[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Spulengreifvorrichtung, welche an einem Längsträger
eines Spulenwechselautomaten einer Ringspinnmaschine angeordnet ist, wobei mindestens
ein Teil der druckluftbetätigten Spulengreifvorrichtung unter äußerer Krafteinwirkung
aus dem Spulengreifbereich herausbewegbar ist.
[0002] Von Längsträgern, beispielsweise Greiferbalken, abkragende Spulengreifelemente unterliegen
der Gefahr der Beschädigung, wenn sie gegen unnachgiebige Hindernisse anlaufen sollten.
Es zählt in diesem Zusammenhang bereits zum Stand der Technik, die Spulengreifelemente
ausklinkbar am Längsträger anzuordnen (Prospekt 666169000 9/83). Stoßen hier die Spulengreifelemente
gegen ein Hindernis, so schwenken diese Spulengreifelemente aus ihrem Wirkbereich
heraus, wobei ein Federelement aus einer Halterung herausgleitet. Hierbei kann die
Druckluftzufuhr gestört werden, so daß nach dem Einschwenken der Greifelemente in
den Wirkbereich nicht mehr die einwandfreie Funktion dieser Greifelemente gewährleistet
ist.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine Spulengreifvorrichtung
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei aus dem Wirkbereich herausgeschwenktem
Greifelement kein Luftverlust eintritt.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß alle druckluftführenden Teile
des die Spulengreifvorrichtung betätigenden pneumatischen Arbeitselementes an dem
die Spulengreifvorrichtung tragenden Längsträger starr befestigt sind. Hierdurch
ergibt sich der Vorteil, daß beim Ausschwenken der Greifelemente aus dem Wirkbereich
kein Leckverlust auftritt, da die zur Durchführung der Greiffunktion führenden Teile
starr am Längsträger befestigt sind.
[0005] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Spulengreifvorrichtung aus einem
am Längsträger starr befestigten Gehäuseteil und aus einem beweglichen Gehäuseteil
bestehen, wobei die druckluftführenden Teile des pneumatischen Arbeitsorgans ausschließlich
im starr befestigten Gehäuseteil angeordnet sind. Hierbei kann das bewegliche Gehäuseteil
über eine Rastverbindung an dem am Längsträger befestigten Gehäuseteil angeordnet
sein, wobei der am Längsträger befestigte Gehäuseteil einen zylinderförmigen Bereich
mit mindestens einem Rastelement aufweist, in welches ein Gegenrastelement des beweglichen
Gehäuseteils eingreift. Damit besteht die Möglichkeit, daß bei Auftreffen auf ein
Hindernis das bewegliche Gehäuseteil über die Gegenraste aus dem Rastelement des am
Längsträger befestigten Gehäuseteils ausklinkt.
[0006] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann innerhalb des zylinderförmigen Bereichs
des am Längsträger befestigten Gehäuseteils eine druckluftbeaufschlagbare Rollmembran
befestigt sein, welche eine mit dem zapfenartig ausgebildeten Greifelement verbundene
Grundplatte aufweist. Damit sind erfindungsgemäß wiederum die druckluftführenden
Teile an dem Längsbalken befestigt und nicht an einer Ausklinkbewegung des beweglichen
Gehäuseteils aus dem Wirkbereich beteiligt. An dem zylinderförmigen Bereich des am
Längsträger befestigten Gehäuseteils kann ein Kegelstumpfbereich anschließen, welcher
stirnseitig mit einer Lagerstelle für das Greifelement versehen ist. Hierbei kann
das bewegliche Gehäuseteil den am Längsträger befestigten Gehäuseteil im dem Längsträger
abgewandten Bereich umschließen.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht die Möglichkeit, daß das Greifelement
aus zwei, miteinander kuppelbaren Zapfenteilen besteht, deren einer Teil mit der
Rollmembran und der Grundplatte verbunden im am Längsträger befestigten Gehäuseteil
und deren anderer Teil im beweglichen Gehäuseteil gelagert ist. Wiederum sind die
druckluftführenden Teile am Längsträger befe stigt, so daß nur der bewegliche Gehäuseteil
mit einem Teil des Greifelements aus dem Wirkbereich herausbewegt werden kann.
[0008] Alternativ besteht darüberhinaus erfindungsgemäß die Möglichkeit, daß das bewegliche
Gehäuseteil über mindestens einen horizontalen Zapfen schwenkbar an dem am Längsträger
befestigten Gehäuseteil angeordnet und über ein Rastelement in seiner Wirkstellung
gehaltert ist. Hierbei kann das bewegliche Gehäuseteil gabelartig ausgebildet sein,
wobei im Gabelzentrum das Widerlager für das Greifelement gelagert ist. Läuft bei
einer derartigen Konstruktion das bewegliche Gehäuseteil gegen ein Hindernis, so
erfolgt ein einfaches Abschwenken aus dem Wirkbereich, so daß keine nachteiligen Beschädigungen
der Spulengreifvorrichtung auftreten können.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht auch die Möglichkeit, daß jeder
Gabelarm zwei im Abstand voneinander angeordnete Bolzen aufweist, wobei der eine
Bolzen Teil eines Rastelements ist und der andere Bolzen in eine horizontale Führung
des am Längsträger befestigten Gehäuseteils federbeaufschlagt lagert. Bei dieser Alternative
erfolgt nicht nur ein Abschwenken aus dem Wirkbereich, sondern nach einer bestimmten
Winkelstellung eine Lösung des beweglichen Gehäuseteils vom am Längsträger befestigten
Gehäuseteils.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht die Möglichkeit, daß die
Spulengreifvorrichtung aus einem am Längsträger befestigten Gehäuseteil und aus einem
beweglichen Gehäuseteil besteht, wobei der bewegliche Gehäuseteil ebenfalls am Längsträger
gelagert ist. Hierbei kann am am Längsträger befestigten Gehäuseteil ein Balg gelagert
sein, über welchen ein mit mindestens einem Greifelement der Spulengreifvorrichtung
verbundener Betätigungshebel beaufschlagbar ist, wobei der Betätigungshebel am beweglichen
Gehäuseteil gelagert ist.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform der Erfindung in schematischer Seitenansicht im Schnitt
Fig. 2 und 3 eine andere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung in schematischer Seitenansicht
mit Fig. 2 in Wirkstellung und Fig. 3 in gelöster Stellung des beweglichen Gehäuseteils;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung mit schwenkbarem, beweglichem
Gehäuseteil;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Ausführungsmöglichkeit nach Fig. 4;
Fig. 6 eine Teilansicht einer anderen Ausführungsform in Seitenansicht, teils gebrochen;
Fig. 7 eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung in schematischer Seitenansicht
im Schnitt.
[0012] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Spulengreifvorrichtung 1, welche an
einem Längsträger 2 eines Spulenwechselautomaten einer nicht näher dargestellten
Ringspinnmaschine angeordnet ist. Dieser Längsträger 2 ist Teil einer nicht näher
dargestellten Greiferbank des Spulenwechselautomaten. Aufgabe der Spulengreifvorrichtung
ist es, mit Hilfe eines druckluftführenden Teils 3 ein pneumatisch betätigbares Arbeitselement
4 nach rechts zu bewegen, um den oberen Bereich einer Hülse 21 zu beaufschlagen, wobei
sich dieser Bereich der Hülse 21 in einem Aufnahmetrichter 20 befindet und mit Hilfe
des pneumatischen Arbeitselements 4 gegen ein Widerlager 15 gedrückt werden kann.
Das druckluftführende Teil 3 ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1 als Rollmembran
11 ausgebildet, welche einerseits am Längsträger 2 befestigt und andererseits vorderseitig
mit einer Grundplatte 12 verbunden ist. An dieser Grundplatte 12 befindet sich das
pneumatische Arbeitselement, welches beispielsweise als zapfenartig ausgebildetes
Greifelement 13 gestaltet ist.
[0013] Das druckluftführende Teil 3 ist innerhalb eines am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteils
5 angeordnet, welches einen zylinderförmigen Bereich 8 mit mindestens einem Rastelement
9 aufweist. An den zylinderförmigen Bereich 8 des am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteils
5 schließt sich ein Kegelstumpfbereich 14 an, welcher stirnseitig mit einer Lagerstelle
31 für das Greifelement 13 versehen ist. Eine Druckfeder 33 stützt sich einerseits
gegen die Stirnfläche des kegelstumpfförmigen Bereichs 14 und andererseits gegen die
Grundplatte 12 ab.
[0014] Der Aufnahmetrichter 20 mit dem Widerlager 15 ist an einem beweglichen Gehäuseteil
6 angeordnet, welches seinerseits über ein Gegenrastelement 10 in das Rastelement
9 des am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteils 5 eingreift.
[0015] Rastelement 9 und Gegenrastelement 10 bilden eine Rastverbindung 7 zwischen den Gehäuseteilen
5 und 6.
Bei Druckluftbetätigung bewegt sich die Rollmembran 11 nach rechts, wodurch über die
Grundplatte 12 das zapfenartige Greifelement 13 nach rechts bewegt wird und damit
den oberen Bereich der Hülse 21 gegen das Widerlager 15 drückt und die Hülse zum Weitertransport
erfaßt.
[0016] Sollte die Spulengreifvorrichtung 1 beim Absenken auf den oberen Bereich der Hülse
21 auf ein Hindernis stoßen, so klinkt der bewegliche Gehäuseteil 6 über das Gegenrastelement
10 aus dem Rastelement 9 des am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteils 5 aus und verursacht
damit keinen Schaden an dem druckluftführenden Teil des die Spulengreifvorrichtung
betätigenden pneumatischen Arbeitselements 4.
[0017] Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 besteht die Spulengreifvorrichtung
1 aus einem am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteil 5 und aus einem beweglichen Gehäuseteil
6, wobei die druckluftführenden Teile des pneumatischen Arbeitsorgans 4 ausschließlich
im befestigten Gehäuseteil 5 angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform nach Fig.
2 und 3 ist das am Längsträger 2 befestigte Gehäuseteil 5 lediglich als Zylindermantel
34 ausgebildet, wobei wiederum über eine Rastverbindung 7 eine Verbindung zwischen
dem am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteil 5 und dem beweglichen Gehäuseteil 6 geschaffen
wird.
[0018] Bei dieser Ausführungsform besteht das Greifelement 13′ aus zwei wirkungsmäßig miteinander
kuppelbaren Zapfenteilen 16 und 17, deren einer Teil 16 mit der Rollmembran 11 und
der Grundplatte 12 im am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteil 5 gelagert ist. Der
andere Teil 17 des Greifelements 13′ ist über eine Lagerstelle 22 am beweglichen
Gehäuseteil 6 gelagert, welches seinerseits wiederum den Aufnahmetrichter 20 mit
dem Widerlager 15 trägt.
[0019] Fig. 2 stellt die Spulengreifvorrichtung in Wirkstellung dar, in welcher die beiden
kuppelbaren Teile 16 und 17 des zapfenartig ausgebildeten Greifelements 13′ wirkungsmäßig
miteinander verbunden sind und unter Druckeinwirkung über die Rollmembran 11 den
oberen Bereich der Hülse 21 gegen das Widerlager 15 drücken und die Hülse damit erfassen.
[0020] In Fig. 3 ist dargestellt, wie nach Einwirkung auf ein Hindernis eine Trennung des
beweglichen Gehäuseteils 6 von dem am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteil 5 erfolgt,
nämlich indem das Gegenrastelement 10 des beweglichen Gehäuseteils 6 aus dem Rastelement
9 des Gehäuseteils 5 ausgeklinkt ist. Hier erfolgt eine Trennung der beiden Teile
16 und 17 des zapfenartigen Greifelements 13′, wobei das Teil 16 an dem Gehäuseteil
verbleibt und das Teil 17 gemeinsam mit dem Gehäuseteil 6 abgetrennt wird. Hier findet
eine Feder 35 Anwendung, welche sich einerseits am vorderen Abschluß des Kegelstumpfbereichs
14′ abstützt und andererseits an einer Platte 36, welche zugleich als Kupplungsteil
für den stirnseitigen Abschluß des Teils 16 des zapfenartig ausgebildeten Greifelements
13′ ausgebildet sein kann.
[0021] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ist das bewegliche Gehäuseteil 6′ über
mindestens einen horizontalen Zapfen 18 schwenkbar an dem am Längsträger 2 befestigten
Gehäuseteil 5 angeordnet und über ein Rastelement 25 in seiner Wirkstellung gehaltert.
[0022] Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß hier das am Längsträger 2 befestigte Gehäuseteil
5 wiederum aus einem zylindrischen Bereich 8 und einem Kegelstumpfbereich 14 besteht.
Das bewegliche Gehäuseteil 6′ kann aus zwei gabelartig verlaufenden Armen 19 bestehen,
welche im vorderen Bereich jeweils über einen Zapfen 18 an den zylindrischen Bereich
8 des Gehäuseteils 5 drehbar gelagert sind. Im Schnittbereich der beiden Gabelarme
19 sind der Aufnahmetrichter 20 und das Widerlager 15 angeordnet. Um das bewegliche
Gehäuseteil 5 in seiner in Fig. 4 dargestellten Wirkstellung zu haltern, ist ein Rastelement
25 zwischen dem Gehäuseteil 5 und dem Gehäuseteil 6′ vorgesehen, welches ausklinkt,
sobald das bewegliche Gehäuseteil 6′ z.B. von oben gegen ein Hindernis stößt. In diesem
Fall schwenkt das bewegliche Gehäuseteil 6′ um den Zapfen 18 im Gegenuhrzeigersinn,
so daß keine Beschädigung des am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteils 5 und damit
der druckluftführenden Teile möglich ist.
[0023] Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 besteht wiederum das bewegliche Gehäuseteil
6′ aus zwei Gabelarmen 23 und 23′ in deren Schnittpunkt das Widerlager 15 und der
Aufnahmetrichter 20 befestigt sind. Diese beiden Gabelarme 23 und 23′ sind jeweils
mit zwei Bolzen 26 und 26′ ausgerüstet, wobei die Bolzen 26 in einer horizontalen
Führung 27 des Gehäuseteils 5 gelagert und durch eine Feder 28 beaufschlagt und die
Bolzen 26′ in einer Gegenrastung 37 am festen Gehäuseteil 5 eingebettet sind.
[0024] Trifft die Spulengreifvorrichtung 1 gemäß Fig. 6 gegen ein Hindernis, so schwenkt
zunächst das bewegliche Gehäuseteil 6′ mit seinen beiden Gabelarmen 23 um die Drehbolzen
26, dabei gleiten die Bolzen 26′ aus ihren Gegenrastungen 37. Anschließend schieben
die Federn 28 die Bolzen 26 aus den Führungen 27. Das bewegliche Gehäuseteil 6′ mit
den beiden Gabelarmen 23 ist dann nicht mehr geführt und gehaltert, sondern - analog
der Bauform nach Fig. 1 bis 3 - vollkommen von dem am Längsträger 2 starr befestigten
Gehäuseteil 5 getrennt.
[0025] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 7 dargestellt, wobei die
Spulengreifvorrichtung 1 aus einem am Längsträger 2 befestigten Gehäuseteil 5 besteht,
innerhalb welchem ein Balg 29 gelagert ist. Das Gehäuseteil 6˝ ist bei dieser Ausführungsform
ebenfalls über Rastelemente 32 am Längsträger 2 befestigt und weist eine Lagerstelle
31 auf, in welcher ein Winkelhebel 30 drehbar gelagert ist. Hierbei weist dieser
Winkelhebel 30 zwei Arme 38 und 39 auf, wobei der Arm 38 im Wirkbereich des Balgs
29 liegt und der Arm 39 endseitig mit dem zapfenartig ausgebildeten Greifelement 13
verbunden ist. Erfolgt nun ein Aufblähen des Balgs 29 über eine Druckluftleitung 40,
so schwenkt der Hebel 30 um seinen Drehpunkt 31, wodurch über den Arm 38 und den Arm
39 das zapfenartig ausgebildete Greifelement 13 nach rechts bewegt wird und damit
den oberen Bereich einer Hülse erfaßt und festhält.
[0026] Auch bei dieser Ausführungsform liegt eine Trennung zwischen dem am Längsträger 2
befestigten Gehäuseteil 5 und dem Gehäuseteil 6˝ vor, welches das zapfenartige Greifelement
13 lagert.
[0027] Allen Ausführungsformen der Erfindung ist gemeinsam, daß die beiden Gehäuseteile
so geteilt sind, daß beim Abwerfen oder Abschwenken des beweglichen Gehäuseteils
6 bzw. 6′ bzw. 6˝ keine Undichtheit der druckluftbetätigbaren Teile entsteht. Damit
ist in diesem Fall die volle Funktionsfähigkeit der Spulengreifvorrichtung auch nach
Auftreffen auf ein Hindernis gesichert.
1. Spulengreifvorrichtung, welche an einem Längsträger eines Spulenwechselautomaten
einer Ringspinnmaschine angeordnet ist, wobei mindestens ein Teil der druckluftbetätigten
Spulengreifvorrichtung unter äußerer Krafteinwirkung aus dem Spulengreifbereich herausbewegbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle druckluftführenden Teile (3) des die Spulengreifvorrichtung (1) betätigenden
pneumatischen Arbeitselementes (4) an dem die Spulengreifvorrichtung (1) tragenden
Längsträger (2) starr befestigt sind.
2. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulengreifvorrichtung
(1) aus einem am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteil (5) und aus einem beweglichen
Gehäuseteil (6) besteht und daß die druckluftführenden Teile des pneumatischen Arbeitsorgans
(4) ausschließlich im befestigten Gehäuseteil (5) angeordnet sind.
3. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
bewegliche Gehäuseteil (6) über eine Rastverbindung (7) an dem am Längsträger (2)
befestigten Gehäuseteil (5) angeordnet ist.
4. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am Längsträger
(2) befestigte Gehäuseteil (5) einen zylinderförmigen Bereich (8) mit mindestens einem
Rastelement (9) aufweist, in welches ein Gegenrastelement (10) des beweglichen Gehäuseteils
(6) eingreift.
5. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
des zylinderförmigen Bereich des am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteils (5) eine
druckluftbeaufschlagbare Rollmembran (11) befestigt ist, welche eine mit dem zapfenartig
ausgebildeten Greifelement (13) verbundene Grundplatte (12) aufweist.
6. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den
zylinderförmigen Bereich (8) des am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteils (5) ein
Kegelstumpfbereich (14) anschließt, welcher stirnseitig mit einer Lagerstelle (15)
für das Greifelement (13) versehen ist.
7. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
bewegliche Gehäuseteil (6) den am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteil (5) im dem
Längsträger (2) abgewandten Bereich umschließt (Fig. 1).
8. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Greifelement (13′) aus zwei, miteinander kuppelbaren Zapfenteilen (16, 17) besteht,
deren einer Teil (16) mit der Rollmembran (11) und der Grundplatte (12) verbunden
im am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteil (5) und deren anderer Teil (17) im beweglichen
Gehäuseteil (6) gelagert ist (Fig. 2).
9. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche
Gehäuseteil (6′) über mindestens einen horizontalen Zapfen (18) schwenkbar an dem
am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteil (5) angeordnet und über ein Rastelement
in seiner Wirkstellung gehaltert ist (Fig. 4, 5).
10. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche
Gehäuseteil (6′) gabelartig ausgebildet ist, wobei im Gabelzentrum das Widerlager
(15) für das Greifelement (13) gelagert ist.
11. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Gabelarm (23, 23′) zwei im Abstand voneinander angeordnete Bolzen (26, 26′) aufweist,
wobei der eine Bolzen (26′) Teil eines Rastelements ist und der andere Bolzen (26)
in einer horizontalen Führung (27) des am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteils
(5) federbeaufschlagt lagert (Fig. 6).
12. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulengreifvorrichtung
(1) aus einem am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteil (5) und aus einem beweglichen
Gehäuseteil (6˝) besteht, wobei der bewegliche Gehäuseteil (6˝) ebenfalls am Längsträger
(2) befestigt ist.
13. Spulengreifvorrichtung nach Anspruch 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß am
am Längsträger (2) befestigten Gehäuseteil (5) ein Balg (29) gelagert ist, über welchen
ein mit mindestens einem Greifelement (13) der Spulengreifvorrichtung (1) verbundener
Betätigungshebel (30) beaufschlagbar ist und daß der Betätigungshebel (30) am beweglichen
Gehäuseteil (6˝) gelagert ist (Fig. 7).