[0001] Die Erfindung betrifft eine First-Entlüftungsvorrichtung, bestehend aus einem außenseitigen,
nach außen gewölbten, im Scheitelbereich mit einer Öffnung versehenen First-Deckelement
und einem im Hohlraum des First-Deckelements angegeordneten Einsatz zum Auffangen
und nach außen Ableiten von eindringendem Niederschlag.
[0002] Derartige First-Entlüftungsvorrichtungen dienen dazu, in den Dachraum eindringende
Luftfeuchtigkeit nach außen abzuführen. Außerdem sollen sie Wärme- und Kältestau-Bildung
verhindern und bei starkem Wind einen Druckausgleich zwischen innen und außen herbeiführen.
[0003] Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der DE-OS 33 13 875 bekannt. Hierbei besteht
der Einsatz aus zwei nach oben gewölbten und übereinanderliegenden Schalenelementen,die
jeweils mit Luftdurchtrittsöffnungen versehen sind. Die Luftdurchtrittsöffnungen
sind über die Wölbungsperipherie gesehen gegeneinander versetzt. Konstruktionsbedingt
ist zugelassen, daß Niederschläge sowohl durch die Öffnungen der Außenschale als auch
durch die Öffnungen im darunterliegenden Wölbungselement eindringen. Sie werden erst
durch das innerste, letzte Wölbungselement aufgefangen und abgeleitet. Es sind daher
relativ viele Teile erforderlich. Außerdem können die mehrmaligen Umlenkungen des
Luftstroms dazu führen, daß der Luftaustausch nicht in der gewünschten Intensität
erfolgt. Da das Außenelement mit seinen beiden Rändern auf Seitenflanschen ruht, die
aus den Einsatzelementen hervorstehen und deren Ränder bilden, kann es zu einem Rückstau
von Flüssigkeit kom men, insbesondere, weil Schmutz, Laub oder ähnliches diesen unter
dem Gewichtsdruck des Außenelements stehenden, gleichermaßen als Stütze und als Abfluß
dienenden Bereich, verstopfen können.
[0004] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine First-Entlüftungsvorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben,
welche konstruktiv einfacher ausgebildet ist und dennoch einen ausreichend starken
Luftaustausch gewährleistet.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs gelöst.
[0006] Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Umlenkung des Luftstroms auf ein Minimum reduziert
wird und daß die Querschnittsflächen des Luftweges bezogen auf die Abmessungen der
Entlüftungsvorrichtung relativ groß gehalten werden können. Es kann daher auch pro
Entlüftungsvorrichtung eine entsprechend größere Dachfläche belüftet werden. Da darüber
hinaus die Form des Einsatzes einfach und übersichtlich ausgestaltet ist, wird das
Verlegen der Entlüftungsvorrichtung vereinfacht, so daß die Arbeitskosten beim Dachdecken
gering gehalten werden können.
[0007] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Öffnung des Außenelementes
mit einer nach außen überstehenden Abrißkante versehen ist. Die Abrißkante bewirkt,
daß ein am Dach entlang strömender Luftzug oberhalb der Öffnung einen Unterdruck erzeugt,
so daß die Dachentlüftung durch die Saugwirkung unterstützt wird.
[0008] Die Verwirbelung eines am Dach entlang streichenden Luftstroms und die Erzeugung
eines Unterdruckbereichs wird noch dadurch verstärkt, daß parallel zu den in Längsrichtung
verlaufenden Abrißkanten und unterhalb von diesen auf der Oberfläche des Außenelements
jeweils eine weitere Abrißkante angeordnet ist.
[0009] Diese weitere Abrißkante hat ferner den Vorteil, daß eine definierte, verstärkte
Rippe vorhanden ist, die während des Transports und der Lagerung als Auflage beim
Stapeln derartiger Elemente dient. Das Gewicht der aufgestapelten Elemente wird
daher kontrolliert jeweils über diese verstärkten Bereiche nach unten abgeleitet,
so daß die Bruchgefahr verringert wird.
[0010] Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, daß korrespondierend mit den weiteren,
rippenartigen Abrißkanten nach innen in den Hohlraum ragende Rippen vorhanden sind.
Sie üben neben der definierten Gewichtsübertragung innerhalb eines Stapels noch weitere,
für die Entlüftung relevanten Funktionen aus. Dabei schützen sie den Entlüftungskanal
gegen Fremdluft, die zwischen den Längsrändern des Außenelements und den zugehörigen
Dachplatten im Auflagebereich des Außenelements eindringen könnte. Außerdem fixieren
sie das Innenelement, bevorzugt mit Hilfe eines elastischen, eine vorgegebene Vorspannung
erzeugenden, Klappergeräusche vermeidenden Unterlageelements. Ein ausreichender Wasseraustritt
wird durch unterseitige Ausnehmungen in diesen Rippen erreicht.
[0011] Als besonders geeignet für die elastische Unterlage erweist sich ein Schaumstoffmaterial,
wie es als Komprie-Dichtband bekannt ist. Dieses Material paßt sich an das Profil
und die Oberfläche der zugehörigen Dachplatten an, ohne daß es in einem eigenen Bearbeitungsvorgang
entsprechend ausgeformt werden muß. Es kann auch auf einfache Weise mit der Unterseite
des Einschubs verklebt werden.
[0012] Für das Mittelteil des Einschubs erweist es sich herstellungstechnisch besonders
einfach und aerodynamisch besonders wirkungsvoll, daß es mit einer leichten Außenwölbung
versehen ist. Eine zuverlässige Ableitung von Niederschlägen wird dadurch erreicht
daß das Mittelteil mit einer Tropfkante versehen ist.
[0013] Gleichermaßen kann es zweckmäßig sein, die Außenränder der Seitenteile mit einer
Tropfkante zu versehen, die darüber hinaus den Vorteil hat, daß sie die lagegerechte
Zuordnung des Einschubs zur elastischen Unterlage gewährleistet und ein Eindringen
von Feuchtigkeit in die Unterlage verhindert.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Innenränder der Seitenteile
mit einem nach oben weisenden Kragen versehen sind, welcher auch im Falle von größeren
Wassermengen, beispielsweise bei einem Sturzregen, das Unterdach zuverlässig trockenhält.
Im übrigen dienen die Tropfkanten und der Kragen auch zur Längsversteifung des Einschubs.
[0015] Der Durchtrittsquerschnitt zwischen dem Mittelteil und den Seitenteilen wird am
wenigstens dadurch beeinträchtigt, daß die Abstandshalter aus mindestens zwei querverlaufenden
Rippen besteht. Die Rippen verbinden darüber hinaus die beiden Seitenteile untereinander,
so daß insgesamt ein relativ steifer Körper gebildet wird.
[0016] Zur weiteren Versteifung des Einsatzes ist es ferner vorteilhaft, daß auf der Oberseite
des Mittelteils vertikale Querrippen vorhanden sind, die bis in den Bereich der Öffnung
des Abdeckelementes reichen. Die Rippen haben ferner den Vorteil, daß sie ein Gitter
bilden, welches das Eindringen von Laub, Kleintieren o.ä. verhindern. Ferner verhindern
sie einen Schrägeinfall von Niederschlägen.
[0017] In einer besonders bevorzugten alternativen Weiterbildung der Erfindung ist ein Spoilerelement,
bestehend aus einer horizontal verlaufenden Spoilerkappe und vertikalen, auf den
Einsatz aufgesetzten Spoilerträgern vorhanden. Im montierten Zu stand befindet sich
die Spoilerkappe oberhalb der Öffnung des Deckelements. Sie erzeugt einen Venturi-Effekt,
durch welchen Luft aus dem Unterdach abgesaugt wird.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen
weiter beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch eine teilweise angeschnittene perspektivische Ansicht eines
First-Deckelements und eines im Hohlraum des First-Deckelements angeordneten Einsatzes;
Fig. 2 zeigt schematisch einen Vertikalquerschnitt durch einen Dachfirst mit einer
Firstentlüftungsvorrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 zeigt schematisch einen Vertikalquerschnitt durch einen Dachfirst mit einer
weiteren Firstentlüftungsvorrichtung.
[0019] In Fig. 1 ist mit 10 ein aus Ton gebranntes First Deckelement (Firstlüftungsziegel)
bezeichnet. Es ist im Scheitelbereich mit einer in Längsrichtung verlaufenden, schlitzförmigen
Öffnung 11 versehen, die an allen Rändern mit einer nach oben vorstehenden Abrißkante
12 versehen ist. Das in Fig. 1 dargestellte Beispiel weist ferner zwei weitere Abrißkanten
13, 13′ auf, die parallel zur Längsrichtung des Firstdeckelements 10 bzw. der Öffnung
11 in einem vorgegebenen Abstand von der Abrißkante 12 auf beiden Außenseiten des
Firstdeckelements 10 verlaufen.
[0020] Wie der Teilschnitt des Firstdeckelements 10 weiter veranschaulicht, ist das Firstdeckelement
mit zwei, in Längsrichtung verlaufenden und im wesentlichen vertikal frei in den
Hohlraum ragenden Stützrippen 14, 15 versehen. Sie befinden sich im wesentlichen unterhalb
der weiteren Abrißkanten 13,13′, so daß beim Stapeln mehrerer derartiger Firstdeckelemente
10 die Stützrippen 14,15 mit den weiteren Abrißkanten des jeweils darunter liegenden
Firstdeckelements in Eingriff gelangen und sich auf diesen abstützen. Innerhalb eines
Stapels wird daher das Gewicht der Firstdeckelemente in dem durch die weiteren Abrißkanten
13,13′ und Stützrippen 14,15 in dem betreffenden Bereich aufgenommen und nach unten
abgeleitet.
[0021] Alternativ dazu ist es auch möglich, anstelle der weiteren Abrißkanten 13,13′ andere
mit den Stützrippen 14,15 zusammenwirkende punktförmige Auflager, wie sie bei 16
gestrichelt schematisch dargestellt sind, vorzusehen.
[0022] Im Hohlraum desfirstdeckelements 10 ist ein aus Kunststoff hergestellter Einsatz
20 (Firsteinleger) vorhanden, welcher eine luftdurchlässige und Niederschläge abweisende
Schikane darstellt. Die Länge des Einsatzes 20 kann mit der Länge des Firstdeckelemente
10 übereinstimmen. Bevorzugt ist sie jedoch ein ganzzahliges Vielfaches der Länge
des Firstdeckelements 10. Der Einsatz 20 besteht aus zwei in Längsrichtung parallelen,
auf Abstand voneinander angeordneten Seitenteilen 21,22 sowie einem den Zwischenraum
zwischen den Seitenteilen 21,22 in einem vorgegebenen Abstand überbrückenden Mittelteil
23. Das Mittelteil 23 und die beiden Seitenteile 21,22 sind im wesentlichen an den
Stirnseiten über querrippenbildende Abstandshalter 24 miteinander verbunden. Bei
längeren Einsätzen 20 sind über die Länge verteilt mehrere derartige Abstandshalter
24′ vorhanden. Seitlich befinden sich jeweils zwischen den Seitenteilen 21 bzw. 22
und dem Mittelteil 23 Öffnungen 25 bzw. 26 als Luftdurchlaß. Die Seitenteile 21,22
liegen stufenoder schulterartig seitlich unterhalb des Mittelteils 23. Mehrere Einsätze
20 sind stirnseitig in der Weise ineinander einschiebbar, daß eine Stirnseite eines
jeden Einsatzes 20 offen ist (nicht dargestellt), d.h.daß der betreffende stirnseitige
Abstandshalter 24 entfernt ist.
[0023] Die Fig. 1 veranschaulicht ferner zwei Leitflächen 42,43, Ausnehmungen 18 in den
Stützrippen sowie teilweise einen Rippen einsatz 46.
[0024] Wie Fig. 2 veranschaulicht, sind auf die beiden obersten senkrecht zur Zeichenebene
ausgerichteten Dachlatten 30,31 Dachziegel 32,33 aufgelegt. Zwischen den oberen Enden
der Dachziegel 32,33 befindet sich ein Durchlaßspalt 34 zur Entlüftung des Dachraums
35. Entlang der Ränder der Dachziegel 32,33 sowie daran anstoßender Dachziegel (nicht
dargestellt) befindet sich jeweils eine streifenförmige, elastische Schaumstoffunterlage
36,37, die als Komprie-Dichtband bekannt ist. Auf diesen beiden Unterlagen 36,37
liegt der Einsatz 20 mit seinen Seitenteilen 21,22 auf. Da sich die Unterlagen 36,37
an die Außenkontur der Dachziegel 32,33 anpassen, wird ein formschlüssiger, im wesentlichen
luftdichter Abschluß zwischen den Dachziegeln 32,33 und dem Einsatz 20 erreicht.
[0025] Von oben drücken die Stützrippen 14,15 des Firstdeckelements 10 auf die von den Unterlagen
36,37 unterstützten Bereiche der Seitenteile 21,22. Der Einsatz 20 ist mit den Unterlagen
36,37 verklebt. Insgesamt ist das Firstdeckelement 10 jedoch nicht auf den Unterlagen
36,37 gelagert, sondern es liegt mit seinem unteren Rand 17 auf den Dachziegeln 32,33
auf. Es kann mittels den querverlaufenden Rippen 44, die über den Rand der Öffnung
11 übergreifen, am Mittelteil 23 fixiert werden. Der Rippeneinsatz 46 in dem wiedergegebenen
Beispiel ist lösbar auf den Einsatz 20 befestigt. Zu diesem Zweck befindet sich auf
dem Mittelteil 23′ eine durchgehende Rastnase 55 oder Rastpunkte, welche von Fingern
56 an den Stützen 52 federnd hintergriffen wird/werden. Die Stützen 52 (Fig. 3) können,
ebenso wie die Rippen 44, ein Schutzgitter gegen Laubwerk, Vögel etc. bilden.
[0026] Die Stützen 52 und die Rippen 44 fixieren ferner das Firstdeckelement 10′ in seiner
Lage. Die Querrippen 44 sind oberhalb der Rastnase mit einer Längsrippe 45 miteinander
verbun den, deren Höhe so bemessen ist, daß sie den Luftstrom nicht behindert.
[0027] Das Mittelteil 23 des Einsatzes 20 ist genau unterhalb der Öffnung 11 des Firstabdeckelementes
10 und in einem vorgegebenen Abstand von der Innenseite des Firstdeckelementes 10
angeordnet. Es ist mit einer leichten Außenwölbung und mit einem Überstand über die
beiden Seitenteile 21,22 versehen, so daß eindringender Niederschlag auf die Seitenteile
21,22 abfließt. Vorsorglich sind entlang der Ränder des Mittelteils 23 Tropfkanten
27 angeformt. Außerdem sind die darunter liegenden Ränder der beiden Seitenteile
21,22 mit einem Kragen 28 versehen, der verhindert, daß Regenwasser in den Zwischenraum
38 zwischen den beiden Seitenteilen 21,22 fließen kann. Zum zuverlässigen Ableiten
von Niederschlägen sind die Seitenteile 21, 22 mit einer leichten Außenneigung versehen.
Der Abfluß erfolgt im wesentlichen durch unten offene Ausnehmungen 18 im Auflagebereich
der Stützrippen 14,15. Das Mittelteil 23 ist im wesentlichen auf Lücke zur Öffnung
11 angeordnet. Die beiden Seitenteile 21,22 enden an ihren Außenseiten in nach unten
abgekröpften Tropfkanten 29, welche die Unterlagen 36,37 seitlich übergreifen.
[0028] Nachfolgend wird die Funktion dieser Firstentlüftungsvorrichtung beschrieben. Luft
aus dem Dachraum 35 gelangt über die Durchlaßspalte 34 und den darüber liegenden Zwischenraum
38 zum Mittelteil 23, wo sie seitlich abgelenkt und über die Öffnungen 25,26 gemäß
Pfeilen 39 in den Durchlaß 40,41 zwischen dem Mittelteil 23 und dem Firstdeckelement
10 strömt. Von dort kann sie über die Öffnung 11 ungehindert nach außen entweichen.
[0029] Die Abrißkante 12 bewirkt ein Abreißen der Strömung der von außen über das Dach entlang
streichenden Luftströmungen. Auf diese Weise entsteht eine Unterdruck-Saugwirkung,
welche die Dachentlüftung unterstützt.
[0030] Um der Luftströmung in der Durchlaßspalte 34 möglichst wenig Widerstand entgegenzubringen,
kann es zweckmäßig sein, am Einsatz 20 nach unten reichende seitliche Leitflächen
42,43 vorzusehen, die von den Innenrändern der Seitenteile 21,22 bis in den Bereich
der Dachlatten 30,31 reichen (gestrichelt dargestellt). Sie können auch zum Annageln
oder Verschrauben des Einsatzes 20 an den Dachlatten 30,31 dienen.
[0031] Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind gleiche Teile wie in Fig.
2 mit gleichen Bezugszeichen versehen, so daß auf die Beschreibungen im einzelnen
verzichtet wird.
[0032] Das in Fig. 3 veranschaulichte Firtdeckelement 10′ unterscheidet sich von demjenigen
der Fig. 1 und 2 dadurch, daß entlang der Öffnung 11 keine Abrißkante vorhanden ist.
Um eine erhöhte Saugwirkung zu erzeugen, ist auf das Mittelteil 23′ des Einsatzes
20′ eine aus Kunststoff gefertigte Spoilerkappe 50 aufgesetzt. Sie besteht aus einem
nach unten gewölbten Spoiler 51 über der Öffnung 11 des Firstdeckelements 10′, welcher
den Durchtrittsquerschnitt verengt, um eine Querströmung 53 zu beschleunigen. Es entsteht
ein Venturi-Effekt, welcher gemäß Pfeil 54 Luft aus dem Dachraum absaugt.
[0033] Der Spoiler 51 ist über Stützen 52, die in Richtung der Querströmung 53 ausgerichtet
sind, in dem wiedergegebenen Beispiel lösbar auf dem Einsatz 20 befestigt, wie dies
in Fig. 2 im Zusammenhang mit den Querrippen 44 beschrieben wurde.
1. First-Entlüftungsvorrichtung, bestehend aus einem außenseitigen, nach außen gewölbten,
im Scheitelbereich mit einer Öffnung versehenen Firstdeckelement und einem im Hohlraum
des Firstdeckelements angeordneten Einsatz zum Auffangen und nach außen Ableiten von
eindringendem Niederschlag, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz (20) ein im wesentlichen auf Lücke zur Öffnung (11) des First-Deckelements
(10) und in vorgegebenem Abstand von diesem angeornetes Mittelteil (23) sowie zwei
schulterartig, zu beiden Längsseiten unterhalb des Mittelteils (23) und in horizontalem
Abstand voneinander in der Weise angeordnete Seitenteile (21, 22) aufweist, daß das
Mittelteil (23) den Zwischenraum (28) zwischen den Seitenteilen (21, 22) unter Bildung
eines seitlichen Überstandes überdeckt und zwischen den Seitenrändern des Mittelteils
(23) und den zugehörigen Seitenteilen (21, 22) seitliche Öffnungen (25, 26) vorhanden
sind, und daß das Mittelteil (23) und die Seitenteile (21, 22) über querverlaufende,
rippenartige Abstandshalter (24, 24′) miteinander verbunden sind.
2. First-Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (11) des First-Deckelementes (10) mit einer nach außen überstehenden
Abrißkante (12) versehen ist.
3. First-Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß parallel zu den in Längstrichtung entlang der Öffnung (11) verlaufenden Abrißkanten
(12) und unterhalb von diesen auf der Außenseite des First Deckelements (10) jeweils
eine weitere Abrißkante (13, 13′) angeordnet ist.
4. First-Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Seitenteilen (21, 22) in Eingriff stehende, nach innen in den Hohlraum
des First-Deckelements ragende, vertikale Stützrippen (14, 15) vorhanden sind.
5. First-Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Unterseite der Seitenteile (21, 22) des Einsatzes (20) durchgehende, elastische
Unterlagen (36, 37) beispielsweise Komprie-Bänder, zur formschlüssigen und im wesentlichen
luftdichten Auflage auf die betreffenden Dachteile vorhanden sind.
6. First-Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenränder des Mittelteils (23) jeweils mit einer Tropfkante (27) versehen
sind.
7. First-Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenränder der Seitenteile (21, 22) jeweils mit einer Tropfkante (29) versehen
sind.
8. First-Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenränder der Seitenteile (21. 22) jeweils mit einem nach oben weisenden
Kragen (28) versehen sind.
9. First-Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite des Mittelteils (23) vertikale Querrippen (44) vorhanden sind,
die formschlüssig bis in den Bereich der Öffnung (11) des First-Deckelements (10)
reichen.
10. First-Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite des Mittelteils (23) eine Spoilerkappe (50) angeordnet ist,
welche einen über der Öffnung (11) des First-Deckelements (10) angeordneten Spoiler
(51) sowie Stützen (52) für den Spoiler (51) umfaßt, die durch die Öffnung (11) geführt
sind.
11. First-Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen (44) und/oder die Stützen (52) lösbar mit dem Einsatz (20) verbunden
sind.
12. First-Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die lösbare Verbindung aus einer stegartigen Rastnase (55) auf dem Mittelteil
(23) sowie die Rastnase (45) hintergreifenden Fingern (56) an den Stützen (52) bzw.
den Rippen (44) besteht.
13. First-Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß die beiden Seitenteile (21, 22) mit nach unten gerichteten Leitflächen (42, 43)
versehen sind.
14. First-Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die sich auf der Oberseite des Mittelteils (23) befindenden Querrippen (44) bis
über die Öffnung (11) des Firstdeckelements (10) reichen und über den Rand der Öffnung
(11) übergreifen.