| (19) |
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(11) |
EP 0 387 191 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.02.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G08C 15/12 |
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Verfahren zum Verbinden einer programmierbaren Steuervorrichtung mit Bedienungs- und/oder
Anzeigeelementen und Schaltungsanordnung für eine programmierbare Steuervorrichtung
Method for connecting a programmable control device with operating and/or display
elements, and circuit arrangement for a programmable control device
Méthode pour connecter un dispositif de commande programmable avec des éléments d'opération
et/ou d'affichage et circuit pour un dispositif de commande programmable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
10.03.1989 CH 908/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.09.1990 Patentblatt 1990/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. |
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D-32758 Detmold (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kruse, Werner
D-3008 Garbsen 2 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hepp, Dieter et al |
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Hepp, Wenger & Ryffel AG,
Friedtalweg 5 9500 Wil 9500 Wil (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 054 225
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US-A- 3 516 089
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- ELEKTRONIK, Band 33, Nr. 21, 19. Oktober 1984, Seite 30; H. LEMME:"Gebäudeleittechnik:
"Zwei Drähte ersetzen Kabelgewirr"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] In der Haustechnik, vor allem in grösseren Gebäuden wie z.B. Krankenhäusern, werden
an unterschiedlichen und meist weit voneinander entfernt liegenden Stellen die verschiedensten
Feldgeräte, d.h. elektrische Verbraucher installiert. Dabei kann es sich z.B. um Stellantriebe,
Lüftermotoren, Beleuchtungseinrichtungen und dergleichen handeln. Die Anschlussleitungen
dieser Feldgeräte werden üblicherweise an einer zentralen Stelle im Gebäude in Schaltschränken
zusammengeführt und dort durch entsprechende Steuervorrichtungen, die auch Teil eines
Regelkreises sein können, gespeist.
[0002] Die Ansteuerung der Feldgeräte entsprechend dem jeweiligen Steuerausgang einer Steuervorrichtung
erfolgt meist konventionell über Relais, Hilfsschütze und Koppel-Relais.
[0003] Zur Bedienung der Steuervorrichtungen ist wenigstens eine Bedienungseinrichtung,
wie z.B. eine Schalttafel, mit einer Mehrzahl von Bedienungselementen wie Schaltern
vorgesehen. Ausserdem ist in der Regel eine Mehrzahl von Anzeige-Elementen erforderlich,
mit denen der Schaltzustand von Feldgeräten, Parameter der Steuervorrichtung und andere
Informationen angezeigt werden können. Für den elektrischen Funktionsablauf ist es
dabei erforderlich, dass jedes der Bedienungs-Elemente (Steuerschalter, Drucktaste)
und der Anzeige-Elemente (Signalleuchten) über eine Vielzahl von elektrischen Verbindungsleitungen
mit der Steuervorrichtung verbunden ist.
[0004] Durch den Einsatz speicherprogrammierbarer Steuerungen ("SPS") lässt sich zwar der
Aufwand vor allem bei den Steuergeräten (Hilfsschütze, Relais, mechanische Zähler,
Zeitrelais, Blinkrelais und dergleichen) reduzieren, doch wird dadurch das Verdrahtungsproblem
im Bereich zwischen Bedienungs-Elementen bzw. Anzeige-Elementen und Steuervorrichtung
eher noch verstärkt. Je leistungsfähiger die Steuervorrichtung ist, desto grösser
und vielfältiger wird der Bedarf an Bedienungs-Elementen und Anzeige-Elementen. Für
jedes dieser Elemente muss an der Steuervorrichtung (SPS) ein separater, also paralleler
Eingang und ein paralleler Ausgang zur Verfügung gestellt werden. Dies führt zu hohem
Kostenaufwand für das Verdrahten von Anzeige- und Bedienungs-Elementen, erschwert
nachträgliche Modifikationen der Schaltanordnung und verhindert ausserdem, dass Bedienungs-
und Anzeige-Elemente räumlich getrennt von der Steuervorrichtung angeordnet werden,
ohne dass dadurch der Verdrahtungsaufwand ins Unermessliche steigt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Bekannten zu vermeiden, insbesondere
also ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung für eine programmierbare Steuervorrichtung
zu schaffen, durch die auf optimal einfache Weise und mit geringem Schaltungsaufwand
und Platzbedarf die funktionsmässige Verbindung von Steuervorrichtung (SPS) und Bedienungs-
bzw. Anzeige-Elementen hergestellt werden kann.
[0006] Erfindungsgemäss wird dies in erster Linie mit einem Verfahren gemäss Anspruch 1
bzw. einer Schaltungsanordnung gemäss Anspruch 3 erreicht.
[0007] Anstelle der konventionellen Schalter- und Anzeige-Elemente mit direkter galvanischer
Verbindung zur Steuervorrichtung wählt die Erfindung also ein Verfahren bzw. eine
Schaltungsanordnung, bei der der Zustand der Bedienungs-Elemente zyklisch abgefragt
und die ermittelten Informationen zyklisch in Signalgruppen einem Schieberegister
eingelesen werden. Nach Abschluss eines solchen Zyklus entspricht der Zustand jedes
einzelnen Speichers des Schieberegisters dem Zustand des zugeordneten Bedienungs-Elements,
so dass die Signale nach dem Einlesen in einem zweiten Zyklus parallel aus den einzelnen
Speichern in ein Ergebnisregister mit einer entsprechenden Anzahl von Speicherplätzen
übertragen werden kann. Die Ausgänge der Speicherplätze des Ergebnisregisters liegen
eingangsseitig an den parallelen Steuer-Eingängen der programmierbaren Steuervorrichtung,
so dass dort konstant an jedem Eingang ein Signal anliegt, welches dem Zustand eines
zugeordneten Bedienungs-Elements entspricht. Durch laufende Uebertragung derartiger
Signalgruppen und Zyklus-Wiederholung lässt sich ersichtlicherweise der Zustand des
Ergebnisregisters immer derart aktualisieren, dass die SPS entsprechend der Stellung
der Bedienungs-Elemente eingangsseitig angesteuert wird. Dabei haben sich Zykluszeiten
von z.B. 5 ms bis 10 ms bewährt. Je nach Anzahl der Bedienungs-Elemente und entsprechend
der geforderten Uebertragungsgeschwindigkeit können dabei beliebig viele Schieberegister
vorgesehen werden, von denen jedes eine bestimmte Anzahl bzw. eine bestimmte Gruppe
von Bedienungs-Elementen repräsentiert. Auf diese Weise wird sowohl der Schaltungsaufwand
in der Bedienungseinrichtung als auch die Anzahl der Verbindungskabel zwischen SPS
und Bedienungseinrichtung bzw. Anzeigeeinrichtung drastisch reduziert.
[0008] Schieberegister und Ergebnisregister können als Zusatzgeräte für herkömmliche SPS
ausgelegt und an dereren Parallel-Eingänge angeschlossen werden. Alternativ ist es
selbstverständlich auch möglich, die Umwandlung der Signale in einer entsprechend
ausgelegten SPS selbst vorzunehmen.
[0009] In gleicher Weise sieht die Erfindung vor, die Ausgangssignale der SPS für die Anzeige-Elemente
seriell zu übertragen und in entsprechenden Registern umzuwandeln. Zum getakteten
Uebertragen und Einlesen der Signale ist ein Taktgeber vorzusehen, wobei zur Synchronisation
der Uebertragung zwischen Anzeige-Einrichtung bzw. Bedienungs-Einrichtung und SPS
eine Takt-Leitung vorzusehen ist. Es ist dabei zweckmässig, wenn die Bedienungs- und
Anzeige-Einrichtung getrennte Speicher für die Bedienungs-Elemente und die Anzeige-Elemente
aufweist.
[0010] Die Erfindung ist im folgenden in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- die schematische Darstellung einer Schaltanlage mit einer Steuervorrichtung und einer
Bedienungs- und Anzeige-Einrichtung,
- Figur 2
- die schematische Darstellung der Zusammenschaltung einer Bedienungs- und Anzeige-Einrichtung
mit einer Steuervorrichtung mit den Merkmalen der Erfindung,
- Figur 3
- ein Blockschaltbild zur Darstellung des Eingabe-Schieberegisters und des Ergebnisregisters,
und
- Figur 4
- ein Blockschaltbild zur Darstellung des Ausgaberegisters.
[0011] Gemäss Figur 1 ist in einem nicht näher dargestellten Schaltschrank 1 eine speicherprogrammierbare
Steuervorrichtung 2 (SPS) vorgesehen. Die SPS steuert in bekannter Weise eine Anzahl
von Leistungsschützen 4, die über eine Klemmleiste 5 mit nicht dargestellten Verbrauchern
wie Lüftungsmotoren, Beleuchtungseinrichtungen und dergleichen verbunden sind. Motorschutzschalter
3 sind als Schutzeinrichtungen für Motoren vorgesehen.
[0012] Sicherungen 6 sind zur Absicherung der verschiedenen Stromkreise vorgesehen.
[0013] Die SPS 5 steuert in einer programmierbaren Weise die verschiedenen an die Klemmleiste
5 angeschlossenen Verbraucher- bzw. Feldgeräte 7.
[0014] Eingangsseitig ist die SPS über eine Verbindungs-Leitung 8 (Datenbus) mit einer kombinierten
Bedienungs- und Anzeige-Einrichtung 9 verbunden. Die Bedienungs- und Anzeige-Einrichtung
9 ist in der Tür 10 eines Schaltschrankes angeordnet, wie dies in Figur 1 schematisch
angedeutet ist. Daneben kann ein Fernbedienungs-Tableau 9a vorgesehen sein.
[0015] Wie aus der schematischen Darstellung in Figur 2 ersichtlich ist, besteht die Bedienungs-
und Anzeige-Einrichtung 9 aus einer Mehrzahl von Bedien-Einrichtungen 9a und Anzeige-Einrichtungen
9b. Jede der Bedien-Einrichtungen 9a weist beim Ausführungsbeispiel 8 Leuchtdrucktaster
11 als Bedien-Elemente auf. Jedem der Leuchtdrucktaster 11 kann eine bestimmte Funktion
der SPS 2 bzw. eine Funktion eines der Feldgeräte 7 zugeordnet werden. Die Anzahl
der Leuchtdrucktaster 11 pro Bedienungs-Einrichtung 9a und die Anzahl der Leuchtmelder
12 pro Anzeige-Einrichtung (9b) ist abhängig von der Komplexität der Anlage und den
Funktionen, welche die SPS 2 ausführen soll. Statt der Leuchtdrucktaster 11 können
selbstverständlich beliebige andere Schaltelemente Anwendung finden.
[0016] Jede der Anzeige-Einrichtungen 9b weist gemäss Figur 2 sechzehn Leuchtmelder 12 als
Anzeige-Elemente auf. Die Leuchtmelder 12 können dabei jeweils einem bestimmten Betriebszustand
der SPS bzw. der Feldgeräte 7 zugeordnet sein. Die Bedien-Einrichtungen 9a und die
Anzeige-Einrichtungen 9b sind mittels einer nicht dargestellten Bus-Platine mit einer
Systemkarte 13 verbunden, welche eine Schnittstelle 14 zum Anschluss der Leitung 8
aufweist. Die Leitung 8 weist acht Adern auf, wobei eine der Adern eine Taktleitung
ist, mit welcher die Taktfrequenz der SPS mit der Taktfrequenz der Bedienungs- und
Anzeige-Einrichtung synchronisiert wird.
[0017] Wie in Figur 3 schematisch dargestellt ist, sind jeweils vierundsechzig Leuchtdrucktaster
11 mit einer Anordnung 15 verbunden, in welcher jeweils Signale gespeichert werden,
die der jeweiligen Position eines der Leuchtdrucktaster 11 entspricht. In der Frequenz
des Takts, der auf der Leitung E0 zwischen der Anordnung 15 und einem Eingabe-Schieberegister
16 synchronisiert wird, werden in einem Abfrage-Zyklus auf einer Leitung 8a seriell
alle Informationen übertragen, die in der Anordnung 15 gespeichert sind und einem
Augenblickswert der Leuchtdrucktaster 11 entsprechen. Das Eingabe-Schieberegister
16 wird dabei mit Daten über einen Eingang 17 gespeist. Wie angedeutet verfügt das
Eingabe-Schieberegister 16 über vierundsechzig Speicherplätze C1 bis C64. Die über
den Eingang 17 angelegten Daten werden im Takt der Taktleitung E0 in das Schieberegister
16 "geschoben", bis eine Datengruppe von vierundsechzig Informationen - entsprechend
den Schaltstellungen der vierundsechzig Leuchtdrucktaster 11 - im Schieberegister
16 steht. Die Datenleitung 8a ist eine zusätzliche Leitung zu den mit E0 bis E5 gekennzeichneten
Adern, welche die Schnittstelle 14 mit der SPS 2 verbinden (Figur 2). Jede der Adern
kann analog Figur 3 eine Anordnung 15 mit einem Eingabe-Schieberegister 16 verbinden,
so dass jeweils über eine Datenleitung die Informationen von vierundsechzig Bedienungselementen
in die Speicherplätze eines Eingabe-Schieberegisters 16 eingelesen werden.
[0018] Wie in Figur 3 schematisch dargestellt sind die Leitungen E1 bis E5 ausserdem an
eine Auswertungslogik 18 angeschlossen, die ebenfalls mit der Taktleitung E0 verbunden
ist. Die Auswertungslogik 18 ermittelt jeweils den Beginn und das Ende der Uebertragung
von Datengruppen auf der Leitung 8a. Sobald alle vierundsechzig Informationen in das
Eingabe-Schieberegister 16 eingelesen sind, stellt die Auswertungslogik 18 das Ende
eines Uebertragungszyklus fest. Ueber eine Steuerleitung 19 wird der Eingang 20 eines
Ergebnisregisters 21 angesteuert, welches nun parallel die an den Speicherplätzen
C1 bis C64 des Eingabe-Schieberegisters 16 anstehenden Informationen über parallele
Verbindungsleitungen 22 übernimmt. Im Ergebnisregister 21 bleiben die übernommenen
Informationen, welche den Schaltstellungen der Leuchtdrucktaster 11 entsprechen, stehen.
Sie werden über Ausgangsleitungen 23 an den Eingang der SPS 2 gelegt. Gleichzeitig
beginnt ein neuer Transfer einer Gruppe von vierundsechzig Informationen über die
Datenleitung 8a und den Eingang 17 in das Eingabe-Schieberegister 16. Während der
Zeit des Transfers bleibt im Ergebnisregister 21 die Information des vorangegangenen
Zyklus gespeichert. Erst wenn das Schieberegister 16 während des Folgezyklus wieder
eine vollständige Gruppe von vierundsechzig Informationen übernommen hat, wird durch
die Auswertungslogik 18 das Ergebnisregister 21 wieder angesteuert und der neue Datensatz
wird über die Verbindung 22 parallel übernommen. Aufgrund der hohen Taktfrequenz auf
der Taktleitung E0 beträgt die Zykluszeit nur einige ms, so dass das Ergebnisregister
21 in sehr kurzen Zeitintervallen mit jeweils aktuellen Zustands-Informationen versorgt
wird und am Eingang der SPS mit einer zu vernachlässigenden Verzögerung aktuelle Schaltdaten
anliegen.
[0019] Selbstverständlich kann die Anzahl der Speicherplätze im Eingabe-Schieberegister
16 je nach Anforderungsprofil der Gesamtanordnung vergrössert oder verkleinert werden,
und auch die Anzahl der Datenleitungen kann den Erfordernissen einer Anlage angepasst
werden. Die Abfrage der Leuchtdrucktaster 11, die Zwischenspeicherung der Informationen
und das Herauslesen in die Datenleitung 8a ist in bekannter Weise durch einen Mikroprozessor
gesteuert und bedarf keiner näheren Erläuterung. Wichtig ist lediglich, dass über
die Taktleitung E0 die Anordnung 15 und das Eingabe-Schieberegister 16 bzw. das Ergebnisregister
21 so synchronisiert werden, dass eine einwandfreie Zuordnung der Daten zum einzelnen
Leuchtdrucktaster 11 und eine entsprechende "Ablage" in einem der Speicherplätze des
Eingabe-Schieberegisters 16 gewährleistet sind.
[0020] Figur 4 zeigt ein Ausgabe-Schieberegister 24, welches an den Ausgängen der SPS 2
liegt, welche die Leuchtmelder 12 ansteuern. Bei konventionellen Anlagen ist jede
der Ausgangsleitungen 25 mit einem der Leuchtmelder 12 verbunden, während im vorliegenden
Fall die Ausgangsleitungen 25 an den Eingängen der Speicherplätze des Schieberegisters
24 liegen. Analog den Uebertragungszyklen zu den Eingabe-Schieberegistern 16 bzw.
dem Ergebnisregister 20 in Figur 3 wird das Ausgabe-Schieberegister 24 über eine Taktleitung
E0 und eine Steuerleitung 26 von einer nicht dargestellten Steuerschaltung angesteuert.
Im gleichen Uebertragungszyklus von 5 ms wie beim Eingabe-Schieberegister 16 wird
das Ausgabe-Schieberegister 24 abgefragt, und die an den Leitungen 25 anstehenden
Signale werden in serielle Datengruppen umgewandelt, welche über eine Datenleitung
8b an eine Anordnung 27 geleitet werden, in welcher die ankommenden Daten den einzelnen
Leuchtmeldern 12 zugeordnet und gespeichert werden. Die Uebertragung mit kurzen Zykluszeiten
gewährleistet dabei, dass der Schaltzustand der Leuchtmelder 12 praktisch verzögerungsfrei
mit den von der SPS an die Ausgangsleitungen 25 abgegebenen Signalen übereinstimmt.
Die Umwandlung der über die Datenleitung 8b seriell ankommenden Signale in parallel
für die Ansteuerung der Leuchtmelder 12 zur Verfügung stehende Signale geschieht dabei
vorzugsweise in der Anordnung 27 analog der Funktionsweise von Eingabe-Schieberegister
16 und Ergebnisregister 21. Wie in Figur 2, 3 und 4 gestrichelt angedeutet ist, sind
die für die Datenumwandlung erforderlichen Elemente, namentlich die Auswertungslogik
18, Eingabe-Schieberegister 16, Ergebnisregister 21 und Ausgabe-Schieberegister 24,
in einem schematisch angedeuteten Eingangsteil 2a zusammengefasst, das Teil der SPS
2 ist. Selbstverständlich ist es auch denkbar, das Eingangsteil 2a als selbständiges
Gerät mit eigener Spannungsversorgung etc. auszuführen und eine Verbindung mittels
der Ausgangsleitungen 23 und 25 zu den entsprechenden Ausgängen bzw. Eingängen einer
konventionellen SPS herzustellen.
1. Verfahren zum funktionsmässigen Verbinden einer elektronischen, mit einem Datenspeicher
versehenen, programmierbaren Steuervorrichtung (2) für die Haustechnik mit einer Mehrzahl
von Bedienungs-Elementen (11) und/oder Anzeige-Elementen (12), dadurch gekennzeichnet,
dass die von den Bedienungs-Elementen (11) erzeugten Signale abgefragt und seriell
in Signalgruppen über wenigstens eine Leitung (8a) in einem ersten Zyklus in ein mit
einzelnen Speicherplätzen versehenes Schieberegister (16) eingelesen werden, dass
nach dem Einlesen in einem zweiten Zyklus die Signale parallel aus den einzelnen Speicherplätzen
des Schieberegisters (16) in ein Ergebnisregister (21) mit einer entsprechenden Anzahl
von Speicherplätzen übertragen werden, und dass die Steuereingänge der programmierbaren
Steuervorrichtung (2) durch die Ausgänge (23) der Speicherplätze des Ergebnisregisters
(21) angesteuert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangssignale der programmierbaren
Steuervorrichtung (2) parallel an die Eingänge (25) eines mit einer Mehrzahl von Speicherplätzen
versehenen Schieberegisters (24) gelegt werden, und dass die im Schieberegister (24)
gespeicherten Informationen zyklisch als serieller Datensatz an eine Anordnung (16)
zum Ansteuern der Anzeige-Elemente (12) geleitet werden.
3. Schaltungsanordnung für eine programmierbare Steuervorrichtung (2) für die Gebäudetechnik
zur Steuerung von Feldgeräten (7) mit wenigstens einer Anzeige-Einrichtung (9b) zum
Anzeigen einer Mehrzahl von Betriebszuständen und mit wenigstens einer Bedienungs-Einrichtung
(9a) zum Durchführen einer Vielzahl von Bedienungsvorgängen, wobei die Steuervorrichtung
parallele Bedienungseingänge (23) bzw. Anzeigeausgänge (25) zum Verbinden mit Bedienungs-Elementen
(11) der Bedienungs-Einrichtung (9a) bzw. mit Anzeige-Elementen (12) der Anzeige-Einrichtung
(9b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingänge (23) bzw. die Ausgänge (25)
mit wenigstens je einer Anordnung (16, 21, 24) zum Umwandeln serieller Eingangsdaten
in parallele Eingangsdaten für die Eingänge (23) bzw. zum Umwandeln paralleler Ausgangsdaten
an den Ausgängen (25) in serielle Datengruppen verbunden sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingänge (23)
der Steuervorrichtung (2) parallel mit den Ausgängen eines Ergebnisregisters (21)
verbunden sind, dass die Speicherplätze des Ergebnisregisters parallel mit den Speicherplätzen
eines Schieberegisters (16) verbunden sind, dass der serielle Eingang (17) des Eingabe-Schieberegisters
(16) über eine Datenleitung (8a) mit dem Ausgang der Bedienungs- und Anzeige-Einrichtung
(9) verbunden ist, und dass eine Auswertungslogik (18) zur zyklischen Ansteuerung
des Ergebnisregisters (21) derart mit diesem verbunden ist, dass jeweils nach dem
seriellen Einlesen eines Datensatzes in das Eingabe-Schieberegister (16) die Daten
parallel in das Ergebnisregister (21) übernommen werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangssignale
der Steuervorrichtung (2) an die parallelen Eingängen eines Ausgabe-Schieberegisters
(24) gelegt sind, und dass der serielle Ausgang des Schieberegisters (24) über eine
Datenleitung (8b) mit der Bedienungs- und Anzeige-Einrichtung (9) verbunden ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schieberegister (16, 24), das Ergebnisregister (21) und die Auswertungslogik (18)
in einer Eingangsschaltung (2a) zusammengefasst sind, welche Bestandteil der Steuervorrichtung
(2) ist.
1. A method of operatively connecting an electronic programmable control apparatus (2)
provided with a data store, for equipment in buildings, to a plurality of operating
elements (11) and/or display elements (12), characterised in that the signals produced
by the operating elements (11) are interrogated and serially read in signal groups
by way of at least one line (8a) into a shift register (16) provided with individual
storage locations in a first cycle, that after the reading-in operation in a second
cycle the signals are transferred in parallel from the individual storage locations
of the shift register (16) into a result register (21) with a corresponding number
of storage locations, and that the control inputs of the programmable control apparatus
(2) are actuated by the outputs (23) of the storage locations of the result register
(21).
2. A method according to claim 1 characterised in that the output signals of the programmable
control apparatus (2) are applied in parallel to the inputs (25) of a shift register
(24) which is provided with a plurality of storage locations, and that the items of
information stored in the shift register (24) are cyclically passed as a serial data
set to an arrangement (16) for actuation of the display elements (12).
3. A circuit arrangement for a programmable control apparatus (2) for equipment in buildings
for the control of field devices (7) having at least one display device (9b) for displaying
a plurality of operating conditions and at least one operating device (9a) for carrying
out a plurality of operating procedures, wherein the control apparatus has parallel
operating inputs (23) and display outputs (25) respectively for connection to operating
elements (11) of the operating device (9a) and to display elements (12) of the display
device (9b) respectively, characterised in that the inputs (23) and the outputs (25)
respectively are connected to at least one respective arrangement (16, 21, 24) for
the conversion of serial input data into parallel input data for the inputs (23) and
for the conversion of parallel output data at the outputs (25) into serial data groups
respectively.
4. A circuit arrangement according to claim 3 characterised in that the inputs (23) of
the control apparatus (2) are connected in parallel with the outputs of a result register
(21), that the storage locations of the result register are connected in parallel
with the storage locations of a shift register (16), that the serial input (17) of
the input shift register (16) is connected by way of a data line (8a) to the output
of the operating and display device (9), and that an evaluation logic means (18) for
cyclic actuation of the result register (21) is connected thereto in such a way that
after the respective operation of serially reading a data set into the input shift
register (16) the data are transferred in parallel into the result register (21).
5. A circuit arrangement according to claim 3 or claim 4 characterised in that the output
signals of the control apparatus (2) are applied to the parallel inputs of an output
shift register (24), and that the serial output of the shift register (24) is connected
to the operating and display device (9) by way of a data line (8b).
6. A circuit arrangement according to one of claims 3 to 5 characterised in that the
shift registers (16, 24), the result register (21) and the evaluation logic means
(18) are combined in an input circuit (2a) which is a component of the control apparatus
(2).
1. Procédé pour relier fonctionnellement un dispositif de commande électronique programmable
(2) pourvu d'une mémoire de données et prévu pour la technique domestique, à une multiplicité
d'éléments de manoeuvre (11) et/ou d'éléments d'affichage (12), caractérisé en ce
que les signaux générés par les éléments de manoeuvre (11) sont interrogés et entrés
en série par groupes de signaux, pendant un premier cycle et par l'intermédiaire d'au
moins une ligne (8a), dans un registre à décalage (16) pourvu d'emplacements de mémoire
individuels, en ce que les signaux, après avoir été entrés, sont transmis parallèlement,
lors d'un second cycle, des mémoires individuelles du registre à décalage (16) à un
registre de résultats (21) contenant un nombre correspondant d'emplacements de mémoire,
et en ce que les entrées de commande du dispositif de commande programmable (2) sont
déclenchées par les sorties (23) des emplacements de mémoire du registre de résultats
(21).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les signaux de sortie du dispositif
de commande programmable (2) sont placés parallèlement au niveau des entrées (25)
d'un registre à décalage (24) pourvu d'une multiplicité d'emplacements de mémoire,
et en ce que les informations mémorisées dans le registre à décalage (24) sont transmises
de façon cyclique sous la forme d'un article en série à un dispositif (16) en vue
du déclenchement des éléments d'affichage (12).
3. Circuit pour un dispositif de commande programmable (2) prévu pour la technique des
bâtiments et destiné à commander des appareils sur panneaux (7), comprenant au moins
un dispositif d'affichage (9b) pour l'affichage d'une multiplicité d'états de marche,
et au moins un dispositif de manoeuvre (9a) pour l'exécution d'une multiplicité d'opérations
de manoeuvre, étant précisé que le dispositif de commande possède des entrées de manoeuvre
(23) et des sorties d'affichage (25) parallèles pour la connexion à des éléments de
manoeuvre (11) du dispositif de manoeuvre (9a) et à des éléments d'affichage (12)
du dispositif d'affichage (9b), caractérisé en ce que les entrées (23) et les sorties
(25) sont reliées à au moins un dispositif (16, 21, 24) prévu pour la conversion de
données d'entrée en série en données d'entrée parallèles pour les entrées (23), et
pour la conversion de données de sortie parallèles au niveau des sorties (25) en groupes
de données en série.
4. Circuit selon la revendication 3, caractérisé en ce que les entrées (23) du dispositif
de commande (2) sont reliées, parallèlement, aux sorties d'un registre de résultats
(21), en ce que les emplacements de mémoire du registre de résultats sont reliés,
parallèlement, aux emplacements de mémoire d'un registre à décalage (16), en ce que
l'entrée en série (17) du registre à décalage d'entrée (16) est reliée par l'intermédiaire
d'une ligne de données (8a) à la sortie du dispositif de manoeuvre et d'affichage
(9), et en ce qu'un système logique d'analyse (18) destiné au déclenchement cyclique
du registre de résultats (21) est relié à celui-ci de telle sorte qu'après l'entrée
en série d'un article dans le registre à décalage d'entrée (16), les données sont
reçues parallèlement dans le registre de résultats (21).
5. Circuit selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les signaux de sortie
du dispositif de commande (2) sont placés aux entrées parallèles d'un registre à décalage
de sortie (24), et en ce que la sortie en série du registre à décalage (24) est reliée
par l'intermédiaire d'une ligne de données (8b) au dispositif de manoeuvre et d'affichage
(9).
6. Circuit selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que les registres
à décalage (16, 24), le registre de résultats (21) et le système logique d'analyse
(18) sont réunis en un circuit d'entrée (2a) qui fait partie intégrante du dispositif
de commande (2).