[0001] Die Erfindung betrifft ein freitragendes Seitenschiebetor, dessen Torblatt in seinem
oberen Bereich gegen seitliches Kippen durch ortsfest gehaltene Rollen abgestützt
ist und das einen im Querschnitt kastenförmigen Untergurt aufweist, über welchen
dass Torblatt auf ortsfest in Verschieberichtung im Abstand außerhalb der Toröffnung
gehaltenen, sich quer über die Breite des Untergurtes erstreckenden Tragrollen abgestützt
ist, und bei dem an einer Außenseite des Untergurtes eine längs des Torblattes verlaufende,
nach unten offene Schiene mit einer darin befestigten Kette oder Zahnstange angeordnet
ist, in die ein Antriebsrad eingreift, welches mit einer seitlich des Torblattes
vorgesehenen elektromotorischen Antriebseinrichtung verbunden ist, die an einem parallel
zur Torblattebene verschwenkbaren sowie an einem ortsfesten Widerlager angelenkten
Tragarm befestigt ist, der eine an der Oberseite der Schiene angreifende Stützrolle
trägt.
[0002] Durch die DE-PS 1 683 259 in Verbindung mit dem zugrhörigen Hauptpatent 1 559 961
sind freitragende Seitenschiebetore bekannt, welche bis auf die Ausbildung der Antriebseinrichtung
die eingangs genannten Merkmale aufweisen.
[0003] Bei diesen bekannten Seitenschiebetoren sind zur Abstützung des Torblattes unmittelbar
neben der Toröffnung im Abstand angeordnete Tragrollen vorgesehen, auf denen sich
eine im unteren Bereich des kastenför migen Untergurtes vorgesehene Trag- und Führungsschiene
abstützt und bei denen ein zwischen den Tragrollen angeordneter, in die Trag- und
Führungsschiene eingreifender Zugrollensatz vorgesehen ist.
[0004] Die Trag- und Führungsschiene besteht bei den bekannten Ausführungen entweder aus
einem oder aus zwei im Abstand angeordneten Doppel-T-Trägern oder aus zwei im seitlichen
Abstand Rücken an Rücken angeordneten U-Profilschienen, in welche die Rollen des Zugrollensatzes
seitlich eingreifen.
[0005] Die Anordnung der Trag- und Führungsschienen erfordert insbesondere bei der Verwendung
von zwei im Abstand parallel angeordneten Doppel-T-Trägern oder zwei im Abstand Rücken
an Rücken angeordneten U-Profilen einen erheblichen Aufwand und bedingt zur Übertragung
der von der Trag- und Führungsschiene aufgenommenen Kräfte auf den kastenförmigen
Untergurt eine fachwerkartige Aussteifung des Untergurtes, die in der Regel aus einer
Anordnung von Längs- und Querstegen im Inneren des kastenförmigen Untergurtes besteht.
[0006] Sowohl durch die Trag- und Führungsschiene als auch durch die im Inneren des kastenförmigen
Untergurtes vorgesehenen Aussteifungen ergibt sich eine beträchtliche Erhöhung des
Gesamtgewichtes des Tores, so daß entsprechend große Kräfte von den Tragrollen und
dem Zugrollenpaar aufgenommen bzw. übertragen werden müssen. Für die Betätigung derartiger
Tore sind demgemäß auch sehr hohe Antriebskräfte und stabile Antriebseinrichtungen
erforderlich.
[0007] Während bei den vorgenannten freitragenden Seitenschiebetoren der Antrieb über eine
der Tragrollen erfolgt, ist es weiterhin bekannt (DE-GM 87 10 977), seitlich an der
Außenseite des Untergurtes eine längs des Torblattes verlaufende, nach unten offene
Schiene mit einer darin befestigten Kette oder Zahnstange anzuordnen sowie eine seitlich
des Torblattes vorgesehene Antriebseinrichtung vorzusehen, welche mit ihrem in die
Kette oder Zahnstange eingreifenden Antriebsrad parallel zur Torblattebene verschwenkbar
ist und die eine an der Oberseite der Schiene angreifende Stützrolle trägt Durch
diese Ausbildung der Antriebseinrichtung wird die Antriebsverbindung zwischen dem
Antriebsmotor und dem Torblatt auch dann gewährleistet, wenn das Torblatt im Bereich
des Eingriffes des Antriebsrades in die Kette oder Zahnstange in Richtung der Torblattebene
Schwenkbewegungen ausführen sollte. Diese Schwenkbewegungen ergeben sich z.B. bei
Veränderungen des Untergrundes im Bereich der Tragrollen oder durch Spiel bzw. Verschleiß
der Tragrollen bzw. der mit den Tragrollen zusammenwirkenden Gegenflächen.
[0008] Durch die Art des vorgenannten Antriebes bleiben die von dem Untergurt des Torblattes
bzw. von der Trag- und Führungsschiene aufzunehmenden bzw. auf diese zu übertragenden
Kräfte unverändert. Diese werden vielmehr bestimmt durch das Gewicht des Torblattes
und durch die insbesondere von dem Zugrollenpaar auf die Trag- und Führungsschiene
zusätzlich zu dem Gewicht zu übertragenden Kräfte, welche notwendig sind, um die Trag-
und Führungsschiene in allen Stellungen des Tores fest mit den Tragrollen in Berührung
zu halten.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein freitragendes Seitenschiebetor der
einleitend genannten Art so auszubilden, daß der bauliche Aufwand insbe sondere für
den Untergurt und die Abstützung sowie Führung vermindert werden und eine wesentlich
leichtere Bauform und damit einhergehend eine wirtschaftlichere Fertigung erreichbar
sind.
[0010] Zur Lösung vorstehender Aufgabe ist vorgesehen, daß der kastenförmige Untergurt des
Torblattes nach unten durch eine Kastenwandung geschlossen ist, die sich unmittelbar
auf den Tragrollen abstützt, daß die untere Kastenwandung eine geschlossene, in das
Kasteninnere gerichtete Mittellängsnut umschließt, in die je eine den Tragrollen benachbarte,
auf einer aufragenden Achse gehaltene Seitenführungsrolle eingreift und daß den Tragrollen
jeweils benachbart, seitlich des Torblattes ebenfalls aufragende Stützen mit daran
gehaltenen Stabilisierungsrollen vorgesehen sind, die sich auf der Oberseite der nach
unten offenen Schiene abstützen.
[0011] Bei der neuen Ausbildung des Torblattes entfällt die bisher notwendige, im unteren
Teil des Untergurtes vorgesehene Trag- und Führungsschiene, da das Torblatt sich
mit der Unterseite des kastenförmigen Untergurtes unmittelbar auf den Tragrollen
abstützt. Dabei dient die in der unteren Kastenwandung des Untergurtes vorgesehene
Mittellängsnut gleichzeitig zur Parallelführung des Tores in der Torblattebene. Die
seitlich des Untergurtes vorgesehene, nach unten offene Schiene für die Aufnahme einer
mit dem Antriebsritzel zusammenwirkenden Kette oder Zahnstange dient gleichzeitig
als Abstützeinrichtung für die an ihrer Oberseite angreifenden Stabilisierungsrollen,
welche anstelle der beim Stand der Technik vorgesehenen Zugrollen ein Kippbewegung
des Tores in der Ebene des Torblattes verhindern.
[0012] Die beschriebene Ausbildung des Torblattes und dessen Abstützung sowie Führung ermöglicht
die Verwendung von kastenförmigen Untergurten ohne jeden Einbau fachwerkartiger Aussteifungen,
so daß Tore der beschriebenen Art gewichtssparend und mit einem Antrieb verhältnismäßig
geringer Leistung gebaut werden können. Der von Einbauten freie und selbsttragende
Untergurt kann zur Erhöhung seiner Stabilität und Tragfähigkeit in den Seitenwandungen
trapezförmige Sicken aufweisen, welche gleichzeitig auch die Verwindungssteifigkeit
des Untergurtes erhöhen.
[0013] Der kastenförmige Untergurt kann zweckmäßig aus zwei entlang der loterechten Mittellängsebene
miteinander verbundenen, jeweils umfänglich geschlossenen Teilkästen bestehen, oder
aber er kann aus zwei auf ihren einander zugekehrten Seiten offenen Kastenteilen zusammengesetzt
sein.
[0014] Bei der Ausbildung des Untergurtes aus zwei miteinander verbundenen, jeweils umfänglich
geschlossenen Teilkästen ergibt sich durch die miteinander zu verbindenden, entlang
der lotrechten Mittellängsebene verlaufenden Kastenwandungen automatisch ein Mittelsteg,
der zu einer erhöhten Tragfähigkeit des Untergurtes führt und somit für Tore besonders
großer Längenabmessungen geeignet ist. Dieser Mittelsteg ist kein besonderer Einbau,
sondern ergibt sich konstruktionsbedingt durch die Verwendung von zwei Teilkästen
für den Untergurt.
[0015] Die auf der Außenseite des Untergurtes gehaltene, nach unten offene Schiene ist zweckmäßigerweise
als Profilschiene aus Edelstahl ausgebildet. Dies empfiehlt sich deshalb, weil diese
Schiene mit ihrer nach oben weisenden Schulter mit den Stabilisierungsrollen zu sammenwirkt
und in diesem Bereich den Witterungseinflüssert ausgesetzt ist. Um die Funktionstüchtigkeit
dieser Schiene mit den Stabilisierungsrollen über längere Zeitspannen zu gewährleisten,
müssen korrosionsbedingte Veränderungen der Schienenoberfläche vermieden werden.
[0016] Eine konstruktiv besonders einfache Lösung wird erreicht, wenn jede der Tragrollen
an einem Stützböckchen gehalten ist und wenn das Stützböckchen sowie die jeweils
der Tragrolle benachbarte aufragende Stütze mit der zugeordneten Stabilisierungsrolle
und die benachbarte Seitenführungsrolle mit der ihr zugeordneten aufragenden Achse
auf einer gemeinsamen, im Untergrund verankerten Grundplatte angeordnet sind. Hierdurch
ergeben sich Baueinheiten, die sehr maßgenau vorgefertigt werden können und welche
die Montage des Tores sehr vereinfachen. Es müssen nämlich für die Aufstellung eines
jeden Tores nur die Grundplatten im Untergrund verankert werden, wobei zweckmäßigerweise
auch die Antriebseinrichtung auf einer derartigen Grundplatte angeordnet wird.
[0017] Die elektromotorische Antriebseinrichtung wird zweckmäßig so angeordnet, daß sie
zwischen den im Abstand angeordneten Tragrollen an dem Torblatt angreift. Hierdurch
erreicht man, daß die Antriebseinrichtung im Falle von Kippbewegungen des Tores in
der Torblattebene nur sehr geringe Schwenkbewegungen ausführen muß.
[0018] Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine teilweise Seitenansicht eines Tores nach
der Erfindung fit einem Teilschnitt durch den Untergrund,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung eine Seitenansicht längs der Schnittebene X-X in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 mit A bezeichnete Stützeinrichtung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 mit B bezeichnete zweite Stützeinrichtung.
[0020] Das in Fig. 1 wiedergegebene freitragende Seitenschiebetor weist ein insgesamt mit
1 bezeichnetes Torblatt auf, welches in der Schließstellung wiedergegeben ist. Das
Torblatt 1 besteht aus einem kastenförmigen Untergurt 2, einem von einem äußeren Rahmenteil
gebildeten Obergurt 3 und zwischen diesen parallel und im Abstand zueinander angeordneten
Stäben 4. Der Untergurt 2 weist einen kastenförmigen Querschnitt auf, wie besonders
deutlich aus der Fig. 2 ersichtlich ist. Zur Abstützung des Torblattes 1 dienen die
in Fig. 1 insgesamt mit A bzw. B bezeichneten Stützeinrichtungen, welche in Verschieberichtung
des Torblattes 1 im Abstand voneinander in Vertiefungen 5 des Untergrundes 6 verankert
sind.
[0021] Zum Antrieb des Torblattes dient eine insgesamt mit 7 bezeichnete Antriebseinrichtung,
die zwischen den Stützeinrichtungen A und B vorgesehen und auf einer im Untergrund
6 verankerten Fußplatte 8 gehalten ist.
[0022] Die Antriebseinrichtung 7, welche einen Elektromotor 9 und ein damit verbundenes
Getriebe 10 aufweist, ist um eine ortsfest auf der Fußplatte 8 gehaltene Achse 11
parallel zur Torblattebene verschwenkbar gehalten.
[0023] Auf der in Fig. 1 erkennbaren Außenseite des Untergurtes ist eine längs des Torblattes
1 verlaufende, nach unten offene Schiene 12 vorgesehen, deren Profilierung deutlich
aus der Fig. 2 hervorgeht. Die nach unten offene Schiene 12 weist einen an der Außenseite
des Untergurtes 2 befestigbaren Schenkel auf und kann als Z-Schiene ausgeführt sein
oder aber gemäß der Darstellung der Fig. 2 so geformt sein, daß sich an den genannten
Schenkel zur Befestigung an dem Untergurt 2 ein im Querschnitt U-förmiger Profilteil
anschließt.
[0024] In der nach unten offenen Schiene 12 ist gemäß Fig. 2 eine Gallkette 13 oder eine
Zahnstange befestigt, in die ein mit der Antriebseinrichtung 7 verbundenes Antriebsrad
14 eingreift. An der Antriebseinrichtung 7 ist eine auf der Oberseite der Schiene
12 aufliegende Stützrolle 15 so gehalten, daß sie bei Schwenkbewegungen der Antriebseinrichtung
7 um die Achse 11 mitbewegt wird und auf diese Weise während derartiger Schwenkbewegungen
der Antriebseinrichtung 7 den Eingriff des Antriebsrades 14 in die Gallkette 13 bzw.
entsprechende Zahnstange gewährleistet.
[0025] Gemäß der Darstellung der Fig. 2 kann die Antriebseinrichtung 7 in einem gestrichelt
dargestellten Gehäuse 16 wettergeschützt untergebracht werden.
[0026] Der kastenförmige Untergurt 2 ist nach unten hin gemäß der Darstellung in Fig. 2
mit einer geschlossenen Kastenwandung 2a abgeschlossen und stützt sich mit dieser
Kastenwandung 2a unmittelbar auf Tragrollen 17 bzw. 18 der Stützeinrichtungen A bzw.
B ab. Die Tragrollen 17 und 18 erstrecken sich über die gesamte Breite des kastenförmigen
Untergurtes 2 und sind in Stützböckchen 19 bzw. 20 gehalten. Die Stützböckchen 19
und 20 sind auf Tragplatten 21 und 22 angeordnet welche sich mit der Möglichkeit der
Höhen- und Seiteneinstellung zur Justierung der Tragrollen 17 und 18 auf jeweils
einer im Untergrund 6 verankerten Grundplatte 23 bzw. 24 abstützen.
[0027] Von den genannten Grundplatten 23 und 24 ragen jeweils Stützen 25 und 26 auf, die
gemäß den Fig. 3 und 4 in dem Beispiel als U-Profile ausgeführt sind und welche aufragende
Achsen für Seitenführungsrollen 27 und 28 tragen, welche von unten in Eine von der
unteren Kastenwandung 2a gebildete und geschlossene Mittellängsnut 291 (Fig.2) eingreifen.
[0028] Um Kippbewegungen des Torblattes 1 in seiner Blattebene zu vermeiden, sind Stabilisierungsrollen
29 und 30 vorgesehen, die sich auf der Oberseite der nach unten offenen Schiene 12
abstützen. Diese Stabilisierungsrollen 29 und 30 sind an aufragenden Stützen der
Stützeinrichtungen A bzw. B gehalten.
[0029] Im Falle der Stützeinrichtung A sind mit der Grundplatte 23 beiderseits des Torblattes
aufragende Pfosten 31 und 32 angeordnet, die über eine obere Brückenplatte 321 miteinander
verbunden sind und dem Obergurt 3 zugekehrte Rollen 33 tragen, so daß sie das Torblatt
1 gegen seitliches Kippen sicher abstützen. An dem aufragenden Pfosten 31 ist auch
die Stabilisierungsrolle 29 gehalten.
[0030] Zur Halterung der anderen Stabilisierungsrolle 30 ist eine von der Grundplatte 24
der Stützeinrichtung B aufragende Stütze 34 vorgesehen, welche in dem Beispiel (s.Fig.4)
als U-Profil ausgebildet ist. Durch die beschriebene Ausbildung ist eine sichere Führung
des Torblattes gewährleistet, ohne daß das Torblatt merkbare seitliche oder in der
Blattebene auftretende Kippbewegungen ausführen kann. Der kastenförmige Untergurt
2 stützt sich ohne Zwischenanordnung von irgendwelchen Trag- und Führungsschienen
auf den Tragrollen 17 ab und ist gemäß Fig. 2 ohne innere fachwerkartige Aussteifungen
ausgebildet. Zur Formstabilisierung sind in dem kastenförmigen Untergurt 2 seitlich
trapezförmige Sicken 2b eingeformt.
[0031] Die seitlich an dem kastenförmigen Untergurt 2 befestigte, nach unten offene Schiene
ist aus Edelstahl hergestellt, so daß sie auch trotz Einwirkung der Witterungsverhältnisse,
denen sie ausgesetzt ist, funktionstüchtig bleibt, um ordnungsgemäß mit dem Antrieb
und den Stabilisierungsrollen 29 und 30 zusammenzuwirken.
[0032] Die Stabilisierungsrollen 29 und 30 können mit Abdeckungen versehen sein, die so
ausgebildet sind, daß Schnee und Schmutz, welcher sich auf der nach unten offenen
Schiene ablagern sollte, abgeschoben wird.
[0033] Die Stützeinrichtungen A und B können werkstattmäßig vorgefertigt werden, wobei durch
die seitliche und Höheneinstellbarkeit der Tragrollen 17 und 18 eine einfache Justierung
bei der Montage des Tores ermöglicht wird.
1. Freitragendes Seitenschiebetor, dessen Torblatt (1) in seinem oberen Bereich gegen
seitliches Kippen durch ortsfest gehaltene Rollen (33) abgestützt ist und das einen
im Querschnitt kastenförmigen Untergurt (2) aufweist, über welchen das Torblatt auf
ortsfest in Verschieberichtung im Abstand außerhalb der Toröffnung gehaltenen, sich
quer über die Breite des Untergurtes erstreckenden Tragrollen (17,18) abgestützt ist,
und bei dem an einer Außenseite des Untergurtes eine längs des Torblattes verlaufende,
nach unten offene Schiene (12) mit einer darin befestigten Kette (13) oder Zahnstange
angeordnet ist, in die ein Antriebsrad (14) eingreift, welches mit einer seitlich
des Torblattes vorgesehenen elektromotorischen Antriebseinrichtung (7) verbunden ist,
die an einem parallel zur Torblattebene verschwenkbaren sowie an einem ortsfesten
Widerlager angelenkten Tragarm befestigt ist, der eine an der Oberseite der Schiene
(12) angreifende Stützrolle (15) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der kastenförmige Untergurt (2) nach unten durch eine Kastenwandung (2a) geschlossen
ist, die sich unmittelbar auf den Tragrollen (17,18) abstützt, daß die untere Kastenwandung
(2a) eine geschlossene, in das Kasteninnere gerichtete Mittellängsnut (291) umschließt,
in die je eine den Tragrollen (17,18) benachbarte, auf einer aufragenden Achse gehaltene
Seitenführungsrolle (27,28) eingreift und daß den Tragrollen (17,18) jeweils benachbart,
seitlich des Torblattes aufragende Stützen mit daran gehaltenen Stabilisierungsrollen
(29,30) vorgesehen sind, die sich auf der Oberseite der nach unten offenen Schiene
(12) abstützen.
2. Seitenschiebetor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kastenförmige Untergurt (2) aus zwei miteinander verbundenen, jeweils umfänglich
geschlossenen Teilkästen oder aus zwei auf ihren einander zugekehrten Seiten offenen
Kastenteilen besteht.
3. Seitenschiebetor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Außenseite des Untergurtes (2) gehaltene, nach unten offene Schiene
(12) als Profilschiene aus Edelstahl ausgebildet ist.
4. Seitenschiebetor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Tragrollen (17,18) an einem Stützböckchen (19,20) sowie die jeweils
der Tragrolle (17 bzw. 18) benachbarte, aufragende Stütze (34 bzw. Pfosten 31) mit
der zugeordneten Stabilisierungsrolle (29 bzw. 30) und die benachbarte Seitenführungsrolle
(27 bzw. 28) mit der ihr zugeordneten aufragenden Achse auf einer gemeinsamen, im
Untergrund (6) verankerten Grundplatte (23,24) angeordnet sind.
5. Seitenschiebetor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Tragrollen (17,18) mit dem zugeordneten Stützböckchen (19 bzw. 20)
auf einer Stützplatte (21 bzw. 22) angeordnet ist, welche in bezug auf die zugeordnete
Grundplatte (23 bzw. 24) höhen- und seiteneinstellbar gehalten ist.
6. Seitenschiebetor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromotorische Antriebseinrichtung (7) zwischen den im Abstand angeordneten
Tragrollen (17,18) an dem Torblatt (1) angreift.