[0001] Die Erfindung betrifft eine Kochstellen-Kindersicherung, wie sie z.B. im Zusammenhang
mit elektrischen Küchenherden verwendbar ist.
[0002] Die in Küchen vorgesehenen Kochstellen sind regelmäßig zu sogenannten Kochfeldern
zusammengefaßt, die eine im wesentlichen rechteckige Außenkontur haben und auf Höhe
der Küchen-Arbeitsplatte angeordnet sind. Sofern ein Kochfeld Kindern zugänglich ist,
besteht die Gefahr, daß auf den Kochstellen abgestellte Töpfe od.dgl. von den Kindern
ergriffen und heruntergezogen werden. Dies kann zu schweren Verletzungen, insbesondere
in Gestalt von Verbrennungen, führen, und auch die Töpfe können Schaden nehmen. Es
ist daher bereits vorgeschlagen worden, am vorderen Rand des Kochfeldes ein netzartiges
Gitter aufzustellen, das ein Herunterziehen der Töpfe od.dgl. Gegenstände verhindert.
Solche Gitter haben jedoch den Nachteil, daß ihre Anbringung und Entfernung relativ
umständlich ist. Außerdem mangelt es an jeglichem seitlichem Schutz, der ein Herabziehen
heißen Kochgeräts verhindern könnte.
[0003] Es ist daher das Ziel der Erfindung, eine Kindersicherung zu schaffen, die bei einfacher
Handhabung einen wirkungsvollen Schutz gewährleistet.
[0004] Dieses Ziel wird erreicht durch einen U-förmigen, waagrechten Klappbügel, der das
die Kochstellen enthaltende rechteckige Kochfeld umgibt und an seinen freien Enden
um fluchtende waagrechte Achsen nach oben schwenkbar gelagert ist.
[0005] Auf diese Weise liegt ein bügelförmiger Sicherheitsrahmen vor, der wahlweise eine
wirksame Sicherheitsstellung oder eine unwirksame Stellung einnehmen kann, zwischen
welchen Stellungen er verschwenkbar ist. In der Sicherheitsstellung wird das Kochfeld
in Draufsicht gesehen im Bereich des vorderen, der Benutzerseite zugeordneten Randes
sowie im Bereich der seitlichen Kochfeldränder nach Art einer Umzäunung begrenzt,
so daß sowohl der Zugriff zu auf dem Kochfeld abgestelltem Kochgerät behindert als
auch das Herabziehen von Kochgerät ausgeschlossen ist. Wird die Kindersicherung nicht
benötigt, so kann der Sicherheitsrahmen in die unwirskame Stellung hochgeschwenkt
werden, in der er z.B. an einer rückwärtigen Küchenwand anliegt oder festlegbar ist.
Die Handhabung ist äußerst bequem, denn bei Bedarf kann der Klappbügel bzw. Sicherheitsrahmen
einfach herabgeschwenkt werden. Vorteilhaft ist ferner die erzielte Sicherheit, indem
nun verbrennungsgefährdete Kinder vor dem dreiseitigen Zugriff auf das Kochfeld geschützt
werden.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0007] Weil es häufig im Bereich oberhalb eines Kochfeldes an Platz mangelt - sei es wegen
dort hängender Regale oder Dunstabzugsvorrichtungen -, ist es von Vorteil, wenn die
Tiefe des Klappbügels bzw. Sicherheitsrahmens verstellbar ist. Unter Tiefe wird hierbei
die in der Sicherheitsstellung in Richtung der Seitenränder gemessene Erstreckung
verstanden, das heißt bei U-förmigem Klappbügel die entlang der Bügelschenkel gemessene
Erstreckung. Auf diese Weise ist es möglich, vor einem Hochklappen des Klappbügels
bzw. Sicherheitsrahmens dessen Tiefe zu verringern, um das Hochklappen auch unter
niedrig hängende Kücheneinrichtungen zu ermöglichen. Von Vorteil ist hierbei, wenn
die in der Sicherheitsstellung im Bereich der Kochfeld-Vorderseite angeordnete Partie
des Klappbügels bzw. Sicherheitsrahmens an den verbleibenden, sich insbesondere zur
Schwenkachse hin erstreckenden Bügel- bzw. Rahmenpartien in der Bügel- bzw. Rahmenebene
oder einer hierzu parallelen Ebene verstellbar und dabei insbesondere feststellbar
angeordnet ist, wobei die verstellbare Partie zweckmäßigerweise den vorderen Bügel-
bzw. Rahmenabschnitt sowie sich daran anschließende Bereiche der seitlichen Rahmenabschnitte
umfaßt.
[0008] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier
in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine erste Bauform der erfindungsgemäßen Kochstellen-Kindersicherung in perspektivischer
Darstellung im in einer Küche eingebauten Zustand,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform einer Kochstellen-Kindersicherung, wobei Küchenbestandteile
od.dgl. nur schematisch angedeutet sind, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Kindersicherung aus Fig. 2 gemäß Schnittlinie III-III.
[0009] In Fig. 1 ist eine Einbauküche abgebildet, die unter anderem einen elektrischen Herd
1 sowie ein Kochfeld 12 umfaßt. Letzteresist in einer Kochfeldebene 13 angeordnet,
die vom Kochfeld und den sich daran anschließenden Oberflächenbereichen einer Küchenarbeitsplatte
2 definiert ist. In der abgebildeten Gebrauchslage verläuft die Kochfeldebene 13
horizontal. In Draufsicht von oben hat das Kochfeld 12 eine rechteckige Außenkontur,
wobei der Rechteckbegriff selbstverständlich gerundete Eckenbereiche oder gebogene
Randbereiche miteinschließt. Innerhalb des Kochfeldes 12 sind mehrere gestrichelt
angedeutete Kochstellen 3 vorgesehen, auf denen in nicht näher dargestelltem Kochgeschirr
enthaltene Speisen od.dgl. erwärmbar sind.
[0010] Die erfindungsgemäße Kochstellen-Kindersicherung ist allgemein mit 4 bezeichnet.
Sie verfügt beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 über einen U-förmigen Klappbügel
10, der in einer Sicherheitsstellung dargestellt ist, wobei er sich im wesentlichen
waagrecht erstreckt. Die Klappbügel-Ebene verläuft hier also zumindest im wesentlichen
parallel zur Kochfeldebene 13.
[0011] In der abgebildeten Sicherheitsstellung ist das Kochfeld 12 in Draufsicht gesehen
an den zugänglichen Seiten vom Klappbügel 10 umgeben. Die Bügelöffnung ist im Bereich
der Kochfeld-Rückseite 5 angeordnet, die von der sich anschließenden vertikalen Küchenwand
begrenzt wird. Die beiden Bügelschenkel 6,6′ erstrecken sich entlang den beiden seitlichen
Randbereichen des Kochfeldes 12, und der Verbindungssteg 7 des Bügel-U erstreckt
sich zwischen den beiden Schenkeln 6,6′ im Bereich der einem etwaigen Benutzer zugewandten
Vorderseite 8 des Kochfeldes 12.
[0012] Im Bereich ihrer freien Enden 11,11′ sind die Bügelschenkel 6,6′ an einem küchenwandfesten
Halteteil derart angelenkt, daß der Klappbügel 10 um die hierbei definierten, miteinander
fluchtenden waagrechten Achsen 14,14′ in seine unwirksame Stellung nach oben verschwenkbar
ist. Diese Stellung ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 bei 32 strichpunktiert
angedeutet. Sie ermöglicht den nunmehr unbehinderten Zugang zum Kochfeld 12 z.B. zu
Reinigungszwecken.
[0013] In Fig. 1 ist die bevorzugte Maßnahme erkennbar, wonach der Klappbügel 10 außerhalb
und oberhalb des Kochfeldes 12 angelenkt ist, und zwar an einem Tragelement, das vorzugsweise
ebenfalls U-förmig in Gestalt eines Haltebügels 25 ausgebildet und zweckmäßigerweise
küchenwandfest angebracht ist. In den beiden Eckenbereichen zwischen den Schenkeln
6,6′ und dem Verbindungssteg 7 ist zweckmäßigerweise je ein Stützfuß 16 angeordnet,
der sich auf der Kochfeldebene 13 insbesondere auf der Arbeitsplatte 2 abstützen kann
und einen Höhenausgleich in bezug auf den Abstand der Achsen 14,14′ von der Kochfeldebene
13 bewirkt. Auf diese Weise wird die in der wirksamen Stellung im wesentlichen waagrechte
Klappbügelposition fixiert.
[0014] Der bereits erwähnte Haltebügel 25 ist derart angeordnet, daß seine freien Enden
24,24′ nach unten weisen, so daß sich der Bügel-Quersteg 33 oben befindet. Der Haltebügel
25 ist derart an der vertikalen Wandfläche 22 der Küchenwand angebracht, daß seine
Bügelebene ebenfalls vertikal verläuft. Die Anlenkstellen der beiden Schenkel 6,6′
des Klappbügels 10 befinden sich im Bereich der unteren Enden 24,24′ der Schenkel
des Haltebügels 25.
[0015] Zur Aufbewahrung von Küchenutensilien wie Gewürzdosen od.dgl. ist der Haltebügel
25 mit einem Ablagebrett 26 versehen, das vorzugsweise in der Höhe verstellbar ist.
Es verläuft quer zwischen den beiden Schenkeln des Haltebügels 25.
[0016] Außerdem kann vorzugsweise unterhalb des Ablagebrettes 26 eine ebenfalls waagrecht
verlaufende Stange 28 od.dgl. Aufhängeelement vorgesehen sein, an der Küchengeräte
wie Schöpflöffel 34 mit einem umgebogenen Stielende anhängbar sind, so wie dies die
Fig. 1 zeigt. Bei der Stange 28 handelt es sich zweckmäßigerweise um das Joch eines
im rechten Winkel gebogenen Tragbügels 30, dessen kurze Schenkel 31,31′ an je einem
der Haltebügelschenkel befestigt sind, so daß die Stange 28 mit Abstand vor der Haltebügelebene
verläuft.
[0017] Wie man aus Fig. 1 entnimmt, kann der Klappbügel 10 mit mindestens einem U-förmig
gebogenen Gitterstab versehen sein, wobei zweckmäßigerweise zwei solcher Gitterstäbe
18,20 vorhanden sind. Die zwischen den Schenkeln bzw. Enden 19,19′ und 21,21′ gemessene
Bügelbreite entspricht im wesentlichen der Breite des Klappbügels 10 im Bereich
seines Verbindungssteges 7. Somit sind die beiden Gitterstäbe 18,20 übereinander unterhalb
des Klappbügels 10 im Bereich dessen Vorderseite anordenbar, so daß sich hier ein
zaunartiger Begrenzungsabschnitt mit drei in Höhenrichtung einander gegenüber beabstandeten
Begrenzungselementen ergibt. Die freien bzw. frei tragenden Enden 19,19′, 21,21′ weisen
in Richtung zu den Achsen 14,14′. Die feste Verbindung zum Klappbügel 10 erfolgt zweckmäßigerweise
über die beiden Stützfüße bzw. Stützbeine 16, an denen alle drei Elemente festgelegt
sind.
[0018] Auf diese Weise ergibt sich im der Vorderseite 8 zuge wandten Bereich des Kochfeldes
12 ein ausgezeichneter Greifschutz, der es insbesondere kleineren Kindern unmöglich
macht, von schräg unten her unter dem Klappbügel 10 hindurch auf das Kochfeld 12
zu fassen. In dem sich an die Enden 19-21′ anschließenden Bereich bis zur Anlenkstelle
kann auf zusätzliche Griffschutzelemente verzichtet werden, weil diese Bereiche von
der Arbeitsplatte 2 genügend abgeschirmt werden.
[0019] Die bisherigen Ausführungen treffen im wesentlichen auch auf das Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 zu, weshalb dort, ohne nochmalige schriftliche Erwähnung, entsprechende
Bauteile mit identischen Bezugszeichen versehen worden sind. Während allerdings bei
der Kindersicherung gemäß Fig. 1 die beiden Bügel 10,25 sowie ferner die Gitterstäbe
18,20 und die Stange 28 aus flachen Edelstahl-Bändern bestehen, zeigt Fig. 2 beispielhaft
eine Variante, bei der die entsprechenden Teile vorzugsweise aus Rundmaterial und
hierbei insbesondere in Gestalt von Rundstäben oder Rohrelementen bestehen. Eine derartige
Ausgestaltung läßt sich erheblich einfacher fertigen.
[0020] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind die freien Enden 19,21 bwz. 19′,21′ im
Bereich eines jeweiligen Schenkels 6,6′ durch einen halbkreis- oder U-förmigen Kurzbügel
36 miteinander verbunden, wobei dieser Kurzbügel vorzugsweise von einer Biegestelle
gebildet ist.
[0021] Auch beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 hat der Sicherheitsrahmen 37 wie erwähnt
die Gestalt eines U-förmigen Klappbügels. Allerdings ist es bei allen Ausführungsformen
durchaus auch möglich, die Schenkel 6,6′ im Bereich ihrer freien Enden 11,11′ mit
einem zusätzlichen Querelement miteinander zu verbinden. Dies insbesondere dann, wenn
sich im Bereich der Rück seite 5 nicht unmittelbar eine Wandoberfläche 22 anschließt.
Jedenfalls erstreckt sich der Sicherheitsrahmen 37 beim Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 2 in der im wesentlichen horizontalen Sicherheitsstellung (in durchgezogenen
Linien abgebildet) in Draufsicht auf das Kochfeld 12 gesehen zumindest entlang der
benutzerseitig angeordneten Vorderseite 8 sowie entlang den sich daran anschließenden
seitlichen Randbereichen 9 des Kochfeldes 12. In der unwirksamen Stellung nimmt er
im Bereich der Kochstellen-Rückseite 5 eine hochgeschwenkte Position mit im wesentlichen
vertikaler Rahmenebene ein (Position 32).
[0022] Häufig ist der Platz oberhalb eines Kochfeldes 12 begrenzt, indem dort ein Küchenregal,
eine Dunstabzugshaube oder sonstige in Fig. 2 strichpunktiert bei 38 angedeutete
Einrichtungsgegenstände vorhanden sind. In diesem Falle ist es vorteilhaft, wenn sich
die Tiefe des Sicherheitsrahmens 37 verändern bzw. verstellen läßt. Als Tiefe soll
hier die in der Sicherheitsstellung entlang der Schenkel 6,6′ gemessene Rahmenerstreckung
verstanden werden. Auf diese Weise ist es nun möglich, den Sicherheitsrahmen 37 bzw.
Klappbügel 10 in der Sicherheitsstellung mit einer der Kochfeldtiefe entsprechenden
Arbeitstiefe t auszustatten, während vor dem Hochklappen eine verringerte Ruhetiefe
t′ einstellbar ist (gestrichelt angedeutet), die ein ungehindertes Hochklappen gemäß
Doppelpfeil 39 unter die Einrichtungsgegenstände 38 ermöglicht. Gegenüber einem Ausführungsbeispiel
mit unveränderlicher Arbeitstiefe t ergibt sich bei einer eingestellten Ruhetiefe
t′ in der hochgeklappten unwirksamen Stellung eine erheblich geringere Bauhöhe.
[0023] Um die Verstellbarkeit zu erhalten, ist der Sicherheits rahmen 37 zweckmäßigerweise
im Bereich seiner beiden Schenkel 6,6′ geteilt. Es liegt eine in der Sicherheitsstellung
im Bereich der Kochfeld-Vorderseite 8 angeordnete verstellbare Rahmenpartie 40 vor,
die wie beim Ausführungsbeispiel vorzugsweise den vorderen Bügel- bzw. Rahmenabschnitt
7 sowie sich daran anschließende Bereiche 44 der seitlichen Rahmenabschnitte bzw.
Schenkel 6,6′ umfaßt. Über die seitlichen Bereiche 44 ist die vordere Rahmenpartie
40 an den verbleibenden, sich zur Schwenkachse 14 hin erstreckenden Bügel- bzw. Rahmenpartien
45 in deren Längsrichtung in der Rahmenebene oder einer hierzu parallelen Ebene verstellbar.
In beliebigen Relativstellungen ist die vordere Rahmenpartie 40 zweckmäßigerweise
gegenüber den seitlichen angelenkten Rahmenpartien 45 feststellbar.
[0024] Es ergibt sich mithin eine teleskopartige Verstellmöglichkeit für die Rahmentiefe.
In Fig. 3 ist vergrößert nochmals dargestellt, wie im Bereich der Schenkel 6,6′ jeweils
der zur vorderen verstellbaren Rahmenpartie gehörende seitliche Rahmenbereich 44 parallel
neben der angelenkten Rahmenpartie 45 verläuft, wobei über Bügel 46 od.dgl. eine Verschiebeführung
erzielt wird. Pro Schenkel 6,6′ sind zweckmäßigerweise zwei solcher Einrichtungen
zur Verschiebeführung in Verschieberichtung beabstandet angeordnet. Zweckmäßigerweise
ist ein jeweiliger Bügel 46 an der Rahmenpartie 45 fest angebracht und umgreift
den benachbarten seitlichen Bereich 44 der Rahmenpartie 40. Eine am Bügel 46 in den
Bereich zwischen die Elemente 44,45 einschraubbare Klemmschraube 47 ermöglicht ein
stufenloses Festsetzen der beiden Elemente gegeneinander. Selbstverständlich sind
hier auch andere Arten von Verschiebeführungseinrichtungen bzw. Feststelleinrichtungen
realisierbar. Die beschriebenen sind jedoch besonders einfach und vorteilhaft.
[0025] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 kommt also praktisch eine U-förmige Rahmenpartie
40 zur Anwendung, die an mit den Achsen 14,14′ verbundenen, sich in Tiefenrichtung
des Rahmens erstreckenden Tragelementen teleskopartig verschiebbar angeordnet ist.
Bei Bedarf können am einen oder anderen Teil schematisch angedeutete Anschlagelemente
48 vorgesehen sein, die den Verstellweg begrenzen.
1. Kochstellen-Kindersicherung für elektrische Küchenherde, gekennzeichnet durch
einen U-förmigen, waagrechten Klappbügel (10), der das die Kochstellen enthaltende
rechteckige Kochfeld (12) umgibt und an seinen freien Enden (11,11′) um fluchtende
waagrechte Achsen (14,14′) nach oben schwenkbar gelagert ist.
2. Kochstellen-Kindersicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappbügel
(10) außer- und oberhalb des Kochfeldes (12) angelenkt und an seinen zwei Ecken mit
je einem Stützfuß (16) versehen ist, der auf der Kochfeldebene (13) stehen kann.
3. Kochstellen-Kindersicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Klappbügel (10) mit mindestens einem U-förmig gebogenen Gitterstab (18,20) versehen
ist, der an den zwei Stützfüßen (16) befestigt ist und frei tragende Enden (19,19′
bzw. 21,21′) aufweist, wobei zweckmäßigerweise zwei solche insbesondere runde Gitterstäbe
vorhanden sind, deren freie Enden paarweise durch einen halbkreis- oder U-förmigen
Kurzbügel miteinander verbunden sind.
4. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Klappbügel (10) an den freien, unteren Enden (24,24′) eines an einer vertikalen
Wandfläche (22) befestigbaren U-förmigen Haltebügels (25) angelenkt ist.
5. Kochstellen-Kindersicherung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel
(25) mit einem gegebenenfalls höhenverstellbar angebrachten Ablagebrett (26), z.B.
für Gewürzdosen, versehen ist, wobei er mit einer vorzugsweise unterhalb des Ablagebretts
(26) angeordneten waagrechten Stange (28) versehen sein kann, die das Anhängen von
Küchengeräten, z.B. Schöpflöffeln mit einem umgebogenen Stiel, ermöglicht und wobei
die Stange (28) zweckmäßigerweise das Joch eines rechtwinkeligen Tragbügels (30) bildet,
dessen kurze Schenkel (31,31′) am Haltebügel (25) befestigt sind.
6. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Bügel (10,25) sowie gegebenenfalls die Gitterstäbe (18,20) und die
Stange (28) aus flachen Edelstahl-Bändern bestehen.
7. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der beiden Bügel (10,25) sowie gegebenenfalls insbesondere auch
die Gitterstäbe (18,20) und/oder die Stange (28) zumindest im wesentlichen aus Rundmaterial
insbesondere in Gestalt von Rundstäben bestehen.
8. Kochstellen-Kindersicherung für Kochstellen enthaltende Kochfelder in Küchen insbesondere
nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen einer wirksamen
Sicherheitsstellung und einer unwirksamen Stellung (32) verschwenkbarer, insbesondere
als U-förmiger Klappbügel (10) ausgebildeter Sicherheitsrahmen (37) vorhanden ist,
der sich in der im wesentlichen horizontalen Sicherheitsstellung in Draufsicht auf
das Kochfeld (12) gesehen zumindest entlang der benutzerseitig angeordneten Vorderseite
(8) sowie entlang den sich daran anschließenden seitlichen Bereichen (9) des Kochfeldes
(12) erstreckt und in der unwirksamen Stellung (32) im Bereich der Kochstellen-Rückseite
(5) eine hochgeschwenkte Position mit im wesentlichen vertikaler Rahmenebene einnimmt.
9. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tiefe (t,t′) des Klappbügels (10) bzw. Sicherheitsrahmens (37) verstellbar
ist.
10. Kochstellen-Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Sicherheitsstellung im Bereich der Kochfeld-Vorderseite (8) angeordnete
Partie (40) des Klappbügels (10) bzw. Sicherheitsrahmens (37) an den verbleibenden,
sich insbesondere zur Schwenkachse (14,14′) hin erstreckenden Bügel- bzw. Rahmenpartien
(45) in der Bügel- bzw. Rahmenebene oder einer hierzu parallelen Ebene verstellbar
und dabei insbesondere feststellbar angeordnet ist, wobei die verstellbare Partie
(40) zweckmäßigerweise den vorderen Bügel- bzw. Rahmenabschnitt (7) sowie sich daran
anschließende Bereiche (44) der seitlichen Rahmenabschnitte (6,6′) umfaßt.