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EP 0 389 075 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.1994 Patentblatt 1994/07 |
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Anmeldetag: 14.03.1990 |
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Leistungsschalter mit einem Unterspannungsauslöser
Power circuit breaker with an undervoltage tripping device
Disjoncteur avec un déclencheur à minimum de tension
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR |
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Priorität: |
20.03.1989 DE 3909553
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.1990 Patentblatt 1990/39 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Beckmann, Joachim
D-1000 Berlin 44 (DE)
- Godesa, Ludvik
D-1000 Berlin 30 (DE)
- Kugler, Reinhard
D-1000 Berlin 49 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 637 639 DE-B- 2 428 458 US-A- 4 146 761
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DE-A- 3 612 119 US-A- 3 533 024
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Leistungsschalter mit einem Schaltschloß und mit einer
Auslösewelle sowie mit einem Unterspannungsauslöser zur Beaufschlagung der Auslösewelle
im Sinne der Entklinkung des Schaltschlosses bei Ausfall der Netzspannung.
[0002] Ein Leistungsschalter dieser Art ist beispielsweise durch die DE-A-36 12 119 bekannt
geworden. Sollen an einem solchen Leistungsschalter Wartungs- oder Reparaturarbeiten
durchgeführt werden, so ist es hierzu in der Regel erforderlich, den Leistungsschalter
zur Probe mechanisch ein- und auszuschalten. Dies ist aber nur dann möglich, wenn
das Schaltschloß normal verklinkt ist. Diese Voraussetzung ist nicht gegeben, wenn
der Leistungsschalter von der Spannungsversorgung getrennt ist, wie dies aus Gründen
der Sicherheit bei Wartungs- und Reparaturarbeiten erforderlich ist.
[0003] Um dennoch die mechanischen Prüfungen vornehmen zu können, ist es demnach erforderlich,
den Unterspannungsauslöser in geeigneter Weise unwirksam zu machen. Beispielsweise
könnte daran gedacht werden, den Unterspannungsauslöser während der Arbeiten an dem
Leistungsschalter durch die Einspeisung einer Hilfsspannung in seine Betriebsstellung
zu bringen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Anker des Unterspannungsauslösers
auf mechanischem Weg zu blockieren, um dadurch das Anliegen der Netzspannung zu simulieren.
Beide Möglichkeiten sind jedoch unbefriedigend, weil sie Grundsätze der Arbeitssicherheit
verletzen bzw. unzuverlässig sind. Bei einer mechanischen Blockierung des Unterspannungsauslösers
besteht darüber hinaus die Gefahr, daß die benutzten Hilfsmittel versehentlich in
dem Leistungsschalter verbleiben und damit die Schutzfunktion des Unterspannungsauslösers
im Betrieb nicht erkennbar verloren geht.
[0004] Der Erfindung liegt hiervon ausgehend die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässig wirkende
und den Grundsätzen der Arbeitssicherheit entsprechende Hilfseinrichtung zu schaffen,
um den Unterspannungsauslöser bei Wartungs- und Reparaturarbeiten vorübergehend unwirksam
zu machen.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Anker der Unterspannungsauslösers
durch einen Hilfsschlüssel in seine Betriebsstellung überführbar und dort blockierbar
ist und daß eine profilierte Zugangsöffnung für den Hilfsschlüssel vorgesehen ist.
Hierdurch ist die gewünschte Funktion auf wiederholbare und zuverlässige Weise gewährleistet.
Der Hilfsschlüssel ist von außen erkennbar und kann nach Beendigung der Arbeiten zur
Wiederherstellung der vorgesehenen Auslösefunktion bei Unterspannung wieder entfernt
werden. Wird darüber hinaus über einen Einschub-Leistungsschalter die Zugangsöffnung
für den Hilfsschlüssel an der Unterseite des Leistungsschalters angeordnet, so läßt
sich der Leistungsschalter nicht in seine Betriebsstellung bringen, solange der Hilfsschlüssel
noch eingesteckt ist. Da keine Manipulation an empfindlichen Teilen des Unterspannungsauslösers
erforderlich ist, besteht auch keine Gefahr einer Beschädigung mit nachfolgender Beeinträchtigung
der Schutzfunktion.
[0006] Der Anker des Magneten des Unterspannungsauslösers kann in seine Arbeitsstellung
durch einen schwenkbar gelagerten Andruckhebel bewegbar sein, der eine Kurvenbahn
etwa entsprechend dem Drehkreis des Bartes des Hilfsschlüssels besitzt und der in
sich federnd ausgebildet ist, wobei die Kurvenbahn weiter von der Schwenkachse des
Andruckhebels entfernt ist als der mit dem Anker zusammenwirkende Hebelteil. Hierdurch
wird einerseits erreicht, daß die Bewegung des Ankers des Magneten nicht schlagartig,
sondern in Verlaufe eines gewissen Drehwinkels des Schlüssels erfolgt und somit schonend
ist. Ferner wird der Anker bis in seine Endstellung verschoben, ohne daß in dieser
Stellung eine ungenügende oder unzulässige erhöhte Kraft ausgeübt werden kann.
[0007] Im Verlauf der Kurvenbahn des Andruckhebels känn in einer Übertotpunktstellung bezüglich
der Richtung der auf den Hilfsschlüssel ausgeübten Rückstellkraft ein Anschlag vorgesehen
sein. Damit wird ein sicherer Verbleib des Hilfsschlüssel in seiner der Betriebsstellung
des Unterspannungsauslösers entsprechenden Stellung erzielt. Zusätzlich kann dem Anschlag
eine Rastnut für den Bart des Hilfsschlüssels unmittelbar vorgelagert sein. Diese
Rastnut verbessert die auf den Hilfsschlüssel wirkende Haltekraft in der betätigten
Stellung und gibt dem Benutzer eine Bestätigung, daß der Hilfsschlüssel seine Endstellung
erreicht hat.
[0008] Die aus dem Andruckhebel und der Kurvenbahn bestehende Anordnung ist im Prinzip bei
allen Unterspannungsauslösern anwendbar, bei denen ein verschiebbarer Anker im unerregten
Zustand des Magneten die Auslösung des Leistungsschalters veranlaßt. Ist jedoch der
Unterspannungsauslöser Bestandteil einer Hilfsauslöser-Baugruppe, wie sie in der eingangs
erwähnten DE-A-36 12 119 beschrieben ist, so kann der Andruckhebel Bestandteil der
Auslöser-Hilfswelle dieser Baugruppe sein. Ferner kann an den Träger einer solchen
Baugruppe ein Lagerbock mit einer Öffnung zum Einführen des Hilfsschlüssels und zu
seiner Führung in Bezug auf den Andruckhebel angeordnet sein.
[0009] Um die Kraft zu begrenzen, die bei der Benutzung des Hilfsschlüssels auf den Andruckhebel
ausgeübt werden kann, empfiehlt es sich ferner, den Schaft des Hilfsschlüssels elastisch
tordierbar auszubilden.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
[0011] Die Figur 1 zeigt schematisch in einer perspektivischen Ansicht einen Niederspannungs-Leistungsschalter
mit einem Hilfsschlüssel zur vorübergehenden Blockierung eines Unterspannungsauslösers.
[0012] In der Figur 2 ist in der Draufsicht eine mit-einem Unterspannungsauslöser und weiteren
Hilfsauslösern bestückte Baugruppe gezeigt.
[0013] Die Figur 3 zeigt eine Auslöser-Hilfswelle der in der Figur 2 gezeigten Baugruppe.
[0014] Die Figur 4 zeigt einen Hilfsschlüssel zur vorübergehenden Blockierung eines Unterspannungsauslösers.
[0015] In der Figur 5 ist ein Andruckhebel als Schnitt IV-IV der Auslöser-Hilfswelle gemäß
der Figur 3 dargestellt, wobei der Bart des Hilfsschlüssels gemäß der Figur 4 im Eingriff
mit dem Andruckhebel steht.
[0016] Die Figuren 6 und 7 zeigen Ansichten einer Trägerplatte einer Baugruppe von Hilfsauslösern
mit einem Lagerbock für einen Hilfsschlüssel.
[0017] Einen Schnitt VIII-VIII der Trägerplatte im Bereich des Lagerbockes gemäß der Figur
7 zeigt die Figur 8.
[0018] In der Figur 1 ist ein Niederspannungs-Leistungsschalter 1 der sogenannten offenen
Bauart dargestellt, der Stromschienen 2 zur Einschaltung in einen Stromkreis besitzt.
Diese sind an der Rückseite des Leistungsschalters 1 oben sowie nicht sichtbar auch
unten vorgesehen. Die Seitenwände sind mit einer unteren Abwinklung 3 zum Einbau in
ein Gerüst oder einen Schaltschrank oder zur Verbindung mit einer Fahreinrichtung
versehen. An einem frontseitigen Bedienungspult 4 befindet sich rechts ein Handhebel
5 zum Spannen eines Energiespeichers. In der Mitte des Bedienungspultes 4 sind Druckknöpfe
zum Ein- und Ausschalten des Leistungsschalters 1 vorgesehen. An der linken Seite
des Bedienungspultes 4 sind ferner die Anzeigeeinrichtungen und Bedienungselemente
eines elektronischen Auslöseblockes angeordnet.
[0019] In dem Leistungsschalter 1 gemäß der Figur 1 ist ein Unterspannungsauslöser enthalten,
der dazu dient, bei der Absenkung der Netzspannung auf einen Wert unterhalb eines
bestimmten Grenzwertes den Leistungsschalter auszulösen, um Schäden an den Verbrauchern
zu verhindern, die über den Leistungsschalter gespeist werden. Diese Auslösung findet
auch zwangsläufig dann statt, wenn der Leistungsschalter 1 zum Zweck der Reparatur
oder Wartung aus einer Schaltanlage entfernt oder ausgefahren wird. Es sind dann keine
probeweisen Ein- und Ausschaltungen möglich, weil das Schaltschloß nicht verklinkt
werden kann. Um die erforderlichen Arbeiten dennoch vornehmen zu können, ist der Unterspannungsauslöser
mit einer zusätzlichen Einrichtung versehen, die durch einen in der Figur 1 gezeigten
Hilfsschlüssel 7 betätigbar ist. Dieser ist entsprechend dem in der Figur 1 gezeigten
Pfeil von unten in den Leistungsschalter einführbar, wobei eine profilierte Zugangsöffnung
das Einstecken in der richtigen Stellung gewährleistet. Das Zusammenwirken des Hilfsschlüssels
7 mit dem Unterspannungsauslöser wird nachstehend näher erläutert.
[0020] Wie die Figur 2 zeigt, ist der Unterspannungsauslöser 10 Bestandteil einer mehrere
Hilfsauslöser umfassenden Baugruppe 11, die an einer Zwischenwand 12 des Tragwerkes
des Leistungsschalters 1 befestigt ist. Als weitere Hilfsauslöser umfaßt die Baugruppe
11 einen Arbeitsstromauslöser 13, eine Wiedereinschaltsperre 14 und einen Abrufmagnet
15. Es können jeweils einzelne dieser Hilfsauslöser in Kombination miteinander oder
alle genannten Hilfsauslöser vorhanden sein. Eine Hilfswelle 16 erstreckt sich über
den Einbauraum des Unterspannungsauslösers 10 und des Arbeitsstromauslösers 13 und
überträgt deren Drehbewegung auf eine Auslösewelle 17 des Schaltschlosses des Leistungsschalters
1. Ein Finger 20 der Auslösewelle 17 übernimmt hierzu eine entsprechende Schwenkbewegung
der Hilfswelle 16. Als Träger aller genannten Teil dient eine Grundplatte 21, die
Bohrungen und Öffnungen zur Befestigung aller vorgesehenen Kombinationen von Hilfsauslösern
aufweist.
[0021] Bei anliegender Netzspannung ist der Anker des Unterspannungsauslösers 10 entgegen
einer Rückstellkraft angezogen. Ein in der Figur 2 gezeigter Stößel 22 am Anker des
Unterspannungsauslösers 10 nimmt dann die dargestellte Stellung ein, in der die Hilfswelle
16 ohne Wirkung auf die Auslösewelle 17 ist. Unterschreitet die Netzspannung einen
gewissen Grenzwert, so wird die Rückstellkraft des Unterspannungsauslösers 10 wirksam
und beaufschlagt die Hilfswelle 16 im Sinne einer Schwenkung der Auslösewelle 17 im
Uhrzeigersinn.
[0022] In der Figur 3 ist die Hilfswelle 16 vergrößert dargestellt. Wie man erkennt, trägt
die Auslösewelle 16 an ihrem unteren Ende zwei benachbarte Tastfinger 23 und 24, die
dem Einbauraum des Unterspannungsauslösers 10 zugeordnet sind. Für diesen ist der
Tastfinger 23 wirksam. Wird anstelle des Unterspannungsauslösers 10 ein anderer Hilfsauslöser
montiert, so kann dieser auch mit dem Tastfinger 24 zusammenwirken. Diesem eng benachbart
trägt die Hilfswelle 16 ferner einen Andruckhebel 25, der in einer noch zu beschreibenden
Weise mit dem Hilfsschlüssel 7 (Figuren 1 und 5) zusammenwirkt.
[0023] Der Andruckhebel 25 ist in der Figur 4 gesondert vergrößert dargestellt. Das Ende
des Andruckhebels 25 ist als Kurvenbahn 26 ausgebildet, entlang der sich ein Bart
27 des Hilfsschlüssels 7 (Figuren 5 und 6) bei der Benutzung des Hilfsschlüssels 7
bewegt. Die Drehung des Hilfsschlüssels 7 wird durch einen an den Andruckhebel 25
angeformten Anschlag 30 begrenzt, dem eine Rastnut 31 vorgelagert ist. An dem Anschlag
30 kommt der Bart 27 in einer Übertotpunktstellung zur Anlage, so daß der Hilfsschlüssel
7 sich nicht selbsttätig zurückstellen kann. Durch das Einrasten des Bartes 27 in
der Rastnut 31 erhält der Benutzer zugleich die Bestätigung, daß die Endstellung des
Hilfsschlüssels 7 erreicht ist. Ferner trägt die Rastnut 31 zur sicheren Aufrechterhaltung
dieser Stellung bei. Die auf den Andruckhebel durch den Hilfsschlüssel 7 auszuübende
Kraft ist dadurch begrenzt, daß der Schaft 8 des Hilfsschlüssels 7 durch die Wahl
der Querschnittsform und des Werkstoffes in sich tordierbar ist.
[0024] Durch die Wahl des Werkstoffes des Andruckhebels 25 und seines Querschnittes wird
eine Eigenfederung erreicht. Auf die Hilfswelle 16 wird daher eine Vorspannkraft ausgeübt,
die mittels der Tastfinger 23 bzw. 24 auf den Stößel 22 des Unterspannungsauslösers
10 wirkt und diesen mit Sicherheit in seine Endstellung bringt. Damit ist sichergestellt,
daß die Auslösewelle 17 ihre Ruhestellung einnimmt, in der das Schaltschloß des Leistungsschalters
verklinkbar ist. Andererseits ist die auf den Stößel 22 auszuübende Kraft begrenzt
und kann daher den Unterspannungsauslöser nicht beschädigen.
[0025] In dem beschriebenen Beispiel wirkt der Andruckhebel 25 nicht unmittelbar auf den
Stößel 22 des Unterspannungsauslösers 10, sondern über einen der benachbarten Tastfinger
23 oder 24. Soll der Andruckhebel jedoch ohne Verwendung einer Hilfswelle 16 mit einem
Unterspannungsauslöser zusammenwirken, so kann dies über den mit 32 bezeichneten Bereich
des Andruckhebels 25 geschehen, wobei gleichfalls die Eigenfederung ausgenutzt werden
kann, um die Rückstellkraft des Stößels des Unterspannungsauslösers sicher zu überwinden
und eine Kraftbegrenzung zu erzielen.
[0026] Die in den Figuren 7 und 8 ohne Hilfsauslöser gezeigte Trägerplatte 21 ist unmittelbar
dem Unterspannungsauslöser 10 benachbart nach Art eines Lagerbockes ausgebildet und
trägt hierzu einen rechtwinkig abragenden Wandteil 33. In diesem Wandteil befindet
sich eine dem Hilfsschlüssel 7 angepaßte schlüssellochartige Zugangsöffnung 34 mit
einem Kragen 35. Eine Einführschräge 36 (Figuren 8 und 9) erleichtert die Einführung
des Hilfsschlüssels 7. Die Zugangsöffnung 34 bildet zugleich ein Lager und eine Führung
für einen zylindrischen Abschnitt 37 des Hilfsschlüssels 7, der sich an den Bart 27
anschließt. Durch einen nur geringen Abstand zwischen dem Wandteil 33 und dem Andruckhebel
25 ist dafür gesorgt, daß die Teile ohne Verkantung zusammenwirken können.
1. Leistungsschalter (1) mit einem Schaltschloß und mit einer Auslösewelle sowie mit
einem Unterspannungsauslöser (10) zur Beaufschlagung der Auslösewelle (17) im Sinne
der Entklinkung des Schaltschlosses beim Unterschreiten eines Grenzwertes der Netzspannung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Unterspannungsauslösers (10) durch einen Hilfsschlüssel (7) in
seine Betriebsstellung überführbar und dort blockierbar ist und daß eine profilierte
Zugangsöffnung (34) für den Hilfsschlüssel (7) vorgesehen ist.
2. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Magneten des Unterspannungsauslösers (10) in seine Arbeitsstellung
durch einen schwenkbar gelagerten Andruckhebel (25) bewegbar ist, der eine Kurvenbahn
(26) etwa entsprechend dem Drehkreis des Bartes (27) des Hilfsschlüssels (7) besitzt
und daß der Andruckhebel (25) in sich federnd ausgebildet ist, wobei die Kurvenbahn
(26) weiter von der Schwenkachse des Andruckhebels (25) entfernt ist als der mit dem
Anker zusammenwirkende Hebelteil (32).
3. Leistungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Verlauf der Kurvenbahn (26) in einer Übertotpunktstellung bezüglich der Richtung
der auf den Hilfsschlüssel (7) ausgeübten Rückstellkraft ein Anschlag (30) vorgesehen
ist.
4. Leistungsschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Anschlag (30) eine Rastnut (31) für den Bart (27) des Hilfsschlüssels (7)
unmittelbar vorgelagert ist.
5. Leistungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Andruckhebel (25) Bestandteil einer Auslöser-Hilfswelle (16) ist, welche
zur Übertragung der Auslösebewegung des Unterspannungsauslösers (10) und ggfs. eines
weiteren Hilfsauslösers (13) auf die Auslösewelle (17) des Schaltschlosses des Leistungsschalters
(1) vorgesehen ist.
6. Leistungsschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Träger (21) der Auslöser-Hilfswelle (16) und des Unterspannungsauslösers
(10) einen lagerbockartigen Wandteil (33) besitzt, in dem die profilierte Zugangsöffnung
(34) zum Einführen des Hilfsschlüssels (7) und zu seiner Führung in Bezug auf den
Andruckhebel (25) angeordnet ist.
7. Leistungsschalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (8) des Hilfsschlüssels (7) elastisch tordierbar ausgebildet ist.
8. Leistungsschalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ausführung des Leistungsschalters (1) als Einschubschalter die Zugangsöffnung
(34) an der Unterseite des Leistungsschalters (1) angeordnet ist.
1. Power circuit breaker (1) having a latching mechanism and having a tripping shaft,
as well as having an undervoltage trip device (10) for acting on the tripping shaft
(17) in the sense of unlatching the latching mechanism if the network voltage falls
below a limiting value, characterised in that the armature of the undervoltage trip
device (10) can be moved into its operating position by means of an auxiliary key
(7) and can be blocked there, and in that a profiled access opening (34) is provided
for the auxiliary key (7).
2. Power circuit breaker according to Claim 1, characterised in that the armature of
the magnet of the undervoltage trip device (10) can be moved into its operating position
by means of a pivotably supported compression lever (25) which has a curved track
(26) corresponding approximately to the rotation circle of the bit (27) of the auxiliary
key (7), and in that the compression lever (25) is of intrinsically sprung construction,
the curved track (26) being further removed from the pivoting axis of the compression
lever (25) than the lever part (32) which interacts with the armature.
3. Power circuit breaker according to Claim 2, characterised in that a stop (30) is provided
in the course of the curved track (26) in a beyond-dead-centre position with respect
to the direction of the restoring force exerted on the auxiliary key (7).
4. Power circuit breaker according to Claim 3, characterised in that a latching groove
(31) for the bit (27) of the auxiliary key (7) is supported directly in front of the
stop (30).
5. Power circuit breaker according to Claim 2, characterised in that the compression
lever (25) is a component of a tripping device auxiliary shaft (16) which is provided
to transmit the tripping movement of the undervoltage trip device (10), and possibly
of a further auxiliary trip device (13), to the tripping shaft (17) of the latching
mechanism of the power circuit breaker (1).
6. Power circuit breaker according to Claim 5, characterised in that a support (21) of
the trip device auxiliary shaft (16) and of the undervoltage trip device (10) has
a wall part (33) like a bearing block in which the profiled access opening (34) is
arranged for insertion of the auxiliary key (7) and in order to guide said key with
respect to the compression lever (25).
7. Power circuit breaker according to one of the preceding claims, characterised in that
the shaft (8) of the auxiliary key (7) is constructed such that it can be twisted
elastically.
8. Power circuit breaker according to one of the preceding claims, characterised in that,
if the power circuit breaker (1) is designed as a push-in circuit breaker, the access
opening (34) is arranged on the underneath of the power circuit breaker (1).
1. Disjoncteur (1) comportant une serrure de verrouillage et un arbre de déclenchement
ainsi qu'un déclencheur à minimum de tension (10) pour charger l'arbre de déclenchement
(17) dans le sens du désencliquetage de la serrure de verrouillage lorsque la tension
du réseau s'abaisse en-dessous d'un seuil, caractérisé par le fait que l'armature
du déclencheur (10) à minimum de tension peut être amenée dans sa position de service
et y être bloquée au moyen d'une clé auxiliaire (7) et qu'il est prévu une ouverture
d'accès (34) profilée pour la clé auxiliaire (7).
2. Disjoncteur suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que l'armature de
l'aimant du déclencheur (10) à minimum de tension peut être amenée dans sa position
de travail par un levier (25) d'application d'une pression (25) monté tournant, qui
possède une piste formant came (26) qui correspond approximativement au cercle de
rotation du panneton (27) de la clé auxiliaire (7), et que le levier (25) d'application
d'une pression est constitué de manière à être en soi élastique, la piste formant
came (26) étant plus éloignée de l'axe de rotation du levier (25) d'application d'une
pression que ne l'est la partie (32) du levier, qui coopère avec l'armature.
3. Disjoncteur suivant la revendication 2, caractérisé par le fait qu'une butée (30)
est prévue sur la piste formant came (26), en une position de dépassement de point
mort par rapport à la direction de la force de rappel appliquée à la clé auxiliaire
(7).
4. Disjoncteur suivant la revendication 3, caractérisé par le fait qu'une rainure d'encliquetage
(31) pour le panneton (27) de la clé auxiliaire (7) est ménagée juste en amont de
la butée (30).
5. Disjoncteur suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que le levier (25)
d'application d'une pression fait partie d'un arbre auxiliaire (16) du déclencheur,
qui est prévu pour la transmission du mouvement de déclenchement du déclencheur (10)
à minimum de tension (10) et éventuellement d'un autre déclencheur auxiliaire (13)
à l'arbre de déclenchement (17) de la serrure de verrouillage du disjoncteur (1).
6. Disjoncteur suivant la revendication 5, caractérisé par le fait qu'un support (21)
de l'arbre auxiliaire (16) du déclencheur et du déclencheur (10) à minimum de tension
possède un élément de paroi (33) qui forme bloc de palier et dans lequel l'ouverture
d'accès (34) profilée est ménagée pour permettre l'introduction de la clé auxiliaire
(7) et son guidage par rapport au levier (25) d'application d'une pression.
7. Disjoncteur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que l'arbre (8) de la clé auxiliaire (7) est constitué de manière à pouvoir subir
une torsion élastique.
8. Disjoncteur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que dans le cas de la réalisation du disjoncteur (1) sous la forme d'un interrupteur
embrochable, l'ouverture d'accès (34) est ménagée sur la face inférieure du disjoncteur
(1).