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EP 0 387 549 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.12.1992 Patentblatt 1992/51 |
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Anmeldetag: 20.02.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B05B 13/02 |
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Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken
Apparatus for coating workpieces
Dispositif pour revêtir des pièces
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
21.02.1989 DE 8902042 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.09.1990 Patentblatt 1990/38 |
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Patentinhaber: WADEPHUL, Jost |
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21614 Buxtehude (DE) |
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Erfinder: |
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- WADEPHUL, Jost
21614 Buxtehude (DE)
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| (74) |
Vertreter: Liebelt, Rolf, Dipl.-Ing. |
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Baumbach & Liebelt
Patentanwaltskanzlei
Ballindamm 15 20095 Hamburg 20095 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 2 123 017 US-A- 3 390 582
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DE-B- 2 838 283 US-A- 3 703 880
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschichten von mindestens einer Fläche
von vorzugsweise tafelförmigen Werkstücken, die mit Fördereinrichtungen an mindestens
einem am freien Ende eines Schwenkarmes gehaltenen sowie über die zu beschichtenden
Werkstücke hin- und herbewegbaren Spritzgerät vorbeiführbar sind.
[0002] Bei der Beschichtung von Werkstücken mit über dieselben auf einem kreisbogenförmigen
Weg hin- und herbewegten Spritzgeräten bereitet der gleichmäßige Auftrag der Beschichtung
Schwierigkeiten, da die Geschwindigkeit, mit der die Spritzgeräte über die Werkstücke
streichen, unter anderem durch die Richtungsänderung der Bewegung am Ende des Schwenkweges
nicht konstant ist. Diesen Problemen kann entweder mit speziellen Getrieben für den
Antrieb des Schwenkarmes oder einer wegabhängigen Mengenänderung des den Spritzgeräten
zugeführten Beschichtungsmittels begegnet werden, was einen erheblichen technischen
Aufwand erfordert.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art
so weiterzubilden, daß trotz erheblicher Verringerung der Herstellungskosten Werkstücke
unterschiedlicher Abmessung über die gesamte Breite gleichmäßig beschichtet werden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das schwenkbar gelagerte Ende
des Schwenkarmes, an dem ein an einem Festpunktgelenk gehaltener Lenker angreift,
in einer Geradführung verschiebbar ist. Dabei kann die den Schwenkarm bewegende einen
Kurbeltrieb oder eine fluidbetätige Kolben-Zylinder-Anordnung umfassende Antriebseinrichtung
am Schwenkarm oder am Lenker angreifen.
[0005] Zur Anpassung des Abstandes des Spritzgerätes an die Stärke der Werkstücke hat es
sich bewährt, den Schwenkarm in bezug auf die Fördereinrichtung höhenverstellbar anzuordnen.
[0006] Um die Reinigung der sich quer zur Förderrichtung erstreckenden Stützen der Fördereinrichtung,
mit der die Werkstücke aus der erfindungsgemäßen Beschichtungsvorrichtung ausgetragen
werden, zu erleichtern, sind bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Neuerung die
Auflageflächen dieser Stützen als auswechselbare Winkelschienen ausgebildet, wobei
auf dem Scheitelpunkt dieser Schienen die Werkstücke vorzugsweise mit den Rändern
aufliegen.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird noch an Hand der Zeichnung beschrieben,
in der in schematischer Draufsicht insbesondere die Ausgestaltung des Schwenkarmes
einer Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken gezeigt ist.
[0008] Das Spritzgerät 1, mit dem die Oberfläche eines nicht dargestellten Werkstückes,
z. B. einer Blechtafel, die mit einem Zu- und Abförderer 2 bzw. 3 kontinuierlich in
Richtung X transportiert wird, z. B. eine Rostschutzfarbe aufgebracht wird, ist am
freien Ende eines Schwenkarmes 4 befestigt. Das andere Ende des Schwenkarmes 4 ist
in einer Geradführung 5 verschiebbar angeordnet. Am Schwenkarm 4 greift noch ein Lenker
6 an, der an einem Festpunktgelenk 7 gehalten ist, dessen Drehpunkt auf der Achslinie
11 der Geradführung 5 liegt. Auf den Anlenkpunkt 8 des Lenkers 6 am Schwenkarm 4 wirkt
noch eine nicht dargestellte hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Kolben-Zylinder-Anordnung
ein, mit der der Schwenkarm 4 und damit das Spritzgerät 1 über das zu beschichtende
Werkstück hin- und herbewegt wird.
[0009] Die Auflagen für die Werkstücke an den sich quer zur Transportrichtung X erstreckenden
Stützen 9 des Abförderers 3 sind als auswechselbare Winkelschienen 10 ausgebildet,
wobei auf den Scheitelpunkten dieser Schienen 10 die Werkstücke aufliegen.
[0010] Falls die tafelförmigen Werkstücke von beiden Seiten beschichtet werden sollen, ist
eine weitere Schwenkarmanordnung der vorstehend beschriebenen Ausbildung unterhalb
des Zu- und Abförderers 2 bzw. 3 vorgesehen, und so angeordnet, daß das Spritzgerät
1 im Bereich zwischen dem Zu- und Abförderer 2 bzw. 3 auf das Werkstück einwirkt.
Dabei können sowohl der obere 4 als auch der untere Schwenkarm mit der gleichen Antriebseinrichtung
bewegt werden.
1. Vorrichtung zum Beschichten von mindestens einer Fläche von vorzugsweise tafelförmigen
Werkstücken, die mit Fördereinrichtungen an mindestens einem am freien Ende eines
Schwenkarmes gehaltenen sowie über die zu beschichtende Werkstückfläche hin- und herbewegbaren
Spritzgerät vorbeiführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbar gelagerte
Endes des Schwenkarmes (4), an dem ein an einem Festpunktgelenk (7) gehaltener Lenker
(6) angreift, in einer Geradführung (5) verschiebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt des Festpunktgelenkes
(7) auf der Achslinie (11) der Geradführung (5) liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schwenkarm
(4) bewegende Antriebseinrichtung am Schwenkarm (4) angreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schwenkarm
(4) bewegende Antriebseinrichtung am Lenker (6) angreift.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinrichtung einen Kurbeltrieb umfaßt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung
eine fluidbetätigte Kolben-Zylinder-Anordnung umfaßt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwenkarm (4) in bezug auf die Fördereinrichtungen (2, 3) höhenverstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflagen der sich quer zur Förderrichtung erstreckenden Stützen (9) der Fördereinrichtung
(3), mit der die Werkstücke ausgetragen werden, als auswechselbare Winkelschienen
(10) ausgebildet sind, wobei auf dem Scheitelpunkt dieser Winkelschienen (10) die
Werkstücke aufliegen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen der Stützen
(9) von beiden Enden zur Mitte der Fördereinrichtung (3) abfallen.
1. Apparatus for coating at least one face of workpieces which are preferably panel-shaped
and may be guided by conveyors past at least one injector which is held at the free
end of a pivot arm and is movable to and fro over the workpiece face to be coated,
characterised in that the pivotally mounted end of the pivot arm (4), on which there
acts a rod (6) held on a fixed joint (7), is movable in a straight guide (5).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the pivot of the fixed joint
(7) rests on the axis (11) of the straight guide (5).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the driving mechanism moving
the pivot arm (4) acts on the pivot arm (4).
4. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the driving mechanism moving
the pivot arm (4) acts on the rod (6).
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the driving
mechanism comprises a crank mechanism.
6. Apparatus according to one of claims 1 to 4, characterised in that the driving mechanism
comprises a fluid-operated piston cylinder arrangement.
7. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the pivot
arm (4) is adjustable in height with respect to the conveyors (2, 3).
8. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the rests
for the supports (9) of the conveyor (3), which extend transversely to the conveyor
with which the workpieces are carried off, are designed as exchangeable angled rails
(10), the workpieces resting on the vertex of these angled rails (10).
9. Apparatus according to claim 8, characterised in that the contact faces of the supports
(9) fall away from both ends towards the centre of the conveyor (3).
1. Dispositif pour effectuer un revêtement sur au moins une face de pièces qui sont de
préférence en forme de plaques, lesdites pièces défilant par l'intermédiaire de moyens
de convoyage devant au moins un injecteur qui est monté en extrémité libre d'un bras
pivotant en pouvant osciller au-dessus des faces de pièces à revêtir, caractérisé
en ce que l'extrémité articulée du bras pivotant (4), ledit bras étant attaqué par
une bielle (6) articulée sur un point fixe (7), peut coulisser dans une glissière
(5).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le pivot du point fixe
d'articulation (7) est calé sur l'axe central (11) de la glissière (5).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le
moyen d'actionnement servant à déplacer le bras pivotant (4) attaque ledit bras pivotant
(4).
4. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le
moyen d'actionnement servant à déplacer le bras pivotant (4) attaque la bielle (6).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen
d'actionnement comprend un système à bielle et manivelle.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le moyen d'actionnement
comprend un système à vérin hydraulique.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bras
pivotant (4) est réglable en hauteur par rapport aux moyens de convoyage (2,3).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les appuis
des supports (9) agencés sur le dispositif de convoyage (3) perpendiculairement à
la direction de convoyage, servant à décharger les pièces, sont réalisés sous forme
de rails en équerre interchangeables (10), sur l'arête desquels reposent lesdites
pièces.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les surfaces d'appui des
supports (9) sont en pente descendante en allant vers le milieu du moyen de convoyage
(3).
