(19)
(11) EP 0 389 408 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
26.09.1990  Patentblatt  1990/39

(21) Anmeldenummer: 90730004.0

(22) Anmeldetag:  21.03.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5F21V 19/04, F21V 25/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 23.03.1989 DE 3910191

(71) Anmelder: FRANZ SILL GMBH
D-1000 Berlin 61 (DE)

(72) Erfinder:
  • Rahn, Erhard
    D-1000 Berlin 19 (DE)

(74) Vertreter: Lüke, Dierck-Wilm, Dipl.-Ing. 
Gelfertstrasse 56
D-14195 Berlin
D-14195 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Rotationssymmetrischer Hochleistungsscheinwerfer für Halogen-Metalldampflampen


    (57) Die Erfindung bezieht sich auf einen rotationssymmetrischen Hochleistungsscheinwerfer für Halogen-Metalldampflampen 1, mit einem in einem Gehäuse 2 angeordneten Reflektor 3, mit einem rückwärtigen Gehäusedeckel 5, mit einem Lampensockel 6 zur Lagerung der eine zentrale Öffnung 12 des Reflektors 3 durchdringenden Halogen-Metalldampflampe 1 in der Rotations­achse 11 des Reflektors 3 und mit einer elektrischen Zu­leitung.
    Um ein leichtes Auswechseln der in der Rotationsachse 11 des Reflektors 3 angeordneten Lampe 1 zu ermöglichen, ist der den Lampensockel 6 aufnehmende rückwärtige Gehäuse­deckel 5 mittels einer Schiebe-Kipplagerung 22 am Gehäuse 2 abklappbar gelagert und am Gehäusedeckel 5 sind ein mit dem Lampensockel 6 elektrisch verbundener Stecker 19 und am Gehäuse 2 im Bereich der Gehäuseöffnung 17 eine Steck­buchse 18 angeordnet, an die die elektrische Zuleitung angeschlossen ist.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen rotationssymmetrischen Hochleistungsscheinwerfer für Halogen-Metalldampflampen ge­mäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Ein rotationssymmetrischer Hochleistungsscheinwerfer für Halo­gen-Metalldampflampen der gattungsgemäßen Art ist aus der DE 30 40 583 C 2 vorbekannt. Das Auswechseln der Halogen-­Metalldampflampen nach dem Abnehmen des rückwärtigen Gehäuse­deckels ist hierbei äußerst schwierig, insbesondere bei der Anordnung des Hochleistungsscheinwerfers auf Flutlichtmasten von bis zu 50 m Höhe, da die Lampe auch bei abgenommenen Gehäuse­deckel noch unter Spannung steht, so daß die Lampe nicht ge­fahrlos gewechselt werden kann.

    [0003] Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, einen rota­ tionssymmetrischen Hochleistungsscheinwerfer für Halogen-­Metalldampflampen derart auszubilden, daß die in der Rota­tionsachse des Reflektors angeordnete und diesen in einer zentrischen Öffnung durchgreifende Halogen-Metalldampflampe leicht auswechselbar angeordnet ist.

    [0004] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnen­den Merkmalen des Anspruches 1. Durch Verwendung des das Gehäuse rückwärtig abschließenden Gehäusedeckels, der den Lampensockel aufnimmt und mittels einer Schiebe-Kipp-Lagerung am Gehäuse abklappbar gelagert ist, ist es möglich, die Halogen-Metalldampflampe in einfacher Weise von der rück­wärtigen Seite des Hochleistungsscheinwerfers her auszu­wechseln,welche insbesondere bei Anordnung von Hochleistungs­scheinwerfern an bis zu 50 m hohen Flutlichtmasten gut zugänglich ist. Die Schiebe-Kipp-Lagerung ermöglich einerseits, daß dice in der Rotationsachse des Reflektors befindliche Halogen-Metalldampflampe zunächst mittels des Gehäusedeckels um einen bestimmten Bereich aus dem Reflektor nach rückwärts herausgezogen wird, welcher Bereich gerade ausreichend ist, um anschließend ein Abklappen des Gehäusedeckels zusammen mit der Halogen-Metalldampflampe zu ermöglichen, ohne daß diese dann gegen die Randbereiche der zentralen Öffnung des Re­flektors stößt. Nach dem Abklappen des Gehäusedeckels ist die Halogen-Metalldampflampe leicht auswechselbar. In gleicher Weise kann der Gehäusedeckel dann mit der neuen Halogen-­Metalldampflampe zunächst hochgeklappt und anschließend wieder auf die rückwärtige Seite des Gehäuses des Hochleistungs­scheinwerfers aufgeschoben werden, wobei die Halogen-Metall­dampflampe in der Rotationsachse des Reflektors axial ver­schoben wird.

    [0005] Es ist zwar bereits ein rotationssymmetrischer Hochleistungs­scheinwerfer für Halogen-Metalldampflampen bekannt, welcher einen rückwärtigen Gehäusedeckel aufweist, der abklappbar am Gehäuse gelagert ist. Hierbei ist die Halogen-Metalldampf­lampe jedoch quer zur Rotationsachse des Reflektors eingebaut und im Gehäusedeckel gesockelt. Dies bedingt einen zweige­teilten Reflektor, dessen zentraler Teil am Gehäusedeckel selbst hinter der Halogen-Metalldampflampe angeordnet ist und zusammen mit dem Gehäusedeckel abgeklappt wird, wohin­gegen der übrige, kreis-ringförmige Teil des Reflektors im Gehäuse angeordnet ist. Hierbei wird der Gehäusedeckel um eine untere, horizontale Achse geklappt. Nachteilig hier­bei ist, daß die beiden, Molybdän-Folien enthaltenden Enden der Halogen-Metalldampflampe Rückstrahlungen vom Reflektor erhalten, da beide Enden innerhalb des Reflektors angeordnet sind. Diese Wärmestrahlungen bewirken eine Zerstörung der Molybdänfolien an beiden Enden der Lampe.

    [0006] Demgegenüber befindet sich die Halogen-Metalldampflampe beim erfindungsgemäßen rotationssymmetrischen Hochleistungsschein­werfer in der Rotationsachse des Reflektors, wobei nur ein einteiliger Reflektor mit einer kleinen zentralen Lochöffnung erforderlich ist. Der einteilige Reflektor hat einen höchst­möglichen Wirkungsgrad, da in der Hauptlichtverteilung der Lampe eine 100%ige Bündelung der Lichtstrahlung möglich ist. Beide Molybdän-Folien der Lampenenden erhalten keine Rück­strahlungen vom Reflektor, da das hintere Ende der Lampe außerhalb des Reflektors im rückwärtigen Gehäusedeckel und das vordere Ende der Lampe im großen Öffnungsbereich des Reflektors angeordnet sind, wobei Licht- und Wärmestrahlung parallel an den Molybdäm-Folien-Quetschstellen vorbeigeführt werden, ohne eine Aufheizung zu bewirken.

    [0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Diese betreffen einerseits die bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schiebe-­Kipplagerung des Gehäusedeckels und andererseits die An­ordnung eines mit dem Lampensockel elektrisch verbundenen Steckers am Gehäusedeckel sowie einer Steckbuchse am Ge­häuse im Bereich der Gehäuseöffnung, wobei diese Steck­buchse an die elektrische Zuleitung angeschlossen ist. Beim Ziehen bzw. Schieben des rückwärtigen Gehäusedeckels werden zugleich mit dem axialen Herausziehen der Halogen-­Metalldampflampe aus dem Reflektor die Steckkontakte des Steckers aus der gehäusefesten Steckbuchse herausgezogen, so daß bereits vor dem Abklappen des Gehäusedeckels jeg­liche elektrische Verbindung zwischen dem Lampensockel und der elektrischen Zuleitung zum Halogen-Hochleistungs­scheinwerfer unterbrochen ist. Hierdurch wird eine unfall­sichere Möglichkeit zum Auswechseln der Halogen-Metall­dampflampe von bis zu 2000 Watt geschaffen, da die Lampe und deren Lampensockelteile nach dem Herausziehen des rück­wärtigen Gehäusedeckels keine Spannung mehr führen können.

    [0008] Bei dem bekannten Hochleistungsscheinwerfer mit abklappbarem Gehäusedeckel sind ein Schalter und ein Kontaktstück zwischen Gehäuseöffnung und Gehäusedeckel angeordnet. Dies bedingt ein Schaltschütz, um die über die Zuleitung zugeführte Spannung abzuschalten, damit die Metalldampflampe spannungs­los wird. Das Schaltschütz sitzt regelmäßig außerhalb des Scheinwerfers und bedingt demzufolge eine separate Zuleitung. Zur Wartung muß die Zuleitung vom Gehäusedeckel elektrisch ab­geklemmt werden, um die Hochspannungseinrichtungen des Hochleistungsscheinwerfers zu warten. Demgegenüber kann beim erfindungsgemäßen Hochleistungsscheinwerfer der rück­wärtige Gehäusedeckel nach dem Herausziehen und Abklappen ohne weitere Tätigkeiten vom Gehäuse abgenommen und zu Wartungsarbeiten vom Hochleistungsscheinwerfer entfernt werden.

    [0009] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeich­nungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 Einen vertikalen Querschnitt durch den rotations­symmetrischen Hochleistungsscheinwerfer für Halo­gen-Metalldampflampen,

    Fig. 2 einen partiellen horizontalen Querschnitt durch die Drehachse des Scheinwerfers,

    Fig. 3 den vertikalen Querschnitt gemäß Fig.1 nach dem axialen Zurückziehen des rückwärtigen Gehäuse­deckels,

    Fig. 4 den partiellen horizontalen Querschnitt gemäß Fig.2 nach dem Zurückziehen des rückwärtigen Ge­häusedeckels und

    Fig. 5 den vertikalen Querschnitt nach dem Abklappen des zurückgezogenen Gehäusedeckels vom Gehäuse des Hoch­leistungsscheinwerfers.



    [0010] Der rotationssymmetrische Hochleistungsscheinwerfer für eine Halogen-Metalldampflampe 1 umfaßt ein kegelstumpfförmiges Gehäuse 2, einen darin angeordneten parabolischen Reflektor 3, eine vordere Abdeckscheibe 4, einen rückwärtigen Gehäusedeckel 5 und einen darin befestigten Lampensockel 6 für die Lampe 1. Diese weist einen Lampenkolben 7 und zwei Molybdän-Folien enthaltende dünne Lampenenden 8, 9 auf, von denen das rück­wärtige Lampenende 8 unmittelbar in den Lampensockel 7 ein­gesteckt ist und das vordere, zur Abdeckscheibe 4 hinwei­sende Lampenende 9 an einem Stromzuführungsstab 10 gehalten ist, der ebenfalls im Lampensockel 6 gelagert ist.
    Die Lampe 1 ist mit ihrer Längsachse in der Rotationsachse 11 des Gehäuses 2 und des Reflektors 3 angeordnet und durch­dringt den Reflektor 3 am rückwärtigen Ende innerhalb einer Öffnung 12, die gerade so groß ist, daß die Lampe 1 zu­sammen mit dem Stromzuführungsstab 10 in Richtung der Ro­tationsachse 11 hindurchgesteckt werden kann.

    [0011] Das kegelstumpfförmige, rotationssymmetrische Gehäuse 2 umfaßt einen zylindrischen Endbereich 13, an den der ent­sprechend zylindrisch ausgebildete rückwärtige Gehäuse­deckel 5 abgedichtet angesetzt ist. Der Endbereich 13 trägt in der horizontalen Querachse zwei Schwenklager 14, mit welchen das Gehäuse 2 an den Armen 15 eines Befestigungs­gungsbügels gelagert ist.

    [0012] Eine nicht näher dargestellte elektrische Zuleitung ist durch eine Öffnung 16 im Endbereich 13 hindurchgeführt und dann im Gehäuse 2 im Bereich der rückwärtigen Gehäuse­öffnung 17 für den Gehäusedeckel 5 an eine Steckbuchse 18 angeschlossen. In die Steckbuchse 18 ist ein Stecker 19 mit seinen Steckerstiften 20 eingesteckt, welche mit den An­schlußkontakten für die Lampe 1 im Lampensockel 6 innerhalb des Gehäusedeckels 5 elektrisch verbunden sind.

    [0013] Der rückwärtige Gehäusedeckel 5 ist mittels zwei in der Ebene der Schwenklager 14 gelegenen Verschlüssen 21 am Gehäuse 2 festgelegt und kann nach dem Abklappen der Verschlüsse 21 (Fig.4) mittels einer Schiebe-Kipplagerung 22 vom Gehäuse 2 abgeklappt werden. Hierzu sind in der Ebene der Schwenkla­ger 14 im Bereich der Verschlüsse 21 Lagerstifte 23 in die zum Gehäuse 2 gerichtete Stirnseite des Gehäusedeckels 5 eingesetzt, wobei die Lagerstifte 23 parallel zur Rotations­achse 11 verlaufen und in Steckbuchsen 24 eingreifen, die in der rückwärtigen Stirnseite der Gehäuseöffnung 17 aus­gebildet sind (Fig.4). Parallel zu den Lagerstiften 23 und zur Rotationsachse 11 sind die Steckerstifte 20 des Steckers 19 im Gehäusedeckel 5 angeordnet, wobei die Steckerstifte 20 in entsprechend ausgerichtete Kontaktklemmen der Steckbuchse 18 eingreifen, die in der Gehäuseöffnung 17 angeordnet ist. Die Schiebe-Kipplagerung 22 umfaßt ferner zwei auf der Unter­seite des Gehäusedeckels 5 fest angebrachte abgewinkelte Scharnierarme 25, welche an ihren freien Enden parallele Scharnierteile 26 aufweisen, die mit Langlöchern 27 versehen sind. Die Scharnierteile 26 und die Langlöcher 27 verlaufen parallel zur Rotationsachse 11 und damit zu den Lagerstiften 23, jedoch in einem radialen Abstand, der größer ist, als der halbe Radius des Gehäusedeckels 5. Im unteren Bereich des Gehäuses 2 sind Führungen 28 für die Scharnierteile 26 vor­gesehen, welche Führungen 28 am rückwärtigen Teil Lagerbolzen 29 tragen, welche in die Langlöcher 27 der Scharnierteile 26 eingreifen. Die Oberseiten 30 der Führungen 28 dienen zur gieitbaren Anlage der Scharnierteile 26.

    [0014] Zum Auswechseln der Lampe 1 muß der rückwärtige Gehäusedeckel 5 vom Gehäuse 2 abgenommen werden. Hierzu werden zunächst die beiden in der Ebene der Schwenklager 14 gelegenen Verschlüsse 21 vom Gehäusedeckel 5 gelöst, wie es in Fig.4 dargestellt ist. Anschließend wird der Gehäusedeckel 5 in Richtung des Pfeiles 31 (Fig.3) nach rückwärts gezogen, wobei die in den Steckbuchsen 24 geführten Lagerstifte 23 des Gehäuse­deckels 5 eine parallele Führung des Gehäusedeckels 5 in der Richtung der Rotationsachse 11 erzwingen, so daß die Lampe 1, die in ihrer Endlage innerhalb des Reflek­tos 3 befindlich ist (Fig.1), mit ihrer im Querschnitt dicksten Stelle vollständig aus der Öffnung 12 des Re­flektors 3 nach rückwärts herausgezogen ist. Gleichzeitig mit dem Abziehen des Gehäusedeckels 5 vom Gehäuse 2 werden die Steckerstifte 20 des Steckers 19 aus den zuge­ordneten Kontakten der Steckbuchse 18 herausgezogen, wie es in Fig.3 dargestellt ist. Während des gesamten Schiebe­vorganges des Gehäusedeckels 5 werden die Oberkanten der Scharnierteile 26 an den Oberseiten 30 der Führungen 28 entlanggeführt, solange, bis die Lagerbolzen 29 am Ende der Langlöcher 27 angekommen sind (Fig.3). Nunmehr kann der Gehäusedeckel 5 gemäß Fig. 5 in Richtung des Dreh­pfeiles 32 vom Gehäuse 2 abgeklappt werden, wobei die Lager­bolzen 29 als Drehachse für den Gehäusedeckel 5 dienen. Das vorderste, mit dem Ende des Stromführungsstabes 10 verbundene Lampenende 9 der Lampe 1 wird dabei auf einem Radius geführt, der in Fig. 5 mit den gestrichelten Linien 33 dargestellt ist, die gerade noch innerhalb der rückwärti­gen Öffnung 12 des Reflektors 3 liegen. Die Lampe 1 kann nunmehr leicht ausgewechselt werden, wobei bereits vor der rückwärtigen Endstellung des Gehäusedeckels 5 gemäß Fig. 3 die elektrische Stromzuführung zum Lampensockel 6 getrennt worden ist, so daß die Lampe 1 vollständig spannungslos ist. Das Wiedereinsetzen der Lampe 1 erfolgt in umgekehrter Weise durch Einschwenken der Lampe 1 in das Gehäuse und durch axiales Aufschieben des Gehäusedeckels 5 auf das Gehäuse 2 unter gleichzeitiger Herstellung der elektrischen Ver­bindung zwischen Steckbuchse 18 und Stecker 19 und anschließendem Verriegeln des Gehäusedeckels 5 mittels der Verschlüsse 21.


    Ansprüche

    1. Rotationssymmetrischer Hochleistungsscheinwerfer für Halogen-Metalldampflampen, mit einem in einem Gehäuse angeordneten Reflektor, mit einem rück­wärtigen Gehäusedeckel, mit einem Lampensockel zur Lagerung der eine zentrale Öffnung des Reflektors durchdringenden Halogen-Metalldampflampe in der Rotationsachse des Reflektors und mit einer elek­trischen Zuleitung,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der den Lampensockel (6) aufnehmende rückwär­tige Gehäusedeckel (5) mittels einer Schiebe-Kipp­lagerung (22) am Gehäuse (2) abklappbar gelagert ist und daß am Gehäusedeckel (5) ein mit dem Lampen­sockel (6) elektrisch verbundener Stecker (19) und am Gehäuse (2) im Bereich der Gehäuseöffnung (17) eine Steckbuchse (18) angeordnet sind, an die die elektrische Zuleitung angeschlossen ist.
     
    2. Rotationssymmetrischer Hochleistungsscheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebe-­Kipplagerung (22) aus mindestens einem, den Gehäuse­deckel (2) in Richtung der Rotationsachse (11) führen­den Lagerstift (23) und einem Kippscharnier (26, 27, 29) gebildet ist, dessen einer Scharnierteil (26) ein Lang­loch (27) aufweist, in dem der Lagerbolzen (29) des anderen Scharnierteiles (28) über die Länge des Lager­ stiftes (23) geführt ist.
     
    3. Rotationssymmetrischer Hochleistungsscheinwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei diametral gegenüberliegende, am Umfang des Gehäuse­deckels (5) angeordnete Lagerstifte (23) und zwei parallele Scharnierteile (26) mit Langlöchern (27) vorgesehen sind, denen jeweils ein axialer Lager­bolzen (29) am Gehäuse (2) bzw. ein durchgehender Lagerbolzen am Gehäuse (2) zugeordnet sind.
     
    4. Rotationssymmetrischer Hochleistungsscheinwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallelen Scharnierteile (26) an abgewinkelten , am Gehäusedeckel (5) befestigten Scharnierarmen (25) angebracht sind und mit ihren Oberkanten an den Ober­seiten (30) der Führung (28) am Gehäuse (2) geführt sind.
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht