[0001] Die Erfindung betrifft eine Festhaltevorrichtung zum Einstecken und Festhalten von
vorzugsweise länglichen Gegenständen unterschiedlicher Dicke wie beispielsweise Werkzeuge,
wie Schraubenzieher, Messer, Scheren, Pinsel, Schreibzeug, Laborgeräte, Büromaterial,
verschiedene andere Produkte, Geräte, Zahnbürsten, Büromaterial, Haushaltartikel,
aber auch Kabel usw. in vertikal stehender bzw. hängender Anordnung. Die Festhaltevorrichtung
kann auch als Verkaufshilfe (Display) oder/und Transporthalterung für verschiedene
Produkte dienen.
[0002] Es sind viele verschiedene Halter zum Festhalten von Geräten, Stempeln usw. bekannt,
welche aus Metall, Holz, Kunststoffen oder anderen Materialien gefertigt sind. Diese
sind meistens nicht sehr universell einsetzbar und können demnach nur für eine relativ
beschränkte Anzahl verschiedenartiger Geräte eingesetzt werden.
[0003] Es sind auch Halterungen bekannt, welche magnetisiert sind und welche nur Metallgeräte
festhalten können.
[0004] Es sind auch Halterungen bekannt, welche aus einem Gummigitter bestehen, in welche
zum Beispiel Gartenwerkzeuge mit einem Stiel hineingesteckt werden können und welche
dann durch die Gumminocken festgeklemmt werden. Auch diese Haltevorrichtung ist mehr
für grössere Gegenstände, wie Gartenwerkzeuge geeignet und hat mit der hier vorliegenden
Erfindung keine Aehnlichkeit.
[0005] DE-B-1260727 beschreibt einen Halter für Essbestecke bestehend aus einer Hohlschiene,
von deren Oberseite quer zum Schienenprofil Ausnehmungen zum Haltern eines flachen
Teils der Bestecke ausgehen, wobei diese Schiene mit einem aus Schaumkunststoff bestehenden
Körper ausgekleidet ist, der Einschnitte zum Aufnehmen der Bestecke aufweist. Zwischen
den Ausnehmungen befinden sich parallele abwärts in das Hohlprofil ragenden Rippen,
die in weitere Einschnitte im Schaumstoffkörper hineinragen und damit verklebt sind.
[0006] FR-A-1049697 beschreibt einen Werkzeugträger, der eine Führungsschiene und eine Reihe
Schieber aus Gummi umfasst, die in der Führungsschiene beweglich sind, wobei die Schieber
mit Einschnitten ausgestattet sind, die Werkzeugteile empfangen können.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Festhaltevorrichtung
der durch die DE-B-1260727 bekannt gewordenen Gattung vorzuschlagen, die bei einfachster
Herstellung ein Maximum an Flexibilität bezüglich der festzuhaltenden Gegenstände
besitzt.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Festhaltevorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Die abhängigen Ansprüche 2-6 beziehen sich auf vorteilhafte
Ausführungsarten der Erfindung.
[0009] Die eingesteckten Gegenstände werden griffbereit festgehalten. Die natürliche Elastizität
des Schaumes ermöglicht, dass er sich gut an verschiedene Grössen und Dicken von Geräten
und Gegenständen anpasst. Die natürliche Adhäsion des Schaumstoffs ermöglicht, dass
diese Geräte und Gegenstände gut festgehalten werden. Der mit Schlitzen oder Einschnitten
oder Löchern versehene Schaum kann so relativ viele unterschiedliche Gegenstände und
Geräte aufnehmen und hilft dadurch Ordnung und Uebersicht schaffen. Die Festhaltevorrichtung
kann sowohl aus Polyurethanschaum, PVC-Schaum, Polyäthylenschaum oder Schaumgummi
bestehen.
[0010] Der Schaumstoffblock kann auch mit einer selbstklebenden Fläche und/oder mit einer
Metall-, Holz- oder Kunststoffhalterung versehen sein.
[0011] Der Schaumstoffblock kann viele verschiedene Formen, Grössen und Dicken aufweisen,
doch vorzugsweise ist er rechteckig, abgerundet, halbrund, rund oder dreieckig. Er
kann aber auch die Form von Tieren und anderen Sujets haben.
[0012] Er kann sowohl Schlitze, Einschnitte oder/und Löcher, Einbuchtungen usw., aufweisen,
so dass er sehr verschiedene Gegenstände, Werkzeuge, Kabel, Schreibzeuge usw. aufnehmen
und festhalten kann.
[0013] Der Schaumblock kann auch thermogeprägt sein oder mit einer Beschichtungsmasse oder
mit Farbe bespritzt oder beflockt sein, damit er attraktiver aussieht.
[0014] Im folgenden sind anhand der beiliegenden Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Festhaltevorrichtung
Fig. 2 eine auseinandergezogene Darstellung der Vorrichtung gem. Fig. 1
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer alternativen Form einer Festhaltevorrichtung
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer beliebigen Ausführungsform mit eingesteckten
Werkzeugen
Fig. 5 eine weitere alternative Ausführungsform
Fig. 6 eine weitere alternative Ausführungsform.
[0015] Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Festhaltevorrichtung besteht aus einem Schaumstoffblock
1 und einem Rahmen 2, der den Block 1 teilweise umfasst und als Halterung zur Befestigung
der Vorrichtung an einer Wand etc. dient. Der Schaumstoffblock 1 hat im vorliegenden
Beispiel eine Quaderform. Von der vorderen Seitenfläche 3 her ist der Block 1 in gleichmässigen
Abständen im Wesentlichen parallel eingeschnitten, wobei die Einschnitte 4 über die
Mitte des Blocks hinaus geführt sind aber nur soweit, dass noch ein zusammenhängender
Rücken 5 bestehen bleibt.
[0016] Die Einschnitte 4 können wahlweise auch in unregelmässigen Abständen oder schräg
zur vorderen Seitenfläche geführt sein. Auch die Stärke des verbleibenden Rückens
ist nicht kritisch und kann variiert werden.
[0017] Der Rahmen 2 umfasst im wesentlichen den Rücken 5 des Blocks 1 und weist entlang
seinen Längsseiten flache Verbreiterungen 6 mit Bohrungen 7 zur Befestigung der Vorrichtung
an einer Wand etc. auf. Diese flanschartigen Verbreiterungen können alternativ oder
zusätzlich auch an den Querseiten des Rahmens 2 vorgesehen werden.
[0018] An bestimmten, den Positionen einzelner Einschnitte entsprechenden Stellen weist
der Rahmen Verbindungsstege 8 zwischen den Vorderkanten seiner Längsseiten auf. Beim
Zusammensetzen von Schaumstoffblock 1 und Rahmen 2 zur gesamten Vorrichtung wird der
Block 1 von hinten in den Rahmen 2 geschoben derart, dass die Stege 8 in die entsprechenden
Einschnitte gelangen. Im zusammengesetzten Zustand verhindern die Stege, dass der
Block 1 nach vorne aus dem Rahmen herausgezogen werden kann.
[0019] Der Schaumstoffblock 1 besteht beim vorliegenden Beispiel aus Polyurethanschaum,
der Rahmen aus PVC.
[0020] Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen
durch eine andere Form des Rahmens 9. Der Schaumstoffblock 1 ist mit dem gemäss Fig.
1 bzw. 2 identisch. Der Rahmen 9 besteht aus einer der Rückseite des Blocks 1 entsprechenden
Platte 10 mit längsseitigen doppelt abgekanteten Aufbiegungen 11, die den Rücken 5
des Schaumstoffblocks 1 entlang dessen beiden Längskanten umfassen. Die Aufbiegungen
11 sind so geformt, dass der Rücken 5 gequetscht wird und der Block 1 auf diese Weise
im Rahmen festgehalten wird. Der Rücken des Rahmens 9 ist mit einer Klebschicht 18
zur Verbindung mit einer Trägerwand versehen.
[0021] In Fig. 4 ist die Festhaltevorrichtung nach Fig. 1 gezeigt, wobei eine Anzahl verschiedenartiger
Werkzeuge 12 eingesteckt und gehalten ist.
[0022] Die in Fig. 5 gezeigte alternative Ausführungsform besteht wieder aus dem Schaumstoffblock
1 und einem Rahmen 13, der zusätzlich zum Rücken des Blocks 1 noch dessen Stirnseiten
umfasst. Zu diesem Zweck weist der Rahmen 13 den Stirnflächen des Blocks 1 entsprechende,
zur Rückseite senkrecht stehende Platten 14 auf, die mit wiederum senkrecht dazu verlaufenden
Verlängerungen 15 versehen sind, die sich noch auf einem Teil der Vorder-, Ober- und
Unterseite des Blocks 1 erstrecken. Bei dieser Ausführungsform wird durch die Platten
14 ein seitliches Ausweichen des Schaumstoffes, das bei den bisher beschriebenen Formen
durch die grössere Dimension der Endstücke bewirkt wird, noch wirksamer verhindert.
[0023] Die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform weist im Unterschied zu den bisher beschriebenen
einen Kreissegmentförmigen Schaumstoffblock 16 auf, bei dem die Einschnitte 17 in
radialer Richtung geführt sind. Diese Ausführungsform ist nur ein Beispiel dafür,
dass die Vorrichtung und insbesondere der Schaumstoffblock eine Vielzahl verschiedener
Formen annehmen kann, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. In diesem
Fall kann die Verbindung des Blockes mit dem Halterrahmen 19 mittels Klebung erfolgen.
1. Festhaltevorrichtung zum Einstecken und Festhalten vorzugsweise länglicher Gegenstände,
mit
- einem Schaumstoffblock (1) mit einer Vielzahl von Einschnitten (4), die von einer
Seitenfläche (3) her quer zur Längsausdehnung des Blocks (1) bis über seine Mitte
hinausgeführt sind derart, dass ein weniger als die Hälfte des Blocks umfassender,
zusammenhängender Rücken (5) des Blocks (1) bestehen bleibt und
- einem Halter (2) für den Schaumstoffblock (1),
dadurch gekennzeichnet, dass
- ein elastischer, selbstklemmender Schaumstoffblock vorgesehen ist, in dessen Einschnitten
zugleich Gegenstände unterschiedlicher Dicke herausfallsicher festgehalten werden
können,
- der Halter als Befestigungsrahmen (2,9,13,19) zur Halterung der Gegenstände in vertikal
stehender bzw. hängender Anordnung ausgebildet ist,
- der Befestigungsrahmen (2,9,13,19) nur den Rücken (5) des Blocks (1) entlang dessen
beiden Längskanten oder nur den Rücken (5) und die Stirnseiten des Blocks (1) umfasst.
2. Festhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoffblock
1 quaderförmig ist.
3. Festhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2)
Verbindungsstege (8) zwischen seinen Längsseiten aufweist, die in einigen der Einschnitte
(4) verlaufen.
4. Festhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2)
entlang den Längsseiten des Schaumstoffblocks nach innen gerichtete Vorsprünge (11)
aufweist, die den Rücken des Schaumstoffblocks (1) durch Zusammenpressen festhalten.
5. Festhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoffblock
(1) aus Polyurethanschaum, PVC-Schaum, Polyäthylenschaum oder Schaumgummi besteht.
6. Festhaltevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Rücken des Schaumstoffblocks (und/oder der Rücken des Befestigungsrahmens)
mit einer selbsklebenden Montagefläche versehen ist.
1. A retaining device for the insertion and retention of preferably elongate objects
with
- a foamed block (1) with a plurality of incisions (4), which are extended from a
side surface (3) transverse to the longitudinal extension of the block (1) up to beyond
its centre so that a continuous back (5) of the block (1) comprising less than half
of the block remains and
- a holder (2) for the foamed block (1),
characterised in that
- a resilient, self-retaining foamed block is provided in the incisions of which objects
of different thickness may be retained simultaneously to secure their position,
- the holder as a retaining frame (2,9,13,19) is disposed to retain the objects in
vertically standing or hanging arrangement,
- the retaining frame (2,9,13,19) only comprises the back (5) of the block (1) along
both transverse edges thereof or only the back (5) and the front sides of the block
(1).
2. A retaining device according to Claim 1, characterised in that the foamed block 1
is parallelepiped.
3. A retaining device according to Claim 1, characterised in that the frame (2) has connecting
bars (8) between its transverse sides which pass into some of the incisions (4).
4. A retaining device according to Claim 1, characterised in that the frame (2) has inwardly
directed projections (11) disposed along the transverse sides of the foamed block
which retain the back of the foamed block (1) by compression.
5. A retaining device according to Claim 1, characterised in that the foamed block (1)
consists of polyurethane foam, PVC foam, polyethylene foam or foamed rubber.
6. A retaining device according to any of the preceding claims, characterised in that
the back of the foamed block (and/or the back of the retaining frame) is provided
with a self-adhesive mounting surface.
1. Dispositif de maintien pour l'introduction et le maintien d'objets de préférence allongés,
comprenant:
- un bloc de mousse (1) avec une pluralité d'incisions (4) qui sont effectuées depuis
une surface latérale (3), perpendiculaire à la direction longitudinale du bloc (1),
au-delà de son milieu de manière que soit conservé un dos (5) du bloc (1) d'un seul
tenant comprenant moins de la moitié du bloc et
- un support (2) pour le bloc de mousse (1),
caractérisé en ce que:
- un bloc de mousse élastique et auto-serrant est prévu, dans les incisions duquel
pourront être simultanément maintenus, sans risque de tomber, des objets de différentes
épaisseurs,
- le support forme un cadre de fixation (2, 9, 13, 19) pour le maintien des objets
en position verticale, respectivement suspendue,
- le cadre de fixation (2, 9, 13, 19) tient seulement le dos du bloc le long de ses
deux bords longitudinaux ou seulement le dos et les deux côtés frontaux du bloc.
2. Dispositif de maintien selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bloc de
mousse (1) forme un parallélépipède rectangle.
3. Dispositif de maintien selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre (2)
comporte des traverses de liaison (8) entre ses faces longitudinales passant dans
certaines des incisions (4).
4. Dispositif de maintien selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre présente,
le long des faces longitudinales du bloc en mousse, des saillies (11), dirigées vers
l'intérieur, qui maintiennent le dos du bloc de mousse (1) par compression.
5. Dispositif de maintien selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bloc de
mousse (1) est constitué de mousse polyéthylène ou de mousse en caoutchouc.
6. Dispositif de maintien selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le dos du bloc de mousse (et/ou le dos du cadre de fixation) est pourvu d'une
surface de montage autocollante.