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EP 0 377 441 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.11.1995 Patentblatt 1995/45 |
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Anmeldetag: 02.01.1990 |
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Sicherheitstechnische Überwachung eines drehzahlgesteuerten Verbrennungsluftgebläses
Safety-operational surveillance of a speed-rate controlled blower for furnace air
Surveillance à l'égard de règlements de sécurité pour une soufflante d'air de combustion
pour les fourneaux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
04.01.1989 DE 3900151
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.07.1990 Patentblatt 1990/28 |
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Patentinhaber: Max Weishaupt GmbH |
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D-88475 Schwendi (DE) |
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Erfinder: |
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- Besler, Franz, Dipl.-Ing.
D-7959 Schwendi-Schönebürg (DE)
- Rudischhauser, Jürgen, Dipl.-Ing.
D-7950 Biberach/Rissegg (DE)
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Vertreter: Flügel, Otto, Dipl.-Ing. |
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Lesser & Flügel,
Postfach 81 05 06 81905 München 81905 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 712 392 GB-A- 2 140 587 US-A- 4 162 889
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GB-A- 1 587 915 GB-A- 2 169 726
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur sicherheitstechnischen Überwachung
eines drehzahlgesteuerten Verbrennungsluftgebläses für einen Öl-, Gas- oder Zweistoff-Gebläsebrenner
zur Einhaltung eines jeweils vorgegebenen Brennstoff-Luft-Verhältnisses.
[0002] Die zur Verbrennung notwendige Luftmenge wird bei einem Öl-, Gas- oder Zweistoff-Gebläsebrenner
durch ein Verbrennungsluftgebläse gefördert. Die Luftmenge wird der Brennstoffmenge
durch eine Drosselklappe zugeführt; dies kann auch durch eine veränderbare Drehzahl
des Verbrennungsluftgebläses erreicht werden. Die sicherheitstechnische Überwachung
des drehzahlgesteuerten Verbrennungsluftgebläses dient dazu, bei Abweichungen vom
festgelegten Brennstoff-Luft-Verhältnis vor dem Auftreten von unzulässig hohen Schadstoffemissionen
die Feuerung sicher abzuschalten.
[0003] Nach dem Stand der Technik wird bei Öl-, Gas- oder Zweistoff-Gebläsebrennern, im
folgenden Brenner genannt, zur Anpassung der Brennerleistung an den Wärmebedarf der
Anlage der Brennstoff und die Verbrennungsluft mechanisch gekoppelt verändert. Die
für die Verbrennung des jeweils vorgegebenen Brennstoffes notwendige Luftmenge wird
über eine Luftklappe auf das für ein bestimmtes Brennstoff-Luft-Verhältnis erforderliche
Maß bei konstanter, von der Netzfrequenz bestimmter Drehzahl des Verbrennungsluftgebläses
gedrosselt. Alternativ zu diesem Vorgehen kann die benötigte Luftmenge auch durch
eine Veränderung der Drehzahl des Verbrennungsluftgebläses des Brenners erreicht werden.
[0004] Daraus ergeben sich die Vorteile einer Reduzierung der erforderlichen elektrischen
Energie sowie einer Geräuschminderung. Im Falle der drehzahlabhängigen Luftmengensteuerung
nimmt man eine Überwachung durch Messung der Massenströme der Verbrennungsluft und
des Brennstoffes vor (US-A-4 162 889).
[0005] Es ist bereits bekannt - GB-A-21 40 587 und DE-C1-37 12 392 -, die Luftmengenzufuhr
zu einer vorgegebenen Brennstoffmenge mit dem Ziel einer möglichst guten Verbrennung
dadurch zu kontrollieren und ggfs. nachzusteuern, daß man das Verbrennungsgas im Sinne
dieser angestrebt guten Verbrennung untersucht, insbesondere durch eine Messung des
Restsauerstoffs. Dabei handelt es sich um einen Regelvorgang. Dabei wurde für die
Bestimmung der Verbrennungsluftmenge bereits ein Verbrennungsluftgebläse verwendet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Öl-, Gas- oder Zweistoff-Brennern,
deren Verbrennungsluftmenge durch Drehzahländerung des Verbrennungsluftgebläses bestimmt
wird, das Verhältnis von Brennstoff- zu Luftmenge sicherheitstechnisch zuverlässig
zu überwachen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0008] Das Verändern der Drehzahl des Verbrennungsluftgebläses und somit der geforderten
Verbrennungsluftmenge mechanisch unabhängig von der vorgegebenen Brennstoffmenge verlangt
eine Absicherung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses für einen sicheren Brennerbetrieb.
Im Gegensatz zur bekannten Überwachung durch Messung der Massenströme der Verbrennungsluft
und des Brennstoffes wird das vorgegebene Brennstoff-Luft-Verhältnis erfindungsgemäß
durch die selbsttätig fehlererkennend und somit in eigensicherer Funktion stattfindende
Überwachung der Drehzahl des Verbrennungsluftgebläses in Abhängkeit von der Stellung
des Stellgliedes für die Brennstoffmenge vorgenommen. Abhängig vom Wärmebedarf der
Feuerungsanlage wird von einem Leistungsregler ein Stellglied angesteuert, welches
die Brennstoffmenge bestimmt. Über die Drehzahlsteuerung wird der vorgegebenen Brennstoffmenge
die zur Verbrennung notwendige Luftmenge zugeordnet. In einer bevorzugten Ausführung
wird die Drehzahl des Drehstrom-Asynchron-Motors des Verbrennungsluftgebläses über
einen statischen Frequenzumrichter durch Variation der Frequenz und Spannung eingestellt.
[0009] Da diese Ansteuerung als offene Steuerkette wirkt, kann nicht davon ausgegangen werden,
daß in jedem Fall die richtige Drehzahl entsprechend der vorgegebenen Brennstoffmenge
im Fehlerfall eingehalten wird. Das erfindungsgemäße Vorgehen zur sicherheitstechnischen
Überwachung des drehzahlgesteuerten Verbrennungsluftgebläses gilt bei der Fehlerbetrachtung
nach DIN 57116/VDE 0116/79 als fehlersicher.
[0010] Bevorzugte Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, insbesondere
in bezug auf die in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele, deren nachfolgende
Beschreibung die Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform;
- Figur 2
- ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform, das gegenüber der ersten Ausführungsform
zusätzlich eine O₂-Regelung aufweist;
- Figur 3
- ein Blockschaltbild einer dritten Ausführungsform, das über das zweite Ausführungsbeispiel
hinaus eine Abgasrückführung enthält.
[0011] In Figur 1 ist die Drehzahlsteuerung und die sicherheitstechnische Überwachung des
drehzahlgesteuerten Verbrennungsluftgebläses eines Brenners dargestellt. Von der Leistungsregelung
(1) des Wärmeerzeugers wird der Antrieb (2) der Stellglieder zur Brennstoffdosierung
(3), (4) angesteuert. Die jeweilige Stellung dieses Antriebes (2) wird über einen
Sensor (5) erfaßt und als Eingangssignal einem Funktionsgeber (6) zugeführt. Dieser
gibt ein dem Brennstoff-Luftverhältnis angepaßtes Signal an den Frequenzumrichter
(7) als drehzahlproportionalen Sollwert. Eine in Frequenz und Spannung variable Ausgangsspannung
des Frequenzumrichters bewirkt die Einstellung einer vorgegebenen Drehzahl des Verbrennungsluftgebläses
des Brenners (8). Durch diese offene Steuerkette ist die Funktion des Brenners bestimmt.
[0012] Zur Absicherung der Drehzahl des Verbrennungsluftgebläses und somit Einhaltung eines
jeweils vorgegebenen Brennstoff-Luftverhältnisses wird direkt vom Motor ein Tachogenerator
(9) zur Drehzahlerfassung angetrieben, welcher als aktiver Geber ein eigensicheres,
drehzahlproportionales Signal abgibt. Dieses Signal wird als Drehzahl-Istwert den
beiden Komparatoren (10) und (11) zugeführt. Ein zweiter unabhängiger Sensor (12),
der ebenfalls vom Antrieb (2) betätigt wird, gibt sein Signal auf einen zweiten unabhängigen
Funktionsgeber (13). Der im Funktionsgeber (13) gebildete VergleichsSollwert, welcher
dem Drehzahl-Sollwert entspricht, wird ebenfalls auf die beiden Komparatoren (10)
und (11) aufgeschaltet.
[0013] Beide Komparatoren, die als unabhängige Geräte arbeiten, führen einen Soll-Istwert-Vergleich
durch. Tritt eine unzulässige Abweichung zwischen Soll- und Istwert auf, geben beide
Komparatoren ein Signal an eine Auswertelogik (14), die nach Ablauf einer zulässigen
Verzögerungszeit eine Abschaltung des Brenners (8) bewirkt. Somit sind die beiden
unabhängigen Steuerketten zur Istwertbildung und Sollwertbildung zweikanalig überwacht.
Zur Prüfung auf ordnungsgemäße Funktion der beiden Komparatoren (10) und (11) werden
diesen in periodischen Zeitabständen Testsignale von der Komparator-Testschaltung
(15) aufgeschaltet und deren funktionsrichtige Auswirkung überwacht. Der periodische
Zeitablauf wird durch bauteilgeprüfte Zeitglieder bewirkt.
[0014] Zum Start des Brenners ist es notwendig, im Brenner einen erhöhten Luftdruck zu erzeugen,
der der entstehenden Druckwelle, die durch den Zündvorgang ausgelöst wird, entgegenwirkt.
Über die Startablauf-Steuerung (16) und (17) wird sowohl dem Frequenzumrichter (7)
der Drehzahl-Sollwert, als auch direkt den Komparatoren (10) und (11) der Vergleichs-Sollwert
von 2 unabhängigen Gebern ein entsprechendes erhöhtes Signal den Komparatoren vorgegeben.
Zur Einstellung der vorgegebenen Luftmenge zum Zünden wird über eine zusätzlich im
Luftkanal angebrachte Luftklappe (18) die geforderte Luftmenge eingestellt, wobei
hierdurch der erhöhte Druck der Verbrennungsluft erreicht wird. Diese Luftklappe (18)
wird durch einen zwangsläufig angesteuerten zweiten Korrekturstellantrieb (19) über
einen mechanischen Verbund (20) betätigt. Nach erfolgter Zündung übernimmt die Drehzahlsteuerung
die Brennstoff-Luftzuordnung.
[0015] Als Notbetrieb ist es möglich, das Verbrennungsluftgebläse direkt am elektrischen
Netz (21) mit der Netzfrequenz zu betreiben. Hierbei wird der Frequenzumrichter (7)
freigeschaltet und die Drehzahlsteuerung außer Betrieb gesetzt. Über den für den Startablauf
eingesetzten Korrekturstellenantrieb (19) wird die Luftklappe (18) in eine Drosselstellung
gebracht.
[0016] Über eine mechanische Verbundsteuereinrichtung (20) und (22) wird über den gesamten
Leistungs-Stellbereich des Brenners ein vorgegebenes Brennstoff-Luftverhältnis erreicht.
[0017] Figur 2 zeigt das Blockschaltbild der Drehzalsteuerung und sicherheitstechnischen
Überwachung mit zusätzlich wirkender Restsauerstoff-Regeleinrichtung. Über die Messung
des Restsauerstoffwertes im Abgas des Wärmeerzeugers wird über eine nachgeschaltete
Regeleinrichtung das Brennstoff-Luftverhältnis so beeinflußt, daß bei geringstem Luftüberschuß
ein höchstmöglicher feuerungstechnischer Wirkungsgrad erreicht wird. Die zur Erfassung
des Restsauerstoffwertes im Abgas eingesetze O₂-Sonde (23) gibt ihr Meßsignal aufbereitet
über ein O₂-Meßgerät (24) auf einen Regler (25). Das für die Vergleichs-Sollwertvorgabe
der Drehzahlregelung vom Sensor (12) gebildete Signal wird in gleicher Weise auf den
Regler (25) und einen weiteren unabhängigen Funktionsgeber (26) aufgeschaltet. Der
Funkionsgeber (26) bildet brennerleistungsabhängig einen O₂-Sollwert. Der Ausgang
des Reglers (25) beeinflußt über die O₂-Korrektur (27) das vom Funktionsgeber (6)
dem Frequenzumrichter (7) zugeführte Signal. Die Korrektur (27) beeinflußt des Drehzahl-Sollwertsignal
nur in zulässigen vorgegebenen Grenzen. Diese Grenzen liegen innerhalb des zulässigen
Bereiches der Drehzahlüberwachungseinrichtung, die durch die beiden Komparatoren (10)
und (11) überwacht werden. Zusätzlich bewirkt ein Grenzwertschalter (28) bei einer
definierten Abweichung des Restsauerstoffgehaltes vom Sollwert eine Abschaltung des
Brenners.
[0018] Figur 3 zeigt eine Erweiterung der Drehzahlsteuerung für den Betrieb einer Abgas-Rückführung.
Die Abgasrückführung, bei der dosiert eine Abgasmenge der Flamme zugeführt wird, bewirkt
eine Verminderung der bei der Verbrennung auftretenden Stickoxide. Parallel zum frequenz-
und spannungsveränderbaren Ausgang des Frequenzumrichters (7), an dem das Verbrennungsluftgebläse
betrieben wird, arbeitet ein separates Gebläse (29) zur Abgasrückführung.
[0019] Bei einer Veränderung der Brennerleistung und somit der Verbrennungsluftmenge durch
Drehzahländerung wird auch die Drehzahl des Abgasrückführgebläses (29) parallel mitgeführt.
Das bedeutet, daß die Drehzahl des Abgasrückführgebläses (29) bereits durch die Überwachung
des Verbrennungsluftgebläses des Brenners (8) überwacht wird. Zusätzlich kann abhängig
von der Brennerleistung die rückgeführte Abgasmenge durch eine Drosseleinrichtung
(30) verringert werden.
1. Verfahren zur sicherheitstechnischen Überwachung eines drehzahlgesteuerten Verbrennungsluftgebläses
für einen Öl-, Gas- oder Zweistoff-Gebläsebrenner (8) zur Einhaltung eines jeweils
vorgegebenen Brennstoff-Luft-Verhältnisses,
dadurch gekennzeichnet
daß unter Verzicht auf direkte Messung der Massenströme des Brennstoffes und der Verbrennungsluft
ein zweikanalig ausgeführter Soll-Ist-Wertvergleich (10 - 15) zwischen Drehzahl-Istwert
und Drehzahl-Sollwert des drehzahlgesteuerten Verbrennungsluftgebläses mit daraus
abgeleiteter selbsttätiger Fehlererkennung durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet
daß der Drehzahl-Ist-Wert mit einem unabhängig gebildeten zweiten Sollwert in zwei
unabhängig voneinander arbeitenden Komparatoren (10, 11) verglichen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet
daß der Drehzahl-Ist-Wert über einen Tachogenerator (9) als eigensicheren Geber erfaßt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet
daß die Führungsgröße von zwei unabhängigen Sensoren (5, 12) gebildet wird und getrennt
von zwei nachgeschalteten unabhängigen Funktionsgebern (6, 13) in drehzahlproportionale
Sollwerte umgewandelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet
daß die beiden Komparatoren (10, 11) einer periodischen selbsttätigen Prüfung zur
Fehlererkennung unterzogen werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet
daß bei einer unzulässigen Abweichung eines jeweils vorzugebenden Brennstoff-Luft-Verhältnisses
nach Ablauf einer zulässigen Zeit eine sichere Abschaltung der Feuerung vorgenommen
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet
daß über eine zusätzliche im Luftkanal eingebaute Luftdrosseleinrichtung (18) während
des Anfahrvorganges des Brenners bei zwangsläufig erhöhter Drehzahl zur Verbesserung
des Starteigenschaft ein entsprechender Überdruck aufgebaut wird, welche Luftdrosseleinrichtung
(18) über ein Korrekturstellglied (19) betätigt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet
daß über die Luftdrosseleinrichtung (18) zum Brennerstart ein Notbetrieb mit Netzfrequenz
ermöglicht wird, bei dem das Brennstoff-Luft-Verhältnis durch eine mechanische Zuordnung
(20, 22) vorgenommen wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet
daß über eine Restsauerstoff-Messung (23, 24) (O₂-Messung) im Abgas des Wärmeerzeugers
und eine nachgeschaltete Regelung (25) der vom Funktionsgeber erzeugte Drehzahl-Sollwert
in der Weise korrigiert wird, daß eine optimale Verbrennung bei geringstem Luftüberschuß
eingehalten wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet
daß die Stellgröße der O₂-Regeleinrichtung eine Korrektur des Drehzahl-Sollwertes
nur in den von den Komparatoren (10, 11) bestimmten Grenzen ermöglicht, wobei der
O₂-Sollwert abhängig von der jeweiligen Brennleistung über einen Sollwertbildner (26)
vorgegeben wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet
daß über die sicherheitstechnische Überwachung des drehzahlgesteuerten Verbrennungsluftgebläses
ein parallel an diesem Netz betriebenes Abgasrückführungsgebläse (29) hinsichtlich
seiner vorgegebenen Fördermenge gleichzeitig überwacht wird.
1. Process for monitoring the safety of a speed-controlled combustion air blower for
an oil, gas or dual-fuel blast furnace (8) for maintaining a predetermined fuel-air
ratio, characterised in that, whilst dispensing with direct measurement of the mass
flows of fuel and combustion air, a theoretical/actual comparison (10-15) is made,
in two channels, between the actual speed and the theoretical speed of the speed-controlled
combustion air blower with automatic error recognition derived therefrom.
2. Process according to claim 1, characterised in that the actual speed is compared with
an independently achieved second theoretical value in two comparators (10, 11) operating
independently of each other.
3. Process according to claim 1 or 2, characterised in that the actual speed is measured
via a tachogenerator (9) as the intrinsically safe generator.
4. Process according to one of claims 1 to 3, characterised in that the supply magnitude
is produced by two independent sensors (5, 12) and is converted separately by two
independent function generators (6, 13) connected thereto into theoretical values
proportional to the speed.
5. Process according to one of claims 1 to 4, characterised in that the two comparators
(10, 11) are subjected to a periodic automatic check to detect any errors.
6. Process according to one of claims 1 to 5, characterised in that, in the event of
an inadmissible departure from a particular prescribed fuel-air ratio, the firing
is reliably switched off after a permitted time has elapsed.
7. Process according to one of claims 1 to 6, characterised in that, by means of an additional
air throttling device (18) incorporated in the air channel, during the starting up
of the furnace, at automatically increased speed, a corresponding overpressure is
built up in order to improve the starting performance, the air throttling device (18)
being operated via a correcting element (19).
8. Process according to claim 7, characterised in that the air throttling device (18)
enables the furnace to operate on mains frequency in an emergency when the furnace
starts up, the fuel-air ratio being managed by mechanical control means (20, 22).
9. Process according to one of claims 1 to 8, characterised in that the theoretical speed
produced by the function generator is corrected, by measurement of the residual oxygen
(23, 24) (O₂ measurement) in the exhaust gas from the heat generator and adjustment
means (25) connected thereto, so as to maintain optimum combustion with the least
possible air excess.
10. Process according to claim 9, characterised in that the regulated quantity of the
O₂ regulating device allows the theoretical speed to be corrected only within the
limits specified by the comparators (10, 11), the O₂ theoretical values being prescribed
as a function of the combustion performance by means of a theoretical value setter
(26).
11. Process according to one of claims 1 to 10, characterised in that, using the safety
monitoring of the speed-controlled combustion air blower, an exhaust gas recycling
blower (29) operating parallel to this power supply is monitored simultaneously with
regard to its prescribed throughput.
1. Procédé pour contrôler au regard des règles de sécurité une soufflante d'air de combustion,
à vitesse de rotation commandée, pour un brûleur (8) à jet de fioul, de gaz ou des
deux matières en vue de conserver un rapport prédéfini air-carburant, procédé caractérisé
en ce que pour recourir à une mesure directe des flux de carburant et d'air de combustion
on procède à une comparaison (10-15) d'une valeur de consigne et d'une valeur réelle
exécutée avec deux canaux, entre la valeur réelle de la vitesse de rotation et la
valeur de consigne de la vitesse de rotation de la soufflante d'air de combustion,
dont on règle la vitesse de rotation, avec la détection automatique des défauts qui
en ressort.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la valeur réelle de la vitesse
de rotation est comparée à une seconde valeur de consigne, formée de façon indépendante,
dans deux comparateurs (10, 11) fonctionnant indépendamment l'un de l'autre.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la valeur tachymétrique
(9) fonctionnant comme un détecteur intrinsèquement sûr.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la grandeur de
guidage est formée par deux capteurs indépendants (5, 12) et est convertie, de façon
réparée, par deux détecteurs de fonctionnement (6, 13) indépendants, montés en aval,
en valeurs de consigne proportionnelle à la vitesse de rotation.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les deux comparateurs
(10, 11) sont soumis à un contrôle périodique automatique servant à détecter les défauts.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans le cas où
il se produit un écart non acceptable du rapport air-carburant prédéfini on procède
au bout d'un temps convenable à un débranchement par sécurité de la mise à feu.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, au moyen d'un
dispositif additionnel d'étranglement d'air (18) monté dans le canal d'admission de
l'air, on provoque pendant le processus de démarrage du brûleur lors d'une vitesse
de rotation obligatoirement accrue pour améliorer les conditions de vitesse de démarrage,
une surpression correspondante, le dispositif d'étranglement d'air (18) étant actionné
au moyen d'un organe de réglage de correction (19).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'il est possible au moyen du
dispositif d'étranglement d'air (18) servant au démarrage du brûleur d'avoir un fonctionnement
de secours à la fréquence du réseau, dans le cas où on réalise le rapport air-carburant
au moyen d'une concordance mécanique (20, 22).
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'on coupe au
moyen d'une mesure de la teneur en oxygène résiduel (23, 24) (mesure d'oxygène) dans
les gaz d'échappement du générateur de chaleur et d'une régulation montée en aval
(25) la valeur de consigne de la vitesse de rotation fournie par le détecteur de fonctionnement
d'une manière telle que l'on conserve une combustion optimale dans le cas du moindre
excès d'air.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que la grandeur de réglage du
dispositif de réglage de l'oxygène permet d'effectuer une correction de la valeur
de consigne de la vitesse de rotation seulement dans des limites déterminées par les
comparateurs (10, 11), la valeur de consigne de l'oxygène étant prédéfinie en fonction
de la puissance correspondante du brûleur au moyen d'un dispositif de formation des
valeurs de consigne (26).
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au moyen du contrôle
de la soufflante d'air de combustion, dont on règle la vitesse de rotation au regard
des règles de sécurité, on contrôle en même temps une soufflante (29) de recyclage
des gaz d'échappement que l'on fait fonctionner parallèlement à ce réseau en ce qui
concerne son débit de refoulement prédéfini.