[0001] Die Erfindung betrifft ein Parksystem, insbesondere in Form eines Parkhauses, mit
einer Vielzahl von zumindest übereinander und nebeneinander angeordneten Stellplätzen,
mindestens einer Fördereinrichtung zum Befördern eines in der Einfahrtebene eingeparkten
Fahrzeugs zu einem Stellplatz sowie zum Befördern eines auszuparkenden Fahrzeugs von
seinem Stellplatz zur Ausfahrtebene und an den einzelnen Stellplätzen vorgesehenen,
zum Feststellen des Belegt-Zustandes und des Nicht-Belegt-Zustandes dienenden Sensoren,
die mit einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage verbunden sind.
[0002] Bei einem bekannten Parksystem der genannten Art (CH-A-446 687) fahren die einzuparkenden
Fahrzeuge in eine Fördereinrichtung und werden von dieser zu einem Stellplatz transportiert.
Beim Ausparken wird das jeweilige Fahrzeug mit Hilfe der Fördereinrichtung von dem
Stellplatz abgeholt und in die Ausparkstellung gebracht, aus der das Fahrzeug abgeholt
werden kann. Bei diesem System ist nicht nur der Auspark-bzw. Abholvorgang zeitaufwendig,
sondern es kann zu einem erheblichen Stau kommen, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig
abgeholt und/oder eingeparkt werden sollen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Parksystem zu schaffen, das bedienfreudig
ist und ein zügiges Ein- und Ausparken erlaubt.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß mehrere oder sämtliche auf
der Einfahrtseite in der Einfahrtebene gelegenen Stellplätze als Einfahrtboxen ausgebildet
sind, daß mehrere oder sämtliche auf der Ausfahrtseite in der Ausfahrtebene gelegenen
Stellplätze als Ausfahrtboxen ausgebildet sind, daß an einer zentralen Einfahrt-Kontrollstation
oder an jeder Einfahrtbox eine ebenfalls mit der elektronischen Datenverarbeitungsanlage
in Verbindung stehende Einrichtung zur Eingabe der voraussichtlichen Parkdauer angeordnet
ist, daß die Fördereinrichtung nach einem vorgegebenen Programm unter Verknüpfung
dieses Programms mit den Daten der Sensoren und der eingegebenen Parkzeiten über die
elektronische Datenverarbeitungsanlage derart steuerbar ist, daß das jeweilige Fahrzeug
vor dem einprogrammierten Abholzeitpunkt in eine Ausfahrtbox beförderbar ist, und
daß ein ebenfalls mit der elektronischen Datenverarbeitungsanlage verbundener Kassenautomat
nach Entrichtung der Parkgebühr die betreffende Ausfahrtbox anzeigt oder ausdruckt,
aus der das Fahrzeug abzuholen ist.
[0005] Durch das erfindungsgemäße Parksystem ist es möglich, daß eine große Anzahl von Fahrzeugen
gleichzeitig ein- und ausgeparkt werden kann. Dadurch entfallen nicht nur die Wartezeiten,
wenn mehrere Personen gleichzeitig ihr Fahrzeug einparken oder abholen wollen, sondern
es wird auch der einzelne Ein- und Ausparkvorgang optimal verkürzt. Dem Benutzer wird
der gleiche Komfort geboten, als wenn er sein Fahrzeug in eine Einzelgarage einparkt,
aus der er es jederzeit wieder abholen kann. Gleichzeitig bietet das erfindungsgemäße
Parksystem den Vorteil, daß auf engstem Raum mit relativ einfachen Mitteln eine große
Anzahl von Fahrzeugen untergebracht werden kann.
[0006] Sollte der Fall eintreten, daß trotz einer großen Anzahl von Ein- und Ausfahrtboxen
Kollisionen auftreten, beispielsweise dadurch, daß mehrere Benutzer die einprogrammierte
Parkzeit nicht einhalten und somit die Boxen durch Fahrzeuge, die zu der eingegebenen
Zeit nicht abgeholt werden, blockiert sind, so kann das System bereits weitestgehend
vorarbeiten, um den anschließenden Zyklus zu verkürzen. Vorzugsweise wird dabei das
jeweilige abzuholende Fahrzeug vor dem einprogrammierten Abholzeitpunkt beim Belegt-Zustand
sämtlicher Ausfahrtboxen in einen Stellplatz nahe einer Ausfahrtbox befördert, wobei
nach Entrichtung der Parkgebühr für das abzuholende Fahrzeug über die elektronische
Datenverarbeitungsanlage mit der Fördereinrichtung eine besetzte Ausfahrtbox geräumt
und das abzuholende Fahrzeug auf kürzestem Weg in diese Ausfahrtbox befördert wird,
so daß der Benutzer sein Fahrzeug nur mit einer geringen Verzögerung ausparken kann.
[0007] Das System funktioniert selbstverständlich auch bei Dauerparkern, die eine eigene
Code-Karte besitzen, wobei diese Code-Karte an die Stelle eines Parkscheines und der
Parkgebühr tritt.
[0008] Zweckmäßig liegt die Ausfahrtebene in dem gleichen Niveau wie die Einfahrtebene.
Die Stellplätze können dann oberhalb und unterhalb dieser Ebene liegen.
[0009] Die Einfahrt- und Ausfahrtboxen können auf derselben Seite liegen, wobei die Einfahrtboxen
auch gleichzeitig als Ausfahrtboxen verwendet werden können.
[0010] Wenn genügend Platz vorhanden ist, können die Einfahrt- und Ausfahrtboxen auch auf
gegenüberliegenden Seiten angeordnet sein, wodurch der Bedienkomfort noch verbessert
wird und Kollisionen mit anderen Benutzern, die ihre Parkzeit falsch vorprogrammiert
haben, praktisch ausgeschlossen werden.
[0011] Vorzugsweise sind die Stellplätze in zwei durch einen Zwischenraum voneinander getrennten
vertikalen Blocks über- und nebeneinander angeordnet. Die Fördereinrichtung kann dann
in dem Zwischenraum zwischen den beiden vertikalen Blocks angeordnet sein.
[0012] Zweckmäßig besteht die Fördereinrichtung aus mindestens einem Lift, der die Fahrzeuge
nach Art eines Fahrstuhls in vertikaler Richtung transportiert und der darüber hinaus
in horizontaler Richtung verfahrbar ist. Durch Kombination der beiden Liftbewegungen
können die Fahrzeuge auf jeweils kürzestem Weg direkt von einem Platz zu andern befördert
werden, wodurch wiederum Zeit eingespart wird.
[0013] Zur Aufnahme der Fahrzeuge können Paletten vorgesehen sein, auf denen die Fahrzeuge
während der gesamten Parkzeit verbleiben, wobei die Paletten sowohl als Standflächen
in den Stellplätzen als auch als Förderplattformen beim Transport der Fahrzeuge mit
der Fördereinrichtung dienen können. Aufgrund dieser Konstruktion kann der Innenraum
eines Parkhauses als einfaches Stahlskelett ausgebildet sein, wobei für die Stellplätze
lediglich seitliche horizontale Schienen vorhanden sein müssen, auf welche die Palette
mit dem Fahrzeug aufgeschoben wird.
[0014] Vorzugsweise ist der Lift mit Aufnahmevorrichtungen für eine Ersatzpalette versehen,
die, nachdem eine mit einem Fahrzeug besetzte Palette aus einem Stellplatz entnommen
worden ist, unmittelbar danach in den leeren Stellplatz eingeschoben wird. Dadurch
ist gewährleistet, daß in allen Stellplätzen, insbesondere in den Einfahrtboxen, stets
Paletten vorhanden sind. Dadurch kann auch auf ein gesondertes Paletten-Depot verzichtet
werden.
[0015] Um die Sicherheit des Systems zu erhöhen, kann jeder Ein- bzw. Ausfahrtbox eine Außensperre,
die nach dem Einlesen des Parkscheins bzw. einer Code-Karte in ein außerhalb der Box
angeordnetes Lesegerät schließbar ist sowie eine auf der dem Lift zugewandten Seite
angeordnete Sicherheitssperre zugeordnet sein, die bei geöffneter Außensperre geschlossen
und bei geschlossener Außensperre geöffnet ist. Auf diese Weise ist sichergestellt,
daß während des Einfahrens des Fahrzeugs in eine Einfahrtbox das Ende mit einer Sicherheitssperre
versehen ist, so daß das Fahrzeug nicht über die jeweilige Palette hinausfahren kann.
Andererseits ist beim Einziehen der mit einem Fahrzeug besetzten Palette in den Lift
die Box nach außen durch die Außensperre verschlossen, so daß ein Unbefugter die Box
nicht betreten kann.
[0016] Die Außensperre und die Sicherheitssperre können als vertikal verschiebbare Verschlußgitter
ausgebildet sein, die jeweils zwischen zwei Eckständern der Box in Führungen gelagert
sind. Die Verschlußgitter können dabei an gemeinsamen, über obere Rollen geführten
Seile hängen, so daß das Öffnen des einen Verschlußgitters automatisch das Verschließen
des anderen Verschlußgitters bewirkt.
[0017] Zweckmäßig ist das die Außensperre bildende Verschlußgitter schwerer als das die
Sicherheitssperre bildende Verschlußgitter, wobei zur Betätigung der Verschlußgitter
lediglich ein mit dem schweren Verschlußgitter verbundener, mit einem Motor betätigbarer
Seilzug vorgesehen zu sein braucht. Ein solches System ist relativ einfach und erfordert
nur sehr geringe Antriebskräfte.
[0018] Das Verfahren zum Betreiben eines oben beschriebenen Parksystems umfaßt folgende
Verfahrensschritte: Zunächst wird an einer zentralen Kontrollstation ein Parkschein
gelöst bzw. eine Code-Karte eingelesen und es wird die voraussichtliche Parkdauer
eingegeben, worauf eine Einlaßsperre geöffnet wird; dann parkt der Benutzer das Fahrzeug
in eine freie Einfahrtbox ein, in der das Fahrzeug von den Sensoren erfaßt und der
Belegt-Zustand angezeigt wird; nach dem Verlassen des Fahrzeugs läßt der Benutzer
seinen Parkschein bzw. die Code-Karte in einem außerhalb jeder Einfahrtbox vorgesehenen
Lesegerät quittieren; anschließend wird das Fahrzeug automatisch mit der Fördereinrichtung
zu einem Stellplatz befördert, wobei der Stellplatz in Abhängigkeit von der einprogrammierten
voraussichtlichen Parkzeit nach einem vorgegebenen Programm selbsttätig durch die
Datenverarbeitungsanlage ausgewählt wird; vor dem einprogrammierten Abholzeitpunkt
wird das Fahrzeug in eine Ausfahrtbox oder beim Belegt-Zustand sämtlicher Ausfahrtboxen
in einen Stellplatz nahe der voraussichtlichen Ausfahrtbox befördert; beim Abholen
des Fahrzeugs wird nach Entrichtung der Parkgebühr bzw. nach dem Einlesen der Code-Karte
die betreffende Ausfahrtbox angezeigt oder ausgedruckt, aus der das Fahrzeug abzuholen
ist.
[0019] Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden
im einzelnen anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Parkhaus, teilweise im Schnitt, welches ein automatisches Ein- und Ausparken
ermöglicht,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Gesamtanlage, und
Fig. 3 eine Einfahrtbox in vergrößerter Darstellung.
[0020] In Fig. 1 ist ein Parkhaus 1 dargestellt, welches in mehreren Etagen oberhalb und
unterhalb des Straßenniveaus 2 Abstellplätze 3 für Fahrzeuge 4 aufweist. Die Abstellplätze
3 sind in zwei einander gegenüberliegenden vertikalen Ebenen 5 und 6 über- und nebeneinander
angeordnet.
[0021] Die Abstellplätze 3 werden durch ein Stahlgerüst gebildet, welches für jeden einzelnen
Abstellplatz 3 zwei seitliche stationäre Rollenschienen 7 vorsieht. Die Rollenschienen
7 dienen zur Aufnahme von Transportpaletten 8, auf denen jeweils ein Fahrzeug abgestellt
und mit einem Lift 9 transportiert werden kann.
[0022] Insgesamt sind zwei Lifte 9 vorgesehen, die in einem Freiraum zwischen den in den
vertikalen Ebenen 5 und 6 angeordneten Abstellplätzen 3 verfahrbar sind. Die Lifte
9 bestehen jeweils aus einem turmartigen Gestell 10, das sich über die gesamte Höhe
des Parkhauses erstreckt und sowohl die obersten als auch die untersten Abstellplätze
3 erreichen kann.
[0023] Das turmartige Gestell 10 ist hängend an einer Laufkatze 11 angeordnet, die auf Tragschienen
12 geführt ist. Die Tragschienen 12 verlaufen in einem kurzen Abstand unterhalb des
Daches 13 des Parkhauses 1, so daß die gesamte Höhe des Parkhauses mit in dichter
Folge angeordneten Abstellplätzen bestückt und mit Hilfe der beiden Lifte 9 bedient
werden kann.
[0024] In jedem Lift befinden sich Aufnahmeschienen für eine mit einem Fahrzeug besetzte
Transportpalette 8 sowie in einem Abstand darunter ein weiteres Paar Schienen zur
Aufnahme einer Ersatz-Palette 8a, die mit einem in der Zeichnung nicht näher dargestellten
Antrieb nach der Entnahme einer besetzten Palette 8 aus einem Abstellplatz 3 in diesen
eingeschoben wird.
[0025] Diejenigen Abstellplätze, die auf der in der Zeichnung vorn dargestellten Längsseite
des Parkhauses 1 in Höhe des Straßenniveaus 2 liegen, dienen als Einfahrt- und Ausfahrtboxen
14. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind sechzehn von außen frei zugängliche
Boxen 14 vorgesehen, die zum Ein- und Ausparken verwendet werden können.
[0026] Auf der in der Zeichnung nicht sichtbaren Rückseite des Parkhauses 1 ist noch einmal
die gleiche Anzahl von Boxen angeordnet, die ebenfalls sowohl zum Einals auch zum
Ausparken verwendet werden können.
[0027] Selbstverständlich ist es auch möglich, die auf der sichtbaren Seite des Parkhauses
1 gekennzeichneten sechzehn Boxen nur zum Einparken und die auf der gegenüberliegenden
Seite angeordneten sechzehn Boxen nur zum Ausparken zu verwenden.
[0028] Das Gelände, auf welchem das Parkhaus 1 steht, ist nach außen abgeschirmt. Die Einfahrt
15 kann mit Hilfe einer Einfahrtschranke 16 und die Ausfahrt 17 mit einer Ausfahrtschranke
18 blockiert werden. Eine Rot/Grün-Ampel 19 zeigt an, ob in dem Parkhaus 1 noch Parkraum
vorhanden ist oder nicht.
[0029] In einem Abstand vor der Einfahrtschranke 16 befindet sich ein Eingangsterminal 20,
der nur dann anspricht, wenn für das betreffende Fahrzeug ein Parkplatz frei ist.
Dauerparker geben in den Eingangsterminal 21 ihre Code-Karte ein und Kurzparker fordern
über Knopfdruck einen Parkschein an.
[0030] Ferner müssen die einfahrenden Parker ein Tastenfeld betätigen, das entweder unmittelbar
am Eingangsterminal 20 oder aber an einem jeder Einfahrtbox zugeordneten Einlesegerät
21 vorgesehen ist. Durch Betätigung des Tastenfeldes wird die voraussichtliche Parkdauer
einprogrammiert.
[0031] Ferner ist ein Kassenautomat 22 zur Entrichtung der Parkgebühr bzw. bei Dauerparkern
zum Einlesen der Code-Karte vorgesehen.
[0032] In einem Abstand vor der Ausfahrtschranke 18 ist ein Ausgangsterminal 23 angeordnet,
in welchen die quittierten Parkscheine bzw. Code-Karten zum Öffnen der Schranke 18
eingelesen werden können.
[0033] Ferner sind jedem Stellplatz 3 Sensoren 24 zugeordnet, die beispielsweise photoelektrisch
oder mit Ultraschall arbeiten können. Ferner sind in der Zeichnung nicht dargestellte
Sensoren zum Feststellen der jeweiligen Liftpositionen vorgesehen.
[0034] Jeder Ein- bzw. Ausfahrtbox 14 ist eine Außensperre 31 zugeordnet, die nach dem Einlesen
des Parscheins bzw. der Code-Karte in das außerhalb der Box angeordnete Lesegerät
21 automatisch verschlossen wird. Dadurch ist jede Box nach außen hin zuverlässig
abgesichert, so daß ein Unbefugter während eines Rangiervorganges nicht in eine Box
gelangen und dort verletzt werden kann.
[0035] Zusätzlich weist jede Ein- bzw. Ausfahrtbox 14 auf der dem Lift zugewandten Seite
eine Sicherheitssperre 32 auf, die bei geöffneter Außensperre 31 geschlossen und bei
geschlossener Außensperre 31 geöffnet ist. Beim Einfahren eines Fahrzeugs in die Box
ist somit am Ende jeder Box eine wirksame Sperre vorgesehen, so daß das Fahrzeug nicht
über das Ende der Palette 8 hinausfahren kann. Das gleiche gilt beim Ausparken, wo
die Sicherheitssperre 32 ebenfalls verschlossen ist und beipielsweise beim Einlegen
eines falschen Gangs verhindert, daß das Fahrzeug auf der Liftseite von der Palette
8 hinunterfällt.
[0036] Die Außensperre 31 und die Sicherheitssperre 32 sind als vertikal verschiebbare Verschlußgitter
33 und 34 ausgebildet, die jeweils zwischen zwei Eckständern 35 der Box 14 mit Hilfe
von Laufrollen 45 in vertikalen Geradführungen 36 gelagert sind. Die Verschlußgitter
33 und 34 hängen an gemeinsamen, über obere Seilrollen 39, 40 bzw. 41, 42 geführten
Seilen 37 bzw. 38. Auf diese Weise ist eine gegenläufige Betätigung der Verschlußgitter
33 und 34 möglich. Wenn das als Außensperre dienende Verschlußgitter 33 geschlossen,
d.h. also heruntergezogen wird, so gelangt das als hintere Sicherheitssperre 32 dienende
Verschlußgitter 34 nach oben und gibt den Zugang zum Lift frei.
[0037] Das als Außensperre dienende Verschlußgitter 33 ist schwerer als das innere Verschlußgitter
34, d.h., daß die Außensperre beim Absenken die Sicherheitssperre selbsttätig nach
oben zieht. Aus diesem Grund ist nur ein relativ schwacher Antrieb für die Außensperre
31 erforderlich, und zwar in Form eines Motors 44, der einen mit dem Verschlußgitter
33 verbundenen Seilzug 43 antreibt. Zum Anheben des Verschlußgitters 33 wird ein an
diesem befestigtes Seil auf eine von dem Motor 44 angetriebene Seilspule 47 aufgewickelt.
Gleichzeitig senkt sich das hintere Verschlußgitter 34 ab. Zum Herunterlassen des
äußeren Verschlußgitters 33 wird der Motor 44 nicht angetrieben, sondern läuft als
Motorbremse mit, während das Verschlußgitter 33 durch seine eigene Schwerkraft in
seine untere Position gelangt.
[0038] Das Gesamtsystem arbeitet nach einem vorgegebenen Programm, welches mit den einzelnen
Daten aus den beschriebenen Geräten verknüpft wird.
[0039] Wie aus Fig. 2 der Zeichnung hervorgeht, ist das Herzstück der Datenverarbeitungsanlage
ein Computer 25, der mit einer Diskettenstation kombiniert ist. Die einzelnen Schritte
können auf einem Monitor 26 verfolgt werden. Der Computer 25 ist mit einem Speicher
27 kombiniert, der als Hauptdatenträger eine Festplatte aufweist, auf der die programm-
und parkvorgangsspezifischen Daten gespeichert sind. Nach Einschaltung des Rechners
wird automatisch das Programm von der Platte in den Rechner geladen. Zur Erhöhung
der Betriebssicherheit der Anlage, z.B. bei Spannungsausfall, wird die Parkboxenbelegung
zusätzlich auf der Platte zwischengespeichert, die sich dann nach einer Störung wieder
in den Rechner einlesen läßt. Weiter werden die einzelnen Parkvorgänge hier gespeichert,
die dann zur Abrechnung und statistischen Auswertung weiterverwendet werden können.
Die vorgesehene Diskettenstation hat die Aufgabe, Daten über Disketten von und nach
anderen Rechnern zu übertragen.
[0040] Die einzelnen Geräte, wie Eingangsterminal 20, Einfahrtschranke 16, Ausfahrtterminal
23, Ausfahrtschranke 18 sowie Kassenautomat 22 und die in den Abstellplätzen 3 vorgesehenen
Sensoren 24, die Liftsensoren 29, die Einlesegeräte 21, die Ampel 19 sowie ein Schaltschrank
30 mit einem Leistungsteil für die beiden Lifte 9 korrespondieren mit einer Anpassungeinheit
28, die ihrerseits mit dem Computer 25 verbunden ist.
[0041] Aufgrund dieser Schaltung können sämtliche Daten aus den einzelnen Geräten des Parksystems
mit einem vorgegebenen Computerprogramm verknüpft werden, so daß ein vollautomatisches
Arbeiten des Parksystems möglich ist.
[0042] Die Auswertung der Dateien sowie die Abrechnung der Stammkunden soll auf einem anderen
Rechner, z.B. in einem Verwaltungsbüro, erfolgen. Die Daten werden dann mit Hilfe
der Diskettenstation auf Diskette gespeichert. Die Disketten können von entsprechend
kompatiblen Rechnern gelesen und weiterverarbeitet werden. Der umgekehrte Weg ist
selbstverständlich auch möglich, d.h., Systemänderungen, die an externen Rechnern
ausgearbeitet wurden, können auf den Parkhausrechner übertragen werden.
[0043] Der Betrieb des Parksystems ist im folgenden im einzelnen beschrieben.
[0044] Ein Fahrzeug erreicht den Eingangsterminal 20 und der Fahrer fordert entweder durch
Knopfdruck einen Parkschein, oder, wenn er als Dauerparker im Besitz einer Code-Karte
ist, läßt seine Karte einlesen. Dabei erfolgt die Vergabe einer Parkvorgangsnummer
und es wird die Startzeit sowie der Kundenstatus festgestellt. Über ein an dem Eingangsterminal
vorgesehenes Tastenfeld wird die Parkdauer eingegeben, wodurch eine Codierung des
Parkscheines bzw. der Code-Karte erfolgt. Dann wird der Parkschein bzw. die Code-Karte
ausgegeben und die Einfahrtschranke 16 wird geöffnet.
[0045] Freie Einfahrtboxen werden über Lichtsignale angezeigt und das Fahrzeug kann dann
in eine beliebige freie Box eingeparkt werden. Gleichzeitig erfassen die Sensoren
24 die Belegung des Stellplatzes.
[0046] Nachdem der Fahrer ausgestiegen ist, muß er den Stellplatz mit Hilfe seines Parkscheines
bzw. seiner Code-Karte an dem Lesegerät 21 außerhalb der jeweiligen Einfahrtbox quittieren.
Danach wird die Box automatisch vorübergehend mit Hilfe der Außensperre 31 gesperrt
und gleichzeitig wird die Sicherheitssperre 32 auf der dem Lift zugewandten Seite
der Box geöffnet, so daß das Übergabesystem des Lifts einen freien Zugang zu der Box
hat.
[0047] Daraufhin erfolgt eine rechnergestützte Zuweisung eines Abstellplatzes für das eingeparkte
Fahrzeug. Diese Zuweisung erfolgt nach einem vorgegebenen Programm zur Zugriffszeitoptimierung,
wobei die Parkhausbelegung, die voraussichtliche Parkdauer, die Tageszeit sowie die
Wochentage berücksichtigt werden können.
[0048] Je nach der vorgegebenen Konstellation erfolgt in einem größeren oder kleineren Zeitabstand
vor Erreichen des Endes der eingegebenen Parkdauer ein Transport des auszuparkenden
Fahrzeugs in eine Ausfahrtbox.
[0049] Zum Abholen seines Fahrzeugs gibt der Fahrer zunächst seinen Parkschein bzw. seine
Code-Karte in den Kassenautomaten 20 ein, bezahlt ggfs. seine Parkgebühr und erhält
den codierten Parkschein bzw. die Code-Karte wieder zurück. Gleichzeitig wird die
Ausfahrtbox auf dem Parkschein bzw. der Code-Karte ausgewiesen bzw. unmittelbar an
der Box angezeigt. Der Fahrer kann dann sein Fahrzeug aus der jeweiligen Ausfahrtbox
herausfahren.
[0050] Über den jeweiligen Sensor 24 erfolgt eine Freigabemeldung an die Datenverarbeitungsanlage,
so daß die Freigabe dieser Ausfahrtbox für den weiteren Ablauf des Parksystems berücksichtigt
werden kann.
[0051] Der Fahrer fährt dann zur Ausfahrt 17 und läßt seinen Parkschein bzw. seine Code-Karte
an dem Ausfahrtterminal 23 einlesen. Die Code-Karte wird nach dem Einlesen wieder
ausgegeben, während der Parkschein einbehalten wird. Danach wird die Ausfahrtschranke
18 geöffnet, so daß der Fahrer mit seinem Fahrzeug das Gelände verlassen kann.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Parkhaus
- 2
- Straßenniveau
- 3
- Abstellplätze
- 4
- Fahrzeuge
- 5
- vertikale Ebene
- 6
- vertikale Ebene
- 7
- stationäre Rollenschienen
- 8
- Transportpalette
- 8a
- Ersatz-Transportpalette
- 9
- Lift
- 10
- turmartiges Gestell
- 11
- Laufkatze
- 12
- Tragschienen
- 13
- Dach
- 14
- Ein- und Ausfahrtbox
- 15
- Einfahrt
- 16
- Einfahrtschranke
- 17
- Ausfahrt
- 18
- Ausfahrtschranke
- 19
- Rot/Grün-Ampel
- 20
- Eingangsterminal
- 21
- Lesegerät
- 22
- Kassenautomat
- 23
- Ausgangsterminal
- 24
- Sensoren
- 25
- Computer
- 26
- Monitor
- 27
- Speicher
- 28
- Anpassungseinheit
- 29
- Liftsensoren
- 30
- Schaltschrank
- 31
- Außensperre
- 32
- Sicherheitssperre
- 33
- Verschlußgitter
- 34
- Verschlußgitter
- 35
- Eckständer
- 36
- Führungen
- 37
- Seil
- 38
- Seil
- 39
- Seilrolle
- 40
- Seilrolle
- 41
- Seilrolle
- 42
- Seilrolle
- 43
- Seilzug
- 44
- Motor
- 45
- Laufrollen
- 46
- Seil
- 47
- Seilspule
1. Parksystem, insbesondere in Form eines Parkhauses (1), mit einer Vielzahl von zumindest
Übereinander und nebeneinander angeordneten Stellplätzen (3), mindestens einer Fördereinrichtung
zum Befördern eines in der Einfahrtebene eingeparkten Fahrzeugs (4) zu einem Stellplatz
(3) sowie zum Befördern eines auszuparkenden Fahrzeugs (3) von seinem Stellplatz (4)
zur Ausfahrtebene und an den einzelnen Stellplätzen (3) vorgesehenen, zum Feststellen
des Belegt-Zustandes und des Nicht-Belegt-Zustandes dienenden Sensoren (24), die mit
einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage (25) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere oder sämtliche auf der Einfahrtseite in der Einfahrtebene (2) gelegenen
Stellplätze (3) als Einfahrtboxen (14) ausgebildet sind, daß mehrere oder sämtliche
auf der Ausfahrtseite in der Ausfahrtebene gelegenen Stellplätze als Ausfahrtboxen
ausgebildet sind, daß an einer zentralen Einfahrt-Kontrollstation (20) oder an jeder
Einfahrtbox (14) eine ebenfalls mit der elektronischen Datenverarbeitungsanlage (25)
in Verbindung stehende Einrichtung zur Eingabe der voraussichtlichen Parkdauer angeordnet
ist, daß die Fördereinrichtung (9) nach einem vorgegebenen Programm unter Verknüpfung
dieses Programms mit den Daten der Sensoren (24) und der eingegebenen Parkzeiten über
die elektronische Datenverarbeitungsanlage (25) derart steuerbar ist, daß das jeweilige
Fahrzeug (4) vor dem einprogrammierten Abholzeitpunkt in eine Ausfahrtbox (14) beförderbar
ist, und daß ein ebenfalls mit der elektronischen Datenverarbeitungsanlage (25) verbundener
Kassenautomat (22) nach Entrichtung der Parkgebühr die betreffende Ausfahrtbox (14)
anzeigt oder ausdruckt, aus der das Fahrzeug abzuholen ist.
2. Parksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige abzuholende Fahrzeug vor dem einprogrammierten Abholzeitpunkt beim
Belegt-Zustand sämtlicher Ausfahrtboxen (14) in einen Stellplatz nahe einer Ausfahrtbox
beförderbar ist und daß nach Entrichtung der Parkgebühr für das abzuholende Fahrzeug
über die elektronische Datenverarbeitungsanlage (25) mit der Fördereinrichtung (9)
eine besetzte Ausfahrtbox geräumt und das abzuholende Fahrzeug in diese Ausfahrtbox
befördert wird.
3. Parksystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfahrtebene (2) in dem gleichen Niveau wie die Einfahrtebene liegt.
4. Parksystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfahrt- und Ausfahrtboxen (14) auf derselben Seite liegen.
5. Parksystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfahrtboxen gleichzeitig Ausfahrtboxen sind.
6. Parksystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfahrt- und Ausfahrtboxen (14) auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet
sind.
7. Parksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellplätze (3) in zwei durch einen Zwischenraum voneinander getrennten
vertikalen Blocks über- und nebeneinander angeordnet sind.
8. Parksystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (9) in dem Zwischenraum zwischen den beiden vertikalen
Blocks angeordnet ist.
9. Parksystem, nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung aus mindestens einem Lift (9) besteht, der die Fahrzeuge
(4) nach Art eines Fahrstuhls in vertikaler Richtung transportiert und der darüber
hinaus in horizontaler Richtung verfahrbar ist.
10. Parksystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Fahrzeuge (4) Paletten (8, 8a) vorgesehen sind, auf denen die
Fahrzeuge während der gesamten Parkzeit verbleiben, wobei die Paletten (8, 8a) sowohl
als Standflächen in den Stellplätzen (3) als auch als Förderplattformen beim Transport
der Fahrzeuge mit der Fördereinrichtung dienen.
11. Parksystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Lift (9) Aufnahmeeinrichtungen für eine Ersatzpalette (8a) aufweist, die,
nachdem eine mit einem Fahrzeug (4) besetzte Palette (8) aus einem Stellplatz (3)
entnommen worden ist, unmittelbar danach in den leeren Stellplatz einschiebbar ist.
12. Parksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ein- bzw. Ausfahrtbox (14) eine Außensperre (31), die nach dem Einlesen
des Parkscheins bzw. einer Code-Karte in ein außerhalb der Box (14) angeordnetes Lesegerät
(21) schließbar ist, und eine auf der dem Lift zugewandten Seite angeordnete Sicherheitssperre
(32) zugeordnet ist, die bei geöffneter Außensperre (31) geschlossen und bei geschlossener
Außensperre (31) geöffnet ist.
13. Parksystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Außensperre (31) und die Sicherheitssperre (32) als vertikal verschiebbare
Verschlußgitter (33, 34) ausgebildet sind, die jeweils zwischen zwei Eckständern (35)
der Box (14) in Führungen (36) gelagert sind.
14. Parksystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußgitter (33, 34) an gemeinsamen, über obere Rollen (39, 40 bzw. 41,
42) geführten Seilen (37, 38) hängen.
15. Parksystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das die Außensperre (31) bildende Verschlußgitter (33) schwerer ist als das die
Sicherheitssperre (32) bildende Verschlußgitter (34) und daß zur Betätigung der Verschlußgitter
(33, 34) lediglich ein mit dem schwereren Verschlußgitter (34) verbundener, mit einem
Motor (44) betätigbarer Seilzug (43) vorgesehen ist.
16. Verfahren zum Betreiben eines Parksystems nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
- Zunächst wird an einer zentralen Kontrollstation ein Parkschein gelöst bzw. eine
Code-Karte eingelesen und es wird die voraussichtliche Parkdauer eingegeben, worauf
eine Einlaßsperre geöffnet wird,
- dann parkt der Benutzer das Fahrzeug in eine freie Einfahrtbox ein, in der das Fahrzeug
von den Sensoren erfaßt und der Belegt-Zustand angezeigt wird,
- nach dem Verlassen des Fahrzeugs läßt der Benutzer seinen Parkschein bzw. die Code-Karte
in einem außerhalb jeder Einfahrtbox vorgesehenen Lesegerät quittieren,
- anschließend wird das Fahrzeug automatisch mit der Fördereinrichtung zu einem Stellplatz
befördert, wobei der Stellplatz in Abhängigkeit von der einprogrammierten voraussichtlichen
Parkzeit nach einem vorgegebenen Programm selbsttätig durch die Datenverarbeitungsanlage
ausgewählt wird,
- vor dem einprogrammierten Abholzeitpunkt wird das Fahrzeug in eine Ausfahrtbox oder
beim Belegt-Zustand sämtlicher Ausfahrtboxen in einen Stellplatz nahe der voraussichtlichen
Ausfahrtbox befördert,
- beim Abholen des Fahrzeugs wird nach Entrichtung der Parkgebühr bzw. nach dem Einlesen
der Code-Karte die betreffende Ausfahrtbox angezeigt oder ausgedruckt, aus der das
Fahrzeug abzuholen ist.
1. Parking system, particularly in the form of a multistorey car park (1), having
a multiplicity of parking spaces (3) arranged at least on top of one another and next
to one another, at least one conveying device for conveying a vehicle (4), parked
in the entrance level to a parking space (3) as well as for conveying a vehicle (3)
to be removed from its parking space (4) to the exit level and sensors (24) provided
at the individual parking spaces (3) and serving for determining the occupied state
and the non-occupied state, which sensors are connected to an electronic data processing
system (25), characterised in that a plurality of or all of the parking spaces (3)
situated on the entrance side in the entrance level (2) are constructed as entrance
boxes (14), in that a plurality of or all of the parking spaces situated on the exit
side in the exit level are constructed as exit boxes, in that at a central entrance
control station (20) or at each entrance box (14) a device which is also connected
to the electronic data processing system (25), for inputting the expected parking
time is arranged, in that the conveying device (9) can be controlled according to
a predetermined program with the connection of this program to the data of the sensors
(24) and to the input parking times via the electronic data processing system (25)
in such a way that the respective vehicle (4) can be conveyed before the programmed
collection time into an exit box (14) and that after the parking fee has been paid
an automatic payment device (22) also connected to the electronic data processing
system (25) displays or prints out the respective exit box (14) from which the vehicle
is to be collected.
2. Parking system according to Claim 1, characterised in that the respective vehicle
to be collected can be conveyed before the programmed collection time when all the
exit boxes (14) are in the occupied state into a parking space near to an exit box
and in that, after the parking fee for the vehicle to be collected is paid, an occupied
exit box is cleared via the electronic data processing system (25) using the conveying
device (9) and the vehicle to be collected is conveyed into this exit box.
3. Parking system according to Claim 1 or 2, characterised in that the exit level
(2) is located at the same level as the entrance level.
4. Parking system according to Claim 3, characterised in that the entrance and exit
boxes (14) are located on the same side.
5. Parking system according to Claim 4, characterised in that the entrance boxes are
at the same time exit boxes.
6. Parking system according to Claim 1 or 2, characterised in that the entrance and
exit boxes (14) are arranged on opposite sides.
7. Parking system according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the parking
spaces (3) are arranged on top of and next to one another in two vertical blocks separated
from one another by an intermediate space.
8. Parking system according to Claim 7, characterised in that the conveying device
(9) is arranged in the intermediate space between the two vertical blocks.
9. Parking system according to one of Claims 1 to 8, characterised in that the conveying
device consists of at least one lift (9) which transports the vehicles (4) in the
vertical direction in the manner of an elevator and which is additionally movable
in the horizontal direction.
10. Parking system according to Claim 9, characterised in that in order to receive
the vehicles ( 4 ) pallets (8, 8a) are provided on which the vehicles remain during
the entire parking time, the pallets (8, 8a) serving both as standing surfaces in
the parking spaces (3) and also as conveying platforms during the transportation of
the vehicles with the conveying device.
11. Parking system according to Claim 10, characterised in that the lift (9) has receptacle
devices for a standby pallet (8a) which can be inserted directly into the empty parking
space after a pallet (8) occupied by a vehicle (4) has been removed from a parking
space (3).
12. Parking system according to one of Claims 1 to 11, characterised in that each
entrance box or exit box (14) is assigned an outer barrier (31), which can be closed
after the parking ticket or a code card has been read into a reading device (21) arranged
outside the box (14), and a safety barrier (32), which is arranged on the side facing
the lift and is closed when the outer barrier (31) is opened and opened when the outer
barrier (31) is closed.
13. Parking system according to Claim 12, characterised in that the outer barrier
(31) and the safety barrier (32) are constructed as vertically movable locking gratings
(33, 34) which are mounted in each case between two corner columns (35) of the box
(14) in guides (36).
14. Parking system according to Claim 13, characterised in that the locking gratings
(33, 34) are suspended on common cables (37, 38) guided by means of upper rollers
(39, 40 and 41, 42).
15. Parking system according to Claim 14, characterised in that the locking grating
(33) which forms the outer barrier (31) is heavier than the locking grating (34) which
forms the safety barrier (32), and in that in order to actuate the locking gratings
(33, 34) only one control cable (43) which is connected to the heavier locking grating
(34) and can be actuated with a motor (44) is provided.
16. Method for operating a parking system according to one of the preceding claims,
characterised by the combination of the following features:
- initially a parking ticket is purchased at a central control station or a code card
is read in and the expected parking time is entered, whereupon an entrance barrier
is opened,
- the user then parks the vehicle in a free entrance box in which the vehicle is detected
by the sensors and the occupied state is displayed,
- after leaving the vehicle, the user registers his parking ticket or the code card
in a reading device provided outside each entrance box,
- subsequently, the vehicle is automatically conveyed by the conveying device to a
parking space, the parking space being selected automatically by the data processing
system as a function of the programmed expected parking time in accordance with a
predetermined program,
- before the programmed collection time, the vehicle is conveyed into an exit box
or, if all the exit boxes are in the occupied state, into a parking space near to
the expected exit box,
- when the vehicle is collected, after the parking fee is paid or after the code card
is read in, the respective exit box from which the vehicle is to be collected is displayed
or printed out.
1. Système de parking, en particulier sous la forme d'un parking à plusieurs niveaux
(1) comportant une pluralité de places de stationnement (3) disposées au moins les
unes au-dessus des autres et les unes à côté des autres, au moins un dispositif transporteur
pour transporter un véhicule (4) garé au niveau d'entrée vers sa place de stationnement
(3) ainsi que pour transporter un véhicule (4) à partir de sa place de stationnement
(4) jusqu'au niveau de sortie et dans lequel il est prévu aux places de stationnement
(3) individuelles des détecteurs (24) servant à déterminer l'état d'occupation et
l'état de non-occupation et reliés à un ordinateur (25), caractérisé en ce que plusieurs
ou la totalité des places de stationnement (3) situées du côté entrée du niveau d'entrée
(2) sont conçues sous forme de boxes à entrée directe (14), en ce que plusieurs ou
la totalité des places de stationnement situées du côté sortie du niveau de sortie
sont conçues sous forme de boxes à sortie directe, en ce qu'un dispositif prévu pour
l'introduction de la durée estimée du stationnement, et qui communique également avec
l'ordinateur (25) est placé dans un poste de contrôle d'entrée central (20) ou dans
chaque box à entrée directe (14), en ce que le dispositif transporteur (9) est commandé
par l'ordinateur (25) suivant un programme prédéfini et en combinant ce programme
aux données venant des détecteurs (24) et aux durées de stationnement introduites
de telle manière que le véhicule correspondant (4) soit transporté dans un box à sortie
directe (14) avant le moment programmé pour sa reprise, et en ce qu'une caisse automatique
(22) également reliée à l'ordinateur (25) affiche ou imprime après le paiement correspondant
l'indication du box à sortie directe (14) dans lequel le véhicule peut être récupéré.
2. Système de parking suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, si tous les
boxes à sortie directe (14) sont occupés lorsque le véhicule à reprendre doit être
transporté avant le moment programmé pour sa reprise , celui-ci est transporté jusqu'à
une place de stationnement à proximité d'un box à sortie directe et en ce que, après
le paiement correspondant au véhicule à reprendre, un box à sortie directe occupé
est dégagé par le dispositif transporteur (9) sur ordre de l'ordinateur (25) et que
le véhicule à reprendre est placé dans ce box à sortie directe.
3. Système de parking suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le niveau
de sortie (2) et le niveau d'entrée sont situés sur le même plan.
4. Système de parking suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les boxes
(14) à entrée directe et à sortie directe sont situés du même côté.
5. Système de parking suivant la revendication 4, caractérisé en ce que les boxes
à entrée directe sont en même temps des boxes à sortie directe.
6. Système de parking suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les boxes
(14) à entrée directe et à sortie directe sont situés sur des côtés opposés.
7. Système de parking suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les places de stationnement (3) sont disposées au-dessus et à côté les unes des autres
en deux blocs verticaux séparés l'un de l'autre par un espace intermédiaire.
8. Système de parking suivant la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif
transporteur (9) est logé dans l'espace intermédiaire entre les deux blocs verticaux.
9. Système de parking suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
le dispositif transporteur se compose d'au moins un élévateur (9) qui transporte les
véhicules (4), suivant le principe d'un ascenseur, dans le sens vertical et qui peut
en outre se déplacer dans le sens horizontal.
10. Système de parking suivant la revendication 9, caractérisé en ce que des palettes
(8, 8a) sont prévues pour recevoir les véhicules (4), les véhicules demeurent sur
celles-ci pendant toute la durée du stationnement, les palettes (8, 8a) servant aussi
bien de surfaces de support fixes aux places de stationnement (3) que de plates-formes
de transport lors du déplacement des véhicules au moyen du dispositif transporteur.
11. Système de parking suivant la revendication 10, caractérisé en ce que l'élévateur
(9) présente des dispositifs de logement pour une palette de réserve (8a) qui, après
qu'une palette (8) occupée par un véhicule (4) a été extraite d'une place de stationnement
(3), peut être alors immédiatement introduite sur la place de stationnement vide.
12. Système de parking suivant l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce qu'il est adjoint à chaque box (14) à entrée ou à sortie directes une barrière
extérieure (31) qui peut être fermée après introduction d'un ticket de parking ou
d'une carte à code dans un lecteur (21) situé au dehors du box (14), et en ce qu'une
barrière de sécurité (32) est placée du côté de l'élévateur, qui est fermée lorsque
la barrière extérieure (31) est ouverte et qui est ouverte lorsque la barrière extérieure
(31) est fermée.
13. Système de parking suivant la revendication 12, caractérisé en ce que la barrière
extérieure (31) et la barrière de sécurité (32) sont conçues sous forme de grilles
de fermeture (33, 34) qui coulissent verticalement et qui sont chacune montées dans
des glissières (36) et se déplacent entre deux montants d'angle (35) du box (14).
14. Système de parking suivant la revendication 13, caractérisé en ce que les grilles
de fermeture (33, 34) sont suspendues à des câbles (37, 38) communs guidés par l'intermédiaire
de poulies supérieures (39, 40 ou 41, 42).
15. Système de parking suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la grille
de fermeture (33) constituant la barrière extérieure (31) est plus lourde que la grille
de fermeture (34) constituant la barrière de sécurité (32), et en ce qu'il est uniquement
prévu, pour actionner les grilles de fermeture (33, 34), une commande par câble (43)
actionnée par un moteur (44) et reliée à la grille de fermeture la plus lourde (34).
16. Procédé pour l'exploitation d'un système de parking suivant l'une des revendications
précédentes, caractérisé par la combinaison des caractéristiques suivantes :
- tout d'abord, un ticket de parking est délivré ou une carte à code est déchiffrée
dans un poste de contrôle central et la durée de stationnement estimée est introduite,
une barrière d'entrée étant alors ouverte,
- l'utilisateur gare ensuite le véhicule dans un box libre à entrée directe, dans
lequel le véhicule est détecté par les détecteurs et l'état d'occupation est alors
affiché,
- après avoir quitté le véhicule, l'utilisateur fait accuser réception de son ticket
de parking ou de la carte à code dans un lecteur prévu à l'extérieur de chaque box
à entrée directe,
- le véhicule est ensuite transporté automatiquement par le dispositif transporteur
à une place de stationnement, la place de stationnement étant automatiquement choisie
par l'ordinateur suivant un programme prédéfini en fonction de la durée de stationnement
estimée introduite,
- avant le moment programmé pour sa reprise, le véhicule est transporté dans un box
à sortie directe ou, si tous les boxes à sortie directe sont occupés, à une place
de stationnement à proximité du box à sortie directe prévue,
- lors de la reprise du véhicule, une fois le paiement effectué ou la carte à code
enregistrée, l'indication du box à sortie directe, dans lequel le véhicule doit être
repris, est affichée ou imprimée.