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(11) |
EP 0 389 932 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1993 Patentblatt 1993/02 |
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Anmeldetag: 21.03.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04H 3/12 |
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Tragkonstruktion für Tribünen
Support structure for grandstands
Construction porteuse pour tribunes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
28.03.1989 DE 3909964
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Langer geb. Layher, Ruth |
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D-74363 Güglingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Langer geb. Layher, Ruth
D-74363 Güglingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Utermann, Gerd, Dipl.-Ing. |
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Kilianstrasse 7
(Kilianspassage) 74072 Heilbronn 74072 Heilbronn (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 519 718 GB-A- 898 121 US-A- 3 077 642
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FR-A- 2 554 476 US-A- 2 802 242
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragkonstruktion für Tribünen mit Sitzen, Laufplanken,
Treppen, ggf. Geländern und ggf. Überdachungen, mit vertikalen Stützen und mit Horizontal-
und Diagonal-, Verbindungs- und Tragelementen, wobei die Stützen, die Horizontal-
und Diagonal- Verbindungs- und Tragelemente von Gerüststielen und/oder Gerüstrahmen,
Horizontalträgern, Horizontalriegeln, geraden Stangen, Kupplungen und zugehörigen
Bauteilen eines üblichen Gerüstsystems gebildet sind und wobei für die getreppte Abstützung
von Laufplanken und Sitzen mit auf das Gerüstsystem abgestimmten Anschlußelementen
ausgestattete, getreppte Wangenteile vorgesehen sind, bei denen untere und obere Anschlüsse
der Abstützungen sowie Horizontalabstände der Abstützungen dem Rastermaß des Gerüstsystems
entsprechen und wobei die Wangenteile vertikal stehende Rohrstücke aufweisen, deren
Abstand dem Abstand der Sitzreihen entspricht und wobei das vorderste und das hinterste
Rohrstück mit Steckanschlüssen für den Anschluß an benachbarte Wangenteile oder Stützen
ausgestattet sind und wobei das hintere Rohrstück wenigstens eine gelochte Anschlußscheibe
für den Anschluß von Gerüstelementen mit auf die Scheibe steckbaren Anschlußköpfen
und Sicherungselementen aufweist und wobei in den Wangenteilen als hochkant stehende
Rechteckrohre ausgebildete Horizontalträger enthalten sind und wobei die Sitzträger
als Auflageplatten mit beabstandeten Steckstiften für die Aufnahmebohrungen der Sitze
oder Sitzträger ausgestattet sind und wobei zur Aufnahme der Laufplanken auf horizontal
verlaufenden Rechteckrohren nach oben offene U-Profile angeordnet sind.
[0002] Aus DE-OS 35 19 718 A 1 ist eine Tragkonstruktion für Tribünen bekannt, die aus üblichem
System-Gerüstmaterial aufgebaut ist und besonders gestaltete Wangenteile für das Tragen
von Laufplanken und Sitzen gemäß der Stufung behandelt. Diese an sich recht stabilen
Wangenteile sind relativ schwer und der Tragkonstruktion fehlen einige Elemente für
die sinnvolle Ausgestaltung solcher Tribünen.
[0003] Aus DE-AS 18 05 755 ist eine Tribüne bekannt, bei der vertikale Profilstützen mit
T-nutartigen Profilen vorgesehen sind. Diesen sind in die Nuten eingreifende Bauteile
zugeordnet. Dazu gehören aus flach-rechteckigen Bestandteilen gebildete Rahmenteile,
die gestuft ausgebildet sind und einen Untergurt sowie im Abstand davon einen Obergurt
aufweisen, auf dessen hinteren Bereich sich eine Vertikalstütze für den vorderen Bereich
der Sitzbank abstützt. Für das hintere Ende der Sitzbank ist ein zum Untergurt durchlaufendes,
vertikales Rahmenteil vorgesehen. Zwischen diesen Wangenteilen sind mit Horizontalstiften
Laufplanken und Sitzbänke gehalten. Für den Einsatz in Tribünenanlagen, die aus ansonsten
für Gerüste üblichen Bauteilen aufgebaut werden, sind diese Wangenteile nicht geeignet,
da sie speziell auf die Profil-Stützen und das Befestigen von Sitzbänken und Laufplanken
zwischen den Wangenteilen angestimmt sind. Besonders zweckmäßig ist es für Schnellmontagen,
Tribünenteile von oben auf einander zu stecken und die Querverbindungen und Diagonalen
mit entsprechenden Riegeln mit Anschlußköpfen auf Lochscheiben zu befestigen, was
bei dieser Konstruktion nicht möglich ist.
[0004] Aus FR-A-2 554 476 ist eine Anordnung von Elementen für verschiedene Benutzungen
bekannt. Darunter sind auch Benutzungen für Tribünen vorgesehen. Es werden Wangenteile
mit getrepptem Aufbau gezeigt, wobei nach oben ragende Doppelstifte für das Einhängen
von Laufplanken und nach unten ragende Stifte zum Einstecken in die Rohrenden jeweils
darunter befindlicher anderer Tragstrukturteile vorgesehen sind. Bei heute gebräuchlichen
Gerüstsystemen sind nach oben ragende Stifte zum Aufstecken der Tragrohrteile üblich.
Dafür ist ein aus dieser Schrift bekanntes Element nicht brauchbar. Dieses Element
enthält desweiteren ein horizontales Rechteckrohr, welches sich über wenigstens zwei
Stehfelder erstreckt, und ein um die Stufenhöhe oberhalb liegendes kurzes Horizontal-Rechteckrohr,
welche in der Mitte über ein vertikales Rechteckrohr und am Ende ebenfalls über ein
vertikales Rechteckrohr verbunden sind. Diese horizontalen Tragteile dienen zum Auflegen
von Laufbrettern für Stehtribünen. Einrichtungen zur Anbringung von Sitzen sind nicht
vorgesehen. Einrichtungen zum Einhängen von Lauf- und Standflächenelementen mit Haken,
wie sie besonders vorteilhaft und im Gerüstbau üblich sind, sind ebenfalls nicht vorgesehen.
Somit ist die Kombination mit üblichem Gerüstmaterial kaum realisierbar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Tragkonstruktionen solcher Tribünen
durch zweckmäßige Ausgestaltung leicht herzustellender und im Gewicht relativ leichter,
jedoch stabiler Hilfsmittel zu verbessern.
[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß ein über das ganze Rastermaß vom vorderen vertikalen
Rohrstück zum hinteren Rohrstück durchlaufendes, unteres Horizontalträger-Rechteckrohr
vorgesehen ist, auf welches mittigdas mittlere Sitzträgerrohr aufgeschweißt ist und
wobei zwischen dem mittleren Sitzträgerrohr und dem hinteren Rohrstück ein kleinerer,
vorzugsweise rechteckiger Horizontalträger mit nach oben offenem U-Profil vorgesehen
ist und wobei zwischen den Laufplanken mit zwei horizontalen Auflageschenkeln versehene
Stufenabdeckungen angeordnet sind, die einen im wesentlich vertikal verlaufenden Verbindungsteil
aufweisen.
[0007] Der durchgehende untere Horizontalträger bewirkt zusammen mit einem kurzen, weiter
hinten oben liegenden Horizontalträger und vorzugsweise durchgehend eingeschweißten
U-Profilen bei geringem Gewicht und einfachem Aufbau, vor allem auch für die Vertikalelemente
nur aus üblichem Rohr eine sehr stabile, in die Grundstruktur eines entsprechenden
Gerüstsystems passende Ausbildung.
[0008] Durch die Integration von nach oben offenen U-Profilen ist außer einer Gewichtsminderung
gegenüber bekannten ähnlichen Wangenelementen die Einhängung von Laufplanken oder
Bodenplatten mit endseitigen Haken oder Klauen, wie sie im Gerüstbau üblich sind,
möglich. Dadurch ergibt sich eine wesentlich intensivere Nutzung des Materials unter
Verwendung von verbesserten Bauteilen für verschiedene Benutzungen, wie sie von der
bekannten französischen Konstruktion an sich angestrebt, jedoch nicht so vielgestaltig
erreicht wurde, wie nach der Erfindung. Außerdem bieten die in das Bauteil integrierten
Sitzträger besondere Benutzungs- und Stabilitätsvorteile und die Halteelemente tragen
zu einem stabilen Gesamtaufbau bei. Die zwischen den Laufplanken mit zwei horizontalen
Auflageschenkeln vorgesehene, im wesentlich vertikal verlaufende Verbindungsteil erhöht
die Benutzungssicherheit erheblich.
[0009] Weitere Hilfsmittel und Ausgesataltungen, wie Abstützungen von hinteren Reihen, Geländern,
Abhubsicherungen der Bänke, Sicherungen gegen Durchfallen durch höher liegende Öffnungen
mit Stufenabdeckungen und Stützmittel für die vorderste Reihe sind zusammen mit weiteren
Vorteilen, Merkmalen und Gesichtspunkten der Erfindung in den weiteren Ansprüchen
und dem nachfolgenden, anhand der Figuren abgehandelten Beschreibungsteil behandelt.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert.
[0011] Es zeigen:
Fig. 1 Die schematische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles einer Tribüne
mit Sitzbänken;
Fig. 2 die schematische Rückansicht einer Tribüne nach Fig. 1;
Fig. 3 die schematische Draufsicht auf eine Tribüne nach Fig. 1 und 2;
Fig. 4 die schematische, etwas vergrößerte Teil-Seitenansicht einer geringfügig abgewandelten
Tribüne mit Schalensitzen;
Fig. 5 die Seitenansicht eines Wangenteiles für den Aufbau der Tribünenreihen mit
Ausnahme der letzten;
Fig. 6 die Seitenansicht eines Wangenteiles für die letzte Reihe mit Anschlußmöglichkeiten
für ein Geländer;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Wangenteils gemäß Fig. 5 mit eingelegten Laufplanken
und einer die Öffnung dazwischen abdeckenden Stufenabdeckung;
Fig. 8 einen Teil-Vertikalschnitt durch eine Sitzbank-Auflage mit Keilbefestigung;
Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung eines Reihen-Endstückes;
Fig. 10 die Seitenansicht eines Sitzträgers für die unterse Reihe;
Fig. 11 die Draufsicht auf den Sitzträger nach Fig. 10.
[0012] Die Tribüne 20 nach den Fig. 1 bis 3 besteht aus einer Tragkonstruktion 21 mit Sitzbänken
22 und Laufplanken 23 sowie einem Geländer 24. Sie kann zusätzlich Überdachungen aufweisen.
Die Tribüne ist aus einer Vielzahl von Teilen aufgebaut, die leicht montiert und demontiert
werden können. Ferner sind für den Aufgang Treppen 25 vorgesehen, von denen hier nur
eine dargestellt ist.
[0013] Die Tragkonstruktion 21 besteht aus vertikalen Stützen 27, Horizontalriegeln 28,
Diagonalstäben 29, Wangenteilen 30 sowie mit Spindeln ausgestatteten Fußstücken 31
und Anfangsstücken 32. Dabei gehören alle Elemente bis auf die Wangenteile 30 zu den
üblichen Aufbauteilen eines Gerüstsystems. Das hier gewählte Gerüstsystem hat ein
Seiten-Rastermaß R 1 von 157 mm in der Horizontalen. In der Vertikalen ist ein Rastermaß
mit der Höhe H gleich 0,5 m vorgesehen. In diesem Abstand sind Lochscheiben 34 an
den Stützen und den Wangenteilen befestigt. Ein großer Teil der Stützen, Horizontalriegel
und Diagonalstäbe kann aus den üblichen Gerüstprogrammen entnommen werden. Gelegentlich
sind abweichende Längen und Winkel erforderlich. Diese werden nicht besonders behandelt,
weil sie in konventioneller Technik aufgebaut werden können.
[0014] Das Grundgerüst der Tragkonstruktion wird wie bei einem üblichen, bekannten, universell
einsetzbaren Allround-Gerüst aufgestellt. Man hat sich den höchsten Punkt des Tribünenplatzes
zu wählen und beginnt hier mit höhenverstellbaren Fußstücken 31 und Anfangsstücken
32 sowie Horizontalriegeln 28 die Grundfelder im Rastermaß aufzubauen, wobei das Breitenrastermaß
R 2 vom Seitenrastermaß R 1 abweichen kann, jedoch üblichen Abmessungen zweckmäßigerweise
entspricht. Die Anfangsstücke 32 und die Stützen 27 haben die angeschweißten Lochscheiben
34 für die übliche Bildung von Knotenelementen. Auf diese werden keilförmige Anschlußschuhe
von Gerüstelementen aufgesteckt und mit Durchsteck-Keilen gesichert. Dabei wird der
Anschluß von Horizontalriegeln 28 und Diagonalstäben 29 und sonstigen Elementen in
üblicher Weise vorgenommen.
[0015] Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu entnehmen, werden entsprechende getrennte Rahmenwerke
mit dem Seitenrastermaß R 1 von 1 572 mm und dem Breitenrastermaß R 2 von beispielsweise
2 527 mm aufgebaut. Die Treppen 25 können wiederum mit einem Rastermaß R 1 von 1 572
mm je nach den Bodenverhältnissen aufgestellt werden.
[0016] Auf die Grundstruktur werden die Wangenteile, wie aus Fig. 1 ersichtlich, getreppt
aufgesteckt, wobei verschieden lange vertikale Stützen entsprechend der Treppung verwendet
werden und die Diagonalstäbe 29 entsprechend zur Aussteifung eingesetzt werden.
[0017] Die Wangenteile 30 haben ein vorderes senkrechtes Rohrstück 40.1 und ein hinteres
senkrechtes Rohrstück 40.2, die im Abstand des Rastermaßes R 1 liegen. Bei diesem
vorteilhaften Ausführungsbeispiel handelt es sich um Rundrohre mit den Durchmessern
und Wandstärken, wie sie die vertikalen Stützen 27 aufweisen. Die Außendurchmesser
können dabei 48,8 mm betragen. Zwischen den unteren Enden der Rohrstücke 40.1 und
40.2 ist ein Horizontalträger 41 eingeschweißt. Der Horizontalträger 41 ist ein hochkant
stehendes Rechteckrohr. Er ist mit dem Abstand 49 zum unteren Ende 49.1 der senkrechten
Rohrstücke 40.1 und 40.2 eingeschweißt. Die Rohrstücke 40.1 und 40.2 haben im Bereich
ihrer unteren Enden Durchstecklöcher 35 für das Durchstecken von Sicherungsstiften.
[0018] In der Mitte ist auf die obere Wand des Horizontalträgers 41 ein Sitzträgerrohr 46
vertikal stehend aufgeschweißt.
[0019] Zwischen dem vorderen, in Fig. 5 links liegenden Rohrstück 40.1 und dem Sitzträgerrohr
46 ist auf der Oberwand 41.1 des Horizontalträgers 41 ein nach oben offenes U-Profil
44.1 der in solchen Gerüstsystemen üblichen Art eingeschweißt. Zwischen dem Sitzträgerrohr
46 und dem hinteren vertikalen Rohrstück 40.2 ist ein kleiner Horizontalträger 42
in Form eines quadratischen oder rechteckigen Rohres eingeschweißt. Dabei ist bezüglich
der Oberwände 41.1 und 42.1 ein Abstand 36 entsprechend der Steigung von beispielsweise
25 cm gewählt. Auf dem Horizontalträger 42 ist ein nach oben offenes U-Profil 44.2
der gleichen Art und Abmessungen wie das untere U-Profil 44.1 zwischen den beiden
vertikalen Rohrstücken 40.2 und 46 an allen der Tragfähigkeit dienenden Bereichen
eingeschweißt. Mittlere Abhebesicherungs-Hilfsmittel 37 sind mit Punkten und Kreuzen
angedeutet. Das hintere Rohrstück 40.2 hat in einem dem Rastersystem entsprechenden
Abstand eine Lochscheibe 34, wie sie für die Befestigung von Anschlußköpfen mit Keilen
üblich ist. Das hintere Rohrstück 40.2 hat eine Gesamtlänge H/38, die dem Höhenrastermaß,
also dem Abstand der Lochscheiben 34 entspricht. Dabei liegt, wie ersichtlich, die
Lochscheibe etwas unter der oberen Begrenzung. Die unteren Enden 49.1 liegen auf Höhe
der Ebene E/39. Das hintere Rohrstück 40.2 hat oben einen üblichen Halte- und Zentrierstift
43, auf den das vordere Rohrstück 40.1 des nächsten Wangenteils 30 aufsteckbar ist.
Er hat eine Durchgangsbohrung 35.1 für das Einstecken eines Sicherungsstiftes. Auf
dem oberen Ende des vorderen Rohrstückes 40.1 ist mittig ein Sitzträger 45.1 festgeschweißt,
der von einer Flachstahlplatte gebildet ist, die vier nach oben ragende Stifte 47
trägt, die zum Aufstecken der Sitzbänke 22 in üblicher Art von oben dienen. Ein gleicher
Sitzträger 45.2 mit vier Stiften 47 ist auf dem Sitzträgerrohr 46 oben aufgeschweißt.
Jeweils in der Mitte ist eine Halteöse 50 aufgeschweißt, die als vertikal stehendes
Flachstahlblech mit Keilöffnung 51 ausgestattet ist. Sie dient dazu, wie es die Fig.
8 und 9 veranschaulichen, nach dem Auflegen der Sitzbänke 22 einen Keil 52 durchzuschlagen,
damit die Sitzbänke 22 nicht abgehoben werden können. Die Sitzbänke 22 haben dafür
als Abhebe-Sicherung unten durchlaufende Flacheisen 54, die sich zwischen den Stiften
47 erstrecken und auf die sich die Keile 52 auflegen. Die Fig. 8 veranschaulicht dafür
zwei aneinander stoßende Sitzbänke, die auf jeweils einem Sitzträger 45 gemeinsam
aufgelegt und mit einem einzigen Keil 52 gesichert sind.
[0020] Die Fig. 9 veranschaulicht dafür, wie in einem Endbereich neben einer Treppe, wie
sie mit 25 in den ersten Figuren dargestellt ist, ein Abschlußstück 80 ausgebildet
ist, welches wie ein kurzes Sitzbankstück von wenigen cm ausgebildet ist, um die am
Ende einer Reihe an sich freistehenden Stifte 47 abzudecken. Auch dafür ist eine gemeinsame
Keilsicherung, wie aus Fig. 9 ersichtlich, vorgesehen.
[0021] Wangenteile 30 werden, wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, in entsprechender Zahl
getreppt aufeinander gesteckt und bilden die Tragelemente für die Sitze und für die
im einzelnen hier nicht näher behandelten Laufplanken 23, die mit ihren Haken in die
U-Profile 44.1 und 44.2 in der aus der DE-OS 35 19 718 A 1 ersichtlichen Weise eingehängt
und gesichert werden.
[0022] Für die letzte Sitzreihe sind Wangenteile 30.1 vorgesehen, wie sie in Fig. 6 dargestellt
sind. Diese sind im wesentlichen aufgebaut, wie die aus Fig. 5 ersichtlichen. Nur
ist das hintere, vertikale Rohrstück 40.3 länger ausgeführt und reicht zu einem weiteren
Sitzträger 45.3 mit Stiften 47 und Halteöse 50. So kann auf der hintersten Stütze
oben eine Sitzbank oder sonstige Sitzreihe in der gleichen Weise wie auf den übrigen
Sitzträgern angebracht werden.
[0023] Von dem hinteren vertikalen Rohrstück 40.3 kragen nach hinten heraus drei Geländerträger
81.1, 81.2 und 81.3, an denen das Rückengeländer 24.2, wie aus den Fig. 1 bis 3 schematisch
ersichtlich, in einer konventionellen Technik angebracht werden kann, wobei aufragende
Stäbe gut gesichert an den vertikalen Geländerträgern 81.1 bis 81.3 sicher und problemlos
befestigt werden können. Die Lochscheiben 34 dienen zum Anschluß der üblichen Aussteifungen.
[0024] Zwischen den Laufplanken 23 solcher Tribünen bilden sich entsprechend dem Steigungsmaß
S/36 und der Dicke der Laufplanke horizontale Durchgangsöffnungen 82, die bei höheren
Tribünen gefährlich werden können. Deshalb können bei solchen gemäß Fig. 7 Stufenabdeckungen
85 vorgesehen sein. Diese werden beispielsweise aus entsprechend den Längen der Laufplanken
gefertigten, abgebogenen Blechteilen hergestellt. Sie haben einen unteren Fußschenkel
86, der mit einer gerundeten Vorderabkantung 87 ausgestattet sein kann und zweckmäßig
eine Reihe von Löchern 91 oder sonstige Hilfsmittel zum Befestigen auf der unteren
Laufplanke 23.1 aufweist. Von ihm ist unter dem Sitzträger 45 liegend ein vertikaler
Wandschenkel 88 abgebogen, der in einen oberen in die Horizontale abgebogenen Auflageschenkel
89 übergeht, der wiederum Löcher 91 aufweisen kann, zum Durchschrauben von Schrauben
in die obere Laufplanke 23.2. Die Formen dieser Stufenabdeckungen können vielfältig
gestaltet sein. Es können zur Verringerung des Gewichtes Durchbrechungen ausgebildet
sein.
[0025] Die bisherigen Tribünen haten ganz unten eine Laufplanken-Reihe und hatten damit
erhöht die erste Sitzreihe. Eine Sitzreihe mit den Füßen am Boden ist jedoch bei vielen
Veranstaltungen beliebt. Deshalb sieht eine weitere neue Gestaltung ein besonderes
Sitzträger-Element 90 für die unterste Reihe vor. Dieses ist, wie die Fig. 10 und
11 veranschaulichen, von einem Vertikalrohr 40.4 gebildet, welches im entsprechenden
Abstand von seinem unteren Ende 49.1 eine Lochscheibe 34 für den üblichen Anschluß
im Gerüstsystem aufweist und welches im entsprechenden Abstand 92 über dem unteren
Ende 49.1 einen Sitzträger 45 mit den Stiften 47 aufweist. Solche Sitzträger-Elemente
90 werden auf Stützfüßen mit Horizontalriegeln 28 als erste Reihe aufgebaut und angeschlossen.
Auf sie können Sitzbänke 22 in üblicher Weise aufgelegt und darauf ggf. auch, wie
in den Fig. 5 bis 9 dargestellt, gegen Abheben gesichert sein.
[0026] Die Fig. 4 veranschaulicht anstelle der einfachen Sitzbänke Sitzträger-Platten 95
mit Schalensitzen 96, die in üblicher Weise ausgebildet sein können, jedoch in zur
Erfindung passender Ausbildung an den Enden auf die Sitzträger 45 mit ihren Stiften
aufgelegt und ggf. mit den Keilen 52 gesichert werden können.
[0027] Die nachfolgend abgedruckte Zusammenfassung ist Bestandteil der Offenbarung der Erfindung:
[0028] Die Tribüne hat Wangenteile (30), die ein vorderes Rohrstück (40.1) und ein hinteres
Rohrstück (40.2) aufweisen, welche durch ein horizontal verlaufendes Rechteckrohr
als Horizontalträger (41) verbunden sind. In der Mitte ragt ein Sitzträgerrohr (46)
auf. Dieses ist auf entsprechender Höhe durch einen Horizontalträger (42) durch Schweißen
mit dem hinteren Rohrstück (40.2) verbunden. In einem der Steigung 36 entsprechenden
Abstand sind nach oben offene U-Profile (44.1, 44.2) für das Einhängen von Laufplanken
ausgebildet. Die Sitzträger können zur Sicherung gegen Abheben Ösen (50) aufweisen.
[0029] Für die letzte Reihe können spezielle Wangenteile vorgesehen sein, die auch auf dem
hinteren Rohrstück einen Sitzträger und zusätzliche Arme für Geländerbefestigungen
aufweisen. Die vordersten Reihen von Sitzen können mit besonderen Sitzträger-Elementen
abgestützt sein, so daß die Füße der Benutzer der vordersten Reihe bis auf den Boden
reichen.

1. Tragkonstruktion (21) für Tribünen (20) mit Sitzen (22, 96), Laufplanken (23), Treppen
(25), ggf. Geländern (24) und ggf. Überdachungen, mit vertikalen Stützen (27) und
mit Horizontal- und Diagonal-, Verbindungs- und Tragelementen,
wobei
die Stützen (27), die Horizontal- und Diagonal-Verbindungs- und Tragelemente von Gerüststelen
und/oder Gerüstrahmen, Horizontalträgern, Horizontalriegeln (28), geraden Stangen,
Kupplungen und zugehörigen Bauteilen eines üblichen Gerüstsystems gebildet sind
und wobei
für die getreppte Abstützung von Laufplanken (23) und Sitzen (22, 96) mit auf das
Gerüstsystem abgestimmten Anschlußelementen ausgestattete, getreppte Wangenteile (30)
vorgesehen sind, bei denen untere und ggf. obere Anschlüsse der Abstützungen sowie
Horizontalabstände der Abstützungen dem Rastermaß (R1) des Gerüstsystems entsprechen
und wobei
die Wangenteile (30) vertikal stehende Rohrstücke (40.1, 40.2) aufweisen, deren Abstand
dem Abstand der Sitzreihen entspricht und wobei das vorderste und ggf. das hinterste
Rohrstück mit Steckanschlüssen für den Anschluß an benachbarte Wangenteile oder Stützen
ausgestattet sind und wobei
das hintere Rohrstück wenigstens eine gelochte Anschlußscheibe (34) für den Anschluß
von Gerüstelementen mit auf die Scheibe steckbaren Anschlußköpfen und Sicherungselementen
aufweist und wobei in den Wangenteilen (30) als hochkant stehende Rechteckrohre ausgebildete
Horizontalträger enthalten sind
und wobei die Sitzträger (45) als Auflageplatten mit beabstandeten Steckstiften für
die Aufnahmebohrungen der Sitze oder Sitzstützen ausgestattet sind und wobei zur Aufnahme
der Laufplanken (23) auf horizontal verlaufenden Rechteckrohren nach oben offene U-Profile
(44.1, 44.2) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß ein über das ganze Rastermaß (R 1) vom vorderen vertikalen Rohrstück (40.1) zum
hinteren Rohrstück (40.2, 40.3) durchlaufendes, unteres Horizontalträger-Rechteckrohr
(41) vorgesehen ist, auf welches mittig das mittlere Sitzträgerrohr (46) aufgeschweißt
ist
und wobei zwischen dem mittleren Sitzträgerrohr (46) und dem hinteren Rohrstück (40.3,
40.4) ein kleinerer, vorzugsweise rechteckiger Horizontalträger (42) mit nach oben
offenem U-Profil (44.2) vorgesehen ist, und wobei zwischen den Laufplanken (23) mit
zwei horizontalen Auflageschenkeln (86, 89) versehene Stufenabdeckungen (85) angeordnet
sind, die einen im wesentlich vertikal verlaufenden Verbindungsteil (88) aufweisen.
2. Tragkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sitzträger (45, 45.1, 45.2, 45.3) vorgesehen sind, die mittig nach oben weisende,
mit in Längsrichtung der Sitzbänke (22) durchgängigen Keilöffnungen (51) ausgestattete
Halteelemente (Halteöse 50) vorgesehen sind, welchen Keile (52) und unter den Sitzbänken
(22) befestigte Abhebe-Sicherungsstege (Flacheisen 54) zugeordnet sind, die unter
den Stützflächen der Keile (52) liegen.
3. Tragkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an allen Wangenteilen (30, 30.1) Sitzträger (45, 45.1, 45.2, 45.3) für die Auflage
der Enden von zwei Sitzbänken (22) vorgesehen sind und bei Auflage nur einer Sitzbank
(22) für den Restbereich kurze Sitzbankblindstücke (Abschlußstück 80) vorgesehen sind.
4. Tragkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die letzte Reihe Wangenteile (30.1) ausgebildet sind, die auf dem hinteren
Rohrstück (40.3) eine obere, bis zu einem weiteren Sitzträger (45.3) reichende Verlängerung
aufweisen und am hinteren Rohrstück (40.3) hinter die Sitzreihe ragende, unter dieser
beabstandet angeordnete Geländerträger (81.1 bis 81.3) befestigt sind.
5. Tragkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die vorderste Reihe der Tribüne (20) Sitzträger-Elemente (90) vorgesehen sind,
die ein vertikales Rohrstück (40.4), einen darauf befestigten Sitzträger (45) und
eine Lochscheibe (34) aufweisen.
6. Tragkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das hintere Rohrstück (40.2) des Wangenteiles (30) am oberen Ende einen Halte-
und Zentrierstift (43) aufweist, auf den das vordere Rohrstück (40.1) eines höher
liegenden Wangenteiles (30, 30.1) aufsteckbar ist.
1. Support structure (21) for platforms (20̸) with seats (22, 96), floor planks (23),
stairs (25), if appropriate railings (24) and coverings, with vertical supports (27)
and with horizontal and diagonal connecting and support elements,
wherein
the supports (27), the horizontal und diagonal connecting and support elements
of scaffolding parts and/or scaffolding frames, horizontal carriers, horizontal locks
(28), straight bars, couplings and associated assembly elements are those of a conventional
scaffolding system,
and wherein
stepped side elements (30̸) comprising connecting elements, which are matched to
the scaffolding system and the lower and, if appropriate, upper support connections
as well as the horizontal support gaps of which correspond with the detent measurement
(R1) of the scaffolding system, are provided for stepped support of floor planks (23)
and seats (22, 96),
and wherein
the side elements (30̸) are vertically positioned tubular elements (40̸.1, 40̸.2),
their gap corresponding with the gap of a row of seats, and wherein the forwardmost
and, if appropriate, the rearwardmost tubular element is provided with plug-in connections
for connection to adjacent side parts or supports, and wherein the rear tubular element
comprises at least one perforated connecting plate (34) for connecting scaffolding
elements to connecting heads, which are pushed onto the plate, and safety elements,
and wherein the side elements (30̸) accommodate horizontal supports in the form of
on-edge rectangular tubes,
and wherein the seat supports (45) are arranged as resting plates with spaced plug-in
pins for receiving bores of the seats or seat supports, and wherein upwardly open
U-shapes (44.1, 44.2) are arranged on horizontally extending rectangular pipes to
accommodate floor planks (24), characterised in that provision is made for a lower horizontal support rectangular tube (41), which extends
over the enter detent measurement (R1) from a frontal vertical tubular element (40̸.1)
to a rear tubular element (40̸.2, 40̸. 3), to which a central seat-support tube (46)
is centrally welded, and wherein a smaller, preferably rectangular horizontal support
(42) with upwardly open U-shape (44.2) is provided between the middle seat support
tube (46) and the rear tubular element (40̸.3, 40̸.4), and wherein between two floor
planks (23) are arranged two step coverings (85) with two horizontal seating shanks
(86, 89), having a substantially vertically extending connecting element (88)).
2. Support structure according to claim 1, characterised in that seat supports (45, 45.1, 45.2, 45.3) are provided with holding elements (holding
eye 50̸) having centrally upward facing wedge apertures (51), which extend in the
longitudinal direction of the seats (22), and which are associated with wedges (52)
and lifting safety webs (flat iron 54) attached under the seats (22), which are located
under the support surfaces of the wedges (52).
3. Support structure according to claim 1 or 2, characterised in that on all side elements (30̸, 30̸.1) are provided seat supports (45, 45.1, 45.2, 45.3)
for resting the ends of two seats (22), and that short seat blanks (end piece 80̸)
are provided for the remaining area when only one seat (22) is placed.
4. Support structure according to claim 1, characterised in that there are side elements (30̸.1) for the last row, comprising on the rear tubular
element (40̸.3) an upper extension up to another seat support (45.3), and that railing
supports (81.1 to 81.3), which extend at the rear tubular element (40̸.3) behind the
row of seats, are attached thereunder at a distance.
5. Support structure according to claim 1, characterised in that seat-support elements (90̸) are provided for the forwardmost row of the platform
(20̸), comprising a vertical tubular element (40̸.4), a thereto attached seat support
(45) and a perforated plate (34).
6. Support structure according to claim 1, characterised in that the rear tubular element (40̸.2) of the side element (30̸) has at the top end a holding
and centring pin (43), onto which is pushed the front tubular element (40̸.1) of a
higher side element (30̸, 30̸.1).
1. Construction porteuse (21) pour tribunes (20) avec sièges (22, 96), planches de passage
(23), escaliers (25), éventuellement garde-fous (24) et toits éventuels, poteaux ou
montants verticaux (27) et éléments de support et d'assemblage horizontaux et diagonaux,
dans laquelle
les poteaux (27), les éléments de support horizontaux et diagonaux sont formés de
tiges d'échafaudage et/ou de cadres d'échafaudage, de poutres horizontales, membrures
horizontales (28), barres droites, accouplements et composants y afférents d'un système
d'échafaudage usuel,
et dans laquelle
pour le soutien en gradins de planches de passage et (23) et de sièges (22, 96), il
est prévu des jumelles en gradins (30) équipées d'éléments de raccordement appropriés
au système d'échafaudage, dans lesquelles des raccords inférieurs et éventuellement
supérieurs des appuis ainsi que des intervalles horizontaux entre appuis correspondent
au module (R1) du système d'échafaudage,
et dans laquelle
les jumelles (30) présentent des pièces tubulaires (40.1, 40.2) dont l'intervalle
correspond à l'intervalle de rangées de sièges, la pièce tubulaire la plus en avant
et éventuellement celle la plus en arrière étant pourvue(s) de raccords à emboîtement
pour le raccordement à des jumelles ou poteaux voisins, et la pièce tubulaire arrière
comporte au moins un disque de raccordement percé (34), pour le raccordement d'éléments
d'échafaudage à des éléments d'arrêt et têtes de raccordement emboîtables sur le disque,
et des poutres horizontales réalisées en tant que tubes rectangulaires disposés de
chant sont contenues dans les jumelles (30),
et dans laquelle les porte-sièges (45) sont, en tant que plaques d'appui, équipés
de broches d'emboîtement écartées destinées aux trous récepteurs des sièges ou supports
de sièges, et des profilés en U (44.1, 44.2) ouverts vers le haut sont agencés pour
recevoir les planches de passage (23) sur des tubes rectangulaires s'étendant horizontalement,
caractérisée par le fait qu'il est prévu un tube-poutre horizontal inférieur à section
rectangulaire (41) qui s'étend sur le module tout entier (R1), de la pièce tubulaire
verticale avant (40.1) à la pièce tubulaire arrière (40.2, 40.3), et sur lequel le
tube porte-siège médian (46) est rapporté-soudé en position médiane,
et il est prévu, entre le tube porte-siège médian (46) et la pièce tubulaire arrière
(40.3, 40.4), une plus petite poutre horizontale (42), de préférence rectangulaire,
avec profilé en U (44.2) ouvert vers le haut, et des masques de marche (85) munis
de deux ailes d'appui horizontales (86, 89) reliées par une partie-liaison (88) sensiblement
verticale sont agencés entre les planches de passage.
2. Construction porteuse selon revendication 1, caractérisée par le fait qu'il est prévu
des porte-sièges (45, 45.1, 45.2, 45.3) qui, en leur milieu, sont munis d'éléments
de maintien (oeil de retenue 50) dirigés vers le haut, équipés d'ouvertures pour clavetage
(51) auxquelles sont conjuguées des clavettes (52) et des nervures d'arrêt-soulèvement
(fers plats 54) fixées en dessous des bancs (22) et situées en dessous des surfaces
d'appui des clavettes (52).
3. Construction porteuse selon revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait qu'il est
prévu, sur toutes les jumelles (30, 30.1), des porte-sièges (45, 45.1, 45.2, 45.3)
pour l'appui des extrémités de deux bancs (22) et, en cas d'appui d'un banc seulement
(22), de courtes pièces simulatrices de banc (pièce d'extrémité 80) sont prévues pour
la zone restante.
4. Construction porteuse selon revendication 1, caractérisée par le fait qu'il y a, pour
la dernière rangée, des jumelles (30.1) qui présentent, sur la pièce tubulaire (40.3),
un prolongement supérieur allant jusqu'à un autre porte-siège (45.3), et des supports
de garde-fous (81.1 à 81.3), débordant derrière la rangée de sièges, disposés à intervalles
derrière celle-ci, sont fixés à la pièce tubulaire arrière.
5. Construction porteuse selon revendication 1, caractérisée par le fait que, pour la
rangée la plus avancée de la tribune (20), il est prévu des éléments porte-siège (90)
qui présentent une pièce tubulaire verticale (40.4), un porte-siège (45) qui y est
fixé et un disque percé (34).
6. Construction porteuse selon revendication 1, caractérisée par le fait que la pièce
tubulaire arrière (40.2) de la jumelle (30) présente en son extrémité supérieure une
broche de maintien et centrage (43) sur laquelle peut être emboîtée la pièce tubulaire
avant (40.1) d'une jumelle (30, 30.1) située plus haut.