| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 391 505 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.01.1990 |
|
|
| (54) |
Einrichtung für den Antrieb eines Druckkopfschlittens für einen Drucker, insbesondere
für einen Matrixdrucker
Print head carriage driving device for a printer, especially for a matrix printer
Dispositif pour entraînement de chariot de tête d'impression sur une imprimante notamment
sur une imprimante matricielle
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
07.04.1989 DE 3911887
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
10.10.1990 Patentblatt 1990/41 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
|
40027 Düsseldorf (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Buschmann, Ulrich
D-7915 Elchingen 3 (DE)
- Gomoll, Günter
D-7916 Nersingen/Leibi (DE)
- Hauslaib, Wolfgang
D-7907 Langenau (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Presting, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. et al |
|
Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Postfach 330130 14171 Berlin 14171 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 319 671
|
US-A- 4 762 434
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für den Antrieb eines Druckkopfschlittens
und einer Farbbandantriebs welle für eine Drucker, insbesondere für einen Matrixdrucker,
mit einem Antriebsmotor, ferner mit einer Zugmittelrolle und einer gegenüberliegenden
Umlenkrolle, über die ein mit beiden Enden an den Druckkopfschlitten befestigtes Zugmittel
verläuft, wobei die Umlenkrolle in einem Trägergehäuse gelagert ist, das zwecks Spannens
des Zugmittels gegen einen gefederten Spannkeil anliegt.
[0002] Derartige Einrichtungen, bei denen ein Seil oder ein Spannriemen, z.B. ein Zahnriemen
mittels der beschriebenen Spannvorrichtung gestreckt und damit etwas gedehnt wird,
dienen der weggenauen Führung eines die Druckelemente bzw. einen Druckkopf tragenden
Schlittens vor dem Aufzeichnungsträger, der auf einem Druckwiderlager des Druckers
aufliegt. Hierbei werden über eine Schlitzscheibe Wegintervalle ermittelt, in denen
vorherbestimmt die Druckelemente betätigt werden. Die Drehbewegung eines Antriebsmotors
für das Zugmittel wird hier synchron auf die Drehbewegung der Schlitzscheibe übertragen,
die mit Hilfe eines Lichtstrahls abgetastet wird, so daß wegabhängige Impulse entstehen,
zu denen zugehörige Stellungen des Schlittens jeweils bekannt sind. Ein anderes System
bedient sich eines Schrittmotorantriebs.
[0003] Derartige Spannvorrichtungen für ein seilförmiges übertragungsglied einer Antriebsvorrichtung
in Schreib- oder ähnlichen Büromaschinen ist z.B. aus der DE-OS 33 19 671 bekannt.
Die bekannte Spannvorrichtung führt zu den erwähnten Wirkungen der Zugmittelspannung.
Hierbei wird davon ausgegangen, daß eine exakte Einstellung des Druckwerkswagens sowohl
beim Vor- als auch beim Rücklauf ermöglicht wird.
[0004] Aus der US-A-4,762,434 ist es bekannt, bei einer gattungsgemäßen Einrichtung für
den Antrieb eines Druckkopfschlittens das Vorhandensein einer derartigen Spannvorrichtung
für das Zugmittel als Antrieb für weitere in einem Drucker notwendige Baugruppen nutzbar
zu machen. Hierzu wird vorgeschlagen, mehrere Getriebezüge in der Art eines Planetengetriebes
vorzusehen, wobei für das Sonnenrad eine Innenverzahnung erforderlich ist und besondere
Lager vorgesehen werden müssen. Die Einrichtung wird dadurch aufwendig, ohne daß durch
Vergrößerung des Aufwandes besondere Vorteile entstehen könnten. Da es in vielen Fällen
genügt, nur in einer Vorschubrichtung des Schlittens andere Organe des Druckers anzutreiben,
wie z.B. den Farbbandantrieb, trägt der bekannte Aufbau einer einfachen und wirtschaftlichen
Gestaltung der Einrichtung nicht Rechnung.
[0005] Der vorliegenden Erfindung ist die Rufgabe zugrundegelegt, das Vorhandensein einer
derartigen Spannvorrichtung für das Zugmittel als Antrieb für weitere in einem Drucker
notwendige Baugruppen auf einfache Art nutzbar zu machen.
[0006] Die gestellte Rufgabe wird erfindungsgemäß nunmehr dadurch gelöst, daß von der über
das Zugmittel in reversierenden Drehbewegungen antreibbaren Umlenkrolle in der betreffenden
Drehrichtung eine Antriebskraft mittels einer drehrichtungsabhängig aus- und einrückbaren
Kupplung für eine angeschlossene Farbbandantriebswelle ableitbar ist, daß das Trägergehäuse
aus einem Gehäuseunterteil und einem verbindbaren Gehäuseoberteil besteht, daß das
Trägergehäuse Drehlager für die Umlenkrolle und für eine Farbbandantriebswelle bildet,
daß die Umlenkrolle ein gleichachsiges erstes Zahnrad trägt, daß an dem Trägergehäuse
im Abstand zur Umlenkrolle ein zweites Zahnrad auf der Farbbandantriebswelle drehgelagert
ist und daß zwischen dem gleichachsigen ersten Zahnrad der Umlenkrolle und dem zweiten
Zahnrad der Farbbandantriebswelle ein unter Federkraft stehendes, in einer Längs-
oder Bogenführung hin- und herverschiebbares Zwischenzahnrad drehgelagert ist. Hierbei
stellt das hin- und herverschiebbare Zwischenzahnrad die Kupplung dar. Die unmittelbare
Kombination einer Spannvorrichtung mit abgeleitetem Farbbandantrieb erspart einen
separaten Antriebsmotor für das Farbband und auch noch ein zusätzliches Zugseil. Die
Ableitung des Farbbandantriebs von dem Trägergehäuse kann über eine aus- und einrückbare
Kupplung erfolgen, um das Farbband immer in derselben Richtung durchzuziehen. Eine
solche Einrichtung ist daher besonders einfach und fertigungs- bzw. montagetechnisch
überschaubar. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß das Farbband in Schritten in
einem bestimmten Verhältnis zur Länge der Vorschubbewegung des Druckkopfschlittens
vorgezogen wird.
[0007] Durch die Federkraft ist ein mit gleichbleibender Kraft stattfindendes Ein- bzw.
Auskuppeln möglich. Besonders vorteilhaft ist außerdem, daß das Trägergehäuse eine
außerhalb des Druckers fertigmontierbare Baueinheit bildet.
[0008] Die erwähnte Kupplungskraft kann nunmehr derart erzeugt werden, daß an dem Gehäuseunterteil
eine einarmige Feder befestigt ist, die gegen den Umfang des hin- und herverschiebbaren
Zwischenzahnrades unter Vorspannung anliegt. Die Kraftverhältnisse bleiben daher bei
unveränderlicher Länge des Hebelarmes konstant.
[0009] In Verbesserung der Erfindung ist vorgesehen, daß die einarmige Feder an den aus
plastifizierbarem Kunststoff bestehenden Gehäuseunterteil mit angespritzt ist. Eine
besondere Befestigung der Feder erübrigt sich daher.
[0010] Eine andere Weiterentwicklung der Erfindung besteht darin, daß zwischen Gehäuseunterteil
und Gehäuseoberteil Abstandshalter vorgesehen sind und daß das Gehäuseoberteil und
das Gehäuseunterteil mittels einseitig angegossener federnder Klammerarme verbindbar
sind. Nach Einfügen der Umlenkrolle, des Zahnrades zusammen mit der Antriebswelle
für den Farbbandantrieb und des Zwischenzahnrades sind diese drei Bauteile nach Zusammenfügen
des Gehäuseunterteils und des Gehäuseoberteils axial festgelegt und bedürfen diesbezüglich
keiner besonderen Maßnahmen.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Trägergehäuse mittels
eines überstehenden ersten Vorsprungs auf einem leistenförmigen, zur Spannrichtung
senkrecht verlaufenden Absatz des Spannkeils aufliegt, daß der Spannkeil ein erstes
Widerlager aufweist, gegen das der erste, längere Schenkel einer Schenkelfeder anliegt
und daß der zweite, kürzere Schenkel der Schenkelfeder gegen ein am Druckergestell
festes, zweites Widerlager anliegt. Eine solche Festlegung des Trägergehäuses gestattet,
eine kürzeste Spannstellung der Umlenkrolle und der Zugmittelrolle einzustellen.
[0012] Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Umlenkrolle an ihrer Auflagefläche für das
Zugmittel zumindest pro einem Viertel des Umfangs einen zahnähnlichen parallel zur
axialen Richtung verlaufenden Wulst aufweist. Eine solche Ausgestaltung erlaubt, die
Umlenkrolle zusammen mit dem gleichachsigen Zahnrad einschließlich Bordscheiben herzustellen,
so daß ein gesondertes Anbringen von Bordscheiben wie bisher nicht mehr erforderlich
ist.
[0013] Ein sicherer Betrieb der Baueinheit des Trägergehäuses wird außerdem dadurch ermöglicht,
daß die Umlenkrolle für das Zugmittel mittels eines Wälzlagers drehgelagert ist, das
in einer schwingungsdämpfenden, konzentrisch in die Umlenkrolle eingesetzten, elastischen
Lagerschale eingebettet ist.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf die Anordnung von Antriebsmotor mit Zugmittelrolle, Umlenkrolle,
Druckkopfschlitten und Trägergehäuse,
- Fig. 2
- einen senkrechten Querschnitt A - B gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- einen senkrechten Querschnitt C - D gemäß Fig. 1,
- Fig. 4
- einen senkrechten Querschnitt E - F gemäß Fig. 1,
- Fig. 5
- den Umriß der Umlenkrolle von oben betrachtet und
- Fig. 6
- das System des Zwischenzahnrads und der an ihm wirkenden Kräfte.
[0015] Die Einrichtung für den hin- und hergehenden Antrieb eines Druckkopfschlittens 1
wird für Matrixdrucker, Thermotransferdrucker, Typenraddrucker und alle anderen Drucker
angewendet, die mit einem einen Druckkopf tragenden Druckkopfschlitten ausgerüstet
sind, der mittels eines Zugmittels in die hin- und hergehenden Bewegungen versetzbar
ist. Ein Antriebsmotor 2 trägt auf seiner Welle eine Antriebsriemenscheibe 3, über
das ein Zugmittel 4 mit seinen Enden 4a und 4b an dem Druckkopfschlitten 1 befestigt
ist und das über eine etwa im Abstand des Schlittenweges angeordnete Umlenkrolle 5
geführt ist. Das Zugmittel 4 besteht z.B. aus einem Zugseil, einem Flachriemen oder
einem Zahnriemen.
[0016] Die Umlenkrolle 5 wird entsprechend des in den Richtungen 6a und 6b hin- und herbewegten
Druckkopfschlittens 1 in den Drehrichtungen 7a und 7b hin- und hergedreht. Die Umlenkrolle
5 ist außerdem in einem Trägergehäuse 8 drehgelagert. Die Umlenkrolle 5 gibt außerdem
ihre Antriebskraft jedoch nur in einer der Drehrichtungen 7a oder 7b weiter. Diese
intermittierende Antriebskraft entsteht durch eine noch näher zu beschreibende Kupplung
9 einer Farbbandantriebswelle 10 für eine nicht näher dargestellte, jedoch bekannte
Farbbandkassette. Eine solche Farbbandkassette nimmt das Ende der Farbbandantriebswelle
10 in einem entsprechenden Hohlrad auf, und zwar beim Einsetzen der Farbbandkassette
in den Drucker.
[0017] Das Trägergehäuse 8 ist aus einem Gehäuseunterteil 11 und einem mit diesem verbindbaren
Gehäuseoberteil 12 hergestellt. An einem Druckergestell 13 befinden sich Klammern
14, unter die Vorsprünge 15 des Gehäuseunterteils 11 einschiebbar sind.
[0018] Das Trägergehäuse 8 bildet am Gehäuseunterteil 11 und am Gehäuseoberteil 12 Drehlager
16. In einem Drehlager 16 des Gehäuseunterteils 11 ist die Farbbandantriebswelle 10
und in einem anderen Drehlager 16 des Gehäuseoberteils 12 ist die Umlenkrolle 5 drehgelagert.
An der Umlenkrolle 5 ist außerdem ein gleichachsiges, erstes Zahnrad 17 einstückig
angeformt.
[0019] Ein zweites Zahnrad 18 ist axial am Trägergehäuse 8 festgelegt und bildet im Ausführungsbeispiel
einen Teil der Farbbandantriebswelle 10. Zwischen dem gleichachsigen, ersten Zahnrad
17, der Umlenkrolle 5 und dem zweiten Zahnrad 18 der Farbbandantriebswelle 10 ist
ein Zwischenzahnrad 19 gelagert. Das Zwischenzahnrad 19 bildet die erwähnte Kupplung
9, indem es in einer Längs- oder Bogenführung 20 mit seinen Lagerzapfen 21 hin- und
herverschiebbar ist, und zwar entgegen der Kraft einer einarmigen Feder 22. Die Bewegungen
in den Bewegungsrichtungen 23a und 23b erzeugen die Wirkungen der Kupplung 9.
[0020] Die Längs- oder Bogenführung 20 für die Lagerzapfen 21 ist in dem Gehäuseunterteil
11 und gegenüberliegend in dem Gehäuseoberteil 12 vorgesehen.
[0021] Die einarmige Feder 22 ist Teil des Gehäuseunterteils 11 (Fig. 1), d.h. die Feder
22 ist mit einem Ansatz 22a fest an dem Gehäuseunterteil 11 aus plastifizierbarem
Kunststoff mit angespritzt. Diese Feder 22 liegt gegen den Umfang 24 des hin- und
herverschiebbaren Zwischenzahnrades 19 unter Vorspannung an.
[0022] Das Trägergehäuse 8 aus dem Gehäuseunterteil 11 und dem Gehäuseoberteil 12 wird durch
Klammerarme 25 zusammengehalten (Fig. 2 und 4), wobei das Gehäuseoberteil 12 und das
Gehäuseunterteil 11 durch Abstandshalter 26 (Fig. 3) auf Distanz gehalten werden.
Solche Abstandshalter 26 sind entweder am Gehäuseunterteil 11 oder an dem Gehäuseoberteil
12 mehrfach mit angespritzt.
[0023] Die Spannvorrichtung innerhalb der Gesamteinrichtung besteht aus einem Spannkeil
27, der einen schräg zur Spannrichtung 28 verlaufenden, am Druckergestell 13 befestigten
Vorsprung 29 untergreift. Das Trägergehäuse 8 weist am Gehäuseunterteil 11 einen überstehenden
Vorsprung 30 auf, der auf einem leistenförmigen, zur Spannrichtung 28 senkrecht verlaufenden
Absatz 31 des Spannkeils 27 aufliegt. Der Spannkeil 27 besitzt ein erstes Widerlager
32, gegen das der erste längere Schenkel 33a einer Schenkelfeder 33 anliegt. Der zweite
kürzere Schenkel 33b liegt gegen ein am Druckergestell 13 festes zweites Widerlager
34 an.
[0024] Die Umlenkrolle 5 (Fig. 5) weist an ihrer Auflagefläche 35 für das Zugmittel 4 pro
einem Viertel des Umfangs 36 jeweils einen zahnähnlichen Wulst 37 auf. In Fig. 5 sind
jeweils zwei solcher Wülste 37 in zwei aufeinanderfolgenden Vierteln näher zusammenliegend
gezeichnet. Die Wülste 37 verlaufen parallel zur Richtung der Achse 38. Die Umlenkrolle
5 für das Zugmittel 4 ist außerdem mittels eines Wälzlagers 39 drehgelagert, das in
einer schwingungsdämpfenden, konzentrisch in die Umlenkrolle 5 eingesetzten, elastischen
Lagerschale 40 eingebettet ist.
[0025] Bei Drehrichtung 7b der Umlenkrolle 5 wird aufgrund der Kraft der Feder 22 eine Umfangskraft
Fu (Fig. 6) durch die zwischen der Feder 22 und dem Umfang 24 des Zwischenzahnrades
19 herrschende Reibungskraft Fr erzeugt, so daß das Zwischenzahnrad 19 (Fig. 1) in
die Bewegungsrichtung 23b gedrängt wird.
[0026] Bei Drehrichtungsumkehr in die Drehrichtung 7a der Umlenkrolle 5 drückt die entgegengesetzt
wirkende Umfangskraft Fu das Zwischenzahnrad 19 in Richtung 23a aus dem Eingriff mit
dem Zahnrad 18. Das Zwischenzahnrad 19 stellt daher im Ausführungsbeispiel die erwähnte
Kupplung 9 dar.
1. Einrichtung für den Antrieb eines Druckkopfschlittens (1) und einer Farbbandantriebswelle
(10) für einen Drucker, insbesondere für einen Matrixdrucker, mit einem Antriebsmotor
(2), ferner mit einer Zugmittelrolle (3) und einer gegenüberliegenden Umlenkrolle
(5), über die ein mit beiden Enden an den Druckkopfschlitten (1) befestigtes Zugmittel
(4) verläuft, wobei die Umlenkrolle (5) in einem Trägergehäuse (8) gelagert ist, das
zwecks Spannens des Zugmittels (4) gegen einen gefederten Spannkeil (27) anliegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß von der über das Zugmittel (4) in reversierenden Drehbewegungen antreibbaren Umlenkrolle
(5) in der betreffenden Drehrichtung (7a oder 7b) eine Antriebskraft mittels einer
drehrichtungsabhängig aus- und einrückbaren Kupplung (9) für die angeschlossene Farbbandantriebswelle
(10) ableitbar ist, daß das Trägergehäuse (8) aus einem Gehäuseunterteil (11) und
einem verbindbaren Gehäuseoberteil (12) besteht, daß das Trägergehäuse (8) Drehlager
(16) für die Umlenkrolle (5) und für die Farbbandantriebswelle (10) bildet, daß die
Umlenkrolle (5) ein gleichachsiges erstes Zahnrad (17) trägt, daß an dem Trägergehäuse
(8) im Abstand zur Umlenkrolle (5) ein zweites Zahnrad (18) auf der Farbbandantriebswelle
(10) drehgelagert ist und daß zwischen dem gleichachsigen ersten Zahnrad (17) der
Umlenkrolle (5) und dem zweiten Zahnrad (18) der Farbbandantriebswelle (10) ein unter
Federkraft stehendes, in einer Längs- oder Bogenführung (20) hin- und herverschiebbares
Zwischenzahnrad (19) drehgelagert ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Gehäuseunterteil (11) eine einarmige Feder (22) befestigt ist, die gegen
den Umfang (24) des hin- und herverschiebbaren Zwischenzahnrades (19) unter Vorspannung
anliegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einarmige Feder (22) an den aus plastifizierbarem Kunststoff bestehenden Gehäuseunterteil
(11) mit angespritzt ist.
4. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Gehäuseunterteil (11) und Gehäuseoberteil (12) Abstandshalter (26) vorgesehen
sind und daß das Gehäuseoberteil (12) und das Gehäuseunterteil (11) mittels einseitig
angegossener federnder Klammerarme (25) verbindbar sind.
5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägergehäuse (8) mittels eines überstehenden ersten Vorsprungs (30) auf einem
leistenförmigen, zur Spannrichtung (28) senkrecht verlaufenden Absatz (31) des Spannkeils
(27) aufliegt, daß der Spannkeil (27) ein erstes Widerlager (32) aufweist, gegen das
der erste, längere Schenkel (33a) einer Schenkelfeder (33) anliegt und daß der zweite,
kürzere Schenkel (33b) der Schenkelfeder (33) gegen ein am Druckergestell (13) festes,
zweites Widerlager (34) anliegt.
6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkrolle (5) an ihrer Auflagefläche (35) für das Zugmittel (4) zumindest
pro einem Viertel des Umfangs (36) einen zahnähnlichen parallel zur axialen Richtung
verlaufenden Wulst (37) aufweist.
7. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkrolle (5) für das Zugmittel (4) mittels eines Wälzlagers (39) drehgelagert
ist, das in einer schwingungsdämpfenden, konzentrisch in die Umlenkrolle (5) eingesetzten,
elastischen Lagerschale (40) eingebettet ist.
1. An apparatus for driving a print head carriage (1) and an inking ribbon drive shaft
(10) for a printer, especially for a matrix printer, comprising a drive motor (2)
and additionally comprising a traction mechanism roller (3) and a deflection roller
(5) lying opposite thereto, over which there runs a traction mechanism (4) with both
ends attached to the print head carriage (1), the deflection roller (5) being mounted
in a support housing (8) which, for the purpose of tensioning the traction mechanism
(4), lies against a spring-loaded clamping wedge (27), characterized in that a drive
force in the relevant direction of rotation (7a or 7b) can be derived, for the adjacent
inking ribbon drive shaft (10), from the deflection roller (5) drivable via the traction
mechanism (4) in reversing rotational movements by means of a direction of rotation-dependent
engaging and disengaging clutch (9), in that the support housing (8) consists of a
lower housing part (11) and a connectable upper housing part (12), in that the support
housing (8) forms pivot bearings (16) for the deflection roller (5) and the inking
ribbon drive shaft (10), in that the deflection roller (5) carries a first coaxial
gear wheel (17), in that a second gear wheel (18) on the inking ribbon drive shaft
(10) is mounted rotatably on the supporrt housing (8) at a distance from the deflection
roller (5) and in that a spring-loaded intermediate gear wheel (19), displaceable
to-and-fro in a longitudinal or curved guide (20), is mounted rotatably between the
first, coaxial gear wheel (17) of the deflection roller (5) and the second gear wheel
(18) of the inking ribbon drive shaft (10).
2. An apparatus according to claim 1, characterized in that a one-armed spring (22) is
attached to the lower housing part (11), which spring (22) rests under bias against
the periphery (24) of the intermediate gear wheel (19) displaceable to-and-fro.
3. An apparatus according to claim 2, characterized in that the one-armed spring (22)
is injection-moulded onto the lower housing part (11) consisting of a plasticizable
plastics material.
4. An apparatus according to any one of claims 1 to 3, characterized in that spacers
(26) are provided between the lower housing part (11) and upper housing part (12)
and in that the upper housing part (12) and the lower housing part (11) may be connected
by means of spring-loaded clamp arms (25) cast on one side.
5. An apparatus according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the support
housing (8) lies on a strip-shaped shoulder (31), running perpendicularly to the clamping
direction (28), of the clamping wedge (27) by means of a first, overhanging projection
(30), in that the clamping wedge (27) comprises a first abutment (32), against which
there rests the first, longer leg (33a) of a leg spring (33) and in that the second,
shorter leg (33b) of the leg spring (33) rests against a second abutment (34) fixed
to the printer frame (13).
6. An apparatus according to any one claims 1 to 5, characterized in that, on its support
surface (35) for the traction mechanism (4), the deflection roller (5) comprises one
tooth-like bead (37), running parallel to the axial direction, at least per quarter
of the periphery (36).
7. An apparatus according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the deflection
roller (5) for the traction mechanism (4) is mounted rotatably by means of a rolling
bearing (39), which is embedded in a vibration-absorbing resilient bearing shell (40)
inserted concentrically into the deflection roller (5).
1. Dispositif pour l'entraînement d'un chariot de tête d'impression (1) et d'un arbre
d'entraînement (10) de ruban encreur pour une imprimante, en particulier pour une
imprimante matricielle, comprenant un moteur d'entraînement (2), de plus une poulie
(3) pour un moyen de traction et une poulie de renvoi opposée (5), sur lesquelles
se déplace un moyen de traction (4) fixé aux deux extrémités au chariot de tête d'impression
(1), la poulie de renvoi (5) étant montée dans un boîtier de support (8) qui, dans
le but de tendre le moyen de traction (4), s'appuie contre un coin de serrage (27)
suspendu par un ressort,
caractérisé en ce qu'une force d'entraînement peut être dérivée de la poulie de renvoi
(5) pouvant être entraînée dans des sens de rotation alternatifs par l'intermédiaire
du moyen de traction (4), dans le sens de rotation correspondant (7a ou 7b), à l'aide
d'un moyen de couplage (9) pouvant être embrayé et débrayé selon le sens de rotation,
pour l'arbre d'entraînement (10) du ruban encreur qui y est raccordé, en ce que le
boîtier de support (8) est constitué d'une partie inférieure de boîtier (11) et d'une
partie supérieure de boîtier (12) pouvant être reliée à celle-ci, en ce que le boîtier
de support (8) forme des paliers tournants (16) pour la poulie de renvoi (5) et pour
l'arbre d'entraînement (10) du ruban encreur, en ce que la poulie de renvoi (5) porte
une première roue dentée de même axe (17), en ce que, sur le boîtier de support (8),
à distance de la poulie de renvoi (5), une seconde roue dentée (18) est montée rotative
sur l'arbre d'entraînement (10) du ruban encreur, et en ce que, entre la première
roue dentée de même axe (17) de la poulie de renvoi (5) et la seconde roue dentée
(18) de l'arbre d'entraînement (10) du ruban encreur, est montée rotative une roue
dentée intermédiaire (19) soumise à l'action d'un ressort et pouvant être déplacée
en va-et-vient dans un guide longitudinal ou cintré (20).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, sur la partie inférieure de boîtier (11), est fixé un ressort
à un bras (22) qui s'appuie contre la périphérie (24) de la roue dentée intermédiaire
(19) pouvant se déplacer en va-et-vient, sous une précontrainte.
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le ressort à un bras (22) est injecté sur la partie inférieure
de boîtier (11) constituée d'une matière synthétique pouvant être plastifiée.
4. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que, entre la partie inférieure de boîtier (11) et la partie supérieure
de boîtier (12), sont prévues des entretoises (26), et en ce que la partie supérieure
de boîtier (12) et la partie inférieure de boîtier (11) peuvent être reliées au moyen
de crampons élastiques (25) moulés d'un côté.
5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le boîtier de support (8) repose, au moyen d'une première saillie
(30), sur un décrochement (31), en forme de barrette et s'étendant perpendiculairement
à la direction de serrage (28), du coin de serrage (27), en ce que le coin de serrage
(27) présente une première butée (32) contre laquelle s'appuie la première branche
la plus longue (33a) d'un ressort à branches (33), et en ce que la seconde branche
la plus courte (33b) du ressort à branches (33) s'appuie contre une seconde butée
(34) solidaire du bâti (13) de l'imprimante.
6. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la poulie de renvoi (5) présente, sur sa surface d'appui (35)
pour le moyen de traction (4), au moins par quart de la périphérie (36), un bourrelet
(37) analogue à une dent s'étendant parallèlement la direction axiale.
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la poulie de renvoi (5) pour le moyen de traction (4) est montée
rotative au moyen d'un palier à rouleaux (39), qui est monté dans un support de palier
élastique (40), amortissant les vibrations, et agencé de façon concentrique dans la
poulie de renvoi (5).