[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine innenachsige Drehkolbenmaschine gemäß den im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Eine derartige Drehkolbenmaschine ist aus der EP 290 864 A2 bekannt. In einem Gehäuse
sind ein Außenrotor sowie ein Innenrotor angeordnet, welche miteinander in Kämmeingriff
stehen. Der Außenrotor weist zwischen Eingriffsteilen n+1 Ausnehmungen auf. Der Innenrotor
und der Außenrotor drehen mit einem Drehzahlverhältnis (n+1) : n gleichförmig. Zwischen
inneren Seitenflächen der Eingriffsteile des Außenrotors und Seitenflächen des Innenrotors
besteht eine zahnflankenartige Berührung, wobei Arbeitsräume gebildet werden, die
sich an Ein- und Auslaßöffnungen des Gehäuses vorbeibewegen. An dem einen axialen
Ende des Außenrotors ist in einem Getrieberaum ein Getriebe angeordnet, mittels welchem
die getriebliche Ankopplung des Außenrotors an den Innenrotor erfolgt. Zur Abdichtung
zwischen den Arbeitsräumen und dem Getrieberaum sind Kolbenringe sowie Labyrinthspalte
vorgesehen. Eine vollständige Abdichtung des Getrieberaums wird hierdurch nicht erreicht
und der im Getrieberaum vorherrschende Druck ist abhängig vom Druck in den Arbeitsräumen.
Wird die innenachsige Drehkolbenmaschine zur Aufladung von Kraftfahrzeugmotoren eingesetzt,
so hängt der im Getrieberaum herrschende Druck vom Ladedruck ab. In dem Arbeitsraum,
in welchem gerade Luft angesaugt wird, ist demgegenüber ein geringerer Druck vorhanden,
so daß aufgrund des Druckgefälles vom Getrieberaum zur Saugkammer Schmiermittel aus
dem Getrieberaum gelangen kann. Mit einer Ausgleichsleitung zwischen dem Getrieberaum
und der Saugkammer kann zwar das Druckgefälle abgebaut werden, doch wird gleichwohl
mit der Leckageluft aus dem Getrieberaum Schmiermittel zum Saugraum gefördert. Eine
derartige Ausgleichsleitung kann ganz allgemein in einem Bereich oder Raum geführt
sein, in welchem ein niedrigeren Druck als in der Druckkammer vorherrscht. So kann
die Ausgleichsleitung beispielsweise auch an einen Anschluß einer Entlüftung des Kraftfahrzeugmotors
angeschlossen sein, welcher mittels der Drehkolbenmaschine aufgeladen wird. Unabhängig
von der jeweiligen konstruktiven Ausgestaltung erfolgt mit der Ausgleichsleitung eine
Entlüftung des Getrieberaumes, wobei das Druckgefälle vom Getrieberaum zu dem zweiten
Raum abgebaut wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die innenachsige Drehkolbenmaschine der
genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß eine funktionssichere Schmiermittelversorgung
des Getriebes für eine lange Lebensdauer gewährleistet wird. Eine Förderung von Schmiermittel
aus dem Getrieberaum in die Saugkammer soll zuverlässig verhindert werden. Der konstruktive
Aufwand und das Bauvolumen sollen klein gehalten werden. Gleichwohl soll der Getrieberaum
in einfacher Weise zugänglich sein und mit geringem Aufwand soll die Durchführung
von Inspektions- oder Wartungsarbeiten ermöglicht werden. Schließlich soll der Fertigungsaufwand
niedrig gehalten werden.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Kennzeichen des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmalen.
[0005] Die erfindungsgemäß ausgebildete Drehkolbenmaschine zeichnet sich durch eine funktionsgerechte
Konstruktion aus und mittels der Beruhigungskammer wird zuverlässig die Förderung
von Schmiermittel aus dem Getrieberaum unterbunden. Das mit der Leckageluft aus dem
Getrieberaum in die Beruhigungskammer geförderte Schmiermittel wird in der Beruhigungskammer
von der Leckageluft getrennt. Der konstruktive Aufwand und das Bauvolumen für die
Beruhigungskammer sind gering, und der Getrieberaum ist gleichwohl in einfacher Weise
zugänglich. Die in Strömungsrichtung hinter der Beruhigungskammer von Schmiermittel
praktisch freie Leckageluft strömt dann durch die Ausgleichsleitung in den genannten,
einen wesentlich niedrigeren Druck aufweisenden zweiten Raum, welcher insbesondere
durch die Saugkammer oder die Motorentlüftung gebildet wird. In der Saugkammer oder
auch in der Motorentlüftung herrschen im wesentlichen die gleichen Druckverhältnisse
wie in der Außenatmosphäre bzw. Umgebungsluft, sofern die Förderleistung relativ gering
ist und/oder ein evtl. vorgeschalteter Luftfilter im Ansaugrohr keinen zu hohen Druckabfall
verursacht.
[0006] Als Schmiermittel kann sowohl Fett oder Öl zum Einsatz gelangen, wobei die Beruhigungskammer
im Rahmen der Erfindung auch als Reservoir für das Schmiermittel dienen kann und lange
Zeitintervalle zwischen Inspektionsarbeiten vorgegeben werden können. Das Volumen
bzw. die von der Leckageluft durchströmte Querschnittsfläche der Beruhigungskammer
ist wesentlich größer als der Querschnitt der Verbindungsleitung zwischen dem Getrieberaum
und der Beruhigungskammer. In der Beruhigungskammer wird die Strömungsgeschwindigkeit
wesentlich reduziert, so daß Schmiermittel abgeschieden wird und in der Beruhigungskammer
sich sammelt. Wird die Drehkolbenmaschine zur Aufladung von Kraftfahrzeugmotoren
eingesetzt, so erfolgt über die Beruhigungskammer zur Saugkammer eine Entlüftung des
Getrieberaumes. Hierbei werden die über die Drehkolbenmaschine in die Saugkammer gelangenden
Gase und/oder die mehr oder weniger flüchtigen Bestandteile des Schmiermittels dem
Kraftfahrzeugmotor zur Nachverbrennung zugeführt. Hierdurch wird in besonders zweckmäßiger
Weise den Vorschriften und Anforderungen zum Umweltschutz entsprochen.
[0007] Die Verbindungsleitung ist zweckmäßig in der Weise angeordnet, daß durch sie das
in die Beruhigungskammer gelangte Schmiermittel wieder zurück in den Getrieberaum
fließen kann. Die Beruhigungskammer steht mit dem Getrieberaum über die genannte Verbindungsleitung
in Verbindung und ist zweckmäßig in einem Getriebedeckel angeordnet, welcher zur Inspektion
oder Wartung des Getriebes abnehmbar ist, ohne hierbei das Getriebe oder die Drehkolbenmaschine
insgesamt auseinander bauen zu müssen. Um die Geschwindigkeit in der Verbindungsleitung
zu verringern, können zweckmäßig noch zusätzliche Bohrungen zwischen dem Getrieberaum
und der Beruhigungskammer angeordnet werden. Weist die Drehkolbenmaschine einen Gehäusedeckel
auf, so enthält dieser zweckmäßig eine Bohrung, in welcher der genannte Getriebdeckel
mit der Beruhigungskammer eingesetzt ist. Der Gehäusedeckel enthält sowohl die Verbindungsleitung
zum Getrieberaum als auch von der Ausgleichsleitung den Leitungsteil, welcher von
der Beruhigungskammer in den zweiten Raum mit einem niedrigeren Druck führt.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch den Endteil der Drehkolbenmaschine mit dem Getrieberaum,
Fig. 2 einen Schnitt entlang Schnittlinie A-B gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang Schnittlinie C-D gemäß Fig. 2.
[0009] In Fig. 1 ist nur der eine axiale Endbereich der Drehkolbenmaschine mit einem Gehäuse
2 dargestellt. In dem Gehäuse 2 ist ein Außenrotor 4 um eine Längsachse 6 mittels
eines Lagers 8 drehbar gelagert. Das Gehäuse 2 ist topfförmig ausgebildet und mit
einem Gehäusedeckel 10 dicht und fest abgeschlossen. Der Innenring des Lagers 8 ist
innen auf dem Gehäusedeckel 10 abgestützt. Der Außenrotor 4 enthält an seinen beiden
axialen Enden jeweils einen Ring 12. Mit diesem Ring sind über den Umfang verteilt
drei Eingriffsteile 14 mittels Schrauben 16 fest verbunden, wobei gemäß Fig. 1 nur
das eine Eingriffsteil 14 zu erkennen ist. Zur Abdichtung sind zwei Kolbenringe 18
in Ringnuten in der Außenfläche des Ringes 12 vorgesehen. Desweiteren wird eine Abdichtung
aufgrund der engen Ausbildung der Spalte zwischen dem Außenrotor, dem Gehäuse 2 sowie
dem Gehäusedeckel 10 erreicht.
[0010] Zum Außenrotor 4 gehört ferner ein innenverzahntes Hohlrad 20, das gleichfalls mit
den genannten Schrauben 16 auf dem Außenrotor festgelegt ist. Dieses Hohlrad 20 steht
im Kämmeingriff mit einem außenverzahnten Zahnrad 22 des Innenrotors 24. Der Innenrotor
24 ist exzentrisch zum Außenrotor um eine Achse 26 drehbar. Das Hohlrad 20 und das
Zahnrad 22 befinden sich in einem Getrieberaum 28 zwischen dem Gehäusedeckel 10 und
dem Außenrotor bzw. dessen Ring 12. Der Gehäusedeckel 10 weist eine Bohrung 30 auf,
welche mit einem Getriebedeckel 32 abgeschlossen ist. Der Getriebedeckel 32 enthält
im Inneren eine Hohlkammer 34, welche als Beruhigungskammer für Schmiermittel und
Leckageluft ausgebildet ist. Der Getriebedeckel 32 weist einen topfförmig ausgebildeten
ersten Teil 36 auf, der mit einem zweiten Teil 38 dicht verbunden ist. Der Gehäusedeckel
32 kann im Rahmen der Erfindung auch einteilig, zweckmäßig aus Kunststoff, gefertigt
sein. Der erste Teil 36 enthält koaxial zur Achse 26 eine Ausnehmung, in welche das
freie Ende der Welle des Innenrotors 26 hineinragt. Gegebenenfalls kann die genannte
Welle die beiden Teile 36, 38 vollständig durchdringen und somit frei nach außen geführt
sein. Der Getriebedeckel 32 kann abgenommen werden, so daß der Getrieberaum 28 frei
zugänglich ist. Im Gehäusedeckel 10 ist eine Verbindungsleitung 40 vorgesehen, welche
ein Bestandteil der Ausgleichsleitung ist und die Verbindung zwischen dem Getrieberaum
28 und der Beruhigungskammer 34 darstellt. Der Getriebedeckel 32 bzw. dessen topfförmiger
Teil 36 weist eine der Verbindungsleitung 40 zugeordnete Öffnung 42 auf. Die Öffnung
42 und die Verbindungsleitung 40 sind in der noramlen Einbaulage der innenachsigen
Drehkolbenmaschine derart angeordnet, daß sie an der tiefsten Stelle liegen und das
Abfließen von Schmiermittel, aus der Beruhigungskammer 34 in den Getrieberaum 28
ermöglichen. Der Gehäusedeckel 10 enthält ferner von der Ausgleichsleitung einen Leitungsteil
44, welchem eine zweite Öffnung 46 des Getriebedeckels 32 bzw. dessen Teils 36 zugeordnet
ist. An den Leitungsteil 44 schließt im Gehäuse 2 eine weitere Leitung 48 an, welche
in einen zweiten Raum 49 mündet, der hier nur symbolhaft angedeutet ist. Dieser zweite
Raum kann als die Saugkammer der Drehkolbenmaschine ausgebildet sein. Ferner kann
dieser zweite Raum 49 als Motorentlüftung eines hier nicht weiter dargestellten Kraftfahrzeugmotors
ausgebildet sein, welcher mittels der Drehkolbenmaschine aufgeladen wird. Der Leitungsteil
44 weist eine im Vergleich mit der Verbindungsleitung 40 kleinere Querschnittsfläche
auf. Entsprechend kann auch die Leitung 48 im Gehäuse 2 eine reduzierte Querschnittsfläche
aufweisen. Der Leitungsteil 44 und/oder die Leitung 48 bilden somit eine Drosselstelle.
[0011] Beim Betrieb der Drehkolbenmaschine gelangt Leckageluft vermischt mit Schmiermittel
aus dem Getrieberaum 28 durch die Verbindungleitung 40 in die Beruhigungskammer 34.
Aufgrund des vergleichsweise großen Volumens der Beruhigungskammer vermindert sich
dort die Strömungsgeschwindigkeit der Leckageluft derart, daß das Schmiermittel nicht
mehr weitergefördert wird und in der Beruhigungskammer 34 sich ansammelt. Durch
den Leitungsteil 44 gelangt die von Schmiermittel befreite Leckageluft und weiter
durch die Leitung 48 zur Saugkammer. Der mit einer kleinen Querschnittsfläche ausgebildete
Leitungsteil 44 bildet eine Drosselstelle und der Druck in der Beruhigungskammer 34
ist im wesentlichen gleich groß wie der Druck im Getrieberaum 28.
[0012] Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang Schnittlinie A-B gemäß Fig. 1, wobei mit dem Pfeil
50 die Drehrichtung des Zahnrades 22 des Innenrotors angegeben ist. Der Gehäusedeckel
10 enthält einen sichelartig ausgebildeten Teil 52, welcher in Drehrichtung vor dem
Zahneingriff des Hohlrades 20 mit dem Zahnrad 22 des Innenrotors endet. Zwischen dem
Zahnrad 22 und der Innenfläche des sichelförmigen Teils 52 ist nur ein enger Ringspalt
51 vorhanden, welcher die Ausbildung von Luftwirbeln verhindert. Auch zwischen der
radialen Außenfläche des sichelförmigen Teils 52 und dem Hohlrad 22 ist nur ein enger
Ringspalt 53 vorhanden, welcher dem Entstehen von Luftwirbeln entgegenwirkt. Ohne
diesen sichelartigen Teil 52 könnten bei der hohen Drehzahl des Hohlrades umlaufende
Luftwirbel erzeugt werden, welche die Benetzung der Zähne des Hohlrades mit Schmiermittel
verhindern. Das Schmiermittel würde dann an den Wänden des Getrieberaumes ablagern
und eine Mangelschmierung zwischen Hohlrad 20 und Zahnrad 22 wäre die Folge. Mit dem
sichelförmigen Teil 52 und den damit erzeugten engen Spalten 51, 53 wird die Ausbildung
derartiger äußerst nachteiliger Luftwirbel verhindert.
[0013] In Drehrichtung hinter dem Zahneingriff ist hingegen der Getrieberaum vergleichsweise
groß ausgebildet. Hierzu ist zwischen dem Hohlrad 20 und dem radial innenliegenden
Teil 54 ein sichelartiger Spalt 56 vorhanden, dessen Spaltbreite 58 mit zunehmendem
Abstand vom Zahneingriff verkleinert ist. Unmittelbar hinter dem Zahneingriff ist
die größte Spaltbreite vorhanden. Durch das drehende Hohlrad 22 wird in dem sichelförmigen
Spalt 56 das Schmiermittel angesaugt und in die Zahnlücken des Hohlrades gedrückt.
Da aus den oben bereits genannten Gründen bei der weiteren Drehung des Hohlrades 22
infolge der engen Spaltbreite im Ringspalt 53 dort keine Verwirbelung ermöglicht wird,
bleibt das Schmiermittel in den Zahnlücken, so daß im Zahneingriff eine ordnungsgemäße
Schmiermittelversorgung gewährleistet ist.
[0014] Fig. 3 zeigt einen Schnitt entlang Schnittlinie C-D gemäß Fig. 2. Es sind auf der
einen Seite der vergleichsweise große sich vom Zahneingriff weg verkleinernde Sichelspalt
56 und andererseits die schmalen Spalte 51,53 zwischen dem sichelförmigen Teil 52
und dem Zahnrad 22 bzw. dem Hohlrad 20 zu erkennen. In axialer Richtung neben dem
vergleichsweise breiten sichelförmigen Spalt 56 weist der Gehäusedeckel 10 eine Ausnehmung
60 auf. Diese Ausnehmung 60 weist hinter dem Zahneingriff eine vergleichsweise große
Querschnittsfläche auf und bildet dort eine Vergrößerung des Getrieberaumes. In Drehrichtung
des Zahnrads 22, also gemäß Fig. 2 vertikal nach unten, nimmt die Querschnittsfläche
dieser Ausnehmung 60 ab. Hierdurch wird die Förder- und Saugwirkung des sichelartig
ausgebildeten Spaltes 56 erheblich verbessert. Die in die Beruhigungskammer 34 mündende
Öffnung 42 des topfartig ausgebildeten Teiles 36 des Getriebedeckels 32 ist gut zu
erkennen.
Bezugszeichen
[0015]
2 Gehäuse
4 Außenrotor
6 Längsachse
8 Lager
10 Gehäusedeckel
12 Ring
14 Eingriffsteil von 4
16 Schraube
18 Kolbenring
20 Hohlrad
22 Zahnrad
24 Innenrotor
26 Achse
28 Getrieberaum
30 Bohrung
32 Getriebedeckel
34 Beruhigungskammer
36, 38 Teil von 32
40 Verbindungsleitung
42 Öffnung in 36
44 Leitungsteil
46 Öffnung in 32
48 weiterer Leitungsteil
49 zweiter Raum
50 Pfeil
51 Ringspalt
52 sichelförmiger Teil
53 Ringspalt
54 Teil
56 sichelförmiger Spalt
58 Spaltbreite
60 Kammer in 10
1. Innenachsige Drehkolbenmaschine mit einem Gehäuse (2), in welchem ein Außenrotor
(4) und exzentrisch zu diesem ein Innenrotor (24) drehbar gelagert sind, mit einem
in einem Getrieberaum (28) angeordneten Getriebe, mittels welchem der Außenrotor (4)
und der Innenrotor (24) miteinander gekoppelt sind, und mit einer vom Getrieberaum
(28) zu einem zweiten Raum (49), insbesondere einer Saugkammer, geführten Ausgleichsleitung
(44, 48),
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Getrieberaum (28) und dem zweiten Raum (49) eine Beruhigungskammer
(34) vorgesehen ist, in welche eine vom Getrieberaum (28) ausgehende Verbindungsleitung
(40) mündet und von welcher die Ausgleichsleitung (44, 48) zu dem zweiten Raum (49)
führt.
2. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beruhigungskammer
(34) einen Strömungsquerschnitt aufweist, welcher wesentlich größer ist als die Querschnittsfläche
der Verbindungsleitung (40) und/oder von Leitungsteilen (44,48) der Ausgleichsleitung.
3. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beruhigungskammer
(34) in einem Getriebedeckel (32) angeordnet ist, mit welchem der Getrieberaum (28)
nach außen dicht abgeschlossen ist, wobei das Getriebe bevorzugt ein mit dem Außenrotor
(4) gekoppeltes Hohlrad sowie ein mit dem Innenrotor (24) drehfest verbundenes Zahnrad
(22) aufweist.
4. Drehkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das insbesondere topfartig ausgebildete Gehäuse (2) mit einem Gehäusedeckel (10) abgeschlossen
ist, welcher eine Bohrung (30) aufweist, in welche einerseits die Verbindungsleitung
(40) und andererseits ein Leitungsteil (44) der Ausgleichsleitung münden.
5. Drehkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Beruhigungskammer (34) von einem im wesentlichen topfartig ausgebildeten Teil
(36), insbesondere des Getriebedeckels (32), umgeben ist und daß der topfartige Teil
(36) einerseits eine der Verbindungsleitung (40) zugeordnete Öffnung (42) und andererseits
eine dem Leitungsteil (44) zugeordnete Öffnung (46) aufweist.
6. Drehkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
bei normaler Einbaulage der Drehkolbenmaschine die Verbindungsleitung (40) und die
Öffnung (42) vertikal an der tiefsten Stelle der Beruhigungskammer (34) angeordnet
sind.
7. Drehkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
in Strömungsrichtung der Leckageluft hinter der Beruhigungskammer (34) liegende Leitungsteil
(44) und/oder ein weiterer, insbesondere im Gehäuse (2) angeordneter Leitungsteil
(48) der Ausgleichsleitung eine kleinere Querschnittsfläche aufweisen, als die Verbindungsleitung
(40).
8. Drehkolbenmaschine, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Getrieberaum (28) radial zwischen dem Hohlrad (20) und dem Zahnrad (22)
ein bevorzugt sichelförmiges Teil (52) derart angeordnet ist, daß in Drehrichtung
(50) vor dem Zahneingriff des Hohlrades (20) mit dem Zahnrad (22) enge Ringspalte
(51,53) gebildet werden.
9. Drehkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
in Drehrichtung hinter dem Zahneingriff des Hohlrades (20) mit dem Zahnrad (22) in
radialer Richtung zwischen denselben ein Teil (54) in der Weise angeordnet ist, daß
zum Hohlrad (20) ein sichelförmiger Spalt (56) vorhanden ist, dessen Spaltbreite (58)
in Drehrichtung (50) verkleinert wird und zweckmäßig in den engen Ringspalt (53)
übergeht.
10. Drehkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
in axialer Richtung neben dem Hohlrad (20), und zwar in Drehrichtung (50), bevorzugt
hinter dem Zahneingriff beginnend, eine Ausnehmung (60) im Gehäusedeckel (10) vorgesehen
ist, und daß die Querschnittsfläche der Ausnehmung (60) in Drehrichtung (50) bevorzugt
abnimmt.
11. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung
(60) im wesentlichen in axialer Richtung neben dem sichelförmigen Spalt (56) und teilweise
neben dem Hohlrad (20) angeordnet ist und/oder im wesentlichen im gleichen Winkelbereich
wie der sichelförmige Spalt (56) endet.
12. Drehkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die radial zwischen dem Hohlrad (20) und dem Zahnrad (22) vorgesehenen Teile (52,
54) integrale Bestandteile des Gehäusedeckels (10) sind.