[0001] Die Erfindung betrifft eine Beutelbefüll- und Schließvorrichtung, bei der das Füllgut
in einer Füllstation in einen vorgefertigten Beutel eingeschoben wird, mit einer Aufspreiz-
und Halteeinrichtung für die Beutel zur Vorbereitung der Beutel auf den Füllvorgang,
die die Beutel in einer neben der Füllstation liegenden Position aufgreift, aufspreizt
und in die Füllstation überführt.
[0002] Aus der US-PS 4 495 751 ist eine Beutelbefüll- und Schließvorrichtung bekannt, die
eine drehbare, in einer senkrechten Ebene liegende Scheibe umfaßt. Auf der Scheibe
befinden sich im Umfang verteilte Durchbrüche. Um die Durchbrüche herum sind rohrförmige
Haltevorrichtungen vorgesehen, die von einer Oberfläche der Scheibe waagerecht vorspringen.
Auf die rohrförmigen Haltevorrichtungen wird von einer Rolle jeweils ein Abschnitt
eines schlauchförmigen Verpackungsmaterials aufgeschoben. Der Abschnitt wird an einem
Ende abgetrennt und verschlossen. Die Scheibe dreht sich nach Art eines Revolvers,
und in einer nachfolgenden Station wird die zu verpackende Ware durch den entsprechenden
Durchbruch hindurch in das Innere der rohrförmigen Haltevorrichtung eingeschoben.
[0003] Aufgrund der Verwendung einer senkrecht angeordneten, um eine waagerechte Achse drehbaren
Scheibe ist diese bekannte Vorrichtung nur für relativ kleine Packungen anwendbar.
Auch hier bestehen Bedenken gegenüber der reibungslosen Funktionsfähigkeit, da zahlreiche
bewegliche Teile auf engem Raum angebracht werden müssen.
[0004] Weiterhin sind Beutelbefüllvorrichtungen bekannt, bei denen ein Einzelbeutelstapel
in der Füllstation bereitgehalten und jeweils der obere Beutel aufgeblasen oder durch
Vakuumsauger geöffnet wird. In einer zweiten Bewegung taucht ein als Aufspreizeinrichtung
ausgebildeter Füllmund in den geöffneten Behälter ein, und anschließend wird das
Füllgut, etwa ein Gebinde Toilettenpapier, in den Beutel eingeschoben. Diese Vorrichtungen
sind störanfällig, da im Bereich der Füllstation zahlreiche Bewegungselemente auf
engstem Raum untergebracht sind und sich in ihrem Bewegungsablauf gegenseitig behindern
und somit vielfach nur nacheinander bewegt werden können. Dies führt zu Verzögerungen.
Im übrigen muß das Füllgut über eine Rampe in den jeweils oben liege den Beutel des
Beutelstapels eingeschoben werden. Dadurch ergeben sich zahlreiche Störfälle (Sprungschanzeneffekt).
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß in der Praxis die Anzahl der in der Füllposition
unterzubringenden Beutel auf ca. 200 Beutel beschränkt ist. Dies erfordert ein häufiges
Nachlegen eines Beutelstapels und damit häufige Betriebsunterbrechungen.
[0005] Eine andere bekannte Vorrichtung weist eine integrierte Beutelherstellungs- und -konfektionieranlage
auf, bei der die einzelnen Beutel unmittelbar nach der Fertigstellung mit Hilfe eines
Saugbandförderers in die Füllstation gebracht und sodann durch Einblasen von Luft
oder Ansaugen geöffnet werden. Auch dieses Verfahren ist störanfällig. Die Beutel
lassen sich aufgrund elektrostatischer oder materialbedingter Adhäsionskräfte nicht
immer zuverlässig öffnen. Die rapportgerechte Zuführung ist nicht immer gewährleistet.
[0006] Daneben sind noch einige Spezialkonstruktionen bekannt, die sich jedoch bisher nicht
als zuverlässige und störungsfreie Lösung für Befüllvorgänge aller Art erwiesen haben.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art
so zu gestalten, daß sie wenig störanfällig ist und das Füllen von Beuteln mit hoher
Kapazität und und hohem Wirkungsgrad ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß eine Aufspreiz- und Halteeinrichtung auf einem zwischen der
Füllstation und einer neben dieser liegenden Vorrats- und/oder Zufuhrstation für Beutel
hin- und hergehend beweglichen Schlitten angebracht ist.
[0009] Da somit der Beutelvorrat außerhalb der Füllstation bereitgehalten werden kann, kann
er eine wesentlich größere Anzahl von Beuteln umfassen als bei der Unterbringung unmittelbar
in der Füllstation. Für den Vorgang des Aufziehens und Aufspreizens steht ausreichend
Raum zur Verfügung, so daß sich eine zuverlässige Arbeitsweise erreichen läßt. Der
sogenannte Sprungschanzeneffekt entfällt, da jeweils nur der unmittelbar zu füllende
Beutel in die Füllstation gelangt.
[0010] In der außerhalb der Füllstation liegenden Vorrats- und Zufuhrstation können auch
von einer Rolle zugeführte und einzeln abgetrennte Beutel aufgegriffen und gespreizt
werden. Dies kann auch in der Form geschehen, daß der Beutelbefüllvorrichtung unmittelbar
eine Herstellungs- und Konfektionieranlage für Beutel vorgeschaltet wird.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, daß auf zwei
gegenüberliegenden Seiten neben der Füllstation Vorrats- und/oder Zufuhrstationen
für Beutel vorgesehen sind und daß der Schlitten zwei nebeneinander liegende Aufspreiz-
und Halteeinrichtungen trägt, die sich in den Endstellungen der Schlittenbewegung
abwechselnd in einer der Vorrats- und/oder Zufuhrstationen und der Füllstation befinden.
Bei dieser Ausführungsform kann jeweils ein Beute befüllt werden, während gleichzeitig
in einer der Vorrats- und Zufuhrstationen ein Beutel aufgezogen und aufgespreizt wird.
Diese Arbeitsweise ermöglicht trotz erhöhter Zuverlässigkeit eine erhebliche Beschleunigung
des Arbeitsablaufs.
[0012] Die Beutelstapel können in den Vorrats- und Zufuhrstationen auf einer Unterlage
abgelegt werden, die in senkrechter Richtung anhebbar und nachsteuerbar ist, so daß
der obere Beutel stets in der selben Höhe liegt. Die Beutel werden vorzugsweise auf
zwei parallelen, insgesamt senkrechten Stangen gehalten, die in zwei Löcher am Rand
der Beutel eingreifen. Die Stangen sind an den oberen Enden in einer flachen Kurve
in Richtung der Beutel abgebogen. Dadurch wird das Abziehen des jeweils oberen Beutels
erleichtert, und die im oberen Bereich liegenden Beutel verschieben sich noch im Stapel
leicht gegeneinander, so daß das Zusammenhaften aufgrund elektrostatischer oder anderer
materialbedingter Eigenschaften eingeschränkt wird. Gegen das obere Ende der Stangen
liegen Niederhalter an, die mit den Enden der Stangen in einer Kugel- und Kugelpfannen-Konfiguration
zusammenwirken und vorzugsweise federnd gegen die Stangen vorgespannt sind. Dadurch
ergibt sich eine zuverlässige Vereinzelung der Beutel.
[0013] Das Füllgut wird vorzugsweise in einzelnen Gebinden auf einem Stauförderer vor die
Füllstation gebracht und mit einem Schieber in die Beutel hineingedrückt.
[0014] Der im vorliegenden Zusammenhang verwendete Begriff der Beutel bezieht sich auf beutelförmige
Behälter aller Art, also auch auf Säcke, Tüten aus Papier oder Folien und dergleichen.
[0015] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0016] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Beutelbefüll- und
Schließanlage;
Fig. 2 ist eine perspektivische Teildarstellung zu Fig. 1;
Fig. 3 veranschaulicht die Aufnahme der Beutel in der Vorrats- und Zufuhrposition
in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 4 zeigt in einer Frontansicht neben den Elementen der Fig. 3 eine Hubeinrichtung;
Fig. 5 ist ein Teilschnitt durch einen Beutelstapel in der Vorrats- und Zufuhrstation;
[0017] Zur Erläuterung der Beutelbefüll- und Schließvorrichtung in ihrer Gesamtheit soll
zunächst auf Figur 1 und 2 Bezug genommen werden. Die Vorrichtung umfaßt als zentralen
Bestandteil eine Füllstation 10, der auf zwei gegenüberliegenden Seiten Vorrats-
und/oder Zufuhrstationen 12,14 zugeordnet sind. Ein endloser Stauförderer 16 bewegt
sich vor der Füllstation 10 entlang und weist hier eine Halteposition 18 auf, von
der aus das Füllgut 22 mit Hilfe eines Schiebers 20 in einen bereitgehaltenen Beutel
24 eingeschoben werden kann. Wie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, handelt es sich
im dargestellten Beispiel um einen bodenseitig offenen Beutel mit einem Handgriff
26, der während des Füllvorganges am Boden, also gegenüber dem Handgriff 26 offen
ist. Die Vorrichtung ist selbstverständlich auch auf andere Beutel-, Sack- oder Tütenformen
anwendbar. Während des Füllvorganges wird der Beutel 24 durch zwei seitliche, schwenkbare
Spreizbacken 28,30 offengehalten. Nach dem Füllen des Beutels wird dieser in eine
hier nur angedeutete Station 32 (Figur 1) vorgerückt, in der der Beutel geschlossen
und verschweißt sowie anschließend abtransportiert wird.
[0018] Den Spreizbacken 28,30 sind zwei seitliche Führungen 34,36 vorgelagert, die das Füllgut
22 bei der Bewegung von dem Stauförderer 16 bis zu den Spreizbacken 28,30 und in
den Beutel 24 hinein seitlich führen. Die Führungen 36,38 verlaufen parallel und münden
unmittelbar in die gespreizten Spreizbacken 28,30 ein. Die Führungen 34,36 und die
Spreizbacken 28,30 sind an einem Schlitten 38 gelagert, der parallel zu dem Stauförderer
16 hin- und herverschiebbar ist. Zu diesem Zweck sind, wie Figur 2 andeutet, eine
Führungsstange 40 und ein Pneumatikzylinder 42 vorgesehen. Der Schlitten 38 trägt
zugleich in einer gemäß Figur 1 und 2 vor der linken Vorrats- und/oder Zufuhrstation
12 liegenden Position weitere Führungen 34,36 und Spreizbacken 28,30. Wie ein Vergleich
der beiden Führungs- und Backenpaare zeigt, sind die Spreizbacken 28,30 auf senkrechten
Schwenkachsen 44,46 gelagert, die in schräg in Rückzugsrichtung auseinanderlaufenden
Schlitzen 48 des Schlittens 38 geführt sind. Zum Vorrücken und Zurückziehen der Spreizbacken
ist ein nicht gezeigter Antriebsmechanismus vorgesehen. Diese Bewegung ist erforderlich,
damit die Spreizbacken 28,30 aus der links in Figur 1 und 2 gezeigten Position in
einen bereitgehaltenen Beutel vorgeschoben werden können.
[0019] Die Verschiebebewegung des Schlittens 38 und die Positionen der beiden Führungs-
und Spreizbackenpaare auf dem Schlitten sind so gewählt, daß sie jeweils abwechselnd
vor der linken Vorrats- und/oder Zufuhrstation 12 und der Füllstation oder vor der
Füllstation und der rechten Vorrats- und Zufuhrstation 14 stehen. Es kann also jeweils
gleichzeitig ein Beutel 24 gefüllt werden, während ein weiterer Beutel in einer der
beiden Vorrats- und Zufuhrstationen 12,14 aufgegriffen wird.
[0020] Zu diesem Zweck befinden sich in den beiden Vorrats- und/oder Zufuhrstationen 12,14
absenkbare Saugnäpfe 50,52 bzw. 54,56, die die obere Beutelwand anheben und das Eintreten
der Spreizbacken ermöglichen. Es können auch andere Einrichtungen zum Aufziehen der
Beutel, etwa Luftdüsen, vorgesehen sein.
[0021] Wie Figur 1 zeigt, kann anstelle des Endlos-Stauförderers 16 auch ein Linearförderer
58 vorgesehen sein, der die Beutel bis in die Halteposition 18 bewegt. Mit 60 und
62 sind die Beschickungspositionen der beiden Förderer 16,58 bezeichnet.
[0022] Wegen der Verwendung der von der Füllstation 10 unabhängigen Vorrats- und/oder Zufuhrstationen
12,14 besteht alternativ die Möglichkeit, Beutel für den Füllvorgang zu verwenden,
die von einer Rolle als Endlosmaterial zugeführt und einzeln abgetrennt werden. In
Figur 1 und 2 sind daher Vorratsrollen 64,66 gezeigt, von denen mit Hilfe von Schneidvorrichtungen
68,70 einzelne Beutel 72 abgeschnitten werden können. Die Beutel werden anschließend
mit Hilfe nicht gezeigter Förderer, etwa eines Saugbandförderers, in die Stationen
12,14 bewegt, dort aufgezogen und aufgespreizt, wie es bereits beschrieben wurde.
[0023] Da der Vorgang des Aufziehens und Aufspreizens der Beutel dezentral außerhalb der
Füllstation erfolgt und im übrigen zwei getrennte Vorrats- und/oder Zufuhrstationen
existieren, kann der Füllvorgang wesentlich beschleunigt werden. Es ist nicht erforderlich,
die gesamte Mechanik auf engstem Raum innerhalb der Füllstation 10 unterzubringen.
Das Füllgut kann stets ohne Bewegung über eine Rampe geradlinig in die Beutel eingeschoben
werden. Der bereitzustellende Beutelvorrat ist wesentlich größer als bei einer unmittelbaren
Unterbringung des Beutelstapels in der Füllstation.
[0024] Figuren 3 bis 5 veranschaulichen die Bereitstellung der Beutel in den Vorrats- und/oder
Zufuhrstationen. Wie bereits in Figur 1 und 2 andeutungweise zu erkennen war, weisen
die Beutel 24 am bodenseitigen Rand zwei nebeneinander liegende Löcher 74,76 auf.
Diese ermöglichen, einen Beutelstapel auf zwei insgesamt senkrechte, im oberen Endbereich
in Richtung der Beutel gekrümmte, parallele Stangen 78,80 aufzuschieben. Die Stangen
78,80 sind unterhalb des Beutelstapels durch ein Verbindungsstück 82 verbunden und
im übrigen in Richtung der Beutel rechtwinklig abgewinkelt. Die nicht bezeichneten,
abgewinkelten Enden können in Führungsnuten 84,86 an einem Rand eines ingesamt plattenförmig
ausgebildeten Wagens 88 eingeschoben werden, der nicht bezeichnete Rollen zum Einschieben
in die Stationen 12,14 aufweist. Ein Haken 90 dient zum Festlegen des Verbindungsstücks
82 und damit der Stangen 78,80 auf dem Wagen.
[0025] Oberhalb des Wagens stützt sich eine rechteckige, plattenförmige Unterlage 92 ab,
die die eigentliche Auflagefläche für den Beutelstapel bildet. Stütz- und Führungszapfen
94,96 bestimmen den Mindestabstand zwischen dem Wagen 88 und der Unterlage 92. Zwei
in in einen Rand der Unterlage eintretende Sackschlitze 98,100 ermöglichen den Durchgang
der Stangen 78,80.
[0026] Wie in Figur 3 angedeutet und auch in Figur 4 erkennbar ist, weist der Wagen 88 an
der Unterseite eine Schwalbenschwanzführung 102 auf, die in den Stationen 12,14 in
eine entsprechende Schwalbenschwanzführung 104, die ortsfest am Boden angebracht ist,
einläuft. Dadurch wird der Wagen festgelegt. Die Unterlage 92 läuft in den in Figur
4 gezeigten Stationen 12,14 mit nach unten ragenden Zapfen 106,108 auf die Oberseite
von Hubgliedern 110,112, die mit Hilfe von senkrechten Spindeln 114,116 und Führungen
118,120 angehoben und abgesenkt werden können. Auf diese Weise kann die Unterlage
92 vom Wagen abgehoben werden und die obere Oberfläche des Beutelstapels stets auf
konstantem Niveau halten.
[0027] Figur 5 zeigt in einem Teilschnitt eine der Stangen 78, die Unterlage 92 und den
Schlitz 98 in der Unterlage 92, der die Stange 78 aufnimmt. Auf der Unterlage 92 ist
ein nicht bezeichneter Beutelstapel angedeutet. Die Stange 78 krümmt sich im oberen
Bereich nach rechts in Figur 5, so daß die Beutel gegeneinander, wie Figur 2 unmittelbar
erkennen läßt, verschoben werden.
[0028] Das obere Ende der Stange 78 bildet eine Kugelpfanne, in die ein kugelförmiger Ansatz
122 an der Unterseite eines stangenförmigen Niederhalters 124 eingreift. Der Niederhalter
ist in einer waagerechten Achse 126 schwenkbar gelagert und ermöglicht die Einstellung
einer festen Vorspannung des Ansatzes 122 gegen die Kugelpfanne. Der Niederhalter
124 mit den Ansatz 122 und die Kugelpfanne der Stange 78 wirken als Vereinzelungsvorrichtung
und verhindern ein unkontrolliertes Austreten mehrerer zusammenhaftender Beutel.
1. Beutelbefüll- und Schließvorrichtung, bei der das Füllgut in einer Füllstation
in einen vorgefertigten Beutel eingeschoben wird, mit einer Aufspreiz- und Halteeinrichtung
für die Beutel zur Vorbereitung der Beute auf den Füllvorgang, die die Beutel in
einer neben der Füllstation liegenden Position aufgreift, aufspreizt und in die Füllstation
überführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspreiz- und Halteeinrichtung (28,30,44,46) auf einem zwischen der Füllstation
(10) und einer neben dieser liegenden Vorrats- und/oder Zufuhrstation (12,14) für
Beutel hin- und hergehend beweglichen Schlitten (38) angebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (50,52,54,56) zum Aufziehen der Beutel (24) in jeder der Vorrats-
und/oder Zufuhrstationen (12,14).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei gegenüberliegenden Seiten neben der Füllstation Vorrats- und/oder Zufuhrstationen
(12,14) für Beutel vorgesehen sind und daß der Schlitten (38) zwei nebeneinander liegende
Aufspreiz- und Halteeinrichtungen (28,30,44,46) trägt, die sich in den Endstellungen
der Schlittenbewegung abwechselnd in einer der Vorrats- und/oder Zufuhrstationen
(12,14) und der Füllstation (10) befinden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorrats- und/oder Zufuhrstation (12,14) ein Stapel an einem Rand vorgelochter
Einzelbeutel (24) auf zwei parallelen, senkrechten, im oberen Bereich in einer flachen
Kurve in Richtung der Beute gekrümmten Stangen (78,80) gehalten ist, und daß gegen
die Enden der Stangen Niederhalter (122,124) elastisch anliegen, die mit den Stangen
unter Bildung von korrespondierenden Kugel- und Kugelpfannen-Flächen zusammenwirken.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutelstapel in den Vorrats- und/oder Zufuhrstationen (12,14) auf einer
anhebbaren und nachsteuerbaren Unterlage (92) liegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (92) senkrecht anhebbar in bezug auf einen Wagen auf diesem angeordnet
ist, daß die Stangen (78,80) lösbar mit dem Wagen (88) zu verbinden sind, und daß
die Unterlage (92) Schlitze (98,100) zur Aufnahme der Stangen (78,80) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Vorrats- und/oder Zufuhrstationen (12,14) Rollengestelle zur Aufnahme von
Rollen (64,66) mit vorgefertigtem Endlos-Beutelmaterial zugeordnet sind.