[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung für einen temperaturkontrollierten Durchfluß
von Flüssigkeiten und zur Unterbindung einer thermisch bedingten Zirkulationsströmung
in ruhenden, temperaturgeschichteten Flüssigkeitssäulen, insbesonders in Warmwasser-Versorgungssystemen
mit Speicherbehältern, vorzugsweise Warmwasserbereitern, wobei diese Warmwasserbereiter
mit Flüssigkeit einer Temperatur oberhalb der Umgebungstemperatur gefüllt sind.
[0002] Warmwasser-Versorgungsanlagen werden je nach Bedarf als zentrale und dezentrale Anlagen
errichtet, und zwar entweder als druckfeste oder drucklose klagen. Bei all diesen
klagen ist der Kaltwasserzufluß an der tiefsten Stelle des Behälters angeordnet und
der Warmwasserabgang möglichst an der höchsten Stelle. Je nach Ladezustand des Warmwasserbereiters
befindet sich immer im unteren Bereich eine Kaltwasserzone und eine Übergangszone
mittlerer Temperatur, die sogenannte Mischwasserzone, und darüber die Warmwasserzone
mit der gewünschten Warmwassertemperatur.
[0003] In der Mischwasserzone wird das Wachstum von Mikroorganismen, vornehmlich der Spezies
"Legionella", begünstigt, welche bei Wassertemperaturen von 35 °C bis 42 °C optimale
Wachstumsbedingungen vorfinden. Bei den Legionellen handelt es sich um gramnegative,
begeißelte Bakterien, welche die sogenannte "Legionellosis" - eine schwere Form von
bakterieller Pneumonie mit zwei bis zehn Tagen Inkubationszeit - auslösen können.
[0004] Bei Kaltwassertemperaturen kommt es praktisch zu keiner Vermehrung der Legionellen,
bei Temperaturen ab 50 ° C bis 55 ° C ist ein Absterben dieser Keime festzustellen,
wobei mit zunehmender Temperatur die Letalitätsrate der Bakterien zunimmt.
[0005] Ist die jeweilige Warmwasserentnahme größer als das gespeicherte Warmwasservolumen,
gelangt Wasser, welches mit Mikroorganismen kontaminiert sein kann, aus der Mischwasserzone
und gegebenenfalls auch aus der Kaltwasserzone in das Leitungssystem bis hin zu den
einzelnen Entnahmestellen.
[0006] Ein weiteres Problem bei der Warmwasser-Bereitung betrifft vordergründig Energieverluste,
als mögliche Folgeerscheinung jedoch wiederum die erhöhte Gefahr der Kontaminierung
des Warmwassers mit Mikroorganismen. Es handelt sich hierbei um die Tatsache, daß
im oberen Bereich, außerhalb des Warmwasserbereiters, in den Leitungen eine wesentlich
raschere Abkühlung des Warmwassers eintritt als im Warmwasserbereiter. Dieser Umstand
führt dazu, daß, je nach Art der Leitungsführung, infolge der Thermosyphonwirkung
abgekühltes Warmwasser in den Warmwasserbereiter zurücksinkt und dessen Warmwasserverluste
dadurch bis zu 30 % erhöht werden.
[0007] Durch dieses Zurücksinken des abgekühlten Warmwassers sinkt nicht nur - bis zur Wiederaufheizung
- die Temperatur des Warmwassers im Warmwasserbereiter, es erfolgt auch eine Volumsvergrößerung
der Mischwasserzone. Damit vergrößert sich auch jener Bereich, welcher Mikroorganismen
eine gute Entwicklungsmöglichkeit bietet.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Anordnung zu schaffen, mit welcher verhindert
wird, daß an den Entnahmestellen von Warmwasser-Versorgungsanlagen mit Mikroorganismen
kontaminiertes Wasser entnehmbar ist.
[0009] Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Diese ist dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich der Entnahmestelle mindestens eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche sowohl
den Rückfluß der erwärmten Flüssigkeit aus der Entnahmeleitung in den Speicherbehälter
als auch die Entnahme der erwärmten gespeicherten Flüssigkeit unterhalb einer bestimmten
Temperatur verhindert.
[0010] Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ist sichergestellt, daß Warmwasser nur dann aus
dem Warmwasserbereiter in eine Warmwasser-Entnahmeleitung strömt, wenn die Wassertemperatur
oberhalb eines bestimmten Wertes liegt. Damit wird verhindert, daß lebende Mikroorganismen,
insbesonders die gefährlichen Legionellen, den Warmwasser-Entnahmestellen zugeführt
werden.
[0011] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die den Rückfluß der Flüssigkeit verhindernde
Vorrichtung ein selbsttätiges, hilfsenergiefreies Absperrorgan, und die die Entnahme
der Flüssigkeit unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindernde Vorrichtung ein
hilfsenergiefreies Regelorgan.
[0012] Auf diese Weise ist es möglich, unabhängig von Hilfsenergiequellen, eine mikroorganismenfreie
Warmwasser-Versorgung zu gewährleisten.
[0013] Eine Weiterführung der Erfindung besteht darin, daß das den Rückfluß der Flüssigkeit
verhindernde Absperrorgan ein gewichtsbelastetes oder ein federbelastetes Ventil ist.
[0014] Daraus ergibt sich der Vorteil einer sehr genauen Einstellbarkeit bzw. einer Schließkraftverstärkung
des rückflußverhindernden Absperrorgans.
[0015] Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die den Rückfluß der Flüssigkeit
verhindernde Vorrichtung ein entsprechend geformter, vorzugsweise P- oder S-förmiger,
bzw. entsprechend eines Labyrinths ausgebildeter Rohrbogen ist.
[0016] Dies ist dann vorteilhaft, wenn keine bewegten Teile gewünscht werden.
[0017] Eine erfindungsgemäße Weiterbildung sieht vor, daß das die Entnahme der Flüssigkeit
unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindernde Regelorgan ein bimetallbetätigtes
Ventil ist.
[0018] Dies ist zweckmäßig, wenn das Regelorgan fremdenergiefrei betreibbar ein soll.
[0019] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist das die Entnahme der Flüssigkeit unterhalb
einer bestimmten Temperatur verhindernde Regelorgan ein thermohydraulisch betätigtes
Ventil bzw. ein gasbetätigtes Thermopneumatik-Ventil.
[0020] Dieses Regelorgan nützt die thermische Flüssigkeitsausdehnung bzw. die thermische
Gasausdehnung aus und ist wegen seiner Robustheit und Genauigkeit vorteilhaft.
[0021] Eine spezielle Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß eine Sicherheitskombination
in einem gemeinsamen Gehäuse vorgesehen ist, die einerseits den Rückfluß und anderseits
die Entnahme von Flüssigkeit unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindert.
[0022] Eine solche Sicherheitskombination hat den Vorteil geringen Platzbedarfs und problemloser
Montage.
[0023] Als besondere Ausgestaltung der Erfindung sind die Sicherheitskombinationen mit Federverstärkung
ausgerüstet.
[0024] Auf diese Weise können auch umfangreiche Warmwasser-Versorgungsanlagen mit Warmwasser-Leitungen
sehr großen Querschnitts genau eingestellt und geschützt werden.
[0025] Eine erfindungsgemäße Weiterführung besteht darin, daß mindestens eines dieser Organe
jeweils mittels Hilfsenergie elektromagnetisch oder hydraulisch oder pneumatisch
oder mechanisch betätigbar ist.
[0026] Damit ist es möglich, sowohl auf die spezifischen Erfordernisse der jeweiligen Warmwasser-Versorgungsanlage
einzugehen als auch allenfalls zur Verfügung stehende Hilfsenergiequellen zu benützen.
[0027] In einer Ausgestaltung der Erfindung sind diese Vorrichtungen in einem isolierten
Gehäuse angeordnet.
[0028] Dies ist vorteilhaft, wenn die Temperaturverluste minimiert werden sollen.
[0029] Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die die Entnahme von Flüssigkeit
unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindernde Vorrichtung ein Regelorgan im
Kaltwasserzulauf des Warmwasserbereiters ist, welches durch einen an einer Warmwasser-Entnahmestelle
angeordneten Temperaturfühler steuerbar ist.
[0030] Dieses Merkmal bietet die Möglichkeit, das Regelorgan präzise auf die Warmwasser-Temperatur
direkt an der Entnahmestelle einzustellen sowie Sonderbauformen von Warmwasserbereitern
und Warmwasser-Versorgungsanlagen, die kein Absperrorgan in der Warmwasser-Entnahmeleitung
besitzen, zu berücksichtigen und voll zu schützen.
[0031] In einer Weiterführung der Erfindung erfolgt die Betätigung des im Kaltwasserzulauf
angeordneten Regelorgans hilfsenergiefrei thermohydraulisch oder gasbetätigt.
[0032] Die Betätigung des Regelorgans erfolgt hierbei hydraulisch zufolge thermischer Flüssigkeitsausdehnung
oder gasbetätigt zufolge thermischer Gasausdehnung. Dieses Regelorgan hat den Vorteil,
robust und genau zu sein.
[0033] Eine erfindungsgemäße Ausgestaltung sieht vor, daß das im Kaltwasserzulauf angeordnete
Regelorgan mit Hilfsenergie elektromagnetisch, hydraulisch, mechanisch oder pneumatisch
betätigbar ist.
[0034] Damit ist es möglich, bereits auf sehr kleine Temperaturschwankungen des an der
Entnahmestelle abgenommenen Warmwassers zu reagieren.
[0035] An Hand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. Dabei
zeigen Fig. 1 bzw. Fig. 2 in Schnittdarstellung eine Sicherheitskombination von Absperr-
und Regelorgan, und zwar in kompakter bzw. in einfacher Bauform. Fig. 3 veranschaulicht
die Anwendung der Erfindung in einer Warmwasser-Versorgungsanlage.
[0036] Fig. 1 zeigt eine Ausführung in Form einer kompakten Sicherheitskombination (1).
Dabei ist ein rohrförmiges Gehäuse (2) innen so abgesetzt, daß ein Distanzkörper (3)
mit der dem Warmwasserbereiter zugewandten Seite fest aufliegt. Auf der der Entnahmestelle
zugewandten Seite wird der Distanzkörper (3) mittels eines Einschraubnippels (4)
fixiert. Die Abdichtung zwischen Einschraubnippel (4) und Gehäuse (2) - welches mit
einer Wärmeisolation (5) ummantelt ist - erfolgt durch einen Dichtring (6).
[0037] In dieser Ausführung ist zwischen dem rohrförmigen Gehäuse (2) und dem Distanzkörper
(3) bzw. dem Einschraubnippel (4) ein temperaturabhängiges Regelorgan (7) und ein
Rückfluß-Absperrorgan (8) angeordnet. Ein Pfeil (9) zeigt die Durchflußrichtung des
Wassers an.
[0038] Fig. 2 zeigt eine einfachere Ausführung einer Sicherheitskombination (16). Hier
ist innerhalb eines mit einer Wärmeisolation (10) ummantelten Rohres (11) mittels
Distanzkörpers (12) und Seegerringen (13) bin temperaturabhängiges Regelorgan (14)
und ein Rückfluß-Absperrorgan (15) angeordnet.
[0039] Ein im Inneren des temperaturabhängigen Regelorgans (7, 14) konzentrisch angeordneter
Thermostatzylinder dehnt sich bei Berührung mit Warmwasser aus, wodurch der Ventilkegel
vom Ventilsitz abhebt und den Durchflußweg freigibt.
[0040] Sinkt die Temperatur des Warmwassers, so bewirkt dies eine Abkühlung und somit eine
Verkürzung des Thermostatzylinders. Dadurch schließt, wenn das Warmwasser eine bestimmte
Mindesttemperatur erreicht hat, der Ventilkegel, indem er gegen den Ventilsitz gepresst
wird, das temperaturabhängige Regelorgan (7,14). Die zum Schließen erforderliche Gegenkraft
wird im vorliegenden Fall mit einer Feder erzeugt.
[0041] Beim Rückfluß-Absperrorgan (8, 15) strömt das Warmwasser aus dem Warmwasserbereiter,
wenn mindestens eine Warmwasser-Entnahmestelle geöffnet ist. Dies geschieht, indem
das Warmwasser gegen den Ventilkörper drückt, damit die Federkraft überwindet und
somit durch den Ventilsitz strömen kann.
[0042] Beim Schließen der Warmwasser-Entnahmestelle wird der Strömungsdruck unterbrochen,
der Druck von der dem Warmwasserbereiter zugewandten Seite auf die Feder ist nicht
mehr vorhanden und diese presst jetzt den Ventilkegel gegen den Ventilsitz. Der Durchgang
zwischen Warmseite und Entnahmeseite ist damit unterbrochen; ein Rückfluß des Wassers
in den Warmwasserbereiter ist nicht mehr möglich.
[0043] In Fig. 3 ist der prinzipielle Aufbau einer Hochdruck-Warmwasser-Versorgungsanlage
mit eingebauter erfindungsgemäßer Anordnung dargestellt.
[0044] Eine Kaltwasserleitung (17) speist über ein Absperrventil (18), ein nicht absperrbares
Rückschlagventil (19) und ein federbelastetes Sicherheitsventil (20) einen Warmwasserbereiter
(21) in Standausführung an.
[0045] Die Erwärmung des Warmwasserbereiters (21) erfolgt durch ein im unteren Bereich angeordnetes
Heizregister (22). Eine im oberen Bereich des Warmwasserbereiters (21) angeschlossene
Warmwasserleitung (23) führt über eine Sicherheitskombination (24) zu den Warmwasser-Entnahmestellen.
[0046] Erfindungsgemäß können das temperaturabhängige Regelorgan und das Rückfluß Absperrorgan
auch anders ausgeführt werden. So kann beispielsweise das temperaturabhängige Regelorgan
auch ein bimetallbetätigtes, ein thermohydraulisch betätigtes oder ein gasbetätigtes
Ventil sein. Es können auch mittels Hilfsenergie betätigte temperaturabhängige Regelorgane,
wie beispielsweise elektromagnetisch, hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch angetriebene
Ventile verwendet werden. Ferner kann auch erfindungsgemäß das Rückfluß-Absperrventil
beispielsweise gewichtsbelastet betätigt oder auch mittels Hilfsenergie angetrieben
werden. Abhängig von der Wahl des temperaturabhängigen Regelorgans und des Rückfluß-Absperrorgans
können auch entsprechende Meßfühler angeordnet werden.
[0047] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht in einem im Warmwasserabgang angeordneten
Rückfluß-Absperrorgan und im Kaltwasserzulauf angeordneten temperaturabhängigen Regelorgan,
wobei in dieser Ausführungsform ein Fühler im Warmwasserabgang zur Betätigung des
Regelorgans angeordnet sein muß.
[0048] Ferner kann auch zur Verhinderung der Thermosyphonwirkung statt eines Rückfluß-Absperrorganes
ein vorzugsweise P- oder S-förmiger Rohrbogen verwendet werden.
1. Anordnung für einen temperaturkontrollierten Durchfluß von Flüssigkeiten und zur
Unterbindung einer thermisch bedingten Zirkulationsströmung in ruhenden, temperaturgeschichteten
Flüssigkeitssäulen, insbesonders in Warmwasser-Versorgungssystemen mit Speicherbehältern,
vorzugsweise Warmwasserbereitern, wobei diese Warmwasserbereiter mit Flüssigkeit einer
Temperatur oberhalb der Umgebungstemperatur gefüllt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Entnahmestelle mindestens eine Vorrichtung (1, 16, 23) vorgesehen
ist, welche sowohl den Rückfluß der erwärmten Flüssigkeit aus der Entnahmeleitung
in den Speicherbehälter als auch die Entnahme der erwärmten gespeicherten Flüssigkeit
unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindert.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rückfluß der Flüssigkeit
verhindernde Vorrichtung ein selbsttätiges, hilfsenergiefreies Absperrorgan (8, 15),
und die die Entnahme der Flüssigkeit unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindernde
Vorrichtung ein hilfsenergiefreies Regelorgan (7, 14) ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Rückfluß der Flüssigkeit
verhindernde Absperrorgan ein gewichtsbelastetes oder ein federbelastetes Ventil (8,
15) ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rückfluß der Flüssigkeit
verhindernde Vorrichtung ein entsprechend geformter, vorzugsweise P- oder S-förmiger,
bzw. entsprechend einem Labyrinth ausgebildeter Rohrbogen ist.
5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Entnahme der Flüssigkeit
unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindernde Regelorgan ein bimetallbetätigtes
Ventil (7, 14) ist.
6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Entnahme der Flüssigkeit
unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindernde Regelorgan ein thermohydraulisch
betätigtes Ventil oder ein gasbetätigtes Thermopneumatikventil ist.
7. Anordnung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherheitskombination
in einem gemeinsamen Gehäuse (1, 16) vorgesehen ist, die einerseits den Rückfluß und
anderseits die Entnahme von Flüssigkeit unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindert.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitskombinationen
(1, 16) mit Federverstärkung ausgerüstet sind.
9. Anordnung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines
dieser Organe jeweils mittels Hilfsenergie elektromagnetisch oder hydraulisch oder
pneumatisch oder mechanisch betätigbar sind.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Organe in einem isolierten Gehäuse angeordnet sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 oder 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Entnahme von Flüssigkeit unterhalb einer bestimmten Temperatur verhindernde
Vorrichtung ein Absperrorgan im Kaltwasserzulauf des Warmwasserbereiters ist, welches
durch einen an einer Warmwasser-Entnahmestelle angeordneten Temperaturmeßfühler steuerbar
ist.
12. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des im
Kaltwasserzulauf angeordneten Absperrorgans hilfsenergiefrei thermohydraulisch oder
gasbetätigt erfolgt.
13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das im Kaltwasserzulauf
angeordnete Regelorgan mit Hilfenergie elektromagnetisch, hydraulisch, mechanisch
oder pneumatisch betätigbar ist.