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EP 0 388 728 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.02.1993 Patentblatt 1993/06 |
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Anmeldetag: 09.03.1990 |
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Herdblende.
Kitchen stove panel.
Panneau de cuisinière.
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
23.03.1989 DE 3909562
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.1990 Patentblatt 1990/39 |
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Patentinhaber: DIEHL GMBH & CO. |
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90478 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Meisner, Alfred
D-8500 Nürnberg (DE)
- Potthof, Erwin
D-8505 Röthenbach (DE)
- Spitzl, Walter
D-8501 Heroldsberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 077 928
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DE-A- 3 635 324
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] 1. Die Erfindung bezieht sich auf eine Herdblende enthaltend ein Rahmenteil als Träger
für Bedienungsbaugruppen in einem Herd, wobei diese als Module ausgebildet sind.
[0002] Die Entwicklungslinien bei der Gestaltung der Herdblenden gehen dahin, zum einen
die Baugruppen wie Kochstellenregler, Anzeigen für Kochstellenregler, Temperaturanzeigen
sowie Schaltuhr in ihren Ausmaßen zu standardisieren und soweit wie möglich auch zu
modularisieren. Andererseits soll dem Herdhersteller möglichst viel Freiheit bei der
Gestaltung des Designs der Herdblende bleiben, damit er nicht durch festgelegte Baugruppenabmaße
in der Gestaltung eingeengt wird. Für den Hersteller der Baugruppen, welcher oftmals
auch das Rahmenteil als Träger für die Baugruppen liefert, besteht das Problem, für
jedes Herdmodell mit unterschiedlicher Herdblende auch unterschiedliche Rahmenteile
vorrätig halten zu müssen.
[0003] Aus der DE-A 36 35 324 ist eine derartige Anordnung bereits bekannt geworden. Dort
sind die Kochstellen-Regler als Module ausgebildet, welche in eine den Kundenwünschen
angepaßte Rahmeneinheit eingebaut werden.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Gesamtherdblende
zu schaffen, welche aus einzelnen Modulen nach den Wünschen des Kunden vormontiert
werden kann, wobei aber gleichzeitig möglichst wenig kundenspezifische Teile verwendet
werden müssen.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung die Merkmale des Patentanspruchs
1 vor.
[0006] Der Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, die in der Herdblende zu verwendenden
Baugruppen als Module in eine mit Profilschienen versehene Herdblende von der Seite
einzuschieben, wobei Abstände zwischen einzelnen Baugruppen, ggf. durch einzufügende
Blindmodule beliebiger Größe hergestellt werden können.
[0007] Wenn dies vom Herd-Design gewünscht wird, können zwei derartige Herdblenden übereinander
gesetzt werden, so daß sich die einzelnen Anzeige- und Betätigungselemente des Herdes
in zwei übereinander liegenden Ebenen befinden. In einem solchen Falle ist es möglich,
beispielsweise die Anzeigeelemente des Herdes auf der oberen Ebene anzuordnen und
diese gegenüber der unteren Ebene zum Betrachter hin zu neigen um die Ablesbarkeit
zu verbessern. Als Befestigungselemente für die Module in den Profilschienen können
in die letztere einbiegbaren Nasen oder im Bereich der Profilschienen angeordnete
Teile für einen Bajonettverschluß dienen. Diese Befestigungselemente können vorzugsweise
in einem kleinen Rastermaß an oder in den Profilschienen angeordnet sein. Im Sinne
der Erfindung ist es besonders vorteilhaft, wenn diese Befestigungselemente jeweils
nur an den äußeren Enden einer Reihe nebeneinander liegender Module benutzt werden.
Innerhalb einer Reihe von Modulen liegen diese einzeln ohne Zwischenraum nebeneinander.
[0008] Weitere Merkmale sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0009] Nachfolgend soll die Erfindung an drei Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung
noch näher erläutert werden.
[0010] Es zeigen:
Fig. 1 Ein Rahmenteil im Schnitt;
Fig. 2 Zwei übereinander angeordnete, miteinander verbundene Rahmenteile;
Fig. 3 Ein Rahmenteil entsprechend Fig. 2, bei welchem die Führungsebenen für die
Module gegeneinander geneigt sind;
Fig. 4 Eine Ansicht des Rahmenteils mit eingeschobenen Modulen in schematisierter
Darstellung, von vorne gesehen;
Fig. 5 Eine perspektivische Darstellung der Profilschiene und eines Moduls mit Bajonettverschluß.
[0011] In Fig. 1 ist eine Herdblende 1 dargestellt, welche mit Befestigungsblechen 2 versehen
ist, die zur Anbringung der Herdblende in einem Herd dienen. Diese Herdblende 1 trägt
Führungsnasen 3 und 4 welche Profilschienen 5 und 6 bilden. In diesen ist ein Modul
7 vermittels Führungselementen 8 und 9 verschiebbar. Dieser Modul 7 kann ein Kochstellenregler,
eine Anzeige für einen Kochstellenregler, eine Temperaturanzeige oder auch eine Schaltuhr
sein. Im dargestellten Beispiel stellt der Modul 7 einen Kochstellenregler dar, welcher
eine Betätigungsachse 10 aufweist, die nach vorn aus der Herdblende 1 herausragt.
An der Rückseite des Moduls 7 ist eine Leiterplatte 11 angeordnet, auf welcher sich
die Steuerelektronik für den Modul befindet. Vor der Herdblende 1 befindet sich ein
Abdeckglas 12, welches sich in einem Stück über die ganze Herdblende erstreckt und
in Führungen 13 und 14 gehalten ist. Im Bereich der Schaltachse 10 weist das Glas
12 eine Öffnung auf. In üblicher Weise ist dieses Glas entsprechend den Designwünschen
des Herdherstellers ausgestaltet und an den gewünschten Stellen undurchsichtig gehalten.
[0012] In Fig. 2 ist die Herdblende 21 mit zwei Einschubmöglichkeiten ausgebildet. Die obere
Einschubmöglichkeit für Module entspricht jener der Fig. 1. Gleiche Elemente sind
mit gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 bezeichnet. Im unteren Teil der Herdblende
sind Führungsschienen 22 und 23 vorgesehen, die durch Ansätze 24 und 25 begrenzt sind.
In diesen Profilschienen 22 und 23 ist eine Herdschaltuhr 26 verschiebbar gehalten.
Diese Herdschaltuhr trägt mehrere Betätigungsachsen, von denen die Achse 27 durch
ein die gesamte Herdblende bedeckendes Glas 28 hindurchragt. Das Glas 28 ist in Führungen
29 und 30 gehalten.
[0013] In Fig. 3 ist ebenfalls eine Herdblende mit zwei Führungsebenen dargestellt, wobei
die obere gegenüber der unteren zum Betrachter hin geneigt ist und dadurch eine bessere
Ablesung oder Betätigung ermöglicht. In Fig. 3 ist daher der Modul in der oberen Führungsebene
als Anzeigeelement 31 dargestellt. Das Abdeckglas ist in diesem Falle zweigeteilt,
nämlich in Gläser 32 und 33.
[0014] In Fig. 4 ist eine Profilblende 1 in schematisierter Form von vorn dargestellt. In
ihr sind zwei Kochstellenreglermodule 7 sowie eine Herdschaltuhr 26 eingeschoben.
Zwischen den Kochstellenregler 7 und die Herdschaltuhr ist ein Blindmodul 41 eingefügt,
welcher in seinen Breitenabmessungen dem gewünschten Abstand zwischen Kochstellenreglern
und Herdschaltuhr angepaßt ist. Die Befestigung dieser Module in den beiden Profilschienen
der Herdblende 1 erfolgt durch schematisch dargestellte Nasen 42, welche sich neben
vielen anderen mit kleinen Abstand in den Profilschienen befinden und am gewünschten
Ort aus der Profilschiene herausgebogen werden. In Fig. 4 ist das Glas 12 nicht dargestellt.
Dies ist in den gewünschten, nicht für den Beschauer interessanten Bereichen undurchsichtig
gehalten.
[0015] In Fig. 5 ist schließlich eine weitere Befestigungsmöglichkeit der Module in der
Herdblende 1 dargestellt. Man erkennt die Führungsschienen 5 und 6, in denen ein Modul
7 verschiebbar ist, wobei er in die Öffnungen 53 und 54 in den Profilschienen eindrückbar
und durch geringfügiges Verschieben mit seinen Nasen 51 und 52 verrastbar ist.
1. Herdblende, enthaltend ein Rahmenteil als Träger für Bedienungs-Baugruppen, wobei
diese als Module ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rahmenteil Profilschienen (5,6;22,23) aufweist, in welche die Module (7,26,31),
welche der Profilführung angepaßte Führungselemente aufweisen, seitlich einschiebbar,
am gewünschten Ort und an in den Profilschienen in vorgegebenen Abständen angeordneten
Befestigungselementen (42,53,54) festlegbar sind.
2. Herdblende nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Module neben Kochstellenreglern (7) solche für die Kochstellenanzeige (31)
mittels Display, für die Temperaturanzeige, sowie die Herdschaltuhr (26) vorgesehen
sind.
3. Herdblende nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung gewünschter Abstände zwischen den Modulen Blindmodule (41) in die
Reihe der in die Profilschienen einzuschiebenden Module einfügbar sind.
4. Herdblende nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rahmenteil zwei übereinander angeordnete Profilschienen (5,6;22,23) aufweist,
derart, daß die Module in zwei übereinanderliegenden Ebenen einsetzbar sind.
5. Herdblende nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das obere Profilschienenpaar (5,6) gegenüber dem unteren zum Betrachter geneigt
ist.
6. Herdblende nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente (42,53,54) in den Profilschienen (5,6;22,23) gleichmäßig
mit einem kleinen Rastermaß angeordnet sind.
7. Herdblende nach den Ansprüchen 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente aus in die Profilschienen einbiegbaren Nasen (42) bestehen.
8. Herdblende nach den Ansprüchen 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente aus im Bereich der Profilschienen (5,6;22,23) angeordneten
Teilen (53,54) für einen Bajonettverschluß bestehen.
1. A cooker fascia, containing a frame part as carrier for operating subassemblies, in
which respect these are designed as modules, characterised in that the frame part
has profile rails (5, 6; 22, 23) into which the modules (7, 26, 31), which have guide
elements adapted to the profile guide, are laterally insertable, securable at the
desired location and on fastening elements (42, 53, 54) arranged at preset spacings
in the profile rails.
2. A cooker fascia according to claim 1, characterised in that, besides hot-plate regulators
(7), those for the hot-plate indication (31) by means of display, for the temperature
indication, as well as the cooker time switch (26) are provided as modules.
3. A cooker fascia according to claim 1, characterised in that to produce desired spacings
between the modules dummy modules (41) are insertable into the series of modules that
are to be inserted into the profile rails.
4. A cooker fascia according to claim 1, characterised in that the frame part has two
profile rails (5,6; 22, 34) arranged one above the other, in such a way that the modules
are insertable in two superjacent planes.
5. A cooker fascia according to claim 4, characterised in that the upper profile rail
pair (5, 6) is inclined towards the observer relative to the lower one.
6. A cooker fascia according to claim 1, characterised in that the fastening elements
(42, 53, 54) are arranged in the profile rails (5, 6; 22, 23) uniformly with a small
raster size.
7. A cooker fascia according to claims 1 or 6, characterised in that the fastening elements
consist of noses (42) which can be bent into the profile rails.
8. A cooker fascia according to claims 1 or 6, characterised in that the fastening elements
consist of parts (53, 54), arranged in the region of the profile rails (5, 6; 22,
23), for a bayonet-catch.
1. Panneau de cuisinière, comprenant une partie de cadre servant de support pour des
groupes d'éléments de manoeuvre réalisés sous forme de modules, caractérisé en ce
que la partie de cadre présente des glissières profilées (5,6;22,23) dans lesquelles
les modules (7,26,31), qui présentent le guidage profilé présentent des éléments de
guidage adaptés, insérables latéralement, à l'endroit souhaité et dans des éléments
de fixation (42,53,54) disposés suivant des espacements prédéterminés dans les glissières
profilées.
2. Panneau de cuisinière selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont prévus
comme modules, outre des régleurs de points de cuisson (7), des modules destinés à
un affichage concernant les points de cuisson (31), au moyen d'éléments d'affichage,
destinés à indiquer la température, ainsi qu'est prévue la minuterie à contact de
cuisinière (26).
3. Panneau de cuisinière selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour produire
des espacements souhaités entre les modules, des modules aveugles (41) sont insérables
dans la rangée des modules à insérer dans les glissières profilées.
4. Panneau de cuisinière selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de
cadre présente deux glissières profilées (5,6;22,23) disposées l'une au-dessus de
l'autre, de telle façon que les modules soient insérables dans deux plans superposés.
5. Panneau de cuisinière selon la revendication 4, caractérisé en ce que le couple de
glissières profilées supérieures (5,6) est incliné vers le bas par rapport à l'observateur.
6. Panneau de cuisinière selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments
de fixation (42,53,54) sont disposés de façon régulière dans les glissières profilées
(5,6;22,23), avec une trame de petite dimension.
7. Panneau de cuisinière selon la revendication 1 ou 6, caractérisé en ce que les éléments
de fixation sont composés d'ergots (42) venant s'introduire par flexion dans les glissières
profilées.
8. Panneau de cuisinière selon la revendication 1 ou 6, caractérisé en ce que les éléments
de fixation sont composés d'éléments (53,54) de fermeture à baïonnette, disposées
dans la zone des glissières profilées (5,6;22,23).