(19)
(11) EP 0 388 646 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.08.1993  Patentblatt  1993/32

(21) Anmeldenummer: 90103286.2

(22) Anmeldetag:  21.02.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B41F 35/06, B41F 35/00

(54)

Wascheinrichtung

Washing device

Dispositif de lavage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 20.03.1989 DE 3909114

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.09.1990  Patentblatt  1990/39

(73) Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft
D-69019 Heidelberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Loos, Gerhard, Dipl.-Ing.
    D-6912 Horrenberg (DE)
  • Spiegel, Nikolaus, Dr. Ing.
    D-6909 Walldorf (DE)

(74) Vertreter: Stoltenberg, Heinz-Herbert Baldo et al
c/o Heidelberger Druckmaschinen AG Kurfürsten-Anlage 52-60
69115 Heidelberg
69115 Heidelberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 119 538
DE-A- 3 529 864
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Wascheinrichtung für eine Druckmaschine, zum Reinigen der Oberfläche einer Walze oder eines Zylinders, beispielsweise zur Reinigung des Gummituches des Gummituchzylinders. Eine solche Wascheinrichtung besitzt eine Vorrats- und eine Schmutztuchspule für ein Waschtuch, wobei das Waschtuch mit Waschflüssigkeit getränkt werden kann. Durch Aufwickeln des Waschtuches auf der Schmutztuchspule wird das Waschtuch von der Vorratsspule abgezogen. Es läuft über ein Andruckelement, welches wahlweise betätigbar ist, um das Waschtuch in Anlage zu bringen, beispielsweise an das zu reinigende Gummituch des Gummituchzylinders. Im einzelnen ist das Andruckelement ein elastisches Membranteil, das an einem Distanzteil gefaßt ist. Durch Aufbau eines Druckluftpolsters zwischen dem Membranteil und dem Distanzteil ist das Andruckelement betätigbar. Im betätigten Zustand sorgt das Distanzteil für die bleibende Beabstandung der Randbereiche des Membranteils, was eben erst den Aufbau des Druckluftpolsters zwischen dem Membranteil und dem Distanzteil ermöglicht.

    [0002] Eine derartige Wascheinrichtung ist beispielsweise aus der DE-OS 30 05 469 bekannt. Das Distanzteil ist bei dieser bekannten Wascheinrichtung in Form eines U-Profils gebildet, wobei in einer Querschnittsdarstellung das Membranteil die Öffnung des U-Profils abdeckt. Die Randbereiche des Membranteils sind bei dieser bekannten Wascheinrichtung außen auf Schenkeln des U-Profils abgedichtet befestigt. Bei dieser Wascheinrichtung wird die dichtende Befestigung des Membranteils als sehr aufwendig empfunden. Um die Dichtwirkung sicherzustellen, sind die Randbereiche des Membranteils unter Zwischenschaltung einer Leiste mit einer Vielzahl von Schrauben an den Schenkeln des U-Profils befestigt. Eine solche Befestigung ist an beiden Längsseiten dieses Distanzteils vorzunehmen.

    [0003] Ausgehend von dem vorbeschriebenen Stand der Technik stellt sich der Erfindung die Aufgabe, die bekannte Wascheinrichtung so auszugestalten und weiterzubilden, daß eine herstellungstechnisch einfache und gebrauchsgünstige Ausbildung des Andruckelementes gegeben ist.

    [0004] Diese Aufgabe ist bei der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst.

    [0005] Erfindungsgemäß ist das Distanzteil nach Art eines Kulissensteines in einem Halterungsteil aufgenommen. Die Randbereiche des Membranteils, zumindest die längsseitigen Randbereiche, sind zwischen dem Distanzteil und dem Halterungsteil dichtend eingespannt. Genauer sind die Randbereiche zwischen den Führungsüberständen des Halterungsteils und den zugeordneten Randbereichen des Distanzteils eingespannt. Wie bei der bekannten Wascheinrichtung dient das Distanzteil zur Ausbildung eines geschlossenen Druckraumes auf der beispielsweise einem Gummituchzylinder abgewandten Seite des Membranteils, d. h. auf der Unterseite des Membranteils, wobei das Distanzteil den Boden des Druckraumes bildet, sowie als ein das Membranteil gleichsam aufspannendes Teil, das im betätigten Zustand durch die Halterung der Randbereiche die Auswölbung des Membranteils ermöglicht. Darüber hinaus dient beim Gegenstand der Erfindung aber das Distanzteil unmittelbar zur halternden Einspannung der Randbereiche des Membranteils, wie vorstehend beschrieben. Das Andruckelement erstreckt sich im wesentlichen über die Länge der zu reinigenden Walze oder des zu reinigenden Zylinders, so daß mit den erwähnten längsseitigen Randbereichen diejenigen angesprochen sind, die sich im wesentlichen parallel zu der Achse der Walze bzw. des Zylinders erstrecken. Bei einer solchen Ausgestaltung kann das Distanzteil vorteilhaft als Einschubteil ausgebildet sein, desgleichen das Membranteil, das mit entsprechenden Randbereichen vorgeformt sein kann. Das Membranteil kann zusammen mit dem Distanzteil in das Halterungsteil eingeschoben werden und im eingeschobenen Zustand sodann verspannt werden. Das Membranteil weist zweckmäßigerweise vorgeformte, nach außen weisende Randbereiche auf, die bei einem Einschieben selbsttätig die Führungsüberstände des Halterungsteils hintergreifen. Das Membranteil ist sogleich beim Einschieben in das Halterungsteil - was im übrigen auch auf das Distanzteil zutrifft - senkrecht zur Einschubrichtung formschlüssig in dem Halterungsteil gefaßt. Die Erfindung schlägt weiter vor, daß das Distanzteil mittels sich an dem Halterungsteil abstützender Spannschrauben gegen die Führungsüberstände des Halterungsteils vorgespannt ist. Zwischen dem Halterungsteil und dem Distanzteil, unter Zwischenschaltung des Membranteils, ist ein geschlossener Verspannungskreis gegeben, wobei die wesentlichen längsseitigen Ränder des Membranteils und des Halterungsteils einerseits sowie des Distanzteils andererseits formschlüssig zusammenwirken. Das Membranteil braucht grundsätzlich nicht, oder nur geringfügig, etwa hinsichtlich der Randbereiche vorgeformt zu sein. Dann ist das Distanzteil maßgebend für die Formgebung des Membranteils im unbetätigten Zustand, wenn kein Druckluftpolster zwischen dem Membranteil und dem Distanzteil aufgebaut ist, wie dies weiter unten noch im Einzelnen erläutert ist. Im betätigten Zustand ist das Distanzteil dann für die Ausbildung einer das Waschtuch beispielsweise an den Gummituchzylinder anpressenden Wölbung verantwortlich. Jedoch kann das Membranteil auch, wie bevorzugt im Rahmen der Erfindung, durch eine Prägung an die Form des Distanzteils bereits weitgehend angepaßt sein, insbesondere hinsichtlich der zuvor erwähnten seitlich auskragenden Randbereiche, welche als Dichtung zwischen dem Distanzteil und dem Halterungsteil eingespannt werden. Das Distanzteil ist mittels der Spannschrauben in einer Richtung senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der längsseitigen Führungsüberstände beaufschlagt. Hierbei wirken die Spannschrauben in einer Querschnittsdarstellung etwa mittig auf das Distanzteil ein. Das Membranteil besteht wegen der notwendigen Elastizität aus einem gummielastischen Werkstoff, während das Distanzteil und das Halterungsteil etwa gezogene Metall-Profilteile sein können. Zur Betätigung des Andruckelementes wird das Membranteil pneumatisch aufgebläht. Hierzu ist ein Druckluftanschluß an dem Distanzteil vorgesehen, welcher das Halterungsteil frei durchsetzt, mit dem Distanzteil aber fest verbunden ist. Beim Verspannen des Distanzteils gegen das Halterungsteil kann der in dem Halterungsteil ortsfeste Druckluftanschluß sich bezüglich des Halterungsteils frei bewegen. Der Druckluftanschluß mündet in einer entsprechenden Bohrung in dem Distanzteil. Durch Aufbau eines Druckluftpolsters wird bei der Betätigung das Membranteil von dem Distanzteil abgehoben, wie erwähnt unter Ausbildung einer Wölbung. Das außenseitig über das Membranteil laufende Waschtuch wird hierbei an den zu waschenden Zylinder bzw. an die zu waschende Walze angepreßt. Hinsichtlich der stirnseitigen Befestigung des Membranteils ist vorgesehen, daß das Membranteil an einer Stirnseite des Distanzteils fest angebracht ist. Beispielsweise kann das Membranteil mit der Stirnseite des Distanzteils mittels Befestigungsschrauben verbunden sein. Es ergibt sich hierdurch eine vorteilhafte Ergänzung zu dem Erfindungsgedanken, das Membranteil beidseitig zwischen dem Halterungsteil und dem Distanzteil dichtend einzuspannen, bei insgesamt kulissensteinartiger Ausbildung des Distanzteils. Das Membranteil kann zur Montage vor Einschub des Distanzteils fest mit dem Distanzteil durch die stirnseitige Halterung verbunden werden. Das Distanzteil kann sodann bei einfacher Handhabung zusammen mit dem Membranteil in das Halterungsteil eingeschoben werden. Nach Anziehen der Spannschrauben ist das Membranteil insgesamt abgedichtet an dem bzw. gegen das Distanzteil gehaltert. In weiterer Einzelheit ist hinsichtlich der stirnseitigen Befestigung zwischen dem Membranteil und den Köpfen der Befestigungsschrauben ein Spannblech zwischengeschaltet, das für einen gleichmäßigen Anlagedruck über die Breite der Stirnseite sorgt.

    [0006] Nachstehend ist die Erfindung noch desweiteren anhand der beigefügten Zeichnung, die jedoch lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
    Fig. 1
    eine Seitenansicht der Einrichtung im eingebauten Zustand;
    Fig. 2
    eine Darstellung gemäß Fig. 1, bei betätigtem Andruckelement;
    Fig. 3
    gleichfalls eine Darstellung der Wascheinrichtung bei betätigtem Andruckelement, mit einer Schnittdarstellung des Andruckelementes;
    Fig. 4
    eine Schnittdarstellung des Andruckelementes im Bereich des Druckluftanschlusses, bei unbetätigtem Andruckelement;
    Fig. 5
    eine perspektivische Darstellung des Membranteils;
    Fig. 6
    eine Detaildarstellung der stirnseitigen Befestigung des Membranteils;
    Fig. 7
    ein Schnitt durch die Darstellung gemäß Fig. 6 entlang der Linie VII-VII, wobei jedoch lediglich das Distanzteil mit dem daran befestigtem Membranteil dargestellt ist.


    [0007] Dargestellt und beschrieben ist eine Wascheinrichtung 1, die im Einbauzustand, wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, einem Gummituchzylinder 2 einer Druckmaschine zugeordnet ist. Die Wascheinrichtung 1 besitzt eine Vorratsspule 3 für ein Waschtuch 5, das auf einer Schmutztuchspule 4 aufgewickelt werden kann. Die Schmutztuchspule 4 ist mittels einer pneumatischen Vorrichtung 6 schrittweise betätigbar. Aus einer Spendeeinrichtung 7 kann das Waschtuch 5 mit Waschflüssigkeit benetzt werden.

    [0008] Im übrigen ist die dargestellte Wascheinrichtung 1 als Einschubeinrichtung ausgebildet, die mittels Bolzen 8 in einander gegenüberliegenden maschinenfesten Halterungen 22 gehalten ist, wobei eine jeweilige Halterung 22 fest mit einer Seitenwand 28 der Druckmaschine verbunden ist.

    [0009] Das Waschtuch 5 wird durch das Aufwickeln auf der Schmutztuchspule 4 über ein Andruckelement 9 gezogen, das in den Fig. 2 und 3 im betätigten Zustand dargestellt ist. Im einzelnen weist das Andruckelement 9 ein Membranteil 10 auf, das abgedichtet auf einem Distanzteil 11 gefaßt ist. Mittels eines Druckluftanschlusses 12 (vergl. Fig. 4) kann zwischen der außenseitigen Oberseite 13 des Distanzteils 11 und der zugewandten Unterseite des Membranteils 10 ein Druckluftpolster aufgebaut werden, zum Anpressen des Waschtuches 5 gegen einen Zylinder oder eine Walze während eines Waschvorganges. Das Membranteil 10 liegt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an der im wesentlichen rechteckigen ebenen Außenfläche des Distanzteils 11 an. Im betätigten Zustand wölbt sich das Membranteil 10 vor, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.

    [0010] Das Distanzteil 11 und das Membranteil 10 sind in einem Halterungsteil 14 kulissensteinartig aufgenommen. Die Führungsüberstände 15,15' des Halterungsteils sind von Randbereichen 16 und 17 des Distanzteils 11 bzw. des Membranteils 10 hintergriffen. Mittels Spannschrauben 18, die sich an dem Halterungsteil 14 abstützen, ist das Distanzteil 11 gegen die Führungsüberstände 15,15' verspannt, unter Zwischenlage des Membranteils 10 bzw. genauer der Randbereiche 17 des Membranteils 10. Das Distanzteil 11 ist hierbei mittels der Spannschrauben 18 senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Führungsüberstände 15,15' beaufschlagt. In der Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Spannschrauben 18 etwa mittig auf das Distanzteil 11 einwirken. Das Membranteil 10 besitzt vorteilhafterweise vorgeformte, nach außen weisende Randbereiche 17. Es kann - genau wie das Distanzteil 11 - zur Montage einfach in das Halterungsteil 14 eingeschoben werden. Der Führungsüberstand 15' kann weiter vorragend in Richtung auf den Gummituchzylinder 2 ausgebildet sein (vgl. Fig. 2), zur Führung bzw. Umlenkung des Waschtuchs 5.

    [0011] Der Druckluftanschluß 12 ist im einzelnen in Fig. 4 dargestellt. Er durchsetzt frei einen Durchlaß 19 in dem Halterungsteil 14 und ist mittels eines Gewindes 20 in dem Distanzteil 11 verschraubt. Bei der Montage, beim Verspannen des Distanzteils 11 gegen die Führungsüberstände 15,15' wandert das Distanzteil 11 in Richtung auf die Führungsüberstände 15,15'. Diese Bewegung kann der Druckluftanschluß ohne weiteres mitvollziehen. Der Druckluftanschluß 12 ist desweiteren mit einer Druckluftleitung 21 verbunden, die zur Versorgung mit Druckluft aus der Wascheinrichtung 1 herausgeführt ist, was hier im einzelnen nicht dargestellt ist.

    [0012] In Fig. 5 ist das Membranteil 10, das aus einem gummielastischen Werkstoff besteht, insgesamt perspektivisch dargestellt. Es sind die nach außen weisenden längsseitigen Randbereiche 17 zu erkennen. Die Stirnseite 23 des Membranteils 10 ist um den Überstand 27 tiefer gezogen als der längsseitige Rand des Membranteils 10. Weiter sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in der Stirnseite 23 zwei Befestigungsöffnungen 24 ausgebildet, um eine Schraubverbindung zu ermöglichen, wie dies weiter im einzelnen in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Die in Fig. 5 nicht sichtbare Stirnseite ist entsprechend ausgebildet.

    [0013] Aus den Fig. 6 und 7 ist ersichtlich, daß die stirnseitige Befestigung des Membranteils 10 mittels zweier Schrauben 25 durchgeführt ist, die in dem Distanzteil 11 verankert sind. Die Schrauben 25 wirken über ein die Stirnseite überspannendes Spannblech 26 auf das Membranteil 10 ein. Es ergibt sich eine über die ganze Stirnseite dichte Anlage des Membranteils 10 an dem Distanzteil 11.

    [0014] Zur Montage kann beispielsweise so vorgegangen werden, daß das Membranteil 10 zunächst an der Stirnseite 23 mit dem Distanzteil 11 fest verbunden wird und das Distanzteil 11 sodann zusammen mit dem daran insoweit schon befestigten Membranteil 10 in das Führungsteil 14 eingeschoben wird. Durch das erwähnte Verspannen des Distanzteils 11 gegen die Führungsüberstände 15, 15' ergibt sich der längsseitige dichtende Abschluß zwischen dem Membranteil 10 und dem Distanzteil 11.

    [0015] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.


    Ansprüche

    1. Wascheinrichtung (1) an einer Druckmaschine, zum Reinigen der Oberfläche einer Walze oder eines Zylinders, beispielsweise zur Reinigung des Gummituches des Gummituchzylinders (2), mit einer Vorrats- (3) und einer Schmutztuchspule (4) für ein mit Waschflüssigkeit tränkbares Waschtuch (5), welches Waschtuch (5) von der Vorratsspule (3) durch Aufwikkeln auf der Schmutztuchspule (4) über ein betätigbares Andruckelement (9) ziehbar ist, um mittels des Andruckelementes (9) das Waschtuch (5) während eines Waschvorganges an dem Gummituchzylinder (2) anzudrücken, wobei das Andruckelement (9) ein elastisches Membranteil (10) aufweist, das gegenüber einem Distanzteil (11) abgedichtet ist und durch Aufbau eines Druckluftpolsters zwischen dem Membranteil (10) und dem Distanzteil (11) betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzteil (11) kulissensteinartig in einem Halterungsteil (14) aufgenommen ist und daß Führungsüberstände (15) des Halterungsteiles (14) hintergreifende Randbereiche (17) des Membranteiles (10) durch Verspannen des Distanzteils (11) gegen die Führungsüberstände (15) dichtend eingespannt sind.
     
    2. Wascheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzteil (11) mittels sich an dem Halterungsteil (14) abstützender Spannschrauben (18) gegen die Führungsüberstände (15) des Halterungsteils (14) vorgespannt ist.
     
    3. Wascheinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzteil (11) mittels der Spannschrauben (18) in einer Richtung senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Führungsüberstände (15) beaufschlagt ist.
     
    4. Wascheinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckluftanschluß (12) das Halterungsteil (14) durchsetzt und mit dem Distanzteil (11) fest verbunden ist.
     
    5. Wascheinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Membranteil (10) an seinen Stirnseiten (23) fest an dem Distanzteil (11) angebracht ist.
     
    6. Wascheinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten (23) des Membranteils (10) mit dem Distanzteil (11) verschraubt sind.
     
    7. Wascheinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Membranteil (10) aus einem gummielastischen Werkstoff besteht.
     


    Claims

    1. Washing device (1) on a printing press for cleaning the surface of a roller or cylinder, for example for cleaning the rubber blanket of the rubber blanket cylinder (2), having a supply reel (3) and a dirt blanket reel (4) for a washing blanket (5) which can be steeped in washing liquid, which washing blanket (5) can be drawn from the supply reel (3), by being wound up on the dirt blanket reel (4), over an actuatable pressure element (9) to enable the washing blanket (5), during a washing procedure, to be pressed by means of the pressure element (9) against the rubber blanket cylinder (2), the pressure element (9) exhibiting an elastic membrane part (10), which is sealed in relation to a distancing part (11) and can be actuated by the formation of a compressed-air cushion between the membrane part (10) and the distancing part (11), characterised in that the distancing part (11) is received like a sliding block in a holding part (14) and in that marginal regions (17) of the membrane part (10), which marginal regions back-grip guide projections (15) of the holding part (14), are clamped sealingly in place by bracing of the distancing part (11) against the guide projections (15).
     
    2. Washing device according to Claim 1, characterised in that the distancing part (11) is pretensioned, by means of clamping screws (18) supported on the holding part (14), against the guide projections (15) of the holding part (14).
     
    3. Washing device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the distancing part (11) is acted upon, by means of the clamping screws (18), in a direction perpendicular to a direction of extent of the guide projections (15).
     
    4. Washing device according to one or more of the preceding claims, characterised in that a compressed-air connection (12) passes through the holding part (14) and is firmly connected to the distancing part (11).
     
    5. Washing device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the membrane part (10) is attached, at its end faces (23), firmly to the distancing part (11).
     
    6. Washing device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the end faces (23) of the membrane part (10) are screwed to the distancing part (11).
     
    7. Washing device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the membrane part (10) consists of an elastomeric material.
     


    Revendications

    1. Dispositif de lavage (1) se montant sur une machine à imprimer et destiné à nettoyer la surface d'un rouleau ou d'un cylindre, par exemple à nettoyer le blanchet du cylindre de blanchet (2), comprenant une bobine de réserve (3) et une bobine de toile sale (4) destinées à une toile de lavage (5) pouvant être imbibée d'un liquide de lavage, ladite toile de lavage (5) pouvant être tirée de la bobine de réserve (3) par enroulement sur la bobine de toile sale (4) de manière qu'elle passe sur un élément presseur (9) susceptible d'être actionné afin de serrer la toile de lavage (5) au moyen de l'élément presseur (9) contre le cylindre de blanchet (2) pendant un processus de lavage, l'élément presseur (9) comprenant un élément élastique de membrane (10) qui est monté de manière étanche par rapport à une entretoise (11) et qui peut être mis en action par création d'un coussin d'air comprimé entre l'élément de membrane (10) et l'entretoise (11), caractérisé en ce que l'entretoise (11) est logée à la manière d'un coulisseau dans une pièce de support (14) et en ce que des extrémités en porte-à-faux de guidage (15) faisant partie de la pièce de support (14) encastrent de manière étanche des zones de bordure (17) de l'élément de membrane (10), qui sont agrippées derrière elles, par serrage de l'entretoise (11) contre les extrémités en porte-à-faux de guidage (15).
     
    2. Dispositif de lavage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entretoise (11) est mise sous précontrainte contre les extrémités en porte-à-faux de guidage (15) faisant partie de la pièce de support (14) au moyen de vis de serrage (18) qui prennent appui contre la pièce de support (14).
     
    3. Dispositif de lavage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les vis de serrage (18) exercent leur force sur l'entretoise (11) dans une direction perpendiculaire à la direction dans laquelle les extrémités en porte-à-faux de guidage (15) sont orientées.
     
    4. Dispositif de lavage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un raccord (12) d'admission d'air comprimé passe à travers la pièce de support (14) et est fixé à l'entretoise (11).
     
    5. Dispositif de lavage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les côtés extrêmes (23) de l'élément de membrane (10) sont fixés à l'entretoise (11).
     
    6. Dispositif de lavage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les côtés extrêmes (23) de l'élément de membrane (10) sont fixés par vissage sur l'entretoise (11).
     
    7. Dispositif de lavage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de membrane (10) est en un matériau ayant l'élasticité du caoutchouc.
     




    Zeichnung