| (19) |
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(11) |
EP 0 390 828 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.10.1991 Patentblatt 1991/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.12.1988 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8801/116 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8905/203 (15.06.1989 Gazette 1989/13) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM UMFORMEN EINES ROTATIONSSYMMETRISCHEN BLECHKÖRPERS, BEISPIELSWEISE
EINES RIEMENSCHEIBENROHLINGS
DEVICE FOR SHAPING A ROTATIONALLY SYMMETRICAL SHEET METAL OBJECT, FOR EXAMPLE A PULLEY
BLANK
DISPOSITIF DE FORMAGE DE CORPS EN TOLE A SYMETRIE DE ROTATION, PAR EXEMPLE DES EBAUCHES
DE POULIES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
08.12.1987 DE 3741596
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.10.1990 Patentblatt 1990/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Formatechnik Metall- und Kunststoffteile GmbH & Co. Betriebs-KG |
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D-97737 Gemünden am Main (DE) |
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Erfinder: |
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- FRIEDRICHS, K., Gerd
D-8432 Beilngries (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zinngrebe, Horst, Dr.rer.nat. |
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Saalbaustrasse 11 64283 Darmstadt 64283 Darmstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 083 684 FR-A- 2 397 242
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FR-A- 2 116 373 US-A- 4 455 853
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 10, Nr. 234 (M-507) (2270), 14. August 1986 & JP-A-6167523
(YAZAKI), 7. April 1983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Obergriff des Anspruchs 1 bzw. dem
Obergriff des Anspruch 12 zum Umformen eines rotationssysmmetrischen Blechkörpers.
Es wird an dieser Stelle auf die EP-A-0319979 hingewiesen, die dieselben Erfindung
zum Gegenstand hat, wie hier beschrieben wird, jedoch andere Vertragsstaaten betrifft.
Eine Vorrichtung gemäß der vorgenannten Gattung ist aus der FR-A-2116373 bekannt geworden.
Blechkörper mit einer zentrischen Blechkörperachse, der eine zur Blechkörperachse
koaxiale Außenfläche mit einem nach außen offenen U-förmigen Querschnitt aufweist,
dienen häuflig als Rohling zur Herstellung von Riemenscheiben. Dabei wird als erster
Herstellungsschritt zunächst aus einer Blechscheibe ein Blechtopf gepreßt, dessen
Außenfläche zunächst einem glatten Zylindermantel entspricht. Anschließend wird in
den Zylindermantel ein nach außen offenes U-förmiges Profil gerollt, in welchem in
einem weiteren Herstellungsschritt das gewünschte Profil eingeprägt ist.
[0002] Hierfür wird der Blechkörper drehbar eingespannt und mit einem drehbar gelagerten,
scheibenförmigen Werkzeug beaufschlagt, wobei das Werkzeug und der Blechkörper aufeinander
abrollen. Die Breite des Werkzeugs ist so bemessen, daß es bei einem quer zur Blechkörperachse
verlaufenden Vorschub zwischen die beiden U-Schenkel gelangt. Durch mehrere vollständige
Umdrehungen des Blechkörpers unter gleichzeitigem Werkzeugvorschuberhält man die gewünschte
Profiltiefe.
[0003] Wird der Blechkörper dabei mit dem Werkzeug mit radialem Druck beaufschlagt, so neigt
das Blech dazu, diesem Druck auszuweichen, indem es vor dem Eingriffspunkt einen Rückstau
bildet. Dies kann zu Rundlauf-Ungenauigkeiten führen, die wieder korrigiert werden
müssen. Der Rückstau ist abhängig von der Größe des Öffnungswinkels zwischen den Stirnseiten
des Blechkörpers und des Werkzeugs. Je größer der Öffnungwinkel ist, desto größer
ist der Rückstau. Aufgrund des stirnseitigen Eingriffs kann der Öffnungswinkel jedoch
konstruktionsbedingt nicht in der gewünschten Weise verkleinert werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art anzugeben, mit welche eine Verkleinerung des Öffnungswinkels erreicht werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merhmale des Anspruch 1 bzw. des Anspruchs 12 gelöst.
[0006] Die Erfindung hat den Vorteil, daß durch den Eingriff eines Innen- und eines Außenzylinders
der zugehörige Öffnungswinkel optimal verkleinert werden kann. Ein weiterer besonders
großer Vorteil ist darin zu sehen, daß der Blechkörper drehfest angeordnet werden
kann, da das Werkzeug während des Prägevorgangs um das Werkstückt kreist. Es kann
daher die relativ aufwendige drehbare Lagerung des Werkstücks entfallen. Bei einigen
bekannten Verfahren mußte beispielsweise des Werkstück auf dem freien Ende einer Welle,
bzw. zweier Wellenenden, die gegenseitig unter axialer Vorspannung stehen, angeordnet
sein, wobei ein Ausweichen des Wellenendes bei der seitlichen Druckbeaufschalgung
durch das Werkzeug nicht ausgeschlossen werden konnte. Ebenso mußte ein drehbares
Gegenlager für den Hohlraum des Blechkörpers vorgesehen werden. Nicht zuletzt wird
die gesamte Vorrichtung dadurch vereinfacht, daß kein eigener Werkstück-Antrieb und
keine Synchronisation mit dem Werkzeugantrieb vorhanden zu sein braucht. Durch die
drehfeste Lagerung des Werkstücks wird auch das Anbringen und Betreiben einer Kühlvorrichtung
erleichtert, so daß die bei der Verformung auftretende Hitze auf einfache Weise vom
Werkstück abgeführt werden kann.
[0007] Die Erfindung macht sich den Gedanken zunutze, daß der Werkzeugvorschub und das Einfahren
des Werkzeugs zwischen die beiden U-Schenkel des Blechkörpers bzw. die entgegengesetzte
Bewegung durch eine auf einfache Weise steuerbare Relativbewegung zwischen dem Innenexzenter
und dem Träger erfolgen kann.
[0008] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß sie mit einem Wechselfutter
zur Aufnahme unterschiedlicher Werkzeugringe versehen ist. Das hat den Vorteil, daß
die Umrüstung auf unterschiedliche Blechkörper-Durchmesser oder Poly-V-Profile auf
einfache Weise und in kurzer Zeit vorgenommen werden kann. Das Wechselfutter kann
also wahlweise mit unterschiedlichen Werkzeug-Innenringen versehen werden.
[0009] Eine andere bevorzugte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der Innenexzenter
und der Träger gegen eine Relativbewegung federnd vorgespannt sind. Somit wird wahlweise
sichergestellt, daß der Innenexzenter in die Arbeitsstellung, in welcher er mit dem
Blechkörper in Eingriff steht, oder in eine Freigabestellung, in welcher die Vorrichtung
bestückt werden kann, zurückgestellt wird.
[0010] Eine bevorzugte Anordnung ist darin zu sehen, daß der Innenexzenter durch die Feder
in der Ausgangsposition gehalten ist, und daß eine entgegen der Federkraft wirkende,
den Innenexzenter beaufschlagende Bremse vorhanden ist. Wird die Bremse betätigt,
so erfolgt die gewünschte Auslenkung des Innenexzenters gegenüber dem Außenexzenter.
Es handelt sich also um ein kraftgesteuertes System, welches auf einfache Weise realisierbar
und betreibbar ist.
[0011] Das Steuern der Vorrichtung wird dadurch weiter vereinfacht, daß die Bremse mit einem
Endschalter Dies hat den Vorteil, daß die Bremse beim Erreichen einer vorgegebenen
Auslenkung bzw. eines vorgegebenen Werkzeugvorschubs freigibt und der Innenexzenter
aufgrund seiner Vorspannung in die Ausgangsposition zurückgeführt wird.
[0012] Eine besonders wirkungsvolle und einfache Realisierung der Bremse besteht darin,
daß sie als Wirbelstrombremse ausgebildet ist.
[0013] Alternativ dazu kann es auch zweckmäßig sein, daß die Bremse als mechanische Bremse,
bevorzugt als Backenbremse, ausgebildet ist.
[0014] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
weiter beschrieben.
[0015] Fig. 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine Einzelheit der Vorrichtung
in der Ausgangsposition.
[0016] Fig. 2 zeigt schematisch einen Querschnitt durch die Einzelheit gemäß Fig. 1 in einer
Arbeitsposition.
[0017] Fig. 3 zeigt schematisch eine Seitenansicht der Einzelheit in der Arbeitsposition.
[0018] Fig. 4 zeigt schematisch eine Ansicht der Vorrichtung in der Ausgangsposition und
[0019] Fig. 5 zeigt schematisch eine Ansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 4 in der Arbeitsposition.
[0020] In der Querschnittsdarstellung der Fig. 1 ist ein insgesamt drehfest angeordneter
topfförmiger Blechkörper 1 veranschaulicht, der als Rohling für ein Antriebsrad, beispielsweise
eine Poly-V-Riemenscheibe, dient. Er weist ein konzentrisch zu einer Blechkörperachse
2 angeordnetes Scheibenteil 3 auf, an dessen Außenumfang ein zur Blechkörperachse
2 koaxialer Zylindermantel angeordnet ist, welcher einen nach außen offenen U-förmigen
Querschnitt aufweist. Die beiden U-Schenkel 5 dienen beim fertigen Antriebsrad als
seitliche Begrenzungen einer Lauffläche 6, die von dem die beiden U-Schenkel 5 verbindenden
Zylindermantel-Teil gebildet wird. Um den Blechkörper 1 ist ein als Innenzylinder
7 ausgebildetes Werkzeug mit dem entsprechenden negativen Poly-V-Profil drehbar angeordnet.
Die Fig. 1 zeigt eine Ausgangsposition, in welcher sich der Innenzylinder 7 außerhalb
der U-Schenkel 5 befindet. Es wird deutlich, daß der Blechkörper 1 in dieser Ausgangsposition
ungehindert in den Innenzylinder 7 verbracht werden kann.
[0021] Die Fig. 2 veranschaulicht eine Arbeitsposition, in welcher der Innenzylinder 7 gegenüber
der Ausgangsposition in der Weise radial versetzt ist, daß er sich an einer Seite
des Blechkörpers 1 zwischen den U-Schenkeln 5 befindet, so daß das Poly-V-Profil 8
mit der Lauffläche 6 in Eingriff gelangt. Die Längsachse 9 des Innenzylinders 7 kommt
dabeineben der Blechkörperachse zu liegen, d.h. der Innenzylinder 7 rotiert bei einer
Drehung exzentrisch um den Blechkörper 1. Auf diese Weise rollt der Innenzylinder
7 auf dem Blechkörper 1 unter Ausprägung eines Poly-V-Profils auf der Lauffläche 6
ab.
[0022] In der Fig. 2 ist ferner beispielhaft ein Wechselfutter 12 eingezeichnet, welches
den als Kreisring ausgebildeten Innenzylinder 7 aufnimmt. Das Wechselfutter 12 gestattet
einen Austausch des Innenzylinders, wenn eine Änderung des Profils oder des Innendurchmessers
gewünscht wird. Das Wechselfutter 12 ist Bestandteil eines als Scheibe 14 ausgebildeten
Trägers, der im Zusammenhang mit den Fig. 4 und 5 beschrieben ist.
[0023] In der Fig. 3 ist die Arbeitsposition in einer Seitenansicht gezeigt. Aus Gründen
der Übersichtlichkeit sind die U-Schenkel 5 im Bereich der Eingriffsstelle des Innenzylinders
7 mit der Lauffläche 6 weggeschnitten. Ein Öffnungswinkel zwischen der Lauffläche
6 des Blechkörpers 1 und dem Innenzylinder 7 ist mit dem Bezugszeichen 10 versehen.
Es wird deutlich, daß der Öffnungswinkel 10 umso kleiner wird, je mehr sich die Radien
des Innenzylinders 7 und der Lauffläche 7 anpassen. Ferner ist auch ersichtlich, daß
der minimale Radius des Innenzylinders 7 durch den Außenradius der U-Schenkel 5 bestimmt
wird.
[0024] Die Ansichten gemäß Fig. 4 und 5 veranschaulichen, auf welche Weise der Innenzylinders
7 angetrieben und mit einem radialen Vorschub beaufschlagt wird. Der Innenzylinder
7 befindet sich auf einem Innenexzenter 11 exzentrisch zu dessen Drehachse 15, über
welche er drehbar auf der Scheibe 14 gelagert ist. Die Schiebe 14 ist um die Blechkörperachse
2 drehbar angeordnet. Dagegen ist die Rotationsachse 15 des Innenexzenters 11 versetzt
zur Blechkörperachse 2 angeordnet. Bei einer Drehung des Innenexzenters 11 bewegt
sich der Innenzylinder 7 daher auf einer Kreisbahn.
[0025] In der dargestellten Ausgangspasition ist der Innenexzenter 11 so gedreht, daß der
Innenzylinder 7 den Blechkörper 1 in axialer Richtung freigibt. Die Winkellage in
dieser Ausgangspasition ist durch einen Anschlag 17 festgelegt.
[0026] Der Innenexzenter 11 ist gegenüber der Scheibe 14 mit Hilfe einer Feder 18 in dieser
Stellung gehalten. Bei einer Drehung der Scheibe 14 bewegt sich ihre Rotationsachse
15 auf einer Kreisbahn 20 um die Blechkörperachse 2.
[0027] Wird hierbei der Innenexzenter 11 im Uhrzeigersinn gegen die Federbeaufschlagung
gedreht, so gelangt der Innenzylinder 7 in Eingriff mit dem Blechkörper 1, wie in
Fig. 5 verdeutlicht. Die Längsachse 9 des Innenzylinders 7 rotiert dabei auf einer
Kreisbahn 13 koaxial zur Blechkörperachse 2. Wie im Zusammenhang mit Fig. 3 bereits
erwähnt, rollt der Innenzylinder 11 dabei auf dem feststehenden Blechkörper 1 ab.
[0028] Die maximale Verdrehung des Innenexzenters 11 gegenüber der Scheibe 14 wird durch
einen weiteren Anschlag 21 bestimmt.
[0029] Die Winkelverdrehung des Innenexzenters 11 bezüglich der Scheibe 14 wird durch eine
auf den Innenexzenter 11 wirkende Bremse erreicht, die so ausgebildet ist, daß sie
lageunabhängig auf den Innenexzenter 11 wirkt und ein Drehmoment ausübt. Sie kann
beispielsweise als fliegende Backenbremse ausgebildet sein. Im Hinblick auf eine übersichtliche
Darstellung ist sie in den Figuren nicht dargestellt. Wird auf den Innenexzenter 11
einer Drehung der Scheibe 14 entgegen dem Uhrzeigersinn ein Drehmoment im Uhrzeigersinn
ausgeübt, so führt diese eine Drehung um ihre Rotationsachse 15 gemäß Pfeil 16 aus,
wobei sie gegen dei Federkraft ausgelenkt wird, bis eine weitere Auslenkung durch
den weiteren Anschlag 21 verhindert wird.
[0030] Die Scheibe 14 wird im dem dargestellten Beispiel über eine zylindrische Schnecke
23 angetrieben, deren Verzahnung in Eingriff mit einer entsprechenden Verzahnung auf
der zylindrischen Stirnseite der Scheibe 14 steht.
[0031] Anhand der Figuren wird nachfolgend die Funktion der Vorrichtung beschrieben.
Zunächst wird in der Ausgangsposition der gewünschte Innenzylinder 7 mit Hilfe des
Wechselfutters 12 am Innenexzenter 11 drehbar befestigt. Wenn der Blechkörper 11 in
den Innenzylinder gebracht und dort gesichert ist, wird die Scheibe 14 über die Schnecke
23 angetrieben und in Rotation im die Blechkörperachse 2 versetzt. Solange dabei der
Innenexzenter 11 am Anschlag 17 anliegt, rotiert er exzentrisch um den Blechkörper
1, ohne daß der Innenzylinder 7 den Blechkörper 1 berührt.
[0032] Sobald die Bremse betätigt wird, wird der Innenzylinder 7 durch Auslenkung des Innenexzenters
11 auf eine wieter außen liegende Kreisbahn versetzt, so daß das Poly-V-Profil 8 mit
der Lauffläche 6 in Eingriff gelangt. Aufgrund der Drehlagerung des Innenzylinders
11 erfolgt dabei keine Relativbewegung zwischen Innenzylinder 11 und Lauffläche 6.
Je größer die vom Innenzylinder 7 durchlaufen Kreisbahn wird, desto tiefer wird das
Poly-V-Profil 8 in die Lauffläche 6 eingeprägt. Erreicht hierbei der Exzenter 11 den
weiteren Anschlag 21, so wird ein Endschalter (nicht dargestellt) betätigt, welcher
ein Lösen der Bremse bewirkt. Dadurch wird der Innenexzenter durch die Feder 18 wieder
in die Ausgangsposition zurückgestellt und der Blechkörper 1 kann aus der Vorrichtung
entnommen werden.
[0033] In den Figuren sind zur Verdeutlichung der Funktion der Erfindung die Größenverhältnisse,
insbesondere die exzentrischen Anordnungen, stark übertrieben dargestellt.
[0034] Wenngleich in der vorstehenden Beschreibung auf die Bearbeitung eines topfförmigen
Rohlings Bezug genommen ist, ist die Erfindung durch die unabhängigen Ansprüche definiert
und nicht nur auf eine derartige Rohlingform begrenzt. Es ist auch möglich, aus einem
scheibenförmigen Rohling (nicht dargestellt) mittels eines Innenzylinder-Werkzeugs
einen Topf herzustellen, wobei das Innenzylinder-Werkzeug anstelle des in Fig. 1 gezeigten
Poly-V-Profils ein im wesentlichen halbkreisförmiges Hohlprofil aufweist. Sinngemäß
können auch weitere Bearbeitungen wie Stauchen, Spalten, Einziehen, Polieren u.ä.
mittels entsprechender Werkzeuge ausgeführt werden. Der Innenexzenter kann auch als
Hebelarm ausgebildet sein, der winkelverschieblich an der Scheibe 14 angelenkt ist.
[0035] Alternativ dazu ist es auch zweckmäßig, daß der Innenexzenter als Schieber ausgebildet
ist, der radial auf einer geraden Bahn verschiebbar auf der Scheibe 14 angeordnet
ist.
1. Vorrichtung zum Umformen eines rotationssymmetrischen Blechkörpers (1) mit einer
zentrischen Blechkörperachse (2), und mit einem drehbar gelagerten, als Innenzylinder
(7) ausggebildeten Prägewerkzeug, wobei das Prägewerkzeug in Umfangsrichtung auf der
Außenfläche des Blechkörpers (1) abrollt, und mit einem koaxial zur Blechkörperachse
(2) angeordnete, drehantreibenden Träger (14), auf welchem die Drehachse (15) des
Innenzylinders (7) exzentrisch angebracht ist
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenzylinder (7) zur Verformung eines Riemenscheibenrohlings ausgebildet
ist, daß der Innenzylinder (7) ferner auf einem exzentrisch zur Blechkörperachse (2)
auf dem Träger angeordneten Innenexzenter (11) ausgebildet ist, und
daß der Innenexzenter (11) mit einem zur Blechkörperachse (2) exzentrischen Drehpunkt
(15) auf dem Träger (14) gelagert ist, und
daß eine Vorrichtung zum Verdrehen des Innenexzenters (11) um einen vorgegebenen Drehwinkel
relativ zum Träger (14) vorhanden ist, so daß die Exzentrizität des Innenexzenters
(11) bezüglich des Trägers (14) verändert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdrehung des Innenexzenters (11) durch Anschläge (17,21) begrenzt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenexzenter (11) als Kreisscheibe ausgebildet ist, die in einem kreisförmigen
Lager am Träger (14) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger als Scheibe (14) ausgebildet ist, die an ihrem Umfang über eine Schnecke
(23) angetrieben wird.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenexzenter und die Scheibe (11,14) gegen eine Relativbewegung federnd vorgespannt
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenexzenter (11) durch die Feder (18) in einer Ausgangsposition gehalten
ist, und daß eine den Innenexzenter (11) beaufschlagende, gegen die Federkraft wirkende
Bremse vorhanden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Endschalter vorhanden ist, welcher bei einer vorgegebenen Auslenkung des Innenexzenters
(11) die Bremse löst.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bremse als Wirbelstrombremse ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bremse als mechanische Bremse ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bremse als Backenbremse ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenexzenter (11) als Hebelarm ausgebildet ist, der winkelverschieblich an
der Scheibe (14) angelenkt ist.
12. Vorrichtung zum Umformen eines rotationssymmetrischen Blechkörpers (1) mit einer
zentrischen Blechkörperachse (2), beispielsweise einem Rohling für eine Riemenscheibe,
und mit einem drehbar gelagerten, als Innenzylinder (7) ausgebildeten Prägewerkzeug,
wobei das Prägewerkzeug in Umfangsrichtung auf der Außenfläche des Blechkörpers (1)
abrollt, und mit einem koaxial zur Blechkörperachse (2) angeordneten, drehantreibenden
Träger (14), auf welchem die Drehachse des Innenzylinders (7) exzentrisch angebracht
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenzylinder (7) zur Verformung eines Riemenscheibenrohlings ausgebildet
ist,
daß der Innenzylinder (7) ferner als Schieber ausgebildet ist, der radial auf einer
geraden Bahn verschiebbar auf dem Träger (14) angeordnet ist, und
daß eine Antriebsvorrichtung (23) für den Schieber um einen vorgegebenen Weg relativ
zum Träger (14) vorhanden ist, so daß die Exzentrizität des Innenzylinders (7) bezüglich
des Trägers (14) verändert wird.
1. Dispositif pour transformer un corps en tôle (1) présentant une symétrie de rotation
ayant un axe central (2) et un outil à matricer monté à rotation, comme cylindre intérieur
(7), l'outil à matricer roulant dans la direction périphérique sur la surface extérieure
du corps en tôle (1) et un support (14) d'entraînement en rotation, monté coaxialement
à l'axe (2) du corps en tôle, support qui porte de manière excentrée, l'axe de rotation
(15) du cylindre intérieur (7),
dispositif caractérisé en ce que :
le cylindre intérieur (7) est réalisé en forme d'ébauche de poulie à courroie pour
assurer sa déformation, le cylindre intérieur (7) étant en outre réalisé sur un excentrique
intérieur (11) monté de manière excentrique par rapport à l'axe (2) du corps en tôle
sur le support,
l'axe (11) de l'excentrique est monté sur le support (14) sur un point de rotation
(15) excentré par rapport à l'axe (2) du corps en tôle, et,
il est prévu un dispositif pour faire tourner l'excentrique intérieur (11) suivant
un angle de rotation prédéterminé, par rapport au support (14) pour modifier l'excentricité
de l'excentrique intérieur, par rapport au support (14).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la rotation de l'excentrique (11) est limitée par des butées (17, 21).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'excentrique intérieur (11) est en forme de disque circulaire, monté dans un palier
de forme circulaire de l'excentrique extérieur (14).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le support est en forme de disque (14) entraîné à sa périphérie par une vis (23).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'excentrique intérieur et le disque (11, 14) sont précontraints, de manière élastique
vis-à-vis des mouvements relatifs.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'excentrique intérieur (11) est maintenu en position de repos par des ressorts (18)
et il comporte un frein agissant contre la force de ressort pour solliciter l'excentrique
intérieur (11).
7. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé par
un commutateur de fin de course qui relâche le frein après un débattement prédéterminé
de l'excentrique intérieur (11).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que
le frein est un frein à courants de Foucault.
9. Dispositif selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que
le frein est un frein mécanique.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le frein est un frein à mâchoire.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
l'excentrique intérieur (11) est en forme de bras de levier qui est articulé sur le
disque (14) de manière à permettre un décalage angulaire.
12. Dispositif pour transformer d'un corps en tôle (1) présentant une symétrie en
rotation et ayant un axe centré (2), par exemple une ébauche de poulie à courroie
et un outil à matricer en forme de cylindre intérieur (7), monté en rotation, outil
à matricer roulant dans la direction périphérique sur la surface extérieure du corps
en tôle (1), et un support (14) coaxial à l'axe (2) du corps en tôle, monté pour l'entraînement
en rotation et qui porte de manière excentrée, l'axe de rotation du cylindre intérieur
(7), dispositif
caractérisé en ce que :
le cylindre intérieur (7), est réalisé en forme d'ébauche de poulie à courroie, pour
assurer sa déformation,
le cylindre intérieur (7) est en outre réalisé comme coulisseau monté, coulissant
radialement, suivant une trajectoire rectiligne sur le support (14), et
il est prévu un dispositif d'entraînement (23) pour déplacer le coulisseau d'une course
prédéterminée par rapport au support (14), pour modifier l'excentricité du cylindre
intérieur (7) par rapport au support (14).
1. Device for shaping a rotationally symmetric sheet metal body (1) with a central
sheet metal body axis (2) and with a rotationably arranged embossing die formed as
an inner cylinder (7), whereby the embossing die is rolling over the outer surface
of the sheet metal body (1), and with a rotation driving support, which is arranged
coaxially to the sheet metal body axis and on which the rotation axis of the inner
cylinder (7) is arranged eccentrically to the sheet metal body axis (2)
characterized in that
the inner cylinder (7) is formed for shaping a pulley blank,
that the inner cylinder (7) is further constructed on a support arranged eccentrically
to the sheet metal body axis (2),
That the inner eccentric (11) is arranged with a center of rotation eccentrical to
the sheet metal body axis (2) on the support, and
that there is an arrangement for rotating the inner eccentric (11) for a predetermined
angle of rotation relativ to the support, so that the eccentricity of the inner eccentric
(11) is changed with respect to the support.
2. Device according to claim 1,
characterized in that
the rotation of the inner cylinder (11) is limited by stops (17,21).
3. Device according to claim 1 or 2,
characterized in that
the inner eccentric (11) is constructed as a circular disk (14), which is pivoted
in a circular bearing on the support.
4. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the support is formed as a disk (14), which is driven by a cylindrical worm (23) on
its outer circumference.
5. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the internal eccentric (11) and the disk (14) are resiliently pretensioned against
a relative movement.
6. Device according to claim 5,
characterized in that
the internal eccentric (11) is held in a starting position by the spring (18) and
that there is a brake acting on the internal eccentric (11) and counter to spring
tension.
7. Device according to claim 5,
characterized in that
a limit switch is provided, which releases the brake in the case of a predetermined
deflection of the internal eccentric (11).
8. Device according to claims 6 or 7,
characterized in that
the brake is constructed as an eddy current brake.
9. Device according to claims 6 or 7,
characterized in that
the brake is constructed as a mechanical brake.
10. Device according to claim 9,
characterized in that
the brake is constructed as a block brake.
11. Device according to one of the preceding claims 1 to 8
characterized in that
the internal eccentric (11) is constructed as circular disk, which is mounted in a
circular bearing on the disk (14).
12. Device for shaping a rotationally symmetric sheet metal body (1) with a central
sheet metal body axis (2) and with a rotationably arranged embossing die formed as
an inner cylinder (7), whereby the embossing die is rolling over the outer surface
of the sheet metal body (1), and with a rotation driving support, which is arranged
coaxially to the sheet metal body axis (2) and on which the rotation axis of the inner
cylinder (7) is arranged eccentrically to the sheet metal body axis (2),
characterized in that
the inner cylinder (7) is formed for shaping a pulley blank,
that the inner cylinder (7) is further constructed as a slide, which is arranged on
the support radially displaceable on a straight path, and
that there is a drive arrangement for the slide for a predetermined way with respect
to the support, so that the eccentricity of the inner cylinder (7) is changed with
respect to the support.

