[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungsvorrichtung mit einer Beutelformmaschine
zum Herstellen von mit Gut zu füllenden Beuteln gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Zum taktweisen Zuführen von Packstoff zu einer Beutelformmaschine ist aus der DE-A-
37 02 391 eine Vorrichtung bekannt, die ein kontinuierlich mit gleichförmiger Geschwindigkeit
förnderndes Förderwalzenpaar und einen Querschneider aufweist, wobei zum taktweisen
Ueberführen eines von dem als Band zugeführten Packstoff abgetrennten Zuschnitts zu
einem Faltapparat der Beutelformmaschine hinter dem Querschneider eine Vorschubeinrichtung
angeordnet ist, das den abgetrennten Zuschnitt übernimmt und mit gegenüber der Fördergeschwindigkeit
des Packstoffbandes erhöhter Geschwindigkeit dem Faltapparat zuführt. Bei einer solchen
Vorrichtung wird das geförderte Packstoffband zwischen Einschneidwalzen, dem Obermesser
und dem Untermesser des Querschneiders sowie zwischen zwei Vorzugwalzen zur Vorschubeinrichtung
geführt, wobei bei Verwendung eines Packstoffes, bei dem eine Verbindung durch Klebung
herbeigeführt wird, der unteren Walze des Förderwalzenpaares ein Leimapparat zugeordnet
ist, dessen Leimauftragswalze auf das geförderte Packstoffband Klebstoffflächen für
die Längs- und Bodennaht des zu fertigenden Beutels aufträgt.
[0003] Eine weitere Einrichtung der eingangs erwähnten Art ist aus der FR-A-880.271 bekannt,
die jedoch zum Füllen von Packungen mit Tabak dient. Diese Einrichtung ist mit einem
Dornrad versehen, auf welchem doppellagige, einseitig geschlossene Schlauchbeutel
aus Folienrollen hergestellt werden. Die Schlauchbeutel werden durch einen Übergang
in ein Zellenrad geschoben und an Verarbeitungsstationen vorbeigeführt, die dienen.
Diese Druckschrift entspricht dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] Derartige Vorichtungen erweisen sich als nachteilig im Hinblick darauf, dass beispielsweise
bei Verwendung von Leim dieser nach Maschinenstopp von der Leimauftragswalze bis zu
den zwei Vorzugwalzen eintrocknen kann, so dass bei einem erneuten Maschinenstart
keine richtig verklebten Beutel um den Falzdorn der Beutelformmaschine gebildet werden
können, was zu unvermeidlichen Störungen führt. Um solche Störungen zu beheben, werden
bei Vorrichtungen dieser und ähnlicher Art die geleimten und getrockneten Abschnitte
von Hand aus der Maschine entfernt, was gefährlich und zeitaufwendig ist, oder es
werden schlecht verleimte Beutel mit Füllgut nach der Füllstation ausgeschieden.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Verpackungsvorrichtung zu schaffen,
die solche Nachteile nicht aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Verpackungsvorrichtung der eingangs
erwähnten Art mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen
gelöst.
[0007] Dies erlaubt die Vorrichtung so zu gestalten, dass der vorderste Teil dieses Bandabschnittes
eine Auslenkung von mindestens 30° erfährt. Dadurch wird sichergestellt, dass keine
Abschnitte mit getrocknetem Leim oder gegebenenfalls mit anderen Fehlern in die Beutelformmaschine
gelangen, so dass Maschinenstörungen stark vermieden werden. Die erfindungsgemässe
Vorrichtung gestattet auch in vorteilhafter Weise, Leimsorten mit kürzerer Abbindezeit
zu verwenden, was eine Erhöhung der Maschinenleistung ermöglicht.
[0008] Aus der GB-A-1,143,458 ist ferner eine Anlage mit einer Schlauchherstellungseinrichtung,
einer Klebevorrichtung und einer Weiche bekannt, die vorgesehen ist, um die Beutel
auf verschiedene Förderbahnen zu lenken. Die Beutel werden von den Förderbahnen zur
Weiterverarbeitung transportiert. Als Markierung des Anfangs einer neuen Folienrolle
werden Metallfolien verwendet, die von einem im Bereich der Klebevorrichtung angeordneten
Taster abgetastet werden. Eine solche Anlage erweist sich als nachteilig im Hinblick
darauf, dass, wenn die Einrichtung für die Schlauchherstellung oder die Klebevorrichtung
nicht ganz richtig funktioniert, die Arbeitsweise der Weiche beeinträchtigt wird,
weil der keilförmige Teil der Weiche leicht bei den Schlauchseiten oder der Längsnaht
eindringen kann, so dass der Beutelfluss unterbrochen wird. Ein solches Eindringen
des keilförmigen Teils zwischen die Schlauchseiten kann allerdings auch bei einem
normalen Betrieb der Anlage vorkommen, besonders wenn in diesem Bereich die Umlenkung
auf die Förderbahnen grösser als ca. 25° ist.
[0009] Im Gegensatz dazu weist die Verpackungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung
eine Eingangseinrichtung mit Auslenkmitteln auf, die bei einem Fehler des ungefalteten
Einschlagmaterialbandes den Anfang eines ankommenden ungefalteten Bandschnittes vor
der Betätigung der Trenneinrichtung in eine Ausscheideposition leitet.
[0010] Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung werden in vorzüglicher Weise die
Nachteile der erwähnten Anlage vermieden, weil nach der Erfindung eine einfache Polie
problemlos platzsparend abgelenkt werden kann, und zwar in einem Winkel von 30° bis
180° beispielsweise mit einem Ablenkteil, Saugwalzen usw.
[0011] Andere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine einfache schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Verpakungsvorrichtung
mit einer Beutelformmaschine mit je einer Eingangs- und einer Ausgangseinrichtung,
Fig. 2 eine detaillierte schematische Darstellung der Eingangseinrichtung nach Fig.
1, jedoch ohne Vorratsrolle,
Fig. 3 bis 5 schematische Darstellungen je einer weiteren Ausführung der erfindungsgemässen
Ausscheidestation, und
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer Hilfsschaltung zur Steuerung der Ausscheidestation.
[0013] Die Verpackungsvorrichtung nach Fig. 1 umfasst eine Beutelformmaschine 1 zur Herstellung
der Beutel, eine Eingangseinrichtung 2 und eine Ausgangseinrichtung 3. Die Eingangseinrichtung
2 weist eine Vorratsrolle 4 auf, von der das Einschlagmaterialband 5 über zwei Bearbeitungsstationen
6, 7, eine Kontrolleinrichtung 8, ein Bandfördersystem 9, eine Trenneinrichtung 10
und eine Ausscheidestation 11 zum Eingang der Beutelformmaschine 1 gelangt, die zur
Herstellung der Beutel dient. Der Ausgang der Beutelformmaschine 1 ist an die Ausgangseinrichtung
3 angeschlossen, welche zwei Stationen 12 und 13 umfasst, von denen die eine zum Füllen
und die andere zum Schliessen der Beutel vorgesehen ist, die beispielsweise mit einem
Schüttgut gefüllt werden können. In Fig. 1 ist beispielsweise eine Beutelformmaschine
dargestellt, die im wesentlichen aus einem Dornrad besteht. Die Erfindung ist jedoch
nicht auf eine derartige Ausführung beschränkt.
[0014] In Fig. 2 sind die zwei Bearbeitungsstationen 6 und 7 detaillierter dargestellt,
von denen die erste eine Leimauftragseinrichtung 21 und ein Walzensystem 22 aufweist.
Die zweite Bearbeitungsstation (7 in Fig. 1) ist als Aufreissbandeinrichtung 23 (Fig.
2) realisiert. Die Leimauftragseinrichtung 21 kann bespielsweise einen Leimbehälter
211 aufweisen, in dem eine relativ grosse rotierende Walze 212 eingetaucht ist, die
eine Leimauftragswalze 213 bewegt, wobei das Band 5 zwischen der Leimauftragswalze
213 und einer Gegenwalze 214 läuft. Dabei kann beispielsweise die Kontrolleinrichtung
24 (8 in Fig. 1) mit einer Lichtschranke versehen sein, das Bandfördersystem (9 in
Fig. 1) zwei Förderwalzen 251, 252 und ein Getriebe 253 (Fig. 2) aufweisen und die
Trenneinrichtung (10 in Fig. 1) ein Obermesser 261 und ein mittels eines weiteren
Getriebes 262 betätigtes Untermesser 263 (Fig. 2) umfassen. Für den Antrieb der Walze
212, der Aufreissbandeinrichtung 23 und der Getriebe 253 und 262 ist ein Motor 27
vorgesehen.
[0015] Die Ausscheidestation nach Fig. 2 umfasst einen Führungsflügel 281, der durch einen
Schwenkmechanismus 283 um eine Achse 282 schwenkbar ist, und einen Ausscheidebehälter
284. Der Führungsflügel 281 weist eine obere flache Seite auf, die sich vom Bereich
der Achse 282 bis zum Bereich der Messer 261 und 263 erstreckt. Die Kante dieser flachen
Seite im Bereich der Messer weist eine konkav nach unten gebogene Verlängerung 285
auf.
[0016] Die Verpackungsvorrichtung nach Fig. 1 und 2 funktioniert folgendermassen:
Das Einschlagmaterial 5 wird in bekannter Weise ab Vorratsrolle 4 über mindestens
eine Bearbeitungsstation vorbeigeführt und in der Trenneinrichtung in Abschnitten
geschnitten. Dies bedeutet, dass in der Praxis eine der zwei dargestellten Bearbeitungsstationen
entfallen kann. Wenn die Kontrolleinrichtung 8 einen Fehler feststellt, der beispielsweise
in der ersten oder in der zweiten oder in beiden Bearbeitungsstationen entstanden
ist, so wird eine entsprechende Fehlermeldung erzeugt, die über eine elektrische oder
elektronische oder fluidische oder mechanische oder kombinierte in den Fig. 1 und
2 nicht dargestellte Steuerungseinrichtung eine Betätigung des Schwenkmechanismus
283 bewirkt, der den Führungsflügel 281 nach oben bewegt, derart, dass das abgeschnittene
Einschlagmaterial, beispielsweise ein Verpackungspapierblatt, gegen die konkav nach
unten gebogene Verlängerung 285 stösst und damit in den darunter liegenden Auscheidebehälter
284 hineinfällt. Fehlerhafte Abschnitte können somit ohne Betriebsunterbrechung entnommen
werden.
[0017] Die Eingangseinrichtung nach Fig. 3 umfasst beispielsweise eine Aufreissbandeinrichtung
31, eine Kontrolleinrichtung 32, ein Bandfördersystem 33 und eine Trenneinrichtung
34 der erwähnten Art. Die Ausscheideeinrichtung nach Fig. 3 weist jedoch eine Auslenkeinrichtung
35 mit einer sogenannten Saugwalze auf, bei der die Saugwirkung nur dann stattfindet,
wenn die Kontrolleinrichtung 32 einen Fehler meldet. Da sich die Saugwalze unterhalb
der Einschlagmaterialbahn befindet, bewirkt der Saugeffekt, dass die Vorderseite des
Verpackungspapierblattes an die mit rotierende Saugwalze haftet, was eine Auslenkung
des Blattes mit sich bringt, das dann nicht mehr an die Beutelformmaschine weitergeleitet
wird, sondern durch das Eigengewicht in einen darunter liegenden Ausscheidebehälter
36 hineinfällt.
[0018] Die Eingangseinrichtung nach Fig. 4 umfasst beispielsweise eine Aufreissbandeinrichtung
41, eine Kontrolleinrichtung 42, ein Bandfördersystem 43, eine Trenneinrichtung 44
und eine Saugwalze 45, die sich oberhalb der Einschlagmaterialbahn befindet, so dass
die fehlerhaften Blätter durch die tangentielle Kraft der rotierenden Saugwalze 45
in einen horizontal angeordneten Ausscheidebehälter 46 hineingefördert werden.
[0019] Die Eingangseinrichtung nach Fig. 5 umfasst beispielsweise eine Aufreissbandeinrichtung
51, eine Kontrolleinrichtung 52, ein Bandfördersystem 53, eine Trenneinrichtung 54
und einen ortsfest angeordneten Führungsflügel 55 mit einer konkav nach unten gebogenen
Verlängerung, in deren Bereich sich die Oeffnung eines Ausscheidebehälters 56 befindet.
Die Ausscheidestation nach Fig. 5 weist jedoch eine zusätzliche Blasdüse 57 auf, die
nur dann betätigt wird, wenn die Kontrolleinrichtung 52 einen Fehler meldet, um die
vordere Seite eines ankommenden Blattes durch die Luftströmung aus der Blasdüse 57
nach unten zu stossen, damit das Blatt in den Ausscheidebehälter 56 herunterfällt.
[0020] Die Schaltung nach Fig. 6 weist einen Impulsgeber 61 auf, der pro Bandeabschnitt
oder Scherenhub einen Schiebe-Impuls abgibt, der dem Eingang je eines Schieberegisters
62, 63, 64 mit einstellbarer Schrittzahl zugeführt wird, wobei das Kontrollsignal
des Aufreissbandes über einen Schalter 65 einen weiteren Eingang des Schieberegisters
62, das Kontrollsignal eines anderen Parameters, beispielsweise der Zentrierung, über
einen Schalter 66 einen weiteren Eingang des Schieberegisters 63 und das Kontrollsignal
der Anfahrbedingung über einen Verzögerungsschalter 67 einem weiteren Eingang des
Schieberegisters 64 zugeführt wird. Die Ausgänge der Schieberegister 62, 63, 64 sind
mit einer fluidischen Ventilschaltung 68 verbunden, die nur dann betätigt wird, wenn
am Ausgang eines Schieberegisters ein Signal auftritt, wobei das Signal während eines
vollen Taktes, d.h. bis zum Eintreffen des nächsten Schiebeimpulses ansteht. Die Schieberegister
62, 63, 64 sind einstellbar ausgestaltet, weil die Bearbeitungsstationen 6; 7 bzw.
21; 23, 31, 41, 51 und die Kontrolleinrichtungen 8 bzw. 24, 32, 42, 52, 67 in einem
Abstand von beispielsweise 1 bis 3 Abschnittlängen 5′ von den Trenneinrichtungen 261,
263 bzw. 34, 44, 54 angeordnet sind, so dass wenn eine kleinere Abschnittlänge gewünscht
wird, die Schieberegister neu eingestellt werden können. Wird z.B. eine kleinere Packungshöhe
auf der Verpackungseinrichtung hergestellt, so ist auch eine kleinere Abschnittlänge
5˝ nötig. Dadurch würde der erwähnte Abstand der zwei- bis sechsfachen Abschnittlänge
5˝ entsprechen. Durch die Neueinstellung der Schieberegister 62, 63, 64 kann jedoch
bewirkt werden, dass die Ausscheidung auch bei kürzeren Abschnittlängen 5˝ korrekt
stattfindet.
[0021] Das Kontrollsignal des Aufreissbandes wird nur abgegeben, wenn die Aufreissbandeinrichtung
falsch funktioniert, das heisst die Einrichtung zum zyklischen Anbringen der Aufreissbänder,
die die Konsumenten auseinanderreissen, um die Packung zu öffnen. Die Kontrolleinrichtung
24, beispielsweise eine Lichtschranke, betätigt eine Relais-Schaltung 65′ (Fig. 2),
die einen Schalter 65 (Fig. 6) aufweist, der bei falsch angebrachtem Aufreissband
geschlossen wird. Hat das Schieberegister 62 die eingestellte Anzahl Impulse vom Impulsgeber
61 erhalten, so wird Druckluft über die Zuführung A und die fluidische Ventilschaltung
68 als Druckluft A′ (Fig. 2 und 6) dem Pneumatikzylinder des Schwenkmechanismus 283
(Fig. 2) oder der Blasdüse 57 (Fig. 5) zugeführt, so dass der Abschnitt 5′ ausgeschieden
wird.
[0022] Der Verzögerungsschalter 67 spricht nur nach einer vorgegebenen Schrittstandszeit
an, die beispielsweise der Zeit entspricht, nach der der Leim eingetrocknet ist, wobei
die vorgesehene Verzögerungszeit auch einstellbar ist. Der Verzögerungsschalter 67
dient somit als Kontrolleinrichtung der Leimspezifikation. Es sei beispielsweise angenommen,
dass der Verzögerungsschalter 67 auf 30 sec. eingestellt ist und dass die Maschine
stoppt und nach 20 sec. wieder angefahren wird; in diesem Fall trocknet der Leim mit
längerer Abbindezeit nicht aus, aber es wird auch kein Abschnitt 5′ ausgeschieden;
damit wird ein Folienverlust vermieden. Wird demgegenüber ein Leim verwendet, dessen
Abbindezeit kürzer ist, und wird der Verzögerungsschalter beispielsweise auf 15 sec.
eingestellt, so werden bei einer Maschinenstillstandszeit von 20 sec. Abschnitte 5′
ausgeschieden.
[0023] Die Saugwalzen 35, 45 (Fig. 3,4) können anstelle der mit den Pfeilen A/A′ (Fig. 6)
markierten Druckluft durch mit den Pfeilen B/B′ (Fig. 6) bezeichnete Saugluft beaufschlagt
werden.
[0024] Zum Betrieb der beschriebenen Vorrichtungen kann ein Verfahren vorgesehen sein, bei
dem ein fehlerhafter Bandabschnitt erst dann abgetrennt wird, wenn der Anfang des
Bandabschnittes bereits in Ausscheideposition geleitet wurde.
[0025] Der Führungsflügel 281 kann auch derart angeordnet sein, dass der Abstand zwischen
der Verlängerung 285 und den Messern 261, 263 grösser als die Folienlänge 5′ ist.
In diesem Fall wird zuerst der fehlerhafte Bandabschnitt 5′ durch die Messer 261,
263 vom Band 5 getrennt und danach die vordere Kante durch die gebogene Verlängerung
285 abgelenkt.
1. Verpackungsvorrichtung mit einer Beutelformmaschine zum Herstellen von mit Gut zu
füllenden Beuteln aus einem Einschlagmaterialband (5), das über eine Eingangseinrichtung
(2) der Beutelformmaschine (1) zugeführt wird, wobei die Eingangseinrichtung (2) ein
Bandfördersystem (9) und mindestens eine Bearbeitungsstation (6; 7) sowie eine Trenneinrichtung
(10) umfasst, in der das Einschlagmaterialband (5) in Bandabschnitten getrennt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des ungefalteten Einschlagmaterialbandes (5)
die Eingangseinrichtung (2) eine Kontrolleinrichtung (8) zum Nachweisen von Fehlern
im Einschlagmaterial aufweist, und dass die Eingangseinrichtung Auslenkmittel umfasst,
die bei einem Fehler des ungefalteten Einschlagmaterialbandes 5 den Anfang eines ankommenden
ungefalteten Bandabschnittes vor der Betätigung der Trenneinrichtung (34, 44, 54)
in eine Ausscheideposition leitet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Auslenkmittel
eine mit dem Ausgangssignal der Kontrolleinrichtung beaufschlagte Hilfsschaltung vorhanden
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslenkmittel
durch einen Führungsflügel (281;55) ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügel (281) schwenkbar
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichent, dass die Auslenkmittel nebst
dem Führungsflügel (55) eine Blasdüse (57) umfassen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslenkmittel
durch eine Saugwalze (35; 45) ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslenkmittel
sich in einer Ausscheidestation (11) befinden, in die ein Ausscheidebehälter (284;36;46;56)
einführbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsschaltung
einen Impulsgeber (61) aufweist, der pro Bandabschnitt einen Schiebe-Impuls abgibt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Bearbeitungsstation
eine Leimauftragseinrichtung (6;21,22) vorgesehen ist.
10. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass ein fehlerhafter Bandabschnitt vom Einschlagmaterialband (5)
abgetrennt wird, nachdem der Anfang des Bandabschnittes in Ausscheideposition geleitet
wurde.
1. Packaging apparatus having a bag-shaping device for the manufacture of bags to be
filled with goods made of a wrapper sheet (5), which is fed to the bag-shaping device
(1) by means of an input device (2), whereby the input device (2) comprises a wrapper
sheet supply system (9) and at least one processing station (6; 7) as well as a cutting
device (10) severing the wrapper sheet (5) into wrapper sheet lengths, characterised
in that in the area of the not folded wrapper sheet (5), the input device (2) comprises
a monitoring device (8) for the detection of defects in the wrapper sheet, and in
that the input device comprises deflecting means, which, upon a defect in the not
folded wrapper sheet (5), deflect the beginning of an arriving not folded wrapper
sheet length, before operating the cutting device (34, 44, 54), into a waste position.
2. Packaging apparatus according to Claim 1, characterised in that for the control of
the deflecting means, there is an auxiliary circuit acting upon the input signal of
the control device.
3. Packaging apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the deflecting
means comprise a guide plate (281; 55).
4. Packaging apparatus according to Claim 3, characterised in that the guide plate (281)
is pivotable.
5. Packaging apparatus according to Claim 3, characterised in that, apart from the guide
plate (55), the deflecting means comprise an air nozzle (57).
6. Packaging apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the deflecting
means comprise a suction roller (35; 45).
7. Packaging apparatus according to Claim 1 to 6, characterised in that the deflecting
means are located in a waste separating station (11) into which a waste container
(284; 36; 46, 56) can be inserted.
8. Packaging apparatus according to one of the Claims 2 to 7, characterised in that the
auxiliary circuit comprises a pulse generator (61) which, for each wrapper sheet length,
transmits a shift pulse.
9. Packaging apparatus according to one of the Claims 1 to 8, characterised in that an
adhesive-applying device (6; 21; 22) is provided as processing station.
10. Method for operating a packaging apparatus according to Claims 1 to 9, characterised
in that a defective wrapper sheet length is severed from the wrapper sheet (5) after
the beginning of the wrapper sheet length has been deflected into a waste position.
1.- Dispositif d'emballage comprenant une machine à former les sachets pour la fabrication
de sachets destinés à être remplis d'un produit, à partir d'une bande de matériau
d'emballage (5) qui est introduite dans la machine à former les sachets (1) par un
dispositif d'alimentation (2), le dispositif d'alimentation (2) comprenant un système
(9) d'entraînement de la bande et au moins un poste de façonnage (6;7), ainsi qu'un
dispositif de sectionnement (10) dans lequel la bande de matériau d'emballage (5)
est découpée en segments de bande, caractérisé en ce que le dispositif d'alimentation
(2) présente, dans la région de la bande de matériau d'emballage (5) non pliée, un
dispositif de contrôle (8) pour la détection de défauts dans le matériau d'emballage,
et en ce que le dispositif d'alimentation comprend des moyens de déviation qui, en
présence d'un défaut de la bande de matériau d'emballage (5) non pliée, détournent
dans une position de mise au rebut le début d'un segment de bande non plié qui arrive,
avant l'actionnement du dispositif de sectionnement (34, 44, 54).
2.- Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu, pour
la commande des moyens de déviation, un circuit auxiliaire auquel est appliqué le
signal de sortie du dispositif de contrôle.
3.- Dispositif selon la revendication 1 au 2, caractérisé en ce que les moyens de
déviation sont constitués par une lame de guidage (281; 55).
4.- Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la lame (281) est pivotante.
5.- Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les moyens de déviation
comprennent, outre la lame de guidage (55), une buse soufflante (57).
6.- Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens de
déviation sont constitués par un cylindre aspirant (35, 45).
7.- Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que les moyens de déviation se trouvent dans un poste de mise au rebut (11) dans lequel
peut être placé un récipient de mise au rebut (284; 36; 46; 56).
8.- Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisé en ce
que le circuit auxiliaire comporte un générateur d'impulsions (61) qui émet une impulsion
de décalage par segment de bande.
9.- Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce
qu'il est prévu, en tant que poste de façonnage, un dispositif d'application de colle
(6; 21, 22).
10.- Procédé de fonctionnement d'un dispositif selon l'une quelconque des revendications
1 à 9, caractérisé en ce qu'un segment de bande défectueux est détaché de la bande
de matériau d'emballage (5), après que le début du segment de bande a été détourné
dans la position de mise au rebut.