[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Duschabtrennung gemäß den im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Aus der US-A-30 60 453 ist eine derartige Duschabtrennung mit einem vertikalen Element
bekannt, welches seitlich einer Eintrittsöffnung und von den festen Wänden des Badezimmers
oder Duschraumes beabstandes angeordnet ist. Dieses vertikale Element enthält einen
Hohlraum für eine Wasserleitung und zumindest teilweise auch für eine mit der Wasserleitung
verbundenen Armatur. Das vertikale Element weist zwei in einem spitzen Winkel zueinander
angeordnete Seitenteile auf, welche Bestandteil eines spiralartig den Duschinnenraum
umschließenden Wandelements sind. Der neben der Eintrittsöffnung befindliche Teil
des spiralartigen Wandelements wird von einer weiteren Platte oder Wandstruktur verdeckt
und abgeschlossen. Diese Wandstruktur vervollständigt ferner das genannte Element
und bildet eine Frontfläche, hinter welcher der Duschinnenraum und wesentliche Bereiche
des feststehenden Wandelements für einen außerhalb stehendenden Betrachter oder Benutzer
der Duschabtrennung verborgen wird. Die Frontfläche und die Einstiegsöffnung liegen
im wesentlichen in der gleichen vertikalen Ebene. Das im Querschnitt etwa dreieckförmig
ausgebildete vertikale Element enthält im Inneren eine Tragkonstruktion, welche die
Eintrittsöffnung entsprechend einem Türrahmen umgibt. Das spiralartig ausgebildete
Wandelement enthält als integrale Bestandteile beide Seitenteile des vertikalen Elements.
Das Wandelement mit den Seitenteilen weist insgesamt ein großes Volumen auf, wodurch
nicht unerhebliche Transport- und Lagerhaltungsprobleme bedingt sind. Ferner ist die
Montage dieser Duschabtrennung aufwendig, zumal nicht nur das spiralartige Wandelement,
sondern zusätzlich die als Rahmen wirkende Tragkonstruktion aufgebaut und ferner die
Wandstruktur an der Frontfläche montiert werden müssen. Nach der Montage ist der Innenraum
des vertikalen Elements nicht mehr ohne weiteres zugänglich. Die Wasserleitungen
und die Armatur des vertikalen Elements müssen vor der Montage der Duschabtrennung
ihrerseits schon installiert worden sein und eventuelle nachträglich notwendige Service-
und Reparaturarbeiten erfordern einen nicht unerheblichen Aufwand. Desweiteren sind
besondere Maßnahmen zur Verbindung des Tragrahmens, der Wandstruktur sowie der Seitenteile
des vertikalen Elements erforderlich.
[0003] Ferner ist aus der FR-25 62 409-A1 eine Duschabtrennung mit einer Anzahl von feststehenden
Wandelementen bekannt, welche zu einem spiralartigen oder volutenartigen Grundriß
der Duschabtrennung miteinander verbunden sind. Zur Stabilisierung und Befestigung
der Wandelemente ist im Bereich der Eintrittsöffnung ein Profilrahmen vorgesehen.
Dieser Profilrahmen weist über der Eintrittsöffnung einen horizontalen Holm auf,
welcher zur Abstützung an einer der Raumwände des Badezimmers oder Duschraumes befestigt
ist. Die Armatur und die Wasserleitungen sind in herkömmlicher Weise an einer Raumwand
montiert. Es ist nicht ohne weiteres möglich, die Armatur an dem Rahmen aus einem
dünnen Profilrohr zu befestigen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Duschabtrennung vorzuschlagen,
die weniger Bauteile besitzt und welche gleichwohl einen hohen Duschkomfort für einen
Benutzer ermöglicht. Die Duschkabine soll eine hohe Standsicherheit und Stabilität
aufweisen. Die Duschabtrennung soll in einfacher Weise montiert werden können, und
zwar sowohl in einer Ecke oder Nische zwischen Raumwänden als auch bei freistehender
Anordnung in einem Dusch- oder Badezimmer.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß den im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen
gelöst.
[0006] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Duschabtrennung zeichnet sich durch eine hohe
Funktionalität aus, wobei nur feststehende Wandelemente erforderlich sind und Türen
vollständig fehlen. Es ist eine zentrale Säule vorgesehen, die auf der einen Seite
der Eintrittsöffnung angeordnet ist. Die zentrale Säule ist eine vorgefertigte Baueinheit
und weist eine wesentlich größere Querschnittsfläche auf als herkömmliche Rahmenprofile,
Wandanschlußprofile oder dergleichen von Duschabtrennungen. Die Säule enthält einen
inneren Hohlraum, in welchem in besonders zweckmäßiger Weise die Wasseranschlußleitungen
und die Mischarmatur oder dergleichen angeordnet sind. Die Querschnittsfläche der
Säule ist wenigstens zweimal so groß wie der Querschnitt eines Verbindungs- und/oder
Abschlußprofils des Wandelements. Die zentrale Säule weist in sich eine hohe Stabilität
auf, so daß eine besondere Rahmenkonstruktion oder ein die Eintrittsöffnung überspannender
Querholm oder dergleichen nicht erforderlich sind. Die zentrale Säule wird mit ihrem
unteren Ende zweckmäßig im Boden des Duschraumes und/oder in einer entsprechend ausgebildeten
Vertiefung einer Duschwanne stabil verankert und bildet eine gute Halterung für das
feststehende Wandelement, dessen Seitenkante mit der Säule verbunden ist. Die zentrale
Säule ragt mit einem oberen Endteil über die Oberkante des feststehenden Wandelements
hinaus. Dieses obere Endteil ist bevorzugt bis zur Decke des Dusch- oder Badezimmers
verlängert und bildet somit eine Deckenstütze. Dies ist vor allem bei rundum freier
Aufstellung der Duschabtrennung im Dusch- oder Badezimmer von besonderer Bedeutung.
[0007] Etwa rechtwinklig zur Eintrittsöffnung schließt das feststehende Wandelement an.
Die zentrale Säule trägt die Mischarmatur und ggf. Halterungen für eine Handbrause,
Massagebürste und dergleichen. Die zentrale Säule steht beabstandet von den festen
Raumwänden und die Wasserleitungen sind erfindungsgemäß unter dem Boden der Duschwanne
zur zentralen Säule geführt. Die zentrale Säule ist zweckmäßig aus wenigstens zwei
Teilen, und zwar aus Profilschienen, aufgebaut, wobei der eine Teil als Halterung
dient und fest montiert ist, während der andere Teil als Blend- oder Abdeckprofil
entfernt werden kann, um an die Armatur gelangen zu können.
[0008] Weiterbildungen und wichtige Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen und der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Aufsicht von oben auf die Duschabtrennung,
Fig. 2 einen Schnitt in einer horizontalen Ebene durch die zentrale Säule,
Fig. 3 eine spiegelbildliche Detailabbildung des Bereiches III gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine spiegelbildliche Detailabbildung des Bereiches IV gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer freistehenden Duschabtrennung.
[0009] Figur 1 zeigt schematisch in einer Aufsicht die Duschabtrennung, welche zwischen
zwei im rechten Winkel zueinander angeordneten Raumwänden 2, 4 eines Badezimmers oder
Duschraumes angeordnet ist. Es sind zwei aus Sicherheits-Silikatglas gefertigte
und gebogene Wandelemente 6, 8 vorhanden, welche mittels übereinstimmend ausgebildeten
Wandanschlußprofilen 10 an der zugeordneten Raumwand 2 bzw. 4 befestigt sind. Die
Wandelemente 6, 8 weisen eine Materialdicke von etwa 6 mm auf und stehen mit Ihren
Unterkanten auf dem Rand einer Duschwanne 12 auf. Die Duschwanne 12 weist nicht den
sonst üblichen rechteckförmigen, halbkreisförmigen oder ähnlichen Grundriß auf, sondern
sie enthält einen in das Badezimmer weit hineinreichenden Teil 16, der den Einstiegsbereich
bildet. Das eine Wandelement 6 endet an einer zentralen Säule 18, welche auf der
einen Seite die Eintrittsöffnung 20 begrenzt, und ist mit dieser dicht verbunden.
Das andere Wandelement 8 ist entsprechend, dem Teil 16 der Duschwanne 2 weit in den
freien Raum des Badezimmers herausgeführt und endet an einem Eckprofil 22, welches
die andere Seite der Eintrittsöffnung 20 definiert. Die gestrichelte Linie 24 deutet
etwa den Rand einer herkömmlichen Duschwanne an. Wie ersichtlich, liegt der Teil 16
bei Blickrichtung auf die Duschabtrennung vor dieser Linie 24.
[0010] Die zentrale Säule 18 und das Eckprofil 22 sind über die Oberkanten der Wandelemente
6, 8 hinaus verlängert und an der Decke des Badezimmers oder Duschraumes befestigt.
Die genannten Verlängerungen der zentralen Säule und/oder des Eckprofils 22 bilden
sogenannte Deckenstützen, welche eine gute Aussteifung und Stabilität gewährleisten,
ohne daß hierdurch die freie Eintrittsöffnung oben durch Querholme oder dergleichen
begrenzt wird. Der freie Durchtritt durch die Eintrittsöffnung wird darüber hinaus
auch nicht von Türen behindert. Durch die Anordnung einer Mischarmatur und dergleichen
auf der Innenseite 19 der zentralen Säule 18 wird verhindert, daß beim Duschen Spritzwasser
nach außen gelangen kann.
[0011] Die zentrale Säule 18 steht in der vertikalen Ebene der Winkelhalbierenden 17, zwischen
den beiden Raumwänden 2, 4. Die zentrale Säule 18 weist einen im wesentlichen halbkreisförmigen
Querschnitt auf, wobei die zum Innenraum der Duschabtrennung zugekehrte Innenseite
19 im wesentlichen eben ausgebildet ist. Hingegen ist die Außenseite 25, welche der
Eintrittsöffnung 20 zugewendet ist, im wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet.
Auch das Eckprofil 22 des zweiten Wandelementes 8 steht in der vertikalen Ebene der
genannten Winkelhalbierenden 17, so daß die Eintrittsöffnung 20 im wesentlichen in
dieser Ebene sich befindet. Die Querschnittsfläche der zentralen Säule 18 ist wesentlich
größer als die Querschnittsfläche des Eckprofils 22 und/oder des Wandanschlußprofils
10. So beträgt der Radius 21 der halbzylindrisch gebogenen Außenseite 25 der Säule
18 in der Größenordnung von 90 mm, während der Radius 23 des im wesentlichen zylindrischen
Eckprofils 23 und/oder des zumindest teilweise zylindrischen Wandprofils 10 in der
Größenordnung von 20 mm liegt. Die wesentlich größere Querschnittsfläche der zentralen
Säule 18 im Vergleich mit den Außenabmesungen der Eck- oder Wandanschlußprofile herkömmlicher
Art, ermöglicht eine stabile und funktionssichere Konstruktion.
[0012] Die zentrale Säule 18 trägt auf ihrer Innenseite 19 eine Armatur 26, die hier nur
schematisch angedeutet ist und in bekannter Weise einen Brausekopf 28 und dergleichen
aufweist. Dieser Brausekopf kann an einer hier nur angedeuteten Stange 30 in der gewünschten
vertikalen Höhe eingestellt werden und von einem Benutzer wie gewohnt zum Duschen
abgenommen werden. Die zum Mischen von Warm- und Kaltwasser benötigten Armaturteile
32 sind erfindungsgemäß innerhalb der zentralen Säule 18 angeordnet. Auf der Innenseite
17 sind ferner die Armaturteile mit Einstellhähnen 33 angeordnet. Die Armatur kann
ferner als eine elektronisch gesteuerte ausgebildet sein, wobei auf der Innenseite
19 entsprechende Schalter oder Taster zur Einstellung vorgesehen werden. Desweiteren
kann in die Säule eine Vorrichtung integriert sein, mittels welcher eine Duschlotion,
Seife oder dergleichen dem Wasser zugemischt oder über separate Leitungen ausgegeben
werden kann. Die zentrale Säule wird mit der Armatur, den Wasserhähnen und der genannten
Stange 30 und dergleichen als vorgefertigte Baugruppe geliefert. Aufwendige Montagearbeiten,
wie es bisher zum Anschluß einer Mischarmatur unter Putz in einer Raumwand notwendig
waren, sind nicht erforderlich. Im Inneren der zentralen Säule 18 sind ferner die
warm- und Warmwasserleitungen 34, 36, welche unterhalb der Duschwanne 12 in den Bereich
der zentralen Säule geführt werden, installiert und mit der Armatur 26 verbunden.
Damit die Montage und eventuelle Servicemaßnahmen problemlos durchgeführt werden können,
besteht die zentrale Säule 18 zweckmäßig aus zwei Teilen, die in geeigneter Weise
miteinander verbunden sind und bei Bedarf wieder gelöst werden können, um so in das
Innere der zentralen Säule gelangen zu können.
[0013] Aus den vorstehend genannten Gründen enthält die zentrale Säule 18 ein Halteprofil
36, das dem Innenraum der Duschkabine zugekehrt ist und an welchem die Armatur 26
und die vorstehend genannten Teile befestigt sind. Ferner ist ein Blendprofil 38 vorhanden,
das mit dem Halteprofil 36 normalerweise fest verbunden ist, bei Bedarf jedoch gelöst
werden kann, um an die in dem inneren Hohlraum 40 befindlichen Armaturteile gelangen
zu können. Das Blendprofil 38 erstreckt sich zweckmäßig vertikal im wesentlichen über
die Gesamthöhe des Halteprofils 36; bei alternativen Ausführungsformen kann es im
Rahmen dieser Erfindung ausreichen, das Abdeckprofil und/oder einen Teil davon nur
im Bereich der Armatur 32 lösbar anzuordnen. Die Montage der Duschabtrennung erfolgt
im Rahmen der Erfindung bei abgenommenem Blendprofil 38. Die Montage der Mischarmatur,
deren Anschlüsse an die Wasserleitungen sowie des zugeordneten Wandelementes 6 können
besonders einfach durchgeführt werden. Erst wenn alle Installationsarbeiten abgeschlossen
sind, wird das Blendprofil 38 von der Außenseite her auf das fest montierte Halteprofil
aufgesetzt und mit diesem verbunden. Besonders zweckmäßig haben sich hierfür Schnappverbindungen
erwiesen. Für Service- oder Reparaturarbeiten kann das Blendprofil sehr einfach wieder
entfernt werden. Es sei besonders hervorgehoben, daß der Querschnitt der zentralen
Säule 18 wesentlich größer ist als bei den üblichen Halte-, Wand- oder Eckprofilen,
die zur Halterung und Befestigung von Wandelementen der Duschabtrennung dienen. Wie
bereits erwähnt, sind die Wandanschlußprofile 10 und das Eckprofil 22 in herkömmlicher
Weise ausgebildet, und demgegenüber weist die zentrale Säule 18 eine erheblich größere
Querschnittsfläche auf.
[0014] Die zentrale Säule 18 ist mit ihrem unteren Ende zweckmäßig in eine Vertiefung 42
der Wanne 12 bzw. deren Rand eingesetzt. Falls keine besondere Duschwanne vorgesehen
ist, wobei lediglich der entsprechend abgedichtete und mit Fliesen belegte Boden des
Duschraumes mit einem geringen Gefälle zu einer Abflußöffnung 44 etwas geneigt ausgebildet
ist, so kann eine vergleichbare Vertiefung 42 auch im Boden des Dusch- oder Badezimmers
vorgesehen sein. Diese Vertiefung 42 ermöglicht eine funktionssichere und stabile
Auflagerung und Verankerung der zentralen Säule 18. Grundsätzlich ergibt die zentrale
Säule 18 zusammen mit dem Wandelement 6 eine stabile Konstruktion. Bedarfsweise kann
die zentrale Säule 18 auch bis zur Zimmerdecke nach oben durchgezogen werden und dort
zur Aussteifung und Stabilisierung befestigt werden. Die zntrale Säule 18 ist von
den beiden festen Raumwänden 2, 4 beabstandet angeordnet, wobei die feststehenden
Wandelemente 6, 8 zweckmäßig aus einem tranparenten Werkstoff, insbesondere aus Sicherheitsglas,
bestehen. Das feststehende und gebogen augebildete Wandelement 6 ist zur Außenseite
hin nicht durch eine Frontplatte oder besondere Wandstruktur abgedeckt, wie es bei
der eingangs erwähnten US-30 60 453-A der Fall ist. Die zentrale Säule 18 ist im wesentlichen
freistehend zwischen den Raumwänden 2, 4 angeordnet, wobei lediglich mittels des Wandelements
6 eine Verbindung zu der einen Raumwand 2 vorhanden ist.
[0015] In einer alternativen Ausführungsform der Duschabtrennung kann das Wandelement 8
entfallen. Wie durch die strichpunktierte Linie 43 angedeutet, ist hierbei die Duschwanne
12 in eine Nische des Dusch- oder Badezimmers eingebaut. Anstelle des Wandelementes
8 ist eine Raumwand vorhanden, wobei der Wannenrand in gleicher Weise wie bei den
Raumwänden 2, 4 montiert und abgedichtet ist. Ferner kann die Duschwanne einen etwas
abgewandelten Grundriß aufweisen, wie es beispielsweise mittels der Linie 45 angedeutet
ist. Der Teil 16 ist hierbei entsprechend vergrößert.
[0016] Figur 2 zeigt vergrößert einen Schnitt durch die zentrale Säule 18 in einer horizontalen
Ebene. Das Halteprofil 36 weist einen im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt
auf und ist als Hohlkammerprofil ausgebildet. Es ist aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung
in Form einer Hohlkammerprofilschiene gefertigt. Das Blendprofil 38 ist im wesentlichen
halbzylindrisch im Querschnitt ausgebildet und mit einer Schnappverbindung mit dem
Halteprofil 36 verbunden. Hierzu weist das Halteprofil 36 einen nach außen gerichteten
Haken 46 auf, hinter welchen das Blendprofil 38 mit einem nach innen gerichteten Haken
48 eingreift. Auch auf der anderen Seite ist eine vergleichbare Schnappverbindung
vorgesehen, allerdings ist dort ein zusätzliches Klemmprofil 50 vorhanden, welches
mit dem Halteprofil 36 verbunden ist. Das Klemmprofil 50 enthält gleichfalls einen
nach außen gerichteten Haken 52, welcher wiederum von einem Haken 54 des Blendprofils
38 hintergriffen wird. Mit dem Klemmprofil 50 wird die Glasscheibe des Wandelements
6 mit dem Halteprofil 36 fest verbunden. Das Klemmprofil 50 erfüllt somit eine Doppelfunktion
und ist mittels hier nicht weiter dargestellten Schraubverbindungen an dem Halteprofil
36 befestigt. Auch die Schraubverbindungen für das Klemmprofil werden folglich mittels
des Klemmprofils 38 nach außen hin abgedeckt.
[0017] Das Halteprofil 36 und das Blendprofil 38 sind nicht vollständig symmetrisch bezüglich
der Mittelebene 56 ausgebildet. Auf der in der Zeichnung rechten Seite ist nämlich
das bereits erwähnte Klemmprofil 50 zum Befestigen des einen feststehenden Wandelements
6 angeordnet. Die Befestigung des Wandelements 6 erfolgt bei abgenommenem Blendprofil
38. Mit dem Blendprofil 38 werden also nicht nur die Armaturen und Wasserleitungen
34, 35 abgedeckt, sondern auch das zur Befestigung des Wandelements erforderliche
Klemmprofil. Wie ersichtlich, ist zwischen dem im wesentlichen halbzylindrischen
Blendprofil 38 und dem Halteprofil 36 der große, im Querschnitt halbkreisartige Hohlraum
40 vorhanden, der die von unten durch den Boden her eingeführten Wasserleitungen 34,
35 ebenso aufnimmt wie die bereits erläuterte Armatur 32 mit Mischventilen und dergleichen.
[0018] Die Armatur 32 wird etwa in der Höhe zwischen 70 cm und 100 cm über dem Wannenboden
installiert. Der darüber befindliche Raum wird zweckmäßig zur Ablage von Seife, Badeutensilien
und dergleichen genutzt. Wie durch die strichpunktierte Linie 60 angedeutet, ist oberhalb
der Armatur 32 ein Ablegefach vorgesehen, das zur Innenseite 19 geöffnet ist und
durch eine Ausnehmung 62 des Halteprofils 36 durchgreift. Das fest montierte Halteprofil
36 weist hierfür eine sich durch die gesamte Materialdicke erstreckende Ausnehmung
auf, durch welche somit der freie Zugang von der Innenseite der Duschwanne her in
Richtung auf den Hohlraum 40 geschaffen ist.
[0019] Figur 3 zeigt eine spiegelbildliche Detailabbildung des Bereiches III gemäß Fig.
2, wobei auch der Öffnungsbereich des Ablegefachs 60 zu erkennen ist. In das Halteprofil
36 ist hierfür die Ausnehmung 62 eingebracht worden, wie es durch die gestrichelten
Linien angedeutet ist. Die Befestigung und Montage des Ablegefachs 60, wobei in geeigneter
Weise auch ein Boden und eine Decke vorgesehen werden, erfolgt bei abgenommenem Blendprofil
38. Auch das Ablegefach 60 ist aus einer Profilschiene aus Aluminium oder einer Legierung
desselben gefertigt. Ggfs. kann das Ablegefach einschließlich Boden und Decke auch
aus Kunststoff gefertigt werden und durch die Ausnehmung 62 hindurch in das Halteprofil
36 eingesetzt werden. Das Ablegefach 60 weist auf der Vorderseite einen schmalen
Rand 64 auf und ist im Inneren der Säule 18 über einen Ansatz 66 und eine Schraube
68 auf dem Klemmprofil 50 abgestützt. Das Klemmprofil 50 ist mit einer Schraube 70
mit dem Halteprofil 36 verbunden. Es bedarf keiner besonderen Hervorhebung, daß das
Klemmprofil 50 sich im wesentlichen über die gesamte vertikale Höhe des festen Wandelements
6 erstreckt. Eine dichte Verbindung, welche das Austreten von Spritzwasser verhindert,
ist vorhanden. Vertikal beabstandet weist das Klemmprofil 50 einige Bohrungen 72
für die Schrauben 70 auf. Hingegen enthält das Halteprofil 36 einen Schraubkanal 74,
der sich über die gesamte Länge erstreckt, so daß keine besonderen Ausrichtmaßnahmen
bei der Montage des Klemmprofils 50 notwendig sind. Aufgrund des sich über die gesamte
Länge erstreckenden Schraubkanals 74, in welchen die Schrauben 70 von der Seite her
horizontal eingeschraubt werden, entfallen besondere Vorarbeiten im Hinblick auf
Bohrungen oder gar Gewindeschneiden für die Schrauben.
[0020] Figur 4 zeigt spiegelbildlich in einer Detailabbildung den Ausschnitt IV gemäß Fig.
2. Es ist hier gut der Haken 48 des Blendprofils 38 zu erkennen, welcher Haken 48
in eine Nut 76 eingreift, die zwischen dem Haken 46 und der Innenwand des Halteprofils
36 vorhanden ist. Obgleich auf dieser Seite des Halteprofils 36 kein Wandelement befestigt
ist, ist gleichwohl das Klemmprofil 50 vorgesehen. Somit kann wahlweise auf der einen
oder der anderen Seite des Halteprofils das Wandelement dicht befestigt werden. Das
Ablegefach 60 mit dem Ansatz 66 kann daher symmetrisch zur Mittelebene 56 ausgebildet
sein und übereinstimmend wie auf der anderen Seite hier befestigt werden.
[0021] Fig. 5 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel,
und zwar als freitehende Duschabtrennung. Die beiden Wandelemente 6, 8 sind nicht
über Wandanschlußprofile mit Raumwänden verbunden, sondern über Verbindungsprofile
80 mit zwei weiteren Wandelementen 7, 9 verbunden. Die insgesamt vier Wandelemente
6 bis 9 umschließen den Duschinnenraum spiralartig, wobei diese Duschabtrennung
insgesamt frei im Badezimmer oder dergleichen steht. Die Unterkanten 82 der Wandelemente
stehen auf einem entsprechend ausgebildeten Wannenrand oder auf dem Boden unmittelbar
auf, welcher mit geeigneten Dichtungsmitteln abgedichtet ist und eine Wasserabflußöffnung
enthält. Die zentrale Säule 18 ist nach unten mit einem unteren Endteil 84 bezüglich
den Unterkanten 82 verlängert ausgeführt. Dieses untere Endteil 84 ist in die oben
erwähnte Vertiefung 42 der Duschwanne oder in eine entprechende Vertiefung de Bodens
eingesetzt, wodurch eine hohe Standsicherheit der zentralen Säule 18 und somit insgesamt
der Duschtrennwand erreicht wird. Die zentrale Säule 18 enthält ferner ein oberes
Endteil 86, welches als Deckenstütze ausgebildet ist und an der Decke des Badezimmers
oder Duschraumes verankert ist. Das obere Endteil 86 ragt über die Oberkante 88 der
Wandelemente mit einer derartigen Länge hinaus, daß die Befestigung an der Decke erfolgen
kann. In entsprechnder Weise ist auch das Eckprofil 22 und eines der Verbindungsprofile
80 mit einem oberen Endteil zwecks Befestigung an der Decke des Badezimmers verlängert.
Die für die freistehnde Ausführungsform der Duschabtrennung vorgesehenen Wandelemente
6, 8, die zentrale Säule 18 sowie das Eckprofil 22, stimmen mit denen der an Hand
von Fig. 1 bis 4 erläuterten Ausführungsform der Duschabtrennung überein. Hierdurch
ergeben sich nicht unerhebliche Fertigungs- und Kotenvorteile. Darüber hinaus sind
bei der freistehenden Ausführungsform gemäß Fig. 5 das Wandelement 7 entsprechend
dem Wandelement 6 und das Wandelement 9 entprechnd dem Wandelement 8 ausgebildet,
wodurch ersichtlich zusätzliche Vorteile hinsichtlich Fertigung und Lagerhaltung erreicht
werden.
Bezugszeichenliste
[0022]
2, 4 Raumwand
6 bis 9 Wandelement
10 Wandanschlußprofil
12 Duschwanne
16 Teil
17 Winkelhalbierende
18 zentrale Säule
19 Innenseite von 18
20 Eintrittsöffnung
21 Radius von 18
22 Eckprofil
23 Radius von 22
24 Linie
25 Außenseite
26 Armatur
28 Handbrause
30 Stange
32 Armaturteil
33 Einstellhahn
34, 35 Wasserleitung
36 Halteprofil
38 Blendprofil
40 Hohlraum
42 Vertiefung
43 Linie
44 Abfluß
45 Linie
46 Haken von 36
48 Haken von 38
50 Klemmprofil
52 Haken von 50
54 Haken von 38
56 Mittelebene
60 Ablegefach
62 Ausnehmung
64 Rand
66 Ansatz
68, 70 Schraube
72 Bohrung
74 Schraubkanal
76 Nut
80 Verbindungsprofil
82 Unterkante von 6 bis 9
84 unteres Endteil von 18
86 oberes Endteil von 18
88 Oberkante von 6 bis 9
1. Duschabtrennung mit wenigstens einem feststehenden Wandelement (8) und mit einem
vertikal angeordneten Element, welches einen Hohlraum (40), insbesondere zur Aufnahme
einer Wasserleitung (34, 35) und zumindest teilweise einer mit dieser verbundenen
Armatur (32) aufweist, wobei seitlich neben dem vertikalen Element eine Eintrittsöffnung
(20) vorhanden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das vertikale Element als eine zentrale Säule (18) mit
einem Halteprofil (36) zur Befestigung der Armatur (32) ausgebildet ist,
daß der Hohlraum (40) im Inneren der Säule (18), zumindest im Bereich der Armatur
(32) mit einem abnehmbaren Blendprofil (38) abgedeckt ist,
und daß eine vertikale Seitenkante des feststehenden Wandelementes (6) mit der zentralen
Säule (18) dicht verbunden ist.
2. Duschabtrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Wandelement
(8) vor die zentrale Säule (18) in ein Dusch- oder Badezimmer bis zu einem Eckprofil
(22) vorgezogen ist, wobei zwischen dem Eckprofil (22) und der zentralen Säule (18)
die Eintrittsöffnung (20) liegt und/oder daß das erste feststehende Wandelement (6)
im wesentlichen im rechten Winkel zu der Eintrittsöffnung (20) an die zentrale Säule
(18) anschließt.
3. Duschabtrennung, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die zentrale Säule (18) ein fest und vertikal angeordnetes Halteprofil (36) und ferner
ein zumindest über einen Teil der Gesamthöhe abnehmbar ausgebildetes Blendprofil
(38) enthält, welches den Hohlraum (40) abdeckt, und/oder daß das Blendprofil (38)
mit einer lösbaren Schnappverbindung mit dem Halteprofil (36) verbunden ist.
4. Duschabtrennung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Säule (18) ein über die Oberkanten (89) der Wandelemente (6, 8) verlängertes
oberes Endteil (86) zur Befestigung an einer Decke des Badezimmers aufweist und/oder
daß die zentrale Säule (18) in einer Vertiefung (42) der Duschwanne (12) oder des
Bodens mit einem unteren Endteil (84) verankert ist.
5. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
zentrale Säule (18) eine bevorzugt eben ausgebildete Innenseite (19) aufweist, an
welcher Teile der Armatur (32) mit Einstellelementen, insbesondere Einstellhähnen
(33), und/oder ein Brausekopf (28) angeordnet sind, und daß an der der Eintrittsöffnung
(20) zugewandten Außenseite (25) der zentralen Säule (18) das Blendprofil (38) angeordnet
ist, welches als eine im wesentlichen halbzylindrische Schale ausgebildet ist.
6. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Eintrittsöffnung (20) im Bereich einer vertikalen Ebene sich befindet, durch welche
insbesondere eine Winkelhalbierende (17) zwischen zwei festen Raumwänden (2, 4)
verläuft, und daß die Armatur (32) und/oder der Brausekopf (28) im wesentlichen in
dieser Ebene angeordnet und entsprechend auf den Innenraum der Duschkabine ausgerichtet
sind.
7. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit
einer Seite des Halteprofils (36), bevorzugt über ein Klemmprofil (50), die Seitenkante
des feststehenden Wandelements (6) verbindbar ist und/oder daß das Halteprofil (36)
auf wenigstens einer Seite einen sich über die gesamte Höhe erstreckenden Schraubkanal
(74) aufweist, in welchen für das Klemmprofil (50) Schrauben (70) eingeschraubt sind.
8. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Querschnittsfläche der zentralen Säule (18) wesentlich größer ist als die des Eckprofils
(22) oder eines Wandanschlußprofils (10) für das Wandelement (6).
9. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteprofil (36) eine durchgehende Öffnung (62) aufweist, in welche ein Ablegefach,
insbesondere ein Ablageprofil (60), eingesetzt ist, welches bis in den Hohlraum (40)
der Säule (18) hineinragt und von der Wanneninnenseite her zugänglich ist.
10. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteprofil (36) als ein Hohlkammerprofil mit im wesentlichen rechteckförmigem
Querschnitt ausgebildet ist und daß das Blendprofil (38) im wesentlichen als eine
halbzylindrische Schale ausgebildet ist, deren Radius näherungsweise halb so groß
ist wie die Breite des Halteprofils (36) und/oder daß das Halteprofil (36) mit seiner
breiten, bevorzugt planen Innenseite (19) dem Inneren der Duschwanne zugekehrt ist,
wobei das abgerundet ausgebildete Blendprofil (38) der Einstrittsöffnung (20) zugewandt
ist.