| (19) |
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(11) |
EP 0 392 175 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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11.02.1998 Patentblatt 1998/07 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.08.1995 Patentblatt 1995/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.02.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D01H 9/00 |
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| (54) |
Vorgarnspulenwechselwagen
Carriage for changing roving bobbins
Chariot pour échanger des bobines de mèche
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
11.04.1989 DE 3911765
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.1990 Patentblatt 1990/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Zinser Textilmaschinen GmbH |
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D-73058 Ebersbach/Fils (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hauers, Manfred
D-4060 Viersen 11 (DE)
- Vits, Dieter
D-4040 Neuss 21 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wilhelm & Dauster
Patentanwälte
European Patent Attorneys |
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Hospitalstrasse 8 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 310 871
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JP-A-62 062 928
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Vorgarnspulenwechselwagen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bei einem bekannten Vorgarnspulenwechselwagen dieser Art (EP-A-0 213 962) sind als
Mittel zum Entnehmen der vollen Vorgarnspulen aus der Transporteinrichtung und zum
Entnehmen der leergelaufenen Vorgarnspulen aus einem Gatter zwei Manipulatoren vorgesehen,
von denen einer die vollen Vorgarnspulen von der Transporteinrichtung entnimmt, in
eine Position innerhalb des Vorgarnspulenwechselwagens überführt, in dem ihm Mittel
zum Aufnehmen und Bereithalten des Anfangs des Vorgarns der vollen Vorgarnspule zustellbar
sind, und der dann die volle Vorgarnspule in das Gatter einsetzt. Der zweite Manipulator
entnimmt in der Zwischenzeit die leergelaufene Spulenhülse aus dem Gatter und übergibt
sie an die Transporteinrichtung. Die Bewegungsmechanismen der beiden Manipulatoren
müssen so gestaltet werden, daß während der Arbeiten die volle Vorgarnspule und die
leere Spulenhülse aneinander vorbeigeführt werden können.
[0003] Aus der nicht vorveröffentlichten DE-A-37 34 275 ist ein entlang einer Spinnmaschine
verfahrbarer Vorgarnspulenwechselwagen bekannt. Der Vorgarnspulenwechselwagen besitzt
einen Manipulator, der das Einwechseln von auf einer Transportvorrichtung zugeführten
vollen Vorgarnspulen gegen leere, am Gatter der Spinnmaschine hängende Vorgarnspulen
durchführt. Der Manipulator besitzt eine Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme voller oder
leergelaufener Vorgarnspulen und ist schwenkbeweglich und in der Höhe verstellbar
ausgebildet. An der Aufnahmeeinrichtung sind mehrere in einer Reihe angeordnete Aufnahmeelemente
für Vorgarnspulen vorgesehen. In dem Vorgarnspulenwechselwagen ist eine Aufnahmeeinrichtung
für Vorgarnspulen oder Vorgarnspulenhülsen vorgesehen, die während des Einwechselvorganges
als Zwischenspeicher dient, so daß alle Arbeiten mit nur einem Manipulator ausgeführt
werden können.
[0004] In der nicht vorveröffentlichten EP-A-0 310 871 ist ein Vorgarnspulenwechselwagen
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1 offenbart. Bei diesem Vorgarnspulenwechselwagen
ist ferner vorgesehen, daß der Manipulator die wenigstens eine volle Vorgarnspule
an eine diese vorübergehend zwischenspeichernde, die Mittel zum Aufnehmen und Bereithalten
des Anfangs des Vorgarns der wenigstens einen vollen Vorgarnspule enthaltende Vorbereitungsstation
übergibt. Ferner ist dabei vorgesehen, daß der Manipulator die wenigstens eine leergelaufene
Vorgarnspule aus dem Gatter entnimmt und an die Transporteinrichtung übergibt und
danach die wenigstens eine vorbereitete Vorgarnspule aus der Vorbereitungsstation
übernimmt und in das Gatter einsetzt.
[0005] Aus der JP-A 62-62928 ist ein Vorgarnspulenwechselwagen bekannt, der wenigstens einen
Manipulator zum Entnehmen von wenigstens einer vollen Vorgarnspule aus einer Vorgarnspulen
bereithaltenden Transporteinrichtung, zum Zustellen zu Mitteln zum Aufnehmen und Bereithalten
des Anfangs des Vorgarns der vollen Vorgarnspule, zum Entnehmen wenigstens einer leergelaufenen
Vorgarnspule und zum Übergeben an die Transporteinrichtung und zum Einsetzen der wenigstens
einen vollen Vorgarnspule in das Gatter aufweist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 3 ist der Manipulator an den Vorbereitungsarbeiten beteiligt, da der die Vorgarnspule
hält und erst nach dem Vorbereiten an Halter übergibt, so daß er erst danach für das
Übernehmen der leeren Vorgarnspulen bereit ist. Die während dieser Zeit die vollen
Vorgarnspulen haltenden Halter führen zusätzliche Bewegungen aus.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vorgarnspulenwechselwagen der eingangs
genannten Art so auszubilden, daß eine vereinfachte Konstruktion erhalten wird und
der Anfang des Vorgarns der neuen Vorgarnspule schnell und sicher aufgefunden und
bereitgestellt wird. Diese Aufgabe wird gelöst.
[0007] Der erfindungsgemäße Vorgarnspulenwechselwagen bietet den Vorteil, daß nur ein Manipulator
notwendig ist, der sowohl die vollen Vorgarnspulen der Transporteinrichtung entnimmt
und an das Gatter übergibt und der auch die leeren Spulenhülsen dem Gatter entnimmt
und an die Transporteinrichtung übergibt. Während dieser Arbeiten werden die vollen
Vorgarnspulen in einer Vorbereitungsstation zwischengespeichert und dabei derart vorbereitet,
daß der Anfang des neuen Vorgarns aufgenommen und bereitgehalten wird. Da die Mittel
zum Aufnehmen und Bereithalten des Anfangs des Vorgarns der vollen Vorgarnspule zur
Vorbereitungsstation gehören, müssen keine aufwendigen Konstruktionen vorgesehen werden,
um sie der Vorgarnspule zuzustellen. Vielmehr wird die Vorgarnspule diesen Mitteln
zugestellt.
[0008] Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß der Manipulator mit einem beim Übernehmen
der wenigstens einen vollen Vorgarnspule von der Vorbereitungsstation den Anfang des
Vorgarns ergreifenden Greifer ausgerüstet ist. Insbesondere entfällt das Aneinandervorbeiführen
mehrerer Manipulatoren. Der beim Erfindungsgegenstand vorgesehene einzige Manipulator
ermöglicht das Ergreifen wenigstens einer vollen Vorgarnspule von der Transportvorrichtung,
das Überführen an die Vorbereitungsstation im Vorgarnspulenwechselwagen, das Entnehmen
von wenigstens einer leergelaufenen Vorgarnspule von einem Gatter der Spinnmaschine
und das Einsetzen der wenigstens einen vollen Vorgarnspule in das Gatter. Hierbei
können mit dem Manipulator auch zwei versetzt zueinander angeordnete Gatterreihen
einer Ringspinnmaschine angesteuert werden. Zusatzeinrichtungen an der Ringspinnmaschine,
durch welche die Vorgarnspulen der beiden Gatterreihen ihre Plätze tauschen, können
hierdurch entfallen.
[0009] Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß die Vorbereitungsstation zur Aufnahme
wenigstens einer vollen Vorgarnspule eine Aufnahmeeinrichtung besitzt, an der wenigstens
ein Aufnahmeelement zur hängenden Aufnahme wenigstens einer vollen Vorgarnspule vorgesehen
ist. Die hängende Aufnahme der vollen Vorgarnspule erleichtert die Übergabe vom Manipulator
an die Vorbereitungsstation. Weiterhin wird durch diese Anordnung erreicht, daß der
Raumbedarf besonders gering ist.
[0010] Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausgestaltung sieht vor, daß das Aufnahmeelement
an einer Welle angeordnet ist, die drehbeweglich an der Aufnahmeeinrichtung gelagert
ist und der ein Antrieb zugeordnet ist. Das drehbeweglich antreibbare Aufnahmeelement
ermöglicht eine Rotation der wenigstens einen vollen Vorgarnspule um ihre Längsachse.
Hierdurch wird das Auffinden des Anfanges des Vorgarnes der vollen Vorgarnspule erleichtert.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Mittel zum Aufnehmen
des Anfanges des Vorgarnes der vollen Vorgarnspule als Saugrohr ausgebildet sind,
das eine Saugöffnung zum Ansaugen des Anfangs des Vorgarns enthält. Das an der Vorbereitungsstation
angeordnete Saugrohr saugt an seiner Saugöffnung den Anfang des Vorgarnes während
der Drehbewegung der vollen Vorgarnspule um ihre Längsachse an. Die Saugöffnung des
Saugrohres ist hierbei in einer Höhe angeordnet, die entsprechend der Ablagehöhe des
Anfanges des Vorgarnes in einem vorgeschalteten Prozeß (Flyer) angeordnet ist.
[0012] Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausgestaltung sieht vor, daß das Saugrohr
im Bereich des Aufnahmeelementes angeordnet ist.
[0013] Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß das Saugrohr mit einer gegenüber der
am Aufnahmeelement gehaltenen Vorgarnspule mittels eines Antriebs wegschwenkbaren
Saugöffnung ausgebildet ist. Die Schwenkbewegung der Saugöffnung wird erst nach dem
Auffinden und Ansaugen des Anfanges des Vorgarnes eingeleitet. Mit dem Wegschwenken
der Saugöffnung wird der angesaugte Vorgarnanfang von der vollen Vorgarnspule entfernt.
In dieser Stellung wird das Ergreifen des Anfanges des Vorgarns durch den Greifer
erleichtert.
[0014] Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß das Saugrohr näherungsweise Z-förmig
mit einem geradlinig verlängerten Z-Schenkel ausgebildet ist, an dessen Endbereich
die Saugöffnung angeordnet ist. Der geradlinig verlängerte Z-Schenkel ist in Richtung
der Längsachse der am Aufnahmeelement angeordneten vollen Vorgarnspule geführt. Hierbei
kann vorteilhaft vorgesehen sein, daß das Saugrohr an seinem kurzen Z-Schenkel drehbeweglich
und exzentrisch zur Welle des Aufnahmeelementes an der Aufnahmeeinrichtung angeordnet
ist und mit einem Antrieb verbunden ist. Bei der Ansteuerung des Antriebes des Saugrohres
wird die Saugöffnung, die während des Auffindens und Ansaugen des Anfanges des Vorgarnes
in unmittelbarer Nähe der vollen an dem Aufnahmeelement gehaltenen Vorgarnspule angeordnet
ist, von dieser weggeschwenkt. Hierdurch wird der Anfangsbereich des Vorgarns der
vollen Vorgarnspule zwischen der Saugöffnung des Saugrohres und der vollen Vorgarnspule
verspannt.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Mittel zum Bereithalten
des Anfanges des Vorgarns als ein stangenförmiger Gegenhalter ausgebildet sind, der
eine Umlenkführung für das Vorgarn enthält. Der an der Vorbereitungsstation angeordnete
stangenförmige Gegenhalter führt mit seiner Umlenkführung den in die Saugöffnung des
Saugrohres einlaufenden Anfang des Vorgarnes. Hierdurch wird eine besonders genaue
Positionierung des Anfangsbereiches des Vorgarnes für die Greifvorrichtung erzielt.
[0016] Es kann vorteilhaft vorgesehen sein, daß der Gegenhalter gegenüber der an dem Aufnahmeelement
gehaltenen Vorgarnspule drehbeweglich angeordnet und einem Antrieb zugeordnet ist.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß das Saugrohr und der
Gegenhalter gegenläufig schwenkbar an der Aufnahmeeinrichtung angeordnet sind. Hierdurch
kann der Anfangsbereich des Vorgarnes der vollen Vorgarnspule in einer für die Übernahme
durch die Greifvorrichtung besonders günstige Position gebracht werden. Der simultane
Ablauf der Schwenkbewegung des Gegenhalters und des Saugrohres verringert den Zeitbedarf
zur Bereitstellung des Anfanges des Vorgarns.
[0018] Eine vorteilhafte Ausführungsform dieser Ausgestaltung sieht vor, daß dem Saugrohr
und dem Gegenhalter eine eine gegenläufige Drehbewegung eintragende Getriebeanordnung
zugeordnet ist, die mit einem Antrieb verbunden ist. Hierdurch wird der konstruktive
Aufbau besonders einfach.
[0019] Es kann vorteilhaft vorgesehen sein, daß die Getriebeanordnung aus einem auf der
Welle des Aufnahmeelementes drehbeweglich angeordneten ersten Zahnrad, an dem der
Gegenhalter befestigt ist und aus einem zweiten mit dem ersten Zahnrad kämmenden zweiten
Zahnrad besteht, das an dem Saugrohr befestigt ist. Die Getriebeanordnung ist vorteilhaft
an der Aufnahmeeinrichtung der Vorbereitungsstation angeordnet.
[0020] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Manipulator wenigstens
ein Aufnahmeelement für eine volle oder leergelaufene Vorgarnspule besitzt. Das Aufnahmeelement
des Manipulators kann ebenfalls drehbeweglich antreibbar ausgebildet sein.
[0021] Eine Weiterbildung sieht vor, daß der Manipulator höhenverstellbar und schwenkbeweglich
angeordnet ist.
[0022] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Aufnahmeeinrichtung
an Schwenkarmen gehalten ist, die schwenkbeweglich an einem in Vertikalrichtung verstellbar
angeordneten Tragelement gelagert sind. Die Schwenk- und Höhenverstellung der Aufnahmeeinrichtung
oder Vorbereitungsstation ist simultan durchführbar. Eine vorteilhafte Weiterbildung
dieser Ausgestaltung sieht vor, daß an dem dem Aufnahmeelement gegenüberliegenden
Ende der Welle ein weiteres Aufnahmeelement für eine Vorgarnspule vorgesehen ist.
Die Höhenverstellung der Aufnahmeeinrichtung ermöglicht eine Zustellung des weiteren
Aufnahmeelementes an die an der Transportvorrichtung aufgehängten leergelaufenen Vorgarnspulen.
Wird der Antrieb der mit dem weiteren Aufnahmeelement verbundenen Welle angesteuert,
so kann das lose von der leergelaufenen Vorgarnspule herunterhängende Vorgarnende
aufgespult werden. Um eine lockere Fixierung des Vorgarnendes der leergelaufenen (oder
fast leergelaufenen) Vorgarnspule auf dem restlichen Vorgarn zu erreichen, können
an der Oberseite des Vorgarnspulenwechselwagens vorteilhaft pinselförmige Bürsteinrichtungen
angeordnet sein, die das Vorgarnende der leergelaufenen Vorgarnspule andrücken.
[0023] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Aufnahmeeinrichtung
mehrere in einer sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Reihe angeordnete Aufnahmeelemente
enthält. Beispielsweise können an der Aufnahmeeinrichtung sechs Aufnahmeelemente für
volle Vorgarnspulen angeordnet sein.
[0024] Der konstruktive Aufbau dieser Ausgestaltung wird besonders einfach, wenn die Aufnahmeelemente
an Wellen angeordnet sind, die von einem gemeinsamen Antrieb antreibbar sind. Dies
kann vorteilhaft dadurch geschehen, daß der gemeinsame Antrieb der Wellen eine erste
Antriebseinheit enthält, die über wenigstens einen Keilriemen die Wellen der Aufnahmeelemente
antreibt. Den Wellen der Aufnahmeelemente ist jeweils eine Riemenscheibe zugeordnet,
in der der Keilriemen der gemeinsamen Antriebseinheit geführt ist.
[0025] In vorteilhafter Weiterbildung dieser Ausgestaltung ist vorgesehen, daß im Bereich
der Aufnahmelemente der Aufnahmeeinrichtung jeweils ein Saugrohr und ein Gegenhalter
angeordnet sind, denen jeweils eine eine gegenläufige Drehbewegung eintragende Getriebeanordnung
zugeordnet ist.
[0026] Hierbei kann in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, daß die Getriebeanordnungen
mehrerer Saugrohre und Gegenhalter über eine horizontal angeordnete Zahnstange miteinander
verbunden sind, die von einer gemeinsamen, zweiten Antriebseinheit antreibbar ist.
Durch diese Ausgestaltung wird der konstruktive Aufbau und die Steuerung besonders
einfach.
[0027] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer Ringspinnmaschine mit einem erfindungsgemäßen
Vorgarnspulenwechselwagen,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung der Vorbereitungsstation und des Manipulators des Vorgarnspulenwechselwagens
gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III gemäß Fig. 2 in schematisierter Darstellung
und
- Fig. 4
- einen Schnitt längs der Linie IV-IV gemäß Fig. 2 in schematisierter Darstellung.
[0028] Fig. 1 zeigt in schematisierter Darstellung eine doppelseitige Ringspinnmaschine
(10), bei der an den Längsseiten Streckwerke (11) angeordnet sind. Die Ringspinnmaschine
(10) besitzt ein inneres Gatter (12) und ein äußeres Gatter (13). An den Gattern (12
und 13) sind an nicht näher dargestellten Hängehaken volle Vorgarnspulen (14) angeordnet,
deren Vorgarn über Führungen (16 und 17) in die Streckwerke (11) einläuft.
[0029] Sind die an den Gattern (12 und 13) hängenden Vorgarnspulen (14) leergelaufen oder
fast leergelaufen, so werden sie durch volle Vorgarnspulen (14) ersetzt, die durch
eine oberhalb der Ringspinnmaschine (10) angeordnete Transportvorrichtung (18) herangeführt
werden. Das Einwechseln der vollen Vorgarnspulen (14) gegen leergelaufene Vorgarnspulen
(19) wird von einem Vorgarnspulenwechselwagen (20) durchgeführt, der in nicht näher
dargestellter Weise an den Längsseiten der Ringspinnmaschine (10) verfahrbar angeordnet
ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Vorgarnspulenwechselwagen (20)
zum Einwechseln von sechs vollen Vorgarnspulen (14) ausgelegt.
[0030] Der Vorgarnspulenwechselwagen (20) enthält einen Manipulator (21), der eine horizontal
angeordnete Aufnahmevorrichtung (22) besitzt. An der Aufnahmevorrichtung (22) sind
Aufnahmeelemente (23) nebeneinander liegend in einer Reihe angeordnet. Die Aufnahmeelemente
(23) sind zur Aufnahme von Spulenhülsen voller oder leergelaufener Vorgarnspulen ausgebildet.
Die Aufnahmeelemente (23) sind drehbeweglich an der Aufnahmevorrichtung (22) des Manipulators
(21) gelagert. Über eine Riemenscheibe (24), die an einer mit dem Aufnahmeelement
(23) verbundenen Welle befestigt ist, können die Aufnahmeelemente (23) angetrieben
werden. Die Aufnahmevorrichtung (22) des Manipulators (21) ist über Schwenkarme (25,
26) mit einem Tragelement (27) verbunden, das im Vorgarnspulenwechselwagen höhenverstellbar
an Führungen (28, 29) geführt ist. Das Tragelement (27) ist mit einem nicht näher
dargestellten Antrieb verbunden, der eine vertikale Hub- und Senkbewegung des Tragelementes
(27) und somit des Manipulators (21) ermöglicht. Über einen weiteren ebenfalls nicht
dargstellten Antrieb können die parallel angeordneten Schwenkarme (25, 26) geschwenkt
werden. Die Parallelführung der Schwenkarme (25, 26) hält die Aufnahmevorrichtung
(22) des Manipulators (21) in horizontaler Lage. An der Aufnahmevorrichtung (22) ist
ein Greifer (30) schwenkbeweglich angeordnet, der einen Grundkörper besitzt, der einen
Führungsschlitz (30') zur Aufnahme des Vorgarnes (57) der vollen Vorgarnspule (14)
und des Vorgarns der leergelaufenen Vorgarnspule (19) aufweist. Der Führungsschlitz
(30') besitzt eine in Einlaufrichtung des Vorgarns (57) schräg ansteigende Führungsbahn,
an die sich eine gekrümmte Führungsbahn anschließt. An dem Grundkörper ist ein Klemmhebel
schwenkbeweglich gelagert, mit dem das Vorgarn (57) der vollen Vorgarnspule (14) geklemmt
werden kann.
[0031] Der Vorgarnspulenwechselwagen (20) enthält eine Vorbereitungsstation (31), die eine
horizontal angeordnete Aufnahmeeinrichtung (32) besitzt. An der Aufnahmeeinrichtung
(32) sind nebeneinander in einer Reihe liegend sechs Aufnahmeelemente (33) zur hängenden
Aufnahme von vollen Vorgarnspulen (14) angeordnet. Die Aufnahmeeinrichtung (32) der
Vorbereitungsstation (31) ist an ihren Stirnseiten an Schwenkarmen (34, 35) gehalten.
Die Schwenkarme (34, 35) sind schwenkbeweglich an einem horizontal angeordneten Tragelement
(36) angeordnet, das vertikal verschieblich an Führungen (37) geführt ist. Das Tragelement
(36) ist mit einem nicht näher dargestellten Antrieb verbunden, der eine Hub- und
Senkbewegung des Tragelementes (36) und somit der Vorbereitungsstation (31) ermöglicht.
Ein weiterer nicht näher dargestellter Antrieb ermöglicht eine Schwenkbewegung der
Aufnahmeeinrichtung (32) der Vorbereitungsstation (31) in Richtung des Doppelpfeiles
(38).
[0032] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Aufnahmeelemente (33) der Aufnahmeeinrichtung
(32) an Wellen (39) angeordnet, die drehbeweglich an der Aufnahmeeinrichtung (32)
gelagert sind. An den Wellen (39) ist jeweils eine Riemenscheibe (40) befestigt. Die
Riemenscheiben (40) der Wellen (39) sind über einen gemeinsamen Keilriemen (41) mit
einer strichliniert dargestellten ersten Antriebseinheit (42) verbunden. Die erste
Antriebseinheit (42) ist an der Aufnahmeeinrichtung (32) befestigt.
[0033] Die Vorbereitungsstation (31) enthält weiterhin Saugrohre (43), wobei jeweils ein
Saugrohr (43) einem Aufnahmeelement (33) zugeordnet ist. Die Saugrohre (43) sind näherungsweise
Z-förmig mit einem geradlinig verlängerten Z-Schenkel (43') ausgebildet, der senkrecht
von der Aufnahmeeinrichtung (32) abragt und an dessen Endbereich eine Saugöffnung
(44) angeordnet ist. Ein kurzer Z-Schenkel (43") des Saugrohres (43) ist exentrisch
zur Welle (39) des Aufnahmeelementes (33) drehbeweglich an der Aufnahmeeinrichtung
(32) gelagert. Mittels einer zweiten Antriebseinheit (45) und einer Getriebeanordnung
(46) können die Saugrohre (43) geschwenkt werden. Gemäß Fig. 3 wird bei der Schwenkbewegung
des Saugrohres (43) die Saugöffnung (44) von einer an dem Aufnahmeelement (33) gehaltenen
vollen Vorgarnspule (14) entfernt. Das Saugrohr (43) befindet sich dann in der in
Fig. 3 dargestellten Position. In der Zeichnung nicht explizit dargestellt ist eine
Saugeinrichtung, die mit den Saugrohren (43) verbunden ist.
[0034] Weiterhin sind den Aufnahmeelementen (33) jeweils ein stangenförmiger Gegenhalter
(47) zugeordnet, der näherungsweise Z-förmig gebogen ist. Ein geradlinig verlängerter
Z-Schenkel (47') des Gegenhalters (47) ragt senkrecht von der Aufnahmeeinrichtung
(32) der Vorbereitungsstation (31) ab. Im Endbereich des Z-Schenkels (47') ist eine
hakenförmige Umlenkführung (51) vorgesehen. Ein kurzer Z-Schenkel (47") des Gegenhalters
(47) ist gegenüber der Aufnahmeeinrichtung (32) drehbeweglich angeordnet. Bei der
Drehung des Gegenhalters (47) wird die Umlenkführung (51) auf einer zur Umfangslinie
der vollen Vorgarnspule (14) konzentrischen Kreisbahn geführt.
[0035] Die Getriebeanordnung (46) bewirkt eine gegenläufige Drehbewegung des Saugrohres
(43) und des Gegenhalters (47). Gemäß Fig. 3 wird bei der Drehbewegung des Gegenhalters
(47) in Richtung des Pfeiles (52) das Saugrohr (53) in Richtung des Pfeiles (53) geschwenkt.
Die Getriebeanordnung (46) baut sich aus ersten Zahnrädern (48) auf, die drehbeweglich
auf den Wellen (39) der Aufnahmeelemente (33) angeordnet sind. An den ersten Zahnrädern
(48) sind die Gegenhalter (47) befestigt, wobei ein gebogener Bereich des kurzen Z-Schenkels
(47") des Gegenhalters (47) mittels einem Befestigungselement (50) am ersten Zahnrad
(48) befestigt ist. Die ersten Zahnräder (48) kämmen mit zweiten Zahnrädern (49),
die drehfest auf den kurzen Z-Schenkeln (43") der Saugrohre (43) befestigt sind. Eine
horizontal angeordnete Zahnstange (54) kämmt mit den ersten Zahnrädern (48) der Welle
(39) und ist in nicht näher dargestellter Weise mit der zweiten Antriebseinheit (45)
verbunden.
[0036] An den Wellen (39) ist dem Aufnahmeelement (33) gegenüberliegend ein weiteres Aufnahmeelement
(55) angeordnet, das zapfenförmig ausgebildet ist. Das Aufnahmeelement (55) ist der
Aufnahmeöffnung einer Spulenhülse einer Vorgarnspule angepaßt. Weiterhin ist am Aufnahmeelement
(55) eine Ringscheibe (56) angeordnet.
[0037] Nachfolgend soll die Funktion des Vorgarnspulenwechselwagens (20) beschrieben werden.
Die vollen Vorgarnspulen (14) werden mittels der Transportvorrichtung (18) an nicht
näher dargestellten Hängehaken in die Höhe der auszuwechselnden leergelaufenen (oder
fast leergelaufenen) Vorgarnspulen (19) herangeführt. Der Vorgarnspulenwechselwagen
(20) wird unterhalb den an der Transportvorrichtung (18) hängenden vollen Vorgarnspulen
(14) positioniert. Vor dem Ergreifen der vollen Vorgarnspulen (14) durch den Manipulator
(21) muß die Vorbereitungsstation (31) aus dem Hubbereich des Manipulators (21) weggeschwenkt
werden. Durch eine Schwenkbewegung der mit einem Antrieb verbundenen Schwenkarme (34,
35) wird die Aufnahmeeinrichtung (32) im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Anschließend
wird der Manipulator (21) mit seiner Aufnahmevorrichtung (22) im wesentlichen vertikal
in Richtung der Transportvorrichtung (18) verfahren. Hierbei werden die Aufnahmeelemente
(23) der Aufnahmevorrichtung (22) in die Aufnahmeöffnungen der Spulenhülsen der vollen
Vorgarnspulen (14) eingeführt. Eine weitere Hubbewegung des Manipulators (21) bewirkt
die Lösung der vollen Vorgarnspulen (14) von den Hängehaken der Transportvorrichtung
(18). Die vollen Vorgarnspulen (14) werden an der Aufnahmevorrichtung (22) in senkrechter
Lage gehalten. Anschließend wird der Manipulator (21) mit den vollen Vorgarnspulen
(14) in den Innenraum des Vorgarnspulenwechselwagens (20) zurückgeführt. Ist das Tragelement
(27) des Manipulators (21) bis in den unteren Bereich des Vorgarnspulenwechselwagens
(20) zurückgeführt, so wird der Antrieb der Schwenkarme (34, 35) der Vorbereitungsstation
(31) angesteuert und die Aufnahmeeinrichtung (32) im Uhrzeigersinn geschwenkt. Die
an der Aufnahmeeinrichtung (32) der Vorbereitungsstation (31) vorgesehenen Aufnahmeelemente
(33) sind in dieser Position genau oberhalb der Aufnahmeöffnungen der Spulenhülsen
der vollen Vorgarnspulen (14) angeordnet. Eine Hubbewegung des Manipulators (21) in
Richtung der Aufnahmeeinrichtung (32) der Vorbereitungsstation (31) bewirkt das Einführen
der Aufnahmeelemente (33) der Aufnahmeeinrichtung (32) in die Aufnahmeöffnungen der
Spulenhülsen der vollen Vorgarnspulen (14). Die vollen Vorgarnspulen (14) werden vom
Manipulator (21) an die Aufnahmeeinrichtung (32) der Vorbereitungsstation (31) übergeben.
An der Aufnahmeeinrichtung (32), die im Verfahrensablauf die Funktion eines Zwischenspeichers
zur vorübergehenden Aufnahme der vollen Vorgarnspulen (14) innehat, werden die vollen
Vorgarnspulen (14) hängend gehalten.
[0038] Soll eine am inneren Gatter (12) der Ringspinnmaschine (10) hängende leergelaufene
(oder fast leergelaufene) Vorgarnspule (19) gegen eine volle Vorgarnspule (14) ausgewechselt
werden, so wird der Manipulator (21) in Richtung des inneren Gatters (12) verfahren.
Der Manipulator (21) hängt die leergelaufenen Vorgarnspulen (19) von dem inneren Gatter
(12) ab und übergibt sie an die Hängehaken der Transportvorrichtung (18). In prinzipiell
gleicher Weise erfolgt auch das Auswechseln von leergelaufenen Vorgarnspulen (19),
die am äußeren Gatter (13) der Ringspinnmaschine (10) hängen. Der Manipulator (21)
wird anschließend wieder in das Innere des Vorgarnspulenwechselwagens (20) zurückgefahren.
[0039] Gleichzeitig oder anschließend mit dem Umhängen der leergelaufenen Vorgarnspulen
(19) wird an der Vorbereitungsstation (31) der Anfang des Vorgarnes (57) der vollen
Vorgarnspulen (14) angesaugt. Das Vorgarn (57) wird am vorgeschalteten Flyer in einer
bestimmten festgelegten Höhe abgelegt, die gemäß Fig. 2 ungefähr im unteren Drittel
der vollen Vorgarnspule (14) liegt. Sind die Vorgarnspulen (14) an der Aufnahmeeinrichtung
(32) der Vorbereitungsstation (31) angeordnet, so liegen die Saugöffnungen (44) der
Saugrohre (43) in der Höhe des Anfanges des Vorgarnes (57). Während des Ansaugens
des Anfanges des Vorgarnes (57) sind die Saugöffnungen (44) im Bereich des Außenumfanges
der vollen Vorgarnspulen (14) angeordnet (Fig. 3). Die vollen Vorgarnspulen (14) werden
während der Ansaugphase durch die erste Antriebseinheit (42) in Drehung versetzt.
Ist der Anfang des Vorgarnes (57) der vollen Vorgarnspule (14) in die Saugöffnung
(44) des Saugrohres (43) eingelaufen, so wird über die zweite Antriebseinheit (45)
und die Getriebeanordnung (46) die gegenläufige Schwenkbewegung des Saugrohres (43)
und des Gegenhalters (47) bewirkt. Während gemäß Fig. 3 die Saugöffnung (44) des Saugrohres
(43) in Richtung des Pfeiles (53) geschwenkt wird, führt der Gegenhalter (47) mit
der Umlenkführung (51) eine Drehbewegung in Richtung des Pfeiles (52) aus, wobei das
Vorgarn (57) von der Umlenkführung (51) des Gegenhalters (47) ergriffen wird. Diese
Stellung des Gegenhalters (47) und des Saugrohres (43) ist in einer anderen Darstellungsweise
in Fig. 4 gezeigt. Das von der vollen Vorgarnspule (14) ablaufende Vorgarn (57) wird
über die hakenförmige Umlenkführung (51) des Gegenhalters (47) in die Saugöffnung
(44) des Saugrohres (43) geführt. Zwischen der Umlenkführung (51) und der Saugöffnung
(44) ist das Vorgarn (57) im wesentlichen radial zur vollen Vorgarnspule (14) angeordnet.
In dieser exakt ausgerichteten Lage des Vorgarnes (57) wird das Ergreifen des Vorgarnes
(57) durch den Greifer (30) erleichtert. Der Greifer (30), der an der Aufnahmevorrichtung
(22) des Manipulators (21) angeordnet ist, wird in einer vertikalen Hubbewegung von
unten zwischen den Gegenhalter (47) und das Saugrohr (43) geführt. Das Vorgarn (57)
wird während der Hubbewegung des Greifers (30) in einer an diesem vorgesehenen Führungsschlitz
(30') aufgenommen. Gemäß Fig. 2 wird das von der vollen Vorgarnspule (14) kommende
Vorgarn (57) an der Umlenkführung (51) des Gegenhalters (47) umgelenkt und läuft auf
einer zunächst schräg ansteigenden und dann gekrümmten Führungsbahn, mit der der Führungsschlitz
(30') des Greifers ausgebildet ist in die Saugöffnung (44)des Saugrohres (43) ein.
Mit dem an dem Greifer (30) schwenkbeweglich angeordneten Klemmhebel wird das Vorgarn
(57) verklemmt.
[0040] Im weiteren Verlauf der Hubbewegung des Manipulators (21) wird die Aufnahmevorrichtung
(22) des Manipulators (21) an die vollen Vorgarnspulen (14) der Vorbereitungsstation
(31) geführt. Die vollen Vorgarnspulen (14) werden senkrechtstehend auf den Aufnahmeelementen
(23) der Aufnahmevorrichtung (22) gehalten, während der Anfang des Vorgarnes (57)
an dem Greifer (30) verklemmt ist. Der Manipulator (21) wird anschließend mit den
vollen von der Vorbereitungsstation (31) abgehängten Vorgarnspulen (14) in die in
Fig. 1 strichliniert eingezeichnete Position überführt. Hierbei schwenkt der Greifer
(30) im Uhrzeigersinn in Richtung des Streckwerkes (11) der Ringspinnmaschine (10)
ab. Der Anfang des Vorgarnes (57) wird gegen das Vorgarn (15) der leergelaufenen Vorgarnspule
(19) gedrückt und läuft zusammen mit diesen in das Streckwerk (11) ein, wenn der Klemmhebel
an dem Greifer gelöst wird. Mit dem Klemmhebel des Greifers (30) wird das Vorgarn
(15) der leergelaufenen Vorgarnspule (19) anschließend abgetrennt. Die vollen Vorgarnspulen
(14) werden mittels des Manipulators (21) an das innere Gatter (12) der Ringspinnmaschine
(10) angehängt, während der Greifer (30) das Einführen des Vorgarnes (57) in die Führungen
(16, 17) durchführt.
[0041] Das von den leergelaufenen Vorgarnspulen (19) herabhängende Vorgarn (15) wird durch
eine Drehung der leergelaufenen Vorgarnspulen (19) aufgewickelt. Hierzu wird die Aufnahmeeinrichtung
(32) der Vorbereitungsstation (31) vertikal in Richtung der leergelaufenen Vorgarnspulen
(19) bewegt, so daß die Aufnahmeelemente (55) in die Aufnahmeöffnungen der Spulenhülsen
der leergelaufenen Vorgarnspulen (19) eingeführt werden. Durch Ansteuerung der ersten
Antriebseinheit (40) der Vorbereitungsstation (31) können die Aufnahmeelemente (55)
die leergelaufenen Vorgarnspulen (19) in Drehung versetzen. Eine in der Zeichnung
nicht dargestellte Vorrichtung bewirkt die vorübergehende Fixierung des Endes des
Vorgarnes (15) an der leergelaufenen Vorgarnspule (19). Hierzu sind an der Oberseite
des Vorgarnspulenwechselwagens pinselförmige Bürstelemente einschwenkbar angeordnet,
die das Ende des Vorgarnes (15) an die Oberfläche der leergelaufenen Vorgarnspulen
(19) anlegen. Anschließend werden die leergelaufenen Vorgarnspulen (19) mittels der
Transportvorrichtung (18) von der Ringspinnmaschine (10) wegtransportiert.
1. Vorgarnspulenwechselwagen (20) mit einem Manipulator zum Entnehmen von wenigstens
einer vollen Vorgarnspule (14) aus einer Vorgarnspulen bereithaltenden Transporteinrichtung
(18) zum Zustellen zu Mitteln (43, 47) zum Aufnehmen und Bereithalten des Anfangs
des Vorgarns der vollen Vorgarnspule, zum Entnehmen wenigstens einer leergelaufenen
Vorgarnspule (19) aus einem Gatter (12, 13) einer Spinnmaschine und zum Übergeben
an die Transporteinrichtung (18) und zum Einsetzen der wenigstens einen vollen Vorgarnspule
(14) in das Gatter, dadurch gekennzeichnet, daß
der Manipulator (21) die wenigstens eine volle Vorgarnspule (14) an eine diese vorübergehend
zwischenspeichernde Vorbereitungseinrichtung (31) übergibt, die die Mittel (43, 47)
enthält, die mittels eines Antriebes (42) von einer Position zum Aufnehmen des Anfangs
des Vorgarns im Bereich des Außenumfangs der vollen Vorgarnspule (14) in eine dazu
einen Abstand aufweisende, den Anfang des Vorgarns bereithaltende Position bewegbar
sind, und daß der Manipulator (21) nach Übergabe der wenigstens einen leergelaufenen
Vorgarnspule (19) an die Transporteinrichtung (18) die wenigstens eine vorbereitende
Vorgarnspule (14) aus der Vorbereitungsstation (31) übernimmt und in das Gatter (12,
13) einsetzt.
2. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Manipulator mit einem beim Übernehmen der wengistens
einen vollen Vorgarnspule (14) von der Vorbereitungsstation (31) den Anfang des Vorgarns
(57) ergreifenden Greifer (30) ausgerüstet ist.
3. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorbereitungsstation (31) schwenkbeweglich angeordnet ist.
4. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorbereitungsstation (31) zur Aufnahme wenigstens einer vollen Vorgarnspule
(14) eine Aufnahmeeinrichtung (32) besitzt, an der wenigstens ein Aufnahmeelement
(33) zur hängenden Aufnahme wenigstens einer vollen Vorgarnspule (14) vorgesehen ist.
5. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeelement
(33) an einer Welle (39) angeordnet ist, die drehbeweglich an der Aufnahemeinrichtung
(32) gelagert ist und der ein Antrieb zugeordnet ist.
6. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Aufnehmen des Anfanges des Vorgarns (57) der vollen Vorgarnspule
(14) als Saugrohr (43) ausgebildet sind, das eine Saugöffnung (44) zum Ansaugen des
Anfangs des Vorgarns (57) enthält.
7. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr
(43) im Bereich des Aufnahmeelementes (33) angeordnet ist.
8. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr
(43) mit einer gegenüber der am Aufnahmeelement (33) gehaltenen Vorgarnspule (14)
mittels eines Antriebs wegschwenkbaren Saugöffnung (44) ausgebildet ist.
9. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Saugrohr (43) näherungsweise Z-förmig mit einem geradlinig verlängerten Z-Schenkel
(43') ausgebildet ist, an dessen Endbereich die Saugöffnung (44) angeordnet ist.
10. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr
(43) an einem kurzen Z-Schenkel (43") drehbeweglich und exzentrisch zur Welle (39)
des Aufnahmeelementes (33) an der Aufnahmeeinrichtung (32) angeordnet ist und mit
einem Antrieb verbunden ist.
11. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Bereithalten des Anfanges des Vorgarnes als ein stangenförmiger
Gegenhalter (47) ausgebildet sind, der eine Umlenkführung (51) für das Vorgarn (57)
enthält.
12. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenhalter
(47) gegenüber der an dem Aufnahmeelement (33) gehaltenen Vorgarnspule (14) drehbeweglich
angeordnet und einem Antrieb zugeordnet ist.
13. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Saugrohr (43) und der Gegenhalter (47) gegenläufig schwenkbar an der Aufnahmeeinrichtung
(32) angeordnet sind.
14. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Saugrohr
(43) und dem Gegenhalter (47) eine eine gegenläufige Drehbewegung eintragende Getriebeanordnung
(46) zugeordnet ist, die mit einem Antrieb verbunden ist.
15. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeanordnung
(46) aus einem auf der Welle (39) des Aufnahmeelementes (33) der Vorbereitungsstation
(31) drehbeweglich angeordneten ersten Zahnrad (48), an dem der Gegenhalter (47) befestigt
ist und aus einem mit dem ersten Zahnrad (48) kämmenden zweiten Zahnrad (49) besteht,
das an dem Saugrohr (43) befestigt ist.
16. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Zahnrad (49) an dem kurzen Z-Schenkel (43") des Saugrohres (43) befestigt ist.
17. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Manipulator (21) wenigstens ein Aufnahmeelement (23) für eine volle oder leergelaufene
Vorgarnspule (14, 19) besitzt.
18. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Manipulator (21) höhenverstellbar und schwenkbeweglich angeordnet ist.
19. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 4 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmeeinrichtung (32) der Vorbereitungsstation (31) an Schwenkarmen (34,
35) gehalten ist, die schwenkbeweglich an einem in Vertikalrichtunbg verstellbar angeordneten
Tragelement (36) gelagert sind.
20. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem dem Aufnahmeelement (33) der Vorbereitungsstation (31) gegenüberliegenden
Ende der Welle (39) ein weiteres Aufnahmeelement (55) für eine Vorgarnspule vorgesehen
ist.
21. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 4 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmeeinrichtung (32) der Vorbereitungsstation (31) mehrere in einer sich
in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Reihe angeordnete Aufnahmeelemente (33) enthält.
22. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeelemente
(33) der Vorbereitungsstation (31) an Wellen (39) angeordnet sind, die von einem gemeinsamen
Antrieb antreibbar sind.
23. Vorgarnspulenwechselwagen nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame
Antrieb der Wellen (39) eine erste Antriebseinheit (42) enthält, die über wenigstens
einen Keilriemen (41) die Wellen (39) der Aufnahmeelemente (33) antreibt.
24. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Aufnahmeelemente (33) der Vorbereitungsstation (31) jeweils ein
Saugrohr (43) und ein Gegenhalter (47) angeordnet sind, denen jeweils eine die gegenläufige
Drehbewegung eintragende Getriebeanordnung (46) zugeordnet ist.
25. Vorgarnspulenwechselwagen nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Getriebeanordnungen (46) mehrerer Saugrohre (43) und Gegenhalter (47) über
eine horizontal angeordnete Zahnstange (54) miteinander verbunden sind, die von einer
gemeinsamen zweiten Antriebseinheit (45) antreibbar ist.
1. Carriage for changing roving bobbins (20) having a manipulator for removing at least
one full roving bobbin (14) from transport means (18), in which roving bobbins are
presented for use, for feeding it to means (43, 47) to pick up and present the beginning
of the roving yarn of the full roving bobbin, for removing at least one empty roving
bobbin (19) from a creel (12, 13) of a spinning machine and transferring it to the
transport means (18), and for positioning the at least one full roving bobbin (14)
in the creel,
wherein the manipulator (21) transfers the at least one roving bobbin (14) to a preparation
station (31) in which it is transitorily stored and which contains the means (43,
47) that can be moved by means of a drive (42) from a position in which the beginning
of the roving yarn can be picked up in the area of the outer circumference of the
full roving bobbin (14), into a position spaced from that position, in which the beginning
of the roving yarn is presented for use, and wherein the manipulator (21), after transfer
of the at least one empty roving bobbin (19) to the transport means (18), removes
the at least one prepared roving bobbin (14) from the preparation station (31) and
positions it in the creel (12, 13).
2. Carriage for changing roving bobbins according to claim 1, wherein the manipulator
is provided with a gripper (30) that picks up the beginning of the roving yarn (57)
as the at least one full roving bobbin (14) is taken over from the preparation station
(31).
3. Carriage for changing roving bobbins according to claim 1 or 2, wherein the preparation
station (31) is arranged for pivotal movement.
4. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 1 to 3, wherein the
preparation station (31) comprises receiving means (32) for receiving at least one
full roving bobbin (14), which means is provided with at least one receiving element
(33) for receiving at least one full roving bobbin (14) in suspended condition.
5. Carriage for changing roving bobbins according to claim 3, wherein the receiving element
(33) is arranged on a shaft (39) that is rotatably seated on the receiving means (32)
and to which a drive is assigned.
6. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 1 to 5, wherein the
means for picking up the beginning of the roving yarn (57) of the full roving bobbin
(14) is configured as a suction pipe (43) containing a suction opening (44) for drawing
in the beginning of the roving yarn (57).
7. Carriage for changing roving bobbins according to claim 6, wherein the suction pipe
(43) is arranged in the area of the receiving element (33).
8. Carriage for changing roving bobbins according to claim 7, wherein the suction pipe
(43) comprises a suction opening (44) that can be swung clear of the roving bobbin
(14) by means of a drive, the roving bobbin being held on the receiving element (33).
9. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 6 to 8, wherein the
suction pipe (43) exhibits approximately the shape of a Z comprising a straight extended
Z leg (43') the end portion of which carries the suction opening (44).
10. Carriage for changing roving bobbins according to claim 9, wherein the suction pipe
(43) is rotatably supported on the receiving means (32), eccentrically relative to
the shaft (39) of the receiving element (33), and is connected to a drive.
11. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 1 to 10, wherein the
means for presenting the beginning of the roving yarn is configured as a rod-shaped
overarm (47) that comprises a deviation guide (51) for the roving yarn (57).
12. Carriage for changing roving bobbins according to claim 11, wherein the overarm (47)
is arranged to rotate relative to the roving bobbin (14) retained on the receiving
element (33), and is assigned to a drive.
13. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 6 to 12, wherein the
suction pipe (43) and the overarm (47) are arranged on the receiving means (32) to
pivot in opposite directions.
14. Carriage for changing roving bobbins according to claim 13, wherein the suction pipe
(43) and the overarm (47) have assigned to them a gearing arrangement (46) that provides
for a rotary movement in opposite directions and that is connected to a drive.
15. Carriage for changing roving bobbins according to claim 14, wherein the gearing arrangement
(46) consists of a first gear (48) that is rotatably seated on the shaft (39) of the
receiving element (33) of the preparation station (31) and that carries the overarm
(47), and of a second gear (49) that meshes with the said first gear (48) and is mounted
on the suction pipe (43).
16. Carriage for changing roving bobbins according to claim 15, wherein the second gear
(49) is mounted on the short Z leg (43'') of the suction pipe (43).
17. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 2 to 16, wherein the
manipulator (21) comprises at least one receiving element (23) for a full or an empty
roving bobbin (14, 19).
18. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 2 to 17, wherein the
manipulator (21) is adjustable in height and arranged for pivotal movement.
19. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 4 to 18, wherein the
receiving means (32) of the preparation station (31) is held on swivel arms (34, 35)
that are seated for pivotal movement on a supporting element (36) that can be adjusted
in vertical direction.
20. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 5 to 19, wherein another
receiving element (55) for a roving bobbin is provided on the end of the shaft (39)
opposite the receiving element (33) of the preparation station (31).
21. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 4 to 20, wherein the
receiving means (32) of the preparation station (31) comprises a plurality of receiving
elements (33) arranged in a row extending in the longitudinal direction of the machine.
22. Carriage for changing roving bobbins according to claim 21, wherein the receiving
elements (33) of the preparation station (31) are arranged on shafts (39) that can
be driven by a common drive.
23. Carriage for changing roving bobbins according to claim 22, wherein the common drive
of the shafts (39) comprises a first drive unit (42) that drives the shafts (39) of
the receiving elements (33) via at least one V-belt (41).
24. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 21 to 23, wherein
a suction pipe (43) and an overarm (47), that have assigned to them a gearing arrangement
(46) providing for the rotary movement in opposite directions, are arranged in the
area of each of the receiving elements (33) of the preparation station (31).
25. Carriage for changing roving bobbins according to any of claims 21 to 24, wherein
the gearing arrangements (46) of several suction pipes (43) and overarms (47) are
interconnected via a horizontally arranged toothed rod (54) that can be driven by
a common second drive unit (45).
1. Chariot pour échanger des bobines de mèche (20) avec un manipulateur pour prélever
au moins une bobine de mèche pleine (14) d'un dispositif de transport (18) tenant
à disposition des bobines de mèche, et la délivrer aux moyens (43, 47) pour recevoir
et mettre à disposition le début de la mèche de la bobine pleine et pour prélever
au moins une bobine de mèche vide (19) d'un râtelier (12, 13) d'un métier à filer,
et pour transmettre au dispositif de transport (18) et introduire au moins une bobine
de mèche pleine (14) dans le râtelier,
caractérisé en ce que
le manipulateur (21) transmet au moins une des bobines de mèche pleine à une station
de préparation (31) qui l'emmagasine temporairement et comprend des moyens (43, 47)
qui, par l'intermédiaire d'un entraînement (42), peuvent être mus d'une position de
réception du début de la mèche dans la zone du périmètre extérieur de la bobine de
mèche pleine (14) à une position de mise à disposition du début de la mèche, décalée
par rapport à la première,
et en ce que
le manipulateur (21), après transmission d'au moins une des bobines de mèche vide
(19) au dispositif de transport (18), prélève au moins une des bobines de mèche préparée
(14) de la station de préparation (31) et l'introduit dans le râtelier (12, 13).
2. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 1, caractérisé en
ce que le manipulateur est équipé d'une griffe (30) saisissant le début de la mèche
(57) pendant la réception d'au moins une des bobines de mèche pleine (14) de la station
de préparation (31).
3. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que la station de préparation (31) est aménagée de façon pivotable.
4. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que la station de préparation (31) pour la réception d'au moins une des bobines
à mèche pleine (14) contient un dispositif de réception (32) sur lequel est prévu
au moins un élément de réception (33) pour la réception suspendue d'au moins une des
bobines à mèche pleine (14).
5. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 3, caractérisé en
ce que l'élément de réception (33) est disposé sur un arbre (39) logé de façon rotative
sur le dispositif de réception (32) et auquel est affecté un entraînement.
6. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que les moyens pour la réception du début de la mèche (57) de la bobine de mèche
pleine (14) sont conçus comme tube d'aspiration (43) qui comprend une ouverture d'aspiration
(44) pour aspirer le début de la mèche (57).
7. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 6, caractérisé en
ce que le tube d'aspiration (43) est disposé dans la zone de l'élément de réception
(33).
8. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 7, caractérisé en
ce que le tube d'aspiration (43) est équipé d'une ouverture d'aspiration (44) pivotable
avec une bobine de mèche (14), logée en face de l'élément de réception (33), au moyen
d'un entraînement.
9. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé
en ce que le tube d'aspiration (43) a la forme approximative d'un Z avec une branche
en Z (43') comme prolongement rectiligne sur la zone terminale de laquelle est disposée
l'ouverture d'aspiration (44).
10. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 9, caractérisé en
ce que le tube d'aspiration (43) est disposé de façon rotative et décentrée par rapport
à l'arbre (39) sur une courte branche en Z (43") de l'élément de réception (33) sur
le dispositif de réception (32) et relié à un entraînement.
11. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que les moyens pour la mise à disposition du début de la mèche sont
des contre-bouterolles (47) en forme de barre comprenant un guidage de renvoi (51)
pour la mèche (57).
12. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 11, caractérisé
en ce que la contre-bouterolle (47) est disposée de façon rotative en face de la bobine
de mèche (14) fixée sur l'élément de réception (33).
13. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 6 à 12,
caractérisé en ce que le tube d'aspiration (43) et la contre-bouterolle (47) sont
disposés de façon pivotable en sens opposé sur le dispositif de réception (32).
14. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 13, caractérisé
en ce que un jeu d'engrenages (46) fournissant un mouvement de rotation en sens opposé
au tube d'aspiration (43) et à la contre-bouterolle (47) est affecté au tube d'aspiration,
le jeu d'engrenages étant relié à un entraînement.
15. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 14, caractérisé
en ce que le jeu d'engrenages (46) consiste en une première roue dentée (48) disposée
de façon rotative sur l'arbre (39) de l'élément de réception (33) de la station de
préparation (31), la contre-bouterolle (47) étant disposée sur cette roue, et en une
deuxième roue dentée (49) engrenant avec la première roue dentée (48) et fixée sur
le tube d'aspiration (43).
16. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 15, caractérisé
en ce que la deuxième roue dentée (49) est fixée sur la branche courte en Z (43")
du tube d'aspiration (43).
17. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 2 à 16,
caractérisé en ce que le manipulateur (21) comprend au moins un élément de réception
(23) pour une bobine de mèche pleine ou vide (14, 19).
18. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 2 à 17,
caractérisé en ce que le manipulateur (21) est déplaçable en hauteur et pivotable.
19. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 4 à 18,
caractérisé en ce que le dispositif de réception (32) de la station de préparation
(31) est fixé sur des bras pivotants (34, 35) logés de façon pivotable sur un élément
porteur (36) déplaçable en direction verticale.
20. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 5 à 19,
caractérisé en ce que sur l'extrémité de l'arbre (39) opposé à l'élément de réception
(33) de la station de préparation (31) un autre élément de réception (55) pour une
bobine de mèche est prévu.
21. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 4 à 20,
caractérisé en ce que le dispositif de réception (32) de la station de préparation
(31) comprend plusieurs éléments de réception (33) disposés en une rangée s'étendant
en direction longitudinale de la machine.
22. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 21, caractérisé
en ce que les éléments de réception (33) de la station de préparation (31) sont disposés
sur des arbres (39) pouvant être entraînés par un entraînement commun.
23. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon la revendication 22, caractérisé
en ce que l'entraînement commun des arbres (39) comprend une première unité d'entraînement
(42) entraînant au moyen d'au moins une courroie trapézoïdale (41) les arbres (39)
des éléments de réception (33).
24. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 21 à 23,
caractérisé en ce que dans la zone des éléments de réception (33) de la station de
préparation (31) sont disposés respectivement un tube d'aspiration (43) et une contre-bouterolle
(47) auxquels est affecté un jeu d'engrenages (46) fournissant un mouvement de rotation
en sens opposé.
25. Chariot pour échanger des bobines de mèche selon l'une des revendications 21 à 24,
caractérisé en ce que les jeux d'engrenages (46) de plusieurs tubes d'aspiration (43)
et contre-bouterolles (47) sont reliés par une crémaillère (54), disposée à l'horizontale,
entraînable par une deuxième unité d'entraînement (45) commune.