(19)
(11) EP 0 392 224 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
13.08.1997  Patentblatt  1997/33

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.08.1994  Patentblatt  1994/31

(21) Anmeldenummer: 90105315.7

(22) Anmeldetag:  21.03.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B65D 5/54, B65D 83/08

(54)

Folien-Verpackung für Papier-Taschentücher

Carton for paper tissues

Emballage formé à partir d'un flanc pour mouchoir en papier


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 11.04.1989 DE 3911779

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.10.1990  Patentblatt  1990/42

(73) Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.)
27283 Verden (DE)

(72) Erfinder:
  • Focke, Heinz
    D-2810 Verden (DE)
  • Liedtke, Kurt
    D-2810 Verden (DE)

(74) Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al
Meissner, Bolte & Partner Patentanwälte Hollerallee 73
28209 Bremen
28209 Bremen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 949 496
DE-U- 7 539 076
FR-A- 2 458 480
US-A- 4 566 607
DE-A- 3 542 999
FR-A- 2 334 584
US-A- 4 062 486
   
       


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine quaderförmige Folien-Verpackung für Zellstofferzeugnisse, insbesondere Stapel von Papier-Taschentüchern, gefaltet aus einem vorzugsweise rechteckigen Zuschnitt, mit einer großflächigen Vorderwand, einer hierzu gegenüberliegenden Rückwand, schmaleren Seitenwänden und einer schmalen, oberen Stirnwand bzw. einer hierzu gegenüberliegenden Bodenwand, wobei
    • die Stirnwand und die Bodenwand aus einer schlauchförmigen Zwischenfaltstellung des Zuschnittes heraus jeweils durch aufeinander zu liegen kommende Faltlappen gebildet sind,
    • eine eine wiederverschließbare Entnahmeöffnung bedeckende Aufreißlasche als Teil der Vorderwand ausgebildet ist,
    • die Aufreißlasche durch Seitenperforationen begrenzt ist, die in Richtung auf eine zwischen Vorderwand und Stirnwand gebildete Kante verlaufen,
    • die Aufreißlasche zum Wiederverschließen der Entnahmeöffnung mit der Stirnwand verbunden und zumindest an einem Ende von einer Klebelasche mit klebstofffreiem Griffende überdeckt ist.


    [0002] Neben dem beschriebenen Hochformat betrifft die Erfindung weiterhin eine Verpackung im Querformat gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 8.

    [0003] Papier-Taschentücher werden üblicherweise in dünne Folien verpackt zur Bildung einer Folien-Verpackung mit einem Stapel von z. B. zehn Papier-Tachentüchern. Das Format dieser quaderförmigen Folien-Verpackung ist so gewählt, daß eine großflächige Vorder- und Rückwand, kleinere, langgestreckte, schmale Seitenflächen und noch kleinere, rechteckige, obere und untere Stirnflächen entstehen. Im Bereich dieser Stirnflächen sind Faltlappen des Folien-Zuschnittes, nämlich Längslappen und Seitenlappen, üblicherweise kuvertartig gefaltet.

    [0004] Zunehmend sind derartige Folien-Verpackungen mit einer wiederverschließbaren Öffnungshilfe versehen. Die Erfindung befaßt sich mit Folien-Verpackungen dieses Typs, wie er beispielsweise in der DE-A-29 49 496 gezeigt ist. Dort vorgesehene Aufreißlaschen erstrecken sich stets zumindest teilweise über die volle Breite der Vorderwand. Der Schutz des Packungsinhaltes ist nicht optimal. Eine Folien-Verpackung mit einer kleineren Öffnung zeigt die DE-A-35 42 999. Die Taschentücher sind aufgrund der schmalen Öffnung nicht zwängungsfrei entnehmbar.

    [0005] Einen anderen Verpackungstyp betrifft die FR-A-2 458 480. Ein quaderförmiger Behälter aus Karton oder Aluminium ist zur Aufnahme von Tüchern oder Dosen usw. vorgesehen. Im Bereich einer Bodenwand ist eine Aufreißlasche angeordnet, die durch Perforationen abtrennbar ist und zum ersten Öffnen vollständig abgerissen wird. Eine wiederverschließbare Aufreißlasche ist nicht vorgesehen. Eine etwas andere Verpackung zeigt auch die US-A-4 062 486, nämlich eine Quaderform mit einer sich über die gesamte Stirnwand erstreckenden Öffnung nach dem Aufreißen einer entsprechenden Lasche. Eine Wiederverschließbarkeit ist nicht gegeben.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Gestaltung der Eingangs genannten Folien-Verpackung weiter zu verbessern, unter anderem im Hinblick auf eine einfache Entnahme der einzelnen Taschentücher und eine gute Wiederverschließbarkeit.

    [0007] Die erfindungsgemäße Folien-Verpackung ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

    a) die die Aufreißlasche begrenzenden Seitenperforationen enden an der zwischen Vorderwand und Stirnwand gebildeten Kante mit Abstand von zwischen Vorderwand und Stirnwand gebildeten Packungsecken,

    b) von den Enden der Seitenperforationen erstrecken sich quergerichtete Perforationslinien, nämlich Querperforationen, entlang der Vorderkante bis zu den Packungsecken.



    [0008] Die Erfindung geht aus von der Erkenntnis, daß die wiederverschließbare Aufreißhilfe der geometrischen Gestalt des Packungsinhalts angepaßt sein muß, nämlich der Entnahme der flachen, zusamengefalteten Papier-Taschentücher dienen soll. Zu diesem Zweck ist die Aufreißlasche so bemessen, daß in Öffnungsstellung in der Vorderwand eine Ausnehmung entsteht, die zum mittigen Erfassen eines Papier-Taschentuchs mit zwei Fingern (Daumen und Zeigefinger) ausreichend ist. Des weiteren ist eine schlitzförmige Öffnung am oberen Rand der Folien-Verpackung vorhanden, nämlich im Bereich der Vorderkante, die das Herausziehen eines jeden einzelnen Taschentuchs ohne Zwängungen ermöglicht.

    [0009] Gemäß einem besonders wichtigen Merkmal der Erfindung wird die Aufreißlasche vollflächig durch die Klebelasche überdeckt. Dadurch ist der Öffnungsvorgang bei Ingebrauchnahme der Packung besonders einfach, ebenso das Wiederverschliessen, da die labile Aufreißlasche vollflächig durch die Klebelasche gehalten ist.

    [0010] Die längs der Vorderkante verlaufenden, an die Seitenperforationen der Aufreißlasche anschließenden Querperforationen werden durch Anheben bzw. Hochziehen der Stirnwand mit Hilfe der Klebelasche durchtrennt, so daß in einem Zuge die sich über die volle Breite der Folien-Verpackung erstreckende Entnahmeöffnung entsteht.

    [0011] Die erfindungsgemäße Öffnungshilfe kann gemäß Anspruch 8 auch im Querformat an der Packung angebracht sein. In diesem Falle führen die Seitenperforationen der Aufreißlasche zu einer Längsvorderkante der Packung, die zwischen Vorderwand und einer Seitenwand der Packung gebildet ist. Die quergerichteten Perforationslinien (Querperforationen) laufen dabei in der genannten Längsvorderkante bis zu den zugeordneten Ecken. Die Aufreißlasche ist bei dieser Ausführung sehr klein (schmal) ausgebildet im Verhältnis zur Länge der Längsvorderkante, nämlich derart, daß jeweils ein Taschentuch im Bereich der geöffneten Aufreißlasche mit zwei Fingern erfaßt werden kann.

    [0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung betreffen die Gestaltung der Packung bzw. der Aufreißhilfe. Ausführungsbeispiele der Folien-Verpackung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Folien-Verpackung für Papier-Taschentücher in Schließstellung, in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 2
    die Verpackung gemäß Fig. 1 in Öffnungsstellung für die Entnahme eines Taschentuchs, ebenfalls in Perspektive,
    Fig. 3
    einen ausgebreiteten Zuschnitt für die Verpackung gemäß Fig. 1 und 2,
    Fig. 4
    eine andere Ausführungsform der Folien-Verpackung in Schließstellung, in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 5
    die Verpackung gemäß Fig. 4 in Öffnungsstellung, ebenfalls in Perspektive,
    Fig. 6
    einen ausgebreiteten Zuschnitt für eine Verpackung gemäß Fig. 4 und 5,
    Fig. 7
    ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Folien-Verpackung in Schließstellung, in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 8
    einen ausgebreiteten Zuschnitt für eine Verpackung gemäß Fig. 7,
    Fig. 9
    ein nochmals modifiziertes Ausführungsbeispiel einer Folien-Verpackung in perspektivischer Darstellung.


    [0013] Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele von Folien-Verpackungen dienen zur Aufnahme eines Stapels von gefalteten Papier-Taschentüchern 10. Die Verpackung besteht aus einer dünnen, vorzugsweise thermisch siegelbaren Kunststoffolie von 30µ Dicke oder auch dicker.

    [0014] Die Verpackung ist quaderförmig ausgebildet. Das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 besteht aus einem (rechteckigen) Zuschnitt gemäß Fig. 3, in dem Faltlinien dargestellt sind zur Begrenzung einer Vorderwand 11, einer Rückwand 12 und einer von diesen begrenzten schmalen Seitenwand 13. Eine gegenüberliegende Seitenwand wird durch einander überlappende und miteinander durch Siegeln verbundene Seitenwandlappen 14, 15 gebildet.

    [0015] An die vorgenannten Flächen des Zuschnitts schließen Faltlappen zur Bildung einer oberen Stirnwand 16 und einer gegenüberliegenden, unteren Bodenwand an. Bei den Faltlappen handelt es sich um äußere und innere Längslappen 17, 18 im Bereich von Vorderwand 11 und Rückwand 12. Des weiteren schließen an die Seitenwand 13 sowie an die miteinander verbundenen Seitenwandlappen 14, 15 Seitenlappen 19, 20 an. Die Faltung der Stirnwand 16 und entsprechend des Bodens ist so ausgebildet, daß bei einer schlauchförmigen Zwischenfaltstellung des Zuschnitts bzw. der Verpackung zuerst die Seitenlappen 19, 20 gegen den Packungsinhalt und sodann der innere Längslappen 18 und schließlich der äußere Längslappen 17 gefaltet werden. Die vorgenannten Faltlappen sind durch Siegeln miteinander verbunden.

    [0016] Die rechteckige Vorderwand 11 ist mit einer Aufreißhilfe versehen. Diese ist im oberen Bereich angeordnet, benachbart zur Stirnwand 16.

    [0017] Zur Bildung einer Entnahmeöffnung 21 für die Papier-Taschentücher 10 ist in der Vorderwand 11 eine Aufreißlasche 22 gebildet. Diese erstreckt sich im mittleren Bereich der Vorderwand 11 und ist durch Schwächungslinien in der Folie, nämlich durch Perforationslinien begrenzt. Seitlich ist die Aufreißlasche 22 durch Seitenperforationen 23, 24 eingefaßt. Diese erstrecken sich von einer unteren, quergerichteten Verbindungsperforation 25 ausgehend in Richtung zu einer zwischen Vorderwand 11 und Stirnwand 16 gebildeten Packungskante, nämlich einer Vorderkante 26. Die Seitenperforationen 23, 24 laufen bis zu dieser Vorderkante 26. Die die Aufreißlasche 22 unten begrenzende Verbindungsperforation 25 kann auch als ganz oder teilweise durchgehender Stanzschnitt ausgebildet sein.

    [0018] Die Seitenperforationen 23, 24 verlaufen mit deutlichem Abstand von den Rändern der Vorderwand 11, nämlich von aufrechten Packungskanten 26, 27. In der bevorzugten Ausführung der Folien-Verpackung hat die Aufreißlasche 22 eine Breite, die ausreichend ist, nach dem Abziehen der Aufreißlasche 22 ein Taschentuch mit zwei Fingern (Zeigefinger, Daumen) zu erfassen und nach oben aus der Folien-Verpackung herauszuziehen. Die Breite der Aufreißlasche 22 kann demnach 2 cm bis 3 cm betragen.

    [0019] An die oberen, freien Enden der Seitenperforationen 23, 24 schließen quergerichtete Perforationslinien an, nämlich Querperforationen 28, 29. Diese erstrecken sich entlang der Vorderkante 26 bis zum Ende derselben, also bis zu Packungsecken 30, 31 zwischen Stirnwand 16 und Vorderwand 11.

    [0020] Wird die Aufreißlasche 22 aus der Vorderwand 11 herausgetrennt und anschließend die Querperforationen 28, 29 durchtrennt, wird eine sich über die volle Breite der Folien-Verpackung bzw. der Vorderwand 11 erstreckende Entnahmeöffnung 21 freigelegt. Mit Hilfe einer vorzugsweise mittigen Ausnehmung 32 in der Vorderwand 11 kann nun das vordere Papier-Taschentuch 10 erfaßt und zwängungsfrei nach oben herausgezogen werden.

    [0021] Zur Vergrößerung der Entnahmeöffnung 21 können an die Querperforationen 28, 29 Eckperforationen 33, 34 anschließen, die entlang Seitenkanten 35, 36 zwischen Stirnwand 16 und Seitenwand 13 bzw. Seitenwandlappen 14, 15 verläuft. Die Eckperforationen 33, 34 haben nur eine geringe Länge.

    [0022] Die Aufreißlasche 22 ist in Schließstellung der Verpackung (Fig. 1) durch einen Klebestreifen bzw. eine Klebelasche 37 überdeckt. Diese besteht aus einem vorzugsweise dickeren Folienmaterial und ist auf der der Packung zugekehrten Seite vollflächig mit einem Kleber versehen. Die Klebelasche 37 überdeckt die Aufreißlasche 22 vollständig, wobei diese vollflächig mit der Klebelasche 37 verbunden ist. Im Bereich der Vorderwand 11 bildet die Klebelasche 37 ein unteres, klebefreies Griffende 38. Mit diesem kann die Klebelasche 37 erfaßt und gehandhabt werden.

    [0023] Die Klebelasche 37 ist so bemessen, daß sie seitlich sowie unten über die Aufreißlasche 22 hinwegragt. Mit Seitenstreifen 39, 40 sowie einem Querstreifen 41 ist die Klebelasche 37 längs einer U-förmigen Klebe-Kontur (Fig. 2) mit der Vorderwand 26 außerhalb des Bereichs der Aufreißlasche 22 verbunden. Des weiteren erstreckt sich die Klebelasche 37 mit einem ausreichend bemessenen Schenkel 42 in die Stirnwand 16. Der Schenkel 42 ist durch vollflächige Klebung mit dem äußeren Längslappen 17 verbunden.

    [0024] Beim Erfassen des Griffendes 38 und Ziehen der Klebelasche 37 wird diese im Bereich des Querstreifens 41 sowie der Seitenstreifen 39, 40 von der Vorderwand 11 abgezogen. Die vollflächige Verbindung der Aufreißlasche 22 mit der Klebelasche 37 bewirkt, daß diese aus der Perforations-Verbindung mit der Vorderwand 11 herausgerissen wird. Die Klebelasche 37 kann mit der Aufreißlasche 22 in eine aufrechte bzw. zurückgeschwenkte Position (Fig. 2) bewegt werden, wodurch die Ausnehmung 32 frei ist. Durch weiteres Ziehen der Klebelasche 37 wird sodann durch Anheben der Stirnwand 16 die Entnahmeöffnung 21 durch Trennen der Querperforationen 28, 29 frei.

    [0025] Die Verpackung ist wiederverschließbar durch Zurückschwenken der Klebelasche 37 in die Ausgangsstellung gemäß Fig. 1. Die Aufreißlasche 22 gelangt dabei wieder in die Position gemäß Fig. 1 innerhalb der Ausnehmung 32. Durch die Seitenstreifen 39, 40 und den Querstreifen 41 ist die Klebelasche 39 wieder mit der Vorderwand 11 verbunden.

    [0026] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 bis 6 unterscheidet sich von dem beschriebenen durch die Ausbildung der Stirnwand 16. Durch Stanzschnitte 43 und 44 sind die Faltlappen der Stirnwand 16 (und der Bodenwand) voneinander getrennt. Bei der Faltung sind demnach die Längslappen 17, 18 nicht trapezförmig ausgebildet wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3, sondern rechteckig. Wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, erstrecken sich die Längslappen 17, 18 bei diesem Ausführungsbeispiel über die volle Länge der Stirnwand 16. Bei dieser Ausführung ist eine besonders günstige Verklebung bzw. Siegelung der Faltlappen im Bereich der Stirnwand 16 möglich, wodurch der Öffnungsvorgang für die Packung erleichtert wird. Auch hat der Zuschnitt gemäß Fig. 6 herstellungstechnische Vorteile.

    [0027] Fig. 7 und 8 zeigen eine vorteilhafte Ausführungsform der Öffnungshilfe bei Anordnung im "Querformat". Eine Aufreißlasche 45 ist hier ebenfalls im Bereich der Vorderwand 11 angeordnet, erstreckt sich aber in Richtung zu einer Längsvorderkante 46, die zwischen der (geschlossenen) Seitenwand 13 und der Vorderwand 11 verläuft. Seitenperforationen 47, 48 der Aufreißlasche 45 gehen über in Querperforationen 49, 50, die entlang der Längsvorderkante 46 verlaufen, und zwar bis in Packungsecken 31 und 51 an den Enden der Längsvorderkante 46. Die Aufreißlasche 45 ist verhältnismäßig schmal ausgebildet - verglichen mit der Längsabmessung der Vorderwand 11. Die Seitenperforationen 47, 48 sind unter leichter, zur Längsvorderkante 46 divergierender Neigung zueinander angeordnet, so daß die Aufreißlasche 45 annähernd V-förmig ist. Die unteren bzw. von der Längsvorderkante 46 abliegenden Enden der Seitenperforationen 47, 48 sind durch eine Verbindungsperforation 52 miteinander verbunden. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Perforationen sind abgerundet ausgebildet, wodurch der Öffnungsvorgang erleichtert ist. Die Breite der Aufreißlasche 45 ist so bemessen, daß mit zwei Fingern ein Papier-Taschentuch 10 in einem mittleren Bereich am Rand erfaßt werden kann.

    [0028] Die Aufreißlasche 45 wird durch eine entsprechend dimensionierte, rechteckige Klebelasche 53 überdeckt. Die Klebelasche 53 ist in der Breite und Länge so bemessen, daß sich die Aufreißlasche 45 vollständig innerhalb des von der Klebelasche 53 abgedeckten Bereichs befindet. Seitliche Überstände der Klebelasche 53 neben der Aufreißlasche 45 sind mit der Vorderwand 11 verbunden. Ein Schenkel 54 erstreckt sich in die an die Vorderwand angrenzende Seitenwand 13. Im übrigen ist die Klebelasche 53 so ausgebildet wie bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen.

    [0029] Der Zuschnitt für diese Verpackung entspricht demjenigen der vorangehenden Ausführungsbeispiele. Wie ersichtlich, befindet sich die Aufreißhilfe im Bereich der etwa in der Mitte des Zuschnitts sich erstreckenden, geschlossenen Seitenwand 13.

    [0030] Fig. 9 zeigt eine Abwandlung der Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8. Eine Aufreißlasche 55 im Bereich der Vorderwand 11 ist verhältnismäßig groß bemessen, erstreckt sich über den längeren Bereich der Vorderwand 11 bzw. der Längsvorderkante 46. Entsprechend sind Querperforationen 56, 57 im Bereich der Längsvorderkante 46 verhältnismäßig kurz ausgebildet. Seitenperforationen 58, 59 zur Begrenzung der Aufreißlasche 55 sind stärker divergierend zueinander angeordnet.

    [0031] Bei dieser Ausführungsform der Verpackung wird eine größere Öffnung im Bereich der Vorderwand 11 freigelegt. Die Aufreißlasche 55 ist nur teilweise durch eine sich ausschließlich im Bereich der Vorderwand 11 erstreckende Klebelasche 60 überdeckt.


    Ansprüche

    1. Quaderförmige Folien-Verpackung für Zellstofferzeugnisse, insbesondere Stapel von Papier-Taschentüchern, gefaltet aus einem vorzugsweise rechteckigen Zuschnitt, mit einer großflächigen Vorderwand (11), einer hierzu gegenüberliegenden Rückwand (12), schmaleren Seitenwänden (13) und einer schmalen, oberen Stirnwand (16) bzw. einer hierzu gegenüberliegenden Bodenwand, wobei

    - die Stirnwand (16) und die Bodenwand aus einer schlauchförmigen Zwischenfaltstellung des Zuschnittes heraus jeweils durch aufeinander zu liegen kommende Faltlappen (17, 18) gebildet sind,

    - eine eine wiederverschließbare Entnahmeöffnung (21) bedeckende Aufreißlasche (22) als Teil der Vorderwand (11) ausgebildet ist,

    - die Aufreißlasche (21) durch Seitenperforationen (23, 26) begrenzt ist, die in Richtung auf eine zwischen Vorderwand (11) und Stirnwand (16) gebildete Kante (26) verlaufen,

    - die Aufreißlasche (22) zum Wiederverschließen der Entnahmeöffnung (21) mit der Stirnwand (16) verbunden und zumindest an einem Ende von einer Klebelasche (37) mit klebstofffreiem Griffende (38) überdeckt ist,

    gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

    a) die die Aufreißlasche (22) begrenzenden Seitenperforationen (23, 24) enden an der zwischen Vorderwand (11) und Stirnwand (16) gebildeten Kante (26) mit Abstand von zwischen Vorderwand (11) und Stirnwand (16) gebildeten Packungsecken (30, 31),

    b) von den Enden der Seitenperforationen (23, 24) erstrecken sich quergerichtete Perforationslinien, nämlich Querperforationen (28, 29), entlang der Vorderkante (26) bis zu den Packungsecken (30, 31).


     
    2. Folien-Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißlasche (22) in ihrer Gesamtheit vollflächig mit der Klebelasche (37) verbunden bzw. von dieser überdeckt ist.
     
    3. Folien-Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise rechteckige Klebelasche (37) breiter ausgebildet ist als die Aufreißlasche (22) und daß über die gesamte Länge derselben seitliche Kleberänder der Klebelasche (37) mit an die Aufreißlasche (22) anschliessenden Bereichen der Vorderwand (11) verklebt sind (Seitenstreifen 39, 40).
     
    4. Folien-Verpackung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebelasche mit einem Querstreifen (41) unterhalb der Aufreißlasche (22) mit der Vorderwand (11) verbunden ist, derart, daß zusammen mit den Seitenstreifen (39, 40) eine U-förmige Verklebungs-Kontur der Klebelasche (37) mit der Vorderwand (11) besteht.
     
    5. Folien-Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Klebelasche (37) mit einer Fortsetzung (Schenkel 42) in die Stirnwand (16) erstreckt und mit dieser bzw. mit einem äußeren Längslappen (17) derselben verklebt ist.
     
    6. Folien-Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die freien Enden der Querperforationen (28, 29) im Bereich der Packungsecken (30, 31) kurze Eckperforationen (33, 34) entlang von Seitenkanten (35, 36) anschließen.
     
    7. Folien-Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (16) aus durch Stanzschnitte (43, 44) voneinander getrennten (inneren und äußeren) Längslappen (17, 18) sowie Seitenlappen (19, 20) gebildet ist, wobei der an die Vorderwand (11) anschliessende Längslappen (17) außen liegt.
     
    8. Quaderförmige Folien-Verpackung für Zellstofferzeugnisse, insbesondere Stapel von Papier-Taschentüchern, gefaltet aus einem vorzugsweise rechteckigen Zuschnitt, mit einer großflächigen Vorderwand (11), einer hierzu gegenüberliegenden Rückwand (12), schmaleren Seitenwänden (13) und einer schmalen Stirnwand (16) bzw. einer hierzu gegenüberliegenden weiteren Stirnwand, wobei

    - die Stirnwände aus einer schlauchförmigen Zwischenfaltstellung des Zuschnittes jeweils durch aufeinander zu liegen kommende Faltlappen (18) gebildet sind,

    - eine eine wiederverschließbare Entnahmeöffnung bedeckende Aufreißlasche (45, 55) als Teil der Vorderwand (11) ausgebildet ist,

    - die Aufreißlasche durch Seitenperforationen (47, 48; 58, 59) begrenzt ist,

    - die Aufreißlasche (22) zum Wiederverschließen der Entnahmeöffnung mit der Seitenwand (13) verbunden und zumindest an einem Ende von einer Klebelasche (53, 60) mit klebstofffreiem Griffende (38) überdeckt ist,

    gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

    a) die Seitenperforationen (47, 48; 58, 59) verlaufen in Richtung auf eine zwischen Vorderwand (11) und Seitenwand (13) gebildete Kante (46),

    b) die die Aufreißlasche (45, 55) begrenzenden Seitenperforationen (47, 48; 58, 59) enden an der zwischen Vorderwand (11) und Seitenwand (13) gebildeten Kante (46) mit Abstand von zwischen Vorderwand (11) und Seitenwand (13) gebildeten Packungsecken (31, 51),

    c) von den Enden der Seitenperforationen (47, 48; 58, 59) erstrecken sich quergerichtete Perforationslinien, nämlich Querperforationen (49, 50; 56, 57), entlang der Vorderkante (46) bis zu den Packungsecken (31, 51).


     
    9. Folien-Verpackung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorzugsweise mittig in der Vorderwand (11) angeordnete Aufreißlasche (45) schmal ist im Verhältnis zur Abmessung der Längsvorderkante (46), wobei die Aufreißlasche (45) in ihrer Gesamtheit vollflächig mit der Klebelasche (53) verbunden bzw. von dieser überdeckt ist.
     
    10. Folien-Verpackung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aufreißlasche (45) begrenzenden Seitenperforationen (47, 48) leicht divergierend zu den Querperforationen (49, 50) laufen.
     


    Claims

    1. Cuboidal foil pack for paper pulp products, especially for stacks of paper tissues, folded from a preferably rectangular blank, having a large-surface-area front wall (11), a rear wall (12) which is located opposite the latter, narrower side walls (13) and a narrow top end wall (16) and a base wall which is located opposite the latter, wherein

    - the end wall (16) and the base wall are formed from a hose-like intermediate folding position of the blank in each case by folding tabs (17, 18) which come to lie one upon the other,

    - a tear-open flap (22) which covers a reclosable extraction opening (21) is configured as part of the front wall (11),

    - the tear-open flap (21) is delimited by side perforations (23, 26) [sic] which extend toward an edge (26) formed between front wall (11) and end wall (16),

    - the tear-open flap (22) is connected to the end wall (16) for re-closing the extraction opening (21) and is covered by an adhesive flap (37) with an adhesive-free grip end (38) at least at one end,

    characterised by the following features:

    a) the side perforations (23, 24) delimiting the tear-open flap (22) terminate at the edge (26) formed between front wall (11) and end wall (16) at a distance from pack corners (30, 31) formed between front wall (11) and end wall (16),

    b) from the ends of the side perforations (23, 24), transversely directed perforation lines, namely transverse perforations (28, 29), extend along the front edge (26) up to the pack corners (30, 31).


     
    2. Foil pack according to Claim 1, characterized in that the entire surface of the tear-open flap (22) is connected to and covered over by the adhesive flap (37).
     
    3. Foil pack according to Claim 2, characterized in that the preferably rectangular adhesive flap (37) is of wider configuration than the tear-open flap (22) and in that, across the whole length of said tear-open flap (22), lateral adhesive borders of the adhesive flap (37) are adhesively bonded to those regions of the front wall (11) adjoining the tear-open flap (22) (side strips 39, 40).
     
    4. Foil pack according to Claim 2 or 3, characterized in that the adhesive flap is connected to the front wall (11) with a transverse strip (41) below the tear-open flap (22), such that, together with the side strips (39, 40), a U-shaped contour of adhesive bonding of the adhesive flap (37) to the front wall (11) results.
     
    5. Foil pack according to Claim 1 or 2, characterized in that the adhesive flap (37) extends with a continuation (leg 42) into the end wall (16) and is adhesively bonded to said end wall (16) or to an outer longitudinal tab (17) of said end wall (16).
     
    6. Foil pack according to Claim 1 or 2, characterized in that short corner perforations (33, 34) along side edges (35, 36) adjoin the free ends of the transverse perforations (28, 29) in the region of the pack corners (30, 31).
     
    7. Foil pack according to Claim 1 or 2, characterized in that the end wall (16) is formed by (inner and outer) longitudinal tabs (17, 18) and side tabs (19, 20) separated from one another by means of punch cuts (43, 44), the longitudinal tab (17) adjoining the front wall (11) lying on the outside.
     
    8. Cuboidal foil pack for paper pulp products, especially for stacks of paper tissues, folded from a preferably rectangular blank, having a large-surface-area front wall (11), a rear wall (12) which is located opposite the latter, narrower side walls (13) and a narrow end wall (16) and a further end wall which is located opposite the latter, wherein

    - the end walls are formed from a hose-like intermediate folding position of the blank, in each case by folding tabs (18) which come to lie one upon the other,

    - a tear-open flap (45, 55) which covers a reclosable extraction opening is configured as part of the front wall (11),

    - the tear-open flap is delimited by side perforations (47, 48; 58, 59),

    - the tear-open flap (22) is connected to the side wall (13) for reclosing the extraction opening and is covered by an adhesive flap (53, 60) with an adhesive-free grip end (38) at least at one end,

    characterised by the following features:

    a) the side perforations (47, 48; 58, 59) extend toward an edge (46) formed between front wall (11) and side wall (13),

    b) the side perforations (47, 48; 58, 59) delimiting the tear-open flap (45, 55) terminate at the edge (46), formed between front wall (11) and side wall (13), at a distance from pack corners (31, 51) formed between front wall (11) and side wall (13),

    c) from the ends of the side perforations (46, 48; 58, 59), tranversely directed perforation lines, namely transverse perforations (49, 50; 56, 57), extend along the front edge (46) up to the pack corners (31, 51).


     
    9. Foil pack according to Claim 8, characterized in that a tear-open flap (45), arranged preferably centrally in the front wall (11), is narrow relative to the dimension of the longitudinal front edge (46), the complete surface of the tear-open flap (45) being connected to and covered over by the adhesive flap (53).
     
    10. Foil pack according to Claim 9, characterized in that the side perforations (47, 48) delimiting the tear-open flap (45) diverge slightly towards the transverse perforations (49, 50).
     


    Revendications

    1. Emballage en feuille de forme parallélépipédique, pour produits réalisés en une substance cellulaire, en particulier des piles de mouchoirs en papier, emballage formé par pliage à partir d'un flan, de préférence rectangulaire, avec une paroi avant (11) de grande surface, une paroi arrière (12) lui étant placée en regard, des parois latérales (13) plus étroites et une paroi frontale supérieure (16) étroite, respectivement une paroi de fond, lui étant placée en regard,

    - la paroi frontale (16) et la paroi de fond étant formées à partir du repli intermédiaire, en forme de tuyau, du flan, chacun par des languettes de pliage (17, 18) venant se placer les unes sur les autres,

    - une patte d'ouverture par déchirement (22), étant formée comme partie de la paroi avant (11) et recouvrant une ouverture de prélèvement (21) refermable,

    - la patte d'ouverture par déchirement (22) étant délimitée par des lignes de perforations latérales (23, 24), s'étendant dans la direction d'une arête (26) formée entre la paroi avant (11) et la paroi frontale (16),

    - la patte d'ouverture par déchirement (22) étant reliée à la paroi frontale (16), en vue de la refermeture de l'ouverture de prélèvement (21), et étant recouverte, au moins à une extrémité, par une patte adhésive (37) dotée d'une extrémité de saisie (38) exempte d'adhésif,

    caractérisé par les caractéristiques suivantes :

    a) les perforations latérales (23, 24), délimitant la patte d'ouverture par déchirement (22), s'achèvent sur une arête (26), formée entre paroi avant (11) et paroi frontale (16), à distance des angles d'emballage (30, 31) formés entre paroi avant (11) et paroi frontale (16),

    b) des lignes de perforation orientées transversalement, notamment des perforations transversales (28, 29), s'étendent le long de l'arête avant (26), depuis les extrémités des perforations latérales (23, 24), jusqu'aux angles d'emballage (30, 31).


     
    2. Emballage en feuille selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la patte d'ouverture par déchirement (22) est reliée, sur toute sa surface, avec la patte adhésive (37), ou en est recouverte.
     
    3. Emballage en feuille selon la revendication 2, caractérisé par le fait que la patte adhésive (37), qui est de préférence rectangulaire, est plus large que la patte d'ouverture par déchirement (22) et en ce que, sur toute la longueur de celle-ci, des bordures adhésives latérales de la patte adhésive (37) sont collées aux zones de paroi avant (11) connexes de la patte d'ouverture par déchirement (22) (bandes latérales 39, 40)
     
    4. Emballage en feuille selon la revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait que la patte adhésive (37) est reliée à la paroi avant (11), à l'aide d'une bande latérale (41), située au-dessous de la bande d'ouverture par déchirement (22), de telle façon qu'un contour de collage en U soit formé pour la patte adhésive (37) avec la paroi avant (11), conjointement avec les bandes latérales (39, 40).
     
    5. Emballage en feuille selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la patte adhésive (37) s'étend avec un prolongement (branche 42) dans la paroi frontale (16) et est collée à celle-ci, ou à une languette longitudinale extérieure (17).
     
    6. Emballage en feuille selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les courtes perforations d'angle (33, 34) situées aux extrémités libres des perforations transversales (28, 39), dans la zone des angles d'emballage, se raccordent le long d'arêtes latérales (35, 36).
     
    7. Emballage en feuille selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la paroi frontale (16) est formée de languettes longitudinales (17, 18) (intérieures et extérieures), ainsi que des languettes longitudinales (19, 20), séparées les unes des autres par des découpes estampées (43, 44), la languette longitudinale (17) se raccordant à la paroi avant (11) étant située à l'extérieur.
     
    8. Emballage en feuille de forme parallélépipédique, pour produits réalisés en une substance cellulaire, en particulier des piles de mouchoirs en papier, emballage formé par pliage à partir d'un flan, de préférence rectangulaire, avec une paroi avant (11) de grande surface, une paroi arrière (12) lui étant placée en regard, des parois latérales (13) plus étroites et une paroi frontale supérieure (16) étroite, respectivement une autre paroi frontale, lui étant placée en regard,

    - les parois frontales sont formées à partir du repli intermédiaire, en forme de tuyau, du flan, chacune par des languettes de pliage (18) venant se placer les unes sur les autres,

    - une patte d'ouverture par déchirement (45, 55) étant formée comme une partie de la paroi avant (11) et recouvre une ouverture de prélèvement (21) refermable,

    - la patte d'ouverture par déchirement étant délimitée par des lignes de perforations latérales (47, 48; 58, 59),

    - la patte d'ouverture, par déchirement (22) étant reliée à la paroi latérale (13), en vue de la refermeture de l'ouverture de prélèvement, et étant recouverte, au moins à une extrémité, par une patte adhésive (53, 60) dotée d'une extrémité de saisie (38) exempte d'adhésif,

    caractérisé par les caractéristiques suivantes :

    a) les perforations latérales (47, 47; 58, 59), délimitant la patte d'ouverture par déchirement (45, 55), s'étendent en direction d'une arête (46) formée entre la paroi avant (11) et la paroi latérale (13),

    b) les perforations latérales (47, 47; 58, 59), délimitant la patte d'ouverture par déchirement (45, 55) s'achèvent sur une arête (46), formée entre paroi avant (11) et paroi latérale (13), à distance des angles d'emballage (31, 51) formés entre paroi avant (11) et paroi latérale (13),

    c) des lignes de perforation orientées transversalement, notamment des perforations transversales (49, 50; 56, 57), s'étendent le long de l'arête avant (46), depuis les extrémités des perforations latérales (47, 48; 58, 59), jusqu'aux angles d'emballage (30, 31).


     
    9. Emballage en feuille selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une patte d'ouverture par déchirement (45), disposée de préférence centralement dans la paroi avant (11), est étroite par rapport à la dimension de l'arête avant longitudinale (46), la patte d'ouverture par déchirement (45) étant reliée sur la totalité de sa surface à la patte adhésive (53), ou recouverte par celle-ci.
     
    10. Emballage en feuille selon la revendication 9, caractérisé en ce que les perforations latérales (47, 48) délimitant la patte de déchirement (45) s'étendent en divergeant légèrement par rapport aux perforations transversales (49, 50).
     




    Zeichnung