[0001] Die Erfindung betrifft eine Festhaltevorrichtung zum Einstecken und Festhalten von
vorzugsweise länglichen Gegenständen unterschiedlicher Dicke wie beispielsweise Werkzeuge,
wie Schraubenzieher, Messer, Scheren, Pinsel, Schreibzeug, Laborgeräte, Büromaterial,
verschiedene andere Produkte, Geräte, Zahnbürsten, Büromaterial, Haushaltartikel,
aber auch Kabel usw. in vertikal stehender bzw. hängender Anordnung. Die Festhaltevorrichtung
kann auch als Verkaufshilfe (Display) oder/und Transporthalterung für verschiedene
Produkte dienen.
[0002] Es sind viele verschiedene Halter zum Festhalten von Geräten, Stempeln usw. bekannt,
welche aus Metall, Holz, Kunststoffen oder anderen Materialien gefertigt sind. Diese
sind meistens nicht sehr universell einsetzbar und können demnach nur für eine relativ
beschränkte Anzahl verschiedenartiger Geräte eingesetzt werden.
[0003] Es sind auch Halterungen bekannt, welche magnetisiert sind und welche nur Metallgeräte
festhalten können.
[0004] Es sind auch Halterungen bekannt, welche aus einem Gummigitter bestehen, in welche
zum Beispiel Gartenwerkzeuge mit einem Stiel hineingesteckt werden können und welche
dann durch die Gumminocken festgeklemmt werden. Auch diese Haltevorrichtung ist mehr
für grössere Gegenstände, wie Gartenwerkzeuge geeignet und hat mit der hier vorliegenden
Erfindung keine Aehnlichkeit.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Festhaltevorrichtung
vorzuschlagen, die bei einfachster Herstellung ein Maximum an Flexibilität bezüglich
der festzuhaltenden Gegenstände besitzt.
[0006] Erfindungsgemäss wird dies erreicht durch eine Festhaltevorrichtung der eingangs
erwähnten Art, die sich durch die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale auszeichnet.
Die eingesteckten Gegenstände werden griffbereit festgehalten. Die natürliche Elastizität
des Schaumes ermöglicht, dass er sich gut an verschiedene Grössen und Dicken von Geräten
und Gegenständen anpasst. Die natürliche Adhäsion des Schaumstoffs ermöglicht, dass
diese Geräte und Gegenstände gut festgehalten werden. Der mit Schlitzen oder Einschnitten
oder Löchern versehene Schaum kann so relativ viele unterschiedliche Gegenstände und
Geräte aufnehmen und hilft dadurch Ordnung und Uebersicht schaffen. Die Festhaltevorrichtung
kann sowohl aus Polyurethanschaum, PVC-Schaum, Polyäthylenschaum oder Schaumgummi
bestehen.
[0007] Der Schaumstoffblock kann auch mit einer selbstklebenden Fläche und/oder mit einer
Metall-, Holz- oder Kunststoffhalterung versehen sein.
[0008] Der Schaumstoffblock kann viele verschiedene Formen, Grössen und Dicken aufweisen,
doch vorzugsweise ist er rechteckig, abgerundet, halbrund, rund oder dreieckig. Er
kann aber auch die Form von Tieren und anderen Sujets haben.
[0009] Er kann sowohl Schlitze, Einschnitte oder/und Löcher, Einbuchtungen usw., aufweisen,
so dass er sehr verschiedene Gegenstände, Werkzeuge, Kabel, Schreibzeuge usw. aufnehmen
und festhalten kann.
[0010] Der Schaumblock kann auch thermogeprägt sein oder mit einer Beschichtungsmasse oder
mit Farbe bespritzt oder beflockt sein, damit er attraktiver aussieht.
[0011] Im folgenden sind anhand der beiliegenden Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Festhaltevorrichtung
Fig. 2 eine auseinandergezogene Darstellung der Vorrichtung gem. Fig. 1
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer alternativen Form einer Festhaltevorrichtung
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer beliebigen Ausführungsform mit eingesteckten
Werkzeugen
Fig. 5 eine weitere alternative Ausführungsform
Fig. 6 eine weitere alternative Ausführungsform.
[0012] Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Festhaltevorrichtung besteht aus einem Schaumstoffblock
1 und einem Rahmen 2, der den Block 1 teilweise umfasst und als Halterung zur Befestigung
der Vorrichtung an einer Wand etc. dient. Der Schaumstoffblock 1 hat im vorliegenden
Beispiel eine Quaderform. Von der vorderen Seitenfläche 3 her ist der Block 1 in gleichmässigen
Abständen im Wesentlichen parallel eingeschnitten, wobei die Einschnitte 4 über die
Mitte des Blocks hinaus geführt sind aber nur soweit, dass noch ein zusammenhängender
Rücken 5 bestehen bleibt.
[0013] Die Einschnitte 4 können wahlweise auch in unregelmässigen Abständen oder schräg
zur vorderen Seitenfläche geführt sein. Auch die Stärke des verbleibenden Rückens
ist nicht kritisch und kann variiert werden.
[0014] Der Rahmen 2 umfasst im wesentlichen den Rücken 5 des Blocks 1 und weist entlang
seinen Längsseiten flache Verbreiterungen 6 mit Bohrungen 7 zur Befestigung der Vorrichtung
an einer Wand etc. auf. Diese flanschartigen Verbreiterungen können alternativ oder
zusätzlich auch an den Querseiten des Rahmens 2 vorgesehen werden.
[0015] An bestimmten, den Positionen einzelner Einschnitte entsprechenden Stellen weist
der Rahmen Verbindungsstege 8 zwischen den Vorderkanten seiner Längsseiten auf. Beim
Zusammensetzen von Schaumstoffblock 1 und Rahmen 2 zur gesamten Vorrichtung wird der
Block 1 von hinten in den Rahmen 2 geschoben derart, dass die Stege 8 in die entsprechenden
Einschnitte gelangen. Im zusammengesetzten Zustand verhindern die Stege, dass der
Block 1 nach vorne aus dem Rahmen herausgezogen werden kann.
[0016] Der Schaumstoffblock 1 besteht beim vorliegenden Beispiel aus Polyurethanschaum,
der Rahmen aus PVC.
[0017] Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen
durch eine andere Form des Rahmens 9. Der Schaumstoffblock 1 ist mit dem gemäss Fig.
1 bzw. 2 identisch. Der Rahmen 9 besteht aus einer der Rückseite des Blocks 1 entsprechenden
Platte 10 mit längsseitigen doppelt abgekanteten Aufbiegungen 11, die den Rücken 5
des Schaumstoffblocks 1 entlang dessen beiden Längskanten umfassen. Die Aufbiegungen
11 sind so geformt, dass der Rücken 5 gequetscht wird und der Block 1 auf diese Weise
im Rahmen festgehalten wird. Der Rücken des Rahmens 9 ist mit einer Klebschicht 18
zur Verbindung mit einer Trägerwand versehen.
[0018] In Fig. 4 ist die Festhaltevorrichtung nach Fig. 1 gezeigt, wobei eine Anzahl verschiedenartiger
Werkzeuge 12 eingesteckt und gehalten ist.
[0019] Die in Fig. 5 gezeigte alternative Ausführungsform besteht wieder aus dem Schaumstoffblock
1 und einem Rahmen 13, der zusätzlich zum Rücken des Blocks 1 noch dessen Stirnseiten
umfasst. Zu diesem Zweck weist der Rahmen 13 den Stirnflächen des Blocks 1 entsprechende,
zur Rückseite senkrecht stehende Platten 14 auf, die mit wiederum senkrecht dazu verlaufenden
Verlängerungen 15 versehen sind, die sich noch auf einem Teil der Vorder-, Ober- und
Unterseite des Blocks 1 erstrecken. Bei dieser Ausführungsform wird durch die Platten
14 ein seitliches Ausweichen des Schaumstoffes, das bei den bisher beschriebenen Formen
durch die grössere Dimension der Endstücke bewirkt wird, noch wirksamer verhindert.
[0020] Die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform weist im Unterschied zu den bisher beschriebenen
einen Kreissegmentförmigen Schaumstoffblock 16 auf, bei dem die Einschnitte 17 in
radialer Richtung geführt sind. Diese Ausführungsform ist nur ein Beispiel dafür,
dass die Vorrichtung und insbesondere der Schaumstoffblock eine Vielzahl verschiedener
Formen annehmen kann, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. In diesem
Fallkann die Verbindung des Blockes mit dem Halterrahmen 19 mittels Klebung erfolgen.
1. Festhaltevorrichtung zum Einstecken und Festhalten vorzugsweise länglicher Gegenstände
in vertikal stehender bzw. hängender Anordnung, gekennzeichnet durch
- einen Schaumstoffblock 1 mit einer Vielzahl von Einschnitten 4, die von einer Seitenfläche
3 her quer zur Längsausdehnung des Blocks 1 bis über seine Mitte hinausgeführt wird
derart, dass ein weiniger als die Hälfte des Blocks umfassender, zusammenhängender
Rücken 5 bestehen bleibt und
- einen im wesentlichen den Rücken umfassenden Befestigungsrahmen 2.
2. Festhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoffblock
1 quaderförmig ist.
3. Festhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen 2
Verbindungsstege 8 zwischen seinen Längsseiten aufweist, die in einigen der Einschnitte
4 verlaufen.
4. Festhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen 2
entlang den Längsseiten des Schaumstoffblocks nach innen gerichtete Vorsprünge 11
aufweist, die den Rücken des Schaumstoffblocks 1 durch Zusammenpressen festhalten.
5. Festhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoffblock
1 aus Polyurethanschaum, PVC-Schaum, Polyäthylenschaum oder Schaumgummi besteht.
6. Festhaltevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Rücken des Schaumstoffblocks (und/oder der Rücken des Befestigungsrahmesn)
mit einer selbstklebenden Montagefläche versehen ist.