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(11) |
EP 0 382 085 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.1993 Patentblatt 1993/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.02.1990 |
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Vorrichtung zum Besprühen von Oberflächen mit einem Austragkanal
Device comprising an exhaust for spraying surfaces
Dispositif pour arroser des surfaces comportant une sortie
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB |
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Priorität: |
10.02.1989 CH 473/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.08.1990 Patentblatt 1990/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Technolizenz Establishment |
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9495 Triesen (LI) |
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Erfinder: |
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- Von Belvard, Peter Révy
CH-9242 Oberuzwil (CH)
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| (74) |
Vertreter: Büchel, Kurt F., Dr. |
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Patentbüro Büchel & Partner AG
Letzanaweg 25-27 9495 Triesen 9495 Triesen (LI) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 229 720 GB-A- 2 030 040
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FR-A- 2 515 536 GB-A- 2 189 684
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Bei der Entfernung verbrauchter Farbschichten von Haus- und Schiffswänden, Industriegebäuden
usw. müssen die verbrauchten Farbreste einschl. Rost- und Putzteilchen sowie die diese
enthaltenden Wassermassen aufgefangen werden, um deren Eindringen in das Grundwasser,
die Kanalisation oder das Hafenbecken zu verhindern.
[0003] Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt (DE-PS 32 29 720), die zur Reinigung der
mit einem Unterwasseranstrich versehenen Flächen von Schiffskörpern, Schleusentoren
o.dgl. verwendet wird, und bei der der Austragkanal in einen Zyklon oder in eine aus
mehreren Zyklonen bestehende Reinigungseinheit mündet, von dem bzw. von der aus das
vorgereinigte Wasser in einen mit mehreren Absetzbecken versehenen Wassertank geleitet
wird. Die aus dem Unterlauf des oder der Zyklone abgezogenen Schmutzteilchen gelangen
in einen Auffangbehälter. Es sind beim Bekannten also eine Vielzahl von Leitungen
und Behältern notwendig, die die Anlage plump und schwer machen. Das Ansaugen der
Teilchen erfolgt beim Bekannten durch eine Pumpe, die der Reinigungseinheit nachgeschaltet
ist. Da es bis dorthin zu nicht unerheblichen Strömungsverlusten kommen kann, muss
die Pumpenleistung relativ gross sein. Für die Pumpe wird ausserdem eine zusätzliche
Energiezufuhr für ihren Antrieb benötigt. Gleichzeitig muss jedoch die Spritzdüse,
die z.B. vom Rückstoss angetrieben wird, gebremst werden, um ihre Wirkung an der zu
reinigenden Oberfläche zu optimieren.
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so zu gestalten, dass die Wirkung der Pumpe mit geringem technischen Aufwand erzielt
wird unter Einsparung einer zusätzlichen Energiezufuhr und unter Reduktion der Bauteile
und Leitungen, gemessen an einem herkömmlichen System. Diese Aufgabe wird durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Dadurch, dass nun ein eigener Motor
für die Pumpe entfällt und diese im Spritzgehäuse integriert ist, baut die Gesamtvorrichtung
kleiner. Die Spritzdüsen müssen nicht mehr oder nur mehr wenig gebremst werden. Die
Vorteile ergeben sich also nicht nur auf Seiten der Investitionen, sondern auch im
Betriebe der Vorrichtung, wobei die Verunreinigungen einfach und rasch entsorgt werden
können. Um einen möglichst ungehinderten Abzug zu ermöglichen, kann das Spritzgehäuse
spiralförmig ausgebildet sein.
[0005] Bei einer Ausführung nach Anspruch 2 wird die Flüssigkeit mit Verunreinigungen durch
die nun als Druckpumpe wirkende, im Gehäuse angeordnete Pumpe wirksamer in das Auffangfilter
befördert. Eine Höhenverstellung gemäss Anspruch 3 ermöglicht die Regelung der Sprühwirkung.
Das Auffangfilter ist, zur leichteren Entsorgung, zweckmässig als Sack ausgebildet,
obwohl es im Rahmen der Erfindung durchaus möglich wäre, etwa scheibenförmige Filtermembrane
in einem Filtergehäuse zu verwenden. Filter haben den Nachteil, dass sie sich mit
der Zeit mit aufgefangenen Verunreinigungen zusetzen. Diese Verunreinigungen werden
gering sein, wenn die erfindungsgemässe Vorrichtung etwa zum Aufbringen von Beschichtungen,
z.B. Lacken,auf die zu besprühende Oberfläche verwendet wird, doch liegt das Hauptanwendungsgebiet
eben beim Reinigen der Oberfläche, wobei natürlich eine grosse Menge an solchen Verunreinigungen
anfällt. Um daher die Standzeit des Auffangfilters zu verlängern, ist vorteilhaft
die Ausbildung gemäss Anspruch 8 getroffen. Es hat sich nämlich erwiesen, dass beim
Auffangen von groben und feinen Verunreinigungen in einem einzigen Filter die Feinteile
die Zwischenräume zwischen den Grobteilen zusetzen und so einen synergistischen Effekt,
allerdings im negativen Sinne, ergeben. Trennt man dagegen Grob- und Feinteile separat
bzw. nacheinander, so bleibt im Grobfilter zwischen den groben Verunreinigungen noch
genügend Platz zum Durchlassen von Flüssigkeit und feinen Verunreinigungen, die dann
erst im Feinfilter aufgefangen werden und dieses, wegen ihrer doch geringeren Menge,
nicht so rasch verstopfen.
[0006] Weitere Einzelheiten und Varianten sind in den übrigen Unteransprüchen beschrieben.
Deren Vorteile ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung
schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung im Grundriss;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 2a einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform, von der Fig. 2b einen Detailschnitt
zeigt;
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 1, wobei ein Längsholm geschnitten
ist;
Fig. 4 den Bereich IV in Fig. 3;
Fig. 5 eine konstruktive Einzelheit im Vertikalschnitt;
Fig. 6 eine mit zwei Schaufelrädern und zwei Düsenkränzen ausgerüstete Vorrichtung
im Grundriss;
Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VII in Fig. 6; und
Fig. 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in Fig. 6.
[0007] Die in den Fig. 1 bis 4 aufgezeigte Vorrichtung zur Reinigung von mit einem Farbanstrich
versehenen Oberflächen 0 (Fig.2) weist einen aus vier in einem Winkelabstand von 90°
angeordneten Spritzdüsen 1 bestehenden Düsenkranz 2 auf, der um eine Drehachse 3 drehbar
gelagert ist. Den Spritzdüsen wird Presswasser durch gekröpfte Rohrleitungen 4 zugeführt.
Die Spritzdüsen 1 sind derart schräg nach unten gerichtet, dass beim Austritt des
Spritzwassers eine Kraftkomponente entsteht, die eine Drehung des Düsenkranzes 2 um
die Drehachse 3 erzwingt. Die Rohrleitungen 4 münden in den Innenraum einer Nabe 6,
dem das Presswasser zugeführt wird.
[0008] Jeweils zwei Rohrleitungen 4 sind durch eine Versteifungsstrebe 7 miteinander verbunden.
An der Nabe 6 und an den Versteifungsstreben 7 sind Schaufeln 8 eines Schaufelrades
befestigt, bei dem die Schaufeln 8 in einem Winkelabstand von 90° angeordnet sind.
Die Schaufeln 8 des Schaufelrades sind zur Drehrichtung unter einem Winkel schräg
angestellt.
[0009] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel bilden der Düsenkranz 2 und das Schaufelrad
eine Baueinheit, die in einem Gehäuse 9 höhenverstellbar angeordnet ist.
[0010] Nach Fig. 2a erfolgt der Antrieb der Schaufeln 8 über ein innenverzahntes Zahnradgetriebe
54, dessen Details in Fig. 2b im Schnitt ersichtlich sind. Der Schaufelrotor 8 ist
bei dieser Variante vom Düsenkranz 2 getrennt und wird mit höherer Geschwindigkeit
durch eine Zahnradübersetzung betrieben. Die Drehung des Düsenkranzes 2 wird über
einen mit ihm drehstarr verbundenen ersten Topf 55 mit einer Innenverzahnung 64 auf
ein erstes Zahnrad 56 übertragen, das mit einem zweiten Zahnrad 57 drehstarr verbunden
ist. Das zweite Zahnrad 57 ist mit einer Welle 65 drehstarr verbunden und kämmt mit
einem zweiten Innenzahnrad 66 eines zweiten Topfes 67, der konzentrisch zum ersten
Topf 55 an diesem drehbar gelagert ist. Die Welle 65 ist in einem Lagerkäfig 68 drehbar
gelagert, der mit dem Gehäuse 9 starr verbunden ist. Die Presswasserzuführung zum
Düsenkranz 2 erfolgt wie bei der Vorrichtung nach Fig. 2. Der zweite Topf 67 trägt
an seiner Aussenseite 69 die Schaufeln 8.
[0011] Das Gehäuse 9 weist nach Fig. 2 einen Oberboden 10 und einen Unterboden 11 auf. Der
Unterboden ist mit einer kreisförmigen Öffnung versehen, von der sich eine zylindrische
Ringkammer 13 nach aussen erstreckt. Diese Ringkammer begrenzt die untere Öffnung
14 des Gehäuses. In der Ringkammer 13 drehen sich im Betrieb der Vorrichtung die Spritzdüsen
1 um die Drehachse 3. Die Mittelachse 15 der Ringkammer fällt mit der Drehachse 3
des Schaufelrades 8 und des Düsenkranzes 2 zusammen.
[0012] Am freien Rand des Randsteges 16 der Ringkammer 13 ist eine Bürstendichtung (18,
19 in Fig. 4) angeordnet, die sich im Betrieb der Vorrichtung an der zu reinigenden
Fläche 0 abstützt.
[0013] Aus der Fig.4 ergibt sich der konstruktive Aufbau der Bürstendichtung. In dem Ausführungsbeispiel
sind zwei konzentrische, in radialem Abstand angeordnete Bürstendichtungen 18, 19
vorgesehen. Mit dem Randsteg 16 sind Befestigungsschenkel 20 durch Schrauben verbunden.
Diese Befestigungsschenkel sind Teile von Profilringen, die eine U-förmig begrenzte
Verankerungsnut 21 aufweisen, in der jeweils eine Bürstendichtung festgelegt ist.
[0014] Das Schaufelrad ist in dem Raum des Gehäuses 9 oberhalb des Unterbodens 11 angeordnet.
In dem Bereich zwischen dem Unterboden 11 und dem Oberboden 10 ist, wie sich aus der
Fig.1 ergibt, das Gehäuse 9 spiralförmig gestaltet und bildet einen Austragkanal 22
für das verunreinigte Waschwasser. Dieses Waschwasser wird durch die Schaufeln 8 in
den Austragkanal 22 gedrückt. Hierbei wirkt das Schaufelrad als Bremse für den Düsenkranz,
der ja nach dem Prinzip des Segner'schen Wasserrades arbeitet.
[0015] Der Austragkanal 22 geht in einen Stutzen 23 über, an dessen Öffnungsrand ein Auffangsack
24 für die im Waschwasser enthaltenen Farbpartikel und sonstigen Feststoffe festgelegt
ist. Dieser Auffangsack ist aus einem wasserdurchlässigen Material gefertigt. In dem
dargestellten Ausführungsbeispiel ist ferner am Öffnungsrand des Stutzens 23 ein Filterbeutel
25 befestigt, der den Auffangsack 24 umgibt. Dieser Filterbeutel weist geringe Porengrösse
bzw. geringe Maschenweiten auf, so dass das nach aussen austretende, gefilterte Wasser
wieder zum Betrieb der Reinigungsvorrichtung verwendet und den Spritzdüsen als Presswasser
wieder zugeführt werden kann.
[0016] Zum lösbaren Befestigen des Filters 24, 25 ist zweckmässig ein Schnellverschluss
vorgesehen, der beispielsweise in der gezeigten Art an einem Wulst 63a oder am Flansch
63 (Fig. 3) angreift, der beispielsweise unmittelbar an den Rändern der Filtersäcke
24, 25 befestigt sein kann. Vorteilhaft besitzt jedes der Filter 24, 25 einen eigenen
solchen Wulst 63a.
[0017] An diesen Wulst ist ein Haken 58 eines an einer Achse 59 angelenkten Schnellspannhebels
60 anlegbar. Die Achse 59 sitzt an einem kurzen Hebel 61, der in an sich bekannter
Weise um eine ortsfeste Lagerstelle 62 drehbar ist und so beim Überschreiten des Totpunktes
sich selbst verriegelt. Obwohl nur ein Hebel 60 gezeigt ist, können mehrere derselben
über den Umfang des Stutzens 23 verteilt sein. Jedenfalls kann durch den Haken 58
der Wulst 63a gegen einen am Stutzen 23 vorgesehenen Dichtungsflansch 63 gezogen werden.
[0018] Selbstverständlich könnte eine getrennte Abfilterung von Grob- und Feinteilen auch
auf andere Weise gelöst sein, etwa indem im Anschluss an ein das Grobfilter 24 aufnehmendes
Gehäuse eine mehr oder weniger kurze Rohrleitung zum Feinfilter 25 führt, doch versteht
es sich, dass die dargestellte Übereinanderanordnung von Grob- und Feinfilter 24 bzw.
25 baulich kompakter ist.
[0019] Gemäss Fig.1 wird das gefilterte Waschwasser von einem, zweckmässig darunter angeordneten,
Trichter 26 aufgefangen und in eine Rückführleitung eingespeist, die eine vom Trichter
26 ausgehende Leitung 27 zu einem Brauchwassertank 72 und von dort eine Pumpleitung
70 für das mit hohem Druck, z.B. von 1000 bis 3000 bar, den Spritzdüsen 1 zugeführte
Presswasser umfasst. In der Leitung 70 ist dabei die Hochdruckpumpe 71 vorgesehen.
[0020] Von der Nabe 6 der aus dem Düsenkranz 2 und dem einen Pumpenrotor bildenden Schaufelrad
8 bestehenden Baueinheit erstreckt sich ein Rohrstück 28, das mit einem Hohlzylinder
29 verbunden ist. Das Rohrstück 28 (oder der Hohlzylinder 29) erstreckt sich in eine
am Oberboden 10 festgelegte Hülse 30 (Fig. 5), ist dort in einem Pendellager 31 gelagert
und wird am unteren Ende der Hülse von einem 0-Ring 31a umschlossen, der in einer
ringförmigen Ausnehmung 32 eines hülsenfesten Widerlagerringes 33 gelagert ist. Die
Hülse 30 ist höhenverstellbar in einem Flanschring 34 angeordnet und kann mittels
Schrauben 35 in der jeweiligen Höhenlage arretiert werden. Der Flanschring 34 wird
durch nicht dargestellte Schrauben 36 an dem Oberboden 10 befestigt.
[0021] Das Fahrgestell der Vorrichtung weist (nach Fig. 1) zwei nach unten gekröpfte Längsholme
37, 38 auf, deren Mittelteil 39 in der Höhe der Ringkammer 13 verläuft. An dem Mittelteil
des Längsholmes 37 sind senkrecht zum Mittelteil sich erstreckende Laschen 40 befestigt,
an denen ein U-förmiger Bügel 41 festgelegt ist, dessen Seitenschenkel mit dem Gehäuse
9, z.B. durch Schweissen, verbunden sind. An dem Mittelteil des Längsholms 38 sind
vertikal sich erstreckende Laschen 42 befestigt, an denen Winkelstücke 43, 44 festgelegt
sind, die an ihren freien Stirnkanten mit dem Gehäuse 9 verbunden sind.
[0022] Die Längsholme 37, 38 sind aus Rohren gefertigt. An den Enden der Längsholme sind
Winkelstücke 45 vorgesehen, deren vertikale Schenkel 46 an den Längsholmen befestigt
sind und deren horizontale Schenkel 47 Lenkrollen 48 tragen. (Fig. 2)
[0023] In dem Ausführungsbeispiel fluchtet die äussere Begrenzungsfläche des Oberbodens
des Gehäuses 9 mit der äusseren Begrenzungsfläche des horizontalen Schenkels 47 der
Winkelstücke 45.
[0024] Die Fig.6 bis 8 zeigen eine Ausführungsform der Vorrichtung, bei der in einem Gehäuse
9 zwei Baueinheiten angeordnet sind, die jeweils aus einem Düsenkranz 2 und einem
Schaufelrad 8 bestehen. Diese Baueinheiten sind um parallel zueinander verlaufende
Drehachsen 49, 50 gelagert. Jeder Baueinheit ist ein Austragkanal 51, 52 zugeordnet.
Die Austragkanäle 51, 52 münden in einen Stutzen 53, an dem der Auffangsack 24 angelegt
ist.
[0025] Der Aufbau des Fahrgestells entspricht bei der Ausführungsform nach den Fig.6 bis
8 der Konstruktion der Vorrichtung nach den Fig.1 bis 5.
[0026] Im Rahmen der Erfindung wie beansprucht sind zahlreiche Modifikationen möglich; beispielsweise
kann es bei einem starken Anteil an feinen Verunreinigungen zweckmässig sein, an Stelle
nur eines Feinfilters 25 deren zwei oder mehr hintereinandergeschaltet vorzusehen,
wobei die Poren von Filterstufe zu Filterstufe kleiner werden. Im übrigen wird es
zweckmässig sein, wenn die Schaufeln 8 des Pumpenrotors in Drehrichtung unter einem
spitzen Winkel angestellt sind.
1. Vorrichtung zum Besprühen von Oberflächen, mit mindestens einer von Pressflüssigkeit
beaufschlagten, um eine Drehachse drehbar gelagerten Spritzdüse in einem Spritzgehäuse,
das in Richtung des Spritzdüsenstrahles eine Öffnung besitzt und zumindest einen in
einen Stutzen führenden, unter dem Druck einer Pumpe stehenden Austragskanal für die
Pressflüssigkeit aufweist, welche Pumpe mit einem Schaufelrad versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaufelrad von der Spritzdüse angetrieben wird, und dass das Spritzgehäuse
einen der Öffnung (14) zugekehrten, die Spritzdüse(n) (1) aufnehmende Kammer (13)
und, dazu axial versetzt, an der der Öffnung (14) abgewandten Seite ein Pumpengehäuse
(9) für das Schaufelrad (8) umfasst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stutzen (23,53) ein,
die im Waschwasser enthaltenen Verunreinigungen aufnehmendes, aus einem flüssigkeitsdurchlässigen
Material gefertigtes Auffangfilter (24) mit Hilfe einer Befestigungseinrichtung (58-63)
befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Pumpenrotor
(8) der in das Filter (24,25) fördernden Pumpe (8, 9) allein, insbesondere aber die
ganze, aus diesem und der Spritzdüse (1) gebildete Baueinheit, in der Höhe verstellbar
und arretierbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (9) einen die Oberseite abdeckenden Oberboden (10) und diesem gegenüber
einen Unterboden (11) mit einer Öffnung (11) für den Durchtritt der Spritzdüse (1)
bzw. der Flüssigkeit aufweist, wobei zweckmässig die Spritzdüse (1) in eine gegen
die zu besprühende Oberfläche (0) gelegene, an den Unterboden (11) anschliessende
Ringkammer (13) ragt, deren Mittelachse mit der Drehachse (3) der Spritzdüse (1) zusammenfällt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der in das Filter (24, 25) fördernde Pumpenrotor (8) im Gehäuseraum oberhalb der Ringkammer
(13) und des Unterbodens (11) angeordnet und insbesondere gleichachsig mit der Spritzdüse
(1) antreibbar ist, wobei zweckmässig die Schaufeln des Pumpenrotors (8) in Drehrichtung
unter einem spitzen Winkel angestellt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
ein den Pumpenrotor (8) bzw. die Baueinheit tragender Hohlzylinder (29) in einer am
Oberboden (10) gelagerten Hülse (30) sitzt, wobei einer dieser Zylinderteile höhenverstellbar
angeordnet und mittels Schrauben fixierbar ist, wobei vorzugsweise der Hohlzylinder
(29) einenends, besonders unten, in einer Dichtung, etwa in einem 0-Ring (31a), elastisch
und andernends, besonders oben, in einem Pendellager (31) gelagert ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Pumpenrotor (8) und der Spritzdüse (1) ein Zahnradgetriebe (54) vorzugsweise
mit einer Drehzahlübersetzung und gegebenenfalls mit drehstarr miteinander verbundenen
Zahnrädern (56,57), die mit Innenverzahnungen (64,66) der Spritzdüse (1) bzw. des
Pumpenrotors (8) kämmen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Auffangfilter (24, 25)
ein Grobfilter (24) und zumindest ein nachgeschaltetes Feinfilter (25) aufweist, wobei
vorzugsweise über einen Grobfiltersack (24), z.B. aus Jute, ein Feinfiltersack (25)
gelegt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Stutzen (27) samt Auffangfilter (24, 25) an einem Fahrgestell (37, 38, 48) verfahrbar
ist, das mit zwei in Höhe der Ringkammer (13) verlaufenden Längsholmen (37, 38) versehen
ist, die mit dem Spritzgehäuse (9) lösbar verbunden sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
an den Enden der Längsholme (37, 38) Winkelstücke (45) vorgesehen sind, deren vertikale
Schenkel (46) an den Längsholmen (37, 38) befestigt sind, wogegen ihre horizontalen
Schenkel (47) Laufrollen (48) tragen, wobei gegebenenfalls die äussere Begrenzungsfläche
des Oberbodens (10) des Spritzgehäuses (9) mit der äusseren Begrenzungsfläche des
horizontalen Schenkels (47) der Winkelstücke (45) fluchtet.
1. Apparatus for spraying surfaces, having at least one spray nozzle, through which pressurized
liquid passes and which is mounted so that it can rotate about an axis of rotation,
in a spray housing which has an orifice in the direction of the nozzle jet and has
at least one discharge channel for the pressurized liquid, which channel leads to
a connection and is under pressure from a pump which is provided with a paddle wheel,
characterized in that the paddle wheel is driven by the spray nozzle and the spray
housing comprises a chamber (13) facing the orifice (14) and holding the spray nozzle(s)
(1) and, axially displaced therefrom, on the side facing away from the orifice (14),
a pump housing (9) for the paddle wheel (8).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that a retaining filter (24) which
retains the impurities present in the wash water and is made of a liquid-permeable
material is fastened to a connection (23, 53) by a fastening means (58-63).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that at least the pump rotor
(8) of only the pump (8, 9) delivering into the filter (24, 25), but in particular
the entire assembly formed from this and the spray nozzle (1), is adjustable and lockable
in height.
4. Apparatus according to any of the preceding Claims, characterized in that the housing
(9) has an upper base (10) covering the upper side and, opposite this, a lower base
(11) having an orifice (14) for passage of the spray nozzle (1) or of the liquid,
the spray nozzle (1) expediently projecting into an annular chamber (13) which is
located opposite the surface (0) to be sprayed and is connected to the lower base
(11) whose central axis coincides with the axis of rotation (3) of the spray nozzle
(1).
5. Apparatus according to any of the preceding Claims, characterized in that the pump
rotor (8) which delivers into the filter (24, 25) is arranged in the housing space
above the annular chamber (13) and above the lower base (11) and in particular can
be driven coaxially with the spray nozzle (1), the blades of the pump rotor (8) expediently
being at an acute angle in the direction of rotation.
6. Apparatus according to any of the preceding Claims, characterized in that a hollow
cylinder (29) which carries the pump rotor (8) or carries the assembly is located
in a sleeve (30) mounted on the upper base (10), one of the cylindrical parts being
adjustable in height and being capable of being fixed by means of screws, and preferably
the hollow cylinder (29) being flexibly mounted at one end, in particular at the bottom,
in a seal, for example in an O ring (31a) and at the other end, in particular the
top, in a pendulum bearing (31).
7. Apparatus according to any of the preceding Claims, characterized in that a toothed
gear (54), preferably having speed transmission and optionally having toothed wheels
(56, 57) which are nonrotationally connected to one another and which engage inner
toothed systems (64, 66) of the spray nozzle (1) or of the pump rotor (8), is provided
between the pump rotor (8) and the spray nozzle (1).
8. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the retaining filter (24, 25)
has a coarse filter (24) and at least one dowstream fine filter (25), a fine filter
bag (25) preferably being placed on top of a coarse filter bag (24), for example of
jute.
9. Apparatus according to any of the preceding Claims, characterized in that the connection
(27) together with the retaining filter (24, 25) can be moved on a mobile stand (37,
38, 48) which is provided with two longitudinal bars (37, 38) which are at the height
of the annular chamber (13) and are detachably connected to the spray housing (9).
10. Apparatus according to any of the preceding Claims, characterized in that angular
pieces (45), the vertical limbs (46) of which are fastened to the longitudinal bars
(37, 38), are fastened to the ends of the longitudinal bars (37, 38), where their
horizontal limbs (47) carry castors (48), the outer limiting surface of the upper
base (10) of the spray housing (9) optionally being flush with the outer limiting
surface of the horizontal limb (47) of the angular pieces (45).
1. Dispositif pour asperger des surfaces, avec au moins une buse sollicitée par un liquide
sous pression, montée tournante autour d'un axe de rotation, placée dans un carter
de pulvérisation, qui comporte une ouverture en direction du jet de la buse de pulvérisation
et pour le liquide sous pression au moins un canal de décharge passant dans une tubulure,
soumis à la pression d'une pompe, la pompe étant pourvue d'une roue ailetée, caractérisé
en ce que la roue ailetée est entraînée par la buse de pulvérisation et en ce que
le carter de pulvérisation comprend une chambre (13) tournée vers l'ouverture (14),
recevant la ou les buse(s) de pulvérisation (1) et, décalé par rapport à la chambre,
du côté opposé à l'ouverture (14), un carter de pompe (9) pour la roue ailetée (8).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un filtre de captage (24),
qui capte les impuretés contenues dans l'eau de lavage et qui est fabriqué en un matériau
perméable au liquide, est fixé sur la turbulure (23, 53) à l'aide d'un dispositif
de fixation (58 - 63).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins le rotor de
pompe (8) de la pompe (8, 9) qui refoule dans le filtre (24, 25) peut être réglé en
hauteur et bloqué individuellement, mais aussi en particulier la totalité de l'ensemble
formé du rotor et de la buse de pulvérisation (1).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le carter
(9) présente un fond supérieur (10) recouvrant la face supérieure et, en face de celui-ci,
un fond inférieur (11), avec une ouverture (14) pour le passage de la buse de pulvérisation
(1), respectivement du liquide, la buse de pulvérisation (1) pénétrant de façon appropriée
dans une chambre annulaire (13) qui est placé contre la surface (0) à asperger, se
raccordant au fond inférieur (11), chambre (13) dont l'axe central coïncide avec l'axe
de rotation (3) de la buse de pulvérisation (1).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rotor
de pompe (8) refoulant dans le filtre (24, 25) est disposé dans l'espace de carter
situé au-dessus de la chambre annulaire (13) et du fond inférieur (11) et peut être
entraîné en particulier coaxialement avec la buse de pulvérisation (1), les ailettes
(8) du rotor de pompe étant de manière appropriée inclinées dans le sens de rotation
en faisant un angle aigu.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un cylindre
creux (29) portant le rotor de pompe (8), respectivement l'ensemble, repose dans un
coussinet (30) monté sur le fond supérieur (10), une de ces parties de cylindre étant
disposée de façon à être réglable en hauteur et à pouvoir être fixée à l'aide de vis,
le cylindre creux (29) étant de préférence monté élastiquement à une extrémité, en
particulier l'extrémité inférieure, dans un joint d'étanchéité, comme dans un joint
torique (31a), et étant monté à l'autre extrémité, en particulier à l'extrémité supérieure,
dans un palier oscillant (31).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre
le rotor de pompe (8) et la buse de pulvérisation (1) est disposée une transmission
à roues dentées (54), de préférence réalisant une multiplication de la vitesse de
rotation et comportant le cas échéant des roues dentées (56, 57) reliées fermement
à rotation entre elles, qui s'engrènent avec des dentures intérieures (64, 66) de
la buse de pulvérisation (1), respectivement du rotor de pompe (8).
8. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le filtre de captage (24,
25) présente un filtre grossier (24) et au moins un filtre fin (25) placé en circuit
en aval, où un sac de filtre fin (25) est placé, de préférence sur un sac de filtre
grossier (24), par exemple en jute.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tubulure
(27) avec le filtre de captage (24, 25) est déplaçable sur un bâti mobile (37, 38,
48) qui est prévu avec deux longerons (37, 38), qui s'étendent au niveau de la chambre
annulaire (13) et sont reliés de manière amovible au carter de pulvérisation (9).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'aux extrémités
des longerons (37, 38) sont prévues des cornières (45) dont les branches verticales
(46) sont fixées aux longerons (37, 38), leurs branches horizontales (47) portant
en revanche des galets de déplacement (48), la surface de délimitation extérieure
du fond supérieur (10) du carter de pulvérisation (9) étant le cas échéant alignée
par rapport à la surface de délimitation extérieure de la branche horizontale (47)
des cornières (45).