[0001] Die Erfindung betrifft einen Schwingsortierer für die Naßaufbereitung von Sand, Kies,
Recycling-Baustoffen und dergleichen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Sand und Kies aus natürlichen Vorkommen enthalten humose oder sonstige Verunreinigungen
sowie Holz und inkohltes Material. Das spezifische Gewicht dieser Verunreinigungen
liegt zwischen 1, 1 und 1,6 g/cm³. Besonders betroffen sind Lagerstätten unterhalb
der Grundwasserzone, so daß vor allem Naßbaggerbetriebe spezielle Aufbereitungsprobleme
zu lösen haben. Diese sind begründet in der Anforderung der Bauindustrie, daß die
organischen Bestandteile einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigen dürfen.
[0003] Eine weitere Forderung der Bauindustrie an Qualitätssande nach DIN besteht darin,
daß abschlämmbare Bestandteile kleiner 63µm und Feinbestandteile mit einer Korngröße
unter 250 µm einen bestimmten Prozentsatz nicht überschreiten dürfen.
[0004] Eine weitere Aufgabe für die Industrie ist die Forderung, gebrauchte Baustoffe wieder
aufzübereiten. Dieses Recyclingmaterial enthält naturgemäß erhebliche Mengen an organischen
und sonstigen Verunreinigungen, die beseitigt werden müssen.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgaben werden bereits verschiedene Systeme eingesetzt, wie z.
B. Schwertrübesortierer oder Schwingsortierer.
[0006] Die Schwertrübesortierer klassieren im Aufstrom, wobei unter Ausnutzung der Feinteile
des Sandes eine Schwertrübe erzeugt wird, die in der Lage ist, Materialien mit spezifischem
Gewicht bis zu 2g/cm³ zum Aufschwimmen zu bringen. Diese Sortierer benötigen jedoch
eine genaue Regelung für die Konstanthaltung der Dichte der Trübe.
[0007] Bei den Schwingsortierern handelt es sich um Anlagen, bei denen in einem wannenartigen
Trog, der an Federn aufgestellt oder aufgehängt und mit Hilfe eines Schwingantriebs
in Schwingung versetzt wird, ein sogenanntes Setzbett gebildet wird. Unter dem Einfluß
der Schwingungen bildet sich hier die dichte Trübe, die die Fremdbestandteile zum
Aufschwimmen bringt. Das Fertiggut wird unter dem Einfluß der Schwingungen zu einem
Fertiggutauslaß am einen Ende des Trogs gefördert. Das Wasser und die Schwimmbestandteile
fließen zu einem weiteren Auslaß am anderen Ende des Trogs.
[0008] Die Bodenflächen des Trogs zum Fertiggutauslaß sind wenigstens teilweise mit Spaltböden
belegt, durch die das Wasser ablaufen kann, so daß das Fertiggut am Auslaß weitgehend
wasserfrei ist. Das Wasser selbst wird durch eine unter dem Trog angebrachte Wanne
aufgefangen und kann nach entsprechender Aufbereitung als Prozeßwasser wiederverwendet
werden.
[0009] Allgemein wird versucht, durch zusätzliche Einbauten, wie Tauchwände, Vorhänge, Stauleisten
und/oder Bebrausungsvorrichtungen das Sortierergebnis zu verbessern. Trotzdem kann
nicht verhindert werden, daß auch im Fertiggut noch Verunreinigungen enthalten sind.
Meist handelt es sich dabei um Verunreinigungen, die in den unteren Schichten des
Sortierguts eingeschlossen waren und trotz der Schwingbewegungen nicht an die Oberfläche
gefördert und abgeschwemmt wurden.
[0010] Es ist weiterhin bekannt, daß der Trennschnitt durch die Höhe des Setzbettes beeinflußt
werden kann. Hierzu muß die Höhe des Auslasses für die Schwimmbestandteile verändert
werden. Eine Möglichkeit besteht darin, den Trog um seine Querachse zu kippen. Dies
ist jedoch besonders montage- und zeitaufwendig. Es ist deshalb auch schon vorgeschlagen
worden, am Auslaß für die Schwimmbestandteile mehr oder weniger hohe Staubleche an-
bzw. abzuschrauben.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schwingsortierer der
eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß das Sortierergebnis, d.
h. die Beseitigung der unerwünschten Verunreinigungen verbessert und zusätzlich der
Trennschnitt über die Höhe des Setzbettes schnell und bequem eingestellt werden kann.
[0012] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen gattungsgemäßen Schwingsortierer mit den Merkmalen
gemäß Kennzeichen des Anspruchs 1.
[0013] Durch die Ausbildung wenigstens eines Teiles der Bodenfläche im Bereich des Setzbettes
als Aufstromboden mit Druckwasserbeschickung wird eine Aufstromzone erzeugt, die auch
in den unteren Schichten des Setzbettes eingeschlossene Verunreinigungen aufwirbelt
und in der nach oben gerichteten Strömung in der Schwebe hält, bis sie mit der Wasserströmung
zum Auslaß für die Schwimmbestandteile gefördert werden. Die Stärke der Aufströmung
kann durch Wassermenge und Wasserdruck geregelt werden. Die durch die Schwingungen
des Troges bewirkte Förderung des Fertiggutes wird durch die Aufstromzone nicht behindert.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung für die Aufbereitung von Sanden
ist der Aufstromboden nur in die vom tiefsten Punkt des Trogs sich zum Austrag für
das Fertiggut erstreckende Bodenfläche eingesetzt. Diese Teilausbildung der Bodenfläche
genügt völlig, um das verbesserte
Sortierergebnis zu erzielen.
[0015] Dabei empfiehlt es sich vorzugsweise, zwischen dem Aufstromboden und dem wie üblich
vorgesehenen Spaltboden zur Entwässerung des Fertiggutes einen Blindboden-Abschnitt
einzufügen. Dadurch kann sich das Setzbett beruhigen und homogenisieren.
[0016] Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn die Düsen des Aufstrombodens sehr fein über
eine möglichst große offene Fläche verteilt sind. Spaltweiten oder Bohrungen kleiner
0,5 mm erscheinen optimal.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildun der Erfindung ist der Aufstromboden durch
Querwände in Kammern unterteilt, deren Wasserzulauf über je ein Ventil einstellbar
ist. Auf diese Weise können Länge und Stärke der Aufstromzone abschnittsweise an die
unterschiedliche Tiefe des Setzbettes und an die fortschreitende Klassierung des Sortiergutes
angepaßt werden.
[0018] Falls bei stark verschmutztem Material eine Nachwaschzone mit einer Bebrausungsvorrichtung
erforderlich ist, empfiehlt es sich, diese vorzugsweise im Bereich zwischen Aufstromboden
und Spaltboden, d. h. im Bereich des hier gegebenenfalls vorgesehenen Blindboden-Abschnitts,
anzuordnen.
[0019] Vorzugsweise können im Bereich des Entwässerungsspaltbodens quer zur Förderrichtung
Stauleisten angeordnet sein. Diese begünstigen den Entwässerungseffekt, so daß das
Fertiggut ausreichend trocken ist, um nach Verlassen des Trogs ohne Nachentwässerung
transportiert werden zu können. Zur weiteren Beeinflussung des Fertiggutes auf seinem
Weg durch die Entwässerungszone kann ein elastischer Vorhang aufgehängt werden, der
ebenfalls zur besseren Entwässerung beiträgt
[0020] Um die Höhe des Setzbettes und damit den Trennschnitt bequem einstellen zu können,
ist die Bodenfläche des Trogs im Bereich des Austrags für die Schwimmbestandteile
als um eine Querachse schwenkbare Klappe ausgebildet. Diese Klappe ist gegen die Bodenfläche
und die Seitenwände des Trogs abgedichtet. Diese Abdichtung wird gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung dadurch bewirkt, daß die Klappe mit einem Belag belegt
ist, der seitlich elastische Dichtlippen aufweist. Als Beläge mit Dichtlippen eignen
sich Gummi oder Kunststoffe.
[0021] Vorzugsweise kann die gesamte, sich von der tiefsten Stelle des Trogs zum Auslaß
für die Schwimmbestandteile erstreckende Bodenfläche als Blindboden ausgeführt sein.
Dadurch wird die Konstruktion vereinfacht und verbilligt. Dank der zusätzlichen Aufstrom-Klassierung
im Bereich des Aufstrombodens ist dies auch verfahrenstechnisch ohne Nachteile möglich.
[0022] Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form eines Ausführungsbeispieles näher
erläutert werden. Es zeigen jeweils in schematischer Darstellung
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Schwingsortierer,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Aufstromboden in vergrößertem Maßstab und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Sortierer der Fig. 1 im Bereich des Auslasses
für die Schwimmbestandteile.
[0023] Fig. 1 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch einen Schwingsortierer. Auf einem
stabilen Gestell 1 sind vier Konsolen 2 angeracht, die jeweils Federpakete 3 tragen.
Auf diesen Federpaketen 3 ist mittels Konsolen 4 ein wannenförmiger Trog 5 aufgestellt.
Vom tiefsten Punkt 6 des Trogs 5 erstreckt sich eine Bodenfläche 7 zu einem Auslaß
9 für Schwimmbestandteile und eine weitere Bodenfläche 8 zu einem Auslaß 10 für Fertiggut.
[0024] Unter dem Trog 5 ist vorzugsweise eine Wanne 12 montiert, die Wasser und Schwimmbestandteile
sammelt. Diese Wanne 12 kann auch aufgeteilt sein, um Wasser aus der Entwässerungsstrecke
von Wasser aus dem Auslaß 9 getrennt aufzufangen. Unter dem Auslaß 10 für das Fertiggut
ist eine besondere Sammeleinrichtung 13 zu erkennen.
[0025] Das Sortiergut wird z. B. über einen Bandförderer 15 herangefördert und über eine
Aufgabevorrichtung 14 in an sich bekannter Weise im Bereich der tiefsten Stelle 6
der Wanne 5 aufgegeben, wobei die Aufgaberichtung der Förderrichtung des Fertigguts
entgegengesetzt ist.
[0026] Ein Antrieb 16 mit umlaufenden Unwuchten versetzt in bekannter Weise den Trog 5 in
Schwingungen, deren Stärke und Richtung einstellbar sind.
[0027] Über die Länge des Troges 5 gesehen bilden sich verschiedene Zonen aus. Im Setzbett
0.1 bildet sich eine dichte Trübe, die durch die mechanischen Schwingungen des Trogs
5 intensiv pulsiert und die Schichtung im Setzbett nach unterschiedlichen spezifischen
Gewichten und Korngrößen beschleunigt. Das grobkörnige Schwergut setzt sich in der
Dicktrübe auf dem Boden 7, 8 ab, während Feinmaterial und insbesondere leichte und
organische Bestandteile nach oben aufschwimmen und mit dem freien Wasser am Auslaß
9 für die
Schwimmbestandteile ausgetragen werden.
[0028] Ein Teil des Bodens 8 im Bereich des Setzbettes 0.1 ist als Aufstromboden 21 ausgebildet,
der anhand der Fig. 2 noch näher erläutert wird. In diesem Bereich des Setzbettes
0.1 bildet sich eine Aufstromzone 0.4 aus. Die Aufstromzone 0.4 kann für bestimmte
Aufgaben, z. B. Kiesaufbereitung, über die gesamte Setzbettlänge 0.1 erstreckt werden.
[0029] Im Anschluß an das Setzbett 0.1 bzw. die Aufstromzone 0.4 ist ein Blindbodenabschnitt
8.2 vorgesehen, so daß sich in dem hier schon recht flachen Setzbett eine Beruhigungszone
0.2 ausbildet.
[0030] Im Anschluß daran ist der Boden 8 als Spaltboden 8.1 ausgebildet, so daß sich hier
eine Entwässerungszone 0.3 ausbildet. Das Fertiggut verläßt den Auslaß 10 weitgehend
wasserfrei.
[0031] Im Bereich des Spaltbodens 8.1 können quer zur Förderrichtung Stauleisten 19 angeordnet
sein, die die Entwässerung des Fertigguts unterstützen.
[0032] Für den Fall, daß das Sortiergut stark verunreinigt ist, ist eine Bebrausungsvorrichtung
17 vorgesehen, die Frischwasser entgegen der Förderrichtung auf das Sortiergut sprüht,
um etwa noch vorhandene Schwimmbestandteile wieder in den Bereich des Setzbettes 0.1
zurückzuschwemmen.
[0033] Unterstützt wird dieser Vorgang zusätzlich durch einen elastischen Vorhang 18, dessen
freies Ende auf dem Sortiergut aufliegt.
[0034] Im Bereich des Auslasses 9 für die Schwimmbestandteile ist der Boden 7, der im vorliegenden
Beispiel komplett ein Blindboden ist, als um eine Querachse verschwenkbare Klappe
11 ausgebildet. Diese Klappe 11 wird anhand der Fig. 3 noch näher beschrieben.
[0035] Länge und Neigung des Bodens 7 zwischen der tiefsten Stelle 6 des Trogs 5 und dem
Auslaß 9 für Schwimmbestandteile sind auf das Sortiergut abzustimmen.
[0036] Fig. 2 zeigt den kompletten Aufstromboden 21. Dieser wird gebildet durch ein Blech
23, welches auf einer Reihe von stabilen Traversen 22 ruht. Oberhalb des Bodenblechs
23 sind Querwände 27 angeordnet, die von oben durch einen mit feinen Düsen ausgerüsteten
Düsenbelag 29, vorzugsweise aus einem abriebfesten Material wie Kunststoff, Gummi
oder Stahl abgedeckt sind, wodurch Kammern 28 entstehen. In diese Kammern 28 sind
von unten Druckwasserrohre 24 eingeführt. Jedes Druckwasserrohr 24 ist mit einem eigenen
Ventil 25 ausgerüstet und wird von einer gemeinsamen Druckwasserleitung 26 versorgt.
Auf diese Weise kann die Aufstromzone 0.4 kammerweise individuell eingeregelt werden,
so daß auch wirklich alle in den tieferen Schichten des Setzbetts eingeschlossenen
Verunreinigungen aufschwimmen.
[0037] Fig. 3 zeigt die Bodenkonstruktion des Trogs 5 im Bereich des Austrags 9 für die
Schwimmbestandteile.
[0038] Der Blindboden 7 besteht aus abschnittsweise auswechselbaren Teilen 7.1, 7.2, 7.3,
die auf Quertraversen 30 auswechselbar befestigt sind. Die Bodenteile 7.1, 7.2, 7.3
bestehen vorzugsweise aus einem elastischen, abriebfesten Material wie Kunststoff
oder Gummi. Dies gilt auf jeden Fall für den Endbestandteil 7.3, da dieser eine Dichtfunktion
hat.
[0039] Um die Höhe des Setzbettes 0.1, aber auch die resultierende Länge und Neigung des
Bodens 7 bequem einstellen zu können, ist wie schon erwähnt, die Klappe 11 an einer
Querachse 31 schwenkbar befestigt. Das freie Ende der Klappe 11 ist mit einer Traverse
36 ausgerüstet, deren Befestigung in den Querwänden des Trogs 5 endet.
[0040] Die Oberseite der Klappe 11 ist mit einem Gummi- oder Kunststoffbelag 32 belegt.
Dieser ist zur Erhöhung der mechanischen Stabilität mit einer Metalleinlage 33 versehen
und mit Hilfe von versenkten Schrauben 34 mit der Klappe 11 auswechselbar verschraubt.
[0041] Der Belag 32 ist an seinen Längskanten mit elastischen Dichtlippen 35 versehen. Diese
legen sich an die Seitenwände des Trogs 5 an und verhindern so den unerwünschten Ablauf
von Wasser und Schwimmbestandteilen.
[0042] Die Abdichtung zwischen dem Boden 7 und der Querachse 31 der Klappe 11 übernimmt
das elastische Endstück 7.3.
[0043] Durch die Kombination der beschriebenen Merkmale - bequem und schnell einstellbare
Setzbetthöhe sowie veränderbare Länge und Neigung des Bodens dank der schwenkbaren
Klappe, zusätzliche Aufstrom-Sortierung im Bereich des Setzbettes, Aufteilung der
Aufstromzone durch Aufteilung des Aufstrombodens in Kammern, unabhängige Regelung
von Wassermenge und -druck in jeder Aufstromkammer - in Verbindung mit den bekannten
Merkmalen der Schwingsortierer - einstellbare Schwingweite, stufenlos regelbare Schwingfrequenz
und Schwingrichtung, regelbare Brauseeinrichtung in der Nachwaschzone, Stauleisten
in der Entwässerungszone - läßt sich der erfindungsgemäße Schwingsortierer an die
unterschiedlichsten Aufgaben anpassen zur Erzielung eines einwandfrei sortierten und
klassierten Fertigguts.
1. Schwingsortierer für die Naßaufbereitung von Sand, Kies, Recycling-Baustoffen und
dergleichen, mit einem federnd aufgestellten oder aufgehängten wannenförmigen Trog
(5), dessen von der tiefsten Stelle (6) nach beiden Seiten relativ steil ansteigende
Bodenflächen (7, 8) teils mit Blindböden (7.1, 7.2, 8.2), teils mit Spaltsieben (8.1)
belegt sind und einerseits in einem Austrag (10) für das Fertiggut, andererseits in
einem Austrag (9) für die Schwimmbestandteile enden, mit einem Schwingantrieb (16)
für den Trog (5) und mit einer Aufgabevorrichtung (14) für das zu sortierende Gemisch,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenflächen (7, 8) im Bereich des Setzbettes (0.1)
als Aufstromboden (21) mit Druckwasserbeschickung (24, 25, 26) ausgebildet sind.
2. Schwingsortierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstromboden
(21) in die vom tiefsten Punkt (6) des Trogs (5) sich zum Austrag (10) für das Fertiggut
erstreckende Bodenfläche (8) eingesetzt ist.
3. Schwingsortierer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Aufstromboden (21) und einem Spaltboden (8.1) zur Entwässerung des Fertiggutes zur
Beruhigung ein Blindboden-Abschnitt (8.2) eingefügt ist.
4. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Düsen des Aufstrombodens (21) sehr fein und vorzugsweise als Spalte ausgebildet
sind.
5. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufstromboden (21) durch Querwände (27) in Kammern (28) unterteilt ist, deren
Wasserzulauf (24) über je ein Ventil (25) einstellbar ist.
6. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich zwischen Aufstromboden (21) und Spaltboden (8.1) eine Bebrausungsvorrichtung
(17) angeordnet ist, deren Strahlrichtung zum Setzbett (0.1) gerichtet ist.
7. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich des Spaltbodens (8.1) quer zur Förderrichtung Stauleisten (19) angeordnet
sind bzw. ein elastischer Vorhang (18) aufgehängt ist.
8. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bodenfläche (7) des Trogs (5) im Bereich des Austrags (9) für die Schwimmbestandteile
als um eine Querachse (31) schwenkbare Klappe (11) ausgebildet ist.
9. Schwingsortierer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (11) gegen
die Bodenfläche (7) und gegen die Seitenwände des Trogs (5) abgedichtet ist mit einem
Belag (32), z. B. aus Gummi oder Kunststoff, der seitlich elastische Dichtlippen (35)
aufweist.
10. Schwingsortierer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die gesamte, sich von der tiefsten Stelle (6) des Trogs (5) zum Auslaß (9) für die
Schwimmbestandteile erstreckende Bodenfläche (7) als Blindboden ausgeführt ist.