[0001] Die Erfindung betrifft eine Austragvorrichtung für Medien, mit Strömungswegen, die
einen in eine Auslaßöffnung führenden Auslaßkanal für das Medium aufweisen.
[0002] Zur Erzielung eines für den jeweiligen Verwendungszweck möglichst günstigen Austrages
des Mediums wird gemäß der Erfindung mindestens eine Einrichtung zur Beeinflussung
des Mediums in Nähe der Auslaßöffnung vorgeschlagen.
[0003] Die Erfindung betrifft des weiteren eine Austragvorrichtung der genannten Art, bei
welcher die Einrichtung eine Schäumeinrichtung zur Aufschäumung des Mediums ist.
[0004] Um z.B. flüssige Medien gemischt oder als Schaum o.dgl. austragen zu können, wird
zweckmäßig dem Medium ein Förder- oder Schäumgas, in der Regel Luft, so untergemischt,
daß es zellig in dem Medium eingeschlossen ist, wobei das aus einer Volumeneinheit
an Medium erzeugte Misch- oder Schäummedium ein vielfach größeres Volumen aufweist.
Erfolgt die Mischung oder Aufschäumung des Mediums relativ weit entfernt von der Auslaßöffnung,
so kann die Volumenzunahme zu einer beträchtlichen Steigerung des Austragdruckes
führen, was nicht für alle Arten von Medien vorteilhaft ist. Dies gilt auch hinsichtlich
des nach der Beendigung jedes Austragvorganges in den Strömungswegen verbleibenden,
aufgeschäumten Mediums. Medien, die leicht zum Entschäumen neigen, beispielsweise
eine sehr geringe Viskosität, aufweisen, können dazu führen, daß der gebildete Schaum
auf dem Wege zwischen der Schäumeinrichtung und der Auslaßöffnung wieder zusammenfällt,
d.h. daß das Medium und das Schäumgas wieder entmischt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Austragvorrichtung der genannten
Art zu schaffen, durch die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden und
die insbesondere einen Austrag von aufbereitetem Medium bzw. Schaum mit denjenigen
Charakteristika auf einfache Weise ermöglicht, die der das Medium bzw. der Schaum
bei der Erzeugung in der Einrichtung erhält.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe sind erfindungsgemäß Mittel vorgesehen, durch welche das
Medium nahe benachbart zur Auslaßöffnung einer Mischung oder Aufschäumung unterzogen
werden kann, wobei diese Aufbereitung die einzige sein kann oder es denkbar ist, im
Abstand davor, beispielsweise in einem im Winkel dazu liegenden Abschnitt der Strömungswege
bereits eine Voraufbereitung bzw. -schäumung durch mindestens eine geeignete weitere
Einrichtung vorzunehmen. Da sich Schaum häufig nach Verlassen der Einrichtung noch
auf einer Strecke des Strömungsweges erst voll zu seiner optimalen Schaumstruktur
entwickelt, ist zweckmäßig zwischen der Einrichtung und der Auslaßöffnung hierfür
eine entsprechend kurz bemessene Schäumstrecke o.dgl. vorgesehen, die durch einen
entsprechenden Endabschnitt des Auslaßkanales gebildet ist.
[0007] Die Schäumeinrichtung weist vorteilhaft wenigstens einen Schäumkörper auf, durch
welchen das Medium sowie das Schäumgas gemeinsam hindurchgepreßt und dadurch feinststrukturiert
miteinander vermischt werden. Hierfür kann der Schäumkörper eine Vielzahl feinster,
ihn ggf. in wechselnden Richtungen durchsetzender Durchlässe aufweisen, wie das z.B.
bei einem porösen Filterstein, einem Sieb, einer Lochscheibe o.dgl der Fall ist, die
auch durch Verwirbelung zur Vermischung beiträgt. Insbesondere ist die Anordnung eines
solchen Schäumkörpers so zweckmäßig, daß er den Auslaß der Schäumeinrichtung bildet
und zwischen ihm und der Auslaßöffnung eine glattwandige Schäumstrecke konstanter
Innenweite vorgesehen ist, so daß der einmal gebildete Schaum nicht durch weitere,
z.B. an Kanten verursachte Wirbelung wieder entmischt wird. Der Schäumkörper oder
insbesondere ein zusätzlicher Schäumkörper kann aber auch an der Einlaßseite der
Schäumeinrichtung vorgesehen sein, so daß zumindest einer der zur Schäumung zu vermischenden
Stoffe, vorzugsweise das Schäumgas, bereits vor dem Zusammenführen mit dem anderen
Stoff infolge des Durchpressens durch Durchlässe der genannten Art aufgeschlossen
wird und unmittelbar danach mit diesem anderen Stoff vermischt werden kann.
[0008] Die Vermischung von Medium und Schäumgas erfolgt vorteilhaft innerhalb einer Schäumkammer,
die zweckmäßig etwa gleiche Weite wie der in Strömungsrichtung nachfolgende Kanalteil
oder nur geringfügig größere Weite aufweist. Ferner ist es zweckmäßig, wenn die Innenweite
dieser Schäumkammer in der Größenordnung ihrer Längserstreckung liegt bzw. wenn sie
achsgleich zu dem nachfolgenden Kanalteil bzw. der Auslaßöffnung vorgesehen ist.
Weiterhin kann es für den Schäumvorgang zweckmäßig sein, wenn die Mischkammer im
Innern im we sentlichen von jeglichen Einbauteilen frei ist, so daß sich innerhalb
ihres Mantels im wesentlichen vollständig freie Innenquerschnitte ergeben, die allenfalls
von einem einzigen Schaft durchsetzt sein können.
[0009] Gemäß der Erfindung wird des weiteren vorgeschlagen, für jeden der beiden miteinander
zu vermischenden Stoffe im Bereich der Schäumeinrichtung bzw. in die Mischkammer
mündend jeweils mindestens einen Eingang vorzusehen, wobei der oder die Eingänge für
den einen Stoff zweckmäßig ausschließlich im wesentlichen radial und der oder die
Eingänge für den anderen Stoff im wesentlichen ausschließlich axial gerichtet sind,
so daß die Stoffe durch kreuzende Strömung einer sehr starken Verwirbelung ausgesetzt
sind. Der jeweilige axiale Eingang könnte zwar im Hinblick auf die Strömungsrichtung
im nachfolgenden Kanalabschnitt im Gegenstrom gerichtet sein, ist jedoch zweckmäßig
gleichgerichtet.
[0010] Soll der eine oder andere der miteinander zu vermischenden Stoffe vor deren Zusammenführen
im Druck erhöht werden, so ist hierfür zweckmäßig für den jeweiligen Stoff ein entsprechendes
Ventil vorgesehen, das erst nach Erreichen des gewünschten Druckes öffnet und jeweils
ausschließlich für den zugehörigen Stoff vorgesehen ist bzw. nur im Strömungsweg
dieses Stoffes liegt. Damit dieses Ventil nicht über eine mechanische oder ähnliche
Steuerung gesteuert werden muß, sondern druckabhängig arbeitet, kann es in vorteilhafter
Weise als Überdruckventil ausgebildet sein. Zur Erzielung einer räumlich günstigen
Anordnung liegt die Ventilachse zweckmäßig im Winkel zur Mittelachse der Schäumeinrichtung,
wobei das Ventil z.B. innerhalb einer Betätigungskappe und/oder innerhalb einer Pumpenkammer
für den zugehörigen Stoff angeordnet sein kann.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin,
daß wenigstens eine Schäumeinrichtung im wesentlichen durch eine in sich geschlossene
Baueinheit gebildet ist, die als Ganzes im wesentlichen von außen an der Austragvorrichtung,
nämlich z.B. an deren Austrag- und/oder Betätigungskopf, zu montieren ist. Dadurch
können ansonsten im wesentlichen baugleiche Austragvorrichtungen in einfacher Weise
je nach den Erfordernissen mit unterschiedlichen Einrichtungen bestückt werden. Z.B.
kann diese Einrichtung zur Beeinflussung des Mediums lediglich durch Einstecken, Einschrauben,
Einsprengen, Einpressen, Einkleben o.dgl. befestigt werden.
[0012] Es ist zwar denkbar, das Schäumgas und/oder das Medium jeweils von einer von der
Austragvorrichtung gesonderten, ggf. zur Förderung unter Druck stehenden Quelle beispielsweise
über einen Schlauch oder eine ähnliche Leitung zuzuführen, jedoch ist es besonders
vorteilhaft, wenn die Austragvorrichtung zur Förderung mindestens eines, insbesondere
beider zu vermischender Stoffe ausgebildet ist. Zu diesem Zweck kann die Austragvorrichtung
für mindestens einen, insbesondere alle Stoffe jeweils eine Pumpe aufweisen. Hinsichtlich
weiterer Merkmale und Wirkungen einer solchen Austragvorrichtung wird hiermit auf
die DE-OSen 37 22 469 und 37 22 470 verwiesen. Der Strömungsweg für einen der zu vermischenden
Stoffe, insbesondere für die Druckluft, kann dabei zwischen der Druckluftpumpe und
der Schäumeinrichtung von Ventilen auch völlig frei sein, so daß der sich aufgrund
der mehr oder weniger kräftigen Betätigung der Druckluftpumpe ergebende Luftdruck
unmittelbar bestimmt, mit welchem Druck die Luft in die Schäumeinrichtung gelangt.
Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer
aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die
einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen
bei einer Ausführungsform der Erfin dung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein
und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für
die hier Schutz beansprucht wird. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung im Axialschnitt,
Fig. 2 einen Ausschnitt der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung und
Fig. 3 bis 7 weitere Ausführungsbeispiele von Schäumeinrichtungen im Schnitt.
[0013] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Austragvorrichtung 1 ist hinsichtlich der
Ausbildung, Anordnung bzw. Wirkung Ihrer Pumpen im wesentlichen entsprechend der DE-OS
37 22 469 ausgebildet, auf die hier Bezug genommen wird. Sie weist eine Schubkolbenpumpe
2 mit einer Kappe 4 zur Befestigung eines Zylindergehäuses 3 am Hals eines Speichers
bzw. Gefäßes 5 unter Zwischenlage einer Dichtung 42 auf. In die Kappe 4 greift ein
Ringflansch 6 einer das Zylindergehäuse 3 umgebenden und im Bereich einer Zylinderabdeckung
7 über eine Querwand 8 an das Zylindergehäuse 3 anschließenden Manschette 46 ein.
[0014] Im Zylindergehäuse 3 ist als Kolbeneinheit 9 ein Pumpkolben 10 und ein darin liegender
Innenkörper 11 verschiebbar gelagert. Das in das Gefäß 5 ragende Ende des Zylindergehäuses
3 bildet einen Zylinder 12 mit einer Kolbenlaufbahn 13 für Dichtlippen an den Enden
des Pumpkolbens 10. In den Zylinder 12 mündet ein Einlaßkanal 19, der von der Bodenwand
18 absteht.
[0015] Der Zylinder 12 bildet mit dem Pumpkolben 10 eine Pumpenkammer 14, in welcher eine
Rückstellfeder 20 für die Kolbeneinheit 9 angeordnet ist.
[0016] Das hintere Ende des Pumpkolbens 10 ist mit einem die Zylinderabdeckung 7 durchsetzenden
Kolbenschaft 21 versehen, der einen Auslaßkanal 24 mit zwischengeschaltetem Auslaßventil
23 begrenzt. Der Auslaßkanal 24 führt zu einer Austragdüse 25 an einer kappenförmigen
Betätigungs-Handhabe 22 am äußeren Ende des Kolbenschaftes 21.
[0017] Eine dem Einlaßkanal 9 gegenüberliegende Stirnwand des Innenkörpers 11 bildet einen
Ventilschließteil 26 des Auslaßventiles 23, dessen Ventilsitz 27 an einer zugehörigen
Stirnwand des Pumpkolbens 10 vorgesehen ist. Von dem Innenkörper 11 ragt ein der
Öffnung des Auslaßventiles 23 dienender Schaft 28 in den Kolbenschaft 21, dessen
an den Pumpkolben 10 anschließender Abschnitt einen elastisch stauchbaren Hals 29
bildet.
[0018] Beim Niederdrücken der Handhabe 22 wird das Auslaßventil 23 ab einem bestimmten Druck
geöffnet. Zur Füllung der Pumpenkammer 14 beim Rückhub öffnet ein im Bereich der
Bodenwand 18 liegendes Einlaßventil 32, dessen Ventilkörper 33 kugelförmig und dessen
Ventilsitz 39 konisch ist.
[0019] Die Handhabe 22 weist einen lagefest mit dem äußeren Ende des Kolbenschaftes 21 verbundenen
und in Ausgangslage dem äußeren Ende des Schaftes 28 mit geringem Abstand gegenüberliegenden
Mitnehmer 40 auf, der unter Verkürzung des Halses 29 den Schaft 28 mitnimmt und das
Auslaßventil 23 öffnet. Zur wegabhängig ventilgesteuerten Belüftung der Schubkolbenpumpe
2 sind im Mantel des Zylindergehäuses 3 Belüftungsöffnungen 43 am vorderen Ende von
Längskanälen 44 vorgesehen, welche gegen Ende des Pumphubes vom hinteren Kolbenende
nach außen freigegeben werden. Die Medienpumpe könnte aber auch durch einen ganz anderen
handbetätigbaren Pumpentyp, beispielsweise eine Balgpumpe, eine Membranpumpe, eine
Ballonpumpe o.dgl ., gebildet sein. Auch könnte sie so ausgebildet sein, daß sie zur
Förderung das Medium im Gefäß unter Druck setzt, wobei für eine solche Ausbildung
auf die europäische Patentanmeldung 286 925 Bezug genommen wird.
[0020] Zusätzlich zur Medienpumpe 2 ist eine Druckluftpumpe 50 vorgesehen, die ggf. baulich
von der Austragvorrichtung getrennt und mit dieser über einen flexiblen Schlauch
o.dgl. verbunden sowie durch einen beliebigen Pumpentyp gebildet sein kann. Zweckmäßig
ist die Druckluftpumpe 50 in Form einer Schubkolbenpumpe baulich mit der Austragvorrichtung
1 bzw. der Medienpumpe 2 vereint und im wesentlichen simultan mit derselben Handhabe
22 zu betätigen. Die Druckluftpumpe 50 liegt gleichachsig unmittelbar benachbart zum
äußeren Ende der Medienpumpe 2.
[0021] Die Druckluftpumpe 50 weist einen am hinteren Ende des Zylindergehäuses 3 lagefest
angeordneten Pumpkolben 51, einen Pumpenzylinder 52, im Pumpkolben 53 ein Luft-Einlaßventil
53 und ein Luft-Auslaßventil 54 im wesentlichen innerhalb der Handhabe 22 auf, deren
Kappenmantel den Pumpenzylinder 52 sowie die zugehörige Kolbenlaufbahn 55 für mindestens
eine Kolbenlippe 56 des Pumpkolbens 51 bildet. Eine radial innere Kolbenlippe 57 läuft
am Außenumfang des Kolbenschaftes 21.
[0022] Der Pumpkolben 51 ist mit einem Schnappglied 58 an einem kragenförmigen Ansatz 59
bzw. einer hinteren Verlängerung der Manschette 46 befestigt und bildet auch die hintere
Zylinderabdeckung 7. Die Belüftung der Medienpumpe 2 erfolgt durch den Spalt zwischen
dem Kappenmantel und der Manschette 46.
[0023] Auch die Versorgung der Druckluftpumpe 50 mit Ansaugluft erfolgt durch diesen Spalt.
In einer Bodenwand des Pumpkolbens 51 sind Luftdurchtrittsöffnungen vorgesehen, die
mit einem ringscheibenförmigen, durch Ringwulste 61 anschlagbegrenzten Ventilkörper
60 nach Art eines Rückschlagventiles geöffnet und geschlossen werden können.
[0024] Das Auslaßventil 54 kann als im wesentlichen ausschließlich vom Differenzdruck gesteuertes
Rückschlagventil oder als vorgespanntes Überdruckventil ausgebildet sein, das erst
bei Erreichen eines vorbestimmten Überdruckes in der Druckkammer 62 öffnet und den
Weg für die Druckluft zur Austragdüse 25 freigibt. Das in der Druckkammer 62 liegende
und im wesentlichen von der äußeren Kappenstirnwand in Richtung zum Pumpkolben 51
frei zwischen dem Kolbenschaft 21 und dem Pumpenzylinder 52 frei vorstehende Auslaßventil
54 ist an einer abstehenden Muffe 63 der Handhabe 22 mit einer den Ventilsitz sowie
den Ventileingang bildenden Kappe 64 befestigt, die zwischen der Muffe 63 und dem
Ventilsitz anschlagbegrenzt den kugelförmigen Ventilkörper 65 aufnimmt und ggf. eine
Ventilfeder für den Ventilkörper 65 aufnehmen bzw. bilden kann. Das Auslaßventil
54 dient auch als Rücksaugsicherung, damit keine Flüssigkeit in die Druckluft-Pumpe
50 gesaugt werden kann.
[0025] Im Bereich der Austragdüse 25 ist eine Schäum-Einrichtung 100 zur Aufschäumung des
mit der Medienpumpe 2 zugeführten Mediums durch Zuführung von Luft vorgesehen, die
mit der Druckluftpumpe 50 gesondert vom Medium der Schäum-Einrichtung 100 zugeführt
wird. Die Austragdüse 25 bzw. die Einrichtung 100 weist eine von außen und etwa radial
in den Mantel der Handhabe 22 eingesetzte, hülsenförmige Düsenkappe 70 auf, die mit
einem Endabschnitt über den Außenumfang 77 der Handhabe 22 vorsteht und mit dem anderen
Endabschnitt in eine Aufnahmemuffe 73 eingesetzt ist. Diese Aufnahmemuffe 73 ist durch
die Handhabe 22 gebildet, liegt unmittelbar be nachbart zur Innenseite der Kappenstirnseite
und bildet mit einem koaxial in ihr liegenden Innenkörper 72 einen Ringschlitz für
die Aufnahme des hülsenförmigen Endabschnittes der Düsenkappe 70. Der Innenkörper
72 ist einteilig mit der Aufnahmemuffe 73 bzw. der Handhabe 22 ausgebildet.
[0026] Innerhalb der Düsenkappe 70 ist achsgleich zu dieser ein hülsen- oder napfförmiger
Einsatzkörper 71 angeordnet, der vom hinteren Ende her in einen geringfügig erweiterten
Bohrungsabschnitt der Düsenkappe 70 eingesteckt und zwischen einer ringschulterförmigen
Stirnfläche 78 der Düsenkappe 70 sowie einer durch das Ende des Innenkörpers 72 gebildeten
Stirnfläche 76 axial festgelegt ist. Im Innern bildet der Einsatzkörper 71 eine Mischkammer
86. Die vordere Stirnwand des Einsatzkörpers 71 ist durch einen einteilig mit dieser
ausgebildeten Schäumkörper 75 gebildet, welcher durch feinste Perforierung bzw. Porosität
für das Medium bzw. die Druckluft im wesentlichen über die gesamte Weite der Mischkammer
86 durchlässig ist. Von dem Schäumkörper 75 bis zur gleichachsig liegenden, ins Freie
führenden Auslaßöffnung 80 der Austragdüse 25 erstreckt sich ein Endkanal 81, der
im wesentlichen über seine gesamte Länge gleiche Weite wie die Mischkammer 86 aufweist
und die gleiche weite, in der freien Stirnfläche 79 der Düsenkappe 70 vorgesehene
Auslaßöffnung 80 mit seinem zugehörigen Ende bildet.
[0027] In das hintere, offene Ende des Einsatzkörpers 71 mündet ein zur Mischkammer 86 achsgleicher
Kanalabschnitt 85 eines Druckluftkanales 90, wobei der Kanalabschnitt 85 im wesentlichen
gleiche Weite wie die Mischkammer 86 bzw. der Endkanal 81 hat. Der Kanalabschnitt
85 ist über einen im Winkel anschließenden Kanalabschnitt 89 kleinerer Weite mit der
Ventilkammer des Auslaßventiles 54 der Druckluftpumpe 50 leitungsverbunden. Der den
Innenkörper 72 durchsetzende Kanal abschnitt 85 bildet an der vorderen Stirnfläche
76 des Innenkörpers 72 einen etwa gleiche Weite wie die Mischkammer 86 aufweisenden
Luft-Eingang für die Mischkammer 86. Unmittelbar benachbart zu diesem Luft-Eingang
83 ist im Mantel des Einsatzkörpers 71 mindestens ein etwa radialer Medien-Eingang
84 vorgesehen, der ggf. auch tangential in die Mischkammer 86 münden kann, so daß
sich eine Drallströmung unmittelbar vor dem Luft-Eingang 83 ergibt. Zwischen den Eingängen
83, 84 und dem Schäumkörper 85 bildet die Mischkammer 86 eine kurze, von Eingängen
freie Mischzone. Der Eingang 84 ist am Ende eines im Querschnitt ringförmigen Kanalabschnittes
88 vorgesehen, welcher am Außenumfang vom inneren Ende der Düsenkappe 70 und am Innenumfang
vom Innenkörper 72 begrenzt ist. Der den Kanalabschnitt 85 umgebende Kanalabschnitt
88 ist über einen zwischen der Kappenstirnwand und dem Innenkörper 72 liegenden radialen
Kanalabschnitt 91 unmittelbar mit der Austrittsöffnung bzw. dem Ende des Kolbenschaftes
21 leitungsverbunden, der in eine benachbart zum Innenkörper 72 liegende, von der
Kappenstirnfläche nach innen abstehende Muffe 67 eingesteckt ist. Über diese Muffe
67 nimmt die Handhabe 22 die Kolbeneinheit 9 bei der Betätigung mit.
[0028] Die beschriebene Austragvorrichtung arbeitet nach folgendem Verfahren:
Durch manuelles Niederdrücken der Handhabe 22 beginnen beide Pumpen 2, 50 den Pumphub,
so daß sich in beiden Pumpenkammern 14, 62 ein Druck aufbaut. Im weiteren Verlauf
der Hubbewegung öffnet in Abhängig von der Justierung das Auslaßventil 23, was auch
erst am Ende des Pumphubes dadurch erfolgen kann, daß die gegenüber der Stirnfläche
31 des Innenkörpers 11 vorversetzte Stirnfläche 30 des Pumpkolbens 10 gegen die Bodenwand
18 anschlägt, so daß der Kolbenschaft 21 elastisch rückfedernd gestaucht wird, bis
er an den Mitnehmer 40 anschlägt. Außerdem öffnet das Aulsaßventil 54, wobei die
Justierung zweckmäßig so vorgesehen ist, daß das Auslaßventil 54 kurz vor dem Auslaßventil
23 öffnet, so daß in die Mischkammer 86 bereits Luft einströmt, bevor in sie über
den oder die düsenartigen, gegenüber dem Eingang 83 wesentlich engeren Eingänge 84
das Medien einströmt. Es ist aber auch eine gleichzeitige Öffnung der beiden Auslaßventile
denkbar.
[0029] Der Medienstrom und der Druckluftstrom werden gesondert über getrennte Leitungswege
der Mischkammer 86 zugeführt, wo sie erst aufeinander treffen und miteinander vorvermischt
werden. Sofort anschließend werden sie gemeinsam durch den, praktisch eine Strömungsdrosselung
bewirkenden Schäumkörper 75 gepreßt und dadurch weiter vermischt. Danach verläßt das
Gemisch den Ausgang des Schäumkörpers 75, so daß es in dem Endkanal 81 entsprechend
expandieren und als Schaumstrom aus der Auslaßöffnung 80 austreten kann.
[0030] Spätestens nach Erreichen der Pumphub-Endstellung wird die Handhabe 22 durch Freigabe
entlastet, wodurch zunächst unter der Kraft der Rückstellfeder 20 das Medien-Auslaßventil
23 schließt, während die Druckluftpumpe 50 bzw. deren Pumpenkammer 62 und das Auslaßventil
54 so bemessen und justiert sein können, daß nach Beendigung des Medienzuflusses zur
Mischkammer 86 noch ein bestimmtes Luftvolumen in die Mischkammer 86 gepreßt und
dadurch der Schäumkörper 75 sowie der Endkanal 81 von Medienresten freigeblasen wird.
Nach Schließen des Auslaßventiles 23 nimmt die gemeinsame Rückstellfeder 20 die
gesamte Kolbeneinheit 9 sowie den Druckluft-Pumpenzylinder 52 zur Ausgangsstellung
hin mit, so daß durch ein am Einlaßkanal 19 angeordnetes Steigrohr 47 Medium über
das Einlaßventil 32 in die Pumpenkammer 14 nachgesaugt wird, während in die Druckluft-Pumpenkammer
62 über das Einlaßventil 53 Luft angesaugt wird.
[0031] Die Düsenkappe 70 und der Einsatzkörper 71 der Schäum-Einrichtung 100 bilden eine
in sich geschlossene Baueinheit, wobei das hintere Ende der Düsenkappe 70 über das
hintere Ende des Einsatzkörpers 71 vorsteht. Dadurch kann an Aus tragvorrichtungen
gleicher Bauart jede beliebige Form von Austragdüse 25 durch Einstecken angeordnet
sowie mit dem Auslaßkanal 24 und dem Druckluftkanal 90 leitungsverbunden werden. Außerdem
können durch Aufstecken auf die Muffe 63 unterschiedliche Ventilausbildungen für das
Auslaßventil 54 vorgesehen werden. Am Ende des Pumphubes greift das Auslaßventil
54 zwischen den Kolbenlippen 56, 57 in den Pumpkolben 51 ein, so daß sich eine sehr
raumsparende Ausbildung ergibt.
[0032] In jeder der Figuren 1 bis 7 sind für einander entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen
wie in den übrigen Figuren, jedoch mit unterschiedlichen Buchstabenindizes verwendet,
weshalb die zugehörigen Beschreibungsteile entsprechend gelten. Einzelne Merkmale
können unter den verschiedenen Ausführungsformen ausgetauscht werden.
[0033] Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 liegt auch der Kanal abschnitt 85a bzw. der
Luft-Eingang 83a exzentrisch zur Mittelachse der Mischkammer 86a, nämlich gegen die
hintere Hülsenstirnfläche des Einsatzkörpers 71a gerichtet und im Abstand von dieser.
Zu diesem Zweck sind am Umfang des Innenkörpers 72a einander gegenüberliegende, zueinander
achsparallele Kanäle vorgesehen, die im Abstand vom Einsatzkörper 71 a liegen, so
daß zwischen diesem und den Eingängen 83a, 84a eine kurze Eingangskammer gebildet
ist, in welche das Medium z.B. mit Drall eintreten kann, während die Druckluft verwirbelt
eintritt. Der Innenkörper 72a weist an seinem der Mischkammer 86a mit Abstand gegenüberliegenden
Ende eine praktisch radial nach innen an den Druckluft-Eingang 83a anschließende,
z.B. hohlkegelförmige Richtfläche 92 auf, die gegen die Eingangskammer bzw. in Richtung
zur Mischkammer 86a erweitert ist. Der Außendurchmesser der Eingangs- bzw. Drallkammer
entspricht dem Außendurchmesser des Ein satzkörpers 71a, der in diesem Fall durch
eine Hülse und einen gesonderten, scheibenförmigen Schäumkörper 75a gebildet ist,
welcher siebartig perforiert sein kann.
[0034] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist am Eingang der Mischkammer 86b, und zwar
unmittelbar der Richtfläche 92b gegenüberliegend, ein scheibenförmiger Perforationskörper
93 in Form beispielsweise eines porösen Filtersteines vorgesehen, so daß die Luft
in gleichmäßig und feinstverteilten Einzelströmen in die Mischkammer 86b eintritt.
Der im Mantel des Einsatzkörpers 81b vorgesehene Medien-Eingang 84b liegt in diesem
Fall radial nach innen gerichtet, so daß das Medium entsprechend auf die Einzelluftströme
trifft, bevor es mit der Luft durch den Schäumkörper 95b gepreßt wird. Der Perforationskörper
93 bildet eine in das hintere Ende des Mantels eingesetzte Baueinheit mit dem Einsatzkörper
71b.
[0035] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist der Schäumkörper 75c mit einem etwa in seinem
Zentrum liegenden Schaft 94 am vorderen Ende des Innenkörpers 72c befestigt, so daß
sich eine im Querschnitt ringförmige Mischkammer 86c ergibt, deren Außenweite geringfügig
größer als die des Endkanales 81c ist. Bei dieser Ausführungsform ist der Medien-Eingang
84c axial und benachbart zum Außenumfang in die Mischkammer 86c gerichtet, während
der Druckluft-Eingang 83c radial in die Mischkammer 68c gerichtet ist. Der Endkanal
81c ist in diesem Fall wesentlich länger als bei den übrigen Ausführungsformen,
wobei seine Länge etwa dem 6-fachen seiner Weite entspricht.
[0036] Die Schäumeinrichtung 100d gemäß Fig. 6 weist ein mit einem Stutzen 96 in einen zylindrischen
Kanalabschnitt 91d der Aufnahmemuffe 73d eingesetztes Zwischenstück 95 auf, das im
wesentlichen außerhalb des Außenumfanges 77d der Handhabe 22d liegt und in das von
unten eine schlauchartige Leitung 90d für die Druckluft mündet. Zur Druckluftversorgung
ist die Leitung 90d an eine gesonderte Druckluftquelle, z.B. eine Druckluftpumpe,
einen Druckluftbehälter o.dgl., anzuschließen, so daß die mit der Handhabe 22d zu
betätigende Austragvorrichtung keine Luftpumpe, sondern lediglich mindestens eine
Medienpumpe aufzuweisen braucht. Der Kanalabschnitt 85d bildet mit einem gegenüber
ihm und der Mischkammer 86d geringfügig erweiterten Endabschnitt 92d den axialen
Druckluft-Eingang 83d, unmittelbar benachbart zu welchem der Medien-Eingang 84d nach
Art einer Drall-Ringnut vorgesehen ist. Der Schäumkörper 75d ist durch eine Siebscheibe
gebildet. Die Düsenkappe 70d ist in das Zwischenstück 95 eingesteckt, das in diesem
Fall den Innenkörper 72d bildet und das hintere Ende der Düsenkappe 70d am Außenumfang
umgibt.
[0037] Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist das Zwischenstück 95e an der Außenseite im
wesentlichen vollständig umgeben, da der hülsenförmige Düsenkörper 70e den außerhalb
der Handhabe 22e liegenden Teil des Zwischenstückes 95e am Außenumfang umgibt. Die
Druckluft-Leitung 90e ist von oben radial an den Düsenkörper 70e so angeschlossen,
daß sie direkt in die Mischkammer 86e mündet. Während bei der Ausführungsform nach
Fig. 6 die Düsenachse im Abstand zu der zu ihr parallelen Mittelachse des Stutzens
96 bzw. des zugehörigen Kanalabschnittes 91d liegt, liegt sie im Falle der Ausführungsform
nach Fig. 7 achsgleich zu diesem Kanalabschnitt 91e. Der axiale Medien-Eingang 84e
weist kleinere Weite als die Mischkammer 86e auf.
1. Austragvorrichtung für Medien, mit Strömungswegen, die einen in eine Auslaßöffnung
(80) führenden Auslaßkanal (24) für das Medium aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Einrichtung (100) zur Beeinflussung des Mediums in Nähe der Auslaßöffnung
(80) vorgesehen ist.
2. Austragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
Einrichtung als Schäum-Einrichtung (100) zur Aufschäumung des Mediums ausgebildet
ist und daß vorzugsweise eine Schäum-Einrichtung (100) im wesentlichen ausschließlich
benachbart zur Auslaßöffnung (80) vorgesehen ist.
3. Austragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer Einrichtung
(100) wenigstens ein Zustrom-Eingang (83) zur Vermischung des Mediums mit einem weiteren
Medienstrom, wie Schäumgas, Druckluft o.dgl., zugeordnet ist, und daß der Zustrom-Ein
gang (83) vorzugsweise in mindestens eine Mischkammer (86) der Einrichtung (100) mündet,
in die mindestens ein gesonderter Medien-Eingang (84) mündet.
4. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung (100b) mindestens einen in wenigstens einem Strömungsweg liegenden
feinperforierten Körper (75b, 93), insbesondere einen Schäumkörper, wie ein Sieb,
einen porösen Filterstein oder dgl., aufweist, der vorzugsweise die Mischkammer (86b)
wenigstens an einer Auslaß- und/oder einer Einlaßseite begrenzt.
5. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mischkammer (86) einer Einrichtung (100) mindestens zwei gesonderte Eingänge
(83, 84) für einen Zustrom und das Medium aufweist und daß vorzugsweise jeweils wenigstens
ein Eingang (84) etwa radial und wenigstens ein Eingang (83) etwa parallel zur Richtung
der aus der Mischkammer (86) austretenden Strömung in die Mischkammer gerichtet ist.
6. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mischkammer (86) einer Einrichtung (100) im wesentlichen parallel bzw. achsgleich
zur Auslaßöffnung (80) liegt, annähernd gleiche Innenweite wie die Auslaßöffnung (80)
aufweist und insbesondere in einem Abstand vor der Auslaßöffnung (80) vorgesehen ist,
der etwa dem 2- bis 6-fachen der Innenweite entspricht und daß vorzugsweise zwischen
einer Einrichtung (100), insbesondere einem Schäumkörper (75), und der Auslaßöffnung
(80) ein im wesentlichen glattwandiger Endkanal (81) vorgesehen ist, der insbesondere
einschließlich der Auslaßöffnung (80) durchgehend im wesentlichen konstante Innenweite
aufweist.
7. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Schäumkörper (75) und/oder wenigstens eine Mischkammer (86) im
wesentlichen von mindestens einem gesonderten Einsatzkörper (71) gebildet ist, wobei
vorzugsweise die Mischkammer (86) am Umfang von einem Kammermantel begrenzt ist,
der an wenigstens einer Stirnseite einen Schäumkörper (75) und/oder einen Eingang
aufweist sowie in eine Bohrung stirnseitig festgelegt eingesetzt ist.
8. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine, insbesondere druckabhängig arbeitende Einrichtung zur Druckaufladung von
Zustromgas in Strömungsrichtung vor einer Aufbereitungszone einer Einrichtung (100)
vorgesehen und vorzugsweise durch ein im Bereich der Einrichtung (100) angeordnetes
Überdruckventil (54) im Strömungsweg des Zustromgases gebildet ist.
9. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Einrichtung (100) für das Medium im wesentlichen durch eine in
sich geschlossene Baueinheit gebildet ist, die vorzugsweise über eine insbesondere
etwa parallel zum zugehörigen Strömungsweg liegende Steckverbindung an der Austragvorrichtung
angeordnet ist und/oder daß eine Einrichtung (100) zur Aufbereitung des Mediums im
wesentlichen im Bereich des Außenumfanges (77) einer Betätigungs-Handhabe (22) für
die Austragvorrichtung liegt und vorzugsweise die Einrichtung zur Druckaufladung
in dem Betätigungskopf vorgesehen ist.
10. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung (100) an einer als Betätigungskopf ausgebildeten Handhabe (22)
der Austragvorrichtung angeordnet ist, die vorzugsweise für das Medium eine Medien-Pumpe
(2) und/oder für ein Zustromgas eine Druckluft-Pumpe (50) aufweist, wobei insbesondere
zwei Pumpen (2, 50) gemeinsam mit der Handhabe (22) manuell zu betätigen sind und
die Einrichtung zur Druckaufladung innerhalb einer Pumpenkammer (62) der Druckluft-Pumpe
(50) vorgesehen ist.