| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 387 627 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
04.08.1993 Patentblatt 1993/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.03.1990 |
|
|
| (54) |
Heizkessel
Heater
Chaudière
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
11.03.1989 DE 3907950
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
19.09.1990 Patentblatt 1990/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Viessmann, Hans, Dr. |
|
95030 Hof/Saale (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Viessmann, Hans, Dr.
95030 Hof/Saale (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Wolf, Günter, Dipl.-Ing. |
|
Postfach 70 02 45 63427 Hanau 63427 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 222 944
|
DE-A- 3 418 921
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Heizkessel für die Verbrennung flüssiger oder gasförmiger
Brennstoffe.
Bezuggenommen wird dabei auf Heizkessel, bestehend aus einem waserführenden Gehäuse,
das von einem aus mindestens einem Teil gebildeten, die Heiz- und Rauchgase führenden
Räume umschließenden mit nach innen gerichteten Längsrippen versehenen Rohrzug durchgriffen
ist. Bekannt ist auch, derartige Rohrzüge aus Gründen der Kondensatsicherheit mit
einer Stahlblechhülle zu umgeben. Sofern dabei der Rohrzug aus einem Blechzuschnitt
mit nach innen gefalteten Längsrippen besteht, ist es bekannt, zwischen einem solchen
Rohrzung und der Außenhülle eine Wärmeübergangsbremsschicht, bspw. aus Asbest od.
dgl. anzuordnen. Hierbei spielt also die genaue Formanpassung zwischen Rohrzug und
Außenhülle keine wesentliche Rolle. Dies ist anders bei Heizkesseln, bei denen der
Rohrzug aus einem Gußkörper besteht, der ganzflächig anliegend in der Hülle sitzt.
Hierbei bedarf es einer ganzflächigen zylindrischen Überarbeitung des Gußkörpers.
Abgesehen von diesen vorbekannten Heizkesselausführungen werden aber auch Rohrzüge
in Heizkesselgehäusen vorgesehen, die keine Umhüllung der gennanten Art aufweisen.
Unabhängig davon, ob solche Rohrzüge dabei bspw. aus Strangpreßprofilen, Stahlblechstreifen,
Gußkörpern oder aus einem Blechzuschnitt mit nach innen gefalteten Längsrippen bestehen,
die in der Regel im Bereich der Faltrippenfüße mit Längsschweißnähten stabilisiert
sind, neigen derartige Heizkessel bzw. Rohrzüge zu Kondensat-niederschlägen insbesondere
in den kondensatkristischen, abzugsseitigen Bereichen, da die Rohrzugwand mangels
einer Hülle direkt wassergekühlt ist. Dieser Effekt ist insbesondere dann unvermeidbar,
wenn solche Kessel als Niedertemperaturkessel gefahren werden, was heute allgemein
üblich ist. Keine Beachtung hat beim Ganzen bisher auch die Tatsache gefunden, daß
die höchste Wärmekonzentration im Bereich der Rippenfüße des Rohrzuges anfällt, und
zwar weitgehend unabhängig davon, ob es sich bei den Rippen um abgeköpfte Blechstreifen,
Faltripen oder Rippen handelt, die, wie bei Strangpreß- oder Gußprofilen integrale
Teile der Rohrzugwand sind. Das bisherige Bestreben, die Wärmeübertragungskontaktfläche
zwischen Rohrzug und Hülle ideal bzw. optimal anzulegen, geht also im grunde zu weit
und ist mit einer beträchtlichen spanabhebenden Bearbeitung der äußeren Rohrzugfläche
verbunden, die im grunde insbesondere bei Ausbildung des Rohrzuges aus Stahlblech
nicht ohne weiteres praktizierbar ist, wenn man nicht überdimensionerte Blechstärken
verwenden will. Dabei bleibt auch unberücksichtigt, daß die einem Kondensatanfall
besonders zugänglichen Zwischenbereiche zwischen den Längsrippen weniger mit Wärme
beaufschlagt sind und demgemäß auch schneller auskühlen, wenn die Kesselwassertemperatur
absinkt.
[0002] Der Erfindung liegt demgmäß die Aufgabe zugrunde, einen Heizkessel der eingangs gennanten
Art dahingehend zu verbessern, bei weitgehend kondensatsicher ausgestattetem Rorhzug
mit einfachen Mitteln und Maßnahmen für einen gezielten und intensivierten Wärmeübergang
aus den Bereichen höherer Wärmekonzentration, nämlich der Längsrippenfüße zu sorgen.
[0003] Diese Aufgabe ist mit einem Heizkessel nach der Erfindung durch die im Hauptpatentanspruch
1 angeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und praktische Ausführungsformen
ergeben sich nach den Unteransprüchen.
[0004] Dieser erfindungsgemäßen Lösung liegt der Gedanke zugrunde, den im wesentlichen zylindrischen,
rohrzugbildenden Rohkörper, egal wie dieser ausgebildet sein mag, d.h., ob aus Strangpreßprofilen,
Blechprofilen, Blechzuschnitten oder aus Guß bestehend, unrund auszubilden, d.h.,
im Querschnitt entsprechend der Anzahl der Längsrippen vieleckig, und die über die
Kreisquerschnittsform ragenden Überstände zylindrisch abzutragen und dann auf diesen
Rohrzug den Stahlblechzylinder aufzuschrumpfen oder aufzupressen, der dadurch unter
den Bereichen der Längsrippenfüße mit den zylindrischen Streifenabschnitten des Rohrzuges
in Wärmeleitkontakt steht. Einmal werden dadurch die Zerspanungsarbeit und der Zerspanungsabfall
reduziert und andererseits wird dadurch dafür gesorgt, daß ein unmittelbarer Wärmeleitkontakt
in den Bereichen der hochbelasteten Längsrippenfüße entsteht, während die zwischen
den Längsrippenfüßen befindlichen und besonders kondensatanfälligen Bereiche in bezug
auf den aufgeschrumpften oder aufgepreßten Zylinder gewissermaßen hohl liegen und
demgemäß auch nicht so schnell auskühlen können. Was die "Unrundheit" bzw. die Überstände
am Rohrzugrohkörper betrifft, so bewegen sich diese nur im Millimeterbereich und die
Spalte der Rohrzugwandung zwischen den Rippenfüßen und dem Zylinder im Bereich von
Bruchteilen eines Millimeters.
[0005] Insbesondere bei Ausbildung des Rohrzuges aus Strangpreßprofilen oder aus Guß können
die Überstände des Rohrzuges auch als längsrippenartige Vorsprünge mit in bezug auf
die Rohrzugwandstärke geringer Höhe ausgebildet sein. Unter "geringer Höhe" ist hierbei
eine Höhe ebenfalls nur in der Größenordnung eines Millimeters oder Bruchteilen eines
Millimeters zu verstehen.
[0006] Sofern der Rohrzug aus zusammengesetzten Stahlblechstreifen oder aus einem mit Faltrippen
versehenen Blechzuschnitt besteht, werden die Überstände im wesentlichen aus den die
Stahlblechstreifen oder die Füße der Faltrippen verbindenen Längsschweißnähten gebildet.
Um hierbei zylindrische Kontaktflächenlängsstreifen am Rohrzug zu erreichen, ist es
also nicht notwendig in Rücksicht auf die zylindrische Überarbeitung Bleche mit größerer
Stärke zu benutzen. Um die zylindrisch zu überarbeitenden Kontaktflächenbereiche in
bezug auf die Überarbeitung zu exponieren, werden die Zwischenbereiche zwischen den
Rippenfüßen bezogen auf einen Kreisbogen und im Querschnitt gesehen, im wesentlichen
sich sekantial erstreckend ausgebildet. Dies ist problemlos beim Abkröpfvorgang der
Blechstreifen bzw. des Faltvorganges eines Blechzuschnittes zu bewerkstelligen.
[0007] Ebenso problemlos ist dabei eine Ausbildung des Heizkessels derart bewerkstelligbar,
daß im insbesondere kondensatkritischen, abzugsseitigen Bereich des Rohrzuges zwischen
diesem und dem Zylinder ein Spalt angeordnet ist, in dessen Bereich sich Rohrzug und
Zylinder in bezug auf den Gesamtumfang kontaktfrei gegenüberstehen. Dafür wird die
eine und/oder andere Wand des Rohrzuges und/oder des Zylinders im Spaltbereich in
bezug auf die zylindrische Berührungsfläche von Rohrzug und Zylinder nach innen bzw.
nach außen geringfügig zurückgenommen angelegt.
[0008] Der erfindungsgemäße Heizkessel wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung
von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0009] Es zeigt schematisch
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Heizkessel der hier interessierenden Bauart;
- Fig. 2-4
- im Querschnitt verschiedene Ausführungsformen des Rohrzuges;
- Fig. 5,6
- Teilschnitte durch besondere Rohrzuggestaltungen und
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch den insbesondere kondensatkritischen, abzugsseitigen Bereich
des Rohrzuges.
[0010] Der Heizkessel besteht, wie aus Fig. 1 ersichtlich, aus einem wasserführenden Gehäuse
1, das von einem aus mindestens einem Teil gebildeten, die Heiz- und Rauchgase führenden
Räume 2 umschließenden Rohrzug 3 durchgriffen ist. Dieser Rohrzug 3 weist gasseitig
nach innen ragende Längsrippen 4 auf, zwischen denen die topfförmig ausgebildete Brennkammer
19 eingeschoben ist. Die den Rohrzug 3 umgebende Hülle umfaßt den Rohrzug in Form
eines Stahlblechzylinders 11, der flüssigkeitsdicht in den Durchgriffsbereichen mit
der Vorder- und Rückwand 20 des Gehäuses 1 verbunden ist. Dieser insoweit bekannte
Heizkessel ist nun dahingehend ausgebildet, daß der in seiner Grundform im wesentlichen
zylindrische Rohrzug 3 bezüglich seines Außenumfanges unrund ausgebildet ist und die
über die Kreisquerschnittsform ragenden Überstände 9 (siehe Fig. 5, 6) im Bereich
der Längsrippenfüße 10 zylindrisch ausgebildet sind und daß auf den Rohrzug 3 der
Stahlblechzylinder 11 aufgeschrumpft oder ausgepreßt ist, der in den Bereichen der
Längsrippenfüße 10 mit den zylindrischen Streifenabschnitten 12 des Rohrzuges 3 in
Wärmeleitkontakt steht. Dadurch kann die zu den Rippenfüßen 10 aus den Längsrippen
4 fließende große Wärmemenge direkt über Kontaktflächenbereiche auf den wassergekühlten
Stahlblechzylinder 11 übertragen werden, während die Wärmeübertragung aus den Zwischenbereichen
15 nicht auf direktem Wege in den Stahlblechzylinder 11 und damit an das Wasser übertragen
werden kann, da die Zwischenbereiche 15 zwischen den Rippenfüßen mit dem Stahlblechzylinder
11 kleine Spalte 21 begrenzen und sich dort kontaktfrei gegenüberstehen.
[0011] Für den Rohrzug 3 können die verschiedensten Ausführungsformen zur Anwendung kommen,
wie sie bspw. in den Fig. 2 - 4 dargestellt sind, d.h., es kann sich um einen Rohrzug
handeln, der aus mehreren mit nach innen gerichteten Längsrippen 4 versehenen Strangpreßprofilen
5 gemäß Fig.2 besteht, die bspw. zu 4 oder 5 Stück zusammengesetzt und längsverschweißt
den Rohrzug bilden. Der Rohrzug kann aber auch aus einem Gußkörper 8 bestehen, der
sich im Schnitt praktisch genauso darstellt wie der Rohrzug aus Strangpreßprofilen
gemäß Fig. 2 nur mit dem Unterschied, daß dieser nicht aus mehreren Strangpreßprofilteilen
zusammengesetzt ist, sondern ein Teil bildet. Ferner ist es möglich, den Rohrzug aus
mehreren, mit zu Längsrippen 4 nach innen abgekröpften Stahlblechstreifen 6 gemäß
Fig. 3 zusammenzusetzen oder diesen aus einem mit nach innen gerichteten und gefalteten
Längsrippen 4' versehenen Blechzuschnitt 7 zu bilden, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich
ist. Diese Ausbildungsformen von Rohrzügen sind an sich bekannt. Die Maßgabe, daß
diese Rohrzüge 3 unrund sein sollen, ist dabei so zu verstehen, daß der Rohrzug in
seiner Grundform einerseits im wesentlichen zylindrisch ist, andererseits diese zylindrische
Grundform aber im Bereich der Rippenfüße 10 die vorerwähnten Überstände aufweist,
wobei dann nur diese die Kreisquerschnittsform überragenden Überstände mit entsprechend
geringfügiger Spanabtragung abgetragen werden. Diese Form läßt sich bei Strangpreßprofilen
bzw. Gußkörpern gemäß Fig. 2 ohne weiteres von der Formgebung her vorgeben und bei
den beiden anderen möglichen Ausführungsformen nach den Fig. 3, 4 ist dies ohne weiteres
und problemlos dadurch zu bewerkstelligen, daß man die Zwischenbereiche 15 zwischen
den Rippenfüßen 10 gerade beläßt, d.h., diese Zwischenbereiche 15 erstrecken sich,
bezogen auf den Kreisquerschnitt 12 sekantial, wie dies besser aus den Fig. 5, 6 ersichtlich
ist. Wie links unten in Fig. 2 angedeutet, ist es insbesondere bei Ausbildung des
Rohrzuges 3 aus Strangpreßprofilen 5 oder aus einem Gußkörper 8 auch möglich, die
Überstände 9 des Rohrzuges 3 als längsrippenartige Vorsprünge 13 mit in bezug auf
die Rohrzugwandstärke geringer Höhe auszubilden. Bei den anderen Ausführungsformen,
bei denen der Rohrzug 3 aus Stahlbechstreifen 6 oder aus einem gefalteten Blechzuschnitt
7 gebildet ist, ergeben sich die Überstände 9 gewissermaßen zwangsläufig durch die
Längsschweißnähte 14, mit denen die Blechstreifen 6 bzw. die Füße der eingefalteten
Längsrippen 4 verbunden sind. Auf diese im Bereich der Überstände 9 zylindrisch überarbeiteten
Rohrzüge wird dann nach zylindrischer Überarbeitung der Schweißnähte 14 der bezüglich
seines Innendurchmessers entsprechend bemessene Stahlbechzylinder 11 mit geeigneten
Mitteln bzw. Maßnahmen aufgeschrumpft oder aufgepreßt, wobei sich einerseits die einem
direkten Wärmeübergang zugänglichen Kontaktflächenstreifen im Bereich der Rippenfüße
10 und andererseits die Spalten 21 ergeben.
[0012] Im eigentlichen, kondensatkritischen, abzugsseitigen Bereich 16 (siehe Fig. 1 und
7) kann dabei zwischen dem Rohrzug 3 und dem Zylinder 11 ein Spalt 17 angeordnet sein,
in dessen Bereich sich Rohrzug 3 und Zylinder über den gesamten Umfang kontaktfrei
gegenüberstehen. Dies ist einfach dadurch zu verwirklichen, daß die eine und/oder
andere Wand des Rohrzuges 3 und/oder des Zylinders 11 im Spaltbereich 17 in bezug
auf die zylindrischen Berührungsflächen 18 von Rohrzug 3 und Zylinder 11 geringfügig
nach innen bzw. nach außen zurückgenommen ausgebildet ist.
1. Heizkessel, bestehend aus einem wasserführenden Gehäuse (1), das von einem aus mindestens
einem Teil gebildeten, die Heiz- und Rauchgase führenden Räume (2) umschließenden
mit nach innen gerichteten Längsrippen (4) versehenen Rohrzug (3) durchgriffen ist,
der an seinem Außenumfang im Bereich der Längsrippenfüße (10) mit zylindrischen, sich
parallel zur Längsachse (2') erstreckenden Streifenabschnitten (12) versehen ist,
wobei auf den Rohrzug (3) ein Stahlblechzylinder (11) aufgeschrumpft oder aufgepreßt
ist, der mit den Streifenabschnitten (12) in Wärmeleitkontakt steht.
2. Heizkessel nach Anspruch 1 mit einem Rohrzug (3) aus Strangpreßprofilen (5) oder als
Gußkörper (8),
daß die Überstände des Rohrzuges (3) als längs-rippenartige Vorsprünge (13) mit in
bezug auf die Rohrzugwandstärke geringer Höhe ausgebildet sind (Fig. 2).
3. Heizkessel nach Anspruch 1 mit einem Rohrzug (3) aus zusammengesetzten Stahlblechstreifen
(6) oder aus einem mit Faltrippen versehenen Blechzuschnitt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überstände im wesentlichen aus den die Stahlblechstreifen (6) oder die Füße
(10) der Faltrippen (4') verbindenden Längsschweißnähten (14) gebildet sind.
4. Heizkessel nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenbereiche (15) zwischen den Rippenfüßen (10), bezogen auf einen Kreisbogen
und im Querschnitt gesehen, im wesentlichen sich sekantial erstreckend ausgebildet
sind.
5. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
daß im kondensatkritischen, abzugsseitigen Bereich (16) des Rohrzuges (3) zwischen
diesem und dem Zylinder (11) ein Spalt (17) angeordnet ist, in dessen Bereich sich
Rohrzug (3) und Zylinder (11) kontaktfrei gegenüberstehen.
6. Heizkessel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die eine und/oder andere Wand des Rohrzuges (3) und/oder des Zylinders (11) nach
innen bzw. nach außen zurückgenommen ausgebildet ist.
1. A heating boiler composed of a water-carrying casing (1) traversed by a piping (3)
formed of at least one part and enclosing the heating and flue gas-carrying chambers
(2) and being provided with inwardly directed longitudinal fins (4), which piping
(3), at the outer circumference thereof, in the area of the base portions (10) of
the longitudinal fins, is provided with cylindrical strip sections (12) extending
in parallel to the longitudinal axis (2'), with a stell sheet cylinder (11) being
shrunk or forced upon the piping (3) and being in heat conducting communication with
the strip sections (12).
2. A heating boiler according to claim 1, comprising a piping (3) made of extrusion-moulded
profiles (5) or cast iron bodies (8), characterized in that the projections of the
piping (3) are configured as longitudinal fin-type projections (13) of a low height
relative to the piping wall strength (Fig. 2).
3. A heating boiler according to claim 1, comprising a piping (3) of composite steel
sheet strips (6) or of a sheet metal blank provided with folded fins, characterized
in that the projections essentially are formed of the longitudinal welding seams (14)
connecting the steel sheet strips (6) or the base portions (10) of the folding fins
(4').
4. A heating boiler according to claims 2 or 3, characterized in that the intermediate
areas (15) between the base portions (10) of the fins, based on a circular arc and
viewed in cross-section, are formed to extend substantially secantial.
5. A heating boiler according to any one of claims 1 to 4, characterized in that provided
in the discharge-sided area (16) of the piping (3) susceptible to condensate formation,
between the piping and the cylinder (11), is a gap (17) in the area of which piping
(3) and cylinder (11) are oppositely disposed in contact-free manner.
6. A heating boiler according to claim 5, characterized in that one of the said walls
and/or the other of the said walls of the piping (3) and/or of the cylinder (11) is/are
formed in a manner set back inwardly and outwardly, respectively.
1. Chaudière de chauffage comprenant une enceinte (1) de circulation d'eau traversée
par un tubage (3) qui est constitué d'au moins une pièce, qui entoure les chambres
(2) où circulent des gaz de chauffage et des gaz de fumée, qui est muni de nervures
longitudinales (4) dirigées vers l'intérieur et qui est pourvu, sur sa circonférence
extérieure, dans la zone des pieds (10) des nervures longitudinales, de portions de
bandes cylindriques (12) s'étendant parallèlement à l'axe longitudinal (2'), sur le
tubage (3) étant emmanché ou ajusté par pression un cylindre en tôle d'acier (1) qui
est en contact de conduction thermique avec les portions de bandes (12).
2. Chaudière de chauffage selon la revendication 1, comprenant un tubage (3) en profilés
filés (5) ou en forme de corps en fonte (8), caractérisée en ce que les parties en
saillie du tubage (3) sont conçues sous la forme de proéminences (13) semblables à
des nervures longitudinales et possédant une hauteur réduite par rapport à l'épaisseur
de la paroi du tubage (figure 2).
3. Chaudière de chauffage selon la revendication 1, comprenant un tubage (3) fait de
bandes assemblées de tôle d'acier (6) ou d'une pièce en tôle découpée pourvue de nervures
pliées, caractérisée en ce que les parties en saillie sont formées pour l'essentiel
par les soudures longitudinales (14) reliant les bandes de tôle d'acier (6) ou les
pieds (10) des nervures pliées (4').
4. Chaudière de chauffage selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que les zones
intermédiaires (15) situées entre les pieds (10) des nervures s'étendent sensiblement
à la manière de sécantes par rapport à un arc de cercle et en coupe transversale.
5. Chaudière de chauffage selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que,
dans la zone (16) du tubage (3) exposée à la condensation et située côté évacuation,
entre ledit tubage (3) et le cylindre (11), est prévu un interstice (17) dans la zone
duquel le tubage (3) et le cylindre (11) se font face sans contact.
6. Chaudière de chauffage selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'une et/ou
l'autre paroi du tubage (3) et/ou du cylindre (11) est légèrement renfoncée vers l'intérieur
ou vers l'extérieur.

