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EP 0 389 923 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
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Anmeldetag: 20.03.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41F 31/02 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
25.03.1989 DE 3909879
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Anmelder: M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- John, Thomas
D-8900 Augsburg 22 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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(57) Eine Kammerrakel zum Einsatz in einem Farbwerk einer Druckmaschine weist eine an
einem Träger befestigbare, an eine Farbversorgung anschließbare Farbkammer (1) zwei
die Farbkammer oben und unten begrenzende, an eine Rasterwalze anstellbare Rakelelemente
(4, 5) und zwei die Farbkammer seitlich begrenzende Seitenwände (3) auf. Die Farbkammer
ist, um einen einfachen Aufbau und eine leichte Auswechselbarkeit zu ermöglichen,
einschließlich der Seitenwände und der Rakelelemente als einstückiges Formteil hergestellt
und mittels einer Steckverbindung mit dem Träger (8) verbindbar.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Kammerrakel zum Einsatz in einem Farbwerk einer Druckmaschine,
mit einer an einem Träger befestigbaren und an eine Farbversorgung anschließbaren
Farbkammer sowie zwei die Farbkammer oben und unten begrenzenden, an eine Rasterwalze
anstellbaren Rakelelementen und zwei die Farbkammer seitlich begrenzenden Seitenwänden.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach herstellbares, leicht auswechselbares
Kammerrakel zu schaffen.
[0003] Diese Aufgabe wird durch Anwendung der Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1
gelöst. Das erfindungsgemäße Kammerrakel läßt sich als Ganzes bei Verschleiß auswechseln.
Infolge sehr einfacher Befestigungsmittel ist die Handhabung bei einem Auswechseln
unkompliziert. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß keine Probleme mit der
seitlichen Abdichtung zwischen dem vorderen Bereich der Rakelelemente und der Seitenwand
auftreten.
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung beschrieben. Auf dieser
zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Kammerrakel mit Teilen des Halters
und
Fig. 2 eine Ansicht eines Teiles des Kammerrakels nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles
II.
[0005] Das Kammerrakel gemäß Fig. 1 und 2 weist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Farbkammer
auf, die eine Rückwand 2, zwei Seitenwände 3 und zwei Rakelelemente 4, 5 umfaßt. Diese
Teile begrenzen einen Innenraum 6, der zu einer Rasterwalze 7 hin offen ist.
[0006] Die Farbkammer 1 ist als einstückiges Formteil hergestellt. Dies kann beispielsweise
durch Gießen- Fräsen oder spanlose Verformung geschehen. Die Farbkammer 1 ist zweckmäßig
aus Metall hergestellt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, sie aus einem harten
verschleißfesten Kunststoff zu fertigen.
[0007] Das Kammerrakel weist weiterhin einen an der Druckmaschine befestigten, gegenüber
der Rasterwalze 7 einstellbaren Träger 8 mit einer oder mehreren Farbzuführleitungen
9 und einer oder mehreren Farbrückführleitungen 10 auf. In Verlängerung der Farbzuführleitung
9 ist in den Träger 8 ein hohler Steckstift 11 fest eingesetzt, dessen vorderes Ende
über den Träger 8 hinausragt. In gleicher Weise ist in die Verlängerung der Farbrückführleitung
10 ein hohler Steckstift 12 fest eingesetzt, der ebenfalls über den Träger 8 hinausragt.
Der Träger 8 ist in an sich bekannter, nicht dargestellter Weise zwischen den Seitenwänden
der Druckmaschine so bewegbar befestigt, daß die beiden Rakelelemente 4, 5 an die
Rasterwalze 7 angestellt bzw. von dieser abgestellt werden können.
[0008] Die Farbkammer 1 weist in ihrer Rückwand 2 Bohrungen 13 auf, deren Lage und Größe
so bemessen ist, daß die Farbkammer 1 mittels der Bohrungen 13 auf die Steckstifte
11, 12 aufgeschoben werden kann und dann reibschlüssig am Träger 8 gehalten ist.
[0009] Es ist zweckmäßig, mindestens zwei an Farbzuleitungen angeschlossene Steckstifte
11 vorzusehen, die im mittleren Bereich der Farbkammer angeordnet sind, während die
Steckstifte 12 für die Farbrückführung zweckmäßig in der Nähe der Seitenwände 3 angeordnet
sind. Sofern kein Zwangdurchlauf der Farbe durch den Innenraum 6 vorgesehen ist, können
die Steckstifte 12 entfallen oder als volle Stifte ausgebildet sein. Weiterhin besteht
die Möglichkeit, die Steckstifte anstatt rund eckig auszuführen.
1. Kammerrakel zum Einsatz in einem Farbwerk einer Druckmaschine mit einer an einem
Träger befestigbaren, an eine Farbversorgung anschließbaren Farbkammer sowie zwei
die Farbkammer oben und unten begrenzenden, an eine Rasterwalze anstellbaren Rakelelementen
und zwei die Farbkammer seitlich begrenzenden Seitenwänden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Farbkammer (1) einschließlich der Seitenwände (3) und der Rakelelemente (4,
5) als einstückiges Formteil hergestellt und mittels einer Steckverbindung (11, 12,
13) mit dem Träger (8) verbindbar ist.
2. Kammerrakel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung mindestens
einen hohlen, den Innenraum der Farbkammer (1) mit einer Farbzuführleitung (9) im
Träger (8) verbindenden Steckstift (11) umfaßt.
3. Kammerrakel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein weiterer
hohler Steckstift (12) zur Verbindung der Farbkammer (1) mit einer Farbrückführleitung
(10) im Träger (8) verbunden ist.
4. Kammerrakel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Steckstifte
(11, 12) fest in den Träger (8) eingesetzt sind.
