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EP 0 377 596 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
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Anmeldetag: 28.07.1988 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8800/467 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8902/524 (23.03.1989 Gazette 1989/07) |
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VERFAHREN UND EINRICHTUNG ZUR KRAFTSTOFFZUMESSUNG BEI EINER DIESEL-BRENNKRAFTMASCHINE
FUEL DOSING PROCESS AND DEVICE FOR DIESEL ENGINES
PROCEDE ET DISPOSITIF DE DOSAGE DE CARBURANT DANS UN MOTEUR DIESEL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Priorität: |
05.09.1987 DE 3729771
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.1990 Patentblatt 1990/29 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- JOACHIM, Ernst-Ulrich
D-2392 Glücksburg (DE)
- KULL, Herman
D-7000 Stuttgart 1 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 148 107 DE-A- 3 149 096 FR-A- 2 369 422
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DE-A- 2 803 750 DE-A- 3 204 804
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren und einer Einrichtung zur Kraftstoffzumessung
nach der Gattung des Oberbegriffs der Ansprüche 1 und 10. Die für den jeweiligen Betriebszustand
einer Diesel-Brennkraftmaschine erforderliche Kraftstoffmenge wird im allgemeinen
abhängig von der Drehzahl der Maschine und von der Fahrpedalstellung - gegebenenfalls
auch abhängig von anderen Größen - ermittelt. Da mit Luftüberschuß gefahren wird,
spielt die Menge der angesaugten Frischluft nur eine untergeordnete Rolle. Forderungen
nach einer Verminderung schädlicher Abgase und möglichst geringem Partikelausstoß
bei Brennkraftmaschinen führten jedoch dazu, auch bei Dieselmotoren die Menge der
angesaugten Frischluft mit in die Bestimmung der Kraftstoffmenge einzubeziehen.
[0002] Aus der DE-OS 28 03 750 sind ein Verfahren und eine Einrichtung bekannt, die die
angesaugte Frischluftmenge bei der Bestimmung der Kraftstoffmenge berücksichtigen.
Ausgehend von der Fahrpedalstellung, die einen Kraftstoffmengenwunsch signalisiert,
werden Luftmenge und Kraftstoffmenge vorgesteuert. Daran anschließend werden die exakten
Werte mehrdimensionalen Kennfeldern entnommen. Luft- und Kraftstoffmenge werden dann
auf diese exakten Werte geregelt. Die Kraftstoffmenge wird durch in den Kennfeldern
abgelegte Begrenzungen begrenzt, die Begrenzung kann über ein λ-Kennfeld mit Signalen
bezüglich der Abgaszusammensetzung erfolgen. Das Verhältnis von Luft zu Kraftstoff
(Lambda) beeinflußt diese Begrenzungen besonders hinsichtlich des Partikelausstoßes.
Entsprechende Lambda-Werte sind in den Kennfeldern abgelegt.
[0003] Es hat sich gezeigt, daß es bei Alterung der Brennkraftmaschine zu einer Abweichung
zwischen den in den Kennfeldern gespeicherten Daten und den tatsächlichen Verhältnissen
des Motors kommen kann. Infolge einer solchen Abweichung ergibt sich im Vollastbetrieb
häufig ein erhöhter Partikelausstoß.
[0004] Desweiteren ist aus der DE-OS 30 39 436 eine Regeleinrichtung für ein Kraftstoffzumeßsystem
einer Brennkraftmaschine bekannt. Bei der dort beschriebenen Einrichtung bestimmt
ein PI-Regler abhängig vom Vergleich zwischen Soll-Lambda-Wert und Ist-Lambda-Wert
die in die Brennkraftmaschine einzuspritzende Kraftstoffmenge. Die PI Konstanten des
Reglers sind in einem Kennfeld abhängig von Last und Drehzahl abgespeichert. Es ist
angegeben, daß der Regler im Vollastzustand vorzugsweise ausgeschaltet ist.
Aufgabe der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, mit
welchem ein alterungsbedingter, erhöhter Partikelausstoß vermieden wird, wobei die
Lambdaregelung nur dann aktiv ist, wenn sie benötigt wird. Diese Aufgabe wird mit
einem Verfahren und einer Einrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 beziehungsweise 10 gelöst.
Vorteile der Erfindung
[0006] Das Verfahren mit den Merkmalen des Hauptanspruchs hat gegenüber dem Stand der Technik
den Vorteil, daß der tatsächliche Lambda-Wert direkt gemessen und im Vollastbetrieb
zur Regelung der höchst zulässigen Kraftstoffmenge herangezogen wird. Ein weiterer
Vorteil liegt in der einfachen Art der Ablösung von konventioneller Lambdaregelung
der Kraftstoffmenge durch eine Minimalwertauswahl. Der Einfluß systembedingter Totzeiten
wird durch eine schnelle Steuerung bis zu einer "Abfangkurve" und anschließender langsamer
LambdaRegelung vermindert.
Zeichnung
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild,
in dem die wesentlichen Elemente zur Kraftstoffmengensteuerung und zur Kraftstoffmengenregelung
enthalten sind, in Figur 2 sind die wesentlichen, zur Regelung der höchstzulässigen
Kraftstoffmenge erforderlichen Elemente dargestellt, Figur 3a zeigt den zeitlichen
Verlauf verschiedener Kraftstoffmengensignale, Figur 3b den zeitlichen Verlauf des
Lambda-Sondensignales, Figur 3c den zeitlichen Verlauf des Startsignales für die Rampe,
Figur 4 verdeutlicht die Abhängigkeit der Rampensteigung von der Drehzahl der Brennkraftmaschine.
Beschreibung des Ausführungsbeispieles
[0008] In Figur 1 ist mit 100 ein Dieselmotor gekennzeichnet. Diesem Motor wird über ein
mit 101 gekennzeichnetes Ansaugrohr Frischluft zugeführt. Die Abgase werden über die
Abgasleitung 102 abgeführt. Mit 110 ist eine Kraftstoffpumpe gekennzeichnet. Die Kraftstoffpumpe
ist mit einem Stellregler 111 verbunden. Mit 112 ist ein Sensor bezeichnet, der entweder
den Regelweg einer an der Pumpe 110 angebrachten Regelstange oder aber die Schließzeit
eines Magnetventiles mißt. Das Ausgangssignal des Sensors 112 wird dem Summenpunkt
in 111 zugeführt. Ein weiteres Eingangssignal des Stellreglers 111 ist das Ausgangssignal
des mit 113 gekennzeichneten Pumpenkennfeldes. Mit 120 ist eine in der Abgasleitung
der Brennkraftmaschine angebrachte Lambda-Sonde bezeichnet. Das Ausgangssignal der
Lambda-Sonde wird einer Auswerteschaltung 121 zugeführt, deren Ausgangssignal als
Ist-wert einem Lambda-Regler 122 zugeführt wird. Der Sollwert wird einer mit 123 bezeichneten
Lambda-Begrenzung entnommen, die von mehreren, pauschal mit 124 bezeichneten Betriebskenngrößen
abhängt. Mit 125, 134 und 138 sind Minimalwertauswahlstufen gekennzeichnet. 130 kennzeichnet
einen Leerlaufregler, der von einem mit 131 gekennzeichneten Signal angesteuert wird.
Bei 132 handelt es sich um ein Fahrverhalten-Kennfeld, in dem die der Brennkraftmaschine
zuzuführende Kraftstoffmenge abhängig von Eingangsgrößen 133 ermittelt wird. Mit 140
ist ein Block gekennzeichnet, der nach Initialisierung durch ein Signal 142 ein rampenförmiges
Ausgangssignal abgibt. Die Steigung der Rampe hängt über 141 von der Drehzahl der
Brennkraftmaschine ab. Das Ausgangssignal des Blockes 140 wird einem Summationspunkt
137 zugeführt, dem als weitere Größe das Ausgangssignal einer mit 135 gekennzeichneten
Drehmomenten-Vorsteuerung zugeführt wird. Über 136 hängt die Drehmomentenvorsteuerung
von der Drehzahl der Brennkraftmaschine ab.
[0009] Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: In den Betriebszuständen Start,
Leerlauf und Teillast bleibt die der Brennkraftmaschine zuzuführende Kraftstoffmenge
von der Lambda-Regelung unbeeinflußt. Abhängig vom Betriebszustand wird der Brennkraftmaschine
eine Kraftstoffmenge, die entweder durch den Leerlaufregler 130, durch die Drehmomenten-Vorsteuerung
135, oder durch das Fahrverhalten-Kennfeld 132 bestimmt ist. Welche der möglichen
Kraftstoffmengen letzten Endes der Maschine zugeführt wird, hängt von den Mininimalwertauswahlstufen
125, 134 und 138 ab. Das Ausgangssignal der Minimalwertauswahl 138 wird einem Pumpenkennfeld
113 zugeführt. Im Pumpenkennfeld wird dem Kraftstoffmengensignal ein von Betriebsparametern
abhängiges Ansteuersignal für den Stellregler 111 zugeordnet. Der Stellregler 111
regelt auf die dem Signal des Pumpenkennfeldes 113 entsprechende Kraftstoffmenge.
Die Elemente Pumpe 110, Sensor 112 und Stellregler 111 bilden dabei einen geschlossenen
Regelkreis. Die bisher betrachteten Betriebszustände schließen ein Wirksamwerden der
Lambda-Regelung aus, da das Ausgangssignal des Lambda-Reglers 122 im Teillastbereich
stets größer ist als das Ausgangssignal der Drehmoment-Vorsteuerung 135. Die Vollastbegrenzung
mit Hilfe der Lambda-Regelung wird anhand der Figuren 2 und 3 erläutert.
[0010] Figur 2 zeigt ein Blockschaltbild, in dem nur die für die Lambda-Regelung erforderlichen
Elemente enthalten sind. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Elemente. Die Drehmoment-Vorsteuerung
135 gibt ein mit M₁ bezeichnetes Kraftstoffmengensignal ab. Die Rampe 140 gibt immer
dann, wenn sie eingeschaltet ist, ein mit Δ M gekennzeichnetes Zusatzsignal ab. Im
Punkt 137 werden die Signale M₁ und Δ M addiert, und ergeben zusammen das Signal M₂.
An der Minimalwertauswahl 125 stehen die beiden Signale M₂ und M
Lambda an. Da im Teillastbereich M
Lambda größer als M₂ ist, gelangt das Signal M₂ an den Ausgang der Minimalauswahl 125. Dieses
Signal mit mit M
R gekennzeichnet. Signale M
R und M
x gelangen an die Minimalwertauswahl 138, an deren Ausgang das Signal M₃ zur Verfügung
steht. M
x ist das Ausgangssignal der Minimalwertauswahl 134, und entstammt entweder dem Leerlaufregler
131 oder dem Fahrverhalten-Kennfeld 132. Grundsätzlich könnte man die Minimalwertauswahlen
125 und 138 auch zusammenfassen, doch ist die dargestellte Zeichnung übersichtlicher.
[0011] Figur 3a zeigt den zeitlichen Verlauf der Signale M₁, M₂, M
Lambda, M
R M
x und Δ M. In dem darunterliegenden Diagramm 3b sind der zeitliche Verlauf des Lambda-Istwertes
und des Lambda-Sollwertes aufgetragen. Im Diagramm 3c ist der Zeitbereich gekennzeichnet,
in dem die Rampe, die das Zusatzsignal Δ M erzeugt, aktiviert ist.
[0012] Die durchgezogene Linie in Figur 3a kennzeichnet das Kraftstoffmengensignal M₃. Bis
zum Zeitpunkt 310 wird die Kraftstoffmenge M₃ durch M
x bestimmt, da die Beziehung

gilt. Zum Zeitpunkt 310 soll das Fahrzeug beschleunigt werden, was durch Betätigen
des Fußfahrgebers signalisiert wird. Die aus dem Fahrverhalten-Kennfeld 132 entnommene
Kraftstoffmenge M
x (strichpunktierte Linie) steigt jetzt auf die maximal mögliche Menge an. Für Zeiten
nach dem Zeitpunkt 310 gilt dann:

und

und
Beim Vorliegen der zuletzt genannten Bedingung wird von Block 140 die Rampe mit dem
Zusatzsignal Δ M aktiviert. Zum Zeitpunkt 311 ist die Kraftstoffmenge M₃ gleich der
Kraftstoffmenge M₁. Ab dem Zeitpunkt 310 wird zur Kraftstoffmenge M₁ die Kraftstoffmenge
Δ M, beginnend von Null, hinzuaddiert. Durch die Kraftstoffzunahme sinkt das Lambda-Istsignal
(vgl. Figur 3b). Im Punkt 312 werden die Signale M₂ und M
Lambda gleich. Von diesem Zeitpunkt an wird die Vollastbegrenzung mit Hilfe der Lambda-Regelung
vorgenommen. Es gilt,

. Figur 3b zeigt, daß der Lambda-Ist-wert jetzt gleich dem Lambda-Sollwert ist.
[0013] Zum Zeitpunkt 320 nimmt der Fahrer das Fahrpedal zurück. Die strichpunktierte Linie,
die die Menge M
x kennzeichnet, sinkt unter den Wert M₁. Die Minimalauswahl 138 bewirkt, daß die der
Maschine zugeführte Menge M₃ gleich der Menge M
x ist. Damit ist die Kraftstoffversorgung von der Lambda-Regelung abgekoppelt und wird
auf die übliche Weise vorgenommen. Es sei noch erwähnt, daß zum Zeitpunkt 320 die
Startbedingung für die Rampe 140 wegfällt, und somit zusätzliche Menge Δ M zurückgesetzt
wird.
[0014] Durch die Minimalwertauswahlen 125, 134 und 138 wurde ein sehr einfacher Ablösemechanismus
für die verschiedenen, die Kraftstoffmenge beeinflussenden Steuersignale gefunden.
Trotz der im Regelkreis auftretenden spezifischen Totzeiten (Füllungstotzeiten im
Motor) führt das vorliegende Verfahren zu keiner erheblichen Einbuße an Dynamik. Dies
wird dadurch bewirkt, daß die Steigung der Rampe einerseits von der Drehzahl, andererseits
von den spezifischen Totzeiten abhängig ist. Dieser Sacherverhalt soll durch Figur
4 verdeutlicht werden. Dort ist die zusätzliche Menge Δ M in Abhängigkeit von der
Zeit aufgetragen. Die Abhängigkeit von anderen Parametern ist gestrichelt gekennzeichnet.
[0015] Zur Beschreibung des Ausführungsbeispieles wurden Blockschaltbilder gewählt, da sich
das Verfahren anhand von Blockschaltbildern gut darstellen läßt. Dieselben Verfahrensschritte
können jedoch auch Teilprogramme eines in einem Mikrorechner abgespeicherten Programmes
sein. Es liegt im Ermessen des Fachmannes, die dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende
Lösung zu benutzen.
1. Verfahren zur Kraftstoffzumessung einer Diesel-Brennkraftmaschine, bei welchem die
der Maschine zuzuführende Kraftstoffmenge abhängig vom Betriebszustand und von Betriebskenngrößen
der Brennkraftmaschine ermittelt, auf einen Lambdawert einseitig begrenzt und über
einen Stellregler einer Kraftstoffpumpe zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
außerhalb des Vollastbetriebs die der Brennkraftmaschine zugeführte Kraftstoffmenge
abhängig von den Betriebskenngrößen Drehzahl und Fahrpedalstellung gesteuert wird,
im Vollastzustand die Steuerung durch eine Regelung auf einen wenigstens von der Drehzahl
der Maschine abhängigen Lambdawert abgelöst wird, wobei der Lambda-Istwert mit Hilfe
einer im Abgasrohr angebrachten Lambda- Sonde gemessen wird.
2. Verfahren nach den Ansprüchen 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablösung durch eine
Minimalwertauswahl erfolgt.
3. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die der Brennkraftmaschine zuzuführende Kraftstoffmenge Kennfeldern entnommen
wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraftstoffmenge abhängig vom gewünschten Drehmoment der Maschine vorgesteuert
wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß auf Vollast dann erkannt wird, wenn der dem Kennfeld entnommene Kraftstoffmengenwert
größer als der drehmomentabhängige Vorsteuerwert ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vollast zu dem drehmomentabhängigen
Kraftstoffmengensignal ein zeitlich variantes Zusatzsignal hinzuaddiert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzsignal linear mit
der Zeit anwächst (Rampe).
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Rampe von
der Drehzahl der Brennkraftmaschine abhängt.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der
Rampe von der Totzeit der Lambda-Regelung abhängt.
10. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Kraftstoffzumessung in eine Dieselbrennkraftmaschine
nach den Ansprüchen 1 bis 9, mit Sensoren zur Erfassung von Betriebskenngrößen der
Brennkraftmaschine, mit einer Steuereinrichtung, die ein von Betriebskenngrößen und
vom Betriebszutand der Brennkraftmaschine abhängiges Kraftstoffmengensignal erzeugt,
welches einseitig auf einen Lambdawert begrenzt und welches zur Ansteuerung eines
eine Einspritzpumpe beeinflussenden Stellreglers dient, dadurch gekennzeichnet, daß
im Abgasrohr eine Lamda- Sonde angebracht ist, und daß Mittel vorgesehen sind, die
außerhalb des Vollastbetriebs die der Brennkraftmaschine zugeführte Kraftstoffmenge
abhängig von den Betriebskenngrößen Drehzahl und Fahrpedalstellung steuern und im
Vollastzustand die Steuerung durch eine Regelung auf einen wenigstens von der Drehzahl
der Maschine abhängigen Lambdawert ablösen,
1. Method for fuel metering to a diesel internal combustion engine, in which the fuel
quantity to be fed to the engine is determined as a function of the operating condition
and of operating parameters of the internal combustion engine, limited at one extreme
to a lambda value and fed via an adjusting controller to a fuel pump, characterised
in that, outside full-load operation, the fuel quantity fed to the internal combustion
engine is subject to open-loop control as a function of the operating parameters rotational
speed and accelerator pedal position while, in the full-load condition, the open-loop
control is replaced by closed-loop control to a lambda value dependent at least on
the rotational speed of the engine, the actual lambda value being measured with the
aid of a lambda probe mounted in the exhaust pipe.
2. Method according to Claim 1, characterised in that replacement is effected by a minimum
value selection.
3. Method according to either or both of Claims 1 and 2, characterised in that the fuel
quantity to be fed to the internal combustion engine is taken from characteristic
diagrams.
4. Method according to one or more of Claims 1 to 3, characterised in that the fuel quantity
is subject to pilot control as a function of the desired torque of the engine.
5. Method according to one or more of Claims 1 to 4, characterised in that full load
is detected when the fuel quantity value taken from the characteristic diagram is
greater than the torque-dependent pilot control value.
6. Method according to Claim 5, characterised in that, in the case of full load, an additional
signal varying with time is added to the torque-dependent fuel quantity signal.
7. Method according to Claim 6, characterised in that the additional signal increases
linearly with time (ramp).
8. Method according to Claim 7, characterised in that the slope of the ramp depends on
the rotational speed of the internal combustion engine.
9. Method according to Claims 7 and 8, characterised in that the slope of the ramp depends
on the dead time of the lambda closed-loop control.
10. Device for carrying out the method for fuel metering into a diesel internal combustion
engine according to Claims 1 to 9, with sensors for recording operating parameters
of the internal combustion engine, with a control device which produces a fuel quantity
signal which is dependent on operating parameters and on the operating condition of
the internal combustion engine, is limited at one extreme to a lambda value and is
used for controlling an adjusting controller which influences the injection pump,
characterised in that a lambda probe is mounted in the exhaust pipe and in that means
are provided which, outside full-load operation, subject the fuel quantity fed to
the internal combustion engine to open-loop control as a function of the operating
parameters rotational speed and accelerator pedal position and, in the full-load condition,
replace the open-loop control by closed-loop control to a lambda value dependent at
least on the rotational speed of the engine.
1. Procédé pour le dosage de carburant d'un moteur à combustion interne de type diesel,
dans lequel la quantité de carburant amenée au moteur est déterminée en fonction de
l'état du fonctionnement et des grandeurs de fonctionnement du moteur à combustion
interne, la quantité de carburant est, d'une part, limitée à une valeur lambda et
est amenée par un régulateur à une pompe de carburant, procédé caractérisé en ce que,
en dehors de la marche à pleine charge, la quantité de carburant amenée au moteur
à combustion interne est fonction de la vitesse de rotation et de la position de la
pédale d'accélérateur, qui sont des grandeurs caractéristiques de fonctionnement,
la commande quand on marche à pleine charge est débranchée par une régulation pour
une valeur lambda fonction de la vitesse de rotation du moteur, la valeur réelle de
lambda étant mesurée à l'aide d'une sonde lambda placée dans la tubulure d'échappement.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le débranchement résulte d'une
sélection de valeur minimale.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la quantité de
carburant à envoyer au moteur à combustion interne est extraite de champs caractéristiques.
4. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la
quantité de carburant est précommandée en fonction du couple de rotation souhaité
du moteur.
5. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'à pleine
charge, on détecte si la valeur de quantité de carburant extraite du champ caractéristique
est plus grande que la valeur de précommande fonction du couple de rotation.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'à pleine charge, un signal
complémentaire variant dans le temps est additionné au signal de quantité de carburant
dépendant du couple de rotation.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le signal additionnel croît
linéairement avec le temps (rampe).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que la pente de la rampe est fonction
de la vitesse de rotation du moteur à combustion interne.
9. Procédé selon les revendications 7 et 8, caractérisé en ce que la pente de la rampe
dépend du temps mort de la régulation lambda.
10. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé de dosage du carburant pour un moteur
à combustion interne de type diesel selon les revendications 1 à 9, avec des capteurs
pour enregistrer les grandeurs caractéristiques de fonctionnement du moteur à combustion
interne, avec un dispositif de commande, qui produit un signal de quantité de carburant
fonction des grandeurs caractéristiques de fonctionnement et de l'état du fonctionnement
du moteur à combustion interne, signal qui est limité, d'une part, à une valeur lambda,
et qui sert à commander un régulateur agissant sur une pompe à injection, dispositif
caractérisé en ce que dans la tubulure des gaz d'échappement, est disposée une sonde
lambda, et en ce que des moyens sont prévus, qui, en dehors de la marche à pleine
charge, commandent la quantité de carburant envoyée au moteur à combustion interne
en fonction des grandeurs caractéristiques du fonctionnement du moteur, sa vitesse
de rotation et la position de la pédale d'accélérateur et débranchent en fonctionnement
à pleine charge, la commande au moyen d'une régulation pour une valeur lambda dépendant
au moins de la vitesse de rotation de la machine.