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EP 0 388 788 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.01.1994 Patentblatt 1994/02 |
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Anmeldetag: 15.03.1990 |
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Faltvorhang, insbesondere für Wintergärten
Folding curtain, especially for a winter garden
Rideau pliable, en particulier pour jardin d'hiver
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE |
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Priorität: |
21.03.1989 DE 8903528 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.1990 Patentblatt 1990/39 |
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Patentinhaber: Riloga-Werke GmbH & Co. KG. |
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W-5630 Remscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- Kuhn, Günter
D-5630 Remscheid (DE)
- Sauer, Hans-Jürgen
D-5630 Remscheid (DE)
- Middendorf, Heinz
D-2990 Aschendorf (DE)
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Vertreter: Mentzel, Norbert, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Phys. Buse
Dipl.-Phys. Mentzel
Dipl.-Ing. Ludewig,
Postfach 20 14 62 42214 Wuppertal 42214 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 433 713
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US-A- 4 753 281
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Faltvorhang, insbesondere für Wintergärten,
mit mehreren, den Vorhang in vorgesehenen, im Abstand voneinander liegenden Aufnahmen
durchquerenden Spanndrähten, deren Enden in einer Spannwelle bzw. einer Unterschiene
des Vorhangs befestigt sind und die, um ein Durchhängen des Vorhanges zu verhindern,
über eine an der Kopfschiene gehalterte Vorrichtung spannbar sind. Bei bekannten Ausführungsformen
wird als Spannvorrichtung eine Schneckengetriebe verwendet, dessen Gehäuse an der
Kopfschiene befestigt werden muß. Diese Bauweise ist nicht nur kostenintensiv, sondern
sie hat auch den Nachteil, daß die einzelnen Bestandteile wie Schnecke, Lagerböcke,
Schneckenrad, Spannwelle sowie die Befestigungsglieder nicht raumsparend untergebracht
werden können. Der Einbau der Spannvorrichtung ist deshalb innerhalb der Kopfschiene
nicht möglich.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung für Faltvorhänge
zu schaffen, die sich preisgünstig herstellen und in der Kopfschiene unterbringen
läßt. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß als Spannvorrichtung
eine Welle dient, deren Enden von Lagerbohrungen aufgenommen sind, die in den Schenkein
der U-förmigen Kopfschiene sitzen, wobei die Spannwelle, auf deren Mantel der Spanndraht
aufwickelbar ist, mit Hilfe eines Werkzeugs derart drehbar ist, daß der Spanndraht
sich strafft, wobei die Drehbewegung der Spannwelle durch eine Schraubenmutter, die
mit einem Außengewinde des einen als Achsstumpf ausgebildeten Endes der Welle zusammenwirkt,
feststellbar ist, und der die Schraubenmutter aufnehmende Achsstumpf in die als Hohlkörper
ausgebildete Spannwelle bereichsweise eingepreßt ist. Durch diese Ausbildung wird
erreicht, daß die Spannwelle die gesamte Spannvorrichtung ersetzt. Dieses läßt sich
zum einen leicht und kostengünstig durchführen, wobei die Handhabung der Spannwelle
auch für Laien besonders einfach ist, und zum anderen ist diese Bauweise auch aus
fertigungstechnischen Gründen empfehlenswert.
[0003] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann als Werkzeug ein Stiftschlüssel
verwendet werden, der mit einer im Kopf des Achsstumpfes vorgesehenen Mehrkant-Aufnahme
zusammenwirkt. Dieses hat den Vorteil, daß sich die Spannwelle mit einem handelsüblichen
Werkzeug, welches überall zur Verfügung steht, einstellen läßt.
[0004] Es ist aber auch möglich, als Werkzeug formschlüssige Glieder, wie Knebel, Flügelmuttern,
Flügelschrauben od.dgl. einzusetzen, die mit der Spannwelle in Wirkverbindung stehen
und manuell betätigbar sind.
[0005] Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es
zeigen:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt aus einem Wintergarten, dessen Fenster mit einem Faltvorhang bestückt
werden soll,
- Fig. 2
- einen Abschnitt einer Kopfschiene mit der eingesetzten Spannwelle und einem Spanndraht
in vergrößerter, schaubildlicher Darstellung,
- Fig. 3
- eine Unterschiene in vergrößerter Seitenansicht beim Einsetzen in einen Halter, und
- Fig. 4
- eine vergrößerte Vorderansicht der Spannwelle, teils geschnitten, und der Schraubenmutter.
[0006] Die Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt eines Wintergartens mit einem Fenster 10, das mit
einem Faltvorhang 11 ausgerüstet werden soll. In der Fig. 1 ist veranschaulicht, wie
die Befestigung des Faltvorhanges 11 erfolgen soll. Der Faltvorhang 11 wird von Spanndrähten
12 durchquert, die nacheinander durch Aufnahmen geführt werden, welche in dem Vorhang
11 im Abstand voneinander vorgesehen sind. Diese Spanndrähte 12 verhindern ein Durchhängen
des Faltvorhanges 11. Ihre Enden werden in der Spannwelle 15 und in der Unterschiene
14 befestigt. Das Straffen der Spanndrähte 12 erfolgt mit Hilfe der Spannwelle 15,
welche in den Fig. 2 und 4 wiedergegeben ist. Wie die Fig. 2 veranschaulicht, weist
die Spannwelle 15 Enden 16 auf, die in Lagerbohrungen 17 der Kopfschiene 13 Aufnahme
finden. Das obere Ende 18 des Spanndrahtes 12 wird, wie aus der Fig. 2 ersichtlich,
durch eine Bohrung 19 hindurchgeführt, die sich im Mantel der Spannwelle 15 befindet.
Sobald dieses erfolgt ist, wird die Spannwelle 15, wie Fig. 2 zeigt, mit Hilfe eines
Stiftschlüssels 20 gedreht, so daß sich der Spanndraht 12 auf dem Mantel der Spannwelle
15 aufwickelt. Die Drehbewegung des Stiftschlüssels 20 wird beendet, sobald der Spanndraht
12 die erforderliche Spannung aufweist.
[0007] Aus der Fig. 2 geht hervor, daß das vordere Ende 16 als Achsstumpf ausgebildet ist
und mit einem Außengewinde 21 versehen ist, welches eine Schraubenmutter 22 aufnimmt.
Diese wird mit einem Schraubenschlüssel 23 angezogen, sobald das Spannen des Spanndrahtes
12 beendet ist. Das hintere Ende 16 ist nicht abgesetzt, sondern weist den gleichen
Durchmesser wie die Spannwelle 15 auf.
[0008] An den oberen und unteren Rändern des Fensters 10 sind, wie Fig. 1 veranschaulicht,
Halter 24 angeschraubt, die der Befestigung der Kopfschiene 13 und der Unterschiene
14 dienen. Die Kopfschiene 13 wird gemeinsam mit den Haltern 24 festgeschraubt. Die
Befestigung der Unterschiene ist in der Fig. 3 veranschaulicht. Wie daraus ersichtlich,
ist die Unterschiene 14 sowohl an ihrer Oberseite als auch an ihrer Unterseite mit
T-förmigen Befestigungsgliedern 25 ausgestattet, die mit Kupplungszungen 26, 27 der
Halter 24 in Wirkverbindung treten (vgl. Fig. 3).
[0009] Die Spannwelle 15 ist in der Fig. 4 vergrößert dargestellt. Wie daraus ersichtlich,
besteht diese aus einem Hohlkörper, in die der Achsstumpf 16 einpreßbar ist. Im Kopf
des Achsstumpfes 16 ist eine Mehrkant-Aufnahme 28 eingeformt, in welche, wie Fig.
2 veranschaulicht, der Stiftschlüssel 20 eingeführt werden kann.
[0010] Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise
Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind noch mancherlei
Abänderungen und Ausbildungen im Rahmen der Erfindung möglich. So könnte beispielsweise
der Achsstumpf 16 mit einem Mehrkantende ausgestattet sein, so daß sich die Spannwelle
15 mit Hilfe eines Schraubenschlüssels 22 verdrehen läßt. Des weiteren könnte die
Schraubenmutter 22 durch eine Feder ersetzt werden, die mit einem Sperrzahn zusammenwirkt.
Schließlich könnte die Bohrung 19 im Mantel der Spannwelle 15 auch durch einen Schlitz
ersetzt werden.
Bezugszeichenliste:
[0011]
- 10
- Fenster
- 11
- Faltvorhang
- 12
- Spanndraht
- 13
- Kopfschine
- 14
- Unterschiene
- 15
- Spannwelle
- 16
- Enden der Spannwelle 15
- 17
- Lagerbohrung
- 18
- oberes Ende des Spanndrahtes 12
- 19
- Bohrung in der Spannwelle 15
- 20
- Werkzeug
- 21
- Außengewinde des Achsstumpfes 16
- 22
- Schraubenmutter
- 23
- Schraubenschlüssel
- 24
- Halter
- 25
- Befestigungsglieder an der Unterschiene 14
- 26
- Befestigungszunge am Halter 24
- 27
- Befestigungszunge am Halter 24
- 28
- Mehrkant-Aufnahme
1. Faltvorhang, insbesondere für Wintergärten mit mehreren, den Vorhang in vorgesehenen,
im Abstand voneinander liegenden Aufnahmen durchquerenden Spanndrähten, deren Enden
in einer Spannwelle bzw. in einer Unterschiene des Vorhangs befestigt sind und die,
um ein Durchhängen des Vorhanges zu verhindern, über eine an der Kopfschiene gehalterte
Vorrichtung spannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannvorrichtung eine Welle (15) dient, deren Enden (16) von Lagerbohrungen
(17) aufgenommen sind, die in den Schenkeln der U-förmigen Kopfschiene (13) sitzen,
wobei die Spannwelle (15), auf deren Mantel der Spanndraht (12) aufwickelbar ist,
mit Hilfe eines Werkzeugs (20) derart drehbar ist, daß der Spanndraht (12) sich strafft,
wobei die Drehbewegung der Spannwelle (15) durch eine Schraubenmutter (22), die mit
einem Außengewinde (21) des einen als Achsstumpf ausgebildeten Endes (16) der Welle
(15) zusammenwirkt, feststellbar ist, und der die Schraubenmutter (22) aufnehmende
Achsstumpf (16) in die als Hohlkörper ausgebildete Spannwelle (15) bereichsweise eingepreßt
ist.
2. Faltvorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkzeug ein Stiftschlüssel
(20) einsetzbar ist, der mit einer im Kopf des Achsstumpfes (16) vorgesehenen Mehrkant-Aufnahme
(28) zusammenwirkt.
3. Faltvorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkzeug (20) formschlüssige
Glieder, wie Knebel, Flügelmuttern, Flügelschrauben od.dgl. dienen, die mit der Spannwelle
(15) in Wirkverbindung stehen und manuell betätigbar sind.
1. A folding curtain, especially for winter gardens, with several bracing wires crossing
the curtain in holders spaced at a distance from each other, the ends of said wires
being secured in a tightening shaft and in a bottom rail of the curtain and said wires
can be tightened by means of a device secured in the top rail to prevent the curtain
from sagging, characterised in that a shaft (15) serves as a tightening device, the
ends (16) of said shaft running in bearing bores (17) located in the legs of the U-shaped
top rail (13), whereby the tightening shaft (15), onto whose circumference the bracing
wire (12) can be wound, can be turned using a tool (20) in such a way that the bracing
wire (12) is tightened, whereby the turning motion of the tightening shaft (15) can
be fixed by means of a bolt nut (22) which interacts with an outside thread (21) of
the end (16), designed as an axle stub, of the shaft (15), and said axle stub (16)
accommodating the bolt nut (22) is pressed in sections into the tightening shaft (15)
which is designed as a hollow body.
2. A folding curtain according to claim 1, characterised in that a socket key (20) can
be used as the tool, said key interacting with a polygonal mount (28) provided in
the head of the axle stub (16).
3. A folding curtain according to claim 1, characterised in that positive-fitting elements,
such as T-handles, wing nuts, wing bolts or the like, which have an active connection
with the tightening shaft (15) and can be activated by hand, serve as the tool (20).
1. Rideau pliable, en particulier pour jardins d'hiver comportant plusieurs fils de tendage
traversant le rideau dans des logements prévus distants les uns des autres, fils dont
les extrémités sont fixées dans un arbre de tendage ou dans un rail inférieur du rideau
et qui sont tendables par un dispositif fixé contre le rail sommital pour empêcher
le rideau de s'incurver, caractérisé en ce qu'un arbre (15) sert de dispositif de tendage dont les extrémités (16) sont logées
dans des alésages de palier (17) en appui dans les branches du rail sommital (13),
l'arbre (15) sur la gaine duquel le fil de tendage (12) est enroulable pouvant être
tourné avec un outil (20) de telle sorte que le fil de tendage (12) se raidisse, le
mouvement rotatif de l'arbre de tendage (15) étant immobilisable par un écrou (22)
interagissant avec le filet extérieur (21) de l'une des extrémités (16) de l'arbre
(15) formant le bout obtus de l'axe et ce bord obtus (16) d'axe servant de logement
à l'écrou étant emmanché dans l'arbre de serrage (15) en forme de corps creux.
2. Rideau pliable selon revendication 1, caractérisé en ce qu'une clé mâle (20) peut être utilisée comme outil pour interagir avec un logement
polygonal (28) prévu dans la tête du bout obtus d'axe (16).
3. Rideau pliable selon revendication 1, caractérisé en ce que servent d'outils (20) des éléments à engagement positif tels que manettes, écrous
à ailettes, vis à ailettes ou assimilés, en liaison active avec l'arbre de tendage
(15) et actionnables manuellement.

