(19)
(11) EP 0 375 995 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.07.1990  Patentblatt  1990/27

(21) Anmeldenummer: 89122276.2

(22) Anmeldetag:  02.12.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B65D 65/24
(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE

(30) Priorität: 23.12.1988 DE 8815975 U

(71) Anmelder:
  • UNILEVER N.V.
    3013 AL Rotterdam (NL)

    CH DE ES FR GR IT LI NL SE 
  • UNILEVER PLC
    London EC4P 4BQ (GB)

    GB 

(72) Erfinder:
  • Schmidt, Heinz
    D-8961 Buchenberg (DE)

(74) Vertreter: Hutzelmann, Gerhard et al
Duracher Strasse 22
87437 Kempten
87437 Kempten (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
     
    Bemerkungen:
    Ein Antrag gemäss Regel 88 EPÜ auf Hinzufügung der Zeichnungen 1-3 liegt vor. Über diesen Antrag wird im Laufe des Verfahrens von der Prüfungsabteilung eine Entscheidung getroffen werden (Richtlinien für die Prüfung im EPA, A-V, 2.2).
     


    (54) Umverpackung aus Karton


    (57) Umverpackung aus Karton od.dgl. für einen im wesentlichen rechteckigen Behälter (2), mit einer Deckfläche (3), zwei Seitenwänden (4,5) sowie einer Bodenfläche (6), die über Faltlinien (9,10) und eine Klebenaht (11) miteinander verbunden sind, wobei in der Bodenfläche F(6) ein Lappen (13,14) vorgesehen ist, der ins Innere der Umverpackung eindrückbar ist, dabei in eine Mulde (5) des Behälters eingreift und dadurch diesen und die Umverpackung miteinander verriegelt.


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Umverpackung aus Karton od.dgl. für einen im wesentlichen rechteckigen Behälter, mit einer Deckfläche, zwei Seitenwänden sowie einer Bodenfläche, die über Faltlinien und eine Klebenaht miteinander verbunden sind.

    [0002] Derartige Umverpackungen bieten dem Behälter einen sehr guten Schutz, an rechteckigen Behaltern sind sie jedoch nur äußerst schwierig festzulegen.

    [0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Umverpackung der genannten Art zu schaffen, die auch an rechteckigen Behältern einen ausreichenden Halt hat.

    [0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Bodenfläche ein Lappen vorgesehen ist, der ins Innere der Umverpackung eindrückbar ist, dabei in eine Mulde des Behälters eingreift und dadurch diesen und die Umverpackung miteinander verriegelt.

    [0005] Diese Festlegung der Umverpackung am Behälter läßt sich besonders leicht realisieren.

    [0006] Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn erfindungsgemäß an den ins Innere der Umverpackung eindrückbaren Lappen ein Ansatz angeformt ist, der über Perforationslinien aus der Bodenfläche ausgeformt ist.

    [0007] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung liegt auch darin, daß in der Bodenfläche zwei einander gegenüberliegende Lappen zum Eindrücken in eine Mulde des Behälters vorgesehen sind.

    [0008] Damit wird eine noch effektivere Verriegelung der beiden Teile miteinander erzielt.

    [0009] Ebenfalls als sehr vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn erfindungsgemäß in der Bodenfläche ein Griffloch zum Heraustrennen des Lappens vorgesehen ist.

    [0010] Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn erfindungsgemäß vom Griffloch ausgehend zwei einander diametral gegenüberliegende Ansätze angeordnet sind, an die sich jeweils die Lappen anschließen.

    [0011] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles veranschaulicht. Dabei zeigen:

    Fig.1 eine Stirnansicht einer Umverpackung in welcher sich ein rechteckiger Behälterbefindet,

    Fig.2 eine Seitenansicht des Behälters nach Fig.1 und

    Fig.3 eine Ansicht des Bodens des Behälters.



    [0012] Mit 1 ist in den Fig. l und 2 eine Umverpackung für einen Behälter 2 bezeichnet, die aus Karton besteht und eine

    [0013] Deckfläche 3, zwei Seitenwände 4 und 5 sowie eine Bodenfläche 6 aufweist. Beide Seitenwände sind über Faltlinien 7 und 8 mit der Deckfläche 3 sowie die Seitenwand 4 über eine Faltlinie 9 mit der Bodenfläche 6 verbunden. An der Seitenwand 5 ist über eine weitere Faltlinie 10 ein Streifen 11 angelenkt, der über eine Klebenaht mit der Bodenfläche verbunden ist. In der Seitenwand 4 ist eine zusätzliche Biegelinie 12 angeordnet, welche erlaubt, daß die bereits in der Klebenaht verschlossene Umverpackung wieder flachgelegt werden kann; sie wird dabei über die Faltlinie 8 zwischen der Seitenwand 5 und der Deckfläche 3 sowie der Biegelinie 12 zusammengefaltet.

    [0014] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind in der Bodenfläche 6 zwei Lappen 13 und 14 vorgesehen, die ins Innere der Umverpackung eingedrückt werden können und dabei in eine nur in Fig. 1 sichtbare Mulde 15 des Behälters 2 eingreifen. An diese beiden Lappen 13 und 14 schließt sich jeweils ein Ansatz 16 bzw. 17 an, der über Perforationslinien 18 und 19 aus der Bodenfläche 6 abgetrennt ist. Zwischen diesen beiden Ansätzen 16 und 17 ist ein Griffloch 20 vorgesehen, in welches zum Heraustrennen der Ansätze mit den daran befindlichen Lappen I₃,14 eingefaßt werden kann.

    [0015] Nach dem Heraustrennen der Lappen kann der Behälter ohne Zerstörung der Umverpackung seitlich aus dieser herausgeschoben werden.


    Ansprüche

    1. Umverpackung aus Karton od.dgl. für einen im wesentlichen rechteckigen Behälter, mit einer Deckfläche, zwei Seitenwänden sowie einer Bodenfläche, die über Faltlinien und eine Klebenaht miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenfläche (6) ein Lappen (13,14) vorgesehen ist, der ins Innere der Umverpackung (1) eindrückbar ist, dabei in ein Mulde (15) des Behälters (2) eingreift und dadurch diesen und die Umverpackung miteinander verriegelt.
     
    2. Umverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den ins Innere der Umverpackung (1) eindrückbaren Lappen (13,14) ein Ansatz (16,17) angeformt ist, der über Perforationslinien (18,19) aus der Bodenfläche ausgeformt ist.
     
    3. Umverpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenfläche (6) zwei einander gegenüberliegende Lappen (13,14) zum Eindrücken in eine Mulde (15) des Behälters (2) vorgesehen sind.
     
    4. Umverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenfläche (6) ein Griffloch (20) zum Heraustrennen des Lappens (13,14) vorgesehen ist.
     
    5. Umverpackung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß vom Griffloch (20) ausgehend zwei einander diametral gegenüberliegende Ansätze (16,17) angeordnet sind, an die sich jeweils die Lappen (13,14) anschließen.
     





    Recherchenbericht