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(11) |
EP 0 380 440 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.1993 Patentblatt 1993/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.01.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05C 17/24 |
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Fenster oder Türe
Door or window
Porte ou fenêtre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE DK ES FR GB IT LU NL SE |
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Priorität: |
25.01.1989 CH 222/89
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.08.1990 Patentblatt 1990/31 |
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Patentinhaber: USM U. SCHAERER SOEHNE AG |
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CH-3110 Münsingen (CH) |
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Erfinder: |
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- Wälchli, Werner
CH-3110 Münsingen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Keller, René, Dr. et al |
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Keller & Partner
Patentanwälte AG
Marktgasse 31
Postfach 3000 Bern 7 3000 Bern 7 (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Türe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 sowie einen Bausatz für deren Flügelverschluß gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche
9 und 10.
[0002] Aus der FR-A 2 520 038 ist ein gattungsgemäßes Fenster bekannt, bei dem der Fensterflügel
einen Flügelverschluß aufweist, der neben der Schließstellung und der Offenstellung
eine weitere Stellung aufweist, in der der Flügel in einem Bereich geöffnet werden
kann und in diesem Bereich durch Betätigen des Flügelverschlusses feststellbar ist.
Das gattungsgemäße Fenster weist hierzu eine in der Nähe des Fensterschaniers angeordnete
Lasche auf, welche am Blendrahmen in einem Gelenk ortsfest schwenbar und am Flügelrahmen
in einem Flügelrahmenrichtung verschiebbaren anderen Gelenk gehalten ist. Das im Flügelrahmen
angeordnete Gelenk ist beim Schwenken des Fensterflügels frei verschiebbar, kann jedoch
über ein mit dem Fenstergriff verstellbares Gestänge in der augenblicklichen Lage
fixiert werden, wodurch dann der Fensterflügel in dieser Lage fixiert ist. Ein Einschleichen
einer unbefugten Person von außen in einem Raum ist jedoch bei teilweise geöffneten
Fenster möglich.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung ist es jedoch ein Fenster oder eine Türe mit einem Flügelverschluß
zu schaffen, bei denen auch bei nut teilweise aufgeschwenktem Flügel ein Zuschlagen
durch z. B. Zugluft ausgeschlossen und eine Einschleichen durch den teilweise offenstehenden
Flügel unmöglich ist.
[0004] Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe ist durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale
eines Fenster oder einer Türe gekennzeichnet, sowie in den Patentansprüchen 9 und
10 für einen Bausatz für den Flügelverschluß eines Fensters oder einer Türe. Bevorzugte
Ausführungsformen des Fenster oder der Türe sind in den Patentansprüchen 2 bis 8 beschrieben.
[0005] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Fensterflügels in
a. geschlossenem Zustand (erster Flügelzustand),
b. in vollständig geöffnetem Zustand (zweiter Flügelzustand),
c. in teilweise geöffnetem Zustand mit einem schmalen Öffnungsspalt bei einem Öffnungswinkel
a (dritter Flügelzustand),
d. in teilweise geöffnetem Zustand mit einem festgestellten Öffnungswinkel b (vierter
Flügelzustand), und
e. in teilweise geöffnetem Zustand mit einem maximalen festgestellten Öffnungswinkel
c (fünfter Flügelzustand),
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch den Fensterflügel und einen Blendrahmen mit teilweise dargestelltem
Flügelverschluß und Feststellvorrichtung,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch das Fenster entlang der Linie III - III in Figur 2, und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Feststellvorrichtung bei teilweise geöffneten Fensterflügel
mit festgestelltem Öffnungswinkel b.
[0006] In den Figuren 1a bis e ist ein an einem Blendrahmen 1 befestigter Fensterflügel
3 vom Inneren eines Raumes, den es verschließt, aus dargestellt. Der Blendrahmen 1
stellt die Verbindung des Fensters mit einer nicht dargestellten Wand her. Der Fensterflügel
3 ist mit zwei Scharnieren 5 und 6 am Blendrahmen 1 schwenkbar gehalten. Der Fenstergriff
9 ist, wie üblich an dem den Scharnieren 5 und 6 gegenüberliegendem Teil des Fensterflügels
3 angebracht. Er kann in zwei vertikale Stellungen parallel zur Schwenkachse des Fensterflügels
3, wobei sein Ende 11, wie in Figur 1c dargestellt, nach oben bzw. wie in den Figuren
1a und 1e nach unten zeigen, und in eine horizontale Stellung senkrecht zur Schwenkachse
gebracht werden. In allen drei Stellungen rastet der Fenstergriff 9 ein und kann aus
der Raste durch eine geringfügig erhöhte Kraftaufwendung herausbewegt werden.
[0007] Figur 1a zeigt den geschlossenen Fensterflügel 3 mit vertikalem Fenstergriff 9 und
nach unten zeigendem Griffende 11 (erster Flügelzustand). Wird der Fenstergriff 9
in eine horizontale Lage gedreht, so ist der Fensterflügel 3 frei schwenkbar und kann,
wie in Figur 1b dargestellt, vollständig geöffnet werden (zweiter Flügelzustand).
Wird der Fenstergriff 9 in eine vertikale Stellung mit nach oben zeigendem Griffende
11, wie in Figur 1c dargestellt, gebracht, läßt sich der Fensterflügel 3 vom geschlossenen
Zustand nur bis zu einem Winkel von ungefähr fünf Grad frei schwenken (dritter Flügelzustand).
Wird der Fenstergriff 9 von der letzten Stellung ausgehend in die horizontale Lage
geschwenkt, so daß sein Griffende 11 auf die Schwenkachse zeigt, so vergrößert sich
der öffnungswinkel b des Fensterflügels 3 auf annähernd zehn Grad, wie in Figur ld
gezeigt (vierter Flügelzustand). Wird der Fenstergriff 9 aus dieser letzten Stellung
heraus in eine vertikale Stellung mit nach unten zeigendem Griffende 11 gebracht,
erreicht der Fensterflügel 3 einen fünften Flügelzustand, wie in Figur 1e dargestellt,
in der der Öffnungswinkel c von annähernd fünfzehn Grad erreicht wird. Über diesen
fünften Flügelzustand hinaus kann der Fensterflügel 3 aufgrund eines nicht dargestellten
Anschlages des Fenstergriffs 9 im Flügelrahmen 13 nicht weitergeschwenkt werden. Im
vierten und fünften Flügelzustand beim Öffnungswinkel b bzw. c ist der Fensterflügel
3 durch die über eine Hebelarmwirkung eines unten beschriebenen Schließmechanismusses
39 übersetzte Kraft der Raste fixiert. Der Fensterflügel 3 kann auch in eine Zwischenstellung
zwischen dem dritten und vierten, und zwischen dem vierten und fünften Flügelzustand
gebracht werden, kann aber dann je nachdem ob eine angreifende Kraft in Schließ- oder
Öffnungsrichtung des Fensterflügels 3 wirkt, in die Raststellung des dritten oder
vierten bzw. des vierten oder fünften Flügelzustands gedrückt werden. Um den Fensterflügel
3 wieder frei schwenken zu können, wird der Fenstergriff 9 in die vertikale Stellung
mit nach oben zeigendem Griffende 11 gebracht (dritten Flügelzustand), der Fensterflügel
3 vollständig geschlossen, und bei vollständig geschlossenem Fensterflügel 3 der Fenstergriff
9 in die horizontale Lage (zweiter Flügelzustand), wonach der Fensterflügel 3 frei
schwenkbar ist, gebracht.
[0008] Der Vorteil dieses Bewegungsablaufes ist darin zu sehen, daß der Fensterflügel 3
bei einem maximalen Öffnungswinkel c von annähernd fünfzehn Grad durch die Raststellung
des Fenstergriffes 9 fixiert und aufgrund des Anschlages des Fenstergriffes 9 innerhalb
des Blendrahmens 1 auch nicht mit Gewalt weiter schwenkbar ist. Durch diese schmale
Öffnung kann ein Einbrecher nicht mit der Hand greifen. Mit einem kunstvoll gebogenem
Werkstück mag es ihm zwar gelingen unter großen Aufwendungen den Fenstergriff zu bewegen,
ein freies Schwenken des Fensterflügels 3 ist aber nicht erreichbar, da hierzu der
Fensterflügel 3 zuerst geschlossen, und nach dem Schließen der Fenstergriff 9 in die
horizontale Stellung gebracht werden muß. D. h. ein Einbrecher kann ohne Zerstörung
des Fenster nicht eindringen; ein Einschleichen bei teilweise geöffnetem Fenster ist
nicht möglich.
[0009] Bei dem in Figur 2 dargestellten geschlossenem Fenster liegt ein Ausschnitt des Flügelrahmens
13 des Fensterflügels 3 oberhalb eines horizontalen Teils des Blendenrahmens 1. Im
vertikalen Teil des Flügelrahmens 13 ist der gesamte Flügelverschluß, wie teilweise
in Fig 2. sichtbar, und im unteren horizontalen Teil des Flügelrahmens 13 und im oberen
horizontalen Teil des Blendrahmens 1 eine Feststellvorrichtung für den Fensterflügel
3 untergebracht.
[0010] Die Feststellvorrichtung hat einen Schieber 16, eine Lasche 17 und eine gekröpfte
Gabel 19. Am Flügelrahmen 13 ist der Schieber 16 in Richtung des Blendenrahmens 1
beweglich geführt. Die Lasche 17 ist mittels eines durch eine Bohrung 20a an ihrem
einen Ende greifenden, am Schieber 16 auf dessen Mittellinie befestigten Bolzen 20b
selbsthemmend, drehbar gelagert. An seinem dem Schieber 16 abgewandten Ende trägt
der Bolzen 20b einen Kopf 20c, der ein Herabrutschen der Lasche 17 vom Bolzen 20b
verhindert. Am anderen Ende ist ein Kupplungsglied, bestehend aus zwei Bolzen 21 und
22, vorhanden. Die beiden Bolzen 21 und 22 stehen senkrecht auf der Mittellinie der
Lasche 17. Der Bolzen 21 ist mit einem tellerförmigen Kopf 25 versehen und liegt am
äußeren Ende der Lasche 17. Der Bolzen 22 ist als angefaster Stift ausgebildet.
[0011] Ein zu obigem Kupplungsglied als Gegenstück passendes Kupplungsglied ist als gekröpfte
Gabel 19 mit zwei gleich langen und breiten gekröpften Gabelzinken 29 ausgebildet,
wobei die Breite des Schlitzes 31 zwischen den Zinken 29 für den Durchmesser der beiden
Bolzen 21 und 22 eine Spielpassung darstellt. Der Schaft 33 der Gabel 19 ist in einer
Aushöhlung 35 des Blendenrahmens 1 befestigt. Die Kröpfung 34 der Gabelzinken 29 erfolgt
unmittelbar über deren Fußpunkt 36. Sie ist derart ausgeführt, daß die Zinken 29 nach
der Kröpfung 34 parallel zur Oberfläche des Gabelschafts 33 verlaufen. Die Höhe der
Kröpfung 34 ist so groß gewählt, daß sie größer ist als die Summe der Materialstärke
der Gabel 19 plus die Dicke des Kopfes 25 plus eine Passungstoleranz zwischen Fensterflügel
3 und Blendrahmen 1. Der Durchmesser des Kopfes 25 des Bolzens 21 ist so groß gewählt,
daß er den Bolzen 21 am Durchrutschen an der Kröpfung 34 hindert. Der kürzeste Abstand
zwischen dem Umfang des Kopfes 25 und dem Mantel des Bolzens 22 ist so gewählt, daß
sich die Lasche 17 bei im Schlitz 31 an den Fußpunkten 36 der gekröpften Gabelzinken
29 anliegendem Kopf 25 um jeden der Fußpunkte 36 schwenkbar ist.
[0012] Zum Flügelverschluß gehört der Fenstergriff 9 mit seinen nicht dargestellten Rasten
für die beiden vertikalen Stellungen und die horizontale Stellung, ein Schließmechanismus
39, wie er in den Figuren 1a bis e zu erkennen ist, eine nicht dargestellte Kraftübertragung
vom Fenstergriff auf den Schließmechanismus 39 und eine in Figur 2 dargestellte Halteöse
41, in die ein Stift 43 des Schließmechanismusses 39 bei geschlossenem Fensterflügel
3 eingreift. Eine zweite nicht dargestellte Halteöse, in die im geschlossenen Zustand
des Fensterflügels ein in den Figuren 1a bis e dargestellter zweiter Stift 45 eingreift,
ist der ersten Halteöse 41 gegenüberliegend im Blendrahmen 1 angeordnet. Durch Drehen
des Fenstergiffs 9 werden die beiden Stifte 43 und 45 in zueinander entgegengesetzter
Richtung linear bewegt. Halteösen und Schließmechanismus 39 bilden ein Fensterschloß.
[0013] Die Kraftübertragung vom Flügelverschluß auf die Verstellvorrichtung erfolgt durch
ein in Figur 2 dargestelltes, zwangsläufig in einer Führung 47 geführtes Stahlband
49, welches an der unteren Ecke 51 des Fensterflügels 3 umgelenkt wird.
[0014] In den Figuren 2 und 3 sind sämtliche Stellungen der Feststellvorrichtung bei horizontalem
und vertikalen Fenstergriff 9 bei geschlossenem Fensterflügel 3 dargestellt. Die ausgezogenen
Linien zeigen den Schieber 16 und die Lasche 17 bei horizontalem Fenstergriff 9. Bei
vertikalem Fenstergriff 9 und nach oben zeigenendem Fenstergriffende 11 gelten die
strichpunktierten Linien und bei nach unten zeigendem Fenstergriffende 11 die punktierten
Linien.
[0015] Bei horizontalem Fenstergriff 9 ragen beide Stifte 43 und 45, wie in den Figuren
2, 1b und 1d dargestellt nicht über den Flügelrahmen 13 hinaus; sie können somit nicht
in die in Figur 2 dargestellte Halteöse 41 eingreifen. Der Fensterflügel 3 ist somit
nicht verriegelt, d. h. er ist wie in Figur 1b dargestellt, frei schwenkbar.
[0016] Wird der Fensterflügel 3 mit horizontalem Fenstergriff 9 geschlossen und anschließend
der Fenstergriff 9 in die vertikale Stellung mit nach unten zeigendem Fenstergriffende
11 gebracht, so werden die Stifte 43 und 45 über den Flügelrahmen 13 hinaus (wie allerdings
in einem anderen Flügelzustand dargestellt, in Figur 1e gezeigt) in die Halteösen
41 geschoben. Hierdurch ist der Fensterflügel 3 im Blendenrahmen 1 verriegelt. Die
Schieber 16 und die Lasche 17 befinden sich in der in Figur 2 und 3 gezeigten punktierten
Lage. Der Stift 43 wurde in der den Fensterflügel 3 verriegelnden Lage nicht in Figur
2 dargestellt, um diese Figur nicht noch mehr zu überladen.
[0017] Bei horizontal gestelltem Fenstergriff 9 kann der geschlossene Fensterflügel 3, wie
oben bereits beschrieben, geöffnet und frei geschwenkt werden. Die beiden Stifte 43
und 45 greifen nicht in die Hälteösen 41. Der Schieber 16 und die Lasche 17 sind zu
dieser Fenstergrifflage in den Figuren 2 und 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt.
Die Bolzen 21 und 22 befinden sich, wie bereits oben gesagt, außerhalb des Schlitzes
31 der Gabelzinke 29. Beim Aufschwenken des Fensterflügels 3 kann der Bolzen 21 somit
nicht in den Schlitz 31 eingreifen. Die Lasche 17 bleibt deshalb während des gesamten
Schwenkvorgangs über dem Schieber 16 im Fensterflügel 3 eingeklappt, wird mitbewegt
und hat keinerlei Verbindung mehr mit der gekröpften Gabel 19 im Blendrahmen 1.
[0018] Wird der Fensterflügel 3 mit horizontalem Fenstergriff 9 um nur einige Winkelgrade
geöffnet, so kann der Fenstergriff 9 beliebig geschwenkt werden, ohne daß das freie
Schwenken des Fensterflügels 3 beeinträchtigt wird. Vollständig in den Blendrahmen
1 zurück, zum Schließen des Fensters, kann der Fensterflügel 3 jedoch nur mit horizontal
stehendem Fenstergriff 9 geschoben werden.
[0019] Ist der Fensterflügel 3 mit horizontalem Fenstergriff 9 geschlossen worden, und wird
nun der Fenstergriff 9 in die vertikale Lage mit nach oben zeigendem Fenstergriffende
11 gebracht, so wird der Schieber 16 und die Lasche 17 der Feststellvorrichtung durch
das Stahlband 49 in die strichpunktierte Lage in den Figuren 2 und 3 gebracht. Hierbei
gleitet zuerst der Bolzen 22 durch den Schlitz 31 und anschließend der Bolzen 21 mit
seinem Kopf 25 in den unmittelbaren Anfang des Schlitzes 31. Die Stifte 43 und 45
sind, wie in Figur 1c dargestellt, von den Ecken 51 des Flügelrahmens 13 zurückgezogen.
Wird nun der Fensterflügel 3 geöffnet, so rutscht der Bolzen 21 in den Schlitz 31
hinein bis sein Kopf 25 an der Kröpfung 34 der Gabelzinken 29 anschlägt. Der Fensterflügel
3 befindet sich nunmehr im in Figur 1c dargestellten, dritten Fensterflügelzustand.
Der Fensterflügel 3 kann geschlossen und bis zu einem Winkel a von annähernd fünf
Grad, wie bereits oben beschrieben, geöffnet werden. In diesem Teilbereich ist der
Fensterflügel frei schwenkbar.
[0020] Wird bei dem nach obigen Vorgang um annähernd fünf Grad geöffneten Fensterflügel
3 der Fenstergriff 9 wieder in die horizontale Lage gedreht, so drückt das Stahlband
49 mit einer in Figur 4 dargestellten Kraft 53 von der in Figur 2 und den Figuren
1 dargestellten unteren Ecke 51 des Fensterflügels 3 weg auf den Schieber 16 und dieser
mit einer Kraft 54 auf die Lasche 17. Durch die bereits erfolgte Schwenkung des Fensterflügels
3 um annähernd fünf Grad befindet sich der Bolzen 22 nicht mehr vor dem Schlitz 31
und kann somit nicht mehr in diesen zurückrutschen, sondern wird an die Kröpfung 34
der einen Gabelzinke 29 gedrückt. Die Kräfte 53 und 54 erzeugen eine resultierende
Kraft 55, welche den Fensterflügel 3 weiter öffnet bis der Fenstergriff 9 in die horizontale
Stellung geschwenkt ist. Der Fensterflügel 3 befindet sich jetzt im in Figur 1d dargestellten
vierten Flügelzustand.
[0021] Wird der Fenstergriff 9 von der horizontalen Stellung in die vertikale Stellung mit
nach unten zeigendem Griffende 11 weitergedreht so wird der Fensterflügel 3 analog
obigem Ablaufes weiter geöffnet bis der fünfte Fensterflügelzustand, wie in Figur
1e dargestellt, erreicht ist.
[0022] Anstelle den Schieber 16 wie in Figur 4 dargestellt durch zwei Schrauben 57 und 58
auf dem Stahlband 49 zu befestigen, kann je ein an seinem Mantel gezackter, nicht
dargestellter Bolzen auf dem Stahlband 49 aufgenietet sein. Jeder dieser Bolzen greift
in je ein nicht dargestelltes an seinen Rändern ebenfalls gezacktes Langloch im Schieber.
Die Zacken der Bolzen und die Zacken an den Rändern der Langlöcher passen ineinander
und stellen somit eine formschlüssige Verbindung zwischen Bolzen und Schieber her.
Je nachdem in welche Position innerhalb des Langlochs der Bolzen gesteckt wird, kann
die Lage des Schiebers relativ zum Stahlband 49 variiert werden. Diese Variationsmöglichkeit
ergibt ein exaktes Einstellen des oben beschriebenen Einlaufs der Bolzens 21 und 22
in den Schlitz 31, wodurch der Fensterflügel 3 aus seinem geschlossenen Zustand heraus
bei horizontal stehendem Fenstergriff 9 immer frei schwenkbar und bei nach unten zeigendem
Griffende 11 immer einwandfrei in den dritten Flügelzustand überführt werden kann.
[0023] Anstelle die Gabel 19 am Blendrahmen 1 zu befestigen, kann sie auch auf dem Schieber
16 befestigt oder die Funktion des Schiebers 16 und der Gabel 19 in einem einzigen
Werkstück vereinigt werden. Die Lasche ist dann mit einem nicht dargestellten Lager
drehbar am Blendrahmen 1 befestigt. Die Kupplungsglieder der Lasche und der Gabel
wirken dann analog, wie oben beschrieben, im Flügelrahmen 13 miteinander.
[0024] Anstelle ein Fenster mit der Feststellvorrichtung auszurüsten, kann auch eine Türe,
insbesondere eine Balkontüre oder eine Verandatüre damit ausgerüstet werden
[0025] Anstelle das Kupplungsglied aus der gekröpften Gabel 19 und den beiden Bolzen 21
und 22 aufzubauen, wobei der Bolzen 21 auf Zug und der Bolzen 22 auf Druck belastet
wird, kann der Schlitz 31 der gekröpften Gabel 19 nach einem schlitzförmigen Einlauf
zu einer nicht dargestellten kreisförmig Öffnung erweitert sein. Anstelle der beiden
Bolzen 21 und 22 trägt der Schieber 17 dann an seinem Ende auf seiner Mittellinie
einen Steg, dessen Höhe annähernd der Höhe des Bolzens 22 entspricht, dessen Länge
um eine Toleranz kleiner als der Durchmesser der Öffnung und dessen Breite um eine
Toleranz kleiner als die Breite des schlitzförmigen Einlaufs ist. Bei geschlossenem
Fensterflügel 3 wird der Steg durch den Einlauf in die Öffnung analog dem bereits
oben beschriebenem Bewegungsablauf eingeführt. Wird beim Übergang zum dritten Flügelzustand
der Fensterflügel 3 um einige Grad geöffnet, so liegt der Steg drehbar in der Öffnung.
Auf die Gabelzinken, welche den Rand der Öffnung bilden, überträgt nun nur der Steg
je nach Bewegungsvorgang Zug oder Druck.
[0026] Anstelle die Lasche 17 selbsthemmend zu lagern, kann auch eine freie Lagerung der
Lasche vorgenommen werden. In diesem Fall ist am Schieber ein nicht dargestellter
Anschlag anzubringen, welcher gewährleistet, daß der Winkel zwischen Schieber 16 und
Lasche 17 immer spitz bleibt, damit ein Herausklappen der Lasche 17 bei frei schwenkbarem
Fensterflügel 3 keine Blockierung der Feststellvorrichtung verursacht, indem die Lasche
17 beim Schließen des Fensterflügels 3 gegenüber ihrer normalen Lage, wie in Figur
4 dargestellt, nach links klappt und dann nicht mehr in in die Gabel 19 einkuppeln
konnte.
1. Fenster oder Türe mit einem außer einer Offenstellung und einer Schließstellung eine
weitere Stellung aufweisenden Flügelverschluß, in der der Flügel (3) in einem Bereich geöffnet werden kann und in wenigstens einem Teil dieses Bereiches
durch Betätigen des Flügelverschlusses feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich, in dem der Flügel (3) bei in der weiteren Stellung befindlichem Flügelverschluß geöffnet werden kann, so
begrenzt ist, daß sich ein Mensch nicht durch die in diesem Bereich freigebbare Öffnung
hindurchzwängen kann, und daß der Flügelverschluß nur bei geschlossenem Flügel (3) von der weiteren Stellung in die Offenstellung überführbar ist.
2. Fenster oder Türe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Flügelrahmen (13) ein Schieber (16) in einer Rahmenrichtung verschiebbar geführt, am Schieber (16) eine Lasche (17) schwenkbar gelagert, an der Lasche (17) ein Kupplungsglied und am Blendrahmen (1) das andere Kupplungsglied einer Drehgelenkkupplung befestigt ist, die in der Rahmenrichtung
ein- und ausrückbar ist und die Kupplungsglieder nach einer geringfügigen Anfangsschwenkung
des Fensters oder der Türe schubfest zusammenhält, und daß der Schieber (16) mit der Lasche (17) mittels eines Griffes (9) des Flügelverschlusses aus seiner mittleren Stellung, in der die Kupplung ausgerückt
ist und der Flügelverschluß in Offenstellung ist, in einer Richtung zum Einrücken
der Kupplung bei geschlossenem Flügel (3) verschiebbar ist, wobei der Flügelverschluß in Offenstellung bleibt, woraufhin beim
Betätigen des Griffes (9) in der entgegengesetzten Richtung und Öffnen des Flügels (3) die Kupplungsglieder nach der Anfangsschwenkung zugfest zusammengehalten sind, und
der Flügel (3) dann in der Lage festgestellt ist, die durch die von der Stellung des Griffes (9) abhängige Lage des Schiebers (16) bestimmt ist; und daß der Flügel (3) und der Griff (9) unabhängig von der Feststellvorrichtung beweg- und betätigbar sind, nachdem in geschlossener
Lage des Flügels (3) der Flügelverschluß in die Stellung, in der die Kupplung eingerückt ist, und danach
wieder in die Ausgangsstellung gestellt ist.
3. Fenster oder Türe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Flügelrahmen (13) ein Schieber in einer Rahmenrichtung verschiebbar geführt, am Blendrahmen (1) eine Lasche schwenkbar gelagert, an der Lasche ein Kupplungsglied und am Flügelrahmen
(1) das andere Kupplungsglied einer Drehgelenkkupplung befestigt ist, die in der Rahmenrichtung
ein- und ausrückbar ist und die Kupplungsglieder nach einer geringfügigen Anfangsschwenkung
des Fensters oder der Türe schubfest zusammenhält, und daß der Schieber mit dem anderen
Kupplungsglied mittels eines Griffes (9) des Flügelverschlusses aus einer mittleren Stellung, in der die Kupplung ausgerückt
ist und der Flügelverschluß in Offenstellung ist, in einer Richtung zum Einrücken
der Kupplung bei geschlossenem Flügel (3) verschiebbar ist, wobei der Flügelverschluß in Offenstellung bleibt, woraufhin beim
Betätigen des Griffes (9) in der entgegengesetzten Richtung und Öffnen des Flügels (3) die Kupplungsglieder nach der Anfangsschwenkung zugfest zusammengehalten sind, und
der Flügel (3) dann in der Lage festgestellt ist, die durch die von der Stellung des Griffes (9) abhängige Lage des Schiebers bestimmt ist; und daß der Flügel (3) und der Griff (9) unabhängig von der Feststellvorrichtung beweg- bzw. betätigbar sind, nachdem in geschlossener
Lage des Flügels (3) der Flügelverschluß in die Stellung, in der die Kupplung eingerückt ist, und danach
wieder in die Ausgangsstellung gestellt ist.
4. Fenster oder Türe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (17) selbsthemmend schwenkbar ist.
5. Fenster oder Türe nach einem der Ansprüche 2 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß eines der Kupplungsglieder durch zwei Bolzen (21, 22) deren einer (21) einen Kopf (25) hat, und das andere Kupplungsglied durch eine gekröpfte Gabel (19), deren Schlitz (31) den Bolzen (21, 22) angepaßt ist, gebildet ist, und die Bolzen (21, 22) so in die Gabel (19) einführbar sind, daß der Kopf (25) an der einen Seite und der andere Bolzen (22) an der anderen Seite der Kröpfung vor dem Schlitz und nach einer geringfügigen Gelenkdrehung
durch die Anfangsschwenkung vor der Kröpfung einer der Gabelzinken (29) ist, wobei die Kupplungsglieder schubfest zusammen gehalten sind.
6. Fenster oder Türe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Seite der Gabel (19), die der Gabelzinke (29) abgewandt ist, vor welcher der andere Bolzen (22) nach der ist Gelenkdrehung ist, ein Anschlag für den Bolzenkopf (25) angeordnet ist.
7. Fenster oder Türe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (16) mit dem Griff (9) durch ein Schub und Zug übertragendes Mittel (47, 49) verbunden ist, beispielsweise durch eine Schubstange oder ein zwangsläufig geführtes
Band (49), insbesondere Stahlband, in einer dem Bandquerschnitt angepaßten Führung (47).
8. Fenster oder Türe nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (9) ein Stangenverschluß (39) mit verschiebbaren Stangen und der Schieber (16) mit einer der Stangen verbunden ist.
9. Bausatz für den Flügelverschluß eines Fensters oder einer Türe nach einem der Ansprüche
2 und 4 bis 7, gekennzeichnet durch, einen am Flügelrahmen (13) anzubringenden Schieber (16), eine drehbar am Schieber (16) zu lagernde Lasche (17), eine Drehgelenkkupplung, deren eines Kupplungsglied an der Lasche (17) und deren anderes Kupplungsglied am Blendrahmen (1) zu befestigen ist, und die in Längsrichtung der Lasche (17) ein- und ausrückbar ist und die Kupplungsglieder nach der geringfügigen Drehung durch
die Anfangsschwenkung schubfest zusammenhält.
10. Bausatz für den Flügelverschluß eines Fensters oder einer Türe nach einem der Ansprüche
3 bis 7, gekennzeichnet durch einem am Flügelrahmen (13) anzubringenden Schieber, eine drehbar am Blendrahmen (1) zu lagernde Lasche, eine Drehgelenkkupplung, deren eines Kupplungsglied an der Lasche
und deren anderes Kupplungsglied am Flügelrahmen zu befestigen ist und die in Längsrichtung
der Lasche ein- und ausrückbar ist und die Kupplungsglieder nach der geringfügigen
Drehung durch die Anfangsschwenkung schubfest zusammenhält.
1. Window or door with a casement lock which, in addition to an open position and a closed
position, has a further position in which the casement (3) can be opened within a
sector and can be fixed in at least part of this sector by the operation of the casement
lock, characterized in that the sector within which the casement (3) can be opened
when the casement lock is in the further position is limited in a manner such that
a person cannot squeeze through the unblocked opening in this sector, and in that
the casement lock can only be transferred from the further position to the open position
when the casement (3) is closed.
2. Window or door according to Claim 1, characterized in that a slide (16) is guided
for sliding on the casement frame (13) in a frame direction, a link (17) is mounted
for pivoting on the slide (16), one coupling element of an articulated coupling is
fixed to the link (17) and the other coupling element is fixed to the window frame
(1), the coupling being engageable and disengageable in the frame direction and, after
a slight initial pivoting of the window or door, holding the coupling elements together
in a thrust-proof manner, and in that the slide (16) can be moved, with the link (17),
by means of a handle (9) of the casement lock, from its central position in which
the coupling is disengaged and the casement lock is in the open position, in a direction
such as to engage the coupling when the casement (3) is closed, the casement lock
remaining in the open position after which, when the handle (9) is operated in the
opposite direction and the casement (3) is opened, the coupling elements are held
together in a tension-proof manner after the initial pivoting and the casement (3)
is then fixed in the position determined by the position of the slide, which depends
on the position of the handle (9), and in that the casement (3) and the handle (9)
are movable and operable independently of the fixing device after the casement lock
has been placed in the position in which the coupling is engaged and subsequently
replaced in the initial position, with the casement (3) in the closed position.
3. Window or door according to Claim 1, characterized in that a slide is guided for sliding
on the casement frame (13) in a frame direction, a link is mounted for pivoting on
the window frame (1), one coupling element of an articulated coupling is fixed to
the link and the other coupling element is fixed to the casement frame (1), the coupling
being engageable and disengageable in the frame direction and, after a slight initial
pivoting of the window or door, holding the coupling elements together in a thrust-proof
manner, and in that the slide can be moved, with the other coupling element, by means
of a handle (9) of the casement lock, from a central position in which the coupling
is disengaged and the casement lock is in the open position, in a direction such as
to engage the coupling when the casement (3) is closed, the casement lock remaining
in the open position, after which, when the handle (9) is operated in the opposite
direction and the casement (3) is opened, the coupling elements are held together
in a tension-proof manner after the initial pivoting and the casement (3) is then
fixed in the position determined by the position of the slide, which depends on the
position of the handle (9), and in that the casement (3) and the handle (9) are movable
and operable independently of the fixing device after the casement lock has been placed
in the position in which the coupling is engaged and subsequently replaced in the
initial position, with the casement (3) in the closed position.
4. Window or door according to Claim 2 or Claim 3, characterized in that the link (17)
is pivotable in a self-locking manner.
5. Window or door according to any one of Claims 2 to 4, characterized in that one of
the coupling elements is formed by two pins (21, 22) one (21) of which has a head
(25), and the other coupling element is formed by a cranked fork (19) the slot (31)
of which fits the pins (21, 22), and in that the pins (21, 22) can be guided into
the fork (19) in a manner such that the head (25) is on one side of the bend and the
other pin (22) is on the other side of the bend opposite the slot and, after a slight
articulated rotation owing to the initial pivoting, is opposite the bend of one of
the prongs (29) of the fork, the coupling elements being held together in a thrust-proof
manner.
6. Window or door according to Claim 5, characterized in that a limit stop for the pin
head (25) is disposed on the side of the fork (19) which faces away from the prong
(29) opposite which the other pin (22) is disposed after the articulated rotation.
7. Window or door according to any one of Claims 2 to 6, characterized in that the slide
(16) is connected to the handle (9) by thrust- and tension-transmission means (47,
49), for example, by a connecting rod or a strip (49), particularly a steel strip,
constrained and guided in a guide (47) which fits the cross-section of the strip.
8. Window or door according to any one of Claims 2 to 7, characterized in that the handle
(9) is connected to a bar lock (39) with movable bars and the slide (16) is connected
to one of the bars.
9. Kit for the casement lock of a window or door according to any one Claims 2 and 4
to 7, characterized by a slide (16) to be mounted on the casement frame (13), a link
(17) to be mounted for pivoting on the slide (16), and an articulated coupling of
which one coupling element is to be fixed to the link (17) and the other coupling
element is to be fixed to the window frame (1), the coupling being engageable and
disengageable longitudinally relative to the link (17) and, after the slight rotation
owing to the initial pivoting, holding the coupling elements together in a thrust-proof
manner.
10. Kit for the casement lock of a window or door according to any one of Claims 3 to
7, characterized by a slide to be mounted on the casement frame (13), a link to be
mounted for pivoting on the window frame (1), and an articulated coupling of which
one coupling element is to be fixed to the link and the other coupling element is
to be fixed to the casement frame, the coupling being engageable and disengageable
longitudinally relative to the link and, after the slight rotation owing to the initial
pivoting, holding the coupling elements together in a thrust-proof manner.
1. Fenêtre ou porte dont la fermeture du battant présente, en plus d'une position ouverte
et d'une position fermée, une autre position dans laquelle ce battant (3) peut être
ouvert dans une zone et peut être fixé au moins dans une partie de cette zone par
actionnement de la fermeture du battant, caractérisée en ce que la zone dans laquelle
le battant (3) peut être ouvert lorsque la fermeture se trouve dans l'autre position
est limitée d'une maniére telle qu'une personne ne peut pas pénétrer par effraction
à travers l'ouverture libérée dans cette zone et en ce que la fermeture du battant
ne peut être passée de l'autre position vers la position ouverte que lorsque le battant
(3) est fermé.
2. Fenêtre ou porte selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un coulisseau est
guidé à coulissement sur le châssis du battant (13) dans la direction d'un cadre,
un verrou (17) étant logé à pivotement sur le coulisseau (16), un élément d'accouplement
à articulation tournante étant fixé sur le verrou (17) et l'autre élément d'accouplement
étant fixé sur la traverse d'un dormant (1), l'accouplement à articulation tournante
pouvant être enclenché dans la direction du cadre ou en être déclenché en maintenant
solidaires l'un de l'autre les éléments d'accouplement sans qu'ils puissent coulisser
après un faible pivotement de départ de la fenêtre ou de la porte; en ce que le coulisseau
(16) accompagné du verrou (17) peut, au moyen d'une poignée (9) être déplacé lorsque
le battant (3) est fermé, depuis sa position moyenne, dans laquelle l'accouplement
est déclenché, la fermeture du battant étant dans la position ouverte, vers la position
d'enclenchement de l'accouplement, la fermeture du battant restant dans cètte position
ouverte, à la suite de quoi les éléments d'accouplement sont maintenus, sans pouvoir
être tirés après le pivotement de départ, lors de l'actionnement de la poignée (9)
dans la position inverse, l'ouverture du battant (3), étant ensuite maintenue dans
la position qui est déterminée par la position du coulisseau (16) dépendant de celle
de la poignée (9); et en ce que le battant (3) et la poignée (9) peuvent être déplacés
et actionnés indépendamment du dispositif de fixation quand la fermeture du battant
a été amenée dans la position fermée du volet (3), position dans laquelle l'accouplement
est enclenché et a été ensuite placé à nouveau dans la position d'origine.
3. Fenêtre ou porte selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un coulisseau est
guidé à coulissement sur le châssis du battant (13) dans la direction du cadre, un
verrou étant logé à pivotement sur la traverse du dormant (1), un élément d'accouplement
à articulation tournante étant fixé sur le verrou et l'autre élément d'accouplement
étant fixé sur le cadre du battant (1), l'accouplement à articulation tournante pouvant
être enclenché dans la direction du cadre ou en être déclenché, en maintenant solidaires
l'un de l'autre les éléments d'accouplement sans qu'ils puissent coulisser après un
faible pivotement de départ de la fenêtre ou de la porte; en ce que le coulisseau
accompagné de l'autre élément d'accouplement peut, au moyen d'une poignée (9) être
déplacé, lorsque le battant (3) est fermé, depuis une position moyenne dans laquelle
l'accouplement est déclenché, la fermeture de battant étant dans la position ouverte,
vers une direction d'enclenchement de l'accouplement, la fermeture de battant restant
dans la position ouverte, à la suite de quoi les éléments d'accouplement sont maintenus,
sans pouvoir être tirés après le pivotement de départ, lors de l'actionnement de la
poignée (9) dans la position inverse, l'ouverture du battant (3), étant ensuite maintenus
dans la position qui est déterminée par la position du coulisseau qui dépend de celle
de la poignée (9); et en ce que le battant (3) et la poignée (9) peuvent être déplacés
ou actionnés indépendamment du dispositif de fixation quand la fermeture de battant
a été amenée dans la position fermée du volet (3), position dans laquelle l'accouplement
est enclenché et a été ensuite placé à nouveau dans la position d'origine.
4. Fenêtre ou porte selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que le verrou (17)
peut pivoter en se bloquant de lui-même.
5. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que l'un
des éléments d'accouplement est constitué par deux boulons (21, 22) dont l'un est
pourvu d'une tête (25), et l'autre élément d'accouplement est constitué par une fourche
coudée (19) dont la fente (31) est adaptée aux boulons (21, 22), ces boulons (21,
22) étant insérables dans la fourche (19) d'une manière telle que la tête (25) se
trouve sur un côté du coude avant la fente et que l'autre boulon (22) se trouve sur
l'autre côté du coude avant la fente et se trouve, aprés une légère rotation de l'articulation
due au pivotement du début devant le coude de l'un des bras (29) de la fourche, les
éléments d'accouplement étant maintenus solidaires sans pouvoir coulisser.
6. Fenêtre ou porte selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'une butée est disposée
pour la tête (25) du boulon sur le côté de la fourche (19) qui est opposé au bras
(29) devant lequel l'autre boulon (22) se trouve après la rotation.
7. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que le coulisseau
(16) est relié à la poignée (9) par un moyen (47, 49) transmettant un coulissement
et une traction, par exemple par une tige de coulissement ou une bande (49), en particulier
une bande d'acier, guidée à force dans un guidage (47), adapté à la section transversale
de la bande.
8. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisée en ce que la poignée
(9) est une fermeture (39) à tiges coulissantes et en ce que le coulisseau (16) est
relié à l'une des tiges.
9. Jeu de pièces pour la fermeture d'un battant d'une fenêtre ou d'une porte, selon l'une
des revendications 2 et 4 à 7, caractérisé par un coulisseau (16) à monter sur le
cadre (13) du battant, un verrou (17) à loger a rotation sur le coulisseau (16), un
accouplement à articulation tournante dont un élément d'accouplement est à fixer sur
le verrou (17) et dont l'autre élément d'accouplement est à fixer sur la traverse
du dormant (1), qui peut être enclenché ou déclenché dans la direction longitudinale
du verrou (17) et qui maintient solidaires l'un de l'autre les éléments d'accouplement
sans possibilité de coulissement après une faible rotation, due à un pivotement d'origine.
10. Jeu de pièces pour la fermeture d'un battant d'une fenêtre ou d'une porte selon l'une
des revendications 3 à 7, caractérisé par un coulisseau à monter sur le cadre (13)
du battant, un verrou à loger à rotation sur la traverse du dormant (1), un accouplement
à articulation tournante dont un élément d'accouplement est à fixer sur le verrou
et dont l'autre élément d'accouplement est à fixer sur le cadre de battant, qui peut
être enclenché ou déclenché dans la direction longitudinale du verrou et qui maintient
solidaires l'un de l'autre les éléments d'accouplement sans possibilité de coulissement
après une faible rotation, due à un pivotement d'origine.

