[0001] Die Erfindung betrifft eine Abstützung für einen Behälter auf dem Untergestell eines
Eisenbahngüterwagens, insbesondere eines Kesselwagens, nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bei jedem Kesselwagen ist der Kessel zu Transportzwecken mit einem Fahrwerk verbunden.
Die bekannten Kesselwagen können in zwei Baukonzeptionen unterteilt werden, in untergestellfreie
Kesselwagen und in Kesselwagen mit Untergestell. Der Anwendungsfall der Erfindung
betrifft lediglich die Kesselwagen mit Untergestell. Die nachfolgende Abhandlung
des Standes der Technik berücksichtigt aus Gründen des Einbezuges des technologischen
Umfeldes auch kurz im ersten Abschnitt den Stand der Technik der untergestellfreien
Kesselwagen.
[0003] Bei den untergestellfreien Kesselwagen ist der Kessel derart stabil ausgebildet,
daß er die betriebsmäßig auftretenden Kräfte und Spannungen, insbesondere aus Stoßbelastungen,
ohne unzulässige Verformungen aufnehmen kann. Durch diese Bauweise kann für gewisse
Einsatzfälle eine Gewichtsreduzierung oder eine verbesserte Anpassungsfähigkeit des
am Kessel angeordneten Fahrwerks an die Gleisverhältnisse erreicht werden. Allerdings
ist bei den untergestellfreien Kesselwagen die Anbindung der die Zug- und Stoßeinrichtung
und die Fahrwerke tragenden Baugruppen an den Kessel problematisch, wobei die Einleitung
und der Abbau der Kräfte und Energie aus dem Pufferstoß und beim Anhebefall ohne Spannungsüberschreitungen
und unzulässige Verformungen innerhalb der Konstruktion sichergestellt sein muß.
[0004] Bei einem bekannten Kesselwagen nach der DE-PS 11 79 980 mit Untergestell ist der
Kessel in üblicher Weise über seitliche Satteltragleisten, die die Kräfte aus der
Verzögerung und der Beschleunigung des Kesselwagens aufnehmen, und über Endsättel,
die die statische Gewichtslast und die quer zur Wagenlängsrichtung auftretenden Kräfte
aufnehmen, mit dem Untergestell verbunden. Durch diese starre Verbindung zwischen
Kessel und Untergestell ist der Kesselwagen damit auch relativ verwindungssteif. Neben
den aus den Belastungen aus durch Temperaturwechsel hervorgerufenen Längenänderungen
des Kessels, sei es durch temperiertes Ladegut oder durch unterschiedliche Längenänderungen
gegeneinander festgelegter Bauteile oder Baugruppen, haben die Verbindungsstellen
zwischen Kessel und Untergestell auch die aus den Beschleunigungs- und Gewichtskräften
hervorgerufenen Belastungen aufzunehmen. Insbesondere beim Pufferstoß werden auf dem
dem Stoß zugewandten Ende des Kesselwagens sehr hohe Kräfte in die Verbindungsstelle
zwischen Kessel und Untergestell eingebracht, was zu Spannungsüberschreitungen und
zum Versagen der Verbindung führen kann, während die dem Pufferstoß abgewandte Verbindungsstelle
am anderen Ende des Kesselwagens erheblich geringer beaufschlagt und belastet wird.
Puffer mit höherem Arbeitsvermögen können zwar Spannungsüberschreitungen vermeiden,
sind aber aufwendiger gebaut und unwirtschaftlicher.
[0005] Aus der DE-PS 583 687 ist eine Abstützung bekannt, bei der ein Ende des Kessels formschlüssig,
starr auf einem Untergestell festgelegt ist und das andere Ende des Kessels längsverschieblich
mittels Zapfen kraftschlüssig in einem Langloch gehalten und geführt ist. Durch diese
Ausbildung der Abstützung ist zwar eine Ausdehnung des Kessels aufgrund Temperatureinf
lüssen gegeben, jedoch wird die Abstützung mit der formschlüssigen, starren Anbindung
zwischen Kessel und Untergestell beim Pufferstoß hoch belastet, insbesondere, wenn
der Pufferstoß am Wagenende mit der formschlüssigen, starren Anbindung erfolgt. Weiterhin
sind die Fahreigenschaften dieses Kesselwagens wegen der unterschiedlichen Anbindung
des Kessels an den Untergurt in beiden Fahrtrichtungen, insbesondere bei schlechten
Gleisverhältnissen und bei höheren Geschwindigkeiten, unterschiedlich und der Kesselwagen
neigt zu Instabilitäten.
[0006] Weiter sind aus der DE-PS 424 262 oder der DE-PS 12 74 155 elastische, unstarre Kessellagerungen
bekannt, bei denen Kessel und Untergestell weitgehend voneinander getrennt und gegeneinander
verschieblich gehalten sind, so daß einerseits unterschiedliche Längenausdehnungen
ausgeglichen werden und andererseits sämtliche auftretenden Stoßkräfte in Arbeit und
Wärme umgewandelt werden. Diese schwimmende Kessellagerung erfordert zusätzliche Halte-
und Dämpfungseinrichtungen und begünstigt seitliche Kippbewegungen des Kessels, die
sich ungünstig auf das Laufverhalten des Kesselwagens, insbesondere bei schlechten
Gleisverhältnissen und höheren Fahrgeschwindigkeiten, auswirken. Als nachteilig für
das Verhältnis Zuladung zu Eigengewicht des Kesselwagens erweist sich, daß der Behälter
bei der Auslegung für die Stoßkraftbeanspruchung nicht als belastbares Bauteil miteinbezogen
werden kann und die Stoßenergien aus dem Pufferstoß im wesentlichen in den Puffern
und im Untergestell abzubauen sind.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abstützung für Behälter auf dem Untergestell
eines Eisenbahngüterwagens, insbesondere eines Kesselwagens, zu schaffen, die zum
Abbau der Belastung an den Anbindungsstellen zwischen Behälter und Untergestell, insbesondere
bei Einwirkung von Pufferstößen auf das Untergestell, beiträgt und die Pufferkräfte
erniedrigt.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Abstützung durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
[0009] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 - 10 angegeben.
[0010] Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels der
Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung mit einer Energieverzehreinrichtung;
Fig. 3 eine Teilansicht des Schnittes durch eine Abstützung nach der Linie III - III
der Fig. 2, dargestellt mit einem Tellerfederpaket als Energieverzehreinrichtung;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Teilansicht nach Fig. 3;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung mit einer
Energieverzehreinrichtung;
Fig. 6 eine Ansicht des Schnittes, die eine spiegelsymmetrische Hälfte des Abstützungsbereiches
zeigt, nach der Linie VI - VI der Fig. 5;
Fig. 7 eine Ansicht nach der Linie VII - VII der Fig. 6.
[0011] Der Behälter 1 des Eisenbahngüterwagens ist an beiden Enden A und B in quer zur Längsrichtung
des Eisenbahngüterwagens angeordneten Endsätteln 2a (Ende A) und 2b (Ende B) begrenzt
längsverschieblich gegenüber dem Untergestell 3 abgestützt. An dem Ende A des Behälters
1 ist ein Anschlagstück 4a am anderen Ende B des Behälters 1 ein Anschlagstück 4b
befestigt. Am Untergestell 3 ist ein Widerlager 5a, das dem Anschlagstück 4a zugeordnet
ist und ein Widerlager 5b, das dem Anschlagstück 4b zugeordnet ist, befestigt. Das
Widerlager 5a des Untergestells 3 stützt das zugeordnete Anschlagstück 4a, das Widerlager
5b stützt das zugeordnete Anschlagstück 4b in Richtung auf die Quermittelebene des
Eisenbahngüterwagens ab. In Richtung auf das zugeordnete Ende A des Eisenbahngüterwagens
ist das Anschlagstück 4a und in Richtung auf das zugeordnete Ende B des Eisenbahngüterwagens
ist das Anschlagstück 4b frei längsverschieblich gehalten. Somit ist der Behälter
1 an seinen Enden A, B am Untergestell 3 jeweils zum zugeordneten Fahrzeugende A
bzw. B hin frei längsverschieblich gehalten und zur Quermittelebene des Eisenbahngüterwagens
abgestützt. In Querrichtung ist der Behälter 1 in den Endsätteln 2a und 2b mit Halteelementen
6 am UntergestelL abgestützt und gehalten.
[0012] In Fig. 1 ist ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die
prinzipielle Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Abstützung ist nachfolgend im Zusammenhang
mit einem Auflaufstoß erläutert.
[0013] Nach einem Auflaufstoß auf der Seite A des Eisenbahngüterwagens wird die Stoßenergie
zunächst durch die im Kraftfluß liegenden Puffer, im Regelfall sind am Stoß vier Puffer
beteiligt, in den Grenzen deren maximalen gesamten Pufferarbeit erniedrigt.
[0014] Da der Behälter 1 auf der Seite A der Stoßeinbringung in Stoßrichtung nicht gegen
das Untergestell 3 abgestützt ist, wird der Pufferstoß durch das Untergestell 3 geleitet,
wobei ein weiterer Teil der Stoßenergie, abhängig von der konstruktiven Ausbildung,
der Federkonstante und der Dämpfungseigenschaft des Untergestells 3, im Untergestell
3 durch Verformungsarbeit, Reibung, Wärme etc. abgebaut wird. Die nunmehr verbliebene
Stoßenergie gelangt über das der Stoßseite abgewandte Widerlager 5b des Untergestells
3 und den Anschlag 4b in den Behälter 1. Wegen des zusätzlichen Abbaues der Stoßenergie
im Untergestell 3 gelangen auch nur verringerte Stoßkräfte in die Anbindungsstelle
zwischen Behälter 1 und Untergestell 3, d. h. für diesen Stoßfall in das Widerlager
5b und den Anschlag 4b.
[0015] In weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung ist zwischen dem Widerlager 5a und
dem Anschlag 4a eine Energieverzehreinrichtung 7a sowie zwischen dem Widerlager 5b
und der Anschlag 4b eine Energieverzehreinrichtung 7b angeordnet. Die Energieverzehreinrichtungen
7a, 7b sind jeweils nur in eine Richtung, in Richtung auf die Quermittelebene des
Eisenbahngüterwagens, wirksam ausgebildet. Damit wird erreicht, daß auf dem dem
Stoß abgewandten Ende B des Eisenbahngüterwagens vor Einbringung der Stoßenergie
in den Behälter 1 weitere Stoßenergie abgebaut wird und die in die Verbindungsstelle
zwischen Untergestell 3 und Behälter 1 eingebrachten Kräfte weiter verringert werden,
an dem dem anderen Stoß zugewandten Ende A die Energieverzehreinrichtung 7a aber
nicht beaufschlagt wird. über den energetischen Ansatz, daß die Summe aller Energien
des Systems konstant sind, lassen sich bei einem Auflaufstoß mit vorgegebener Auflaufgeschwindigkeit
von beispielsweise 12 km/h (gemäß einzuhaltenden Vorschriften im Regelwerk für den
Betrieb von Schienenfahrzeugen, ORE B 12 RP 17, 4. Ausgabe/6. Ausgabe) bei der noch
keine Spannungsüberschreitungen in der Konstruktion auftreten dürfen, wobei die Anbindung
zwischen Behälter 1 und Untergestell 3 besonders gefährdet ist, bei idealisierten
Annahmen, die notwendige Pufferarbeit bzw. das notwendige Arbeitsvermögen des Schienenfahrzeugs
ermitteln.
[0016] In den Figuren 2, 3 und 4 ist eine erfindungsgemäße Abstützung mit einem Federelement
8 als Energieverzehreinrichtung 7a, 7b dargestellt. Besonders geeignet sind Federelemente
8 mit guten eigenen Dämpfungseigenschaften, z. B. Reibungsfedern (Teller- oder Kegelstumpffedern)
oder Gummifedern geeigneter Mischung und geeigneten Aufbaus, da gesonderte Dämpferelemente
dann meist vermeidbar sind. Die Federelemente 8 können vorgespannt ausgeführt sein.
[0017] In den Figuren 5 und 6 ist eine erfindungsgemäße Abstützung mit einer Energieverzehreinrichtung
7a, 7b dargestellt, die über schiefe Ebenen kinetische Energie (Bewegungsenergie)
in potentielle Energie (Hubenergie) umwandelt. Das Widerlager 5a weist eine Auflagefläche
10a und das Widerlager 5b weist eine Auflagefläche 10b auf, wobei die Auflageflächen
10a und 10b jeweils schräg aufwärts zur Quermittelebene des Eisenbahngüterwagens
gerichtet und zur Quermittelebene hinabgestützt sind.
[0018] An der Auflagefläche 10a des Widerlagers 5a liegt die Anlagefläche 9a des Anschlagstücks
4a und an der Aufflagefläche 10b des Widerlagers 5b liegt die Anlagefläche 9b des
Anschlagstücks 4b an, wobei die Anlagefläche 9a entsprechend geneigt zu der Auflagefläche
10a und die Anlagefläche 9b entsprechend geneigt zur Auflagefläche 10b angeordnet
ist.
[0019] Die Neigung der Anlageflächen 9a, 9b und Auflageflächen 10a, 10b sind zweckmäßiger
Weise einstellbar vorgesehen. Zwischen der Auflagefläche 10a und der Anlagefläche
9a sowie zwischen der Auflagefläche 10b und der Anlagefläche 9b kann eine elastische
und/oder plastische Futterschicht 11, z. B. aus Blei oder Kunststoff, angeordnet sein,
die eine gleichmäßigere Einleitung der Kräfte in die Verbindungsstelle zwischen
Behälter 1 und Untergestell 3 begünstigt und die Gleitfähigkeit erhöht. Zur Erhöhung
des Energieverzehrs durch größere Reibarbeit, können die Anlageflächen 9a, 9b und/oder
die Auflageflächen 10a, 10b oder Teile derselben mit einem Reibbelag 12 versehen werden.
[0020] Bei allen Ausführungsbeispielen ist es zweckmäßig, den Verschiebeweg der Anschlagstücke
4a, 4b und damit den Verschiebeweg des Behälters 1 gegen das jeweils zugeordnete
Widerlager 5a, 5b bzw. gegen das Untergestell 3 mindestens in Richtung auf die Quermittelebene
des Eisenbahngüterwagens durch einen Festanschlag 13 zu begrenzen. Dabei kann der
Festanschlag 13 auch selbst elastisch mittels Pufferelement 14 am Untergestell 3 abgestützt
sein oder der Festanschlag 13 ist zur Seite des Behälters 1 mit einem Pufferelement
14 versehen, gegen das der verschobene Behälter 1 vor Aufbrauchen des Verschiebeweges
zur Anlage kommt.
[0021] Nach dem Auflaufstoß und dem Verzehren der Stoßenergie ist bzw. wird der Behälter
1 bei allen Ausführungsbeispielen gegenüber dem Untergestell 1 wieder in die Ausgangslage
verbracht. Die Rückstellung erfolgt entweder durch die Rückstellfähigkeit der Energieverzehreinrichtungen
7a und 7b oder unter Einbezug von zusätzlichen Rückstelleinrichtungen, deren Arbeitsfähigkeit
vorteilhaft aus der Stoßernergie selbst erzeugt wird.
1. Abstützung für einen Behälter auf dem Untergestell eines Eisenbahngüterwagens,
insbesondere eines Kesselwagens, dessen Behälter an beiden Enden in quer zur Längsrichtung
des Eisenbahngüterwagens angeordneten Endsätteln des Untergestells begrenzt längsverschieblich
gegenüber dem Untergestell abgestützt ist, und jedem Ende des Behälters ein behälterseitiges
Anschlagstück und ein untergestellseitiges Widerlager zugeordnet ist und dessen Behälter
in Querrichtung über die Endsättel und geeignete Halteelemente am Untergestell gehalten
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (5a) des Untergestells (3) das zugeordnete Anschlagstück (4a)
des Behälters (1) und das Widerlager (5b) das zugeordnete Anschlagstück (4b) in Richtung
auf die Quermittelebene des Eisenbahngüterwagens abstützt und die Anschlagstücke
(4a), (4b) in Richtung auf das jeweils zugeordnete Ende des Eisenbahngüterwagens
frei längsverschieblich sind.
2. Abstützung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anschlagstück (4a) und dem zugeordneten Widerlager (5a) sowie zwischen
dem Anschlagstück (4b) und dem zugeordneten Widerlager (5b) jeweils eine in Richtung
auf die Quermittelebene des Eisenbahngüterwagens wirksame Energieverzehreinrichtung
(7a) bzw. (7b) angeordnet ist.
3. Abstützung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieverzehreinrichtungen (7a), (7b) mit Federelementen (8) versehen sind,
z. B. mit Reibungsfedern (Teller- oder Kegelstumpffeder) oder Gummifedern geeigneter
Mischung und geeigneten Aufbaus.
4. Abstützung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieverzehreinrichtungen (7a), (7b) derart ausgebildet sind, daß diese
kinetische Energie (Bewegungsernergie) in potentielle Energie (Hubenergie) umwandeln,
beispielsweise über eine schiefe Ebene.
5. Abstützung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (5a) eine Auflagefläche (10a) und das Widerlager (5b) eine Auflagefläche
(10b) aufweist, wobei die Auflageflächen (10a) und (10b) schräg aufwärts zur Quermittelebene
des Eisenbahngüterwagens gerichtet und zur Quermittelebene hin abgestützt sind und
an der Auflagefläche (10a) eine entsprechend geneigte Anlagefläche (9a) des Anschlagstücks
(4a) und an der Auflagefläche (10b) eine entsprechend geneigte Anlagefläche (9b) des
Anschlagstücks (4b) anliegt.
6. Abstützung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Auflageflächen (10a), (10b) der Widerlager (5a), (5b) und die
Neigung der Anlageflächen (9a), (9b) der Anschlagstücke (4a), (4b) einstellbar ausgebildet
sind.
7. Abstützung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Anlagefläche (9a) und der Auflagefläche (10a) sowie der Anlageflächen
(9b) und der Auflagefläche (10b) eine Futterschicht (11) angeordnet ist.
8. Abstützung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen (9a), (9b) und/oder die Auflageflächen (10a), (10b) mit einem
Reibbelag (12) versehen sind.
9. Abstützung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeweg der Anschlagstücke (4a), (4b) gegen das zugeordnete Widerlager
(5a) bzw. (5b) mindestens in Richtung auf die Quermittelebene des Eisenbahngüterwagens
durch einen Festanschlag (13) begrenzt ist.
10. Abstützung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Festanschlag (13) elastisch am Untergestell (3) abgestützt ist oder gleichwirksend
der Festanschlag (13) zur Seite des Behälters (1) mit einem Pufferelement (14) versehen
ist, gegen das der verschobene Behälter (1) vor Aufbrauchen des Verschiebeweges zur
Anlage kommt.