(19)
(11) EP 0 392 217 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
17.10.1990  Patentblatt  1990/42

(21) Anmeldenummer: 90105083.1

(22) Anmeldetag:  17.03.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5F21V 17/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT NL

(30) Priorität: 25.03.1989 DE 3909889
02.02.1990 DE 4003032

(71) Anmelder: ABB CEAG Licht- und Stromversorgungstechnik GmbH
D-59494 Soest (DE)

(72) Erfinder:
  • Liedtke, Heinz
    D-4600 Dortmund 72 (DE)
  • Hofmann, Heinrich
    D-6930 Eberlach (DE)

(74) Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al
c/o ABB Patent GmbH, Postfach 10 03 51
68128 Mannheim
68128 Mannheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Langfeldleuchte


    (57) Eine Langfeldleuchte mit einem Gehäuse (11) und einer Wanne (12) besitzt an den Längsseiten je zwei Schiebere­lemente (37, 38), die mittels einer Feder (60) aufeinan­derzugedrückt sind. Die Schieberelemente (37, 38) besit­zen schlitzartige Ausnehmungen (48, 49) an ihrer zur Wanne (12) zugewandten Längsseite; mittels der Feder werden die Schieberelemente aufeinanderzugedrückt und hintergreifen dabei mit in den Ausnehmungen (48, 49) vorgesehenen Schrägkanten (50, 52) keilförmig an der Wanne angeformte Zapfen (46, 47). Zum Lösen der Verrie­gelung werden mittels einer Drehwelle (31) ellipsenför­mige Scheiben (34, 35) verdreht, so daß die Schieberele­mente auf jeder Seite entgegen dem Zug der Feder vonei­nanderweggedrückt werden und so ein Abnehmen der Wanne (12) vom Gehäuse (11) möglich wird.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Langfeldleuchte nach dem Oberbegriff der Anspruche 1 oder 3.

    [0002] Eine derartige Langfeldleuchte besitzt ein Gehäuse aus elektrisch isolierendem oder ggf. metallischem Material, das mit einer U-förmigen Wanne aus transparentem Materi­al unter Zwischenfügung einer Dichtung abgedeckt wird. Im Inneren der Langfeldleuchte befinden sich eine oder ggf. zwei Leuchtstofflampen, die über innerhalb der Langfeldleuchte vorhandenen Stromversorgungseinrichtun­gen mit Strom versorgt werden. Die elektrischen Kompo­nenten sind am Gehäuse befestigt.

    [0003] Insbesondere in explosionsgefährdeten Bereichen muß eine Langfeldleuchte bestimmten Vorschriften genügen. Zum ei­nen ist eine bestimmte Dichtigkeit zwischen Außenumge­bung und Innerem der Leuchte gefordert. Wegen der Gefahr von Zündungen umgebender explosibler Gemische darf die Leuchte nicht geöffnet werden können, wenn die elektri­schen Komponenten unter Spannung stehen. Daher ist es erforderlich, daß vor dem Abnehmen der Wanne die Strom­zufuhr zu den Leuchtstofflampen abgeschaltet wird. Zur Verbindung von Gehäuse mit Wanne ist dazu eine von außen betätigbare Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, die gleichzeitig auch das in der Langfeldleuchte vorgesehene Schaltgerät zum Abschalten der Stromzufuhr betätigt.

    [0004] Zur lösbaren Verbindung der Wanne mit dem Gehäuse befin­den sich bei bekannten Langfeldleuchten an einer Längs­seite Scharniere, wogegen an der anderen Längsseite im Inneren der Langfeldleuchte vorgesehene Verriegelungs­elemente eingesetzt sind, die im Gehäuse befindlich mit diesem gekuppelt sind und mit Vorsprüngen, insbesondere Zapfen, an der Wanne zusammenwirken. Zur Betätigung die­ser Verriegelungsvorrichtung ist ein Antriebszapfen nach außen geführt, der mittels eines Werkzeuges betätigt werden kann. Mit den Zapfen wirken dabei Schieberelemen­te zusammen, an denen hakenförmige Ösen angeformt sind, die hinter die Zapfen an der Wanne greifen.

    [0005] Da lediglich auf einer Seite Schieberelemente vorgesehen sind, wogegen auf der anderen Seite Scharniere die Hal­terung der Wanne an dem Gehäuse übernehmen, sind einige Probleme mit den Dichtungen zu erwarten, weil aufgrund der konstruktiven Ausgestaltung (Geometrie) die Dichtung zwischen der Wanne und dem Gehäuse während der gesamten Lebensdauer lediglich einer praktisch unveränderlichen Dichtkraft unterworfen ist; im Falle von Alterung und Kompression der Dichtung besteht die Gefahr eines Un­dichtwerdens, und darüberhinaus besteht das Problem, daß im Bereich der Krafteinleitung vom Scharnier auf die Wanne Spannungen erzeugt werden, die zu Spannungsrißkor­rosion führen können.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Langfeldleuchte der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Dichtig­keit während ihrer gesamten Lebensdauer gewährleistet und bei der Spannungsrißkorrosion durch übermäßige ört­liche Belastungen im wesentlichen vermieden ist.

    [0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 oder des An­spruches 3.

    [0008] Gemäß der im Anspruch 1 angegebenen ersten Lösung also befindet sich auf jeder Seite des Gehäuses ein Schieber­element, welche die gesamte Länge der Leuchte übergrei­fen und mit je einer Feder, die entweder eine Zug- oder eine Druckfeder sein kann, dauernd beaufschlagt sind und mittels eines geeigneten, von außen betätigbaren Antrie­bes entgegen der Kraft der Federn aus der Verriegelungs­stellung in die entriegelte Stellung verschoben werden.

    [0009] Gemäß der im Anspruch 3 angegeben zweiten Lösung werden je zwei Schieberelemente auf beiden Gehäuseseiten vorge­sehen, die mittels je einer Feder gegeneinander beauf­schlagt sind und von dem Antrieb gegeneinander bewegt werden können.

    [0010] In diesem Zusammenhang ist wesentlich, daß an den Schie­berelementen Ausnehmungen vorgesehen sind, die je eine schräg bzw. unter einem Winkel zur Verschieberichtung der Schieberelemente verlaufende Kante aufweisen, die mit an der Wanne angeformten Vorsprüngen zusammenwirkt, wodurch im Zusammenwirken mit den Federn eine dauernde Beaufschlagung der Vorsprünge in Dichtrichtung bewirkt wird: Die Federkräfte in Verschieberichtung der Schiebe­relemente werden über die schrägen Kanten umgelenkt in senkrecht zur Dichtungsfläche wirkende Dichtkräfte gegen Vorsprünge an der Wanne.

    [0011] Damit werden also Schieberelemente auf beiden Längssei­ten der Langfeldleuchte vorgesehen, so daß die Verriege­lung auf beiden Seiten mit den gleichen mechanischen Elementen vorgenommen wird. Eigentliche Gelenkscharnie­re, die sowohl mit der Wanne als auch mit dem Gehäuse fest verbunden sind, sind nicht mehr vorhanden, was auch für Staubablagerung von Bedeutung ist. Darüberhinaus wird durch die federnde Beaufschlagung der beiden Schie­berelemente auf jeder Seite eine Nachstellung der Dicht­kraft bewirkt, was dazu führt, daß auch im Falle einer Alterung und einer Kompression der Dichtung immer eine durch die Feder bewirkte gleichmäßige Dichtkraft während der gesamten Lebensdauer erzielt ist.

    [0012] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dem Anspruch 2 zu entnehmen. Der Exzenterantrieb verschiebt die Schieberelemente gegen die Kraft der Fe­dern zwecks Entriegelung und die Federn werden vom Ex­zenterantrieb beim Verriegeln freigegeben.

    [0013] Eine der eben beschriebenen Anordnung ähnliche Ausge­staltung der Erfindung ist den Ansprüchen 4 bzw. 5 zu entnehmen. Dadurch, daß der Exzenterantrieb eine Ellipse ist und die Feder eine Zugfeder, die die beiden zusam­menwirkenden Schieberelemente auf jeder Gehäuseseite aufeinanderzuzieht, werden die beiden Schieberelemente bei neuer Dichtung im verriegelten Zustand einen gewis­sen Abstand von der Ellipse einnehmen, der bei Alterung der Dichtung soweit verringert werden kann, bis im ver­riegelten Zustand die Stirnkanten der Schieberlemente auf der Ellipse bzw. dem Ellipsenrad anlegen. Mindestens in diesem Bereich ist eine Selbstnachstellung der Dicht­kraft und damit der Dichtung gewährleistet, so daß auch bei Alterung der Dichtung Undichtgkeiten kaum auftreten können.

    [0014] Im Gegensatz zu der Ausführung, bei der die beiden Schieberelemente mittels einer einzigen Feder, deren En­den jeweils mit je einem Schieberelement verbunden sind, zusammengedrückt werden, wird erfindungsgemäß nach An­spruch 6 erreicht, daß jedes Schieberelement unabhängig vom anderen federnd in Richtung Schließen der Abdeckwan­ne beaufschlagt wird.

    [0015] Wenn das Gehäuse einen Reflektor aufweist, der innerhalb des Gehäuses angeordnet ist und im wesentlichen das Ge­häuse ausfüllt und abdeckt, können die Schieberelemente erfindungsgemäß an dem Reflektor verschiebbar geführt sein. Dabei können das eine Ende der Federn mit den Schieberelementen und das andere Ende jeweils mit dem Reflektor verbunden sein, so daß eine Relativverschie­bung bezogen auf den Reflektor erreicht wird. Natürlich kann auch nur eine Zugfeder für je zwei gegeneinander bewegbare Schieberelemente vorgesehen sein.

    [0016] Dadurch, daß der Reflektor mit den Schieberelementen ei­ne vormontierbare Einheit bildet, ist die Gesamtmontage des Gehäuses erheblich vereinfacht.

    [0017] Da mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung mit den Schieberelementen auf beiden Längsseiten der Wanne bzw. des Reflektors die bekannten Drehscharniere nicht mehr erforderlich sind, gleichwohl aber zum Öffnen der Wanne eine Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Wanne gege­ben sein muß. damit die Wanne beim Entriegeln nicht her­abfällt, ist bzw. sind gemäß kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 16 an einer Längsseite, bevorzugt auf der Seite, die von der Betätigungsseite der Verriegelungs­einrichtung abliegt, eine oder mehrere Laschen vorhan­den, die einerseits mit der Wanne und andererseits mit dem Gehäuse verbunden sind, wobei in besonders bevorzug­ter Weise die Befestigung an der Wanne eine verschiebba­re und verstellbare Befestigung ist.

    [0018] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0019] Anhand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesse­rungen der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.

    [0020] Es zeigen:

    Figur 1 eine Querschnittsansicht einer Langfeldleuch­te, geschnitten in der Mitte, entsprechend Schnittlinie I-I der Figur 2,

    Figur 2 eine Teilschnittansicht gem. der Schnittlinie II-II der Figur 1, im verriegelten Zustand,

    Figur 3 die Schnittansicht der Figur 2, im entriegel­ten Zustand,

    Figur 4 eine Teilschnittansicht gemäß Schnittlinie IV-IV, bei geöffneter Wanne,

    Figur 5 eine Teilschnittansicht ähnlich der der Figur 4, bei geschlossener Wanne,

    Figur 6 eine Aufsicht auf eine Laschenverbindung gemäß Pfeilrichtung VI der Figur 4, wobei das Schie­berelement weggelassen ist,

    Figur 7 eine weitere Ausführung der Schieberanordnung,

    Figur 8 eine perspektivische Darstellung eines Gehäu­ses einer Langfeldleuchte mit eingesetztem Reflektor mit daran angeformtem Fassungsträger für Leuchtstofflampen und

    Figur 9 eine teilweise perspektivische Darstellung eines Reflektors mit daran angebrachten Schie­berelementen.



    [0021] Eine Langfeldleuchte 10 besitzt ein Gehäuse 11 und eine damit verbundene transparente Wanne 12, wobei die Lang­feldleuchte 10 zwei Leuchtstofflampen 13 und 14 auf­nimmt, die in der Figur 1 lediglich strichliert darge­stellt sind.

    [0022] Das Gehäuse 10 besitzt ein Bodenteil 15, an dem U-förmig zwei Seitenteile 16 und 17 angeformt sind, so daß sich hierdurch ebenfalls eine Wannenform des Gehäuses ergibt. Die freien Ränder der Seitenteile 16 und 17 sind mit einer L-förmigen Abkröpfung 18 versehen, welche an den Wänden, den Seitenteilen 16, 17 sowie den nicht darge­stellten, die Seitenwände an ihren Enden miteinander verbindenden Stirnwänden umläuft. Demgemäß ist die Ab­kröfpung auch am Seitenteil 17 mit der Bezugsziffer 18 bezeichnet.

    [0023] An der Abkröpfung 18 ist eine ebenfalls umlaufende, pa­rallel zur Bodenfläche des Bodenteils 15 verlaufende Dichtfläche 20 angeordnet, die mit einer Dichtung 21 zu­sammenwirkt, die in einer an der Wanne 12 angeformten, U-förmigen Rinne 22 eingesetzt ist; die Rinne 22 selbst ist mittels zweier umlaufender Schenkel 23 und 24 gebil­det, und der Schenkel 24 bildet die Außenwand der Wanne 12. Der innere Schenkel kann auch als L-förmige umlau­fende Anformung auf der Innenseite der Wanne 12 angese­ hen werden. Die U-Form der Rinne 22 ist zur Wanne bzw. deren Kante hin offen und die Schenkel 23 und 24 verlau­fen senkrecht zum Bodenteil 15 des Gehäuses 10 oder sen­krecht zur Trennebene zwischen Wanne und Gehäuse.

    [0024] An der Innenseite des Seitenteils 17 befindet sich eine sacklochförmige Ausnehmung 25, deren Mittelachse sen­krecht zur Längsachse der Langfeldleuchte bzw. zur Sym­metrieebene (Schnittlinie II-II) der Langfeldleuchte verläuft, und mit diesem Sackloch 25 fluchtet eine Öff­nung 26, die auf der Außenseite des Seitenteils 16 von einem zylinderförmig vorspringenden Kragen 27 umfaßt ist und in der abgedichtet ein Antriebselement 28 eingesetzt ist, welches Antriebselement auf der Außenseite des Sei­tenteils 16 mit einem Mutternkopf 29 und auf der Innen­seite mit einem Zapfen 30 mit verringertem Durchmesser ausgebildet ist, welcher Zapfen ins Innere einer Hohl­welle 31 eingefügt und darin mittels einer Splintverbin­dung 32 gesichert ist. Das andere Ende der Hohlwelle greift in das Sackloch 25 ein. Über die Splintverbindung 32 und eine weitere Splintverbindung 33 an dem dem Sack­loch 25 zugewandten Ende sind mit der Hohlwelle 31 je eine ellipsenförmige Antriebsscheibe 34 und 35 verbun­den, die bei Verdrehung der Hohlwelle 31 mit verdreht werden.

    [0025] Angenähert parallel zu den Seitenteilen 16 und 17 des Gehäuses 11 verlaufen Schieberelemente 36, 37 und 38. In der Figur 1 sind lediglich die beiden Schieberelemente 36 und 37 ersichtlich; in der Figur 2 ist das weitere, mit dem Schieberelement 37 zusammenwirkende Schieberele­ment 38 dargestellt. Beide Schieberelemente 37 und 38 (ebenso wie die Schieberelemente 36 und das dazu gehö­rende nicht dargestellte Schieberelement) sind zwei von­ einander getrennte Schieberelemente, die eine langge­streckte Plattenform aufweisen, wobei ein Teilbereich parallel zu der der Wanne 12 gewandten Seitenkante 39 zum übrigen Bereich abgekantet ist. Man erkennt aus der Figur 1, daß das Seitenteil 17 ebenso wie das Seitenteil 16 schräg nach außen geneigt ist, so daß die beiden Sei­tenteile 16 einen spitzen Winkel zwischen sich aufneh­men, der zur Wanne 12 hin geöffnet ist. Die Schieberele­mente sind so ausgebildet, daß der breitere Bereich 40 der Schieberelemente parallel zu dem Seitenteil 17 ver­läuft, wogegen der schmalere Bereich 41 senkrecht zum Bodenteil 15 ausgerichtet ist.

    [0026] Das Schieberelement 37 ist ebenso wie die anderen Schie­berelemente mit in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen 42 versehen (Figur 4 und 5), die durch die in den Sei­tenteilen 16 und 17 angeformte L-förmige Auflageführun­gen 43 greifen und so eine Längsverschiebung der Seiten­teile 36 bis 38 an den Seitenwänden bzw. Seitenteilen 16 und 17 gestatten. Für die Auflagerung der Schieberele­mente 36, 37 und 38 auf den den Innenflächen der Seiten­teile 16 und 17 sind senkrecht zur Längserstreckung der Langfeldleuchte 12 in Abstand zueinander angeordnete Führungsleisten 44 und 45 vorgesehen, und zwar im vor­liegenden Fall entsprechend der Anzahl von Zapfen (siehe weiter unten). Mittels der Führungsleisten 44 und 45 wird ein Abstand der Schieberelemente 37, 38, 36 von den Innenflächen der Seitenteile 16 und 17 erzielt.

    [0027] Aus Figur 4 ist ersichtlich, daß an den Innenflächen der Schenkel 23 mehrere senkrecht zum Schenkel 23 vorstehen­de Zapfen 46, 47 angeformt sind, senkrecht zur Längssym­metrieebene (Schnittlinie II-II) nach innen vorspringen und eine zylinderartige Form aufweisen.

    [0028] An den Schieberelementen 36, 37 und 38 sind im Bereich der Längskante 39 L- oder Komma-förmige Ausnehmungen 48 und 49 eingebracht, die in Richtung aufeinanderzu geöff­net sind und sich gegenüberliegende Schrägkanten 50 und 51 bzw. 52 und 53 aufweisen, wobei von Bedeutung insbe­sondere die beiden Schrägkanten 50 und 52 sind, insoweit als diese nämlich eine Keilform bilden, welche mit den Zapfen 46 und 47 zusammenwirkt. Die Ausnehmungen 48 und 49 sind im Bereich des senkrecht zum Bodenteil verlau­fenden Abschnittes bzw. Bereiches 41 eingeformt, damit eine Verkantung der Schieberelemente bezogen auf die Zapfen an der Wanne vermieden und die seitlichen Begren­zungswände der Ausnehmungen 48 und 49 parallel zu der Außenfläche der Zapfen verlaufen. Dies ist dabei auch Grund dafür, daß die Schieberelemente um eine in ihrer Längsrichtung verlaufende Kante in sich geknickt sind.

    [0029] Die beiden Schieberelemente 37 und 38 (ebenso wie die beiden anderen Schieberelemente 36 und das nicht gezeig­te) besitzen eine senkrecht zu ihrer Längserstreckung verlaufende Stirnkante 54 und 55, in der sich gegenüber­liegend kleine Vertiefungen 56 und 57 eingeformt sind, die kreisbogenartig mit einem Radius versehen sind, der dem kleineren Radius der ellipsenförmigen Scheiben 34 und 35 entspricht.

    [0030] Im Bereich ihrer Stirnkanten 54 und 55 besitzen die Schieberelemente 37 und 38 jeweils ein Loch 58 und 59, in welche die Enden einer Zugfeder 60 eingehängt sind, so daß die beiden Schieberelemente 37 und 38 mittels der Zugfeder immer aufeinanderzu beaufschlagt sind. Die Schrägkanten 50 und 52 der Ausnehmungen 48 und 49 liegen dann seitlich auf den Zapfen 46 und 47 auf und durch die Kraft der Feder und die Schrägkanten 50 und 52 wird auf die Zapfen 46 und 47 eine Kraft ausgeübt, welche die Wanne 12 im Bereich der Dichtung 21 auf das Gehäuse 11 und dort insbesondere auf die umlaufende Dichtfläche 20 drückt. Sollte dabei die Dichtung 21 durch Alterung oder durch Kompression an Elastizität verlieren, dann werden über die Schägflächen 50 und 52 die Zapfen 46 und 47 noch weiter nach unten gedrückt, so daß die Dichtkraft wieder auf ursprüngliche Höhe erhöht wird. Damit die Schieberelemente nicht quer zu ihrer Längserstreckung nachgeben, d. h. auf die Zapfen 46 und 47 so auflaufen, daß sie sich quer zu ihrer Längserstreckung hin zur Wan­ne verlagern, sind die Führungselemente bzw. Führungs­zapfen 43 und die Langlöcher 42 vorgesehen; dies be­wirkt, daß beim Zusammenziehen der beiden Schieberele­mente 37 und 38 mittels der Feder 60 die Zapfen in Rich­tung Gehäuse gedrückt werden.

    [0031] Die Figur 2 zeigt den Verriegelungszustand, also den Zu­stand, wenn die längere Achse der Ellipse senkrecht zur Längserstreckung der Schieberelemente 38 verläuft. Zum Entriegeln ist mittels eines Werkzeuges die Hohlwelle 31 zu verschwenken, so daß die beiden elliptischen Scheiben 34 und 35 mit ihrer Längsachse parallel zur Längser­streckung der Schieberelemente 37 und 38 liegen, so daß die Schieberelemente entgegen der Kraft der Feder 60 voneinander weggedrückt werden, so daß die Zapfen 46 und 47 an der Wanne aus dem Bereich der Schrägkanten 50 und 52 gelangen, so daß die Zapfen 46 und 47 aus den Ausneh­mungen 48 und 49 herausgehoben werden können. Durch Rückdrehen in die in Figur 2 dargestellte Stellung wird die Kraft der Feder 60 freigegeben.

    [0032] An wenigstens zwei Zapfen 46 sind Laschen 61 befestigt, die eine Bohrung 62 aufweisen, die über den Zapfen 46 geschoben wird; an der Zapfenwurzel ist eine Einkerbung 63 vorgesehen, die mit einer Verengung 64 der Bohrung 62 zusammenwirkt, insoweit, als die Verengung in die Ein­kerbung 63 eingreift. Dadurch wird bzw. werden die La­sche bzw. die Laschen 61 formschlüssig an den Zapfen 46 gehalten (eingerastet). Die Lasche 61 ist rechteckig langgestreckt geformt und besitzt in der der Bohrung 62 entgegengesetzt liegenden Hälfte ihrer Längserstreckung einen Längsschlitz 65, der zum freien Ende hin durch einen Steg 66 begrenzt ist; der Schlitz 65 wird von der L-förmigen Auflageführung 43 durchgriffen und aufgrund seiner Länge gestattet der Längsschlitz eine Bewegung der Lasche 61 bzw. der Laschen 61 in ihrer Längsrich­tung, so daß, wie aus Figur 4 ersichtlich ist, die Wanne abgehoben oder, wie in Figur 5 dargestellt, an dem Ge­häuse 11 angeschlossen sein kann. Die beiden Leisten 44 und 45 dienen der seitlichen Führung der Lasche 61. Da­mit greift die Lasche 61 zwischen die Schieberelemente 37 und die Innenflächen der Seitenwände 17 zwischen den Leisten 44 und 45 ein, so daß eine unverlierbare Führung der Laschen an den Seitenteilen gewährleistet ist. Be­sondere Belastungen an der Wanne, wie sie bei den Schar­nieren auftreten können, bewirken diese Laschen 61 nicht.

    [0033] Anstatt ellipsenförmig ausgebildeter Antriebsscheiben 34 und 35 können alle Arten von Exzenterantrieben vorgese­hen sein; wesentlich ist, daß die Seitenteile federnd gegeneinander bewegt werden und mittels der Scheiben die Seitenteile entgegen der Kraft der Feder verschoben wer­den können. In den Zeichnungen ist dargestellt, daß die Feder 60 eine Zugfeder ist. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, daß diese Feder eine Druckfeder ist, die die beiden Seitenteile auseinanderdrückt. Dann ist anstatt der ellipsenförmigen Scheiben eine andere Antriebseinrichtung vorzusehen, die zum Lösen die beiden Schieberelemente gegeneinanderdrückt, was ebenfalls wie­der zur Folge hat, daß die L-förmigen oder Komma-förmi­gen Ausnehmungen 48 und 49 in die andere Richtung geöff­net sein müssen.

    [0034] In der o. g. Beschreibung ist dargestellt, daß die Schieberelemente mit der Feder beiseitig an den Seiten­teilen angeordnet sind; es besteht natürlich die Mög­lichkeit, in üblicherweise zwei Schieberelemente an ei­ner Seite und an der anderen Seite handelsübliche Schar­niere vorzusehen. Dann ist wenigstens an der Schieber­seite eine ausreichende Dichtung gewährleistet. Jeden­falls ist auch dabei die Erfindung verwirklicht.

    [0035] Die Erfindung ist auch dann verwirklicht, wenn anstatt des Exzenterantriebs bzw. des Ellipsenantriebs, wie in den Figuren dargestellt, ein Exzenterantrieb mit Zapfen vorgesehen ist, die in Nuten an den Schieberelementen eingreifen und damit eine Verschiebung bewirken. Auch hier kann eine Feder, entweder eine Druck- oder eine Zugfeder zwischen den beiden Schieberelementen die er­findungsgemäßen Aufgaben übernehmen, nämlich eine Nach­stellung der beiden Schieberelemente gegeneinander, der­gestalt, daß ein Zudrücken der Wanne gegen das Gehäuse durch die Feder über Schrägkanten erfolgt.

    [0036] Die Figur 7 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Erfin­dung. Die Langfeldleuchte besitzt, wie oben, das Gehäuse 11 mit dem Bodenteil 15 und die Wanne 12. Im Inneren des Gehäuses 11 sind an den Längskanten im Bereich der Dich­tung zwei Schieberelemente 100 vorgesehen, von denen in Figur 7 lediglich ein Schieberelement zu sehen ist. Die Schieberelemente 100 verlaufen über die gesamte Länge des Gehäuses. Sie besitzen an ihrer einen, der Wanne 12 zugewandten Längskante Ausnehmungen 101, an denen Schrägflächen 102 angebracht sind; diese Ausnehmungen entsprechen identisch den Ausnehmungen 48 und 49. Etwa im mittleren Bereich des Gehäuses befindet sich eine Antriebswelle, die durch den Achsenpunkt 105 dargestellt ist und an der ein Ellipsenrad 104 vorgesehen ist, das innerhalb einer Ausnehmung 103 am Schieberelement 100 liegt bzw. mit den senkrecht zur Längserstreckung ver­laufenden Begrenzungskanten 103a und ggf. 103b der Aus­nehmung 103 zusammenwirkt. Die Schieberelemente besitzen weiterhin Längsschlitze 107, durch die Zapfen 108 am Gehäuse 11 greifen, so daß die Schieberelemente 100 le­diglich in ihrer eigenen Längsrichtung verschiebbar sind. Zwischen dem Gehäuse 11 und dem Schieberelement 100 bzw. den Schieberelementen 100 befindet sich je eine Feder 106, welche die Schieberelemente 100 dauernd in Pfeilrichtung P beaufschlagen, dergestalt, daß die Schrägkanten 102 auf die Zapfen 46 auflaufen. Wenn die elliptische Scheibe bzw. die Ellipse 104 verdreht wird, dann gelangt der Bereich mit dem größeren Radius gegen die Seitenkante 103a der Ausnehmung 103 und verschiebt so das Schieberelement entgegen der Kraft der Feder 106, also entgegen der Pfeilrichtung P, wodurch eine Entrie­gelung bewirkt wird. Wenn die exzentrische Scheibe 104 in die gezeichnete Stellung verschwenkt wird, bei der also der Bereich mit kleinerem Durchmesser der Seiten­kante 103a zugewandt ist, dann wird die Kraft der Feder 106 bzw. die Kraft der Federn 106 freigegeben, so daß die Schrägkanten 102 auf die Zapfen 46 auflaufen können und auf diese Weise die Dichtkraft erzeugen. Die Kraft der Federn 106 wird somit über die Schrägflächen 102 bzw. Schrägkanten 102 auf die Zapfen 46 übertragen, wo­durch jeweils eine Kraft auf die Zapfen 46 erzeugt wird, die die Wanne 12 gegen das Gehäuse 15 drücken.

    [0037] Die Figur 8 zeigt in perspektivischer Darstellung das Gehäuse 15 der Langfeldleuchte gemäß den Figuren 1 bis 7. In die offene Seite des Gehäuses 15 ist ein Reflektor 120 eingelegt, der der langgestreckten Form des Gehäuses 15 angepaßt ist und an seinen beiden Enden jeweils einen senkrecht daran angeformten Fassungsträger 121 und 122 für Leuchtstofflampen aufweist. Der Reflektor 120 be­sitzt zwei parallel verlaufende rillenartige Vertiefun­gen 123 und 124.

    [0038] An den Seitenkanten des Reflektors 120 sind Schieberele­mente 125 und 126 bzw. 127 und 128 angebracht, die, wie die Schieberelemente 37, 38 bzw. 100 zum Hintergreifen von Noppen 46 einer transparten Abdeckwanne 12 (siehe Figur 7) dienen.

    [0039] In gleicher Weise wie bei den Ausführungen nach den Fi­guren 1 bis 7 werden die beiden Schieberelemente 125 und 126 bzw. 127 und 128 mittels einer im Gehäuse 15 gela­gerten und von außen antreibbaren durch eine Ellipsen­konstruktion 35 (siehe Figur 3) gebildete Exzenteranord­nung je nach Stellung der Ellipsenkonstruktion 35 aus­einandergedrückt entgegen dem Druck einer Federanord­nung.

    [0040] Es sei nun Bezug genommen auf die Figur 9.

    [0041] Man erkennt in der Figur 9 den Reflektor 120, der durch eine U-förmige Struktur mit Schenkeln 129 und 130 gebil­det ist. An der Außenfläche der Schenkel 129 und 130 sind die Schieberelemente 125 bis 128 verschiebbar gela­gert. Die vorderen Schieberelemente 127 und 128 sollen dabei näher betrachtet werden.

    [0042] Die Schieberelemente weisen schlüssellochartige Öffnun­gen 131 und 132 auf mit einem Bereich größeren Durchmes­sers 133 und 134 und einem daran sich anschließenden Schlitz 135 und 136. An den Schenkeln 129 und 130 sind Zapfen mit einer Verdickung bzw. einer Erweiterung 137 und 138 befestigt, wobei der Außendurchmesser der Erwei­terungen der Zapfen 137 und 138 dem Innendurchmesser des Erweiterungsteiles 133 bzw. 134 entspricht. Die Breite des Schlitzbereiches 135 und 136 ist kleiner als der Durchmesser der Erweiterungen der Zapfen 137 und 138. Zur Montage werden die Erweiterungen 133 über die Erwei­terungen der Zapfen 137 bzw. 134, 138 geschoben und dann die Schieberelemente 127 und 128 soweit verschoben, daß die Zapfen 137 und 138 sich in den Schlitzbereichen 135 und 136 befinden. In der Figur 9 ist pro Schieberelement lediglich eine solche Befestigung bzw. Führungsanordnung gezeichnet. Selbstverständlich sind zwei oder auch mehr solcher Führungen vorgesehen, damit die Schieberelemente gut an dem Reflektor 120 geführt sind. Dies ist erfor­derlich, da die Schieberelemente eine Dichtkraft auf die Zapfen oder Noppen der Wanne übertragen müssen.

    [0043] Die Schieberelemente besitzen langgestreckte, parallel zu ihrer Längserstreckung verlaufende Durchbrüche 140 und 141 die zur Aufnahme einer Feder 142 dienen. Die Feder 142 ist einerseits mit einem Ende in ein Loch 143 am Schieberelement 127 bzw. 128 ein- und andererseits mit ihrem anderen Ende an einem Befestigungszapfen 144 am Schenkel 130 bzw. 129 angehängt. Diese Federanordnung bewirkt, daß die Schieberelemente auf jeder Seite des Reflektors 120 in Pfeilrichtung P₁ und P₂ aufeinander zugedrückt werden.

    [0044] Die Schenkel 129 und 130 besitzen beidseitig im Bereich zwischen den Stirnkanten der Schieberelemente 125, 126; 127 und 128 eine Ausnehmung 145, damit der Reflektor 120 durch eine im Gehäuse befindliche Antriebswelle (ähnlich der Welle 31 der Figur 2) nicht behindert ist.


    Ansprüche

    1. Langfeldleuchte mit einem Gehäuse und einer da­mit verbindbaren Wanne aus transparentem Material, mit einer von außen betätigbaren Verriegelungsvorrichtung und einer im Gehäuse gelagerten und darin verschiebbaren Schieberanordnung, die mit der Wanne gekuppelt ist, der­gestalt, daß die Wanne in einer Stellung der Schieberan­ordnung verriegelt und in der anderen Stellung entrie­gelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Schieberanord­nung an beiden Dichtungslängskanten des Gehäuses (11) je ein Schieberelement (100) angeordnet ist, die entgegen der Kraft je einer Feder (106) von der Verriegelungsvor­richtung (104, 105) aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung verschiebbar sind.
     
    2. Langfeldleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß jede Feder (106) mit einem Ende mit dem Gehäuse (11) und mit dem anderen Ende mit dem zugehöri­gen Schieberelement (100) verbunden ist, und daß die Verriegelungsvorrichtung einen Exzenterantrieb (104) aufweist, mit dem die Schieberelemente gekuppelt sind.
     
    3. Langfeldleuchte mit einem Gehäuse und einer da­mit verbindbaren Wanne aus transparentem Material, mit einer von außen betätigbaren Verriegelungsvorrichtung und einer im Gehäuse gelagerten und darin verschiebbaren Schieberanordnung, die mit der Wanne gekuppelt ist, der­gestalt, daß die Wanne in einer Stellung der Schieber­anordnung verriegelt und in der anderen Stellung entrie­gelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Dich­tungslängskanten je zwei Schieberelemente vorgesehen sind, die gegeneinander gegen die Kraft einer Federan­ordnung verschiebbar sind.
     
    4. Langfeldleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Federanordnung eine Zugfeder (60) auf­weist, die die Schieberelemente aufeinanderzu beauf­schlagt, und daß zwischen beiden Schieberelementen ein Exzenterantrieb vorgesehen ist, der die Schieberelemente in der Entriegelungsstellung voneinanderwegdrückt.
     
    5. Langfeldleuchte nach Anspruch 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Zugfeder (60) mit ihren Enden mit den gegeneinander verschiebbaren Schieberelementen verbunden ist.
     
    6. Langfeldleuchte nach Anspruch 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Federanordnung Zugfedern umfaßt, die jeweils mit einem Ende an den Schieberelementen und mit dem anderen Ende gehäusefest aufgehängt sind.
     
    7. Langfeldleuchte nach einem der vorigen Ansprü­che, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberelemente (37, 38) Längsschlitze aufweisen, mit denen sie an Auf­lageführungen an den Innenflächen der Seitenteile des Gehäuse der Langfeldleuchte geführt sind.
     
    8. Langfeldleuchte nach einem der vorigen Ansprü­che, mit in einem im Inneren des Gehäuses an das Gehäuse abdeckenden Reflektor, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberelemente (125 bis 128) an dem Reflektor (120) verschiebbar geführt festgehalten sind, wobei jede Feder (142) mit einem Ende am Reflektor und mit dem anderen Ende am jeweiligen Schieberelement befestigt sind.
     
    9. Langfeldleuchte nach Anspruch 8, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Schieberelemente (125 bis 128) an etwa senkrecht zur Reflektorebene verlaufenden Seitenflächen des Reflektors (120) angeordnet sind.
     
    10. Langfeldleuchte nach einem der vorherigen An­sprüche, mit an der Wanne angeordneten Zapfen, über die an den Schieberelementen angeordnete Haken greifen, da­durch gekennzeichnet, daß die Haken der Schieberelemente durch Schrägflächen (50, 52) an den Schieberelementen gebildet sind, die keilartig von der Feder gegen die Zapfen gedrückt sind.
     
    11. Langfeldleuchte nach einem der vorherigen An­spruche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberelemen­te (37, 38) Längsschlitze aufweisen, mit denen sie an Auflageführungen an den Innenflächen der Seitenteile des Gehäuses der Langfeldleuchte geführt sind.
     
    12. Langfeldleuchte nach einem der vorherigen An­sprüche, mit in einem stumpfen Winkel zum Bodenteil ge­neigten Seitenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberelemente im Bereich ihrer Längskante in stumpfen Winkel abgekröpft sind, so daß eine Knicklinie gebildet ist, die parallel zur Längskante verläuft, und daß der Knickwinkel an die Winkelstellung der Seitenlinie ange­paßt ist, dergestalt, daß ein Bereich der Schieberele­mente parallel zu den Seitenteilen und ein zweiter Be­reich der Schieberelemente senkrecht zu dem Bodenteil verläuft, und daß der senkrecht verlaufende Bereich die Ausnehmungen aufweist.
     
    13. Langfeldleuchte nach einem der vorherigen An­sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ellipsenförmi­gen Scheiben (34, 35) auf einer die Innenseite des Ge­häuses durchgreifende, parallel zum Bodenteil und sen­krecht zur Längserstreckung verlaufenden Welle drehfest mit dieser verbunden sind, wobei die Welle in den beiden Seitenteilen gelagert ist.
     
    14. Langfeldleuchte nach Anspruch 13, dadurch ge­kennzeichnet, daß ein Ende der Welle (31) in einem an der Innenfläche des einen Seitenteils (17) angeordneten Sackloch drehbar gelagert ist, wogegen an dem anderen Ende der Welle (31) ein das andere Element durchgreifen­der Antriebszapfen (28) befestigt ist, wobei der An­triebszapfen an seinem äußeren Ende eine Profilierung aufweist, so daß die Antriebswelle (31) mit einem Werk­zeug verdrehbar ist.
     
    15. Langfeldleuchte nach einem der vorigen Ansprü­che, dadurch gekennzeichnet, daß an den Innenflächen der Seitenteile (16, 17) senkrecht zu den Seitenteilen ver­laufende Leistenpaare vorgesehen sind, die zur Verschie­beführung der Schieberelemente (36, 37, 38) dienen.
     
    16. Langfeldleuchte nach Anspruch 15, dadurch ge­kennzeichnet, daß zur Verbindung der Wanne (12) mit dem Gehause (11) wenigstens eine Lasche (61) vorgesehen ist, die mit ihrem einen Ende über einem Zapfen (46) verra­stet ist und mit dem anderen Ende in den Zwischenraum zwischen zwei Leisten eines Leistenpaares greift und da­rin geführt ist, und daß im Bereich zwischen den beiden Leisten eines Leistenpaares die L-förmige Auflageführung (43) angeordnet ist, die ein in Längsrichtung der Lasche verlaufenden Schlitz durchgreift.
     




    Zeichnung






















    Recherchenbericht