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<ep-patent-document id="EP90104467A1" file="EP90104467NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0389843" kind="A1" date-publ="19901003" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE..ESFRGB..ITLI..NLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0389843</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19901003</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>90104467.7</B210><B220><date>19900308</date></B220><B230></B230><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>8903912  U</B310><B320><date>19890330</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19901003</date><bnum>199040</bnum></B405><B430><date>19901003</date><bnum>199040</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>5</B516><B511> 5H 01T   4/06   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Sicherungsbaugruppe für einen Verteiler in einer Telekommunikationsanlage</B542><B541>en</B541><B542>Security device for a distributor in a telecommunication system</B542><B541>fr</B541><B542>Dispositif de sécurité pour un distributeur dans un système de télécommunication</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT</snm><iid>00200520</iid><irf>GR 89 P 1227 E</irf><adr><str>Wittelsbacherplatz 2</str><city>80333 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Scholtholt, Hans</snm><adr><str>Tannenstrasse 4</str><city>D-8044 Lohhof</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Steiner, Ewald</snm><adr><str>Fichtenweg 11</str><city>D-8137 Berg 3</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="5"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Schutzbaugruppe ist mit einem Kontaktbauteil für ankommende und abgehende Telekommunikationsleitungen steckverbindbar. Sie weist geerdete, paarweise in der Steckrichtung fluchtende Über­spannungsableiter (3) auf, die mit Kontaktbauteilen (4, 5) kon­taktiert sind. Diese sind mit abwechselnd seitlich versetzten Steckzungen (7) versehen, deren Enden in sich zurückgebogen und in einem Gehäuse (1) der Schutzbaugruppe verankert sind. Dadurch kann die Schutzbaugruppe verkürzt und wahlweise mit zwei- oder dreipoligen Überspannungsableitern bestückt werden.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="160" he="103" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzbaugruppe für einen Verteiler in einer Telekommunikationsanlage. Eine derartige Schutzbaugruppe ist z. B. durch die Unterlagen des deutschen Ge­brauchsmusters 88 04 098 bekannt geworden. Danach ist die Schutz­baugruppe mit Sicherungselementen versehen, die mit Steckzungen verbunden sind, welche mit Federkontakten eines Kontaktbauteils des Verteilers steckverbindbar sind. Die Sicherungselemente sind als zylindrische Überspannungsableiter ausgebildet, die sich mit ihren Mittelachsen in der Steckrichtung erstrecken. Jeweils zwei benachbarte Überspannungsableiter sind zu beiden Seiten eines durchgehenden Erdungsbleches versetzt zueinander angeordnet. Die Überspannungsableiter liegen mit einem Pol stirnseitig an dem Erdungsblech an und sind mit ihrem gegenüber­liegenden Pol mit einem Kontaktteil kontaktiert, daß mit einer Steckzunge der Schutzbaugruppe verbunden ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schutzbaugruppe so auszubilden, daß ihre Gesamtlänge verkürzt werden kann und daß die Schutzbaugruppe mit möglichst geringen Abänderungen so­wohl für zweipolige als auch dreipolige Überspannungsableiter verwendet werden kann. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch 1 gelöst. Durch die koaxiale Anordnung jeweils eines Paares von Überspannungsableitern kann die Länge der Schutzbaugruppe an beiden Stirnseiten um jeweils einen halben Teilungsabstand verringert werden. Die mittlere Erdungsschie­ne kann im Bereich der Überspannungsableiter mit kammartigen Lappen versehen sein, die in die Aufnahmekammern für die Über­spannungsableiter hineinragen. Ein dreipoliger Überspannungs­ableiter gleicht zwei hintereinander liegenden zweipoligen Ab­leitern, wobei anstelle der aneinander liegenden Pole eine<!-- EPO <DP n="2"> --> scheibenförmige Mittelelektrode tritt. Der Abstand zwischen zwei Lappen der Erdungsschiene ist nun so gehalten, daß sie an der Mittelelektrode unter Federspannung anliegen. Da die stirn­seitigen Elektroden der zweipoligen Ableiter üblicherweise einen größeren Durchmesser aufweisen als die Mittelelektrode der dreipoligen Ableiter, kann die selbe Erdungsschiene auch für zweipolige Ableiter verwendet werden, die dann stirnseitig an den federnden Lappen der Erdungsschiene anliegen. Auf diese Weise ist es möglich, ein und dieselbe Schutzbaugruppe sowohl für zwei- als auch dreipolige Überspannungsableiter zu verwen­den.</p>
<p id="p0003" num="0003">Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Steckzungen als freiragende Kontaktbleche ausgebildet, die an ihrem freien Ende in sich zurückgebogen sind und mit beiden Schenkeln im Gehäuse der Schutzbaugruppe gehalten sind. Dadurch wird erreicht, daß die Steckzungen an ihrem freien Ende keine scharfen Kanten auf­weisen, die die Steckkraft erhöhen und den Gegenstecker beschä­digen können. Die Steckzunge wird wesentlich knickfester. Die innere Kontaktfeder und die Steckzunge können nun aus einem Stück gefertigt werden, das günstige Federeigenschaften an der Kontaktfeder und eine hinreichende Festigkeit an der Steckzun­ge aufweist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Nach einer anderen Keiterbildung der Erfindung ist die Ebene der sich parallel zueinander erstreckenden Steckzungen von der Gehäusemitte aus in Richtung einer der Seitenflächen der Schutz­baugruppe versetzt. Dadurch wird erreicht, daß die Schutzbau­gruppe, wenn sie in das Kontaktbauteil des Verteilers einge­steckt ist, benachbarte Anschlußelemente des Kontaktbauteils überdecken kann. Diese werden dann gegen unbeabsichtigte Be­rührung geschützt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles naher erläutert.<!-- EPO <DP n="3"> --> Nach den Figuren 1 und 2 besteht eine Schutzbaugruppe für einen Verteiler in einer Telekommunikationsanlage aus einem Gehäuse 1 mit Aufnahmekammern 2 für Überspannungsableiter 3, und Kontakt­teilen 4, 5 und einem Erdungsblech 6, wobei Figur 2 einen ver­größerten Schnitt entlang der Linie II-II in Figur 1 darstellt. Die Kontaktteile 4, 5 bestehen aus Steckzungen 7 und Kontakt­federn 8. Die Schutzbaugruppe kann mit den Steckzungen 7 in ein Kontaktbauteil eingesteckt werden, an dem ankommende und ab­gehende Leitungen eines Verteilers angeschlossen sind.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die zylindrischen Überspannungsableiter 3 erstrecken sich in der Richtung der Steckzungen 7 und sind paarweise koaxial hin­tereinanderliegend zu beiden Seiten der Erdschiene 6 ange­ordnet. Dieser erstreckt sich in der Längsrichtung der Schutz­baugruppe.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Überspannungsableiter sind mit stirnseitigen Kontaktflächen versehen, mit denen sie an den Kontaktfedern 8 bzw. dem gemein­samen Erdungsblech 6 anliegen. Die Steckzungen 7 sind erheblich schmaler als die Kontaktfedern 8. Sie sind bei jedem Paar von Kontaktteilen 5 gegenüber den Kontaktfedern 8 in unterschiedli­cher Richtung seitlich versetzt zueinander angeordnet. Dadurch ist es möglich, die längeren Kontaktteile 4 an den kürzeren Kontaktteilen 5 vorbeizuführen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Steckzungen 7 sind an ihrem Einsteckende in sich zurückge­faltet und mit beiden Schenkeln im Gehäuse 1 verankert.</p>
</description><!-- EPO <DP n="4"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Schutzbaugruppe für einen Verteiler in einer Telekommunika­tionsanlage, wobei die Schutzbaugruppe mit Aufnahmekammern (2) für Überspannungsableiter (3) versehen ist, die stirnseitig mit einem Pol an einem Erdungsblech (6) und mit ihrem gegen­überliegenden Pol an Kontaktfedern (8) anliegen, welche mit Steckzungen (7) verbunden sind, die parallel nebeneinander in einer Ebene angeordnet sind und die mit Gegenkontakten eines Kontaktbauteils des Verteilers steckverbindbar sind, wobei die Überspannungsableiter (3) zu beiden Seiten des gemeinsamen Er­dungsbleches (6) angeordnet sind und sich mit ihren Mittel­achsen in der Steckrichtung erstrecken,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß jeweils zwei Überspannungsableiter (3) koaxial hintereinan­der liegend angeordnet sind und daß jeweils zwei benachbarte Steckzungen (7) in entgegengesetzter Richtung seitlich zu den zugehörigen Kontaktfedern (8) versetzt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Schutbaugruppe nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß die Steckzungen (7) an ihrem Einsteckende in sich zurück­gefaltet sind und mit beiden Schenkeln im Gehäuse (1) der Schutzbaugruppe verankert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Schutzbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß die Ebene der sich parallel zueinander erstreckenden Steck­zungen (7) von der Gehäusemitte aus in Richtung einer der Sei­tenflächen der Schutzbaugruppe versetzt ist.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="151" he="201" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="161" he="236" type="tif"/></search-report-data>
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