(19)
(11) EP 0 389 760 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
03.10.1990  Patentblatt  1990/40

(21) Anmeldenummer: 90102451.3

(22) Anmeldetag:  08.02.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5F24C 15/36
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE DK FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 31.03.1989 DE 8903943 U

(71) Anmelder: ADOLF SCHRÖDER GMBH
D-74321 Bietigheim-Bissingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Schröder, Adolf
    D-7120 Bietigheim (DE)

(74) Vertreter: Reimold, Otto, Dipl.-Phys.Dr. et al
Patentanwälte Dipl.-Ing. R. Magenbauer Dipl.-Phys. Dr. O. Reimold Dipl.-Phys.Dr. H. Vetter Dipl.-Ing. Martin Abel Hölderlinweg 58
73728 Esslingen
73728 Esslingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Kochstellen-Kindersicherung


    (57) Es handelt sich um eine Kochstellen-Kindersicherung für elektrische Küchenherde. Sie umfaßt einen U-förmigen, waagrechten Klappbügel (10), der das die Kochstellen enthaltende rechteckige Kochfeld (12) umgibt. An seinen freien Enden (11,11′) ist er um fluchtende waagrechte Achsen (14,14′) nach oben schwenkbar gelagert. Auf diese Weise läßt er sich zwischen einer Sicherheits­stellung und einer unwirksamen Stellung verschwenken.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Kochstellen-Kindersicherung, wie sie z.B. im Zusammenhang mit elektrischen Küchen­herden verwendbar ist.

    [0002] Die in Küchen vorgesehenen Kochstellen sind regelmäßig zu sogenannten Kochfeldern zusammengefaßt, die eine im wesentlichen rechteckige Außenkontur haben und auf Höhe der Küchen-Arbeitsplatte angeordnet sind. Sofern ein Kochfeld Kindern zugänglich ist, besteht die Gefahr, daß auf den Kochstellen abgestellte Töpfe od.dgl. von den Kindern ergriffen und heruntergezogen werden. Dies kann zu schweren Verletzungen, insbesondere in Gestalt von Verbrennungen, führen, und auch die Töpfe können Schaden nehmen. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, am vorderen Rand des Kochfeldes ein netzartiges Gitter aufzustellen, das ein Herunterziehen der Töpfe od.dgl. Gegenstände verhindert. Solche Gitter haben jedoch den Nachteil, daß ihre Anbringung und Entfernung relativ umständlich ist. Außerdem mangelt es an jeglichem seitlichem Schutz, der ein Herabziehen heißen Koch­geräts verhindern könnte.

    [0003] Es ist daher das Ziel der Erfindung, eine Kindersicherung zu schaffen, die bei einfacher Handhabung einen wirkungs­vollen Schutz gewährleistet.

    [0004] Dieses Ziel wird erreicht durch einen U-förmigen, waag­rechten Klappbügel, der das die Kochstellen enthaltende rechteckige Kochfeld umgibt und an seinen freien Enden um fluchtende waagrechte Achsen nach oben schwenkbar gelagert ist.

    [0005] Auf diese Weise liegt ein bügelförmiger Sicherheitsrahmen vor, der wahlweise eine wirksame Sicherheitsstellung oder eine unwirksame Stellung einnehmen kann, zwischen welchen Stellungen er verschwenkbar ist. In der Sicher­heitsstellung wird das Kochfeld in Draufsicht gesehen im Bereich des vorderen, der Benutzerseite zugeordneten Randes sowie im Bereich der seitlichen Kochfeldränder nach Art einer Umzäunung begrenzt, so daß sowohl der Zugriff zu auf dem Kochfeld abgestelltem Kochgerät behindert als auch das Herabziehen von Kochgerät ausge­schlossen ist. Wird die Kindersicherung nicht benötigt, so kann der Sicherheitsrahmen in die unwirskame Stellung hochgeschwenkt werden, in der er z.B. an einer rück­wärtigen Küchenwand anliegt oder festlegbar ist. Die Handhabung ist äußerst bequem, denn bei Bedarf kann der Klappbügel bzw. Sicherheitsrahmen einfach herab­geschwenkt werden. Vorteilhaft ist ferner die erzielte Sicherheit, indem nun verbrennungsgefährdete Kinder vor dem dreiseitigen Zugriff auf das Kochfeld geschützt werden.

    [0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.

    [0007] Weil es häufig im Bereich oberhalb eines Kochfeldes an Platz mangelt - sei es wegen dort hängender Regale oder Dunstabzugsvorrichtungen -, ist es von Vorteil, wenn die Tiefe des Klappbügels bzw. Sicherheitsrahmens verstellbar ist. Unter Tiefe wird hierbei die in der Sicherheitsstellung in Richtung der Seitenränder gemesse­ne Erstreckung verstanden, das heißt bei U-förmigem Klappbügel die entlang der Bügelschenkel gemessene Erstreckung. Auf diese Weise ist es möglich, vor einem Hochklappen des Klappbügels bzw. Sicherheitsrahmens dessen Tiefe zu verringern, um das Hochklappen auch unter niedrig hängende Kücheneinrichtungen zu ermög­lichen. Von Vorteil ist hierbei, wenn die in der Sicher­heitsstellung im Bereich der Kochfeld-Vorderseite angeord­nete Partie des Klappbügels bzw. Sicherheitsrahmens an den verbleibenden, sich insbesondere zur Schwenkachse hin erstreckenden Bügel- bzw. Rahmenpartien in der Bügel- bzw. Rahmenebene oder einer hierzu parallelen Ebene verstellbar und dabei insbesondere feststellbar angeordnet ist, wobei die verstellbare Partie zweck­mäßigerweise den vorderen Bügel- bzw. Rahmenabschnitt sowie sich daran anschließende Bereiche der seitlichen Rahmenabschnitte umfaßt.

    [0008] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigen im einzelnen:

    Fig. 1 eine erste Bauform der erfindungsgemäßen Kochstellen-Kindersicherung in perspektivischer Darstellung im in einer Küche eingebauten Zustand,

    Fig. 2 eine weitere Ausführungsform einer Kochstellen-­Kindersicherung, wobei Küchenbestandteile od.dgl. nur schematisch angedeutet sind, und

    Fig. 3 einen Querschnitt durch die Kindersicherung aus Fig. 2 gemäß Schnittlinie III-III.



    [0009] In Fig. 1 ist eine Einbauküche abgebildet, die unter anderem einen elektrischen Herd 1 sowie ein Kochfeld 12 umfaßt. Letzteresist in einer Kochfeldebene 13 angeord­net, die vom Kochfeld und den sich daran anschließenden Oberflächenbereichen einer Küchenarbeitsplatte 2 de­finiert ist. In der abgebildeten Gebrauchslage verläuft die Kochfeldebene 13 horizontal. In Draufsicht von oben hat das Kochfeld 12 eine rechteckige Außenkontur, wobei der Rechteckbegriff selbstverständlich gerundete Eckenbereiche oder gebogene Randbereiche miteinschließt. Innerhalb des Kochfeldes 12 sind mehrere gestrichelt angedeutete Kochstellen 3 vorgesehen, auf denen in nicht näher dargestelltem Kochgeschirr enthaltene Speisen od.dgl. erwärmbar sind.

    [0010] Die erfindungsgemäße Kochstellen-Kindersicherung ist allgemein mit 4 bezeichnet. Sie verfügt beim Ausführungs­beispiel gemäß Fig. 1 über einen U-förmigen Klappbügel 10, der in einer Sicherheitsstellung dargestellt ist, wobei er sich im wesentlichen waagrecht erstreckt. Die Klappbügel-Ebene verläuft hier also zumindest im wesentlichen parallel zur Kochfeldebene 13.

    [0011] In der abgebildeten Sicherheitsstellung ist das Kochfeld 12 in Draufsicht gesehen an den zugänglichen Seiten vom Klappbügel 10 umgeben. Die Bügelöffnung ist im Bereich der Kochfeld-Rückseite 5 angeordnet, die von der sich anschließenden vertikalen Küchenwand begrenzt wird. Die beiden Bügelschenkel 6,6′ erstrecken sich entlang den beiden seitlichen Randbereichen des Koch­feldes 12, und der Verbindungssteg 7 des Bügel-U er­streckt sich zwischen den beiden Schenkeln 6,6′ im Bereich der einem etwaigen Benutzer zugewandten Vorder­seite 8 des Kochfeldes 12.

    [0012] Im Bereich ihrer freien Enden 11,11′ sind die Bügel­schenkel 6,6′ an einem küchenwandfesten Halteteil derart angelenkt, daß der Klappbügel 10 um die hierbei definier­ten, miteinander fluchtenden waagrechten Achsen 14,14′ in seine unwirksame Stellung nach oben verschwenkbar ist. Diese Stellung ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 bei 32 strichpunktiert angedeutet. Sie ermöglicht den nunmehr unbehinderten Zugang zum Kochfeld 12 z.B. zu Reinigungszwecken.

    [0013] In Fig. 1 ist die bevorzugte Maßnahme erkennbar, wonach der Klappbügel 10 außerhalb und oberhalb des Kochfeldes 12 angelenkt ist, und zwar an einem Tragelement, das vorzugsweise ebenfalls U-förmig in Gestalt eines Halte­bügels 25 ausgebildet und zweckmäßigerweise küchenwand­fest angebracht ist. In den beiden Eckenbereichen zwi­schen den Schenkeln 6,6′ und dem Verbindungssteg 7 ist zweckmäßigerweise je ein Stützfuß 16 angeordnet, der sich auf der Kochfeldebene 13 insbesondere auf der Arbeitsplatte 2 abstützen kann und einen Höhenaus­gleich in bezug auf den Abstand der Achsen 14,14′ von der Kochfeldebene 13 bewirkt. Auf diese Weise wird die in der wirksamen Stellung im wesentlichen waagrechte Klappbügelposition fixiert.

    [0014] Der bereits erwähnte Haltebügel 25 ist derart angeord­net, daß seine freien Enden 24,24′ nach unten weisen, so daß sich der Bügel-Quersteg 33 oben befindet. Der Haltebügel 25 ist derart an der vertikalen Wandfläche 22 der Küchenwand angebracht, daß seine Bügelebene ebenfalls vertikal verläuft. Die Anlenkstellen der beiden Schenkel 6,6′ des Klappbügels 10 befinden sich im Bereich der unteren Enden 24,24′ der Schenkel des Haltebügels 25.

    [0015] Zur Aufbewahrung von Küchenutensilien wie Gewürzdosen od.dgl. ist der Haltebügel 25 mit einem Ablagebrett 26 versehen, das vorzugsweise in der Höhe verstellbar ist. Es verläuft quer zwischen den beiden Schenkeln des Haltebügels 25.

    [0016] Außerdem kann vorzugsweise unterhalb des Ablagebrettes 26 eine ebenfalls waagrecht verlaufende Stange 28 od.dgl. Aufhängeelement vorgesehen sein, an der Küchengeräte wie Schöpflöffel 34 mit einem umgebogenen Stielende anhängbar sind, so wie dies die Fig. 1 zeigt. Bei der Stange 28 handelt es sich zweckmäßigerweise um das Joch eines im rechten Winkel gebogenen Tragbügels 30, dessen kurze Schenkel 31,31′ an je einem der Haltebügel­schenkel befestigt sind, so daß die Stange 28 mit Abstand vor der Haltebügelebene verläuft.

    [0017] Wie man aus Fig. 1 entnimmt, kann der Klappbügel 10 mit mindestens einem U-förmig gebogenen Gitterstab versehen sein, wobei zweckmäßigerweise zwei solcher Gitterstäbe 18,20 vorhanden sind. Die zwischen den Schenkeln bzw. Enden 19,19′ und 21,21′ gemessene Bügel­breite entspricht im wesentlichen der Breite des Klapp­bügels 10 im Bereich seines Verbindungssteges 7. Somit sind die beiden Gitterstäbe 18,20 übereinander unterhalb des Klappbügels 10 im Bereich dessen Vorderseite anorden­bar, so daß sich hier ein zaunartiger Begrenzungs­abschnitt mit drei in Höhenrichtung einander gegenüber beabstandeten Begrenzungselementen ergibt. Die freien bzw. frei tragenden Enden 19,19′, 21,21′ weisen in Richtung zu den Achsen 14,14′. Die feste Verbindung zum Klappbügel 10 erfolgt zweckmäßigerweise über die beiden Stützfüße bzw. Stützbeine 16, an denen alle drei Elemente festgelegt sind.

    [0018] Auf diese Weise ergibt sich im der Vorderseite 8 zuge­ wandten Bereich des Kochfeldes 12 ein ausgezeichneter Greifschutz, der es insbesondere kleineren Kindern unmöglich macht, von schräg unten her unter dem Klapp­bügel 10 hindurch auf das Kochfeld 12 zu fassen. In dem sich an die Enden 19-21′ anschließenden Bereich bis zur Anlenkstelle kann auf zusätzliche Griffschutz­elemente verzichtet werden, weil diese Bereiche von der Arbeitsplatte 2 genügend abgeschirmt werden.

    [0019] Die bisherigen Ausführungen treffen im wesentlichen auch auf das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 zu, weshalb dort, ohne nochmalige schriftliche Erwähnung, entsprechen­de Bauteile mit identischen Bezugszeichen versehen worden sind. Während allerdings bei der Kindersicherung gemäß Fig. 1 die beiden Bügel 10,25 sowie ferner die Gitterstäbe 18,20 und die Stange 28 aus flachen Edelstahl-­Bändern bestehen, zeigt Fig. 2 beispielhaft eine Varian­te, bei der die entsprechenden Teile vorzugsweise aus Rundmaterial und hierbei insbesondere in Gestalt von Rundstäben oder Rohrelementen bestehen. Eine derartige Ausgestaltung läßt sich erheblich einfacher fertigen.

    [0020] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind die freien Enden 19,21 bwz. 19′,21′ im Bereich eines jeweiligen Schenkels 6,6′ durch einen halbkreis- oder U-förmigen Kurzbügel 36 miteinander verbunden, wobei dieser Kurz­bügel vorzugsweise von einer Biegestelle gebildet ist.

    [0021] Auch beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 hat der Sicherheitsrahmen 37 wie erwähnt die Gestalt eines U-förmigen Klappbügels. Allerdings ist es bei allen Ausführungsformen durchaus auch möglich, die Schenkel 6,6′ im Bereich ihrer freien Enden 11,11′ mit einem zusätzlichen Querelement miteinander zu verbinden. Dies insbesondere dann, wenn sich im Bereich der Rück­ seite 5 nicht unmittelbar eine Wandoberfläche 22 an­schließt. Jedenfalls erstreckt sich der Sicherheits­rahmen 37 beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 in der im wesentlichen horizontalen Sicherheitsstellung (in durchgezogenen Linien abgebildet) in Draufsicht auf das Kochfeld 12 gesehen zumindest entlang der be­nutzerseitig angeordneten Vorderseite 8 sowie entlang den sich daran anschließenden seitlichen Randbereichen 9 des Kochfeldes 12. In der unwirksamen Stellung nimmt er im Bereich der Kochstellen-Rückseite 5 eine hoch­geschwenkte Position mit im wesentlichen vertikaler Rahmenebene ein (Position 32).

    [0022] Häufig ist der Platz oberhalb eines Kochfeldes 12 be­grenzt, indem dort ein Küchenregal, eine Dunstabzugs­haube oder sonstige in Fig. 2 strichpunktiert bei 38 angedeutete Einrichtungsgegenstände vorhanden sind. In diesem Falle ist es vorteilhaft, wenn sich die Tiefe des Sicherheitsrahmens 37 verändern bzw. verstellen läßt. Als Tiefe soll hier die in der Sicherheitsstellung entlang der Schenkel 6,6′ gemessene Rahmenerstreckung verstanden werden. Auf diese Weise ist es nun möglich, den Sicherheitsrahmen 37 bzw. Klappbügel 10 in der Sicherheitsstellung mit einer der Kochfeldtiefe ent­sprechenden Arbeitstiefe t auszustatten, während vor dem Hochklappen eine verringerte Ruhetiefe t′ einstell­bar ist (gestrichelt angedeutet), die ein ungehindertes Hochklappen gemäß Doppelpfeil 39 unter die Einrichtungs­gegenstände 38 ermöglicht. Gegenüber einem Ausführungs­beispiel mit unveränderlicher Arbeitstiefe t ergibt sich bei einer eingestellten Ruhetiefe t′ in der hoch­geklappten unwirksamen Stellung eine erheblich geringere Bauhöhe.

    [0023] Um die Verstellbarkeit zu erhalten, ist der Sicherheits­ rahmen 37 zweckmäßigerweise im Bereich seiner beiden Schenkel 6,6′ geteilt. Es liegt eine in der Sicherheits­stellung im Bereich der Kochfeld-Vorderseite 8 angeord­nete verstellbare Rahmenpartie 40 vor, die wie beim Ausführungsbeispiel vorzugsweise den vorderen Bügel- bzw. Rahmenabschnitt 7 sowie sich daran anschließende Bereiche 44 der seitlichen Rahmenabschnitte bzw. Schen­kel 6,6′ umfaßt. Über die seitlichen Bereiche 44 ist die vordere Rahmenpartie 40 an den verbleibenden, sich zur Schwenkachse 14 hin erstreckenden Bügel- bzw. Rahmen­partien 45 in deren Längsrichtung in der Rahmenebene oder einer hierzu parallelen Ebene verstellbar. In beliebigen Relativstellungen ist die vordere Rahmen­partie 40 zweckmäßigerweise gegenüber den seitlichen angelenkten Rahmenpartien 45 feststellbar.

    [0024] Es ergibt sich mithin eine teleskopartige Verstell­möglichkeit für die Rahmentiefe. In Fig. 3 ist ver­größert nochmals dargestellt, wie im Bereich der Schenkel 6,6′ jeweils der zur vorderen verstellbaren Rahmenpartie gehörende seitliche Rahmenbereich 44 parallel neben der angelenkten Rahmenpartie 45 verläuft, wobei über Bügel 46 od.dgl. eine Verschiebeführung erzielt wird. Pro Schenkel 6,6′ sind zweckmäßigerweise zwei solcher Einrichtungen zur Verschiebeführung in Verschieberichtung beabstandet angeordnet. Zweckmäßigerweise ist ein je­weiliger Bügel 46 an der Rahmenpartie 45 fest ange­bracht und umgreift den benachbarten seitlichen Bereich 44 der Rahmenpartie 40. Eine am Bügel 46 in den Bereich zwischen die Elemente 44,45 einschraubbare Klemmschraube 47 ermöglicht ein stufenloses Festsetzen der beiden Elemente gegeneinander. Selbstverständlich sind hier auch andere Arten von Verschiebeführungseinrichtungen bzw. Feststelleinrichtungen realisierbar. Die beschriebe­nen sind jedoch besonders einfach und vorteilhaft.

    [0025] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 kommt also praktisch eine U-förmige Rahmenpartie 40 zur Anwendung, die an mit den Achsen 14,14′ verbundenen, sich in Tiefen­richtung des Rahmens erstreckenden Tragelementen tele­skopartig verschiebbar angeordnet ist. Bei Bedarf können am einen oder anderen Teil schematisch angedeutete Anschlagelemente 48 vorgesehen sein, die den Verstell­weg begrenzen.


    Ansprüche

    1. Kochstellen-Kindersicherung für elektrische Küchen­herde, gekennzeichnet durch einen U-förmigen, waagrechten Klappbügel (10), der das die Kochstellen enthaltende rechteckige Kochfeld (12) umgibt und an seinen freien Enden (11,11′) um fluchtende waagrechte Achsen (14,14′) nach oben schwenkbar gelagert ist.
     
    2. Kochstellen-Kindersicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappbügel (10) außer- und oberhalb des Kochfeldes (12) angelenkt und an seinen zwei Ecken mit je einem Stützfuß (16) versehen ist, der auf der Kochfeldebene (13) stehen kann.
     
    3. Kochstellen-Kindersicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappbügel (10) mit mindestens einem U-förmig gebogenen Gitterstab (18,20) versehen ist, der an den zwei Stützfüßen (16) befestigt ist und frei tragende Enden (19,19′ bzw. 21,21′) aufweist, wobei zweckmäßigerweise zwei solche insbesondere runde Gitterstäbe vorhanden sind, deren freie Enden paarweise durch einen halbkreis- oder U-­förmigen Kurzbügel miteinander verbunden sind.
     
    4. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappbügel (10) an den freien, unteren Enden (24,24′) eines an einer vertikalen Wandfläche (22) befestigbaren U-förmigen Haltebügels (25) angelenkt ist.
     
    5. Kochstellen-Kindersicherung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (25) mit einem ge­gebenenfalls höhenverstellbar angebrachten Ablagebrett (26), z.B. für Gewürzdosen, versehen ist, wobei er mit einer vorzugsweise unterhalb des Ablagebretts (26) angeordneten waagrechten Stange (28) versehen sein kann, die das Anhängen von Küchengeräten, z.B. Schöpf­löffeln mit einem umgebogenen Stiel, ermöglicht und wobei die Stange (28) zweckmäßigerweise das Joch eines rechtwinkeligen Tragbügels (30) bildet, dessen kurze Schenkel (31,31′) am Haltebügel (25) befestigt sind.
     
    6. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bügel (10,25) sowie gegebenenfalls die Gitterstäbe (18,20) und die Stange (28) aus flachen Edelstahl-Bändern be­stehen.
     
    7. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Bügel (10,25) sowie gegebenenfalls insbe­sondere auch die Gitterstäbe (18,20) und/oder die Stange (28) zumindest im wesentlichen aus Rundmaterial insbe­sondere in Gestalt von Rundstäben bestehen.
     
    8. Kochstellen-Kindersicherung für Kochstellen enthalten­de Kochfelder in Küchen insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen einer wirksamen Sicherheitsstellung und einer unwirksamen Stellung (32) verschwenkbarer, insbesondere als U-förmiger Klappbügel (10) ausgebildeter Sicherheits­rahmen (37) vorhanden ist, der sich in der im wesent­lichen horizontalen Sicherheitsstellung in Draufsicht auf das Kochfeld (12) gesehen zumindest entlang der benutzerseitig angeordneten Vorderseite (8) sowie entlang den sich daran anschließenden seitlichen Bereichen (9) des Kochfeldes (12) erstreckt und in der unwirksamen Stellung (32) im Bereich der Kochstellen-Rückseite (5) eine hochgeschwenkte Position mit im wesentlichen vertikaler Rahmenebene einnimmt.
     
    9. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe (t,t′) des Klappbügels (10) bzw. Sicherheitsrahmens (37) verstell­bar ist.
     
    10. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Sicher­heitsstellung im Bereich der Kochfeld-Vorderseite (8) angeordnete Partie (40) des Klappbügels (10) bzw. Sicher­heitsrahmens (37) an den verbleibenden, sich insbesonde­re zur Schwenkachse (14,14′) hin erstreckenden Bügel- bzw. Rahmenpartien (45) in der Bügel- bzw. Rahmenebene oder einer hierzu parallelen Ebene verstellbar und dabei insbesondere feststellbar angeordnet ist, wobei die verstellbare Partie (40) zweckmäßigerweise den vorderen Bügel- bzw. Rahmenabschnitt (7) sowie sich daran anschließende Bereiche (44) der seitlichen Rahmen­abschnitte (6,6′) umfaßt.
     




    Zeichnung