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(11) |
EP 0 388 748 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.07.1995 Patentblatt 1995/28 |
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Anmeldetag: 12.03.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D01H 11/00 |
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Reinigungsvorrichtung für Textilmaschinen
Cleaning apparatus for textile machines
Dispositif de nettoyage pour machines textiles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL |
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Priorität: |
20.03.1989 DE 8903472 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.1990 Patentblatt 1990/39 |
| (73) |
Patentinhaber: SOHLER AIRTEX GMBH |
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D-88231 Wangen (DE) |
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Erfinder: |
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- Straub, Johann-Baptist
D-7988 Wangen-Primisweiler (DE)
- Hutter, Peter
D-7988 Wangen (DE)
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Vertreter: Patentanwälte
Dipl.-Ing. R. Splanemann
Dr. B. Reitzner
Dipl.-Ing. K. Baronetzky |
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Tal 13 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 503 755
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FR-A- 2 310 428
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Textilmaschinen gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Derartige, z.B. aus der FR-A-2 310 428 bekannte Reinigungsvorrichtungen sind üblicherweise
entlang einer Reihe von Textilmaschinen verfahrbar oberhalb der Textilmaschinen auf
Fahrschienen gelagert und dienen dazu, mittels entsprechender Blas- und Saugschläuche
die Textilmaschinen rein zu halten. Entsprechend den ausgelegten Fahrschienen kann
eine Vielzahl von Textilmaschinen "in einem Zuge" überfahren werden, was eine kostengünstige
Reinigungsmöglichkeit der Textilmaschinen bietet.
[0003] Andererseits geht man im Sinne einer integrierten Fertigung mehr und mehr dazu über,
Textilmaschinen unterschiedlicher Bauart in einem Saal, und ggf. nahe benachbart zueinander,
anzuordnen. Dementsprechend stehen dann beispielsweise Ringspinnmaschinen und Spulmaschinen
nebeneinander und sollen mit der gleichen Reinigungsvorrichtung gereinigt werden.
Hierzu sind eine Vielzahl von Lösungen vorgeschlagen worden, um eine Anpassung der
Lage der Blas- und Saugschläuche an die unterschiedlichen Reinigungserfordernisse
der unterschiedlichen Textilmaschinen, je in Abhängigkeit von der von der Reinigungsvorrichtung
überfahrenen Textilmaschine, zu erreichen.
[0004] So ist es bekannt geworden, die Blasschläuche beim Auftreten von Hindernissen je
aufzurollen oder anzuheben, wobei dann allerdings je die Reinigungswirkung der Blas-
und Saugschläuche im wesentlichen aufgehoben ist.
[0005] Gemäß einem weiteren Vorschlag sind die Schläuche um ein Drehgelenk mit einer vertikalen
Drehachse gelagert, mit dem ein Verschwenken erzeugt werden soll, das zugleich eine
Breitenanpassung erlaubt.
[0006] Diese Lösung bietet jedoch verschiedene Nachteile: Zum einen wird durch das Verschwenken
stets auch die Düse mit verschwenkt, so daß eine Ausrichtung zur Textilmaschine hin
nicht länger sichergestellt ist. Zum anderen hat es sich gezeigt, daß die beweglichen
Schläuche gerade bei einer Drehbewegung aufgrund der Zentrifugalkraft zu Schleuder-
und Schlenkerbewegungen neigen, die sogar für die Umgebung des Blasschlauchs gefährlich
sein können und in jedem Fall die Lebensdauer des Blasschlauchs herabsetzen.
[0007] Man ist daher dazu übergegangen, für die Schläuche stabiles Material zu verwenden,
um das Ausmaß der Beschädigung nach Möglichkeit gering zu halten.
[0008] Andererseits werden die Zentrifugalkräfte bei stabileren und dementsprechend schwereren
Schläuchen größer, so daß die Lager in dem Drehgelenk, sowohl was die axiale als auch
was die radiale Belastung angeht, entsprechend verstärkt werden mußten.
[0009] Ferner ist es bei diesen Drehgelenk-Schläuchen auch bekannt, die den Textilmaschinen
zugewandte Lage der Düsen bzw. Saugmundstücke der Schläuche dadurch sicherzustellen,
daß spezielle Vorrichtungen die Schlauchdrehung kompensieren und hierdurch die Düsen
in Stellung halten sollen.
[0010] Diese Lösung ist jedoch zum einen aufwendig. Außerdem ist sie sehr störanfällig,
da gerade im Bereich der Saugmundstücke sich in dem Drehlagerspalt für das jeweilige
Saugmundstück sehr leicht Staub absetzt, so daß die Verdrehvorrichtung für das Saugmundstück
sich verklemmt.
[0011] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Reinigungsvorrichtung für Textilmaschinen
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zu schaffen, die eine Anpassung an unterschiedliche
Textilmaschinen-Bauarten, die hintereinander überfahren werden, erlaubt, die aber
betriebssicherer arbeitet, flexibler anpaßbar ist und dennoch einen sehr geringen
Bauaufwand erfordert.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] Mit der erfindungsgemäßen translatorischen Bewegung des unteren Schlauchteils läßt
sich die geforderte Breitenverstellung mit geringstmöglichem Bewegungsaufwand zur
Verfügung stellen. Besonders günstig ist es, daß wahlweise die Düsen durch die Parallelogrammführung
in beiden Enstellungen auf gleicher Höhe bleiben oder eine Höhenanpassung in dem gewünschten
Ausmaß vorgenommen wird. Hierzu ist es lediglich erforderlich, den Stellbereich des
Parallelogramms entsprechend zu wählen. Eine Verstellung aus der senkrechten Lage
nach innen ergibt eine zunächst praktisch vernachlässigbare, dann zunehmende Anhebung
der Düsen an dem unteren Schlauchteil, die bei symmetrischer Parallelogrammführung
der gleichen Anhebung entspricht, wenn das Parallelogramm nach außen geführt wird.
[0014] Das Ausmaß, um welches sich die Düsen an dem unteren Schlauchteil bewegen, läßt sich
durch die Geometrie der Parallelogrammführung in weiten Bereichen an die Erfordernisse
anpassen.
[0015] Besonders günstig ist es auch, daß die Parallelogrammführung für eine Mehrzahl von
üblicherweise parallel zueinander geführten Schläuchen gemeinsam anwendbar ist, was
gegenüber der bekannten Dreh-Verschwenkbarkeit um die vertikale Achse erhebliche Vorteile
hinsichtlich des Konstruktionsaufwandes bietet. Hier ist darauf zu verweisen, daß
Reinigungsvorrichtungen üblicherweise eine Mehrzahl von Blas- und Saugschläuchen aufweisen.
[0016] Der Betätigungsmechanismus für die Parallelogrammführung, mit dem die Verstellung
in mindestens zwei Stellungen erfolgt, kann günstigerweise als Druckzylinder ausgebildet
sein, der zwischen zwei diagonal einander gegenüberliegenden Befestigungspunkten an
dem oberen bzw. dem unteren Schlauchteil gelagert ist. Hierdurch wird auf besonders
einfache Weise eine Verstellung des Parallelogramms ermöglicht.
[0017] Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung läßt sich mit einfachen Mitteln mit einer
automatischen Verstellung der Reinigungsbreite versehen, indem nämlich beispielsweise
an der Grenzstelle zwischen einer Ringspinnmaschinenreihe und einer Spulmaschinenreihe
ein Betätigungsglied vorgesehen ist, das auf einen entsprechenden, an der Reinigungsvorrichtung
angebrachten Fühler wirkt. Sobald die Reinigungsvorrichtung mit dem Fühler in den
Bereich des Betätigungsglieds gerät, erfolgt eine Ansteuerung des Betätigungsmechanismus
für die Parallelogrammführung, so daß die Saug- und/oder Blasschläuche in die gewünschte
Stellung gebracht werden.
[0018] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind in der nachstehenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des unteren Teils einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
beim Überfahren einer Ringspinnmaschine;
Fig. 2 eine schematische Ansicht der Reinigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 beim Überfahren
einer Spulmaschine; und
Fig. 3 eine schematisierte Darstellung eines Teils der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
gemäß Fig. 1, in einer Schnittansicht von oben, wobei die beiden Zustände der Reinigungsvorrichtung
bei der Reinigung der Ringspinnmaschine und bei der Reinigung der Spulmaschine je
dargestellt sind.
[0020] Von einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung ist in Fig. 1 ein Schlauch 10 dargestellt,
der zwei Teile aufweist, nämlich einen oberen Schlauchteil 12 und einen unteren Schlauchteil
14. Der obere Schlauchteil 12 ist mit dem Gebläse der nicht im einzelnen dargestellten
Reinigungsvorrichtung verbunden, wobei die Abstützung der Reinigungsvorrichtung auf
einer Fahrschiene oberhalb einer Ringspinnmaschine 16 erfolgt.
[0021] Zwischen dem oberen und dem unteren Schlauchteil 12 und 14 ist eine Parallelogrammführung
18 vorgesehen, die ein einseitiges Verschwenken des unteren Schlauchteils 14 gegenüber
dem oberen Schlauchteil 12 und damit gleichzeitig gegenüber der Ringspinnmaschine
16 ermöglicht. Die Parallelogrammführung 18 weist zwei Führungsstangen 20 und 22 auf,
die sich je von dem oberen Schlauchteil 12 zum unteren Schlauchteil 14 erstrecken
und dort an Lagern 24, 26, 28 und 30 je beweglich gelagert sind. Im Beispielsfalle
sind die Führungsstangen 20 und 22 je gleich lang, so daß eine exakte Parallelführung
gewährleistet ist.
[0022] Zwischen den diagonal einander gegenüberliegenden Lagern 26 und 28 erstreckt sich
ein Druckzylinder 32, der mit einem Druckmedium in an sich bekannter Weise betätigbar
ist, so daß durch die Längenänderung des Druckzylinders 32 zugleich eine Verstellung
der Parallelogrammführung 18 erfolgt. Bei Ausdehnung des Druckzylinders 32 wird der
untere Schlauchteil 14 näher zur Ringspinnmaschine 16 bewegt, beim Zusammenziehen
des Druckzylinders 32 wird der untere Schlauchteil 14 von der Ringspinnmaschine 16
bewegt.
[0023] Die Reinigung der Ringspinnmaschine 16 erfolgt über eine Vielzahl von Düsen und Saugmundstücken,
wobei eine Düse 34 in Fig. 1 dargestellt ist, die an dem unteren Schlauchteil 14 angebracht
ist und einen zu reinigenden Bereich 36 der Ringspinnmaschine 16 anbläst.
[0024] Zum luftdichten Anschluß des unteren Schlauchteils 14 an dem oberen Schlauchteil
12 ist eine in Fig. 1 nicht dargestellte Manschette oder ein hochflexibler Schlauch
vorgesehen, die bzw. der sowohl eine seitliche Bewegung als auch eine gewisse Längenänderung
erlaubt und beispielsweise als Faltenbalg ausgebildet sein kann.
[0025] In der Darstellung gemäß Fig 2. entsprechen gleiche Bezugszeichen gleichen Teilen
wie in Fig. 1 und bedürfen dementsprechend keiner weiteren Erläuterung.
[0026] In dem in Fig. 2 dargestellten Zustand überfährt die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung
eine Spulmaschine 38, die eine größere Baubreite als die Ringmaschinen 16 gemäß Fig.
1 aufweist. Dementsprechend befindet sich die Parallelogrammführung 18 in einer anderen
Stellung, und der Druckzylinder 32 weist eine geringere Länge auf. In dem in Fig.
2 dargestellten Zustand sind Achsen 40 und 42 der Schlauchteile 12 und 14 koaxial
zueinander. Dementsprechend sind die Lager 26 und 24 bzw. 30 und 28 exakt übereinander
angeordnet, und die Parallelogrammführung 18 spannt ein Rechteck auf, während in der
Stellung gemäß Fig. 1 durch die Parallelogrammführung ein Trapez gebildet wird. In
der Koaxialstellung der Achsen 40 und 42 ist der Strömungswiderstand des Schlauchs
10 am geringsten, so daß diese Stellung für die größte gewünschte Saug- bzw. Blasleistung
verwendet werden sollte.
[0027] Erfindungsgemäß wird mit der gleichen Düse 34 ein entsprechender Bereich 36 der Spulmaschine
38 beaufschlagt und somit gereinigt.
[0028] In einer Abwandlung des dargestellten Ausführungsbeispiels ist es vorgesehen, mit
der Verstellung des unteren Schlauchteils 14 über die Parallelogrammführung 18 eine
Verstellung der Düse 34 zu koppeln, um eine noch bessere Anpassung an die gewünschte
Reinigungswirkung der Spulmaschine 38 zu erzielen.
[0029] Unter ganz bestimmten Umständen kann es günstig sein, die Parallelogrammführung durch
eine translatorische Führung des unteren Schlauchteils 14 gegenüber dem oberen Schlauchteil
12 zu ersetzen, wobei eine Höhenänderung der Düse 34, bezogen auf den oberen Schlauchteil
12, nicht erfolgt.
[0030] In der Darstellung gemäß Fig. 3 ist die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung in
zwei Zuständen dargestellt, nämlich in der Reinigungsstellung für die Spulmaschine
38 sowie in der Reinigungsstellung für die Ringspinnmaschine 16. Über ein Betätigungsglied
44, auf das ein entsprechend ausgebildeter Fühler an der Reinigungsvorrichtung anspricht,
erfolgt eine Umschaltung von der engeren Reinigungsstellung für die Ringspinnmaschine
16 in die breitere Reinigungsstellung für die Spulmaschine 38. Wie aus Fig. 3 ersichtlich
ist, bewirkt die Parallelogrammführung 18 eine Verstellung einer Mehrzahl von Schläuchen
in einem Zuge, wobei in Fig. 3 ein Saugschlauch 46 und ein Blasschlauch 48 miteinander
mechanisch verbunden sind und über die Parallelogrammführung 18 gemeinsam bewegt werden.
[0031] Selbstverständlich ist es auch möglich, die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung
in mehr als zwei Stellungen zu verschwenken, und insbesondere in eine Stellung, in
welcher die Achse 42 des unteren Schlauchteils 14 außerhalb der Achse 40 des oberen
Schlauchteils 40 zu liegen kommt. Gewünschtenfalls kann die koaxiale Stellung der
Achsen 40 und 42 auch in einem Übergangsbereich zwischen den beiden Endstellungen,
in denen die Reinigung unterschiedlicher Textilmaschinen bewirkt wird, vorgesehen
sein.
1. Reinigungsvorrichtung für Textilmaschinen, mit einer längs einer Reihe von Textilmaschinen
unterschiedlicher Art angeordneten Fahrbahn oberhalb der Textilmaschinen, auf welcher
die Reinigungsvorrichtung läuft, und mit sich seitlich der Textilmaschinen erstreckenden
Saug- und/oder Blasschläuchen, wobei beim Übergang von einer Art der Textilmaschinen
auf eine andere Art ein unterer Teil eines Schlauches (14) gegenüber dem oberen Teil
des Schlauches (12) quer zur Bewegungsrichtung der Reinigungsvorrichtung bewegbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Parallelogrammführung (18) zur Steuerung der Querbewegung des unteren Teils
(14) des Schlauches gegenüber dem oberen Schlauchteil (12) vorhanden ist, und daß
die Steuerung über einen Betätigungsmechanismus (32) erfolgt, der an der Parallelogrammführung
(18) angebracht ist, so daß die Parallelogrammführung in mindestens zwei Stellungen
seitlich verschiebbar gelagert ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsmechanismus
als Druckzylinder (32) ausgebildet ist, der in der Parallelogrammführung (18) im wesentlichen
diagonal angreift.
3. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Parallelogrammführung (18) so ausgelegt ist, daß in der äußeren Stellung,
in welcher breitere Textilmaschinen (38) überfahren werden, der obere und der untere
Teil (12, 14) des Schlauches (10) im wesentlichen koaxial zueinander verlaufen.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Parallelogrammführung (18) so ausgelegt ist, daß in einer äußeren Stellung,
in welcher parallel zu den Textilmaschinen verfahrbare Zusatzgeräte wie Flyerspulenwechseler
oder Fadenanknüpfmaschinen überfahren werden, der untere Teil (14) des Schlauches
(10) sich außerhalb des oberen Teils (12) befindet.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Betätigungsmechanismus (32) für die Parallelogrammführung (18) der untere
Teil (14) des Schlauchs (10) in eine beliebig wählbare Stellung, bezogen auf den oberen
Teil (12) des Schlauches (10), insbesondere in eine Mehrzahl von Stellungen, einstellbar
ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Betätigungsmechanismus (32) die Parallelogrammführung (18) rastend verstellbar
ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Betätigungsmechanismus (32) die Parallelogrammführung (18) stufenlos verstellbar
ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Saug- bzw. Blasverbindung zwischen dem oberen und unteren Schlauchteil über
eine Manschette oder über mindestens einen flexiblen Schlauch gebildet ist, die sich
zwischen den Schlauchteilen (12, 14) im Bereich des Parallelogramms (18) diese überlappend
erstreckt.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mehrzahl von Schläuchen (46, 48) als Schlaucheinheit zusammengefaßt ist und
über eine gemeinsame Parallelogrammführung (18) mit dem Betätigungsmechanismus (32)
seitlich verschiebbar gelagert ist.
1. Cleaning means for textile machines with a path arranged alongside and above a row
of textile machines of different types, on which path the cleaning means moves, and
with suction and/or blowing tubes extending laterally of the textile machines, with
a lower part of a tube (14) being movable transversely to the direction of movement
of the cleaning means with respect to the upper part of the tube (12) when passing
from one type of textile machine to another type,
characterized in that there is a parallelogram guidance (18) for controlling the transverse movement
of the lower part (14) of the tube with respect to the upper part (12) of the tube,
and in that controlling is effected via an actuating mechanism (32) arranged at the
parallelogram guidance (18) so that the parallelogram guidance is supported laterally
movably in at least two positions.
2. Cleaning means according to claim 1, characterized in that the actuating mechanism
is formed as pressure zylinder (32) substantially acting diagonally in the parallelogram
guidance (18).
3. Cleaning means according to one of the preceding claims, characterized in that the
parallelogram guidance (18) is arranged so that in the outer position, in which broader
textile machines (38) are passed, the upper and the lower part (12, 14) of the tube
(10) substantially run coaxially to each other.
4. Cleaning means according to one of the preceding claims, characterized in that the
parallelogram guidance (18) is arranged so that in an outer position, in which additional
means such as flyer spool changers or thread binding machines parallel movable to
the textile machines are passed, the lower part (14) of the tube (10) is located outside
the upper part (12).
5. Cleaning means according to one of the preceding claims, characterized in that by
means of the actuating mechanism (32) for the parallelogram guidance (18) the lower
part (14) of the tube (10) is switchable to any optional position with respect to
the upper part (12) of the tube (10), particularly to a plurality of positions.
6. Cleaning means according to one of the preceding claims, characterized in that by
means of the actuating mechanism (32) the parallelogram guidance (18) is shiftable
in a latching manner.
7. Cleaning means according to one of the preceding claims, characterized in that by
means of the actuating mechanism (32) the parallelogram guidance (18) is continuously
adjustable.
8. Cleaning means according to one of the preceding claims, characterized in that the
suction and blowing connection, respectively, between the upper and lower part of
the tube is formed by means of a collar or by means of at least one flexible tube
extending between the tube parts (12, 14) overlapping these in the area of the parallelogram
guidance (18).
9. Cleaning means according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality
of tubes (46, 48) is combined as a tube unit and is supported laterally movably via
a common parallelogram guidance (18) by means of the actuating mechanism (32).
1. Appareil de nettoyage pour machines textiles comprenant une voie de circulation disposée
le long d'une rangée de machines textiles composée de machines de plusieurs catégories
différentes, au-dessus de ces machines textiles, sur laquelle l'appareil de nettoyage
circule, comprenant aussi des manches aspirantes et/ou soufflantes s'étendant latéralement
aux machines textiles, et dans lequel, lorsqu'on passe d'une catégorie des machines
textiles à une autre catégorie, une partie inférieure (14) d'une manche peut se déplacer
par rapport à la partie supérieure (12) de la manche transversalement à la direction
du mouvement de l'appareil de nettoyage, caractérisé en ce qu'il est prévu un guidage
à parallélogramme (18) pour commander le mouvement transversal de la partie inférieure
(14) de la manche par rapport à la partie supérieure (12) de la manche, et en ce que
la commande s'effectue par l'intermédiaire d'un mécanisme d'actionnement (32) qui
est monté sur le guidage à parallélogramme (18), de sorte que le guidage à parallélogramme
peut se placer dans au moins deux positions en translation latérale.
2. Appareil de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme
d'actionnement est constitué par un vérin à fluide de pression (32) qui attaque le
guidage à parallélogramme (18) en des points sensiblement opposés en diagonale.
3. Appareil de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le guidage à parallélogramme (18) est construit de manière que, dans la position
extérieure, dans laquelle l'appareil parcourt des machines textiles (38) de grande
largeur, la partie supérieure et la partie inférieure (12, 14) de la manche (10) s'étendent
sensiblement coaxialement l'une à l'autre.
4. Appareil de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le guidage à parallélogramme (18) est construit de manière que, dans une position
extérieure, dans laquelle l'appareil parcourt des appareils additionnels qui peuvent
se déplacer parallèlement aux machines textiles comme des changeurs de bobines de
bancs à broches ou des machines à nouer les fils, la partie inférieure (14) de la
manche (10) se trouve en position extérieure par rapport à la partie supérieure (12).
5. Appareil de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'au moyen du mécanisme d'actionnement (32) du guidage à parallélogramme (18), la
partie inférieure (14) de la manche (10) peut être placée dans une position pouvant
être choisie à volonté, par rapport à la partie supérieure (12) de la manche (10),
notamment dans plusieurs positions différentes.
6. Appareil de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le mécanisme d'actionnement (32) peut placer le guidage à parallélogramme (18)
dans des positions indexées.
7. Appareil de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le mécanisme d'actionnement (32) peut déplacer le guidage à parallélogramme (18)
par un mouvement sans paliers.
8. Appareil de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la liaison d'aspiration ou de soufflage entre la partie supérieure et la partie
inférieure de la manche est formée par une manchette ou par au moins une manche flexible,
qui s'étend entre les parties (12, 14) de la manche, dans la région du parallélogramme
(18), en recouvrant ce dernier.
9. Appareil de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'une multiplicité de manches (46, 48) sont rassemblées en une unité de manche et
cette unité est montée de manière à pouvoir se déplacer en translation latérale sous
l'action du mécanisme d'actionnement (32) au moyen d'un guidage à parallélogramme
commun (18).