[0001] Die Erfindung ordnet sich auf dem Gebiet der Verfahren zum Verschließen gegen Zugriffe
gesicherter wiederverschliessbarer Beutel oder Säcke an und hat im speziellen mit
wiederverschliessbaren Säcken zu tun, die einen ersten nicht-wiederverschliessbaren
Verschluss haben und einen zweiten wiederverschliessbaren.
[0002] Verschiedene Ideen von gegen Zugriffe gesicherten Beuteln sind eingegangen, die mit
wiederverschliessbarem Verschluss versehen waren, auch von Beuteln mit der Möglichkeit,
den Zugriff zu deren Inhalt zu verhindern, ohne Zugriffsspuren zu hinterlassen. Viele
dieser Ideen betreffen die Verpackung relativ kleiner Warenmengen, so dass Abreiss-Fasermatten
aus Kunststoff oder schwache Fasermatten-Zonen ausreichen, um der normalen Abfertigungs-,
Verpackungs- und Versandabnützung standzuhalten.
[0003] Solche gegen Zugriffe geschützte Verschlüsse sind jedoch ungünstig für schwere, sperrige
Waren wie Hundefutter, Holzkohle, Katzenstreu und ähnliches, welche gewöhnlich eine
Verpackung benötigen, die mehr als 7 kg Nettogewicht aushält. Für diese Art Waren
hatten die Beutel typischerweise nur einen ersten nichtwiederverschliessbaren Verschluss
irgendwelcher Art. Ein Nachteil dieser Art von Verschlüssen an Säcken mit sperrigen
Waren ist, dass die Säcke nicht wiederverschliessbar sind, so dass beim Umkippen die
Ware durch die offene Verpackung verschüttet werden kann. Zudem kann der Inhalt aufgrund
der offenen Packung oft leicht von Ungeziefer befallen werden oder austrocknen. Es
ist wünschenswert, dass funktionstüchtige und billige wiederverschliessbare Mittel
zu solchen Säcken für sperrige Waren hergestellt werden, denn der Inhalt muss eventuell
notwendigerweise in gesteigertem Masse aus den Säcken geleert werden bei den oft grossen
Abständen zwischen zwei Lieferungen.
[0004] Die Vorrichtung des Patents von Ferrell, US-A-4,241,865, ist ein Versuch, viele Nachteile
dieser früheren Erfindungen von nicht-wiederverschliessbaren Paketen oder Säcken zu
beseitigen. Dieses Patent beschreibt ein Verfahren zum Verschließen eines wiederverschliessbaren
Sackes mit einem ersten nicht-wiederverschliessbaren, genähten Verschluss und einem
zweiten wiederverschliessbaren reissverschlussartigen Verschluss, der ausserhalb des
ersten Verschluss sitzt. Während die Erfindung des Ferrell-Patents einen gegen Zugriffe
gesicherten, wiederverschliessbaren Sack für den Transport von schweren, sperrigen
Waren anbietet, hat sie auch einen Nachteil: Sie ist allgemein kompliziert zu erstellen.
Die Produktion von Säcken mit einem ersten nicht-wiederverschliessbaren Verschluss
und einem Reissverschluss, benötigt mehrere Spulen Material, die in einem ununterbrochenen
Verfahren zusammengeheftet werden. Der Reissverschluss benötigt Stopper an den Enden.
Zudem müssen für den Reissverschluss die Stopper richtig am Beutel ausgerichtet sein.
Mit anderen Worten, der Reissverschluss muss richtig auf den Beutel passen. Aus der
FR-A-1.529.850 ist ein Verfahren zum Herstellen von Kunststoff-Sachets mit Profilverschlüssen
bekannt, die durch Trennen und Verschweissen aus einen Kunststoffband mit einem daran
befestigten Profilverschluss erzeugt werden. Zum offenbart das bekannte Verfahren
Schritte, die es ermöglichen, die mit geschbeinfen Seitenrändern hergestellten Sachets
geöffnet herzustellen, damit sie abgefüllt werden können. Aus diesem Dokument sind
keine Angaben über das Verbinden des Profilverschlusses mit dem Sachetmaterial ersichtlich.
[0005] Der vorliegenden Anmeldung liegt hauptsächlich die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zu schaffen, mit dem ein wiederverschliessbarer Verschluss in einfacher und sicherer
Weise auf bereits abgefüllten, kontinuierlich der Verschliessmaschine zugeführte Säcke
aufgebracht werden kann.
[0006] Bei der Herstellung der wiederverschliessbaren Säcke der Erfindung (gemäß Anspruch
1) werden die gegenüberliegenden Profilelemente separat geformt, ineinandergehakt
und auf eine einzige Spule gewickelt. In einem ununterbrochenen Verfahren wird der
zweite Verschluss von der Spule ausgegeben und die unteren Montagestellen der.Profilelemente
an die Wände einer Reihe von Säcken geheftet. Die Enden der Profilelemente werden
zwischen benachbarten Säcken heissgesiegelt. Auf einer separaten Spule ist Zwirn oder
Faden aufgewikkelt. Mit dem Zwirn wird der Sacköffnung entlang Kettenstich zur Erstellung
des nicht-wiederverschließbaren ablösbaren Verschlusses genäht und damit die Sacköffnung
geschlossen. Die Stiche werden genäht, damit manuell aufgetrennt werden kann. Die
verschlossenen Säcke werden getrennt, indem der zweite Verschluss am heissgesiegelten
Teil durchgeschnitten wird. Anhand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher
erläutert. Es zeigen:
Abb. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines wiederverschliessbaren Sackes, der die
Erfindung darstellt.
Abb. 2 ist eine vergrösserte Teilansicht eines Querschnitts entlang Linie 2-2 von
Abb. 1 mit Blick in Pfeilrichtung.
Abb. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. 2, aber der erste, nicht-wiederverschliessbare
Verschluss ist geöffnet.
Abb. 4 ist eine perspektivische Teilansicht mit geöffnetem erstem und zweitem Verschluss
für den Zugriff zum Sackinhalt und das Ausschütten desselben.
Abb. 5 ist eine perspektivische Teilansicht, die zeigt, wie eine Reihe von Säcken
mit Verschlüssen versehen wird und dann voneinander getrennt wird.
Abb. 6 ist eine schematische Abbildung der Schritte bei der Herstellung der wiederverschliessbaren
Säcke dieser Erfindung.
Abb. 7 ist eine Teilansicht eines Querschnitts entlang der Linie 7-7 der Abb. 6 mit
Blick in Pfeilrichtung.
Abb. 8 ist eine vergrösserte Teilansicht eines Querschnitts, ähnlich wie Abb. 2, und
zeigt eine zweite Verwirklichung dieser Erfindung.
Abb. 9 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. 2 und ist eine weitere Verwirklichung der
Erfindung nach einem Zwischenschritt der Herstellung.
Abb. 10 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. 9; sie stellt den fertiggestellten Gegenstand
von Abb. 9 dar, nachdem der Herstellungsprozess abgeschlossen ist.
[0007] Um die Merkmale der Erfindung verständlich zu machen, wird nun Bezug genommen auf
die in den Zeichnungen abgebildeten Ausführungen, und sie werden präzise beschrieben.
[0008] Ein wiederverschliessbarer Sack (10) besteht aus einem Unterteil, welches aus irgendwelchem
geeigneten Material und einschichtig oder mehrschichtig sein kann, je nach Material
und Sackinhalt. In der bevorzugten Verwirklichung wird der Sack (10) mit Vorder- und
Rückwänden (11) und gegenüberliegenden Seitenwänden (12) gezeigt, die alle aus zweischichtigem
starkem Papier bestehen. Die Sackwände (11) und (12) können auch aus Kunststoffmaterial
wie Polyethylen oder Polyvinylchlorid bestehen. In der bevorzugten Ausführung umfasst
der Sack (10) auch einen festen Bodenverschluss (13) aus einem beständigen Kettenstich
oder im Falle von Kunststoffmaterial eine heissgesiegelte oder Haftnaht.
[0009] Der wiederverschliessbare Sack umfasst einen oberen Verschluss (14), der in der Querschnitt-Ansicht
von Abb. 2 detaillierter gezeigt wird. Gemäss dieser Erfindung umfasst der obere Verschluss
(14) einen nicht-wiederverschliessbaren genähten Verschluss (15) und einen zweiten
wiederverschliessbaren Verschluss (20), so dass der Sack nach der ursprünglichen Abfüllung
und Plombierung ein gegen Zugriffe geschützter Behälter ist, aber nach der Öffnung
durch den Verbraucher wieder verschliessbar ist. Wird der Zugriff zum Sackinhalt gewünscht,
so wird der erste nicht-wiederverschliessbare genähte Verschluss geöffnet und bietet
so Zugriff zur Sacköffnung, während der zweite wiederverschliessbare Verschluss über
der Sacköffnung wieder verschlossen werden kann, nachdem der erste Verschluss entfernt
worden ist.
[0010] Der erste nicht-wiederverschliessbare Verschluss (15) umfasst eine Linie von Kettenstichen
aus Faden, Schnur oder Zwirn (16), die die Sackwände (11) eng zusammenschliessen.
Die Kettenstiche aus Faden werden so angelegt, dass die Fadenenden (16A) lose sind.
Die Kettenstiche können auseinandergerissen oder gelöst werden, indem die losen Fadenenden
(16A) von Hand gezogen werden. Um das Entfernen der Kettenstiche (16) des ersten Verschlusses
zu erleichtern, wird ein Abrissstreifen oder Aufreissband (17) angebracht, siehe gestrichelte
Linien in Abb. 2. Das Aufreissband (17) wird an die Sackwände (11) genäht, wenn der
erste nicht-wiederverschliessbare Verschluss erstellt wird.
[0011] Der zweite wiederverschliessbare Verschluss umfasst ein Paar gegenüberliegender Profilelemente
oder Streifen (22) und (25). Der erste Profilstreifen (22) umfasst eine Anzahl von
der Innenfläche hervorstehender Rippen (23). Profilstreifen (25) umfasst eine Anzahl
von der Innenfläche hervorstehender Rippen (26), die für eine ineinandergreifende
Verzahnung mit den Rippen (23) des gegenüberliegenden Profilstreifens (22) ausgerichtet
sind. Die ineinandergreifenden Rippenprofile (23) und (26) reichen genügend hoch bis
zum oberen Ende oder der Öffnung des Sacks, damit die Rippen (23) und (26) wie in
Abb. 7 ineinandergreifen können. Als feste Regel der Erfindung können die Profilstreifen
(22) und (25) zur Verschliessung des Sackoberteils ineinandergreifen, wenn von Hand
den Aussenflächen der Profilstreifen entlang Druck gegeben wird, damit die Rippen
verzahnen. Die ineinandergreifenden Rippen (23) und (26) können sich lösen, wenn die
Kanten (24) und (27) gefasst werden, die über die ineinandergreifenden Rippen hinausragen.
Werden die Kanten (24) und (27) getrennt oder auseinandergezogen, so lösen sich die
ineinandergreifenden Rippen (23) und (26). Die Profilstreifen (22) und (25) sind an
den Montagestellen (30) und (31) der Streifen (22) und (25) an das obere Ende der
Sackwände (11) geheftet. Der Kettenstichfaden (16) des ersten nicht-wiederverschliessbaren
Verschlusses (15) wird durch die Montagestellen (30) und (31) des Profilstreifens
genäht. Die Profilstreifen (22) und (25) werden an den Enden (33) zusammen versiegelt,
wie Abb. 4 zeigt. Vorzugsweise werden die Streifen an den Enden heissgesiegelt, aber
auch Schallschweissen, Haft- oder ähnliche Versiegelungsverfahren können angewendet
werden. Zweck der Versiegelung ist es, die Enden der Profilstreifen zu verschliessen,
um beim Wiederverschliessen des Beutels einen luftdichten Verschluss zu garantieren
und um die ineinandergreifenden Rippen in der richtige Position zu halten. Heissgesiegelte
Profilstreifen-Enden (33) des wiederverschliessbaren Sackes dieser Erfindung beseitigen
einen Nachteil der früheren Erfindung mit Reissverschluss, bei der der Reissverschluss
die Sacköffnung nicht ganz schliessen kann. Überdies ist die frühere Erfindung mit
Reissverschluss anfällig für unbeabsichtigtes Öffnen, während die Profilstreifen (22)
und (25) dieser Erfindung einen absoluten Verschluss garantieren, der gegen zufälliges
Öffnen sehr beständig ist.
[0012] Abb. 3 und 4 zeigen den wiederverschliessbaren Sack dieser Erfindung mit beseitigtem
erstem, nicht-wiederverschliessbarem Verschluss (15). Ist der Kettenstichfaden einmal
losgerissen, um die Kettenstiche zu lösen, wird eine Anzahl kleiner Löcher (18) entlang
der Seitenwände (11) und durch die Profilstreifen (22) und (25) sichtbar, wo sich
die Stiche vorher befanden. Ist der nicht-wiederverschliessbare Verschluss (15) entfernt,
so ist das obere Ende des Sackes offen und gewährt Zugriff zu dessen Inhalt. Das obere
Ende des Sackes kann durch die zwei Profilstreifen (22) und (25) und ihre entsprechenden
ineinandergreifenden Rippen (23) und (26) wieder verschlossen werden.
[0013] Das Verfahren zur Herstellung des wiederverschliessbaren Sakkes dieser Erfindung
wird in den Abbildungen 5 bis 7 aufgezeigt. Der wiederverschliessbare Sack kann in
einem ununterbrochenen Verfahren hergestellt werden, bei dem eine Anzahl solcher Säcke
mit dem oberen Verschluss (14) ausgestattet werden. Die Reihe der Säcke (10) werden
in einem früheren Arbeitsschritt gefüllt und die Sacköffnungen offengelassen.
In einem separaten Arbeitsschritt wird der zweite wiederverschliessbare Verschluss
(20) mit den Profilstreifen (22) und (25) in einem üblichen Strangpress-Verfahren
geformt. Die Profilstreifen werden verzahnt und auf eine Zulieferungsspule (35) aufgewikkelt.
Der verzahnte Verschluss (20) wird von der Spule ausgegeben und über den Öffnungen
der Säcke (10) wie in Abb. 6 und 7 gezeigt angeordnet. Die unteren Montagestellen
(30) und (31) der ineinandergreifenden Profilstreifen (22) und 25) werden durch einen
an den Innenflächen der Streifen angebrachten Klebstoff an den Sackwänden (11) befestigt.
Der Klebstoff kann auch direkt an den Sackwänden (11) aufgetragen werden, statt auf
den Innenflächen der Profilstreifen. Der an den Montagestellen (30) und (31) aufgetragene
Klebstoff muss Kunststoff und das Sackmaterial genügend stark verbinden, ob nun der
Sack aus Kunststoffmaterial oder Papier besteht. Die unteren Enden der Kunststoff-Profilstreifen
(22) und (25) können mit einem beidseitigen Rollenpaar (37) gegen die Sackwände gepresst
werden. Andere geeignete Mittel zur Garantierung einer starken Haftung zwischen den
Sackwänden (11) und dem wiederverschliessbaren verzahnten Verschluss (20) können bestimmt
werden.
[0014] Wenn der wiederverschliessbare Verschluss (14) an die Wände (11) des Sackes (10)
geklebt ist, werden die Enden der wiederverschliessbaren Profile an den Stellen (33)
heissgesiegelt. In der fortlaufenden Sackherstellung dieser Erfindung passiert der
Arbeitsschritt des Heissiegeln zwischen benachbarten Säcken (10).
[0015] Der erste nicht-wiederverschliessbare Verschluss (15) kann vor oder nach dem Heissiegeln
angebracht werden. In der bevorzugten Verwirklichung wird der erste Verschluss vor
dem Heissiegeln angebracht, weil der Zwirn (16) und der Abrissstreifen (17) nicht
aus Kunststoffmaterial bestehen und somit nicht empfindlich gegen Heissiegeln sind.
Besteht der Abrissstreifen (17) aus Kunststoffmaterial, so muss das Anbringen desselben
nach dem Heissiegeln erfolgen, damit er wieder abgelöst werden kann.
[0016] Beim Anbringen des ersten genähten Verschlusses (15) wird Zwirn oder Schnur (41)
von einer Rolle oder Spule abgegeben (nicht dargestellt) und in einer üblichen Art
zu einem Kettenstich vernäht, welcher straff genug ist, um den Sack zu verschliessen,
aber lose genug, um wieder gelöst werden zu können. Während der Anbringung der Kettenstiche
ist es wichtig, dass lose Enden (16A) des Zwirns (16) gelassen werden, um es zu ermöglichen,
den Kettenstich auseinanderzuziehen, wenn der Sack geöffnet werden soll. Wird ein
Abrissstreifen angebracht, so wird ein solcher von einer Spule (42) abgegeben, bevor
der Kettenstich genäht wird. Ist der erste nicht-wiederverschliessbare Verschluss
angebracht, so werden die einzelnen Säcke (10) auseinandergeschnitten, und zwar zwischen
den Beuteln, einer Schnittlinie (36) entlang, die durch das Zentrum der heissgesiegelten
Stelle (33) des wiederverschliessbaren Profilverschlusses (14) führt.
[0017] In Abb. 8 wird eine zweite Verwirklichung des wiederverschliessbaren Sackes dieser
Erfindung aufgezeigt. Ein wiederverschliessbarer Sack (10) umfasst Aussenwände (11)
und (12) und einen ersten nicht-wiederverschliessbaren Verschluss (50) mit einem Kettenstichfaden
oder Zwirn (51) mit Zieh- oder Abrissstreifen (52). Der zweite wiederverschliessbare
Verschluss (60) umfasst ein Paar Profilstreifen (61) und (62), die auf ein zweites
Streifenpaar geklebt sind. Die Streifen (63) bei dieser Ausführung sind vom selben
Material wie der Abrissstreifen, wie z.B. Kreppapier. Die Profilstreifen (61) und
(62), die aus Kunststoff sind, werden an ihren Aussenflächen an die Innenflächen der
Streifen (63) an der Stelle (64) geheftet. Das zweite Streifenpaar (63) wird an dessen
Innenflächen an der Stelle 65 an die Sackwände (11) geheftet. Ein Vorteil dieser Ausführung
ist, dass die ähnlichen Materialien der Sackwände (11) und der Streifen (63) leicht
und schnell in einer ununterbrochenen Herstellung von Säcken miteinander verbunden
werden können, im Gegensatz zu den ungleichen Materialien, die in der Ausführung von
Abb. 7 zusammenkommen. Die Profilstreifen (61) und (62) können vor der Sackherstellung
auf den Streifen (63) angebracht und auf eine Zulieferungsrolle gewickelt werden,
wie dies mit Rolle (35) in Abb. 6 gezeigt wird.
[0018] Abb. 9 und 10 zeigen eine weitere Ausführung des Verfahrens und Sacks dieser Erfindung.
Die in Abb. 9 und 10 gezeigte Ausführung ist mit jener von Abb. 2 identisch, mit der
Ausnahme, dass die Stiche auf dem Sack ausgeführt werden, bevor der wiederverschliessbare
Kunststoffverschluss am Sack angebracht wird. Deshalb zeigt Abb. 9 den genähten und
durch die Sackwände (11˝) befestigten Verschluss (15˝) ohne die Profilstreifen (22˝)
und (25˝). In einem späteren Arbeitsschritt, siehe Abb. 10, werden die Profilstreifen
aus Kunststoff (22˝) und (25˝) an der Sackaussenwand des genähten Verschlusses (15˝)
befestigt.
1. Verfahren zum Verschliessen der Einfüllöffnungen von mit einem Füllgut gefüllten Säcken
(10;10′) mit einem aus ineinandergreifenden Profilstreifen (22,25;61,62) bestehenden
wiederverschliessbaren und einem nicht wiederverschliessbaren genähten Verschluss
(20;60), mit folgenden Verfahrensschritten:
- die gefüllten Säcke (10;10′) gelangen von einer Abfüllanlage nebeneinanderstehend
zu einer Verschliessvorrichtung,
- die miteinander verzahnten, auf einer einzigen Zulieferspule (35) aufgerollten
Profilstreifen (22,25;61,62) werden von der Spule (35) abgegeben und deren unterhalb
der Profile (23,26) liegende Montagestellen (30,31) oder Streifen (63) an die Sackwände
(11;11′) entlang der Öffnungen herangeführt und mit diesen verbunden,
- der nicht wiederverschliessbare ablösbare Verschluß (20;60) wird entlang der Sacköffnungen
angenäht
- die beiden Profilstreifen (22,25;61,62) werden im Bereich der Sackenden und zwischen
den benachbarten Säcken (10) an den Stellen (33) durch Heissiegeln unlösbar miteinander
verbunden und
- danach entlang einer Schnittlinie (36) durch die heissgesiegelte Stelle (33) des
wiederverschliessbaren Profilverschlusses (20;60) getrennt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verbinden der Profilstreifen
(61,62) mit den Seitenwänden (11′) der Säcke (10′) die Profilstreifen (61,62) mit
Streifen (63) verbunden werden, welche dazu bestimmt sind, mit den Seitenwänden (11′)
des Sackes (10′) geheftet zu werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen (63) vor dem
Aufspulen der Profilstreifen (61,62) auf die Vorratsspule (35) mit den Profilstreifen
(61,62) verbunden und beim Aufbringen auf die Säcke (10′) gemeinsam mit den Profilstreifen
(61,62) von der Vorratsspule (35) abgezogen werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagestellen (30,31)
oder die Streifen (63) des Profilverschlusses (20,60) durch einen Klebstoff, der an
den Innenflächen der Montagestellen (30,31) oder an den Seitenwänden (11;11′) der
Säcke (10;10′) angebracht ist, durch ein Rollenpaar (37) gegen die Sackwände (11;11′)
gepresst und mit diesen verbunden werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig
oder nach dem Verbinden des Profilverschlusses (20;60) mit dem Sack (10:10′) ein Abrissstreifen
(17;52) auf eine der Montagestellen (30,31) oder einen Streifen (63) aufgebracht und
durch eine mit Zwirn oder Schnur (41;51) genähte Naht mit dem Profilverschluss (20;60)
und dem Sack (10;10′) verbunden wird.
1. Method of closing the filler openings of bags (10; 10′), which are filled with a filling
material, by utilising a reclosable fastener (20) and a non-reclosable, stitched fastener
(60), which fasteners (20; 60) include interlocking profile strips (22, 25; 61, 62),
comprising the following method steps:
- the filled bags (10; 10′) pass from a filling apparatus to a closing device adjacent
one another,
- the interlocked profile strips (22, 25; 61, 62), which have been rolled-up on a
single supply reel (35), are released from the reel (35), and their mounting portions
(30, 31) or strips (63), lying beneath the profiles (23, 26), are supplied to the
bag walls (11; 11′) along the openings and are connected thereto,
- the non-reclosable, separable fastener (20; 60) is stitched along the bag openings,
- the two profile strips (22, 25; 61, 62) are non-detachably interconnected, by means
of a heat-sealing process, in the region of the bag ends and between the adjacent
bags (10) at the portions (33), and
- are subsequently separated along a cut line (36) through the heat-sealed portion
(33) of the reclosable profile fastener (20; 60).
2. Method according to claim 1, characterised in that, prior to the profile strips (61,
62) being connected to the side walls (11′) of the bags (10′), the profile strips
(61, 62) are connected to strips (63), which are intended to be adhered to the side
walls (11′) of the bag (10′).
3. Method according to claim 2, characterised in that, prior to the profile strips (61,
62) being wound onto the supply reel (35), the strips (63) are connected to the profile
strips (61, 62) and are unwound from the supply reel (35) together with the profile
strips (61, 62) when being applied to the bags (10′).
4. Method according to claim 1, characterised in that the mounting portions (30, 31)
or the strips (63) of the profile fastener (20, 60) are pressed towards the bag walls
(11; 11′) by a pair of rollers (37), and they are connected to said bag walls by an
adhesive, which is applied to the inner surfaces of the mounting portions (30, 31)
or to the side walls (11; 11′) of the bags (10; 10′).
5. Method according to one of claims 1 to 4, characterised in that, simultaneously with
or subsequently to the profile fastener (10; 60) being connected to the bag (10; 10′),
a tear strip (17; 52) is mounted upon one of the mounting portions (30, 31) or upon
a strip (63) and is connected to the profile fastener (20; 60) and the bag (10; 10′)
by a seam which is stitched with cord or string (41; 51).
1. Procédé pour fermer les ouvertures de remplissage de sacs (10; 10′) remplis d'une
matière de remplissage et comportant une fermeture refermable (20 ; 60), constituée
de bandes profilées (22, 25 ; 61, 62) s'emboîtant l'une dans l'autre, et d'une fermeture
cousue (15) non refermable, ce procédé comportant les opérations suivantes :
- à partir d'une installation de remplissage, les sacs remplis (10 ; 10′) parviennent
debout l'un derrière l'autre à un dispositif de fermeture,
- les bandes profilées (22, 25 ; 61, 62) emboîtées l'une dans l'autre et enroulées
sur une bobine distributrice unique (35) sont extraites de la bobine (35) et des emplacements
de montage (30, 31) ou bandes (63) de celles-ci, qui sont situés au-dessous des éléments
profilés (23, 26), sont amenés sur les parois (11 ; 11′) des sacs le long de leurs
ouvertures et sont fixés sur ces parois,
- la fermeture séparable et non refermable (15) est cousue le long des ouvertures
des sacs,
- les deux bandes profilées (22, 25 ; 61, 62) sont réunies entre elles d'une manière
inséparable par thermosoudage au voisinage des extrémités des sacs et entre sacs (10)
voisins, en des emplacements (33), et
- sont ensuite sectionnées le long d'une ligne de coupe (36) passant par l'emplacement
thermosoudé (33) de la fermeture à profilés (20 ; 60).
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'avant de réunir les bandes
profilées (61, 62) aux parois latérales (11′) des sacs (10′), ces bandes profilées
(61, 62) sont réunies à des bandes (63) qui sont aptes à être collées sur les parois
latérales (11′) des sacs (10′).
3. Procédé suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les bandes (63) sont réunies
aux bandes profilées (61, 62) avant l'enroulement de ces dernières sur la bobine de
stockage (35) et, lors de la pose sur les sacs (10′), sont extraites de la bobine
de stockage (35) en même temps que les bandes profilées (61, 62).
4. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moyen d'une substance
adhésive qui est appliquée sur les surfaces intérieures des emplacements de montage
(30, 31 ) ou sur les parois latérales (11 ; 11′) des sacs (10 ; 10′), les emplacements
de montage (30, 31) ou les bandes (63) de la fermeture à profilés (20 ; 60) sont réunis
aux parois latérales (11 ; 11′) des sacs en étant appliqués sous pression sur ces
dernières au moyen d'une paire de rouleaux (37).
5. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'en même temps
que la fixation de la fermeture à profilés (20 ; 60) sur les sacs (10 ; 10′) ou après
cette fixation, une bande déchirable (17 ; 52) est appliquée sur l'un des emplacements
de montage (30, 31) ou sur une bande (63) et est réunie à la fermeture à profilés
(20 ; 60) et au sac (10 ; 10′) par un assemblage du type couture réalisé au moyen
d'un fil fort ou d'un cordon (41 ; 51).