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(11) |
EP 0 384 449 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.01.1995 Patentblatt 1995/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.1990 |
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| (54) |
Behälter
Case
Réceptacle
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
23.02.1989 DE 3905494
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.1990 Patentblatt 1990/35 |
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Patentinhaber: G.S.A. ELEKTRO-ELEKTRONIK-BAUTEILE GMBH |
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D-21698 Harsefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Andresen, Gert S.
D-21698 Harsefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dickel, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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Herrnstrasse 15 80539 München 80539 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 294 621 FR-A- 2 532 827 US-A- 3 737 980
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EP-A- 0 359 903 GB-A- 1 304 004
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen kofferartigen Behälter gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Ein derartiger Behälter ist aus der EP-A-0 294 621 bekannt. Es sind hierbei entlang
aller Seiten- und Längskanten des Ober- und Unterteils des Behälters verlaufende Profilelemente
vorgesehen, die mit Eckelementen in Eingriff stehen und über diese aneinander gehalten
sind. Deckel- und Bodenflächen des Behälters tragen Endvorsprünge, die in entsprechenden
Nuten der Längs- und Seitenkantenprofile eingreifen. Es ist somit eine Vielzahl differenzierter
Profilelemente erforderlich, aus denen der Behälter gebildet wird, wodurch sich Herstellungs-
und Montagekosten erhöhen und auch die Lagerhaltung der größeren Zahl unterschiedlicher
Elemente beträchtlich ist.
[0003] Die US-A-3,737,980 beschreibt einen Behälter, der über um den gesamten Behälter umlaufende
Profilelemente zusammengehalten ist, die über einen Biegevorgang einer entsprechenden
Formgebung unterzogen werden. Die umlaufenden Profilelemente sind jeweils mit einer
einklemmbaren Nut versehen, die der Aufnahme des den Koffer bildenden Flächenmaterials
dienen. Bei diesem Behälter sind insbesondere keine Steckelemente vorgesehen, aus
welchen sich der Behälter zusammensetzt.
[0004] Aus der nicht vorveröffentlichten EP-A-0 359 903 ist ein Behälter bekannt, der ebenfalls
aus zusammenfügbaren Profilelementen besteht, die entlang aller Kanten des Behälters
umlaufen. Die Profilelemente jagen jeweils Längsnuten zur Aufnahme der Kanten der
flächigen Begrenzungselemente des Behälters.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs genannten Art
zur Verfügung zu stellen, der eine hohe Festigkeit und Stabilität, insbesondere im
Eckbereich aufweist, mit einer geringen Anzahl von Profilelementen auskommt und einfach
montierbar ist.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die Aussparung des ersten
Winkelprofilelements im Umgreifungsbereich der Seitenwände angeordnet und als eine
eine erste Profilierung aufweisende Nut ausgebildet ist, während der Vorsprung des
zweiten Winkelprofilelements als eine Lasche ausgebildet ist, die eine zweite Profilierung
aufweist, die beim Einschieben der Lasche in die Nut die erste Profilierung dauerhaft
verriegelnd hintergreift. Da die Winkelprofilelemente sich gegenseitig festhalten
und die Behälterwandungen umgreifen, entsteht eine stabile Eckverbindung, die praktisch
eben mit den Behälterwandungen abschließt und sich durch einen einfachen Steckvorgang
montieren läßt.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters besitzt das
erste Winkelprofilelement in jeder der beiden im wesentlichen senkrecht aufeinanderstehenden
Ebenen jeweils eine Nut zur Aufnahme einer jeweils entsprechenden Lasche des zweiten
Winkelprofilelementes. Da die Profilelemente in beiden Ebenen sicher miteinander in
Eingriff stehen, ist eine erhöhte Stabilität gegeben. Bevorzugt sind die Profilelemente
mit Nuten zur Aufnahme der Seitenwände im Bereich ihrer Abwinkelungen versehen. Hierdurch
entsteht eine sichere Verbindung zwischen den Profilelementen einerseits und den Seitenwänden
des Behälters andererseits.
[0008] Nach einer Ausgestaltungsform der Erfindung besteht der Behälter aus einem kastenförmigen
Unterteil, sowie einem kastenförmigen Deckel, die schwenkbar miteinander verbunden
sind, wobei sowohl das Unterteil als auch der Deckel mit entsprechenden ersten und
zweiten Winkelprofilelementen versehen sind.
[0009] Vorteilhafterweise sind die jeweils inneren Winkelprofilelemente mit seitlich vorspringenden
Laschen versehen, die mit stirnseitigen Nuten von Randleisten in Eingriff bringbar
sind, die die Längskanten der Seitenwände des Deckels und des Unterteils übergreifen.
Damit wird der Deckel und das Unterteil ringsum "eingefaßt", womit sie einen stabilen
Abschluß besitzen. Vorteilhaft weist eine der Randleisten auf der der zweiten Leiste
zugewandten Seite eine Längsausnehmung auf, in welche ein Längsvorsprung der zweiten
Leiste eingreift. Damit wird ein formschlüssiger Eingriff zwischen Deckel und Unterteil
gebildet.
[0010] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfassen die Steckprofile ein inneres,
ein mittleres,sowie ein äußeres Winkelprofilelement , wobei die beiden äußeren Winkelprofilelemente
Laschen tragen, die in jeweils nach außen gerichtete Nuten des mittleren Winkelprofilelementes
eingreifen. Die äußeren Winkelprofilelemente sind mit seitlich vorspringenden Laschen
versehen, die in stirnseitige Aussparungen von Kantenleisten eingreifen. Diese Ausführungsform
gestattet es, den gesamten Behälter aus entsprechend zugeschnittenen, bzw. ausgestanzten
ebenen Wandungselementen aufzubauen.
[0011] Die Nuten und Laschen der Profilelemente können etwa über eine Klebetechnik miteinander
verbunden werden. Andererseits können die Nuten und Laschen auch Profilierungen in
der Form von hakenartigen Vorsprüngen tragen, die miteinander zum Eingriff führbar
sind. Bei einer Ausgestaltung der Profilierungen als hakenförmige Vorsprünge läßt
sich eine sogenannte Snap-In-Technik realisieren. Durch einen Druck von außen auf
die Profilelemente greifen die Haken in die entsprechenden Zwischenräume des Gegenelementes
ein, womit eine dauerhafte Verbindung hergestellt wird.
[0012] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale des Behälters ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele der Erfindung, unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen. Dabei zeigen im einzelnen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Behälters,
- Figur 2
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Behälters,
- Figur 3
- einen Schnitt durch die Profilelemente, entsprechend der Schnittlinie A-B der Figur
1, in auseinandergezogener Darstellung und größerem Maßstab,
- Figur 4
- einen Schnitt durch das innere Deckel-Winkelprofilelement,
- Figur 5
- die Ansicht des in Fig. 4 dargestellten Profils von unten,
- Figur 6
- einen Schnitt durch das innere Bodenteilprofilelement,
- Figur 7
- die Draufsicht auf das in Figur 6 dargestellte Winkelprofilelement,
- Figur 8
- einen Schnitt durch das äußere Winkelprofilelement, das sowohl als Deckelprofilelement
als auch als Unterteilprofilelement einsetzbar ist,
- Figur 9
- die Ansicht des in Figur 8 dargestellte Profilelementes von unten,
- Figur 10
- einen Querschnitt durch die Kantenprofilleisten des Deckels sowie des Unterteils,
- Figur 11
- einen Schnitt durch das mittlere Winkelprofilelement, gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung, und
- Figur 12
- einen Schnitt durch das äußere Winkelprofilelement des Deckels und des Unterteils,
gemäß der zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters.
[0013] Es soll zunächst der Aufbau der ersten Ausführungsform des in seiner Gesamtheit mit
der Bezugsziffer 10 bezeichneten Behälters anhand der Figuren 1 und 3 bis 10 näher
erläutert werden. Der Behälter 10 umfaßt einen Deckel 11, sowie ein Unterteil 12,
die rückseitig über, nicht dargestellte, Scharniere schwenkbar miteinander verbunden
sind. Der Behälter 10 ist über an der Vorderseite angeordnete Beschläge 13 verschließbar
und mit einem Handgriff 14 für den Transport versehen.
[0014] Die vier Kanten, an welchen die Seitenwände des Behälters 10 zusammenstoßen, sind
mit den erfindungsgemäßen Winkelsteckprofilen versehen, die nachfolgend anhand der
Figuren 3 bis 9 näher erläutert werden sollen. Die Figur 3 zeigt die Steckprofile
in einer auseinandergezogenen Darstellung, entsprechend dem Aufbau der Behälterkante.
Ein äußeres Winkelprofilelement 15 für den Deckel entspricht dem in den Figuren 8
und 9 dargestellten Element. Die beiden Schenkel stehen, wie die Fig. 9 zeigt, im
wesentlichen rechtwinklig aufeinander. In jedem Schenkel ist eine Nut 16 vorgesehen,
die einseitig eine Profilierung in der Form vorspringender Zähne 17 trägt. Endseitig
ist eine im wesentlichen dreieckförmige Abschlußlasche 18 vorgesehen. Das Winkelprofilelement
15 besteht zweckmäßig, wie auch die übrigen Winkelprofilelemente, aus Kunststoff und
läßt sich im Spritzgußverfahren herstellen. Andere Materialien sind jedoch auch möglich.
[0015] In die Nuten 16 des Winkelprofilelementes 15 greift jeweils eine Lasche 19 eines
inneren Winkelprofilelementes 20 ein, wobei die beiden Laschen 19, entsprechend den
Nuten 16, im wesentlichen in einem rechten Winkel zueinander stehen. Die Lasche 19
ist ebenfalls mit einer Zahnung 21 versehen, die beim Einschieben in das Winkelprofilelement
15 dessen Zähne hintergreift. Das innere Winkelprofilelement 20 trägt außerdem auf
der Außenseite der Lasche 19 eine zu dieser parallele Nut 22, die der Aufnahme der
Längskante der Deckelwandung dient. Wie im besonderen die Figur 5 erkennen läßt, trägt
das innere Winkelprofilelement 20 außerdem seitlich vorspringende Laschen 23, deren
Bedeutung später noch erläutert werden wird.
[0016] Der Aufbau des in den Figuren 6 und 7 dargestellten inneren Winkelprofilelementes
24 des Unterteils 12 des Behälters 10 ist ähnlich ausgestaltet wie das innere Winkelprofilelement
20 für den Deckel 11. Es besitzt ebenfalls im wesentlichen rechtwinklig zueinanderstehende
Laschen 25, die endseitig mit einer Zahnung 26 versehen sind. Eine äußere,zur Lasche
25 parallele Nut 27 dient der Aufnahme der Seitenwandung des Unterteils 12 des Behälters
10.
[0017] Das innere Winkelprofilelement 20 für den Deckel 11 unterscheidet sich insofern von
dem inneren Winkelprofilelement 24 für den Bodenteil 12, als ersteres eine innere
Aussparung 28 aufweist, während letzteres einen entsprechenden Vorsprung 29a trägt,
die formschlüssig ineinander eingreifen, wenn der Deckel 11 auf das Unterteil 12 aufgesetzt
wird.
[0018] Auch das innere Winkelprofilelement 24 für das Unterteil trägt seitlich vorspringende
Laschen 29, die senkrecht zueinander ausgerichtet sind.
[0019] Den unteren Abschluß bildet ein äußeres Winkelprofilelement 30, das den gleichen
Aufbau wie das äußere Winkelprofilelement 15 für den Deckel 11 besitzt, welches anhand
der Figuren 8 und 9 näher erläutert wurde. Auch hier sind senkrecht aufeinander ausgerichtete
Nuten 31 vorgesehen, die einseitig Zähne 32 tragen, die beim Aufstecken des Elementes
30 auf das Element 24 von der Zahnung 26 der Laschen 25 hintergriffen werden.
[0020] Die Figur 10 zeigt einen Querschnitt durch Randleisten 33 und 34, die den Abschluß
des Deckels 11 bzw. des Unterteils 12 bilden. Die Randleiste 33 trägt eine nach oben
offene Nut 35 für die Aufnahme der Längskante des Deckels. Eine entsprechend nach
unten offene Nut 36 ist an der Randleiste 34 des Unterteils vorgesehen, um die Längskante
der Wandung aufzunehmen. Stirnseitig tragen die Randleisten 33 und 34 Aussparungen
für einen formschlüssigen Eingriff mit den seitlich vorspringenden Laschen 23 und
29 der inneren Winkelprofilelemente 20 bzw. 24. Die im Querschnitt im wesentlichen
Z-förmige Ausbildung der Randleisten 33 und 34 gestattet ein Hintergreifen der Leisten
für einen dichten Abschluß des Behälters 10.
[0021] Die zweite Ausführungsform des Behälters 10 soll anhand der Figuren 2 sowie 11 und
12 erläutert werden. Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform ist hier ein zusätzliches
mittleres Winkelprofilelement 37 vorgesehen, das in Figur 11 wiedergegeben ist. Das
mittlere Winkelprofilelement ist mit jeweils zwei entgegegengesetzt ausgerichteten
Nuten 38 und 39 versehen, die durch einen Steg 40 voneinander getrennt sind. Die Nuten
38 und 39 tragen einseitig ebenfalls eine zahnförmige Profilierung 41. Das mittlere
Profilelement 37 ist sowohl für den Deckel 11 als auch das Unterteils 12 des Behälters
10 vorgesehen.
[0022] Das innere Winkelprofilelement entspricht demjenigen der ersten Ausführungsform 20
für den Deckel 11 bzw. 24 für das Unterteil 12. Auf die Laschen 19 bzw. 25 wird das
mittlere Profilelement 37 aufgesteckt. Den äußeren Abschluß bildet ein in Fig. 12
dargestelltes Winkelprofilelement 42, das mit Zähne 44 tragenden Laschen 43 versehen
ist, die in die Nuten 39 des mittleren Winkelprofilelementes 37 eingreifen. Das Element
42 trägt außen, parallel zu den Laschen, Nuten 45 zur Aufnahme der Längskante der
Behälterwandung.
[0023] Seitlich sind jeweils Laschen 46 an dem äußeren Profilelement 42 ausgebildet, die
in stirnseitige Aussparungen von Kantenprofilleisten 47 (Fig. 2) einsteckbar sind.
Es ergibt sich somit die Möglichkeit, wie dies die Figur 2 zeigt, den Behälter aus
einzelnen ebenen Wandelementen aufzubauen.
[0024] Es soll an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich angeführt werden, daß es sich bei
der vorangehenden Beschreibung lediglich um eine solche beispielhaften Charakters
handelt und verschiedene Abänderungen und Modifikationen möglich sind, ohne dabei
den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere können, statt der seitlichen Laschen
der Winkelprofilelemente, auch entsprechende Aussparungen vorgesehen sein, in welche
stirnseitig an den Rand- und Kantenprofilleisten ausgebildete Laschen einsteckbar
sind. Wesentlich ist der formschlüssige Eingriff der Steckelemente.
1. Kofferartiger Behälter mit im wesentlichen ebenen Begrenzungsflächen und in einem
bestimmten Winkel zueinander angeordneten Seitenwänden, die im Bereich ihrer Abwinkelung
von ein erstes und ein zweites Winkelprofilelement (15, 30 37; 20, 24) aufweisenden
Steckprofilen umgriffen sind, wobei mindestens eines der Winkelprofilelemente wenigstens
einen Vorsprung (19, 25) aufweist, der mit einer Aussparung (16, 31; 38, 39) des jeweils
anderen Winkelprofilelements in Eingriff bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparung des ersten Winkelprofilelements (15, 30; 37) im Umgreifungsbereich
der Seitenwände angeordnet und als eine eine erste Profilierung (17, 32; 41) aufweisende
Nut (16, 31; 38, 39) ausgebildet ist, während der Vorsprung des zweiten Winkelprofilelements
(20, 24) als eine Lasche (19, 25) ausgebildet ist, die eine zweite Profilierung (21,
26) aufweist, die beim Einschieben der Lasche (19, 25) in die Nut (16, 31; 38, 39)
die erste Profilierung (17, 32; 41) dauerhaft verriegelnd hintergreift.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Winkelprofilelement
(15, 30) in jeder der beiden im wesentlichen senkrecht aufeinanderstehenden Ebenen
jeweils eine Nut (16, 31) zur Aufnahme einer jeweils entsprechenden Lasche (19, 25)
des zweiten Winkelprofilelementes (20, 24) aufweist.
3. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Winkelprofilelemente (15, 20, 24, 30) Nuten (16, 22, 27, 31) zur Aufnahme der Seitenwände
im Bereich ihrer Abwinkelungen aufweisen.
4. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er aus
einem Deckel (11) und einem Unterteil (12) besteht, die schwenkbar miteinander verbunden
sind, wobei die Seitenwände sowohl des Deckels (11) als auch des Unterteils (12) im
Bereich ihrer Abwinkelungen mit Winkelsteckprofilen (15, 20, 24, 30) versehen sind.
5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweils zweiten Winkelprofilelemente (20, 24) seitlich vorspringende Laschen (23,
29) tragen, die mit stirnseitigen Nuten von Randleisten (33, 34) in Eingriff bringbar
sind, die die Längskanten der Seitenwände des Deckels (11) und des Unterteils (12)
des Behälters (10) übergreifen.
6. Behälter nach Anspruch 5, daduch gekennzeichnet, daß eine der Randleisten (33) auf
der der anderen Randleiste (34) zugewandten Seite eine Längsausnehmung aufweist, in
welcher ein Längsvorsprung der anderen Randleiste (34) eingreift.
7. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Winkelprofilelement
(37) zwischen dem zweiten Winkelprofilelement (20, 24) und einem äußeren, eine Lasche
(43) tragenden Winkelprofilelement (42) angeordnet und mit jeweils nach außen gerichteten
Nuten (38, 39) versehen ist, in die die Laschen (19, 25; 43) des zweiten und äußeren
Winkelprofilelements (20, 24; 42) einsteckbar sind.
8. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Winkelprofilelement
(42) seitliche Laschen (46) aufweist, die mit stirnseitigen Aussparungen von Randprofilleisten
(47) in Eingriff bringbar sind.
9. Behälter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (38, 39) des
ersten Winkelprofilelements (37) sowie die Laschen (19, 25; 43) des zweiten und äußeren
Winkelprofilelements (20, 24; 42) Profilierungen (41; 21, 26; 44) tragen, die miteinander
in Eingriff bringbar sind.
10. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Profilierungen (17, 32, 21, 26; 41, 44) als hakenförmige Vorsprünge ausgebildet sind.
1. Portable case with essentially plane boundary surfaces and side walls which are arranged
at a certain angle to one another and are embraced in the region of their bend by
push-in sections comprising a first and a second angle section element (15, 30, 37;
20, 24), at least one of the angle section elements comprising at least one projection
(19, 25) which can be engaged in a recess (16, 31; 38, 39) in the respective other
angle section element, characterised in that the recess in the first angle section
element (15, 30; 37) is arranged in the region in which the side walls are embraced
and is formed as a groove (16, 31; 38, 39) comprising a first profile (17, 32; 41),
while the projection of the second angle section element (20, 24) is formed as a tongue
(19, 25) comprising a second profile (21, 26) which engages behind the first profile
(17, 32; 41) to form a permanent lock when the tongue (19, 25) is inserted in the
groove (16, 31; 38, 39).
2. Case according to claim 1, characterised in that the first angle section element (15,
30) comprises a respective groove (16, 31) for holding a respective corresponding
tongue (19, 25) of the second angle section element (20, 24) in each of the two mutually
perpendicular planes.
3. Case according to one of the preceding claims, characterised in that the angle section
elements (15, 20, 24, 30) comprise grooves (16, 22, 27, 31) for holding the side walls
in the region of their bends.
4. Case according to one of the preceding claims, characterised in that it consists of
a lid (11) and a bottom part (12) which are pivotably connected together, the side
walls of both the lid (11) and the bottom part (12) being provided with push-in angle
sections (15, 20, 24, 30) in the region of their bends.
5. Case according to one of the preceding claims, characterised in that the respective
second angle section elements (20, 24) bear laterally projecting tongues (23, 29)
which can be engaged in front-face grooves in edge strips (33, 34) which engage over
the longitudinal edges of the side walls of the lid (11) and of the bottom part (12)
of the case (10).
6. Case according to claim 5, characterised in that one of the edge strips (33) comprises
a longitudinal recess on the side which faces the other edge strip (34), in which
recess a longitudinal projection of the other edge strip (34) engages.
7. Case according to claim 1, characterised in that the first angle section element (37)
is arranged between the second angle section element (20, 24) and an outer angle section
element (42) bearing a tongue (43) and is provided with outward facing grooves (38,
39) in which the tongues (19, 25; 43) of the second and outer angle section element
(20, 24; 42) can be inserted.
8. Case according to claim 7, characterised in that the outer angle section element (42)
comprises lateral tongues (46) which can be engaged in front-face recesses in sectional
edge strips (47).
9. Case according to claim 7 or 8, characterised in that the grooves (38, 39) in the
first angle section element (37) and the tongues (19, 25; 43) of the second and outer
angle section element (20, 24; 42) bear profiles (41; 21, 26; 44) which can be engaged
with one another.
10. Case according to one of the preceding claims, characterised in that the profiles
(17, 32, 21, 26; 41, 44) are formed as hook-shaped projections.
1. Réceptacle du genre valise, présentant des surfaces de délimitation sensiblement planes
et des parois latérales agencées sous un angle déterminé les unes par rapport aux
autres, qui sont entourées dans la région de leur pliure par des profilés d'enfichage
qui comprennent un premier et un second élément profilé en équerre (15, 30, 37 ; 20,
24), l'un au moins des éléments profilés en équerre comportant au moins une saillie
(19, 25) qui peut être amenée en engagement dans un évidement (16, 31 ; 38, 39) de
l'autre profilé en équerre,
caractérisé en ce que l'évidement du premier élément profilé en équerre (15, 30 ;
37) est agencé dans la région de l'entourage des parois latérales et est réalisé sous
la forme d'une gorge (16, 31 ; 38, 39) qui présente qui premier profilage (17, 32
; 41) tandis que la saillie du second élément profilé en équerre (20, 24) est réalisée
sous la forme d'une patte (19, 25) qui présente un second profilage (21, 26), qui
engage par l'arrière en verrouillage durable le premier profilage (17, 32 ; 41) lors
de l'introduction de la patte (19, 25) dans la gorge (16, 31 ; 38, 39).
2. Réceptacle selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément profilé
en équerre (15, 30) présente dans chacun des deux plans sensiblement perpendiculaires
l'un par rapport à l'autre une gorge (16, 31) pour la réception d'une patte correspondante
respective (19, 25) du second élément profilé en équerre (20, 24).
3. Réceptacle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les éléments profilés en équerre (15, 20, 24, 30) comportent des gorges (16, 22,
27, 31) pour la réception des parois latérales dans la région de leurs pliures.
4. Réceptacle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'il est constitué d'un couvercle (11) et d'une partie inférieure (12), qui sont
reliés de façon articulée l'un à l'autre, les parois latérales du couvercle (11) ainsi
que celles de la partie inférieure (12) étant pourvues de profilés d'enfichage en
équerre (15, 20, 24, 30) dans la région de leurs pliures.
5. Réceptacle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les seconds éléments profilés en équerre (20, 24) portent des pattes (23, 29)
en projection latérale, qui peuvent être amenées en engagement dans des gorges frontales
de barrettes de bordure (33, 34), qui coiffent les bordures longitudinales des parois
latérales du couvercle (11) et de la partie inférieure (12) du réceptacle (10).
6. Réceptacle selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'une des barrettes de
bordure (33) présente un évidement longitudinal sur le côté dirigé vers l'autre barrette
de bordure (34), une saillie longitudinale de l'autre barrette de bordure (34) s'engageant
dans ledit évidement longitudinal.
7. Réceptacle selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément profilé
en équerre (37) est agencé entre le second élément profilé en équerre (20, 24) et
un élément profilé en équerre extérieur (42), qui porte une patte (43), et en ce que
le premier élément profilé en équerre (37) est pourvu de gorges (38, 39) respectives
dirigées vers l'extérieur, dans lesquelles peuvent être enfichées les pattes (19,
25 ; 43) du second élément profilé en équerre (20, 24) et de l'élément profilé en
équerre extérieur (42).
8. Réceptacle selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément profilé en équerre
extérieur (42) comporte des pattes latérales (46) qui peuvent être amenées en engagement
dans des évidements côté frontal de barrettes profilées de bordure (47).
9. Réceptacle selon l'une ou l'autre des revendications 7 et 8, caractérisé en ce que
les gorges (38, 39) du premier élément profilé en équerre (37), ainsi que les pattes
(19, 25 ; 43) du second élément profilé en équerre (20, 24) et de l'élément profilé
en équerre extérieur (42) portent des profilages (41 ; 21, 26 ; 44) qui peuvent être
amenés en engagement les uns avec les autres.
10. Réceptacle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les profilages (17, 32, 21, 26 ; 41, 44) sont réalisés à la manière de saillies
en forme de crochets.