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(11) |
EP 0 392 336 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.1992 Patentblatt 1992/44 |
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Anmeldetag: 04.04.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04G 17/065 |
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System zur Verwendung beim Aufbau von Betonschalungen
Arrangement used while erecting concrete shutterings
Dispositif employé lors du montage de coffrages pour béton
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
08.04.1989 DE 3911491
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.1990 Patentblatt 1990/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Hoff, Walter |
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D-40545 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Hoff, Walter
D-40545 Düsseldorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Koscholke, Gotthold, Dr.-Ing. |
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Rheinallee 147 40545 Düsseldorf 40545 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 016 468 DE-B- 1 288 779 NL-A- 6 511 085 NL-A- 8 403 216
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DE-A- 2 853 349 FR-A- 1 387 270 NL-A- 6 807 309
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Betonschalungs-System nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Bei Betonschalungen kommt es zum einen darauf an, für die Einhaltung eines jeweils
geforderten Abstandes zwischen den Schalungswänden zu sorgen. Außerdem müssen die
Schalungswände so miteinander verspannt werden, daß sie dem Druck des eingefüllten
Betons standhalten.
[0003] Bei einer seit langem üblichen Arbeitsweise wird jeweils ein entsprechend langer,
von der einen zur anderen Seite der Schalung durch diese hindurchgehender Spannstab
verwendet. Zur Abstandssicherung wird auf den Spannstab ein Kunststoffrohr aufgeschoben,
auf dessen Enden Kegel aufgesetzt werden, die an den Schalungswänden zur Anlage kommen.
Die nach beiden Seiten aus der Schalung herausragenden Teile des betreffenden Spannstabes
dienen zur Anbringung derjenigen Teile, wie Unterlegplatten, Spannmuttern usw., mit
denen das Spannen der Schalung erfolgt. Bei Vorrichtungen dieses Prinzips, das auch
als "Durchspannen"bezeichnet wird, spielte der Gedanke, den Spannstab beim Abbau der
Schalung nach dem Abbinden des Betons wiederzugewinnen, eine wesentliche Rolle.
[0004] Das Durchspannverfahren bringt eine Anzahl von Problemen mit sich. Beim Errichten
der Schalung müssen u.a. die in größeren Längen angelieferten Kunststoffrohre auf
der Baustelle entsprechend zugeschnitten werden, es müssen die gesonderten Kegel aufgesetzt
werden, der so vor Ort angefertigte Abstandhalter muß auf den Spannstab aufgeschoben
werden und dieser muß in die Schalung eingefädelt werden. Beim Entschalen müssen die
Kegel entfernt werden, die offenen Enden des Kunststoffrohres sind gesondert zu verschließen,
und es müssen die außerdem verbliebenen kegelformigen Öffnungen mühsam mit Mörtel
zugeschmiert werden. Dies sind vielfältige und zum Teil sehr aufwendige Arbeitsgänge.
[0005] Darüber hinaus bleiben bei Bauwerken, die mit Schalungen nach dem Durchspann-Prinzip
errichtet wurden, notwendigerweise immer Hohlräume im Beton zurück. Dies macht ein
Durchkriechen von Feuchtigkeit möglich, läßt eine unerwünschte Schallübertragung zu
und kann auch noch zu anderen Unzuträglichkeiten oder sogar Gefahren führen.
[0006] Bei Betonwänden, an die höhere Anforderungen hinsichtlich einer Wasserundurchlässigkeit
gestellt werden, kann das Durchspann-Verfahren mit der Wiedergewinnung von Spannstäben
wegen der verbleibenden Hohlräume nicht angewendet, werden. Es muß dann eine andere
Art von bekannten Vorrichtungen verwendet werden, nämlich solche, bei denen ein mit
Gewinde versehener Distanz- oder Ankerstab aus Stahl vorhanden ist, der im Beton verbleibt.
Die Länge dieses Distanz- oder Ankerstabes ist geringer als der Abstand der Schalungswände
voneinander. Auf die Enden des Ankerstabes werden zur Anlage an den Schalungswänden
bestimmte kegelförmige Teile aufgeschraubt, die aus einem Stahl-Innenkörper mit Gewinde
und einem relativ dazu drehbaren Außenkörper aus Kunststoff mit konischer Mantelfläche
bestehen. In die Kegelteile werden von außen her Spannstäbe oder ähnliche Spannelemente
eingeschraubt, denen weitere Teile, wie Platten, Muttern od.dgl. zugeordnet sind,
um die Schalung zu spannen. Eine Vorrichtung dieser Art zeigt die DE-A-28 53 349.
[0007] Auch bei solchen Vorrichtungen bestehen Probleme verschiedener Art. Vor dem Einbau
müssen die Kegelteile auf die Enden des Ankerstabes aufgeschraubt und nach dem Entschalen
wieder abgeschraubt werden. Dabei müssen sie aus dem fertigen Beton herausgedreht
werden, was Schwierigkeiten bereitet. Zum Lösen können keine handelsüblichen Schlüssel
verwendet werden, sondern es müssen speziell angefertigte Sonderschlüssel benutzt
werden. Vor einer wegen ihres Wertes erwünschten Wiederverwendung solcher Kegelteile
müssen diese oft noch mit entsprechendem Aufwand gereinigt werden. Ein besonderes
Problem liegt auch darin, wie ein unerwünschtes oder unzulässiges Verdrehen oder sogar
Losdrehen der miteinander verschraubten Teile sicher verhindert werden kann. Die Gefahr
dazu ist unter den verschiedenen Einwirkungen auf der Baustelle beim Verbringen von
der Montagestelle zum Einbauort sowie im eingebauten Zustand der Vorrichtung, namentlich
beim Rütteln des Betons, oft in starkem Maße gegeben. Schließlich besteht auch bei
diesen Spannvorrichtungen die Notwendigkeit des Zuschmierens der nach dem Herausdrehen
der Kegelteile verbleibenden, relativ großen Öffnungen.
[0008] Aus der EP-A-00 16 468 ist es bekannt, bei einer aus Beton zu gießenden Gebäudewand
für technische Anlagen, z.B. Kernkraftwerke, Befestigungselemente aus einer Gewindestange
und Gewindemuffen zum späteren Anbringen von Rohrleitungen oder anderen Anlagenteilen
in die Schalung einzubringen.
[0009] Es ist auch eine Vorrichtung zum gegenseitigen Verspannen und Abstandhalten von zwei
Schalungswänden vorgeschlagen worden (DE-B-12 88 779), bei der ein mittlerer Ankerteil
aus zwei parallelen Metalldrahtstücken gebildet ist. Deren Enden werden von Ausnehmungen
in Kopfstücken aufgenommen, die aus Kunststoff bestehen und zwischen den Drahtenden
eine Sackloch-Gewindebohrung zum Einschrauben einer Spannschraube aufweisen. Eine
solche Konzeption hat wegen ihrer geringen Belastbarkeit keinen Eingang in die Praxis
finden können.
[0010] Häufig sind bei ein und demselben Bauprojekt die Anforderungen an die einzelnen Wände
oder Bauwerksteile unterschiedlich. Bei einem Teil derselben wird die sog. Durchspann-Methode
in Kauf genommen, während sonst nur die andere Art der vorstehend erläuterten Vorrichtungen
in Frage kommt. Dies erfordert schon im Vorstadium, also vor Baubeginn, eine sorgfältige
Planung mit entsprechenden Entscheidungen. Es muß dann in der Arbeitsvorbereitung
berücksichtigt werden, welche Schalung für den einen und welche Schalung für den anderen
Bauteil angewendet wird. Demzufolge muß auch das gesamte unterschiedliche Material
für die Errichtung der verschiedenartigen Schalungen beschafft bzw. bereitgestellt
werden.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Weg aufzuzeigen, der bestehenden Schwierigkeiten
und Unzulänglichkeiten beim Aufbau von Betonschalungen Rechnung trägt, insbesondere,
um die dabei auszuführenden Arbeitsgänge zu erleichtern, diese und die Vorarbeiten
zu vereinfachen und um Genauigkeitsanforderungen möglichst gut erfüllen zu können.
Die Erfindung strebt dabei auch vorteilhafte Ausbildungen verwendeter Elemente im
einzelnen an. Weitere mit alledem zusammenhängende Probleme, mit denen sich die Erfindung
befaßt, ergeben sich aus der jeweiligen Erläuterung der aufgezeigten Lösung.
[0012] Die Erfindung sieht vor, daß die Stützteile aus rostfreiem Stahlguß bestehen und
sacklochartig endende Einschraubgewinde für die Spannelemente aufweisen, wobei die
Querschnittsmittelpunkte der Einschraubgewinde für die Spannelemente und der Innengewinde
für die Enden des jeweiligen Ankerstabes auf der gleichen Längsachse liegen, und daß
die Ankerstäbe mit den Stützteilen als verwendungsfertige Einheiten unter fester Verbindung
der Stützteile mit dem Ankerstab hergestellt sind, wobei die Stirnflächen der Stützteile
einen durch die Herstellung der Einheit gegebenen, dem gewünschten Abstand der Schalungswände
voneinander entsprechenden festen Abstand voneinander haben, und wobei die in die
Schalung eingebrachten Einheiten nach dem Abbinden des in die Schalung eingefüllten
Betons vollständig in diesem belassen werden.
[0013] Mit der Erfindung ist eine Reihe wesentlicher Vorteile erzielt. Es wird nur noch
nach einem Prinzip gearbeitet, mit dem überall ein dichter Beton erzielt wird. Damit
fallen zeitraubende und mühsame Dispositionen für die Beschaffung oder Lagerhaltung
unterschiedlicher Vorrichtungen und Zubehörteile weg. Weil die einzusetzende Einheit
aus Ankerstab und Stützteilen fertig zur Verfügung steht, brauchen an der Baustelle
keine Zusammenschraubvorgänge mehr zu erfolgen. Demzufolge können auch keine Fehler
oder Ungenauigkeiten mehr auftreten, wie sie sonst bei diesen Arbeiten oder auch beim
rauhen Umgang mit den einzelnen Teilen auf der Baustelle nicht sicher auszuschließen
sind. Die vorgefertigte Abstandhalter-Einheit hat eine genaue Länge. Deshalb wird
ohne Schwierigkeiten eine absolute Maßhaltigkeit der Wände oder anderer Bau teile
erreicht. Es gibt keinen Verschnitt und keinen Abfall wie bei Teilen, die erst auf
der Baustelle die richtige Abmessung erhalten müssen. Ein besonders wichtiger Vorteil
besteht auch darin, daß nach dem Ausschalen keine großen Öffnungen im Beton vorhanden
sind, so daß die aufwendigen Arbeiten des Zuschmierens solcher Öffnungen entfallen.
Trotzdem erhält der Beton ein einwandfreies Aussehen, das keiner Nacharbeit bedarf.
Die Stützteile sind an ihren Stirnseiten zweckmäßig matt und können farblich dem Beton
angepaßt sein. Falls der Wunsch besteht, die kleinen an den Stirnseiten der Stützteile
offenen Gewindeenden noch zu verschließen, so läßt sich dies mit einem schnell einzusetzenden
Stopfen aus rostfreiem Stahl erreichen. Der Stopfen hat ein Gewinde, so daß er sich
in die Einschraubgewinde der Stützteile eindrehen läßt.
[0014] Die Einschraubgewinde der Stützteile bleiben leicht zugänglich, ggfs. nach Entfernen
eines Stopfens, so daß sie bei später noch am Bauwerk vorzunehmenden Arbeiten als
Anker- oder Befestigungsstellen benutzt werden können. Dies ist ein weiterer wichtiger
Vorteil.
[0015] Die beim Aufbau der Schalung und zum Spannen derselben benötigten äußeren Spannstäbe
können je nach der Schalungsart, die der Bauunternehmer verwendet, der Länge nach
angepaßt und vorrätig gehalten werden. Die Verwendung von sehr langen Stäben, wie
bei der Durchspann-Methode, die bei dünnen Wänden notwendigerweise weit vorstehen,
den Arbeitsbereich einengen und zu Verletzungen führen können, fällt weg.
[0016] Zweckmäßig haben die Stützteile zumindest auf ihrem Umfang eine matte bzw. rauhe
Oberfläche, welche die Haftung im Beton noch verbessert. Eine solche Oberfläche läßt
sich durch den Gießvorgang hervorrufen, kann darüber hinaus aber auch noch auf andere
Weise verstärkt werden, insbesondere auch durch Eintauchen des Stützteiles in ein
geeignetes Überzugmaterial.
[0017] Die Stützteile haben vorteilhaft eine von einer rotationssymmetrischen Form abweichende
Außengestalt.Dadurch wird eine Sicherheit gegen Verdrehen erreicht, wenn diese gewünscht
wird. Die Außengestalt kann z.B. mehreckig sein oder eine andere nicht kreisförmige
Kontur haben, insbesondere auch seitliche Vorsprünge od.dgl. aufweisen.
[0018] Die Stützteile weisen jeweils eine als Sackloch endende Gewindebohrung auf, in die
sich das betreffende Ende des Ankerstabes einschrauben läßt.
[0019] Eine Sicherung der Verbindung der Stützteile mit dem Ankerstab läßt sich auf verschiedene
Weise bewirken, insbesondere durch Verpressen, Quetschen od.dgl. der Stützteile auf
den Enden des Ankerstabes.
[0020] Weil in den Stützteilen nur Sacklöcher vorhanden sind, besteht also keinerlei Durchlaß
oder Verbindungsweg für Feuchtigkeit oder gasförmige Medien, so daß der fertige Betonbauteil
immer dicht ist.
[0021] Bei einer vorteilhaften Ausbildung des Systems sieht die Erfindung für die Spannelemente
und für die Einschraubgewinde der Stützteile Gewinde mit einer Steigung von 6 mm vor.
Ein solches Gewinde hat den Vorteil, daß es weitgehend unanfällig gegen Einwirkungen
ist, die die Verbindung lockern könnten. Dies ist für den Einsatz im Schalungsbau
und für den Umgang mit solchen Teilen auf der Baustelle von wesentlicher Bedeutung.
Weiterhin können bei Stäben mit einem solchen Gewinde die zugeordneten Teile bzw.
deren Gewinde kürzer gehalten werden als bei den größeren herkömmlich verwendeten
Gewindesteigungen. Schließlich ist auch eine genauere Einstellbarkeit gegeben.
[0022] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildung des Systems sieht die Erfindung für die
Spannelemente ein Gewinde mit folgenden Merkmalen vor, zu dem das Einschraubgewinde
passend ausgebildet ist:
- das im Längsschnitt gesehene Gewindeprofil hat einen Grundbereich, einen Kopfbereich
und einen Übergangsbereich zwischen beiden,
- die Kontur des Grundbereichs ist zumindest überwiegend ein Kreisbogen,
- die Kontur des Kopfbereichs ist zumindest überwiegend eine parallel zur Gewindeachse
verlaufende Gerade,
- der Übergangsbereich hat zumindest teilweise eine Kreisbogenkontur.
[0023] Ein derartiges Gewinde ist für alle Verschraubungen, die bei der Errichtung und beim
Abbau von Betonschalungen mit Spannstäben, Ankerstäben und den diesen zugeordneten
Teilen durchzuführen sind, besonders gut geeignet. Dies gilt u.a. für das Herstellen
und Lösen dieser Gewindeverbindungen sowie hinsichtlich der Belastbarkeit und auch
einer weitgehenden Unempfindlichkeit gegenüber den auf dem Bau auftretenden Einwirkungen.
[0024] Der Radius der Kreisbogenkontur des Grundbereichs beträgt vorteilhaft etwa 1,4 mm,
obgleich auch andere Werte nicht ausgeschlossen sind.
[0025] Bei der Kreisbogenkontur des Übergangsbereichs ist ein Radius von etwa 1,0 mm günstig.
Es können aber auch noch andere Werte in Betracht kommen.
[0026] Als Kopfbreite des Gewindes läßt sich ein Maß bezeichnen, das zwischen den Schnittpunkten
von Tangenten an Wendepunkte des Profils oder solchen entsprechende Zwischenpartien
mit Verlängerungen der Geraden der Kopfkontur gemessen werden kann. Bei einer vorteilhaften
Ausbildung des Gewindes beträgt die Kopfbreite etwa 2, 6 mm. Andere Werte sind aber
auch hier nicht ausgeschlossen.
[0027] Der jeweilige Winkel zwischen einer Tangente an einen Wendepunkt oder eine dem entsprechende
Zwischenpartie des Profils und einer Radiuslinie bzw. einer Lotrechten auf die Gerade
der Kopfkontur beträgt vorteilhaft etwa 30°.
[0028] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildung des Systems sieht die Erfindung für Spannelemente
und für Einschraubgewinde der Stützteile Gewinde mit Außendurchmessern von etwa 17
mm, 23 mm und 29 mm vor.
[0029] Der Kerndurchmesser eines Gewindes für Spannelemente und für Einschraubgewinde der
Stützteile beträgt - insbesondere bei den vorgenannten Außendurchmessern - vorteilhaft
etwa 14 mm bzw. 20 mm bzw. 26 mm.
[0030] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Erläuterung von Ausführungsbeispielen, aus der zugehörigen Zeichnung und aus den Ansprüchen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführung einer Abstandhaltereinheit in Ansicht,
Fig. 2 eine besondere Ausbildung eines Gewindes in vergrößerter Schnittdarstellung,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den mittleren Bereich einer Schalung für eine Wand,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den außenliegenden Teil der Schalung nach Fig.
3 auf einer Seite derselben,
Fig. 5 einen Stützteil in einem Längsschnitt nach der Linie V-V in Fig. 6,
Fig. 6 eine Rückansicht des Stützteiles nach Fig. 5,
Fig. 7 eine andere Ausführung eines Stützteiles in einem Längsschnitt nach der Linie
VII-VII in Fig. 8,
Fig. 8 eine Rückansicht des Stützteiles nach Fig. 7,
Fig. 9 eine weitere Ausführung eines Stützteiles in axialem Längsschnitt,
Fig. 10 einen Stopfen in Seitenansicht und
Fig. 11 eine Stirnansicht zu Fig. 10.
[0031] In Fig. 1 ist ein Abstandhalter wiedergegeben, der eine fertige Einheit 1 zum Einbau
in eine Schalung bildet. Ein Ankerstab 2 ist dabei an seinen Enden fest mit Stützteilen
3 verbunden, die jeweils einen Bund 8 aufweisen und mit ihren Stirnseiten 4 zur unmittelbaren
Anlage an den Wänden der zu errichtenden Schalung bestimmt sind. Der bei der Herstellung
dieser Einheit 1 festgelegte Abstand A der Stirnseiten 4 voneinander ist somit gleich
dem gewünschten Abstand der aufzustellenden Schalungswände und somit der Stärke der
zu betonierenden Wand.
[0032] Der Ankerstab 2 weist bei der Ausführung nach Fig. 1 ein Gewinde 5 auf, insbesondere
um ein Gewinde, wie es in Verbindung mit Fig. 3 noch im einzelnen erläutert werden
wird. Die Stützteile 3 sind in Sacklöchern jeweils mit einem entsprechenden Gewinde
versehen (vgl. Gewinde 9 in den Figuren 3, 5, 7 und 9), so daß sie bei der Herstellung
der Einheit 1 mit dem Ankerstab 2 verschraubt werden können. Die endgültige Sicherung
der Lage der Teile zueinander kann dann insbesondere durch Verpressen der Stützteile
3 mit dem Ankerstab 2 erfolgen. Letzteres ist bei der Ausführung nach Fig. 1 der Fall.
Bei der Zahl 6 sind durch einen Werkzeugangriff entstandene Verformungsstellen angedeutet.
Es genügt bereits ein leichtes Quetschen oder Andrücken des Stützteiles, um einen
sicheren Zusammenhalt zu erzielen.
[0033] Jedes Stützteil 3 ist außerdem in einem zu seiner Stirnseite 4 hin offenen Sackloch
mit einem Einschraubgewinde 7 für ein Spannelement versehen. Das Gewinde 7 und das
entsprechende Gewinde des Spannelements kann von der gleichen Art sein wie das Außengewinde
2 des Ankerstabes 2. Insbesondere ist es ein passendes Innengewinde zu dem in Fig.
2 dargestellten Außengewinde.
[0034] Bei dem Schalungsaufbau nach den Figuren 3 und 4 bildet eine Einheit 1 der in Fig.
1 gezeigten Ausführung den Abstandhalter zwischen zwei Schalungswänden S1, an denen
die Stützteile 3 unmittelbar anliegen. Wie in Fig. 3 strichpunktiert angegeben ist,
kann der Ankerstab 2 zusätzlich mit einer Wassersperre in Form einer Platte 14 versehen
sein, die z.B. durch Schweißen am Ankerstab befestigt ist. In der linken Hälfte der
Figur 3 ist der Stützteil 3 im Schnitt gezeigt, so daß das Sackloch mit dem Gewinde
9 für den Ankerstab 2 und das Sackloch mit dem Gewinde 7 für den Spannstab 17 erkennbar
sind.
[0035] An den Außenseiten der Schalungswände S1 liegen Vollwandholzträger T an. An deren
Außenseiten sind U-Profilträger P angebracht, gegen die sich eine Tellerflügelmutter
15 abstützt. Diese ist auf einen Spannstab 17 aufgeschraubt, der das gleiche Gewinde
5 wie der Ankerstab 2 aufweist. Auf der anderen Seite der Schalung ist die Anordnung
der Teile ebenso. Der Spannstab 17 ist in das Einschraubgewinde 7 des Stützteiles
3 eingeschraubt. Mit den Tellerflügelmuttern 15 wird die Schalung verspannt.
[0036] Anstelle von Vollwandholzträgern und U-Profilträgern können natürlich auch andere
übliche Teile zum Abstützen der Schalung verwendet werden, wie Kanthölzer und Querriegel
od.dgl.
[0037] In den Figuren 5 und 6 ist eine abgewandelte Ausführung eines Stützteiles 21 gezeigt.
Dabei ist auch wiederum ein vorderer Bund 8 vorhanden, dessen Außenseite die Stirnfläche
4 zur Anlage an einer Schalungswand ergibt. Der sich an den Bund 8 anschließende Teil
des Stützkörpers 21 weist an diametral liegenden Stellen zwei leistenförmige Vorsprünge
22 auf. Das Einschraubgewinde für ein Spannelement in dem zur Stirnseite 4 hin offenen
Sackloch des Stützteiles ist auch hier mit der Zahl 7 bezeichnet. Zur anderen Seite
hin ist ein Sackloch mit einem Gewinde 9 zum Einschrauben des Ankerstabes vorhanden.
[0038] Bei der Ausführung nach den Figuren 7 und 8 sind Merkmale, die den bereits beschriebenen
Ausführungen entsprechend mit den gleichen Bezugszahlen wie dort bezeichnet. Das Stützteil
23 hat in seinem sich an den Bund 8 anschließenden Hauptkörper eine Vierkantform 24,
wie besonders Figur 8 zeigt.
[0039] Schließlich ist in Figur 9 noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stützteiles
25 mit Einschraubgewinde 7 für einen Spannstab und einem Einschraubgewinde 9 für einen
Ankerstab dargestellt. Der mit seiner Stirnseite 4 zur Anlage an der Schalungswand
bestimmte vordere Teil des Stützteiles hat einen größeren Durchmesser als der hintere
Teil, so daß sich eine entsprechend große Anlagefläche ergibt. Der Obergang zwischen
beiden Bereichen ist zweckmäßig konisch gestaltet, wie der Winkel 26 angibt.
[0040] Nach dem Ausschalen liegen normalerweise die Stirnseiten 4 der Stützteile bündig
mit der Außenseite der Betonfläche. Falls erwünscht, kann das Sackloch mit dem Einschraubgewinde
7 durch einen Stopfen verschlossen werden. Dies kann ein elastischer Stopfen bekannter
Art sein, der sich in die Gewindebohrung 7 hineindrücken läßt. In den Figuren 10 und
11 ist ein Stopfen 30 gezeigt, der aus Kunststoff oder auch aus korrosionsbeständigem
Metail bestehen kann und der ein Gewinde 31 aufweist, das in das an seinem Anfang
leicht eingesenkte Einschraubgewinde 7 des betreffenden Stützteiles paßt, so daß sich
der Stopfen 30 darin einschrauben läßt. Die Vorderseite eines rückseitig nach Art
einer Senkkopfschraube abgeschrägten Kopfteils 32 des Stopfens 30 kommt dabei bündig
mit der Stirnfläche 4 des Stützteiles zu liegen. In dem Kopfteil 32 kann ein Schlitz
33 oder eine sonstige Art eines Schlüsselangriffs vorgesehen sein.
[0041] In Figur 2 ist eine besonders vorteilhafte Ausführung eines Gewindes in vergrößerter
Schnittdarstellung gezeigt, wie es für die Spannelemente, z.B. die Spannstäbe 5 in
den Figuren 3 und 4, und für die Einschraubgewinde 7 in den Stützteilen in Betracht
kommt, aber auch für einen Ankerstab, zumindest an dessen in Stützteile einschraubbaren
Enden, günstig ist.
[0042] Das Gewindeprofil nach Figur 2 hat einen Grundbereich 41, dessen Kontur zumindest
überwiegend ein Kreisbogen 42 mit dem Radius R ist, und einen Kopfbereich 43, dessen
Kontur überwiegend durch eine Gerade 44 gebildet ist. Zwischen dem Grundbereich und
dem Kopfbereich befindet sich ein Übergangsbereich 45, der zumindest teilweise von
einer Kreisbogenkontur 46 mit dem Radius r begrenzt ist.
[0043] Eine Kopfbreite ist mit dem Buchstaben B bezeichnet. Sie ergibt sich aus den Schnittpunkten
von Tangenten 48 an Wendepunkte 47 bzw. kleinen geradlinigen Zwischenpartien zwischen
den Konturen 42 und 46 mit Verlängerungen der Geraden 44 der Kopfkontur. Die Winkel
zwischen den Tangenten 48 und Radiuslinien sind mit dem Buchstaben b bezeichnet. Das
Gewinde hat einen Außendurchmesser D und einen Kerndurchmesser d mit einer Profilhöhe
h als Differenz derselben. Das Gewinde hat eine Steigung t.
[0044] Vorteilhafte Werte für die Ausführung eines solchen Gewindes sind nachstehend angegeben:
- t =
- 6,0 mm
- R =
- 1,4 mm
- r =
- 1,0 mm
- B =
- 2,6 mm
- b =
- 30 °
Für viele Einsatzfälle sind u.a. Außendurchmesser D von etwa 17 mm, 23 mm und 29
und Kerndurchmesser d von 14 mm, 20 mm und 26 mm besonders günstig.
[0045] Ein derartiges Gewinde ist in hohem Maße unempfindlich gegen ungünstige Einwirkungen,
läßt sich gut schrauben und kann hohe Belastungen aufnehmen. Es eignet sich deshalb
besonders für Spannelemente, insbesondere der vorstehend erläuterten Art, kann aber
auch für andere Teile im Betonbau mit Vorteil verwendet werden.
1. Betonschalungs-System mit Abstützung der Schalungswände (S1) durch Abstandhalter,
jeweils gebildet durch lediglich einen Ankerstab (2) aus Stahl mit ein Einschrauben
von Spannelementen (17) in Form von Bolzen, Stäben, od.dgl. von den Außenseiten der
Schalung her zulassenden Stützteilen (3, 21, 23, 25) an den Enden, die zur Anlage
an den Innenseiten der Schalungswände (S1) oder an in diese eingesetzten Widerlagern
od.dgl. geeignete Stirnflächen (4) aufweisen, wobei der jeweilige Ankerstab (2) wenigstens
an seinen Enden mit Gewinde (5) versehen und in Innengewinde (9) der Stützteile (3,
21, 23, 25) eingeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützteile (3, 21,
23, 25) aus rostfreiem Stahlguß bestehen und sacklochartig endende Einschraubgewinde
(7) für die Spannelemente (17) aufweisen, wobei die Querschnittsmittelpunkte der Einschraubgewinde
(7) für die Spannelemente (17) und der Innengewinde (9) für die Enden des jeweiligen
Ankerstabes (2) auf der gleichen Längsachse liegen, und daß die Ankerstäbe (2) mit
den Stützteilen (3, 21, 23, 25) als verwendungsfertige Einheiten (1) unter fester
Verbindung der Stützteile (3, 21, 23, 25) mit dem Ankerstab (2) hergestellt sind,
wobei die Stirnflächen (4) der Stützteile (3, 21, 23, 25) einen durch die Herstellung
der Einheit (1) gegebenen, dem gewünschten Abstand der Schalungswände (S1) voneinander
entsprechenden festen Abstand (A) voneinander haben, und wobei die in die Schalung
eingebrachten Einheiten (1) nach dem Abbinden des in die Schalung eingefüllten Betons
vollständig in diesem belassen werden.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützteile (3, 21, 23, 25)
zumindest auf ihrem Umfang eine rauhe Oberfläche haben.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützteile (3, 21,
23) eine von einer rotationsymmetrischen Form abweichende Außengestalt haben.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützteile
(3) mit dem Ankerstab (2) durch Verpressen, Quetschen od.dgl. verbunden sind.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Einschraubgewinde
(7) der Stützteile (3, 21, 23, 25) und für in diese einschraubbare Spannelemente (17)
Gewinde mit einer Steigung von 6 mm vorgesehen sind.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für in die Stützteile
(3, 21, 23, 25) einschraubbare Spannelemente (17) ein Gewinde mit folgenden Merkmalen
vorgesehen ist, zu dem das Einschraubgewinde (7) passend ausgebildet ist:
- das im Längsschnitt gesehene Gewindeprofil hat einen Grundbereich (41), einen Kopfbereich
(43) und einen Übergangsbereich (45) zwischen beiden,
- die Kontur (42) des Grundbereichs (41) ist zumindest überwiegend ein Kreisbogen,
- die Kontur des Kopfbereichs (43) ist zumindest überwiegend eine parallel zur Gewindeachse
verlaufende Gerade (44),
- der Übergangsbereich (45) hat zumindest teilweise eine Kreisbogenkontur (46).
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius (R) der Kreisbogenkontur
(42) des Grundbereichs (41) etwa 1,4 mm beträgt.
8. System nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius (r) der Kreisbogenkontur
(46) des Übergangsbereichs (45) etwa 1,0 mm beträgt.
9. System nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kopfbreite
(B), gemessen zwischen den Schnittpunkten von Tangenten (48) an Wendepunkte (47) oder
solchen entsprechende Zwischenpartien des Profils mit Verlängerungen der Geraden (44)
des Kopfbereichs (43), etwa 2,6 mm beträgt.
10. System nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige
Winkel (b) zwischen einer Tangente (48) an einen Wendepunkt (47) oder eine dem entsprechenden
Zwischenpartie des Profils und einer Radiuslinie etwa 30° beträgt.
11. System nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß für die Spannelemente
(17) Gewinde mit einem Außendurchmesser (D) von etwa 17 mm bzw. 23 mm bzw. 29 mm vorgesehen
sind.
12. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die Spannelemente
(17) Gewinde mit einem Kerndurchmesser (d) von etwa 14 mm bzw. 20 mm bzw. 26 mm vorgesehen
sind.
13. System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerstab
(2) mit dem gleichen Gewinde (5) versehen ist, wie es die Spannelemente (17) haben.
14. System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch einen in das Einschraubgewinde
(7) wenigstens eines Stützteiles (3, 21, 23, 25) einfügbaren Stopfen (30) od.dgl.
aus rostfreiem Stahl.
15. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (30) mit einem in
das Einschraubgewinde (7) passenden Gewinde (31) versehen ist.
1. A concrete shuttering system with the shuttering walls (S1) being supported by spacers,
each formed by a single tie bar (2) of steel with supporting parts (3, 21, 23, 25)
on the ends which allow tensioning elements (17) in the form of bolts, bars or the
like to be screwed in from the outside of the shuttering and which have end surfaces
(4) suitable for resting against the inside of the shuttering walls (S1) or against
abutments or the like inserted therein, wherein the respective tie bar (2) is provided
with a thread (5) at least on its ends and is screwed into internal threads (9) of
the supporting parts (3, 21, 23, 25), characterised in that the supporting parts (3,
21, 23, 25) consist of cast stainless steel and have screw threads (7) - ending in
the manner of a blind hole - for the tensioning elements (17), the cross-sectional
centres of the screw threads (7) for the tensioning elements (17) and the internal
threads (9) for the ends of the respective tie bar (2) lying on the same longitudinal
axis, and in that the tie bars (2) with the supporting parts (3, 21, 23, 25) are manufactured
as ready-to-use units (1) with the supporting parts (3, 21, 23, 25) fixedly connected
to the tie bar (2), the end surfaces (4) of the supporting parts (3, 21, 23, 25) being
at a fixed distance (A) from each other which is determined through the manufacture
of the unit (1) and corresponds to the desired distance of the shuttering walls (S1)
from each other, and the units (1) placed in the shuttering being entirely left in
the concrete after the concrete poured into the shuttering has set.
2. A system according to claim 1, characterised in that the supporting parts (3, 21,
23, 25) have a rough surface at least on their periphery.
3. A system according to claim 1 or 2, characterised in that the supporting parts (3,
21, 23) have an outer shape which deviates from a rotationally symmetrical form.
4. A system according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the supporting
parts (3) are connected to the tie bar (2) by pressing, squeezing or the like.
5. A system according to any one of claims 1 to 4, characterised in that threads with
a pitch of 6mm are provided as screw threads (7) of the supporting parts (3, 21, 23,
25) and for tensioning elements (17) which can be screwed into the latter.
6. A system according to any one of claims 1 to 5, characterised in that for tensioning
elements (17) which can be screwed into the supporting parts (3, 21, 23, 25), a thread
with the following features is provided, to which the screw thread (7) is adapted:
- the thread profile viewed in longitudinal section has a base region (41), a head
region (43) and a transition region (45) between the two,
- the contour (42) of the base region (41) is at least predominantly an arc,
- the contour of the head region (43) is at least predominantly a straight line (44)
extending parallel to the thread axis,
- the transition region (45) at least partly has an arc-shaped contour (46).
7. A system according to claim 6, characterised in that the radius (R) of the arc-shaped
contour (42) of the base region (41) is approximately 1.4mm.
8. A system according to claim 6 or 7, characterised in that the radius (r) of the arc-shaped
contour (46) of the transition region (45) is approximately 1.0mm.
9. A system according to any one of claims 6 to 8, characterised in that a head breadth
(B), measured between the points of intersection of tangents (48) at inflection points
(47) or corresponding intermediate parts of the profile with prolongations of the
straight line (44) of the head region (43), is approximately 2.6mm.
10. A system according to any one of claims 6 to 9, characterised in that the respective
angle (b) between a tangent (48) at an inflection point (47) or a corresponding intermediate
part of the profile and a radial line is approximately 30°.
11. A system according to any one of claims 1 to 10, characterised in that threads with
an outer diameter (D) of approximately 17mm or 23mm or 29mm are provided for the tensioning
elements (17).
12. A system according to any one of claims 1 to 11, characterised in that threads with
a core diameter (d) of approximately 14mm or 20mm or 26mm are provided for the tensioning
elements (17).
13. A system according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the tie bar
(2) is provided with the same thread (5) as the tensioning elements (17).
14. A system according to any one of claims 1 to 13, characterised by a plug (30) or the
like which can be inserted into the screw thread (7) of at least one supporting part
(3, 21, 23, 25) and which is made of stainless steel.
15. A system according to claim 14, characterised in that the plug (30) is provided with
a thread (31) which fits the screw thread (7).
1. Système de coffrage à béton avec maintien des parois de coffrage (S1) par des écarteurs
formés chacun par seulement une barre d'ancrage (2) en acier associée, à ses extrémités,
à des éléments d'appui (3, 21, 23, 25) qui permettent de visser des éléments de serrage
(17) sous forme de boulons, barres ou similaires par les côtés extérieurs du coffrage
et qui comportent des faces avant appropriées (4) pour prendre appui sur les côtés
intérieurs des parois (S1) ou sur des butées ou similaires logées dans lesdites parois
de coffrage (S1), chaque barre d'ancrage (2) étant munie, au moins à ses extrémités,
de filets (5) et vissée dans des filets intérieurs (9) des éléments d'appui (3, 21,
23, 25), caractérisé en ce que les éléments d'appui (3, 21, 23, 25) sont réalisés
en acier inoxydable moulé et comportent des taraudages borgnes (7) pour les éléments
de serrage (17), le centre de la section transversale des taraudages (7) destinés
aux éléments de serrage (17) et celui des filets intérieurs (9) destinés aux extrémités
de chaque barre d'ancrage (2) se trouvant sur le même axe longitudinal, et en ce que
les barres d'ancrage (2) munies des éléments d'appui (3, 21, 23, 25) sont fabriquées
sous la forme d'unités prêtes à l'emploi (1) en solidarisant les éléments d'appui
(3, 21, 23, 25) à la barre d'ancrage (2), les faces avant (4) des éléments d'appui
(3, 21, 23, 25) présentant un écartement fixe (A) imposé par la fabrication de l'unité
(1) et correspondant à l'écartement souhaité des parois de coffrage (S1) entre elles,
et les unités (1) insérées dans le coffrage y étant entièrement abandonnées à l'issue
de la prise du béton coulé dans le coffrage.
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments d'appui (3, 21,
23, 25) possèdent, au moins sur leur périphérie, une surface rugueuse.
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments d'appui
(3, 21, 23, 25) ont une forme extérieure autre qu'une forme de révolution.
4. Système selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments d'appui
(3) sont bloqués sur la barre d'ancrage (2) par compression, écrasement ou par une
technique similaire.
5. Système selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que des filets à pas
de 6 mm sont prévus comme taraudages (7) des éléments d'appui (3, 21, 23, 25) et pour
les éléments de serrage (17) vissables dans ces derniers.
6. Système selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, pour les éléments
de serrage (17) vissables dans les éléments d'appui (3, 21, 23, 25), il est prévu
un filet qui présente les caractéristiques suivantes et en fonction duquel le taraudage
(7) est conçu :
- le profil du filet vu en coupe longitudinale présente une zone de fond (41), une
zone de tête (43) et, entre les deux, une zone de transition (45),
- le contour (42) de la zone de fond (41) est au moins principalement un arc de cercle,
- le contour de la zone de tête (43) est au moins principalement une droite (44) parallèle
à l'axe du filet,
- la zone de transition (45) possède au moins partiellement un contour en arc de cercle
(46).
7. Système selon la revendication 6, caractérisé en ce que le rayon (R) du contour en
arc de cercle (42) de la zone de fond (41) est égal à environ 1,4 mm.
8. Système selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le rayon (r) du contour
en arc de cercle (46) de la zone de transition (45) est d'environ 1,0 mm.
9. Système selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que la largeur de
tête (B), mesurée entre les points d'intersection de tangentes (48) aux points d'inflexion
(47), ou à des parties intermédiaires correspondantes du profil, avec des prolongements
des droites (44) du contour de tête (43), est égale à environ 2,6 mm.
10. Système selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que l'angle (b) compris
entre un rayon et une tangente (48) à un point d'inflexion (47) ou à une partie intermédiaire
correspondante du profil est égal à environ 30°.
11. Système selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que des filets possédant
un diamètre extérieur (D) d'environ 17 mm, 23 mm ou 29 mm sont prévus pour les éléments
de serrage (17).
12. Système selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que des filets possédant
un diamètre de noyau (d) d'environ 14 mm, 20 mm ou 26 mm sont prévus pour les éléments
de serrage (17).
13. Système selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la barre d'ancrage
(2) est munie du même filet (5) que celui des éléments de serrage (17).
14. Système selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par un bouchon (30), ou
élément similaire, en acier inoxydable pouvant s'adapter dans le taraudage (7) d'au
moins un élément d'appui (3, 21, 23, 25).
15. Système selon la revendication 14, caractérisé en ce que le bouchon (30) est muni
d'un filet (31) qui s'adapte dans le taraudage (7).