| (19) |
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(11) |
EP 0 381 084 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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29.11.1995 Patentblatt 1995/48 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1992 Patentblatt 1992/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.01.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B02C 17/06 |
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| (54) |
Rohrmühlen-Trennwand
Partitioning wall for a drum mill
Paroi de séparation pour broyeur tubulaire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
03.02.1989 DE 3903256
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.1990 Patentblatt 1990/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Christian Pfeiffer Maschinenfabrik GmbH & Co. Kommanditgesellschaft |
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D-59269 Beckum (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Michelsen, Ralph
D-3106 Eschede (DE)
- Schulze-Brockhausen, Udo
D-4416 Everswinkel (DE)
- Weit, Herbert, Dr.
D-4720 Beckum (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heim, Hans-Karl, Dipl.-Ing. et al |
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Weber & Heim
Patentanwälte
Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 851 835 DE-A- 1 507 604 DE-B- 2 435 930 GB-A- 1 380 313
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DD-A- 253 948 DE-A- 2 040 663 DE-C- 2 538 431
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- Walter H. Duda, CEMENT-DATA-BOOK, Band 1, 3. Auflage 1985, Titelseite, S. 121, 181,
182 sowie 29. Seite im vorderen Anzeigenteil (Anzeige der Firma Christian Pfeiffer,
Beckum, über "grinding and separating")
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Rohrmühlen-Trennwand gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Rohrmühlen-Trennwand ist aus der GB-A 13 80 313 bekannt. Im zentralen
Bereich dieser als Übertrags- oder Austragswand eingesetzten Trennwand verbindet ein
kegelstumpfförmiges Mittelteil eine vordere Schlitzwand mit einer stromabwärts gelegenen
Rückwand und bildet eine sich konisch verringernde Luftdurchtrittsöffnung. Koaxial
zur Luftdurchtrittsöffnung ist innerhalb der Trennwand eine kreiszylindrische oder
polygonale Halterung an der Schlitz- und Rückwand befestigt, in deren Öffnungen sich
radial in Richtung Rohrmühlenmantel erstreckende Hubschaufeln befestigt sind. Eine
Mahlstromregelung des von den Schaufeln angehobenen und über den Kegelstumpf in die
nachfolgende Kammer geleiteten Mahlgutes erfolgt über das Nutzvolumen der Schaufeln
oder mit Hilfe eines Stellringes. Dieser Stellring, der komplementäre Öffnungen zur
Halterung aufweist und am Innenumfang der Halterung anliegt, ist rotativ verstellbar,
so daß je nach freigegebener Materialdurchflußöffnung unterschiedliche Mahlgutmengen
aus den Schaufeln zum kegelstumpfförmigen Mittelteil und von dort zur nachfolgenden
Kammer geleitet werden. Beim Einbau dieser konstruktiv aufwendigen Trennwand kommt
es infolge der sich verengenden Luftdurchtrittsöffnung zu Staueffekten und zum Druckabfall
der durchgeleiteten Mahlluft. Damit verbunden ist ein verringerter Mahlguttransport,
wodurch der Wirkungsgrad der gesamten Rohrmühle nachteilig beeinflußt wird. Durch
die Befestigung der Schaufeln an der mit dem Stellring zusammenwirkenden Halterung
im Innern der Trennwand ist deren Wartung und Reparatur relativ aufwendig.
[0003] Eine konstruktiv aufwendige Materialstromregelung weist auch die in der BE-A 851
835 beschriebene Trennwand auf, deren Mittelteil zur Befestigung der Schaufeln polygonal
ausgebildet ist. Ein Ringflansch an den Schaufeln ermöglicht deren Verstellung und
Änderung des Nutzvolumens, während der Austrag des Mahlgutes über die zylinderförmigen,
in die Luftdurchtrittsöffnung ragenden und Ablenkorgane aufweisenden Schaufelenden
erfolgt. Die Luftdurchtrittsöffnung weist demzufolge keinen freien Innenradius auf,
so daß die Luftströmung durch Staueffekte und Wirbelbildungen behindert wird.
[0004] Bei der aus der DE-OS 15 07 604 bekannten Trennwand ragen die Schaufelenden ebenfalls
in ein zylinderförmiges Mittelteil. Eine Materialstromregelung ist nicht vorgesehen.
[0005] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Rohrmühlen-Trennwand, insbesondere als Übertrags- oder
Austragswand, so zu konzipieren, daß bei verhältnismäßig einfachem Aufbau eine verbesserte
Luftströmung mit günstiger Materialstromregelung und mit verbesserter Wartungsfreundlichkeit
geschaffen wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Konstruktiv macht man sich bei der Erfindung zwei grundlegende Ideen zunutze: Einmal
geht man von der bisher eingesetzten kegelstumpfförmigen Luftdurchtrittsöffnung ab
und gestaltet diese stattdessen als koaxiale, etwa kreiszylindrische Öffnung, wobei
Abbremsungseffekte der in die Rohrmühle eingeblasenen Luft im Bereich der Luftdurchtrittsöffnung
minimiert werden. Zum anderen jedoch verbindet man diese Idee mit einem Abgehen von
radialen Zwischenwänden oder Zwischenringen zum Anstauen des Mahlgutes, indem man
nämlich die rohrartige Durchtrittsöffnung im Innenbereich der Trennwand benachbart
zur Rückwand mit dem Stellring ausstattet. Dieser Stellring ist drehbar und/oder im
Ganzen oder in Segmenten axial verstellbar angeordnet, wobei der Stellring z.B. axial
bis zu einem Anschlag an die Innenseite der Rückwand verschiebbar ist. Da die Rückwand
im wesentlichen keine Schlitze aufweist,wird dadurch ein Übertritt des in der Trennwand
vorhandenen Mahlgutes in die nachgeschaltete Kammer verhindert.
[0008] Bei einer Gestaltung der Rückwand im Bereich der Luftdurchtrittsöffnung mit einem
Schlitzring kann hierüber z.B. der Durchlaß der Mindestmengen vorgegeben werden, während
über ein Verschieben des Stellrings in axialer Richtung von der Rückwand weg ein umlaufender
oder segmentierter Ringspalt geöffnet wird, über den der Materialstrom bzw. die Überführung
von Mahlgut in die nächste Kammer geregelt werden kann.
[0009] Die gegebenenfalls im Bereich der Luftdurchtrittsöffnung in der Rückwand vorhandenen
Schlitze tragen additiv zum Luftdurchtritt bei. Primär jedoch kann hierüber die Mindestmenge
der Materialströmung eingestellt werden.
[0010] Zur Verbesserung dieser Materialstromregelung erweitert man das Grundprinzip dahingehend,
zumindest im rückwärtigen Teil der Trennwand ein stationäres, rohrartiges Ringelement
vorzusehen. Dieses Ringelement kann beispielsweise in seiner Umfangswand Öffnungen
aufweisen oder derartige Öffnungen auch ergänzend oder alternativ nur im Randbereich
zur Rückwand besitzen. Der Stellring, der außen oder innen im Ganzen oder in Segmenten
axial verschiebbar und/oder verdrehbar am stationären Ringelement vorgesehen sein
kann, kann daher mit übereinstimmenden Öffnungen so verstellt werden, daß sich die
Öffnungen im Stellring und dem stationären Ringelement decken. Bei letztgenannter
Ausrichtung der Öffnungen wäre ein maximaler Materialstrom gegeben. Durch entsprechende
Verstellung des Stellringes gegenüber dem Ringelement besteht daher die Möglichkeit
einer sehr genauen Regulierung der Mahlgutströmung in die nächstfolgende Kammer.
[0011] Dieses Konzept der koaxialen, rohrförmigen Luftdurchtrittsöffnung wird im Hinblick
auf eine Optimierung der freien Luftdurchtrittsfläche dahingehend erweitert, daß man
von einem Füllgrad in der der Trennwand vorgeschalteten Kammer der Rohrmühle im Bereich
von 20 bis 36% und insbesondere von etwa 25% ausgehen kann. Ein derartiger Füllgrad
von etwa 25% Material-Kugel-Füllung kann aufgrund der üblicherweise vorgeschalteten
Zerkleinerung des Mahlgutes vor der Rohrmühle nunmehr als Ausgangsbasis genommen werden.
Dies bedeutet jedoch, daß der stromaufwärts gelegene Innendurchmesser der Luftdurchtrittsöffnung
des Mittelteils der Trennwand durchmessermäßig erheblich vergrößert werden kann. Jedoch
bleibt man bei dieser Durchmesser-Vergrößerung allein nicht stehen, sondern das bisher
in der Luftdurchtrittsöffnung vorgesehene Gitter wird mit einer Gitterstruktur, z.B.
als Drahtgeflecht, gestaltet, die eine freie Luftdurchtrittsfläche von etwa 70 bis
90% und insbesondere etwa von 75% aufweist. Geeigneterweise kann dies durch ein Drahtgeflecht
realisiert werden oder man verwendet eine Flachstahlkonstruktion, z.B. aus Spezialstahl
oder einem Federstahl.
[0012] Mit dieser Auslegung des Gitters erweitert man einerseits den freien Querschnitt
von bisher etwa 50% auf 70% und mehr. Zum anderen kann man gerade bei einer Konstruktion
des Gitters aus Spezialstahl beim Anschlagen von Kugeln oder groben Mahlgut am Gitter
eine Art Selbstreinigungseffekt des Gitters erzielen. Zweckmäßigerweise wird das Gitter
von der Stirnseite der Trennwand nach innen und insbesondere etwa in den axialen mittleren
Bereich versetzt angeordnet. Beidseitig des Gitters werden dann geeigneterweise Kugelabweiser
zur Rückführung von in den Luftdurchtrittsraum gelangten Kugeln angeordnet.
[0013] Aus wartungstechnischer Sicht konzipiert man das Gitter gerade bei größeren Durchmessern,
z.B. von 1,90 m, mit einem kreisförmigen Innenteil und einem äußeren Gitterring. Bei
Wartungsarbeiten genügt es daher, nur ein Mannloch der Rohrmühle zu öffnen, um durch
Herausnahme des Innenteils des Gitters von einer Kammer in die andere Kammer übersteigen
zu können.
[0014] Für den Fall, daß der Betreiber der Rohrmühle einen größeren Füllungsgrad als ca.
25% wünscht, kann am Mittelteil im Bereich der Luftdurchtrittsöffnung ein entsprechender
Ring angebracht werden, der auf der Schlitzwandseite und auf der Rückwandseite den
Durchmesser der Luftdurchtrittsöffnung verkleinert. Die Rohrmühle kann daher auch
bei der insbesondere auf minimale Füllgrade konzipierten Trennwand rasch für höhere
Füllgrade aufgerüstet werden.
[0015] Das Grundkonzept der Erfindung sieht daher eine weitgehend rohrförmige, koaxiale
Öffnung im zentralen Bereich der Trennwand von der vorderen Schlitzwand bis inklusive
Rückwand vor. Der Stellring zur Regelung der Materialströmung kann primär auf eine
bestimmte Materialdurchflußmenge fest eingestellt werden. Die Regulierung der axialen
bzw. rotativen Verstellung des Stellringes ist jedoch auch jederzeit möglich.
[0016] Die Erfindung schafft daher eine Rohrmühlen-Trennwand, bei der konstruktiv einfach
ein optimaler Luftdurchtritt bei gleichzeitiger, sehr genau einstellbarer Materialströmung
erreicht wird.
[0017] Nachstehend wird die Erfindung anhand schematischer Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen radialen Schnitt durch den grundsätzlichen Aufbau einer Rohrmühlen-Trennwand
als Übertrags- bzw. Austragswand, wobei die Rohrmühlenwand selbst nicht gezeigt ist;
Fig. 2 eine axiale Ansicht auf die Trennwand nach Fig. 1 im oberen linken Segment,
während die nach rechts folgenden Segmente Radialschnitte in zwei unterschiedlichen
axialen Bereichen der Trennwand zeigen, und
Fig. 3 einen schematischen Schnitt längs der Linie III-III nach Fig. 2 für die Schrägstellung
einer entsprechenden Hubschaufel.
[0018] In Fig. 1 ist eine Rohrmühlen-Trennwand 1 schematisch im radialen Schnitt dargestellt.
Im Einbauzustand dieser Trennwand 1 liegt die kreisförmige Trennwand mit ihrem U-förmigen
Befestigungsring 2 gegen die Innenwand der Rohrmühle an.
[0019] Auf der stromaufwärts gelegenen, linken Seite nach Fig. 1 ist eine Schlitzwand 3
vorgesehen, die segmentiert einzelne Schlitzplatten 4 aufweist. Die Schlitzplatten
4 sind über Blechkreuze 24 mit dem Befestigungsring 2 verbunden. Auf der stromabwärts
gelegenen rechten Seite wird die Trennwand 1 durch eine Rückwand 5 mit daran befestigten
Platten 5a abgeschlossen. Nach radial innen weist die Rückwand 5 im Beispiel einen
mit Schlitzen 21 ausgestatteten Ring auf, dessen freier Innendurchmesser in etwa dem
freien Innendurchmesser des Mittelteils 6 bzw. nach Fig. 1 dem Ring 7 entspricht.
[0020] Das im wesentlichen kreiszylindrische und rohrförmige Mittelteil 6 bildet die zentrale
Luftdurchtrittsöffnung, in deren mittleren Bereich ein Gitter 9 installiert ist. Dieses
Gitter 9, das vorzugsweise aus Spezialstahl besteht, weist eine freie Durchtrittsfläche
von etwa 75% bis 90% auf. Andererseits hat dieses Gitter 9 im Beispiel ein kreisförmiges
Innenteil 10, das leicht demontierbar und herausnehmbar ist, während ein äußerer Gitterring
22 in üblicher Weise mit dem Mittelteil verbunden ist.
[0021] Auf beiden Seiten des Gitters 9 sind Kugelabweiser 11 schematisch angedeutet, die
ein Auswerfen entsprechender Mahlkugeln in die jeweilige Kammer bewirken.
[0022] Das Mittelteil 6 ist rechts vom Gitter 9 im Bereich der Rückwand 5 bzw. des Rückwandringes
8 mit einem segmentierten Stellring 15 ausgestattet, der in Richtung stromabwärts
in seinem Randbereich etwa rechteckförmige, segmentartige Öffnungen 16 aufweist. Mit
dem Stellring 15 wirkt ein formschlüssig darauf vorgesehenes stationäres Ringelement
14 zusammen, das ebenfalls im Randbereich zur Rückwand 5 weitgehend übereinstimmende
Segmentöffnungen 17 hat.
[0023] Der Stellring 15 deckt daher bei einer entsprechenden Verschiebung in Umfangsrichtung
die darunter liegenden Öffnungen 17 des stationären Ringelementes 14 je nach Winkelverschiebung
ganz oder teilweise ab.
[0024] Da das zerkleinerte Material von der linken Kammer über die entsprechenden Schlitze
in der Schlitzwand 3 in den unteren Zwischenbereich zwischen Schlitz- und Rückwand
gelangt, wird es dort über entsprechende Hubschaufeln 12 nach oben gehoben und kann
entsprechend der Einstellung des Stellrings 15 über die entsprechenden Öffnungen 16
durch den freien Innendurchmesser des Rückwandringes 8 in die rechts vorgesehene Kammer
ausfließen. Ein minimaler Materialstrom ist hierbei durch die Schlitze 21 bei vollkommen
geschlossenem Stellring 15 möglich.
[0025] Die Darstellung nach Fig. 2 zeigt drei verschiedene Ansichten der Trennwand 1 nach
Fig. 1. Im oberen linken 120°-Segment erkennt man die segmentartige Aufteilung der
Schlitzwand 3 in einzelne Schlitzplatten 4, deren radialer Randbereich einen bogenförmigen
Verlauf hat. Nach radial innen schließt sich an diese Schlitzplatten 4 ein geschlossener,
unterteilter Ring 7 an, dessen freier Innendurchmesser auf den Füllgrad der stromaufwärts
gelegenen Kammer der Rohrmühle eingestellt ist. Dieser Ring 7 ist üblicherweise segmentiert
und kann daher relativ leicht ausgewechselt werden.
[0026] Etwa in der Mitte der axialen Erstreckung der Trennwand 1 ist das Gitter 9 mit seinem
kreisförmigen Innenteil 10 und dem äußeren Gitterring 22 am Mittelteil 6 befestigt.
Die Kugelabweiser 11, von denen z.B. drei auf der stromaufwärts gelegenen Seite des
Gitters 9 vorhanden sind, reichen zur besseren Demontage des Innenteils 10 nur bis
zu dessen Rand.
[0027] Im oberen rechten Segment der Fig. 2 sind die bogenförmig verlaufenden Blechkreuze
24 schematisch dargestellt, auf denen die Schlitzplatten 4 befestigt werden. Das untere
Segment der Fig. 2 deutet die gekrümmt verlaufenden Hubschaufeln 12 an.
[0028] Diese Hubschaufeln 12 sind entsprechend der Darstellung nach Fig. 3 einerseits in
radialer Richtung bogenförmig gestaltet und weisen zudem auch in axialer Richtung
eine Schrägstellung auf, um das in die Trennwand gelangende Mahlgut optimal in die
nächstfolgende Kammer überführen zu können.
[0029] Die derart aufgebaute Trennwand 1 ermöglicht einen erheblich verbesserten Luftdurchtritt
durch die Trennwand, so daß Energieverluste minimiert werden. Aufgrund der Segmentierung
aller wesentlichen Teile sind Wartungsarbeiten relativ einfach durchzuführen. Die
Trennwand ist im Sinne eines Baukastensystems auch leicht an unterschiedliche Füllgrade
der Rohrmühle bei optimaler Belüftung anzupassen. Durch das Vorsehen propellerförmiger
Kugelabweiser werden Beeinträchtigungen, insbesondere des Gitters im Luftdurchtrittsbereich,
vermieden. Durch den Stellring ist letztlich eine einfache und auch nachträgliche
Montage eines derartigen Mittelteils mit leichter Verstellung und großem Regelbereich
für den Materialstrom gegeben.
1. Rohrmühlen-Trennwand (1) als Übertrags- oder Austragswand mit einer vorderen Schlitzwand
(3) und stromabwärts gelegener Rückwand (5), wobei die Schlitzwand (3) radial nach
innen in ein Mittelteil (6) mit einer zentralen, Luftdurchtrittsöffnung mit Gitter
(9) übergeht und die Luftdurchtrittsöffnung im wesentlichen achsparallel mit einem
freien Innenradius ausgebildet ist, mit zwischen Schlitz- und Rückwand (3,5) etwa
radial orientierten Schaufeln (12) und mit einem an die Rückwand (5) angrenzenden
Stellring (15), der für einen Materialdurchfluß im Bereich der Rückwand (5) axial
verschiebbar angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittelteil (6) zumindest im Bereich der Rückwand (5) von einem stationären
Ringelement (14) gebildet ist, daß das stationäre Ringelement (14) in einem an die
Rückwand (5) angrenzenden Bereich Öffnungen (17) aufweist,
daß der axial verschiebbare Stellring (15)zusätzlich rotativ verstellbar und mit Öffnungen
(16) versehen ist und
daß bei einer rotativen und/oder axialen Verstellung des Stellrings (15) die Öffnungen
(16, 17) in Deckung bringbar sind.
2. Trennwand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellring (15) segmentiert ist und im Ganzen oder in Segementen verschiebbar
angeordnet ist.
3. Trennwand nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (16) im an die Rückwand (5) angrenzenden Rand des Stellringes (15)
vorhanden sind.
4. Trennwand nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei axialer Verschiebung des Stellrings (15) ein oder mehrere Ringspaltabschnitte
zur Rückwand (5) freigegeben werden.
5. Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gitter (9) axial nach innen versetzt, insbesondere etwa im mittleren axialen
Bereich des Mittelteils (6), vorgesehen ist.
6. Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gitter (9) eine Luftdurchtrittsfläche von etwa 70% bis 90% , insbesondere
etwa 75%, aufweist.
7. Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gitter (9) aus Spezialstahl oder einem Drahtgeflecht besteht.
8. Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor und hinter dem Gitter (9) Kugelabweiser (11) vorhanden sind.
9. Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rückwandring (8) im Bereich der Luftdurchtrittsöffnung offene Schlitze (21)
aufweist.
10. Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Füllstandshöhe durch einen radialen im oder am Mittelteil (6) befestigten
Ring (7) schlitzwand- und/oder rückwandseitig vergrößerbar ist.
11. Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der freie Innenradius der Luftdurchtrittsöffnung etwa durch den Radius einer 22%-
bis 36%igen, insbesondere 25% bis 30%-igen Material-Kugel-Füllung der Rohrmühle begrenzt
ist.
1. A tube mill partition (1) as a transfer or carry-out mill wall with a front slotted
wall (3) and downstream rear wall (5) in which radially inwards the slotted wall (3)
passes into a central part (6) with a central air passage opening with a lattice (9)
and the air passage opening is essentially axially parallel constructed with a free
internal radius, with radially oriented buckets (12) positioned between slotted and
rear wall (3, 5), and with an adjusting ring (15) adjacent to the rear wall (5) and
which is axial-displaceably arranged for a material through-flow in the vicinity of
the rear wall (5),
characterized in
that the central part (6) is a stationary ring element (14) at least in the vicinity
of the rear wall (5), that the stationary ring element (14) has openings (17) in a
region adjacent to the rear wall (5),
that the adjusting ring (15) is rotationally adjustable in addition to the axial movability
and is provided with openings (16) and
that in the case of a rotational and/or axial displacement of the adjusting ring (15),
the openings (16, 17) can be made to coincide.
2. A tube mill partition according to claim 1,
characterized in
that the adjusting ring (15) is segmented and is adjustably arranged as one piece
or in segments.
3. A tube mill partition according to claim 1 or 2,
characterized in
that the openings (16) are provided in an edge of the adjusting ring (15) adjacent
to the rear wall (5).
4. A tube mill partition according to anyone of the claims 1 to 3,
characterized in
that in the case of an axial displacement of the adjusting ring (15), one or several
annular gap portions are freed to the rear wall (5).
5. A tube mill partition according to anyone of the claims 1 to 4,
characterized in
that the lattice (9) is provided in axially inwardly displaced manner, especially
roughly in the central axial region of the central part (6).
6. A tube mill partition according to anyone of the claims 1 to 5,
characterized in
that the lattice (9) has an air passage surface of approximately 70 to 90 %, especially
of about 75 %.
7. A tube mill partition according to anyone of the claims 1 to 6,
characterized in
that the lattice (9) is made of special steel or a wire netting.
8. A tube mill partition according to anyone of the claims 1 to 7,
characterized in
that ball diverters (11) are provided upstream and downstream of the lattice (9).
9. A tube mill partition according to anyone of the claims 1 to 8, w
characterized in
that the rear wall ring (8) comprises open slots (21) in the vicinity of the air passage
opening.
10. A tube mill partition according to anyone of the claims 1 to 9,
characterized in
that the height of the material filling can be increased on the slotted wall side
and/or on the rear wall side by a radial ring (7) fixed on or to the central part
(6).
11. A tube mill partition according to anyone of the claims 1 to 10,
characterized in
that the free internal radius of the air passage opening is roughly defined by the
radius of a 22 to 36 %, especially by a 25 to 30 % material-ball-filling of the tube
mill.
1. Paroi de séparation (1) de broyeur tubulaire en tant que paroi de retenue ou de décharge
avec une paroi à fentes (3) avant et une paroi arrière (5) montée en aval du flux,
la paroi à fentes (3) se transformant radialement vers l'intérieur en une partie médiane
(6) avec une ouverture centrale de passage d'air munie d'une grille (9) et l'ouverture
centrale de passage d'air étant réalisée essentiellement parallèle à l'axe avec un
rayon intérieur libre, avec des aubes (12) orientées à peu près radialement entre
la paroi à fentes (3) et la paroi arrière (5) et avec un anneau de réglage (15), qui
est limitrophe de la paroi arrière (5) et est disposé dans la zone de la paroi arrière
(5) de facon à être mobile axialement pour un passage de matériau,
caractérisée
- en ce que la partie médiane (6) est un élément annulaire stationnaire (14) au moins
dans la zone de la paroi arrière (5),
- en ce que l'élément annulaire stationnaire (14) comprend des ouvertures (17) dans
une zone, qui est limitrophe de la paroi arrière (5),
- en ce que l'anneau de réglage (15), qui peut être déplacé axialement, est de plus
mobile rotativement et pourvu d'ouvertures (16) et
- en ce que par déplacement rotatif et/ou axial de l'anneau de réglage (15) les ouvertures
(16) peuvent coincider.
2. Paroi de séparation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que l'anneau de réglage (15) est divisé en segments et est déplacable en totalité
ou par segments.
3. Paroi de séparation selon la revendiaction 1 ou 2,
caractérisée en ce que les ouvertures (16) se trouvent dans un bord limitrophe de la paroi arrière
(5) de l'anneau de réglage (15).
4. Paroi de séparation selon une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que par déplacement axial de l'anneau de réglage (15) on libère un ou plusieurs
troncons du passage annulaire par rapport à la paroi arrière (5).
5. Paroi de séparation selon une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que la grille (9) est prévue décalée axialement vers l'intérieur, en particulier
à peu près dans la zone axiale moyenne de la partie mediane (6).
6. Paroi de séparation selon une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que la grille (9) a une surface de passage d'air d'environ 70% à 90%, en particulier
d'environ 75%.
7. Paroi de séparation selon une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que la grille (9) est en acier spécial ou en treillis métallique.
8. Paroi de séparation selon une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que des déflecteurs de billes (11) existent devant et derrière la grille (9).
9. Paroi de séparation selon une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que l'anneau de paroi arrière (8) comprend des fentes ouvertes (21) dans la
zone de l'ouverture de passage d'air.
10. Paroi de séparation selon une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que la hauteur de remplissage peut être augmentée du côté de la paroi à fentes
et/ou de la paroi arrière par un anneau (7) radial fixé dans ou contre la partie médiane
(6).
11. Paroi de séparation selon une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que le rayon intérieur libre de l'ouverture de passage d'air est sensiblement
limité par suite du rayon d'un remplissage de billes de matériau du broyeur tubulaire
allant de 22% à 36%, en particulier de 25% à 30%.

