-)Hub der Stampfelemente (5', 6') veränderbar ist.
7. Verdichtungsbohle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stampffrequenz der Stampfelemente (5', 6') veränderbar ist.
8. Verdichtungsbohle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stampferantrieb einen Arbeitszylinder (vorzugsweise einen Hydraulikzylidner)
und einen Erreger zur oszillierenden Erregung dessen Kolbens aufweist.
9. Verdichtungsbohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stampferantrieb einen rotierend angetriebenen Exzenter (16, 21) aufweist,
der über ein Pleuel (15) auf den Hebel (7) oder die Stampfelemente (5', 6') einwirkt.
10. Verdichtungsbohle nach Anspruch 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität
des Exzenters (16, 21) veränderbar ist.
11. Verdichtungsbohle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Abschnitt der ersten Bodenplatte (2) gesteuert bis auf das Niveau
(28) der Unterseite (26) der zweiten Bodenplatte (18) absenkbar ist.
12. Verdichtungsbohle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere erste
Bodenplatte (2) um eine quer zur Fahrtrichtung (4) verlaufende Schwenkachse (11) schwenkbar
gelagert ist.
13. Verdichtungsbohle nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß zu ihrer dosierten
Absenkung die vordere Bodenplatte (2) mit einer Verstelleinrichtung verbunden ist,
die einen Schneckenantrieb aufweist.
14. Verdichtungsbohle nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale
Abstand der Vorderkante der vorderen ersten Bodenplatte (2) zur Schwenkachse (11)
kleiner ist als der Abstand ihrer Hinterkante.
15. Verdichtungsbohle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stampfelemente (5', 6') in an sich bekannter Weise angeschrägte Vorderkanten
aufweisen.
16. Verdichtungsbohle nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschrägung (5a)
des vorderen ersten Stampfelementes (5') einen größeren Winkel zur Horizontalen aufweist
als die Anschrägung (6a) des hinteren zweiten Stampfelementes (6').
17. Verdichtungsbohle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Bodenplatte (2) und die Stampfaggregate (5, 6) eine austauschbare
Baueinheit bilden.
1. A compacting screen for a road finisher,
a) comprising a first baseplate (2) acting flatly on the road material,
b) which baseplate (2) (in the direction of travel (4) of the finisher)
b1) is immediately preceded by a first compacting means (tamping unit) (5) comprising
a first tamping element (5') in the form of a strip extending transversely of the
direction of travel (4), the underside of the first tamping element (5') being periodically
moved as far as the level (24) of the underside (25) of the first baseplate (2), and
b2) is immediately followed by a second compacting means (tamping unit) (6) comprising
a second tamping element (6') in the form of a strip extending transversely of the
direction of travel (4), the underside (27) of said tamping element (6') being periodically
moved as far as the level (28) of the underside (26) of the second baseplate (18),
and
b3) which is immediately followed by a second baseplate (18) the underside (26) of
which projects down beyond the underside (25) of the first baseplate (2), the underside
(25) of the first baseplate (2) being disposed higher than the underside (26) of the
second baseplate (18) by an amount corresponding to the maximum (tamping) travel of
the second tamping element (6'),
characterised in that
the tamping elements (5', 6') are interconnected via a two-arm (rocking) lever (7),
each tamping element (5', 6') being connected to one of the two lever arms (7a, 7b)
respectively and the lever (7) being drivable in oscillation about its mounting axis
(8).
2. A compacting screen according to claim 1, characterised in that the tamping elements
(5', 6') are driven in opposition to one another.
3. A compacting screen according to claim 1 or 2, characterised in that the tamping units
(5, 6) or their tamping elements (5', 6') are coupled together in terms of drive.
4. A compacting screen according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the
lever arms (7a, 7b) connected to the tamping elements (5', 6') are of different lengths.
5. A compacting screen according to claim 4, characterised in that the lever arm (7b)
engaging the rear second tamping element (7') is shorter than the lever arm (7a) connected
to the front first tamping element (5').
6. A compacting screen according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the (tamper) travel of the tamping elements (5', 6') is variable.
7. A compacting screen according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the tamping frequency of the tamping elements (5', 6') is variable.
8. A compacting screen according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the tamper drive comprises a working cylinder (preferably a hydraulic cylinder)
and a means for oscillatory excitation of its piston.
9. A compacting screen according to one or more of claims 1 to 7, characterised in that
the tamper drive comprises an eccentric (16, 21) which is driven in rotation and which
acts on the lever (7) or the tamping elements (5', 6') via a connecting rod (15).
10. A compacting screen according to claims 6 and 9, characterised in that the eccentricity
of the eccentric (16, 21) is variable.
11. A compacting screen according to one or more of the preceding claims, characterised
in that at least a portion of the first baseplate (2) is controllably lowerable as
far as the level (28) of the underside (26) of the second baseplate (18).
12. A compacting screen according to claim 11, characterised in that the front first baseplate
(2) is mounted to rock about an axis (11) extending transversely of the direction
of travel (4).
13. A compacting screen according to claim 11 or 12, characterised in that for its controlled
lowering the front baseplate (2) is connected to an adjustment means comprising a
worm drive.
14. A compacting screen according to claim 12 or 13, characterised in that the radial
distance of the front edge of the front first baseplate (2) from the rocking axis
(11) is less than the distance of its rear edge.
15. A compacting screen according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the tamping elements (5', 6') have bevelled front edges in manner known per
se.
16. A compacting screen according to claim 15, characterised in that the bevel (5a) of
the front first tamping element (5') has a larger angle to the horizontal than the
bevel (6a) of the rear second tamping element (6').
17. A compacting screen according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the front baseplate (2) and the tamping units (5, 6) form an interchangeable
unit.
1. Semelle de compactage pour machine de finition (de revêtement routier)
a) comprenant une première plaque au sol (2) qui agit à plat sur le matériau de construction
routière,
b) qui, (dans le sens de déplacement (4) de la machine de finition),
b1) est immédiatement précédée bar un premier dispositif de compactage (organe de
damage) (5) qui comprend un premier élément de damage (5') en forme de barre s'étendant
transversalement au sens de déplacement (4) et dont le dessous est amené périodiquement
au niveau (24) du dessous (25) de la première plaque au sol (2), et
b2) est immédiatement suivie par un second dispositif de compactage (organe de damage)
(6) comprenant un second élément de damage (6') en forme de barre qui s'étend transversalement
au sens de déplacement (4), dont le dessous (27) est amené périodiquement au niveau
(28) du dessous (26) de la seconde plaque au sol (18), et
b3) qui est immédiatement suivi par une seconde plaque au sol (18) dont le dessous
(26) dépasse, vers le bas, du dessous (25) de la première plaque au sol (2), le dessous
(25) de la première plaque au sol (2) étant disposé plus haut que le dessous (26)
de la seconde plaque au sol (18), la différence de hauteur étant égale à la course
maximum (de damage) de second élément de damage (6'),
caractérisée en ce que les éléments de damage (5', 6') sont reliés l'un à l'autre par un levier (basculant)
(7) à deux bras, chacun des éléments de damage (5', 6') étant relié à l'un des deux
bras de levier (7a, 7b) et le levier (7) pouvant être entraîné de manière oscillante
autour de son axe de fixation (8).
2. Semelle de compactage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments
de damage (5', 6') sont entraînés en alternance.
3. Semelle de compactage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les organes
de damage (5, 6) ou leurs éléments de damage (5', 6') sont couplés l'un à l'autre
sur le plan de l'entraînement.
4. Semelle de compactage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
les bras de levier (7a, 7b) reliés aux éléments de damage (5', 6') sont de longueurs
différentes.
5. Semelle de compactage selon la revendication 4, caractérisée en ce que le bras de
levier (7b) agissant sur le second élément de damage (6') situé à l'arrière est plus
court que le bras de levier (7a) relié au premier élément de damage (5') situé à l'avant.
6. Semelle de compactage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la course (de damage) des éléments de damage (5', 6') peut être modifiée.
7. Semelle de compactage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la fréquence de damage des éléments de damage (5', 6') peut être modifiée.
8. Semelle de compactage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le dispositif d'entraînement de damage comporte un cylindre de travail (de
préférence un vérin hydraulique) et un organe d'excitation pour créer une oscillation
du piston dudit cylindre.
9. Semelle de compactage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisée
en ce que le dispositif d'entraînement de damage comporte un excentrique actionné
en rotation (16, 21) qui agit sur le levier (7) ou sur les éléments de damage (5',
6') par l'intermédiaire d'une bielle (15).
10. Semelle de compactage selon les revendications 6 et 9, caractérisée en ce que l'excentricité
de l'excentrique (16, 21) peut être modifiée.
11. Semelle de compactage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que au moins une portion de la première plaque au sol (2) peut descendre, de
manière commandée, jusqu'au niveau (28) du dessous (26) de la seconde plaque au sol
(18).
12. Semelle de compactage selon la revendication 11, caractérisée en ce que la première
plaque au sol (2) située à l'avant est montée de manière pivotante autour d'un axe
de pivotement (11) transversal au sens de déplacement (4).
13. Semelle de compactage selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que, pour
permettre d'en doser la descente, la plaque au sol avant (2) est reliée à un dispositif
de réglage qui comporte un dispositif d'entraînement à vis sans fin.
14. Semelle de compactage selon la revendication 12 ou 13, caractérisée en ce que la distance
radiale entre le bord avant de la première plaque au sol (2) située à l'avant et l'axe
de pivotement (11) est inférieure à la distance entre son bord arrière et ledit axe
de pivotement.
15. Semelle de compactage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les éléments de damage (5', 6') comportent des bords avant chanfreinés de
manière connue.
16. Semelle de compactage selon la revendication 15, caractérisée en ce que le chanfrein
(5a) du premier élément de damage (5') situé à l'avant présente, par rapport à l'horizontale,
un angle supérieur au chanfrein (6a) du second élément de damage (6') situé à l'arrière.
17. Semelle de compactage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la plaque au sol avant (2) et les organes de damage (5, 6) forment une unité
de construction interchangeable.